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geli

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Re: Heilig werden ... sein ... in der Heiligung leben !

von geli am 18.02.2017 20:23

Ja, genau - Gott schenkt uns das "weiße Hochzeitskleid" - Matth. 22,ab Vers 11.

Schon im AT lesen wir:
"Ich freue mich im Herrn, und meine seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mit mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet" - Jes. 61,10

Auc die Offenbarung greift dieses Bild auf:

"Und es wurde ihr (der Braut) gegeben, sich anzutun mitschönem reinem Leiden. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.
Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind."  Off. 19,8

Durch Jesus sieht Gott uns vollkommen und heilig und gerecht, kein Makel ist in seinen Augen an uns zu finden.

Lg, geli

Ich bin dabei, durch Gottes Gnade das zu werden, was ich seit meiner Wiedergeburt schon bin

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geli

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Re: Welche Gesetze/Gebote für Christen noch zählen

von geli am 18.02.2017 11:38

Ja, das sagt Paulus ja auch: Das Gesetz kann nicht retten, sondern nur von Sünde überführen. Wenn es kein Gesetz gäbe, gäbe es auch kein Bewußtsein von Sünde.

Meiner Meinung nach ist das in unserer heutigen Zeit das Hindernis, dass Menschen sich Gott zuwenden. Ihnen fehlt das Bewusstsein, dass sie Sünder sind, und dass sie deshalb von Gott getrennt sind.

In unserer Gesellschaft kann jeder so leben, wie er will - außer vielleicht Mord oder ein Banküberfall oder Entführung, also so "ganz schlimme Dinge" - ist fast alles "erlaubt".

Wozu braucht man dann also das, was Gott anbietet: Vergebung, Frieden mit ihm, Gnade?

Die Menschen glauben in der Regel, dass sie "eigentlich" ganz gut sind und Gott doch am Ende ganz sicher kein Problem mit ihnen haben wird (so hab auch ich mal gedacht...  , Gott hat viel Arbeit damit gehabt, mich davon zu überzeugen, dass auch ich ein Sünder bin ).

"Wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind" - das drückt die Haltung sehr gut aus. Wer heute die Menschen auf Sünde anspricht, auf "Hölle", auf das Getrennt sein von Gott, der wird oft nur ausgelacht und als "mittelalterlich" hingestellt.

Ich denke, das fehlende Sündenbewusstsein kommt den Absichten des Teufels sehr gut gelegen - er hat ja auch lange daran gearbeitet, und freut sich sicher über seinen Erfolg, den er beim "modernen" Menschen verbuchen kann!

Lg, geli

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Re: Heilig werden ...

von geli am 18.02.2017 11:24

So bescheuert es klingt, wenn wir Christus unser Leben übergeben, sind wir Heilige (abgesondert von der sündigen Welt), aber nicht christusähnlich (sündlos).

Das ist gut ausgedrückt, finde ich.

Wir sind deshalb "Heilige", weil wir seit der Wiedergeburt zu Gott gehören - unabhängig von einem eigenen "Verdienst".

Somit ist eigentlich der Titel dieses Threads missverständlich - denn "Heilig werden" ist für einen wiedergeborenen Christen eigentlich kein Thema - eher für Menschen, die noch nicht zu Gott gehören, die also noch nicht "Heilig" sind.

Nach dem "Heilig" gewordensein kommt die Heiligung - das wäre aber ein anderes Thema.

Lg, geli

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Re: Wieso kam Jesus auf die Erde?

von geli am 18.02.2017 11:05

Stellt euch mal diesen Gott vor, der irgendjemand anders in den Tod schickt.

Eigentlich gab es ja auch gar keine andere Möglichkeit: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod - alle Menschen hätten sterben müssen. Aber jeder konnte nur für sich selbst sterben - nicht auch noch für jemand anderen. Denn wer für seine eigene Sünde gestorben ist, kann nicht noch einmal für jemand anderen sterben.

Also kam nur Gott selbst in Frage: Nur er hat keine Sünde, muss also nicht sterben, kann aber den Tod stellvertretend für einen (oder alle) auf sich nehmen.

Wenn er das nicht getan hätte, wäre jeder für sich selbst gestorben, keiner wäre verschont geblieben.

Jesus muss also folglich Gott selbst gewesen sein - anders wäre ein stellvertretender Tod nicht möglich gewesen, weil nur Gott ohne Sünde ist.

Eigentlich müsste die Frage heißen: Wieso kam Gott in "Verkleidung" eines Menschen auf die Erde?  

Lg, geli

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.02.2017 11:07.

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Re: Heilig werden ...

von geli am 17.02.2017 19:04

Genau: Bei der Wiedergeburt wurde uns die Wahrheit eingepflanzt, und nun dürfen wir lernen, danach zu leben.

Wir dürfen das werden, was wir schon sind!

Wir haben diesen Schatz in irdenen Gefäßen - so schreibt es Paulus. Christus lebt in uns. Wir sind Gottes Kinder geworden. Wir waren tot, und nun sind wir lebendig geworden.
Wir waren früher Finsternis, nun aber sind wir Licht in dem Herrn - und wir sollen nun nach dem leben, was wir sind.

Gott hat gerecht gemacht, die da sind aus dem Glauben an Jesus.

Ganz oft heißt es: "Ihr seid... Gott hat gemacht... es steht in der Vergangenheit. Aber gleichzeitig heoßt es: "Lernt, der Berufung, die wir erhalten haben, würdig zu leben.

Wir stehen einfach in dem Spannungsfeld, dass wir einerseits schon "sind", aber andererseits lernen müssen, nach dieser Berufung auch zu leben.

Lg, geli

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Re: Heilig werden ...

von geli am 17.02.2017 12:22

Bei dieser Frage denke ich an den Satz, den ich vor einiger Zeit gelesen habe: "Als Christ bin ich dabei, das zu werden, was ich schon bin".

Bei meiner Wiedergeburt wurde mir ein neues Leben eingepflanzt - ein Leben, über dem Gottes Urteil "heilig" steht. So, wie er auch von seiner Schöpfung sagte, sie sei "sehr gut".

Dieses "heilige" Leben ist aber zuerst mal nur als "Keim", oder als "Samen" vorhanden - es muss dann im Laufe des Lebens wachsen. Je mehr dieser Same, dieses neue Leben in uns, wächst, desto mehr zeigt sich das auch nach außen hin, indem man anfängt, anders zu handeln und zu reden als früher.

Es ist also ein Wachstumsprozess. Zum Wachsen benötigt man "Nahrung" - diese Nahrung findet man in der Bibel, in Gemeinschaft mit anderen Christen, die ebenfalls "wachsen" wollen, indem man Bücher liest... und nicht zuletzt dadurch, dass man mit dem, der dieses Leben eingepflanzt hat, spricht und sich Zeit für ihn nimmt.

Heiligkeit ist also einmal eine Sache, die wir bei der Wiedergeburt geschenkt bekommen, zum anderen aber auch eine Sache, die Zeit zur Entwicklung braucht.

Lg, geli

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Re: Ist Jesus Gott? Und wenn nicht, wie hätte er uns erlösen können?

von geli am 17.02.2017 12:15

Liebe Burgen, es freut mich, dass es verständlich ist. Denn manchmal ist es wirklich schwer, seine Gedanken in Worte zu fassen... zumindest in Worte, die für andere auch verständlich sind.

Ich glaube, das Problem, das manche Menschen haben, wenn Jesus sagt: "Ich bin der Sohn - oder der Menschensohn, oder wenn er von sich und dem Vater spricht, ist das, dass man ihn als Menschen vor Augen hat, der Jesus heißt.

Aber genau wie Jesus sind auch wir ja  nicht nur "Angela", "Burgen" oder "Hans", sondern  wir als Personen "leben" in unseren Körpern. Mein Körper ist ja nur das "Haus", in dem ich (Angela) lebe.

Genauso ist es auch bei Jesus: Das sichtbare Teil von ihm war das "Haus", in dem Gott lebte.

Paulus hat es ja auch so bestätigt, indem er sagte, dass wir der "Tempel" oder das "Haus" sind, in dem Gott Wohnung nehmen will.

Ja, und unsere "Seele" - die lebt zwischen beiden und macht uns so manches Problem...   - denn sie will nicht immer, was die "neue Kreatur" will, die Gott in uns ins Leben gerufen hat! 

Lg, geli

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Re: Wozu die Hölle gut ist

von geli am 17.02.2017 09:44

Ja, das denke ich auch. Wie die Hölle genau aussieht, das wird nirgends in der Bibel gesagt, da kann man nur Vermutungen anstellen.
Aber sie muss auf jeden Fall sehr schrecklich sein, sonst hätte Gott nicht seinen eigenen Sohn, bzw. sich selbst eine Kreuzigung zugemutet, um uns davor zu bewahren.

Lg, geli

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Re: Ist Jesus Gott? Und wenn nicht, wie hätte er uns erlösen können?

von geli am 17.02.2017 09:38

Heute Morgen kam in der Bibellese Joh. 14,8 - wo Philippus zu Jesus sagt: "Herr, zeige uns den Vater" - und Jesus sagt: "Solange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht?" (Diese Stelle hat auch Solana oben erwähnt).

Jesus selbst setzt sich also mit dem Vater gleich: "Mich" - "Der Vater".

Dazu fiel mir ein, dass auch die Psalmisten oft beteten und  zu sich selbst sprachen: "Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat!" (Ps. 103,2)

David spricht hier gleichsam zu sich selbst in der dritten Person und gibt sich selbst (seiner Seele) den Auftrag, Gott zu loben.
Gottes Geist in David gibt Davids Seele den Auftrag.

Genauso spricht auch Jesus oft von sich selbst in der dritten Person als "Der Menschensohn, der gekommen ist...".

Wir sind ja Leib, Seele und Geist - aber dennoch eine Einheit. Ich bin Angela, aber dennoch will meine Seele oft etwas anderes als mein Geist.
So muss ich meiner Seele das befehlen, was mein Geist (also Gott) mir zeigt.

Ich hoffe, ich kann hier in Worte fassen, was ich meine...

So wie ich, oder David, meiner Seele "Befehle" geben muss, damit sie sich aufmacht, das zu tun, was der Geist in mir möchte, so konnte auch Jesus/GottVater seiner Seele und seinem Leib "Befehle" geben, damit sie das tun, was er (Gott/Vater) möchte.

Deshalb konnte er auch sagen: "Ich tue immer das, was ich den Vater tun sehe".
Jesus war Gott/Vater, der in  einem menschlichen Körper lebte und eine menschliche Seele hatte und konnte deshalb von sich selbst als "dem Sohn" sprechen, dem "Sohn des Menschen".
Gott/Vater wurde in einem menschlichen Körper geboren und war daher auch der "Sohn des Menschen" - konnte von sich also sagen, er sei der "Menschensohn".

Der Unterschied zwischen uns uns Jesus ist der, dass er Gott persönlich war - deshalb konnte er auch immer den Sieg über sein "Fleisch" davontragen.

Was uns allerdings nicht immer gelingt...   - aber wir sind auch nicht Gott.

Eine weitere Stelle ist mir heute aufgefallen:

Joh. 14,13: Hier sagt Jesus, dass wir "ihn bitten sollen in seinem Namen. (...mich bitten in meinem Namen)
Ein Kapitel weiter, in Joh. 15,16, sagt er: "...damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen..."

Auch hier setzt er sich selbst mit dem Vater gleich.

Auch wenn er es nie direkt gesagt hat, so geht doch aus zahlreichen Stellen hervor, dass er selbst sich mit Gott, dem Vater, gleichgesetzt hat.

Ja, die Frage hatte ich schon mal in den Raum gestellt, sie wurde aber nicht beantwortet:

Wenn Jesus nicht Gott war, wer war er dann? Ein Mensch? Oder gibt es ein "Zwischending"?
Wenn er Mensch war - wie könnte es sein, dass er als Mensch uns erlöste?

Lg, geli



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Re: Wozu die Hölle gut ist

von geli am 16.02.2017 18:46

Ich wünschte mir das es sowas wie eine Hölle als qualvollen Ort nicht gäbe, aber momentan glaube ich noch daran.

Ja, ich würde mir das auch wünschen. Aber da Jesus es uns so gesagt hat, muss es wohl eine "Hölle" geben - einen schrecklichen Ort, wo "Heulen und Zähneknirschen" sein wird.
Dieser Ort muss wirklich schrecklich sein - denn warum sonst wäre Jesus dann ans Kreuz gegangen (was ja auch schrecklich war), um uns davor zu retten?

Aber eigentlich war ja das Thema" "Wozu die Hölle gut ist".

Jesus hat einmal gesagt: "Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert".

Er ist gekommen, um Entzweiung zu bringen - bis hinein in die Familien. "Entzweiung" - das bedeutet, er ist gekommen, um "Licht" von "Finsternis" zu scheiden. Sünde bedeutet, dass Gottes gutes Werk zerstört wird - man kann hier auf der Erde gut sehen, was Sünde anrichtet.

Deshalb wird Gott auf der neuen Erde, die er entstehen läßt, keine noch so kleine Sünde dulden, damit nicht noch einmal solch eine Zerstörung angerichtet werden kann. Denn Sünde ist wie Sauerteig - sie ist vielleicht am Anfang klein, durchdringt aber am Ende den ganzen Teig.
Man kann sich Sünde vielleicht auch wie eine Lawine vorstellen: Aus einem kleinen Schneeball wird am Ende ein ganzer Bergrutsch.

Jesus ist gekommen, um uns von der Sünde zu lösen und uns damit die Möglichkeit zu geben, in Gottes neuer Welt wohnen zu dürfen.

Wer sich von der Sünde nicht lösen lassen will, der wird am Ende zusammen mit der Sünde zerstört.
Dafür ist meiner Meinung nach die Hölle gedacht: Um alles aufzunehmen, was sich nicht vom Bösen lösen lassen wollte.

Denn irgendwo müssen die Leute, die an der Sünde kleben, dann ja hin.

Lg, geli

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