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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Über die Gaben des Geistes...

von marjo am 31.07.2014 06:39

jonas.sw schrieb: welche Aufgaben hatten Propheten? Auf den Weg Gottes hinzuweisen und die Menschen wachrütteln und die an Gott zu erinnern? Sind Propheten nicht auch eine Erinnerung daran, das wir Zwischenmenschliche Beziehungen brauchen im Glaubensaufbau? Warum brauchten die früher Propheten, die hatten doch schon ihr Gesetz. Die hätten doch einfach nur lesen brauchen? Aber wir sind Menschen und wir sind träge und wir vergessen und manchmal brauchen wir eine gleiche Botschaft nur aus dem Mund einer anderen Person um diese anzunehmen. So gibt es heute auch noch Propheten, die an das erinnern, was schon in der Schrift steht. Aber es hat sich noch nicht alles erfüllt.

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Über die Gaben des Geistes...

von marjo am 31.07.2014 06:37

Solana schrieb: Mein Wissen ist immer noch Stückwerk, genauso wie meine Erkenntnis. Ich sehe noch nicht 'von Angesicht zu Angesicht'.
Und ich verstehe auch nicht so ganz, wie du das meinst, Micha, dass wir nun - im Gegensatz zu Paulus und den Urgemeinden - mehr in der Vollkommenheit Jesu leben? Wenn ich deren geistliches Leben mit uns heute vergleiche, sehe ich bei uns nicht mehr Vollkommenheit.

cipher schrieb: Ich habe mich bisher in etlichen Gemeinden umgetan - ich konnte nur selten und nur wenige Gaben deutlich erkennen. Sicher wohl auch, weil diese uns eben nicht so "auf Kommando" zur Verfügung stehen, so dass man dem also Begabten sagen könnte: "Na auf, hopp hopp - zeig' doch mal." Bei mir selbst stellte ich fest, dass ich eine oder zwei Gaben immer wieder benutzen darf in bestimmten Umständen und dass sie meiner Familie und mir sehr zum Segen gereichen. Insofern stehe ich den Gaben allgemein sicher nicht skeptisch gegenüber. Dass diese Gabe eine der "übernatürlichen" Gaben wäre, kann ich allerdings nicht behaupten.

In Apg. 2,22 lesen wir, wodurch Jesus beglaubigt wurde: Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus, der Nazarener; einen Mann, der von Gott euch gegenüber beglaubigt wurde durch Kräfte und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte wirkte, wie ihr auch selbst wisst, diesen, der nach Gottes festgesetztem Ratschluss und Vorsehung dahingegeben worden war, habt ihr genommen und durch die Hände der Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und getötet. So ähnlich waren auch die Apostel als die wahren Boten und Beauftragen Gottes durch die Wunder die sie ausübten beglaubigt und erkenntlich.

In den schon vielfach genannten Stellen aus dem Korintherbrief zeigt sich, dass auch "Nichtapostel" zuweilen übernatürliche Gaben verliehen bekamen. Wie "alltäglich" das gewesen ist, erfahren wir jedoch nicht. Doch außerhalb der Apostel und ihrem eigenen Personenkreis scheint es nicht gerade "haufenweise" zu solchen Begabungen gekommen zu sein, sondern eher "ausnahmsweise". Jedenfalls kenne ich keine Beschreibungen solcher Begabungen außerhalb des Kreises der Apostel.

In den schon vielfach genannten Stellen aus dem Korintherbrief zeigt sich, dass auch "Nichtapostel" zuweilen übernatürliche Gaben verliehen bekamen. Wie "alltäglich" das gewesen ist, erfahren wir jedoch nicht. Doch außerhalb der Apostel und ihrem eigenen Personenkreis scheint es nicht gerade "haufenweise" zu solchen Begabungen gekommen zu sein, sondern eher "ausnahmsweise". Jedenfalls kenne ich keine Beschreibungen solcher Begabungen außerhalb des Kreises der Apostel.

Prophetie, Weisheit und Wissen war damals in der Zeit der frühen Gemeinde überaus wichtig, denn die Gemeinde hatte ja die Bibel noch nicht in ihrer kompletten Fassung. So ist es nicht verwunderlich, dass Paulus diese Gaben als eben besonders wichtig herausstrich. Seit die Bibel jedoch vollständig ist, benötig die Gemeinde keine neuen Wahrheiten und Offenbarungen mehr, denn es steht alles zu lesen in der Bibel. Nun sind diese Gaben also auch nicht mehr in der Dichte und Häufigkeit notwendig, wie in der Zeit der frühen Gemeinde.

Gott tut heute noch Wunder - wer wollte das bestreiten. Manchmal tut er sie durch Christen. Auch das durfte ich selbst erleben, an mir und durch mich. Das muss aber nicht zwangsläufig mit übernatürlichen Gaben - "Geistesgaben" einher gehen. Meiner Ansicht nach legte die Vervollständigung der Bibel die Basis dafür, dass übernatürliche Gestesgaben heute nicht mehr den Stellenwert und die Notwendigkeit haben, wie zu Zeiten der frühen Gemeinde und der Apostel.
cipher antwortet: Doch, ich denke schon. Es ist Dir sicher nur nicht bewusst unter diesem "Gesichtspunkt". Das Alte Testament gab schon Zeugnis vom Licht (Jes. 9,1-6 | Jes. 41,1-9) Das neue Testament - seit das Wort Gottes vollständig ist - zeigt das komplette Angesicht des Messias klar und leuchtend, ohne Rätsel, Dir und mir von Angesicht zu Angesicht, hell und strahlend.

cipher schrieb: Ja, das ist meine Überzeugung. Das "Vollkommene" bezieht sich auf Gottes Wort - und das haben wir vollkommen und vollständig. Offb. 22,18 Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; 19 und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.


solana schrieb: Meinst du wirklich, "das Vollkommene" ist schon da? Wenn Palus schreibt:
1. Kor 13,9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
Dann verstehe ich das so: prophetisches Reden ist nötig, solange unser Wissen unvollkommen, Stückwerk ist. Wenn unser Wissen vollkommen sein wird, dann werden wir alles wissen und erkennen, also Prophetie überflüssig sein.

Das wird dann so sein: 12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin. enkst du, dass wir diesen Zustand etwa schon erreicht haben?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.07.2014 07:35.

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Über die Gaben des Geistes...

von marjo am 31.07.2014 06:34

MichaR schrieb: naja, eben das vollkommene Wort, solana. das ist etwa seit Begin des 2. Jahrhunderts spätestens da, nicht?

Und klar, Marjo, ist das spekulativ von mir. Es ist nur naheliegend. Drum habe ich auch gesagt, das ich das so meine. Es wäre aber schon auch stimmig, wenn dem so wäre. Wie dem auch sei: Das der hl. Geist noch heute leitet ist unumstritten. Siehe die beiden unabhängig von einander zeitgleich geschriebenen Beiträge, die das WORT als das vollkommene bezeichnet haben. ;) Und seis drum, wenn der HERR will und dies für nötig und/oder sinnvoll erachtet kann er wie eh und je Wunder tun, also was solls?in diesem Sinne:
Shalom euch allen!


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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Über die Gaben des Geistes...

von marjo am 31.07.2014 06:32

Hallo Micha,


 
MichaR schreibt: ja, ich denke Agabus war einer der letzten, sonst wäre dies sicher vermerkt worden.

 ob Agabus einer der letzten Propheten war ist spekulativ. In der Apostelgeschichte werden noch mehr Propheten (teilweise nicht namentlich) erwähnt. Seine "Art" der Prophezeiung hat nichts von ihrer Notwendigkeit verloren. In den Lehrbriefen gehört Prophetie zu den Aufgaben im Leib Christi. Das die Häufigkeit der Prophezeiungen stark schwankt ist unbestritten. Ihr Ende zu proklamieren ist reine Spekulation.
gruß, marjo

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Über die Gaben des Geistes...

von marjo am 31.07.2014 06:31

MichaR schrieb: ja, ich denke Agabus war einer der letzten, sonst wäre dies sicher vermerkt worden. Wie bekannt ist, wurde die Schrift etwa gegen Ende des ersten Jhd, Anfang des 2. verfollständigt. Seit dem ist sie komplett, würde ich meinen.
Allerdings ist das mit den Propheten nicht ganz vorbei: in der Trübsalzeit werden Elia und nochmal einer ein Gastspiel geben!
Der zweite könnte Mose oder Hennoch sein - aber das ist Spekulation - zudem sind die seinen dann längst "Dahoam" ;D

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marjo
Gelöschter Benutzer

Über die Gaben des Geistes...

von marjo am 31.07.2014 06:29

Dieser Thread dient als Gedankensammlung. Ich kopiere mal einige Beiträge aus dem Esoterik-Thread. Wer weitere Beiträge hier "sammeln" möchte, kann dies gerne tun.
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Lieber cipher,

cipher schrieb: Alles, was es noch an "Prophezeihungen" dieser Art geben mag besitzt keine Legitimation von Gott - denn es ist alles geschrieben und gesagt. Und aus dem Grund haben die Geistesgaben als Hilfsmittel an Bedutung verloren.


da darf ich auf Agabus hinweisen. Dieser Prophet hat aktuelle Ereignisse vorausgesagt die halfen, das Reich Gottes zu bauen und dem Paulus seinen persönlichen Werdegang aufzeigten. Der Bibel wurden jedoch keine Schriften dieses Propheten hinzugefügt, da die Heilsgeschichte und alle heilsrelevanten Dinge in der Bibel abgedruckt sind. Diese Einschränkung von Prophetie wäre sinnvoller Weise vorzunehmen. Schriftpropheten gibt es keine mehr, da stimmen wir vollkommen überein.
viele grüße, marjo

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.07.2014 06:49.

sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (6) Gott gebe euch/uns erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung, ihr/wir von ihm berufen sind. Eph1,18

von sylvaki am 31.07.2014 05:30




Guten Morgen ihr Lieben,

ja, Gretel, bereit sein, das wird wohl in dieser hohen Zeit immer wichtiger.
Wir wissen ja nicht, wann der Herr kommt.
Da passt die heutige Losung gut, wie Maria still zu Seinen Füßen sitzen,
und hören was Er sagt.


Vater, all diese Nachrichten aus den Kriegsgebieten -
oder die Ausbreitung dieses Virus, all das
will uns Angst machen.
Wir wissen, dass schwere Zeiten kommen werden,
bis Du in Herrlichkeit wiederkommst -
und dann macht Du alles neu.
Halte unsere Herzen, Herr,
erneuere immer wieder die Hoffnung;
lass uns nicht ängstlich auf die Welt schauen
sondern auf dich,
den Anfänger und Vollender unseres Glaubens.
Du bist das Α und das Ω
und wirst kommen in Herrlichkeit.
Gepriesen sei dein Name, Herr!

MorgenSegensGrüßle

Sylvaki

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (6) Gott gebe euch/uns erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung, ihr/wir von ihm berufen sind. Eph1,18

von sylvaki am 31.07.2014 05:15


Losung und Lehrtext für Donnerstag, den 31. Juli 2014

„Der HERR ist in seinem heiligen Tempel.
Es sei vor ihm stille alle Welt!"
(Habakuk 2,20)

 

„Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen
und hörte seiner Rede zu."
(Lukas 10,39)

 

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de

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Gnadensonne

-, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 168

Re: Oase (6) Gott gebe euch/uns erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung, ihr/wir von ihm berufen sind. Eph1,18

von Gnadensonne am 30.07.2014 23:51

" Der  Herr  gebe  Kraft  seinem Volk  . 

Der   Herr  segne  sein  Volk  mit  Frieden  "  Psalm  29,11

 

Meine  Lieben  ,  unsere  Gebete  gehen  nach  israel  und  die  umliegenden  Stätte .

 

Wo wir hinhören , überall  Not  und  Elend  ,  da  können  wir  nur  rufen :  Herr , erbarme  dich !

Alles  ist  unter  Gottes  Kontrolle ,  und  gehört  in  seinen  Endplan .

So  lasst uns  bereit und  wach  sein  ,  dass  ist  meine  Bitte .

 

Wünsche  uns  allen   eine  bewahrte  und  gute  Nacht  , liebe  Grüßle  von Gretel

 

Liebe  Ulli  ,  ich komme  zu dir zum Frühstück ,da kann ich deinen Brotaufstrich versuchen ....  ,  viele Knuddelgrüße  für  dich .

 Darum lasst uns dem nachstreben , was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander .

 Römer 14,19

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu den Visionen von Daniel und der Traumdeutung zum selben Thema

von Burgen am 30.07.2014 23:26

liebe tefila
 es geht nicht um den sozusagen einzelnen Christen.
Du sagst ja selbst dass sie,die du kennenlerntest,nicht in der Bibel le
sen.
Es geht um die Gruendung und vielfaeltigen Blutzoll und vieles mehr,was nicht mit der Schrift jahrhunderte lang,uebereinstimmt.
Und selbst Luther als Moench erlebte Verfolgung. Aber er wurde von den Landesfuersten versteckt.

Wie gesagt geht es nicht um die,die die Schrift wahrhaftig lieben und Jesus nachfolgen.
Ich kann die Daniel-DVD nur empfehlen. Das gehoert zur Kirchengeschichte. Die Adventisten wurden verfolgt.zT weil sie den Sabbat hielten und halten.
Gruesse
Burgen
 

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