Eine Welt in Gefahr! Matthäus 24, 21-22

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Burgen

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Eine Welt in Gefahr! Matthäus 24, 21-22

von Burgen am 16.05.2018 16:35


Eine Welt in Gefahr!, so lautet der Hauptartikel in dem Magazin " Gute Nachrichten". 

Darin aufgeführt sind 7 bedrohliche Trends. 

Die Verbreitung von Atomwaffen 
Biologische Waffen 
Genmanipulationen 
Künstliche Intelligenz 
Die Schattenseiten des Internets: die Aushöhlung der Moral 
Zunehmende Toleranz für Rauschgift 
Abkehr von der traditionellen Familie als Norm für die Gesellschaft 

Frage: Wohin führen diese Trends? 

::: 
Betet darum, 
dass es nicht Winter oder Sabbat ist, wenn ihr fliehen müsst! 

Die Not wird schrecklich sein, 
so groß wie nie zuvor - 
vom Anfang der Welt an bis heute 
und auch bis zu dieser Zeit nicht. 

Wenn Gott diese schreckliche Zeit nicht 
verkürzen würde, 
könnte kein Mensch gerettet werden. 
Aber er wird diese Zeit verkürzen - 
denen zuliebe, die er erwählt hat.   Mit 24, 21-22 (23) ff 

::: 

Im anderen Threads "Israel" bin ich ' aus der Reihe getanzt', weil meine Verse nicht passend erscheinen. 
Jedoch beten und segnen die Christen Israel ja nicht nur aus der gegenwärtigen Bedrängnis heraus. 

Gerade weil Israel aber auch die obigen sieben Trends so schwierige Differenzen und Überzeugungen anspricht, 
ist es so wichtig, zu wissen was die Schrift zu den ganzen weltbewegenden schlimmen Zukunftereignissen 
aus der Gegenwart heraus, zu sagen hat. 

Vom 6Tage Krieg damals wurde gesagt, dass die auf Israel gerichteten Waffen durch Engel abgehalten würden ihr schreckliches Ziel
zu erreichen. 

Für mich sind zwei Dinge wichtig im Gebet für Israel, 
naemlich mit dem Wort Gottes beten 
und mir vorzustellen, ich würde für noch nicht gläubige Eltern und andere Angehörige 
beten. Das erleichtert und hilft, vielleicht auch dabei die richtigen Entscheidungen treffen zu können. 

Die Verantwortlichen in Politik, Gesellschaft, Universitäten und viele andere brauchen Gebet für die Nächstenliebe ... 
Und Gottes Wort hat die Kraft zur Veränderung wenn sie in Jesus sind. 

Gruss 
Burgen 






Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offb 2,10 b
Ich will, HERR hilf!  

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geli

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Re: Eine Welt in Gefahr! Matthäus 24, 21-22

von geli am 16.05.2018 19:58

Ja, es sieht nicht gut aus in der Welt - und die Tendenz wird leider nicht zum Besseren gehen.
Für mich ist es am Wichtigsten, dass noch möglichst viele Menschen sich retten lassen - auch und gerade in Israel, denn Israel ist immer noch das Volk, das Gott sich einmal erwähtl hatte.
Aber auch für diese gilt: Ohne Christus keine Rettung!

LG, geli

Ich bin dabei, durch Gottes Gnade das zu werden, was ich seit meiner Wiedergeburt schon bin

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Cleopatra
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Re: Eine Welt in Gefahr! Matthäus 24, 21-22

von Cleopatra am 17.05.2018 07:52

Ich habe heute noch in der Bibellese über Israel gelesen (Römer 11).
Ich bin auch der Meinung, dass die Welt immer "dunker" wird.
Und mir fallen ehrlich gesagt noch ganz viele andere Beispiele ein, nicht nur die 7 bedrohlichen Trends:
- zB falsche Toleranz
- Unmoral, die verharmlost wird
- Ellenbogengesellschaft
- Verschiebung der Prioritäten (man ist nur was wert, wenn man was kann oder gut aussieht oder so)
ZB hatte ich gestern eine Patientin, die nicht reden kann. Sie kann hören ja, sie versteht mich, aber sie kann eben selbst nicht reden.
Es kommen nur Laute heraus. Außerdem sitzt sie im Rollstuhl und ist in der Bewegung sehr eingeschränkt.
Aber wisst ihr was? Sie ist eine so herzliche, liebe Frau. Ich unterhalte mich trotzdem ganz normal mit ihr, ich freue mich, sie zu sehen. Und sie versucht so gut wie es geht, sich zu artikulieren.
Aber wie wird sie in der Gesellschaft aufgenommen?
Menschen gucken weg, regestrieren sie kaum.
Sitzt sie zB im Eiskaffee und ein Tisch nebenan sitzt eine junge, atraktive Frau... Was meint ihr, was passiert?
Menschen sprechen diese junge Frau an und laden sie vielleicht auf einen Kaffee ein. Wieso nicht die so liebevolle, freundliche Frau? Weil die Prioritäten bei vielen nicht mehr im Charakter, sondern erstmal im Aussehen gesetzt sind.

Sowas finde ich schlimm.
Auch wenn wir uns die Politik ansehen, die Gründe der Kriege, weshalb so viele unschuldige Menschen sterben... Wo sind wir hier?
Ja, es gibt sehr viel Elend auf dieser Welt, die Gott damals so schön erschaffen hat.
Ich denke, es ist wirklich wichtig, zu beten und zu beten und zu beten.
Aber nicht nur das- ich denke, genauso wichtig ist es auch, gerade in dieser dunklen Zeit ein Licht zu sein.
In Römer 12 wird ein solches Leben sehr schön beschrieben, natürlich auch in vielen anderen Textpassagen:
Wandel nach dem Grundsatz der Liebe

9 Die Liebe sei ungeheuchelt! Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten!
10 In der Bruderliebe seid herzlich zueinander, in Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend;
11 im Fleiß nicht säumig, brennend im Geist; dem Herrn dienend.
12 In Hoffnung freut euch; in Bedrängnis harrt aus; im Gebet haltet an;
13 an den Bedürfnissen der Heiligen nehmt teil; nach Gastfreundschaft trachtet!
14 Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht!
15 Freut euch mit den sich Freuenden, weint mit den Weinenden!
16 Seid gleichgesinnt gegeneinander; sinnt nicht auf hohe Dinge, sondern haltet euch zu den Niedrigen; seid nicht klug bei euch selbst!
17 Vergeltet niemand Böses mit Bösem; seid bedacht auf das, was ehrbar ist vor allen Menschen!
18 Wenn möglich, soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden!
19 Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes! Denn es steht geschrieben: "Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr."
20 "Wenn nun deinen Feind hungert, so speise ihn; wenn ihn dürstet, so gib ihm zu trinken! Denn wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln."
21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten!
Ich denke, wenn wir wirklich so leben, wie Gott es sich wünscht, haben wir noch die Chance, Menschen auf Gott aufmerksam zu machen
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.05.2018 07:53.

geli

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Re: Eine Welt in Gefahr! Matthäus 24, 21-22

von geli am 17.05.2018 17:48

Cleo: Ich denke, wenn wir wirklich so leben, wie Gott es sich wünscht, haben wir noch die Chance, Menschen auf Gott aufmerksam zu machen

Ja, aber nicht nur das - es gibt (mir persönlich zumindest) auch Freude, wenn ich nicht dem "Mainstream" nachlaufen muss und ich mein Verhalten und meine Massstäbe nicht nach dem, was unsere Umwelt mir vorgibt, anpassen muss.

Das konnte ich aber nicht aus mir heraus - Gott musste es mir zeigen und mir auch den Mut dazu geben.
Ich arbeite ja in der Altenpflege, im ambulanten Dienst. Und da haben wir unser Handy dabei, wo ganz genau auf die Minute vorgeschrieben ist, wie lange wir für was brauchen dürfen. Pro Fahrt 3 Minuten, pro Medikamentenabgabe auch drei Minuten, für Verbände sind 6 Minuten vorgeschrieben... usw.
Dabei ist die ganze Dokuarbeit inklusive.
Die meisten meiner Kollegen sind stolz darauf, diese Zeiten einzuhalten - und stolz darauf, sogar "noch schneller" zu sein  . Sie meckern zwar alle, machen das Spiel aber mit. Jeder sucht halt Anerkennung, im Zweifelsfalle damit, dass man seinen Kollegen "aussticht", indem man eben schneller als er ist.

Was das für die Menschen bedeutet, kann jeder sich ausmalen...

Ich hab eine Zeitlang versucht, diese Anforderungen zu erfüllen, und dabei dennoch "menschlich" mit meinen Menschen umzugehen. Das ist aber leider unmöglich.
Aber Gott hat mir in einer Extrem-Situation klar gesagt: "Du musst diese Anforderungen nicht erfüllen".
Das war für mich damals ungefähr so, als würde ein Rucksack von meiner Schulter fallen. 
Seitdem mache ich meine Arbeit so, wie es eben geht, und ich achte überhaupt nicht auf die Zeit, die vorgeschrieben ist. Natürlich trödle ich nicht - bei oft 20 Leuten pro Vormittag kann man das sowieso nicht.
Gott hat mir auch verschiedene Ideen gegeben, wie ich das bewerkstelligen kann.
Wenn ich z.B. merke, dass ich viel später dran bin wie meine Kollegen, dann rufe ich die Leute an und sage ihnen Bescheid. Dann fühlen sie sich ernstgenommen und sind meist gar nicht sauer, wenns später wird.
Eine Frau kannte mich schon - wenn ich wieder diese Tour fahren musste, und sie mich am Telefon hatte, sagte ich nur: "Also Morgen können Sie vorher noch gemütlich frühstücken". Dann wußte sie Bescheid...
Oder ich frage Leute, ob ich schon früher kommen kann und fange dann eine halbe Stunde früher an.
Irgendwie zeigt Gott mir immer eine Lösung.
Und meinem Chef habe ich einfach gesagt: "Ich arbeite so, wie ich kann, und auch, so schnell ich kann. Wenn es zu langsam ist, kannst Du mich ja entlassen...  "
Bis jetzt bin ich immer noch da - weil das nämlich gar nicht an meinem Chef liegt, sondern an Gott. Ich arbeite ganz genau so lange dort, wie Gott mich dort haben will  

Das ist etwas, was mir Freude gibt, dass nämlich Gott mich aus diesem Strudel herausgeholt hat und ich mich diesem Druck nicht beugen muss.

Eigentlich machen mir diese dunklen Zeiten, auf die wir zugehen, oft Angst.
Aber letztens habe ich etwas gelesen, an das ich dann versuche zu denken:
"Je dunkler es ist, umso heller leuchtet auch eine kleine Kerze".

Ich glaube, dass es leichter ist, in einer dunklen Umgebung "Licht" zu sein - jedenfalls eins, das man wahrnimmt - als wenn es sowieso hell ist.

Ein kleiner Trost ist es jedenfalls...

LG, geli

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Cleopatra
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Re: Eine Welt in Gefahr! Matthäus 24, 21-22

von Cleopatra am 19.05.2018 08:15

Vielen Dank liebe geli,
ich fand dein Beispiel sehr ermutigend und bbin auch echt froh, dass dein Chef das so mitmacht.
Ich erinner mich an die Zeit, in der ich als Altenpfleger im Heim gearbeitet habe. Da musste auch alles schnell gehen, um acht Uhr sollten alle fertig sein zum Frühstück zB. Da war nicht viel Zeit für Herzlichkeit und Zeit lassen, nein, da musste alles ganz schnell gehen.
Das fand ich damals schon echt schlimm, weil ich mir den beruf nicht deshalb ausgesucht habe.
Letztendlich aber müssen wir uns vor Gott verantworten. Und ich liebe unsere Kunden und gebe ihnen auch gerne Zeit und das Gefühl, wichtig und von Interesse zu sein.
Wir sind nicht von dieser Welt, wir sind nur in dieser Welt.
Aber wir sind von Gott und das ist das Wichtigste.
Lg Cleo

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