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geli

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Re: sündigt ein Christ noch?

von geli am 19.08.2017 21:06

nennmichdu: also jetzt muss ich erstmal nach praktischen Beispielen fragen, was Sünde für dich ist
will ich denn dann überhaupt noch etwas tun, was die Bibel dem alten Adam in uns zuschreibt

Wollen nicht - aber ein praktisches Beispiel kann ich hier mal nennen:

Es gibt irgendwo Ärger - sei es privat oder im Berufsleben, und mir passiert es dann ganz schnell, dass ich unbedacht Dinge ausspreche, die ich besser nicht gesagt hätte... wie schnell bin ich dann ungerecht einem anderen Menschen gegenüber!

Wie oft ist es mir dann schon passiert, dass ich nach einem oder zwei Tagen Abstand dann Gott um Vergebung bitte, dass ich mich aufgeregt habe und meine Zunge nicht beherrschen konnte. Und außerdem auch noch Menschen um Vergebung bitten muss, wegen unbedachter Aussagen.

Oder ein anderes Beispiel: Selbst wenn es mit gelingt, meine "Klappe" zu halten   - Gott sieht auch meine Gedanken... und die sind nicht immer ganz so im Sinne Gottes...  

Wie oft erlebe ich, dass ich eine Sache beurteilt habe - und mich geirrt habe... selbst wenn es nur in Gedanken war: So habe ich einem anderen Menschen Unrecht getan und brauche Gottes Vergebung!

Wem geht es nicht ähnlich? Oder sind etwa einige unter uns, die schon völlig "rein" in Wort und Gedanken sind?  

LG, geli

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.08.2017 21:08.

geli

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Re: sündigt ein Christ noch?

von geli am 19.08.2017 20:23

Bithya schrieb: Aber unsere alten Denkweisen behalten wir in aller Regel noch sehr lange. Sie lassen sich nicht von jetzt auf gleich ändern. Und mein persönlicher Verdacht ist auch, dass, je mehr wir versuchen, nicht mehr zu sündigen, desto sündiger werden wir.

Ja, das finde ich sehr wichtig. 
Wenn wir unser ganzes Augenmerk zuviel auf die "Sünde" und aufs "Nicht mehr sündigen" legen, empfinde ich das wie Petrus, als er auf dem Wasser ging:

Sobald er auf die Wellen schaute, ging er unter.
Sobald wir zu viel auf die "Sünde" schauen, gehen wir unter, und die Sünde bekommt Macht über uns.

Ich denke, wir sollten unser Haupt-Augenmerk auf Jesus richten - und darauf, dass er uns, bzw. unser Denken, neu formen kann.
Je mehr wir uns mit ihm, bzw. mit seinem Wort beschäftigen, desto mehr erkennen wir, wo wir noch falsche Denkweisen haben und können diese zu ihm ans Kreuz bringen, damit er uns mit seinem Denken und mit seiner Wahrheit erfüllen kann.

Natürlich geht das nicht von "Heute auf Morgen" - ich denke, das ist ein Prozess, der unser ganzes Leben lang nicht beendet sein wird.
Aber wir können ihm nur so immer ähnlicher werden...

LG, geli

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geli

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Re: sündigt ein Christ noch?

von geli am 19.08.2017 16:30

Ich glaube, man muss das neue Leben, das Gott uns geschenkt hat, und das "Fleisch", in dem wir ja noch leben, auseinanderhalten.

Für das neue Leben in uns gilt: "Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir" - und: "Ich bin eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden". 
Christus ist in mir - er ist seit der Wiedergeburt mein Leben. Dieses Leben kann nicht sündigen, denn sonst würde ja Christus sündigen.

Über mein "Fleisch" allerdings wurde das Todesurteil gesprochen - dieses "Fleisch", mein alter Leib, sündigt und wird irgendwann einmal sterben müssen.
Solange, bis er  im Grab liegt, wird er immer wieder sündigen.
Aber wenn wir unsere Sünde bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns immer wieder vergibt.

Solange, bis wir einst unseren Auferstehungsleib erhalten - dieser Leib wird nicht mehr sündigen (können).

Bis dahin stehen wir "zwischen den Stühlen" - einerseits haben wir bereits das neue, ewige, sündlose Leben durch Christus in uns, andererseits leben wir noch in unserem alten, sündigen Leib, der immer wieder Vergebung benötigt.

Das neue Leben in uns kann nicht sündigen - das alte Fleisch, das dieses neue Leben immer noch umgibt, das kann sehr wohl sündigen und benötigt täglich die Vergebung, solange, bis es durch den neuen Leib abgelöst wird und wir dann vollendet sein werden.

Ich hoffe, meine Worte sind verständlich?

LG, geli

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Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von geli am 19.08.2017 16:07

Cleo: Dass der Levit die Frau in mehrere Teile zerteilt hat, erinnert mich eher an eine Art Journalismus.
Er sorgte dafür, dass er plötzlich alle Aufmerksamkeit hatte.

Ja, ich denke auch, dass der Levit das deshalb tat, um den anderen diese Schuld bewußt zu machen - damit die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen werden sollten. 

Leider war das nicht möglich, denn die Benjaminiter gaben die Schuldigen nicht heraus:

"Aber die Benjaminiter wollten nicht hören auf die Stimme ihrer Brüder, der Israeliten." - Ri. 20,13

Deshalb wurde dann fast der ganze Stamm ausgerottet - die Israeliten zogen gegen den Stamm Benjamin. Was mich manchmal erschreckt: 
Sie zogen nicht auf eigener Faust dorthin, nicht aus Rache, sondern sie befragten den Herrn - sogar mehrmals! - Ri. 20, 18, 23!

Die Israeliten "hielten Klage" um ihre Brüder, sie fasteten sogar, um opferten Gott, und befragten wiederum den Herrn - Vers 26 und 27.

Weil die Benjaminiter die Schuldigen nicht herausgeben wollten, bestrafte Gott den ganzen Stamm.

Für mich bedeutet das: Wenn ich fremde Schuld "decke", macht Gott mich für diese Schuld mitverantwortlich! 

LG, geli



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Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von geli am 05.08.2017 22:21

Nennmichdu schrieb: Genau das ist der Irrtum. Nicht DIR ist dieser Kampf verordnet.

Doch, der Kampf ist sehr wohl uns verordnet - dazu hat ja Lila schon einige Bibelstellen angeführt.
Allerdings können wir den Kampf nur bestehen, wenn wir in Christus bleiben. 

Denn was schreibt Paulus:

" Wir haben... zu kämpfen" - Eph. 6,12

Wir sollen... ergreifen, Widerstand leisten, das Feld behalten, fest stehen - und was sollen wir anziehen, um den Kampf bestehen zu können?
Wahrheit, Gerechtigkeit, Glaube, Heil, das Schwert des Geistes. Das alles ist Jesus für uns - wenn wir kämpfen, müssen wir Jesus anziehen, weil er unsere "Rüstung" ist.

Und wie können wir Jesus "anziehen" - Durch Glauben!

Ich denke, dass wir zu kämpfen haben - das wird an vielen Stellen gesagt.

Die Frage ist nur: Wie kämpfen wir?

Dazu sagt Paulus:
"Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise.
Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören - 2. Kor. 10,3

Auch hier wieder: Unser Kampf...

Christus hat diesen Kampf für dich schon gekämpft. Unsere Aufgabe ist  "nur noch", darin zu leben.

Ja, das stimmt - eben dieses "nur noch darin zu leben" - das eben ist unser Kampf, den ich oben beschrieben habe! 

LG, geli

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Re: Wer oder was ist Gott?

von geli am 05.08.2017 13:16

Jesus sagte ja auch nicht umsonst: "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr das Himmelreich nicht sehen."

LG, geli

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Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von geli am 05.08.2017 12:55

Cleopatra schrieb: Man sehe mal raus in die Welt. Homosexualität, "Notlügen", "Rache", "Gewalt", alles Dinge die heutzutage immer mehr toleriert werden. Lassen wir uns mitverleiten?


Ja, man könnte dazu schreiben: ... und noch vieles mehr. Mir macht die Rücksichtslsogkeit und die Selbstsucht, die in der Welt immer mehr um sich greift, oft Angst. Gerade Gestern hab ich dazu etwas erlebt... Dabei kam mir ein Bibelvers in den Sinn, der mir dazu Mut gemacht hat:

Phil. 2,15 und 16:
...Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt, 
dadurch, dass ihr festhaltet am Wort des Lebens, ...

Dazu kam mir der Gedanke, dass auch ein Licht, das nur klein ist, umso heller leuchtet und umso besser zu sehen ist, je dunkler es drumherum ist. Und "leuchten" sollen und wollen wir ja...  

Wie sind wir "Lichter"? Einfach, indem wir "festhalten am Wort des Lebens".

Was aber nicht bedeutet, dass ein solches "Licht" immer nur Zustimmung finden wird!

Nennmichdu schrieb: Aber lässt Gott nicht diese Erfahrung - hier bei Jakob und seinen Kindern - zu...? Passiert nicht - wie im Buch Prediger zu lesen - den Gerechten das gleiche Leid oftmals wie den Ungerechten...?

Ja, das stimmt schon  - als Kinder Gottes sind wir nicht grundsätzlich vor allem Leid und aller Not gefeit.

Dennoch denke ich, dass wir auch unterscheiden müssen:

Genauso wie es unverschuldetes Leid und unverschuldete Nöte gibt, die Gott in unserem Leben zulässt, genauso gibt es auch Nöte, die wir selbst verursacht haben, weil wir z.B. Entscheidungen getroffen haben, die Gottes Wort widersprechen. Das mag vielleicht noch nicht mal absichtlich sein - dennoch lässt Gott uns oft (nicht immer) auch die (negativen) Konsequenzen unseres Handelns tragen.

Genauso kann uns auch Leid treffen, weil wir gesündigt haben - oder sogar trotz Ermahnung weiterhin an einer Sünde festhalten.

Wie ja auch schon Rapp angeschnitten hat: Wir Menschen haben vor Gott (und ganz besonders als Christen, die ja der Welt entflohen sind) auf jeden Fall einge Verantwortung dafür, wie wir unser Leben gestalten - ob im Gehorsam  gegenüber Gottes Wort oder in "eigener Regie".

LG, geli
 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.08.2017 12:58.

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Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von geli am 04.08.2017 14:41

Cleopatra schrieb: Der letzte Satz lautet "Jeder tat, was recht war in seinen Augen."

So empfinde ich auch die Zeit, in der wir heute leben.
Jeder tut, was ihm gefällt, was Spass macht, was sich gut anfühlt. Gottes gute Gebote werden mit Füßen getreten, diejenigen, die sich daran halten, werden (bis jetzt "nur") verspottet. 
Das, was eigentlich gut ist, wird für schlecht erklärt, und was nicht gut ist, wird für "gut" ("cool") erklärt.

Ich denke, auf für uns Christen wird es in Zukunft nicht einfacher werden, sich ganz eng an Gott zu halten.

Was mich aber immer wieder besonders beeindruckt (nicht nur im Richterbuch), das ist Gottes Geduld - wie langer er dieses "Spiel" mitmacht: 

So ging es die ganze Zeit.
Richter lebte- Israel war brav.
Richter starb- Israel nahm sich wieder Götzen und tat, was Gott nicht wollte.I
m Laufe des Buches merken wir, wie diese Gottlosigkeit mit der Zeit zunimmt, je später wir lesen.


Und nicht nur, wie lange er das mit angesehen hat - sondern auch, dass er dann trotzdem alles gegeben hat, um uns Menschen zu erlösen!

LG, geli

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.08.2017 14:42.

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Re: Die Bibel - Wort Gottes in Beziehung zu Jesus - Wort Gottes?

von geli am 31.07.2017 22:03

geli schrieb: Ja, das ist klar, mit "Wort Gottes" ist immer die ganze Bibel gemeint. Wenn das nicht der Fall wäre, dann hätte sich Jesus nicht so oft auf das AT bezogen.
Er geht sogar so weit, dass er sagt: "Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin gekommen um aufzulösen, sondern um zu erfüllen."
Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis dies alles geschieht." - Matth. 5,17
Durch die ganze Bibel geht ein "roter Faden" - wenn man das AT wegnimmt, ergibt vieles keinen Sinn mehr, oder ist zumindest unverständlich.

angel schrieb: Ist doch so, dass nicht ALLES,  was in der Bibel steht zur Erziehung in Gerechtigkeit und Besserung führt. Wäre dem schon immer so gewesen, hätte Gott seinen Sohn ja nicht als Licht in die damals vorherrschende Finsternis senden müssen um die Israeliten von ihren Sünde zu erlösen, denke ich.

Dass man bestimmte Teile der Bibel weglassen könnte (vielleicht habe ich Dich da auch falsch verstanden, und Du hast etwas anderes gemeint?), weil nicht alles zur Erziehung... dient - das hat Jesus nicht bestätigt. Siehe auch die zitierten Sätze aus einem meiner Beiträge ganz am Anfang des Threads. 

Gott mußte kein "Licht in die vorherrschende Finsternis" senden, um die Menschen zu erlösen. 
Erlösung haben sogar diejenigen benötigt, die wirklich nah bei Gott waren, so wie etwa David, oder Samuel. Denn das Gesetz wurde nie dazu gegeben, um Sünde wegzunehmen, sondern um Sünde aufzudecken. Damit meine ich, es wurde gegeben, damit die Menschen erkennen konnten, was Sünde ist - und dass sie Erlösung benötigten. Somit ist also jedes Wort aus dem AT sehr wohl nötig, um zu belehren, Erkenntnis zu geben, usw.

Auch benötigten ja nicht nur die Israeliten Erlösung von den Sünden, sondern jeder Mensch, der auf dieser Erde lebt und je gelebt hat, benötigt Erlösung.
Die Erlösung, die Jesus für uns vollbracht hat, gilt sowohl für jetzt, für die Zukunft, aber auch für die Vergangenheit.

Meiner Meinung nach ist es Haarspalterei, wenn man die Formulierung: "alle Schrift, von Gott eingegeben, nützt..." dazu missbraucht, um dann die Bibel einzuteilen in Teile, die "von Gott eingegeben sind", und Teile, die dann "nicht von Gott eingegeben sind".

Dann macht man sich selbst zu Gott - denn dann darf ich selbst beurteilen, welche Teile der Schrift für mich zur Belehrung gelten, weil sie von Gott eingegeben sind, und welche Teile nicht zu meiner Belehrung gelten, weil sie "nicht von Gott eingegeben" sind.

"Alle Schrift, von Gott eingegeben"... das bedeutet, nur, was von Gott eingegeben ist, das gilt - was nicht von ihm eingegeben wurde, gilt für mich nicht.
Wasl also gilt, und was nicht - das beurteile ich selbst  - nach Gutdünken, danach, ob es mir passt, ob es mir gefällt, ob es mir gerade nicht so "in den Kram passt"... ?

LG, geli



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Re: Sterben - Tod; Wohin geht die Seele?

von geli am 31.07.2017 20:55

Jetzt habe ich mir das Video angeschaut - und ich kann sagen, dass ich mit dem, was dort gesagt wurde, übereinstimmen.

Hilfreich fand ich die Differenzierung, die zwischen Leib/Fleisch und Seele gemacht wurde. Denn wenn man entsprechende Bibelstellen liest, ist es wichtig, immer darauf zu achten, in welchem Zusammenhand gesprochen wird und ob Seele oder Leib gemeint ist, damit keine Verwirrung entsteht.

So wenn es z.B. heißt: "Die Toten entschlafen"... hier ist der Leib gemeint, der schläft nämlich in der Erde, bis Jesus kommt, um uns zu entrücken, bzw. die Toten aufzuwecken.

Die Seele dagegen schläft nicht, sondern sie geht in die Gegenwart Gottes zurück und verläßt den Leib.

Allerdings wurde in dem Video nicht darauf eingegangen, dass es einen Unterschied macht, ob jemand gestorben ist, bevor Jesus kam, oder ob er danach gestorben ist.

Denn im neuen Bund ist etwas Neues enstanden.

Soweit ich es aus der Bibel entnehmen kann, kamen die  Menschen aus dem Alten Bund nach ihrem Tod ins Totenreich. Dort warteten die Gläubigen, die "Heiligen" des Alten Bundes  auf ihren Erlöser, der in Jesus Christus gekomen ist.
Jesus ist  nach seiner Auferstehung laut Petrus hinabgestiegen ins Reich des Todes - das wird ja auch um Glaubensbekenntnis so ausgedrückt.

Leider habe ich gerade nicht die Zeit, die entsprechenden Bibelstellen herauszusuchen - aber es heißt, dass Christus hinabgestiegen ist, um Gefangene gefangen zu führen - oder so ähnlich.  Ich denke, dass das bedeutet, dass Christus die Seelen Gläubigen des Alten Bundes, die im Totenreich auf den Erlöser gewartet haben, herausgeholt hat, damit sie mit den Verstorbenen des neuen Bundes zusammen in der Gegenwart des Herrn sein können.
Die Seelen der anderen Verstorbenen müssen im Totenreich bleiben und darauf warten, bis das Endgericht stattfinden wird.

Bei der Entrückung werden dann die Menschen, die mit Jesus verbunden sind, und die dann noch leben, "überkleidet" werden mit ihrem Ewigkeitsleib, die Toten aus dem AT und NT  (deren Seelen schon beim Herrn sind) werden auferstehen und dabei ebenfalls ihren Ewigkeitsleib bekommen - und so werden alle Gläubigen beim Herrn sein allezeit. 

Soweit mein Verständins davon.

LG, geli

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