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Re: Raum der Stille und des Gebets
von Sterntaler am 01.11.2026 20:40。・:*:・゚★,。・:*:・゚☆。・:*:・゚★,。・:*:・゚☆
Ich bin bei dir
(Youtube)
。・:*:・゚★,。・:*:・゚☆。・:*:・゚★,。・:*:・゚☆
Re: Clownis Welt
von Sterntaler am 01.11.2026 20:34Der Blick auf Gott hat ihnen Kraft gegeben. Mitten in allem Leiden.
Danke, Pausenclown! ★
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 01.11.2026 12:46Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19
von Burgen am 01.11.2026 09:281. November 22. Sonntag nach Trinitatis
Monatsspruch:
Der HERR wird Recht schaffen zwischen den Nationen und viele Völker zurechtweisen.
Dann werden sie ihre Schwerter zu Flugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzernessern.
Sie erheben nicht das Schwert, Nation gegen Nation, und
sie lernen nicht mehr Krieg. Jesaja 2,4
{dies würde 'bestenfalls' auch für unsere Nation bedeutsam sein, denn die jungen Menschen, geboren in den letzten Kriegsjahren, haben schon nicht mehr gelernt, Krieg zu erlernen. - Gott Jesus schütze uns!}
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte. Psalm 130,4
WoLied: 251, 1-7 Herz und Herz zusammen suchtin Gottes Herzen Ruh ...
Ev: Matthäus 18,21-35 Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht
Pr/Ep: Römer 7,14-25a
Der Mensch und das Gesetz (ELB 2.Auflage 2010-7.Gesamtauflage)
Denn wir wissen, das das Gesetz geistlich ist,
ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft;
denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht;
denn nicht was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
AT: Jesaja 44, 21-23 Denke daran, Jakob und Israel, denn du bist mein Knecht.
Ich habe dich gebildet, du bist mein Knecht, Israel,
du wirst nicht von mir vergessen.
Ich habe deine Verbrechen ausgelöscht wie einen Nebel und wie eine Wolke deine Sünden.
Kehre um zu mir, denn ich habe dich erlöst!
Juble, du Himmel, denn der HERR hat es getan!
Jauchzt ihr Tiefen der Erde! Brecht in Jubel aus, ihr Berge,
du Wald und all ihr Bäume darin!
Denn der HERR hat Jakob erlöst, und an Israel verherrlicht er sich.
Psalm 143, 1-11
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
LOSUNG
Er wird herrlich werden bis an die Enden der Erde. Micha 5,3
Jesus sprach:
Ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa
und Samarien und bis an das Ende der Erde. Apg. 1,8
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Clownis Welt
von pausenclown am 01.11.2026 08:01Re: Gibt es Schutzengel
von Burgen am 31.10.2026 22:56
Matthias H schrieb:
In 1. Korinther 6,3 schreibt Paulus:
„Wisset ihr nicht, daß wir über die Engel richten werden?"
:::
Ja, darüber bin letzte Woche beim Lesen auch gestolpert.
Und kam mir postwendend ganz ausserordentlich klein vor.
Kann mir gar nicht vorstelle, dass sie durch Menschen gerichtet werden sollten.
Doch vielleicht geht es da um die "gefallenen Engel" , die von dem Drittel, die mit Satan auf die Erde geschleudert worden sind?
Und jetzt als Dämonen fungieren?
:::
Rainbow:
Ich hatte auch Engelbegegungen.
In diesem und letzten Jahr.
Und vor einigen Wochen eine und vor ein paar Tagen, zweimal denselben.
Da hatte ich im Nachhinein den Eindruck, dass er von Jesus geschickt worden war.
Seither ging es mir wirklich besser, körperlich und hat eine neue Seite geöffnet im Herzen.
Darin erst etwas aufgebrochen und dann verheilt worden.
Bin echt dankbar und viel zuversichtlicher.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von Burgen am 31.10.2026 22:46
Hallo G-L.,
Geheimnis Regenbogen und Kreuz Jesu
obiger Absatz ist erläutert auf - diebibelverstehen de. Der Autor ist relativ jung, hat Musik, Mathe und Theologie studiert und auch Mathe und Theol. promoviert. Er hat einen ganz eigenen Blick auf den Regenbogen bei Hesekiel 1 und dann von dort auf das Kreuz und Jesus gezogen. Aufgrund seiner hebräischen Schriftstudien.
ZB habe nie den Bogen als Pfeil auf Gott selber gesehen - und den damit verbundenen verheißenen Bund mit der Sündenvergebung des Kreuzes Jesu. Diese Seite habe durch einen Blogbeitrag bei Logos gesehen und bin dem gefolgt und freue mich, stärkt Glauben.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Gibt es Schutzengel
von matthias.h am 31.10.2026 21:56Noch ein kleiner Gedanke zu Michael und Gabriel:
In Judas 1,9 wird Michael ausdrücklich als der Erzengel bezeichnet. Gabriel hingegen wird in der Bibel zwar mehrfach erwähnt, aber niemals Erzengel genannt.
Interessant finde ich auch 1. Thessalonicher 4,16. Dort lesen wir in der Lutherübersetzung von der „Stimme des Erzengels".
Für mich liegt der Gedanke nahe, dass es nur einen obersten Engel geben kann, nämlich Michael. Zumindest ist er der einzige, den die Bibel ausdrücklich als Erzengel bezeichnet.
Aber zurück zum eigentlichen Thema, den Schutzengeln. 
Ich denke, die Schrift zeigt uns an mehreren Stellen sehr schön, dass Gott seine Engel auch zu unserem Schutz aussendet. In Psalm 91,11–12 wird uns sogar gesagt, dass Gott seinen Engeln befohlen hat, uns auf unseren Wegen zu behüten.
Auch Daniel durfte diesen Schutz erfahren, als Gott seinen Engel sandte und den Löwen den Rachen verschloss (Daniel 6,22). Und denken wir an Petrus, der durch einen Engel aus dem Gefängnis befreit wurde (Apostelgeschichte 12,7–11).
Besonders interessant finde ich auch Matthäus 18,10, wo Jesus von den Engeln der Kleinen spricht, die allezeit das Angesicht seines Vaters im Himmel sehen.
In Hebräer 1,14 werden Engel schließlich als dienstbare Geister bezeichnet, die ausgesandt werden, um denen zu dienen, die das Heil ererben sollen.
Für mich gibt es daher keinen Zweifel, dass Engel auch einen Schutzauftrag haben. Ob allerdings jedem Menschen ein ganz persönlicher Schutzengel zugeteilt ist, lässt die Schrift meines Erachtens offen.
Und dann gibt es noch einen Gedanken, den ich wirklich ehrfurchtgebietend finde!
In 1. Korinther 6,3 schreibt Paulus:
„Wisset ihr nicht, daß wir über die Engel richten werden?"
Ist das nicht gewaltig? Wir, die wir heute noch so viel lernen dürfen und selbst auf Gottes Gnade und Hilfe angewiesen sind, werden eines Tages sogar Engel richten!
Welche Engel Paulus damit genau meint, darüber kann man sicherlich noch nachdenken. Aber allein dieser Gedanke lässt mich staunen.
Wie groß muss doch das sein, was Gott durch Jesus Christus für uns vorbereitet hat!
Re: Clownis Welt
von Sterntaler am 31.10.2026 21:11Ja. =)
Interessanterweise im Schlechten wie im Guten, mhm.
☆
Eine Reise voller Zufälle
von Amber am 31.10.2026 16:21Hallo zusammen,
ich bin neu im Forum und möchte meine Geschichte mit euch teilen.
Ich bin in eine auf dem Papier evangelische Familie hineingeboren (auf dem Papier deshalb, weil der Glaube bei uns nie eine große Rolle gespielt hat), bin auch mit 15 konfirmiert worden, wie man das halt so macht. Ungefähr in dem Alter hab ich mich zum ersten Mal näher mit dem christlichen Glauben beschäftigt, davor ... als Kind, war mir das relativ egal. Ich wusste warum wir Weihnachten, Ostern und Pfingsten feiern und darüber hinaus hab ich mich nicht damit beschäftigt. Meine Oma war vermutlich die einzige wirklich gläubige Person in meiner Familie, aber sie war eher verurteilend als unterstützend. Ich kann mich gut erinnern wie sie einmal vorwurfsvoll zu mir meinte „du betest bestimmt auch nie!", während ich mir dachte, du hast keine Ahnung was ich tue oder nicht tue und es geht dich auch überhaupt nichts an... (schwieriges Verhältnis damals) Jedenfalls war meine Oma kaum jemand, dem ich mich anvertraut hätte.
Jedenfalls hatte ich mit 15 die etwas absurde Vorstellung, dass ich mit meiner Konfirmation bestimmt eine Art Offenbarung hätte und dann wirklich an Gott glauben würde (so war es natürlich nicht). Stattdessen hab ich in der Zeit danach sogar am stärksten gezweifelt, ob es überhaupt einen Gott gibt. Ich hatte zu der Zeit auch die größten Schwierigkeiten in der Schule, vor allem mit Mobbing, Pubertät und wie das halt so ist in dem Alter. Keine Ahnung warum ausgerechnet die Frage ob Gott existiert für mich zu dem Zeitpunkt so eine Rolle gespielt hat, es macht im Nachhinein eigentlich keinen Sinn, ich hatte ja ganz andere Probleme. Gebetet hab ich trotzdem, manchmal. Eher so nach dem Motto „ich weiß nicht ob du überhaupt existierst, aber falls doch, dann..." Ich habe immer wieder verlangt, dass er mir doch ein Zeichen geben soll, wenn es ihn wirklich gibt.
Eines Tages war ich mit einer Freundin auf einem Bücherflohmarkt. Ein Kilo Buch ein Euro. Ich liebe ja diese Flohmärkte. Ich habe nach nichts bestimmtem gesucht, einfach die Kartons durchgesehen. Es waren bestimmt hundert Kartons, alle voll mit Büchern, unsortiert. Ich hab garantiert nicht mehr als fünf Kartons überhaupt angeschaut. Und auf dem Boden von einem, ganz unten, lag das Buch „Gespräche mit Gott" (von Neale Donald Walsch). Man muss sicher nicht allem zustimmen, was er so schreibt, aber ich kann mich noch gut erinnern, wie absurd mir dieser Zufall vorkam. Ich hab das Buch gekauft und mir hat das einen völlig neuen Zugang eröffnet. Ich hatte wirklich das Gefühl als hätte sich Gott mir in dem Moment zugewandt, als hätte ich eine Einladung bekommen. Es war wild.
Etwas später nach der Lektüre dieses Buchs trat das Leben wieder in den Vordergrund und Gott in den Hintergrund. Es war eine Zeit voller Umbrüche – ich habe die Schule abgeschlossen, mein Vater ist gestorben, meine Mutter landete in der Psychiatrie. Ich bin in eine andere Stadt gezogen, um dort zu studieren. Das Studium war toll und ich fand viele neue Freunde, aber gleichzeitig bekam ich Depressionen, die sich immer weiter verschlimmerten. Ich war wie zwei Personen. Tagsüber das blühende Leben und nachts aufgelöst in Tränen. Schließlich beendete ich mein Studium, hatte aber noch keine Arbeit, sodass ich gezwungen war, aus dem Wohnheim auszuziehen und zurück zu meiner immer noch schwer psychisch kranken Mutter zu ziehen. Ein fataler Fehler, aber es gab nicht wirklich eine andere Option. Ich war psychisch am Ende und wollte sterben. Seit langem habe ich wieder gebetet, diesmal um den Tod. Ich wollte nicht mehr, ich konnte nicht mehr. Alles was ich durch meine Zeit fern von zuhause verdrängt hatte, holte mich nun ein und ich sah keine Zukunft mehr für mich.
So richtig aufgegeben hatte ich wohl trotzdem noch nicht, denn ich versuchte immer wieder, irgendwo Hilfe zu finden. Ich stieß auf die Internetseite einer psychiatrischen Ambulanz in meiner Stadt. Ich rief an und bekam sofort einen Termin, irgendwer musste wohl abgesagt haben. Ich sprach mit einem Psychiater, der mich sofort in eine ambulante Klinik einwies. Ich konnte direkt zum Beginn der neuen Woche kommen. Auch das war wild. Muss man sonst nicht immer endlos auf einen Therapieplatz warten? Randbemerkung: Schon im Studium wurde mir nahegelegt, einen Therapieplatz zu suchen, die Wartezeit wurde aber auf 8 Monate beziffert. Zu dem Zeitpunkt dachte ich mir, bis dahin brauche ich keinen Platz mehr (ich dachte, die Depression wäre nur vorübergehend). Aus eigener Erfahrung: denkt niemals, dass eine Depression von alleine verschwindet. Das tut sie nicht.
Ich blieb drei Monate in der Psychiatrie. Es ging mir deutlich besser. Kurz vor meiner Entlassung bekam ich meine erste Jobzusage, nachdem dieselbe Stelle mir bereits abgesagt hatte. Warum? Ihr Favorit war abgesprungen. Wieder ein Zufall.
Der Vertrag war befristet und ich bewarb mich um ein weiteres Studium in einer anderen Stadt. Es war schon damals schwer, eine Wohnung zu finden, und ich wohnte 800 km entfernt von dieser Stadt. Ich inserierte selbst, wurde angerufen und für eine Wohnung „ausgewählt". Es war die einzige Wohnung, die ich besichtigte. Zufall.
Ich hatte zuvor noch nie einen Partner gehabt, wie auch, hatte die meiste Zeit ja genug mit mir selbst zu tun. Nach zwei Jahren in der neuen Stadt traf ich jemanden in einer Studentenkneipe, der mir von Anfang an sympathisch war. Ich sprach ihn an, fragte nach seiner Nummer, im Endeffekt die Liebe meines Lebens. Zufall.
Auch der Job in dem ich jetzt arbeite war ziemlicher Zufall. Eigentlich habe ich etwas anderes studiert, aber einen Quereinstieg gemacht, da ich nach dem Studium mal wieder arbeitslos war und Optionen rar waren. Stellt sich raus, es gefällt mir ganz gut dort.
Dann hatte ich ein anderes psychisches Problem, eine extreme Schlafstörung, wodurch ich kaum mehr zwei Stunden pro Nacht schlafen konnte. So wie immer bete ich erst dann, wenn es mir richtig schlecht geht. Besser wurde es deshalb trotzdem nicht. Über Tage nicht. Also gehe ich zum Hausarzt, der mich zu einem Psychiater überweist. Ich rufe an und erkläre das Problem und bekomme wieder sofort den Termin. Nein, ich bin nicht privat versichert. Mit Schlafmitteln und anschließenden Beruhigungsmitteln überstehe ich diese Krise und bin nach nur zwei Wochen geheilt und wieder frei von Medikamenten.
Und dann blicke ich zurück und stelle fest, dass Gott sich immer um mich gekümmert hat. Klar hab ich viel scheiße erlebt aber der anschließende Aufstieg war ... beispiellos? Richtig begreifen kann ich es nicht. Warum ich? Es geht auch anderen Menschen schlecht. Anderen, die es vielleicht mehr verdient hätten, dass Gott ihnen hilft. Die gläubiger sind als ich. Besser sind. Aber mein Glaube hat sich weiterentwickelt dadurch. Für mich zeigt sich, dass ich nie wirklich allein war, dass Gott immer mir zugewandt war. Und seitdem wende ich mich tatsächlich auch Gott zu. Nicht mehr nur weil ich irgendetwas möchte, sondern einfach so. Es ist ein bisschen wie das biblische „Gott hat uns zuerst geliebt" (ich bin nicht gut im Bibel zitieren) und ich hab das Gefühl, gerade eine Beziehung zu Gott zu entdecken, die ich vorher nicht für möglich gehalten hätte.
Trotzdem hab ich das Gefühl, so vieles nicht zu wissen und immer noch dazuzulernen, weshalb ich mich sicher noch an anderen Stellen im Forum melden werde, um sich darüber auszutauschen.


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