die Zukunft beginnt - jetzt

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Burgen

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die Zukunft beginnt - jetzt

von Burgen am 14.04.2018 10:55


Hallo ihr Lieben, 

in der "Oase" wird gerade der Brief des Paulus an die Epheser angeboten.

Wer vielleicht ebenfalls bis zum derzeitigen 3. Kapitel mitgelesen und bedacht hat, kann vielleicht auch voller

Begeisterung darüber im Herzen Frohsinn, Zuversicht und Dankbarkeit feststellen ?

Mir geht es gerade so, denn damals, in den 70 zigern verlangte es mich, diesen wundervollen Brief zu verstehen.

Ebenso den Brief an die Kolosser. Sie sind ja ähnlich wunderbar geschrieben worden.

Herz und Sinn, sowie Informationen für den Verstand treffen aufeinander.

Paulus bekennt, dass ihm das Wort Gottes, sein Auftrag das Evangelium für Heiden und Juden greifbar werden zu lassen,

eine geschenkte Offenbarung war.

Ein bisschen mag man sich die Frage stellen, was denn eine Offenbarung ist.

Ihr habt ja gehört von dem Auftrag der Gnade Gottes, die mir für euch gegeben wurde: Durch Offenbarung ist mir das Geheimnis kundgemacht worden, ..., Daran könnt ihr, wenn ihr's lest, meine Einsicht in das Geheimnis Christi erkennen. Dies war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist, nämlich, dass die Heiden Miterben sind und mit zu seinem Leib gehören und Mitgenossen der Verheißung  in Christus Jesus sind durch das Evangelium, dessen Diener ich geworden bin durch die Gabe der Gnade Gottes, die mir nach seiner mächtigen Kraft gegeben wurde. 8 Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi 9 und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott sein Geheimnis ins Werk setzt, das von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat, 10 damit jetzt kundwerde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde. 11Diesen ewigen Vorsatz hat Gott ausgeführt in Christus Jesus, unserm Herrn. 

Ich weiss ja nicht, wie es euch mit diesem Text ergeht, jedenfalls, liest man ihn laut für sich und langsam ins Herz fallend,  
kann Herz und Sinn mit Freude beschenkt werden. Die Einfachheit des Evangeliums und der Glaube an die transportierte
Wirklichkeit der Textinformation, ..., einfach wunderbar, so einen Mut machenden Brief an sich gerichtet zu wissen.

Vielleicht macht ihr ja ähnliche Erfahrungen ? Und teilt sie mit uns?

LG
Burgen


 

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offb 2,10 b
Ich will, HERR hilf!  

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Burgen

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Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von Burgen am 15.04.2018 12:47

Hallöchen, 

Im Missionswerk Karlsruhe war Dr. Caroline Leaf eingeladen, - die Gehirnwissenschaftlerin aus Süd Afrika, in Amerika lebend.

Sie ist gläubige Christin, ihre Familie ebenfalls.

Sie beschäftigt sich ua mit dem Denken und deren Auswirkungen.

Ein Satz blieb mir besonders hängen - Denken schafft Materielles.

Sie brachte den Vergleich, richte ich mein Augemnerk auf die Liebe Gottes oder auf die andere Seite.

Beides wirkt ins Leben der materiellen  Gegenwart hinein - ähnlich wie Wellen, wie Radiowellen. 

Entweder gibt es eine klare Übertragung oder etwa zwei Radiowellenquellen stören sich, dann gibt es Störgeräusche.

Störgeräusche erzeugen Stress. Das wirkt auf den ganzen Menschen.

Eine schwingende Schaukel schwingt harmonisch auf und ab. Hält jemand jedoch die Schaukel beim Schwung geben fest,

hat dies ein ungutes Gefühl zur Folge.

Sie ist ja Christin. Umd Gott hat das ganze Universum geschöpft und ins Leben gerufen.

Die Erde war wüst, dunkel, leer, formlos und Finsternis lag über der Erde. Genesis 1.

V3 und Gott sprach: Es werde Licht. 
V4 und Gott sah, dass, dass das Licht gut war und da schied Gott das Licht von der Finsternis.

Sonne und Mond wurden erst später in ihre Funktion eingesetzt.  Das ist doch interessant, oder?

Im Vortrag, den es als CD oder auf Stick später gibt, wurde dies so ausgeführt, dass dieses hier die Quelle des Lebens verdeutlicht.

Ich denke und verstehe es so, dass hier die Ursache des Lebens und auch unseres Denkens Sprechens und Tuns liegt.

Hier entscheidet sich, dass gute Gedanken, gute Worte Leben hervorbringen und damit schöpferische Auswirkungen hat.

So wie im Brief des Jakobus nachzulesen. Die Zunge ist die Quelle.

Wie eben auch bei Gott: Gott sprach, es geschah und bei eingehender Betrachtung waren die Folgen, die es zu sehen gab, gut.

 

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solana

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Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von solana am 15.04.2018 13:15

Hallo Burgen

Genau dazu habe ich mal eine sehr gute Predigt gehört, in der diese Mose-Stelle zusammengebracht wurde mit dieser Korinther-Stelle:

2. Korinther 4, 6 Denn Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass die Erleuchtung entstünde zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.
7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.

Als Gottes "Neuschöpfung" bei der Wiedergeburt in jedem einzelnen von uns.

Dieses neue Leben aus seiner Kraft hat Gott als einen kostbaren Schatz in uns als zerbrechliche, "irdene" Gefässe hineingelegt.
Dieses Licht als Lebenskraft und "erleuchtende" Erkenntnis, die zugleich nach aussen strahlt und Licht in die Finsternis der Welt bringt. Und dabei auf Gott - als der Quelle dieses Lichts - hinweist.
Um so mehr, dadurch, dass es in unserer "Zerbrechlichkeit" und Schwäche aufleuchtet in seiner Kraft, die nicht von uns, sondern von Gott ist.

Gruss
Solana  

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen

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Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von Burgen am 15.04.2018 16:11


Vielen Dank für dein gutes Beispiel, Solana. 

Ergänzen möchte ich noch, dass die Neurowissenschaftsforschung und Quantenphysik usw. ,  die sichtbare und greifbare Welt "herunterbricht"
über Atome, Nanoatome, DNA und alles bis hin zu dem Licht , welches Gott der Schöpfer von der Finsternis schied. 
Und es ist dieses Licht, was Leben in uns ausmacht und aus uns herausleuchtet.

Auf der einen Seite ist Liebe, auf der anderen Seite das Gegenteil.

Wichtig finde ich hier, dass die ersten Verse in Genesis damit beginnen, dass Geist Gottes brütete.
Er brütete quasi aus, dass er Licht und Finsternis mittels Denken und Sprechen schied.

Das ist so ähnlich wie wenn ein Architekt über seinem Zeichenbrett hockt und Muster entwirft.
Alles beginnt im Kopf und dann entwickelt sich, entwickelt er,  das so, wie es später werden könnte.
Bis zur zufriedenen Fertigstellung kann längere Zeit vergehen.
Jedenfalls bei uns Menschen.

Manche Menschen haben haben ein klares Bild vor den inneren Augen und können sofort mit der
Umsetzung beginnen.

Gruss
Burgen


 

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Burgen

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Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von Burgen am 15.04.2018 23:34

Wir lesen in der Bibel öfter, dass wir 
1. besonders unser Herz behüten sollen Sprüche
2. dass wir Gottes Denken lernen : Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Mk 9, 23b  
3. ändert euer Denken

Das Denken nimmt also grossen Raum ein und führt zu Veränderung eines Menschen.

In dem Zusammenhang gibt es ein Buch mit dem Titel: Dein Gehirn weiss mehr als du denkst. Neueste Erkenntnise aus der Hirnforschung.
Ganz besonders sprach mich persönlich die Beschreibung der ALS Patienten, die sich rein äusserlich  icht mehr mitteilen können.
Jedoch wurde eine Gerätschaft entwickelt (in Tübingen) , durch die solche Menschen aufgrund ihrer Gedanken mit anderen Menschen
kommunizieren können.
Auch Schlaganfallpatienten sind in der Lage, sich wieder fast ohne Beschwerden wieder zu bewegen. Das Gehirn, aufgrund von Training,
ist in der Lage einen  neurologischen Bypass zu bauen. 

Zitat
Brain-Machine-Interface (BMI) mit Magnetenenzephalograph (MEG) für chronischen Schlaganfall.
Auf dem Kopf ist so etwas wie eine Trockenhaube angebracht oder aufgesetzt und über den Fingern der gelähmten Hand ist
eine festverbundene Neuroprothese befestigt.
Wenn der Mensch eine Bewegung der Hand denkt und im Gehirn den sogenannten sensomotorischen Rhythmus des MEG's 
unterdrückt, öffnet und schließt die Orthose seine Hand.
Damit wird im Gehirn die assoziative Verbindung zwischen Bewegungsauftrag und der tatsächlichen Bewegung wiederhergestellt.
Zitat Ende

Für mich war wichtig, mir bewusst zu werden, dass der Körper "denkt", obwohl wir doch vieles sozusagen automatisch tun.

Also wenn der Mensch immer wieder, oft, darüber philosophiert, wie schlecht der Mensch ist, wird irgendwann erliegen.
Wie ein Stehaufmännchen.
Lernt er hingegen, zu denken, wie wunderbar Gott ihn gedacht und geschaffen hat, wie sehr Gott ihn liebt und nicht will,
dass er verloren geht, wird er selbst sich auch bald irgendwann als das geliebte Kind Gottes sehen und annehmen können.



 

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Burgen

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Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von Burgen am 16.04.2018 01:25

Hallöchen, guten Morgen 

gerade frage ich mich, geht es beim Beten für andere Menschen, für Gesundheit von Leib, Seele und Geist,
Beten für sich selbst,, nicht auch immer um Denken?

Es hat doch meist jemand ein Bild für das, was er betend erbittet, oder nicht?

Manche Menschen sind sehr diszipĺniert in dem was sie tun oder erreichen wollen.
Andere leben für den Augenblick.
Wieder andere lassen sich von den jeweiligen Umständen  vereinnahmen und bestimmen. 

Vielleicht könnt ihr nicht so recht nachvollziehen, was mich an dem Thema so anspricht.

Jedoch geht es letztlich um die Gnade Gottes, seine Liebe zu seiner Schöpfung, Mensch, Tier und Umwelt.
Der Mensch hat Entscheidungen zu treffen, die nicht nur für ihn selber von Bedeutung sind . 

Der Heilige Geist führt uns in alle Wahrheit.
Jesus sellbst sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Aus dieser Gewissheit ist jeder Tag ein Schritt in die Zukunft, jetzt, heute, - ist der Tag, den Gott gemacht.
Drum lasst uns freuen und fröhlich in ihm sein.
Kommt eine Wolke hervor, greift zum göttlichen Telefon. Seine Freude darüber ist groß,  
Seine Tür steht immer offen.
Psalm 50,15
Ruf mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst  ich preisen.


 

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nobse

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Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von nobse am 16.04.2018 08:22

Hallo liebe Burgen,

Burgen: gerade frage ich mich, geht es beim Beten für andere Menschen, für Gesundheit von Leib, Seele und Geist, Beten für sich selbst,, nicht auch immer um Denken?

Es hat doch meist jemand ein Bild für das, was er betend erbittet, oder nicht?

Ich weiss jetzt nicht genau, wie du das mit dem Denken meinst.

Ich verstehe es so, dass Beten ja auch Denken ist.
Und klar, wir können ein Bild vor Augen haben, wie eine Situation (besser) aussehen könnte für denjenigen, für den wir beten.
Manchmal reicht es aber auch zu Gott zu sagen: Ich bitte für den und den.
Ohne eine Vorstellung davon zu haben, was genau gemeint sein könnte.
Dann überlassen wir es Gott, hier nach seinem Willen zu wirken.

Es gibt mMn. viele Möglichkeiten, Gottes Wirken herbeizubeten.

Herzlichen Gruß,
Nobse

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Burgen

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Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von Burgen am 16.04.2018 14:29

Hallo nobse und alle

ja, das ist eine wichtige Überlegung: was ist Denken?

Du schreibst, beten ist denken. Ich denke, denken ist weitaus mehr.

Im Umkehrschluss könnte man die Frage stellen: hat Gott gebetet als er Licht und Finsternis schied und das Ergebnis als gut erachtete?

Ich denke nicht. Das Gebet ist für uns Menschen gegeben ua um mit Gott zu kommunizieren. 

Es ist ein Sprechen, Reden, Erzählen, Weinen, Schreien, loben und preisen - in guter Kommunikation der Beziehung zu Gott und zu Menschen.

Denken jedoch ist etwas anderes.
Ein Mensch der krankheitsbedingt unbeweglich auf seinem Lager liegt, ist durchaus in der Lage zu denken. 

Man hat festgestellt, dass der Gedanke Spuren im Gehirn hinterlässt. Diese sehen ähnlich aus wie Bäume, kleine Büsche.
Und wenn jemand immer dasselbe denkt, graben sich Furchen ein, ähnlich Schienen.
Deshalb kamen Neurowissenschaft dazu zu sagen, dass Gedanken entgiftet werden müssen.

Und ich denke, dass diese Aufgabe, dieser Part, mit Gottes Hilfe im menschlichen Leben erarbeitet werden kann.
Die Bibel spricht ja oft davon, dass wir unser Denken erneuern sollen.
Auch ein n e u e s Lied sollen wir singen.

Neue Worte, ein neuer Klang, neue Gefühle, neue Denkbahnen, neuer Umgang mit Jesus, mir selbst und dem anderen.
Dann kann sogar im Leben etwas völlig Neues dabei heraus kommen. Etwas, was vorher undenkbar war.  

Zum Gebet: im Danielbuch bittet Daniel Gott um eine Erklärung für eine Sache. Nach drei Minuten etwa kommt die  Antwort. 
Die Antwort 'brauchte' etwa drei Minuten um von Daniel empfangen werden können.

Das nächste mal braucht es drei Wochen für den Empfang. Also drei Wochen Wartezeit, obwohl Gott längst geantwortet hatte.
Das dauerte 'so lange' weil der Engel Gabriel, der Überbringer, verhindert worden war auf direktem Weg zu Daniel zu gelangen.

Das finde ich sehr spannend. Es zeigt auch auf, wie wichtig es ist, Gott zu vertrauen und Geduld zu haben.
Das kann aber auch bedeutet, dass wir nicht unbedingt ständig die gleiche Sache wie eine Mühle vor Gott bringen brauchen.
Das ist eher für uns selber um dem Vergessen entgegen zu wirken.
Vielmehr könnte Danken für den Empfang des Gebetenen angesagt sein. Auch wenn es sich erst gar nicht so gut anfühlt.

Danken zieht von dem Berg weg nach oben und führt zum Loben.
So werden "gute" Bäumchen im Gehirn hervorgebracht, das Denken auf eine neue Eisenbahnschiene gelenkt.

Die Hirnforschung ist für Christen wohl einfacher nachzuvollziehen als Esotherikversuche.
Da gibt es ja unendlich viele Bücher. Ich glaube, dass die Christen auf dem Gebiet eine Lücke hinterlassen hatten,
die die Esotherik gefunden hat und nun ausfüllt.

LG
Burgen


 

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nobse

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Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von nobse am 16.04.2018 18:12

Hallo liebe Burgen,

Burgen: Du schreibst, beten ist denken. Ich denke, denken ist weitaus mehr.

Ja, sicher. Denken ist mehr als Beten. Ich meinte es so, dass Beten auch eine Form von Denken ist.

Man kann unterscheiden zwischen logischem, folgerichtigen Denken und einem Denken, in welchem bestimmte Gedanken sozusagen ausgerufen werden.

Das logische Denken erfüllt den Menschen nicht mit Kraft, aber das rufende Denken kann dies, wenn man nämlich zu Gott ruft.
Burgen: Man hat festgestellt, dass der Gedanke Spuren im Gehirn hinterlässt. Diese sehen ähnlich aus wie Bäume, kleine Büsche.

Das ist eine Wirkung von Gedankenkraft auf den materiellen Körper. Es gibt aber noch andere Wirkungen, die nicht nur im Gehirn gefunden werden. Das Gebet - also das rufende Denken zu Gott - berührt schliesslich auch das physische Herz.
Die Neurowissenschaft klammert sich m.E. zu sehr an das Gehirn und die Nerven im Körper des Menschen.

Burgen: Danken zieht von dem Berg weg nach oben und führt zum Loben. So werden "gute" Bäumchen im Gehirn hervorgebracht, das Denken auf eine neue Eisenbahnschiene gelenkt.

Ja, und mehr - wie ich zuvor schrieb.

Herzlichen Gruß,
Nobse

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Jonas

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Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von Jonas am 16.04.2018 18:16

Hallo Burgen und alle!

 

Folgende Gedanken:
Grundsätzlich gilt,
ein Mensch denkt nicht.
Zum denken braucht es mindestens zwei.

Der Einzelne braucht ein adäquates Gegenüber um zu denken.
Ein Mensch ohne jeglichen menschlichen Kontakt wüßte sich selbst nicht,
wäre also kein Mensch.
Er hätte keine „Worte", keine Begrifflichkeit vom Menschsein, somit wäre auch kein denken, er würde sich selbst nicht erkennen, bzw hätte kein Selbstbewußtsein.
Wahres Selbstbewußtsein ist übrigens, sein Selbst, sein Ich im Höheren, beim Höchsten, aufgehoben zu wissen, denn vereinzeltes Ich ist eine Illusion.

Die Form des Denkens, der Geist, ist intersubjektiv,
also nicht ursprünglich in einem Gehirn zu finden,
sondern er ist das alles durchdringende.
Da können die Gehirnforscher noch so viel an einem Gehirn herumschneiden,
werden sie den Geist nicht finden.

Das einzelne Gehirn ist lediglich das Instrument um diesen Geist aufzunehmen bzw zu verarbeiten,
um zu denken und sich des Denkens überhaupt bewußt zu werden.

Im geistigen Bereich haben wir schließlich die zwei Kategorien von gut und böse.
Der Einzelne kann dann selektieren was er mehr oder weniger aufnehmen will und „in sich" einläßt und was er auch wieder an andere abgibt.
Gemäß des Johannes Prolog den Logos, das wahre Wort, die Weisheit, die Vernunft, das Recht-sprechen das zum Leben führt,
im Gegensatz zum unwahren Wort, der Unvernunft, der Lüge, die zu Nichts führt.

In der Anbetung, bzw im Gebet tritt der Mensch durch das eigene „Wort"(die vereinzelten eigenen Gedanken) dem „wahren Wort", der Wahrheit bzw Gott (geoffenbart durch Jesus Christus, dem lebendigen Evangelium) gegenüber und erkennt sich somit auch selbst.
Pal hat das für mich recht gut beschrieben unter „Mein Gott, bin ich böse".

Wer suchet der findet und wer Gott um Antworten, um Weisheit bittet,
wird sie auch erhalten.

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.04.2018 21:29.
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