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geli

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Re: Gott ist (auch) Böse

von geli am 19.05.2017 20:02

Irgendwo hab ich mal gelesen:
"Gott wird das Böse, das seine gute Schöpfung zerstört, gnadenlos vernichten, und mit dem Bösen alles, was noch daran hängt."

Lg, geli

Ich bin dabei, durch Gottes Gnade das zu werden, was ich seit meiner Wiedergeburt schon bin

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geli

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von geli am 17.05.2017 15:07

Angel121: Paulus lehrte im Zusammenhang mit dem Erben Gottes Reiches, dass denen die gemäss Gal.5.19-21 handeln dies nicht möglich sei. Das betrifft ja wiederum boshaft handelnde Menschen.

Ja, das stimmt - Menschen, die so leben, werden das Reich Gottes nicht ererben.

Aber wer sind denn nun die Menschen, die Gutes tun? Und werden sie deshalb gerettet, weil sie Gutes tun?

Da lese ich z.B. in Gal. 5,6 nach der Genfer Übersetzung:

"Denn wenn jemand mit Christus Jesus verbunden ist, spielt es keine Rolle, ob er beschnitten oder unbeschnitten ist. Das einzige, was zählt, ist der Glaube - ein Glaube, der sich durch tatkräftige Liebe als echt erweist."

So sind wir Christen also durch den Glauben "Gutmenschen" - sofern unser Glaube echt ist, wird er nämlich mit sich bringen, dass wir die (guten) Werke tun, die Gott für uns vorbereitet hat - Eph. 2,10.

So ist also der Glaube die Basis, nicht die guten Taten.

Lg, geli

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geli

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von geli am 16.05.2017 12:59

Angel:  Gut, im Weltengericht gilt weder gläubig noch ungläubig, da wird gottseits unterteilt in kaltherzig oder warmherzig.

Wie meinst Du das?
Die "warmherzigen" sind dann "Gutmenschen", die von Gott angenommen sind?

Lg, geli

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von geli am 13.05.2017 19:39

edit: Der Text wurde hierher verschoben.
Lg Cleo

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.05.2017 07:51.

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von geli am 12.05.2017 21:54

Genau - ich stelle mir immer vor, dass Jesus zwischen mir und Gott steht. Und Jesus betet für mich - wie damals für Petrus - dass mein Glaube nicht aufhört.
Es ist einfach gut zu wissen, dass Christus immer für uns einsteht vor dem Thron Gottes. Niemand kann uns aus seiner Hand reissen, weil wir sein Eigentum sind - erkauft mit seinem eigenen Blut.
Und das alles, obwohl wir "Bösmenschen" waren und unser "Fleisch" noch immer im Kampf gegen das Gute ist.

Lg, geli

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.05.2017 21:56.

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von geli am 12.05.2017 21:35

Pal: Das klingt dann scheinbar Paradox, was jedoch, aus zwei ganz unterschiedlichen Perspektiven heraus, durchgehend sinnvoll ist.

Ich glaube, "paradox" klingt es nur für uns Menschen, weil wir mit unserem menschlichen Verstand einfach viele Dinge nicht verstehen können.

Ja, es sind wirklich "zwei Ebenen" - die wir Menschen nicht zusammenbringen können. Wir können nur beide Ebenen glauben - aber verstehen nicht.

Ich denke an ein Erlebnis zurück, als eine Nachbarin (auch gläubig) Selbstmord begangen hat. Erst im Nachhinein habe ich erfahren, wie Gott bis zuletzt alles drangesetzt hat, sie davon zurückzuhalten.
Wirklich bis zuletzt... Der Ehemann von ihr hat daraufhin auf eine Annonce in einer Zeitung geantwortet und auch eine Frau gefunden, die er dann geheiratet hat. Die Frau hat mir dann erzählt, wie es dazu kam, dass sie in dieser Zeitung annoncierte, wie sie von 6 Kindern um einen Eßtisch geträumt hatte ( sie selbst hatte ein Kind, der Mann hatte 5 Kinder), und wie Gott die Beiden zusammengeführt hat.
Das alles war schon lange bevor das mit dem Selbstmord passierte, vorbereitet worden.

Gott hat also bis zuletzt "das Gute" gehofft - obwohl er vorher ja schon wußte, wie die Frau sich entscheiden würde. Und gleichzeitig schon Monate vorher die neue Ehe vorbereitet. Zwei Ebenen...
Das ist einfach für uns Menschen nicht nachvollziehbar und unerklärlich.
Aber dafür ist Gott Gott und wir Menschen sind Menschen.

Lg, geli

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von geli am 12.05.2017 13:19

Dennoch darf ich nicht den Fehler machen, das eine getrennt vom anderen zu halten.
Denn dann falle ich immer von einer Seite vom Pferd, anstatt stabil im Sattel zu bleiben.

Das stimmt - so ist das mit den Pferden... 

Lg, geli

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von geli am 12.05.2017 13:17

Pal @ geli: Ja, da irrst du dich tatsächlich!

Ja, ich kann mir vorstellen, dass Du als Gemeindeleiter und Seelsorger Dinge erlebst, die Dich bewegen, immer wieder auf die "schwere" Seite des Evangeliums hinzuweisen.

Ich hab selbst schon erlebt, dass Menschen (Christen) mich sehr verletzt haben, dies aber überhaupt nicht erkennen können und daher auch gar nicht auf die Idee kommen, sich zu entschuldigen oder dergleichen.
Allerdings hab ich auch den Eindruck, dass es nichts nützen würde, sie auf ihre Sünde hinzuweisen. Sie fühlen sich in der Regel "im Recht" und schreiben den anderen dann einfach den "Heiligen Geist" ab... 

Aber es gibt auch andere (zu denen gehöre ich auch  - und eventuell auch Du?), die sich ständig hinterfragen, ob sie nun wieder etwas falsch gemacht haben, ob sie gesündigt haben, die sich nie wirklich "gut" genug vorkommen und immer wieder niedergedrückt sind und die Freude darüber, dass sie gerettet, gerechtfertigt, geheiligt sind, gar nicht für sich annehmen können.

Daher denke ich, dass es sehr wichtig ist, zu gucken, wen man vor sich hat und was derjenige gerade braucht.
Der eine braucht dringend Ermutigung und die Zusage, dass er ein geliebtes Kind Gottes ist, das gerechtfertigt und geheiligt ist - und hier kommt dann mein "Trotzdem" ins Spiel. Trotz Versagen, trotz Zukurzkommen, trotz "nicht gut genug" zu sein.

Die anderen brauchen eher, dass man sie auf Sünde hinweist - das ist das, was bei Dir, Pal, immer wieder sehr im Vordergrund steht. Manchmal habe ich das Gefühl: Egal, um welches Thema es geht - Du kommst immer wieder auf dieses eine Thema zurück...   Ist aber nicht böse gemeint  

Ja, und dann beschäftigt mich gerade eine Frage - eventuell will ich dazu einen eigenen Thread aufmachen:

Du (Pal) schreibst, dass Dir die echte Busse und die echte Reue bei einigen Deiner Gemeindemitglieder fehlt. Hierzu ist für mich die Frage: Muss eine Bitte um Vergebung unbedingt von tiefer Busse und Reue begleitet sein?
Ich persönlich glaube nämlich nicht, denn ich kenne es von mir, besonders aus den Zeiten, wo ich zum Glauben gefunden habe.
Da hab ich nämlich ganz stark mein vorheriges Leben mit der Bibel verglichen und von vielen Dingen festgestellt, dass sie vor Gott Sünde waren.
Dafür hab ich um Vergebung gebeten, teilweise bin ich auch zu Menschen, die es betroffen hatte, hingegangen und hab Dinge in Ordnung gebracht.
Aber von "tiefer Reue und Busse" war ich ehrlich gesagt nicht ergriffen. Ich hatte einfach nur erkannt, dass Dinge nicht recht vor Gott waren, und entsprechend reagiert.
Und ich weiß, dass Gott mir vergeben hat - auch wenn meine Gefühle nicht von Reue und Busse übergeflossen sind und auch meine Tränen über meine eigene Bosheit sich sehr in Grenzen gehalten haben... 

@ Burgen, ich finde, Dein Beispiel von dem Kind, das laufen lernt, hinfällt und wieder aufsteht, das ist wirklich zutreffend für unser Glaubensleben.

Wir sind Gottes Kinder und dürfen an seiner Hand "Laufen" lernen - lernen, wie wir unser Leben im Glauben meistern können und wie wir auch im Glauben wachsen können.
Hier fällt mir ein, wie es Paulus in Eph. 4,13 geschrieben hat:

"...damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi,
damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind der Lehre bewegen und umhertreiben lassen.... Laßt uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus."

@Pal, dass das "Schwere und Negative" in der Bibel so eine herausragende Rolle spielt, das kann ich nicht erkennen - zumindest nicht mehr im NT. Gerade Paulus weist und doch immer wieder darauf hin, daran zu denken, was wir vorher waren und was wir nun in Christus sind.
Aber gut ist, dass die Bibel das negative nicht verschweigt. Für mich trägt das sehr zur Wahrhaftigkeit der Bibel bei.

Lg, geli

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Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von geli am 11.05.2017 20:46

Greg: Ja, klar, steht da alles nicht so. Biblelesen bedeutet aber mehr als nur so zu lesen, als wär die Bibel Band 147 von den Lustigen Taschenbüchern. 

Das ist gut... ja, ich seh es auch so.

Bibellesen bedeutet auch, die Zusammenhänge zu erkennen und das, was dort steht, sprechen zu lassen.

Wie ich ja schon in meinem letzten Beitrag zu Thema geschrieben habe:
Es steht zwar nicht da, dass Gott Tiere getötet hat, um die Felle zu bekommen.
Aber es steht auch nicht da, dass Gott keine Tiere dafür getötet hat.

Ich hab mal nachgeschlagen, was in der Lutherbibel erklärt steht, und auch im Kommentar von W. McDonald:

Lutherbibel: "Gott will die Bekleidung der Menschen und bestätigt ihr Empfinden, ihre Blösse bedecken zu müssen, als der durch den Sündenfall geschaffenen neuen Situation gemäß. Die Bedeckung weist auf die Notwendigkeit des Zudeckens, d.h. Vergebens der Sünde. Hinter der Neigung niedergehender Kulturen zum Entblössen und Zurschaustellen des Fleisches steht die unbewußte Tendenz, Sünde und Gericht zu verharmlosen und Rückgewinnung verlorener paradiesischer Unschuld zu erschleichen."

McDonald: "Dann kleidete Gott sie in Kleider aus Fell, für deren Herstellung der Tod von Tieren notwendig war. Dies ist ein Bild für das Kleid der Gerechtigkeit, das den schuldigen Sündern durch das vergossene Blut des Lammes Gottes gegeben wird und das wir durch den Glauben empfangen."

Nur durch Blutvergießen (weil das Leben im Blut ist) geschieht Sündenbedeckung, bzw. Sündenvergebung.
So ist es also nicht abwegig, sondern ganz im Kontext der Bibel, dass (auch wenn es nicht extra dasteht) ein Tier sterben musste, um die Sünde zu bedecken, als Vorbild für das Kleid der Gerechtigkeit, das Jesus uns geben will.

Lg, geli

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von geli am 11.05.2017 20:25

Cleopatra: Wir sind eben nicht beides, wir sind eine neue kreatur- wir sind ganz Schmetterling. Deshalb bringt es auch nichts, sich als Raupe zu sehen oder wie eine Raupe zu handeln.

Ja, ich denke, es ist eine Frage des Glaubens. In einer ganz bestimmten Situation gab Gott mir den klaren Gedanken: "Angela, was glaubst du - was du siehst oder was ich sage?"
Glaube ich mehr, dass ich eine "Raupe" bin, oder freue ich mich darüber, dass Gott mich zu einem "Schmetterling" gemacht hat?
Beschäftige ich mich mehr mit meinem Dasein als "Raupe" (das böse Fleisch), oder beschäftige ich mich mehr mit meiner neuen Identität als Kind Gottes?

Ja, das ist die Frage: Beschäftige ich mich ständig mit dem, was ich "sehe", oder beschäftige ich mit mit dem, was Gott über mich sagt?

Natürlich bedeutet das nicht, dass ich nicht Gott mein Herz prüfen lasse und ihn bitte, mich ggf. zu korrigieren - nicht dass es Missverständnisse gibt - @ Pal

Aber ich denke, es ist beides gefährlich: Sich einerseits nur noch mit dem zu beschäftigen, was ich in Christus bin (und zu meinen, ich brächte nun keine Korrektur mehr),  und sich andererseits zu sehr mit dem "bösen Fleisch" zu beschäftigen, was uns den Blick dafür verdunkelt, was Gott uns alles geschenkt hat.

Pal, ich hab oft den Eindruck, dass Du sehr dazu neigst, auf Deine "schrecklich verdorbene Natur, das schrecklich böse Fleisch" zu schauen, oder irre ich mich?

Es gibt ein Lied, das ich eine Zeitlang sehr oft gehört habe - hier dazu der Refrain:

"Und ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst, und dass du mich beim Namen nennst und mir vergibst. Herr, du richtest mich wieder auf, und du hebst mich zu dir hinauf. Ja, ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst."

Dieses "trotzdem" ist es nämlich, was mich tröstet, wenn ich mal wieder Leid trage über mein eigenes Versagen, über meine eigene Unfähigkeit... und was mir auch hilft, "trotzdem" wieder auf das zu schauen, was Gott über mich in seinem Wort sagt (der "Schmetterling" ).

Denn: "Selig sind die, die Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden."

Wie hat letztens jemand zu mir gesagt: "Hinfallen, um Vergebung bitten, Krone richten, weitergehen..."   Hier würde ich vielleicht noch hinzufügen:

"Danke sagen" - nämlich dass nicht das "böse Fleisch" am Ende der Sieger sein wird, sondern die neue Kreatur, die jetzt schon in mir angelegt ist und die mehr und mehr Raum einnehmen darf.
Jesus in mir ist der Sieger - er ist nämlich gekommen, um die Mächte der Finsternis zu zerstören - auch in mir!
Er kämpft und siegt für mich.
Ein Satz, den ich mal irgendwo gelesen habe, begleitet mich schon lange:

"Der Sieg wird nicht erkämpft, sondern er wird geglaubt".

Ich denke auch: Solange ich damit beschäftgt bin, herauszufinden, was Gottes Wort über mich als neue Kreatur, als "Schmetterling" sagt, sind meine Gedanken schon mal beschäftigt, und das "böse Fleisch" findet wenig Raum, ebenfalls meine Gedanken zu füllen 

Lg, geli

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.05.2017 20:29.
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