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geli

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Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von geli am 16.01.2018 20:59

Man kann es so sehen oder auch anders... Ich habe fast nur Kontakte, die eigentlich nicht gläubig sind - das finde ich deshalb nicht schlimm, weil ich somit die Chance habe, das Evangelium unter die "Leute" zu bringen. Wenn ich mich nur mit "Gläubigen" abgebe, dann bleibt das Evangelium immer nur "drinnen" bei denen, die es ja sowieso schon haben.
So freue ich mich eigentlich eher über Kontakte mit Leuten, die Kirche und Gemeinde fernstehen - das sind dann oft Gottes Gelegenheiten...

Da hast du recht. Denn manchmal gehen die Menschen in der Welt geschickter und liebevoller miteinander um, als die Christen, ohne ständige Belehrungen, ohne Besserwisserei.

Das ist leider auch wahr - ich hab einmal in einem alten Bauernhaus gelebt, da waren 3 von 4 Wohnungen von Christen bewohnt. 13 Kinder gehörten dazu - was auch durchaus schöne Begebenheiten mit sich brachte. Aber dennoch würde ich sagen: Das war - eben in punkto "Belehrungen, Besserwisserei" auch eine sehr schwierige und anstrengende Zeit.
Nun lebe ich schon lange wieder mit Nichtchristen zusammen - ich muss leider sagen: Es ist viel einfacher und entspannter...

LG, geli

Ich bin dabei, durch Gottes Gnade das zu werden, was ich seit meiner Wiedergeburt schon bin

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geli

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Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von geli am 07.01.2018 13:54

Smart: Na ja, wie gegenwärtig erleben wir Gott, von dem wir reden?

Ja, ich glaube, ich verstehe, was Du meinst.
Der "normale" Gottesdienst schaut ja oft - auch ein bisschen je nach Kirche - so aus, dass Vorne gepredigt wird, alle hören zu, und am Ende gehen alle nach Hause - bis zum nächsten Sonntag, an dem wieder Gottesdienst stattfindet.

Als Kind und Jugendliche habe ich es leider so erlebt - man ging sonntags in die Kirche, bzw. zum Kindergottesdienst. Da wurden zwar biblische Geschichten erzählt (die ich immer sehr gerne gehört habe), aber dennoch hatte das mit dem normalen Alltag nichts zu tun. Auch später im Konfi-Unterricht wurden wir nicht dazu angeleitet, z.B. in der Bibel zu lesen, selbst zu beten und Gott in unser Leben hineinzulassen.
So wußte ich leider nach meiner Konfirmation immer noch nicht, wozu Jesus eigentlich auf diese Erde gekommen ist...  
Ich war dann noch einige Zeit bei einer Jugendgruppe, von der Kirche geleitet. 
Das was zwar eine recht schöne Zeit, und die Leiterin war eine sehr nette Person.
Allerdings war da keine Rede von Gott, von Glauben und all den Dingen, von der Bibel war schon gar keine Rede...
Wir haben zusammen gebastelt, gesungen... und als diese Leiterin dann ein Baby bekam, wurde die Stunde beendet.
Und ich verlor dann meine Beziehung zur Kirche ganz.

"Religion" blieb etwas vom Alltag "Abgehobenes", hatte damit nichts zu tun, und ich kam zu der Meinung, dass man erst nachdem man gestorben sei, wissen könnte, ob es Gott gibt oder nicht.
Ich kam (obwohl ich Interesse an Gott und all den Fragen um ihn hatte) erst mit ca. 30 Jahren wieder (oder besser gesagt: erst mit 30 Jahren) dazu, mich näher mit Fragen um Gott und den Glauben zu beschäftigen und bin erst dann zum Bibellesen und zur persönlichen Beziehung mit Gott gekommen.

Ich denke oft: Wenn mir jemand vorher den Glauben richtig nahegebracht hätte, dann wären mir viele böse Sachen erspart geblieben!

Da hast Du natürlich recht - so sollte es eigentlich nicht sein.

Ist Gott auch bei den Schafen angekommen, dass auch sie zu Hause beten und Wunder erleben?

Ja, einerseits liegt das natürlich an den Verantwortlichen in der Kirche - aber andererseits hat auch jedes "Schaf" die Verantwortung, selbst zu beten und Gott zu suchen. Ich glaube, es ist auch oft Desinteresse der Schafe selbst.
Vielleicht sind die "Schafe" in unserer westlichen Welt auch viel zu abgelenkt, es gibt viel zu viele attraktive(re?) Angebote, als sich mit Gott und dem Glauben zu befassen?

Sind wir mündig (s. Hebr5,11ff.) oder von Konferenzrednern, Predigern abhängig, weil wir ihren Input brauchen, um die Lust nicht zu verlieren?

Ich denke, "Input" brauchen wir schon - in Form von Ermutigung oder auch Ermahnung. Allerdings sollte unser Glaubensleben nicht abhängig sein von Konferenzen, Predigern etc.
Leider gibt es viele solcher Leute, die von Konferenz zu Konferenz, von Seminar zu Seminar rennen, ich kannte früher einige. Als ich noch nicht so lange im Glauben war und 3 kleine Kinder hatte (daher nicht die Zeit und nicht die Gelegenheit für solche Seminare hatte), war ich manchmal neidisch auf die, die das konnten. Aber nach einiger Zeit stellt ich fest, dass diejenigen gar nicht "weiter" im Glauben gekommen waren als ich...
Im Gegenteil: Mir kam es so vor, als kämen sie vollgeblasen wie ein Ballon von diesen Seminaren, die "platzten" gerade nur so von Glauben und Vollmacht - da konnte man wirklich neidisch werden...  
Aber ich merkte, dass es nicht allzu lange anhielt - bald war die "Luft raus", und sie waren wieder "reif" für ein neues Seminar...   um dann wieder "voll des Geistes" zurückzukommen...

Ich für mich durfte damals jedenfalls feststellen, dass Gott genau meinen Alltag mit seinen Schwierigkeiten und Herausforderungen gebrauchte, um mich im Glauben wachsen zu lassen und um gefestigt zu werden.
Und dass er sehr wohl weiß, wann ich einmal Ermutigung und "Input" von Außen brauche und er mir dann die entsprechende Person oder Predigt oder Buch oder was auch immer über den Weg schickt...

Wie vollmächtig sind unsre Gebete, auch Heilung betreffend?

Ich denke, daran darf sich unser Glaube nicht unbedingt messen.
"Denen, die Gott lieben, wird alles zum Besten dienen" - wenn ich darauf vertraue, darf Gott ein Gebet auch mal anders beantworten, als ich es vielleicht gerne hätte. Auch wenn ich bete und nicht geheilt werde - oder wenn auf mein Gebet für jemanden keine Heilung eintritt - werfe ich meinen Glauben nicht gleich weg, oder stelle meine "Vollmacht" oder gar Gott selbst in Frage.
Mein Vorbild sind die drei Freunde des Daniel: Sie sollten das Standbild des Königs anbeten, unter Androhung des Feuerofens. Sie beteten nicht "in Vollmacht" um Befreiung und Rettung - nein. Sie sagten dem König, dass der Gott, dem sie dienen, sie sehr wohl erretten könne. Aber wenn er das nicht tun würde, würden sie dennoch nicht dieses Standbild anbeten und ihrem Gott treu bleiben.

Das ist für mich Vorbild und Grundlage meines Glaubens: Auch wenn Gott etwas nicht tut, auch wenn Dinge passieren, die ich nicht verstehe, egal, ob es mir in meinem Glaubensleben gut oder schlecht geht - ich habe die Entscheidung getroffen, dass ich Gott treu bleiben will und Jesus nachfolgen will, egal, was kommt. Natürlich das alles mit seiner Hilfe...  

Ja,  Gott handelt sicherlich auch dann, wenn jemand Gott (noch) nicht kennt - das sieht man ja an meinem eigenen Leben. Er möchte ja, dass alle Menschen gerettet werden und geht auch denen nach, die ihn nicht kennen und die nicht unbedingt nach ihm fragen.
Ich glaube, wenn er das nicht tun würde, könnte niemand gerettet werden?

LG, geli

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geli

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Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von geli am 06.01.2018 20:06

Solana: Am besten prüft man alles und fragt Gott selbst. Wenn das wirklich eine Botschaft von ihm war, wird er sie auch demjenigen bestätigen, den es direkt betrifft, nicht nur durch andere Geschwister ausrichten lassen.

Ja, ganz genau! Deshalb muss derjenige, der eine Sache anspricht, oder eine Botschaft weitergibt, danach wieder "loslassen" und es Gott überlassen, dass er nun selbst in das Leben des anderen hineinspricht.

Smart: Gemessen an dem, wie wenig vollmächtig wir Gott und Geschwister, Gebet etc. erleben, ist äußerste Vorsicht darin geboten, Gott als Urheber unseres Denkens oder Handelns zu nennen.

Hier verstehe ich nicht so ganz, was Du damit meinst?

LG, geli

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geli

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Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von geli am 06.01.2018 17:39

Smart: Ich bin darum sehr vorsichtig, weil man andere mit "Gott hat es mir gesagt" ganz schön manipulieren kann.

Das ist leider wahr - Manipulation ist auch in Gemeinden leider kein Fremdwort...

Ich glaube, es kommt sehr darauf an, wie man jemanden auf etwas anspricht. Bei Aussagen wie: "Gott hat es mir gesagt"... "Der Herr hat zu mir gesprochen"... "Ich habe für dich gebetet (oder gleich mehrere, die dann"alle" den gleichen Eindruck hatten", und Gott hat mir gezeigt..." schalte ich in der Regel auf "Alarmstufe rot".  
Vor allem dann, wenn auch noch erwartet wird, dass man nun genauso handelt, wie der "Ermahner" es sich vorstellt - bzw. wie er das "von Gott" bekommen hat. Nach dem Motto: "Du musst, du sollst, du darfst nicht"... ansonsten bis du "ungehorsam" und "kannst dich nicht unterordnen", mit der "Sahnehaube": "So wirst du von Gott keinen Segen bekommen".   (Leider alles schon erlebt!)

Ich denke, wenn wir jemanden auf eine Sache, die wir meinen, von Gott sagen zu sollen, ansprechen, dann sollte das unbedingt so sein, dass man dem anderen den Ausgang und sein Handeln freistellt. 
Ich würde dann sagen, dass ich diesen oder jenen Eindruck habe, und würde es dem anderen dann überlassen, diesen Eindruck selbst im Gebet zu prüfen. So manipuliere ich nicht, sondern überlasse es Gott, nun zu handeln, indem er dem Angesprochenen meinen Eindruck bestätigt. Oder auch nicht... denn ich kann mich ja auch geirrt haben  

Ich denke, dass es auch durchaus einmal jemand sein kann, der "Gott nicht kennt" - durch meinen Eindruck, den ich weitergebe, wird er auf Gott angesprochen, und dadurch vielleicht auch nicht nur "durch" Gott, sondern vielleicht auch "von" Gott ganz persönlich, was diesen Menschen dazu bringen kann, dass er sich mit Gott beschäftigt und Gott dann an ihm handeln kann.

LG, geli

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Re: die "erste Liebe" - Offb 2,1-7

von geli am 23.12.2017 11:50

Burgen: Liebe scheint ein seeehr weiter Begriff in der Bedeutung zu sein.

Das ist wirkich wahr... Die Liebe kommt von Gott, bzw. Gott ist sogar die Liebe selbst. Deshalb ist auch die Liebe für uns so unbegreiflich, weil ja auch Gott in weiten Teilen für uns unbegreiflich ist.

Ich denke, Liebe ist deshalb so unbegreiflich, weil man dazu nicht sagen kann: "Mach dies, mach das" - das ist nun Liebe.
Liebe kann in einem Fall heißen, dass man nichts sagt, oder sogar auch mal, dass man nichts tut und jemanden einfach nur "hängen" läßt.
Es kann aber auch sein, dass man vielleicht in einem ähnlichen Fall eine bestimmte Wahrheit aussprechen muss, oder etwas Bestimmtes tun muss.

Die Frage ist für mich immer: "Was hilft dem anderen, was bringt ihn weiter, was bringt ihn näher zu Gott, was bringt ihm den Glauben näher, was hilft ihm, im Glauben zu wachsen?"

Genau dazu gibt es für jeden Menschen, mit dem ich zu tun habe - egal, ob nun Gläubig oder nicht - völlig unterschiedliche Antworten.

Sicher ist für mich allerdings, dass unser Verhalten nicht unbedingt von großen Liebesgefühlen begleitet sein muss.

Selbst wenn es mir gefühlsmäßig sehr schwer fällt, eben weil die Person, die ich nun "lieben" soll, mit Unrecht getan hat, kann ich diese (negativen) Gefühle beiseite schieben, bzw. sie Gott bringen, und mein Verhalten kann sich an dem orientieren, was ich in diesem Moment für den anderen als "Liebe" erkennen kann.

Da aber nun "Liebe" ein so sehr weit gefaßter Begriff ist, und auch so unglaublich viele "Gesichter" haben kann, brauchen wir meiner Meinung nach unbedingt den Heiligen Geist, der die Herzen der Menschen kennt und der genau weiß, was jeder in jeder Situation braucht.

LG, geli

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Re: die "erste Liebe" - Offb 2,1-7

von geli am 21.12.2017 18:46

pray: Die gängige Lehrmeinung ist ja dass Jesus damit sagen will, dass sie Ihn nicht mehr so brennend lieben wie am Anfang. Aber könnte es nicht um die Liebe zu den Heiligen gehen, die sich nicht mehr in den Werken der Liebe zeigt???

Gerade vor kurzem habe ich im 1. Johannesbrief gelesen - und da sind sehr viele Aussagen über die Liebe drin, die mich immer wieder sehr nachdenklich machen. 
Z.B. 1. Joh. 4,19 ff:
"Laßt uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott - und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht?
Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe."

Oder 5,1:
"Wer glaubt, dass jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist" -  das heißt also: der liebt auch seine Mitchristen.

Hier sehe ich zwei Kriterien, an dem man die Liebe zu Gott erkennen kann: "Wer glaubt"... und: "...dass der auch seinen Bruder liebe".

Liebe und Glaube zeigt sich also an den Auswirkungen und ist erkennbar in der Liebe zum Bruder, bzw. zur Schwester.

Soweit mal meine Gedanken...

LG; geli

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Re: Jesus ist ganz Mensch und ganz Gott

von geli am 18.12.2017 20:56

Gott ist Mensch geworden - auch wenn das für uns Menschen nicht zu verstehen ist.
Nur Gott war fähig, ohne Sünde zu sein - und nur ein Mensch war fähig, stellvertretend für seine "Rasse" zu sterben.

Um uns zu erlösen, brauchte es also beides: Gott und Mensch.
"Nur" Mensch konnte nicht ohne Sünde leben, "nur" Gott hatte keinen menschlichen Leib. Und genau das verkörpterte Jesus - Gott in menschlicher Gestalt.

LG, geli

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Re: Johannes der Täufer war bereits der Elia

von geli am 14.12.2017 14:42

Cleopatra: Ich verstehe es so, dass Johannes den Geist und die Kraft des Elia bekam.

Ja, ich denke auch, dass es so gemeint ist - an anderer Stelle sagt Jesus nämlich (und das würde es so bestätigen):

Matth. 17,11:
"Jesus antwortete und sprach zu ihnen: ELia soll freilich kommen und alles zurechtbringen.
Doch ich sage euch: Elia ist schon gekommen, aber sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben mit ihm getan, was sie wollten. So wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen.
Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte."

LG, geli

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Re: Jesus - König der Juden - König der Welt? Matth. 2,2

von geli am 12.12.2017 19:37

Pavle: Aber ich habe dich nicht vergssen - würde ich nie.

- ja, dann laß Dir einfach Zeit!

Mir ist heute im Laufe des Tages noch eine Bibelstelle aus der Offenbarung in den Sinn gekommen - vielleicht kannst Du die in Deine Antwort noch mit einbeziehen?
Denn ich finde, diese Stelle drückt den Sachverhalt richtig schön aus:

Off. 21,9 - da geht es um das neue Jerusalem, das vom Himmel her von Gott auf die Erde kommt - das ist die "Braut" des Lammes, also die Gemeinde.

Und dann Off. 21,12-14:
"...sie (die Stadt Jerusalem) hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die namen der Zwölf Stämme der Israeliten...
!Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes."

Christus ist aus dem Volk der Juden zu uns Heiden gekommen - ohne ihn wären wir ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde ausserhalb des Bundes der Verheißung und hätten keine Hoffnung - daher sind sie (die zwölf Stämme) die Tore. (Eph. 2,12)

Mauer und Grundsteine werden von den Aposteln gestellt - Christus ist der Grund, auf dem alles erbaut wird, und die Lehren der Apostel bauen darauf auf.
Eph. 2,20: "...erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da jesus Christus der Eckstein ist."

Ich finde, hier sieht man richtig schön, dass nicht nur die "Gemeinde" eine Rolle spielt, sondern dass das neue Jerusalem ein zusammengefügter Bau aus Juden und Heiden ist.

Ohne Christus und die Juden hätten wir keinen Zutritt und keinen Anteil an der neuen Welt - Gott hat sie nicht "abgesetzt", sondern er will sie, genau wie die "Gemeinde", in seiner neuen Welt dabeihaben.

Manchmal denke ich, wir nehmen die "Gemeinde" zu wichtig - die Bibel ist im Grunde genommen nicht ein Buch über die "Gemeinde", sondern sie ist das Buch der Juden, mit seinem erwählten Volk, und Gottes Weg mit ihnen. Die "Gemeinde" ist nur ein kurzes Zwischenspiel - eingefügt in die gesamte Geschichte mit seinem Volk, aber eben nur ein "Zwischenspiel".

LG, geli

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Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von geli am 11.12.2017 20:01

Und dann braucht es aber noch die Taufe im Heiligen Geist, wie deutsche Bibelübersetzungen ausdrücken.
Dieses Geschehen kann unmittelbar auf die Wiedergeburt erfolgen, aber auch bis zu Jahre später.
Mit dieser Taufe erleben die Christen infolge die Sprachenrede bis hin zu Heilungen.

Mit diesen Aussagen würde ich vorsichtig umgehen. Denn nach dieser Lehre, jedenfalls so wie ich es erfahren habe, hat jemand, der nicht in "Sprachen" spricht, (noch) nicht den Heiligen Geist empfangen.

Diese Gabe ist sozusagen der "Beweis" dafür, dass man den Geist empfangen hat. Wer nicht in Sprachen spricht, hat nicht den Heiligen Geist.

Dies wiederspricht allerdings der Bibel - meine Meinung!

LG, geli

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