Ursache des Zurückbleibens

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Pal

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von Pal am 31.12.2016 09:37

Für mich zeigt sich eine Ursache des Zurückbleibens im folgenden Bibeltext:

Röm 2:3 Denkst du aber, o Mensch, der du richtest die, die solches tun, und tust auch dasselbe, daß du dem Urteil Gottes entrinnen werdest? Röm 2:4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmütigkeit? Weißt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet? Röm 2:5 Du aber nach deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufest dir selbst den Zorn auf den Tag des Zornes und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes,

Die Verlogenheit wird darin deutlich, das man es wagt andere abzurteilen und sieht nicht den Balken im eigenen Auge.
Doch dann geht es weiter mit der Verachtung der Güte, die doch das Zentrum der Liebe beinhaltet.
Denn noch nie hat Angst vor Strafe, der Horror vor dem Zurückbleiben auch nur eine Person zu echter Liebe gebracht.
Die Liebe funktioniert eben nicht auf Druck, Zwang oder auf Angst.
Sie funktioniert aufgrund der erfahrbaren Vergebung, nach dem Motto =>

Luk 7:47 Derhalben sage ich dir: Ihr sind viele Sünden vergeben, denn sie hat viel geliebt; welchem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.

Die Hochachtung vor Jesu sagenhafter Geduld und Güte, mir gegenüber, kann in meinem Herzen eine LIEBE entfachen, das es mich schier "umhaut"! Und nur dort kommt der Schlüssel ins Schlüsselloch und die "Tressor-türe zu Gottes Schatzkammer der Liebe" öffnet sich ganz leicht.

Jeder andere Weg wäre Torheit!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.12.2016 09:56.

Cleopatra
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Re: Ursache des Zurückbleibens

von Cleopatra am 31.12.2016 10:11

Also wären wir wieder bei der Frage, ob ein Kind Gottes sein Heil verlieren kann...?

Hatten wir das nicht schon so oft...?

Lieber Pal, du weißt ja, dass wir hier den Glauben stärken nicht anzweifeln wollen, oder..?
Es ist immer wichtig, sich selbst zu hinterfragen und zu prüfen. Ich finde, geli hat das sehr gut formuliert.
Aber bitte- zweifel nicht die Kindschaft an. Dieses "hat Gott wirklich gesagt....?" wurde immer vom Teufel benutzt, um Menschen zuverunsichern.

Wir kennen ja das Evangelium.
Was uns trennt von Gott ist die Sünde. Durch die Sündenvergebung durch die Kreuzigung und Auferstehung Jesu werden wir errettet.
Wir werden geheiligt und schuldlos vor Gott und dürfen uns seine Kinder nennen.

Das in kurzen Worten zusammengefasst.
Wie wir uns als Kinder Gottes verhalten sollen, wie wir die Beziehung zu unserem Vater leben, das ist ein anderes Thema.
Aber ich finde wichtig, dass wir hier nichts durcheinander bringen.

Auch dieses Gleichnis wird es nicht tun. Jesus selbst hat das Gleichnis benutzt um Mensche zu warnen.
Nicht um Menschen zu verunsichern.

Denn- am Ende sagt der Bräutigam "ich habe euch nie gekannt". Sowas sagt ein Vater sicher nicht zu seinem eigenen Kind, welches er abstößt, weil es nicht mehr vorbereitet war.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Andreas

66, Männlich

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von Andreas am 31.12.2016 11:11

Wie Henoch erklärt hat, geht es um eine Feier für die Freunde.
Offensichtlich waren 5 wirklich mit ihm befreundet, während die anderen nur an einem schönen Fest teilnehmen wollten.
Wir kennen das ja von Weihnachten her. 

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Pal

58, Männlich

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von Pal am 31.12.2016 11:43

Cleo:
Lieber Pal, du weißt ja, dass wir hier den Glauben stärken nicht anzweifeln wollen, oder..? Es ist immer wichtig, sich selbst zu hinterfragen und zu prüfen.

Ist das nicht mein Reden?
Es ist wichtig sich selbst an der eigene Nase zu greifen, um seine Jesuliebe selbstkritisch zu betrachten. Liebe ich wirklich den Bräutigam oder liebe ich das Fest, oder den Himmel, oder die Vorteile?

Pflege ich den Geist der frohen Erwartung in mir, der ausruft: "Komm, HERR Jesus!" ? -

Oder will ich jemanden verunsichern um der Verunsicherung willen?
Weil es ja so schön wäre, keine Ruhe in Christus zu haben? - Weil Unsicherheit so schön spannend ist? -
Nein, gewiß nicht! Darum geht es mir in keinerlei Weise.
Mir geht es nur um die schreckliche Mögichkeit des Selbstbetruges, wo man einem Irrtum auffliegt, nur weil man die Liebe zur Wahrheit (nämlich über das eigene Unvermögen) nicht angenommen hat... und so mit einem Geist der Lüge sein Pseudochristsein fristet...

Ernst aber wahr, und gemäß der Bibel durchaus möglich!

Nun wäre meine Frage an dich, liebe Cleo:
Wie würdest du einer Person Stärkung und Trost vermitteln, von der du deutliche Anzeichen bemerkst, das sie eine törichte Jungfrau sein könnte?
Cleo:
Jesus selbst hat das Gleichnis benutzt um Mensche zu warnen. Nicht um Menschen zu verunsichern.

Genau darum geht es!
Wobei eine Warnung ohne eien gewisse Verunsicherung des zu Warnenden kaum möglich sein wird. Oder? -

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.12.2016 12:13.

solana

-, Weiblich

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von solana am 31.12.2016 12:16

Pal schrieb:

Wie würdest du einer Person Stärkung und Trost vermitteln, von der du deutliche Anzeichen bemerkst, das sie eine törichte Jungfrau sein könnte?

Hallo Pal
Ja, das ist eine sehr gute und wichtige Frage.

Wie würdest du selbst sie beantworten?

Inwiefern kann jemand, von dem du deutliche Anzeichen bemerkst, dass sie eine törichte Jungfrau sein könnte, aus dem, was du schhreibst, Stärkung und Trost vermittelt bekommen?

Irgendwie fehlt mir (bis jetzt) da noch ein "Zwischenstück".
So wie die Beiträge bisher dastehen, führen sie erstmal doch (nur) in Selbsthinterfragung und Verunsucherung.
Das ist natürlich wichtig, denn ohne die Infragestellung gibt es ja kein Aufrütteln, kein Weiterkommen....

Aber was noch fehlt, ist eben gerade diese Stärkung und derr Trost, der positive Blick nach vorn ....

Kannst du da vielleicht noch ein bisschen stärker drauf eingehen?
Das finde ich äusserst wichtig, damit es weiter geht und nicht in eine Sackgasse der Verunsicherung mündet.
Gruss
Solana
 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

58, Männlich

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von Pal am 31.12.2016 13:46

Solana:
Aber was noch fehlt, ist eben gerade diese Stärkung und derr Trost, der positive Blick nach vorn .... Kannst du da vielleicht noch ein bisschen stärker drauf eingehen?
Das finde ich äusserst wichtig, damit es weiter geht und nicht in eine Sackgasse der Verunsicherung mündet.

Das ist sehr wichtig!
Es geht einer Mutter nicht darum ihr zu bestrafendes Kind todzuprügeln. Aber die Strafe muß dem Kind seine eigenes Fehlverhalten deutlich machen und danach muß es wieder die liebende Umarmung seiner Mutter zu spüren bekommen. Genauso ist es auch in unserer Liebesbeziehung zu dem hochheiligen Gott.

 

Wenn ich nur meinen Zerbruch, meine Strafe, meine Torheit sehe, dann kann ich mich gleich selbst aufgeben und mir eine Depri abholen.
Doch die Lösung ist die Beachtung der unbeschreiblichen Güte, Liebe, Vergebung, Gnade und Treue für mich Unwürdigen.
Erst im Dunkeln wird der Wert des Lichtes erkannt.
Erst in der Todesgefahr des Schlangenbißes, wurde der Aufblick zur ehernen Schlange zum fantastischen Ausweg.
Erst das Begreifen meiner Torheit könnte mich zur Fokusierung auf die Werte einer klugen Jungfrau bringen.

Die Lösung eines reichen Jünglings bestand nicht darin traurig von Jesus wegzugehen. Seine Lösung wäre gerade das Gegenteil gewesen! Dran bleiben! Mein Unvermögen Jesus zu bringen und IHN um Abhilfe bitten!

Und dann erhalte ich, in den Tränen meines Zerbruches, das Zeugnis von Jesu Geist, das ich sein Kind bin, welches ER niemals verleugnen wird.

Sprich die Sicherheit, die nie Selbstsicherheit sein wird.

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Pavle

38, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 324

Re: Ursache des Zurückbleibens

von Pavle am 31.12.2016 17:33

Lieber @Pal, du hast vollkommen recht. 
Ich habe den Text schlampig gelesen - Danke!

Leider sind auch die Übersetzungen unglücklich. Im Grundtext steht, "geht zu denen die [ÖL] verkaufen/tauschen" und nicht Händler, Krämer, Kaufmann. Das ist dann wirklich nicht so negativ. 

Wieder was gelernt. Danke nochmal!


PS @Cleopatra und @Pal
Ihr hatte das Therma schon: 'ob ein Kind Gottes sein Heil verlieren kann'.
War die letzten Monate nur sporadisch on - habt ihr mir den Threadtitel?
Danke

Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.12.2016 17:37.

Pal

58, Männlich

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von Pal am 31.12.2016 17:47

Ich denke mir, das auch Hiobs Geschichte etwas von der "klug-töricht-Situation" widerspiegelt.
Denn da zeigt sich das "Christsein" in zwei Varianten: (1.) als etwas, das nur vom Hörensagen geübt wurde, oder (2.) als ein "nun-hat-mein-Auge-dich-gesehen-Verhältnis" mit Gott. Ein Erleben seine wirkenden Liebe.

Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Vielleicht ist der Vergleich etwas weit hergeholt, aber meines Erachtens gut vergleichbar mit den zwei Gruppen von Jungfrauen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.12.2016 20:04.

Pal

58, Männlich

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Beiträge: 1971

Re: Ursache des Zurückbleibens

von Pal am 31.12.2016 20:18


Pavle:
Ihr hatte das Therma schon: 'ob ein Kind Gottes sein Heil verlieren kann'. War die letzten Monate nur sporadisch on - habt ihr mir den Threadtitel?

Wir hatten da mehrere Themenkreise:

 http://glaube-community.yooco.de/forum/gesunde_glaubens_unsicherheit-16995620-t.html#16995620

http://glaube-community.yooco.de/forum/heilssicherheit___glaubensgewissheit___alles_nur_gesunde_unsicherheit-16959179-t.html#16970873

http://glaube-community.yooco.de/forum/re_unverlierbares_versus_verlierbares_heil-12134271-t.html#12134271

oder auch schon im alten Forum u.a. in:

http://www.glaube.com/forum.html?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=6616


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Cleopatra
Administrator

31, Weiblich

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Re: Ursache des Zurückbleibens

von Cleopatra am 01.01.2017 09:51

Oh ja, wir hatten dieses Thema tatsächlich schön ofters. Und jedesmal meine ich, auch gewarnt zu haben vor den Auswirkungen,wenn wir Junggläubige verunsichern.

Ich erinner mich daran, wieschlecht es mir als Teanager ging, als ich mir meines Heils nicht sicher war.
Das versuche ich jedem zu ersparen.

Lieber Pal, dass du nicht verunsichern willst, oder Zweifel säen, das wissen wir ja. Aber erinnerst du dich an die vielen Streits und Probleme, die die extremen und einseitigen Aussagen mit sich gebracht haben?

Du fragst, wie wir einander ermutigen können- nun, ich denke, anhand zB von Bibekversen.

Und ja- wir sollten die Menschen unbedingt benachrichtigen vom Evangelium. Ja, auch, was die Offenbarung sagt.
Aber nicht bereits Bekehrte verunsichern, denn ich denke dassSatan das so oder so schon stark versuchen wird,


´Wenn wir Gottes Kinder sind,dann bleiben wir dies auch.

Johannes 10:27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;
28 und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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