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Geist-Licht

76, Männlich

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Träume - gelebte Wirklichkeit

von Geist-Licht am 14.01.2026 11:09

In diesem Thema will ich einige meiner Träume einschreiben, die einen kleinen Blick in die geistige Welt öffnen.
Ich bebginne mit:
1978
Das erste Mal, da ich von Opa träumte, war drei Tage nachdem er gestorben war.
Der Traum war wie folgt:
Ich gehe über kahles Feld, kein Halm, keine Blume wächst darauf. Doch wollte ich ein paar Blumen mitbringen, weil ich jemanden besuchen wollte. Mit leeren Händen dort anzukommen schien mir nicht richtig. So gehe ich lange Zeit über leere, kahle Felder, auf der Suche nach ein paar Blumen. Schließlich sehe ich linker Hand ein paar Rosensträucher stehen, deren Blüten in prachtvollen Farben leuchten.
- Das wird das Richtige sein.- Denke ich und gehe darauf zu. Doch immer näher kommend bemerke ich, daß die Sträucher nicht ein einziges grünes Blatt tragen. Auch sind die Blüten auch schon völlig verblüht und als ich sie abpflücken will, sehe ich, daß sie schon ganz welk sind. Diese Blumen kann ich unmöglich mitnehmen.
So gehe ich weiter. Das Gelände senkt sich in sanfter Welle ab. Dort unten sehe wieder einige Rosensträucher stehen, deren Blütenpracht zu mir herüber leuchtet. Ich gehe den Hang hinab und erblicke hier das gleiche Bild. Kein grünes Blatt ist an den Sträuchern und die Blüten sind verblüht und welk. Wohl sind noch Knospen an den Zweigen, aber bis die irgendwann einmal blühen werden, das dauert zu lange. So muß ich denn erkennen, daß ich keine Gabe habe die ich  mitbringen kann und eben doch mit leeren Händen mein Besuch stattfinden wird.
So gehe ich denn weiter und komme auf einen großen, mit Menschen angefüllten Platz. Um den Platz herum stehen einige, niedrige Häuschen mit roten Ziegeldächern. Diese sind U-Förmig angeordnet. Die Menschen sind in bunter Vielfalt angezogen und stehen in Gruppen zusammen und scheinen sich zu unterhalten. Ständig werden Namen aufgerufen und die Betreffenden verschwinden dann in einem der Häuser. Ich gehe durch die Menschenmassen scheinbar unbeachtet hindurch. Bei einer kleinen Gruppe finde ich, wen ich suche: - Opa Desens -. Er ist angezogen mit einem dunkelblauen Pullover und einer eben solchen Hose. Das verwundert mich, denn zu Lebzeiten habe ich ihn immer nur in dunklen Anzügen gesehen, deren Farbe meistens grau war. – Ob das ein Abstieg ist? - Denke ich. – Ist sein Leben nicht so ausgefallen wie es hätte sein sollen oder können?- (Die Rosenknospen weisen ja darauf hin, daß nicht alles Entwicklungsfähige auch verwirklicht wurde. Möglicherweise ist ein weiteres Erdenleben erforderlich.) Ich stehe bei ihm. Ob und worüber wir uns unterhielten, weis ich nicht mehr. Jedenfalls haben wir uns begrüßt. Schließlich wurde sein Name aufgerufen. Wir verabschiedeten uns durch umarmen und ich weinte sehr. Er aber ging fort in das bereits erwähnte Häuschen hinein.
Ich entschloß mich, ihm zu folgen und gehe in die große Tür mit hinein, die in der Mitte des mittleren Gebäudes vorhanden ist. Innen erst bemerkte ich, daß es ein Langhaus ist. Weiße Tische sind aneinander gereiht, rechts wie links, einen Gang dazwischen frei lassend, breit genug für mehrere Menschen nebeneinander. Ich folge ihm bis zu einem Tisch auf der linken Seite, wo gerade ein Platz frei geworden ist. Hinter den Tischen stehen weiß gekleidete Gestalten, ein wenig leuchtend. Ein großes Buch wird geöffnet, sein Name gesucht, gefunden, bestätigt und Opa geht weiter bis zu Ende der Tischreihen. Hier steht ein Tisch quer, einen schmalen Durchgang lassend. Opa geht hindurch und verschwindet. Ich will ihm folgen und gehe in den schmalen Bereich hinein, da tritt mir eine weiße Gestalt entgegen. Abwehrend die flache Hand mir entgegenhaltend und spricht:
„Halt, wenn du hier weitergehst, wirst du sterben."
Ich sehe ihn ruhig an und denke mir – so weit ist es noch nicht-.
Ich drehe um und gehe zurück.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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pausenclown

-, Männlich

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von pausenclown am 14.01.2026 09:36

Hallo Burgen.

Danke für deine Rückmeldung.

Bei Themen, die mich interessieren, schreibe ich für mich persönlich ein Referat/Aufsatz darüber.
Was mich nachhaltig beschäftigt, ist der Gedanke: Als Heide, der sich nun dem Götzendienst anwendet, hin zu Jesus…
Allein dieser Fakt hat dich zum Staatsfeind gemacht.
Ich glaube das Thema Götzendienst usw hat im römischen Reich im 4 Jahrhundert aufgehört, durch die Einführung des Christentums als Staatsreligion.


Ende gut, alles gut?
Man ahnt es, dann wurden die Heiden verfolgt, bzw. Nichtchristen.


Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.01.2026 09:37.

Burgen

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von Burgen am 14.01.2026 08:48


Danke Pausenclown. 

Deine letzten Beiträge von gestern sind mir echt eine Hilfe für das Verständnis von Verfolgung und Misshandlung usw. für heute, wenn man die Vergangenheit auch verstehen lernt. Ganz schön kompliziert, das alles. 
Dabei ist das Evangelium eigentlich ganz einfach ;) 

Ich glaube auch, dass es 'Götzendienst' irgendwie einschränkt, weil scheinbar alles zu einem Götzen werden kann. Es ist eben wichtig heutzutage, darauf zu achten, was im eigenen Herzen an Prioritäten erscheint und bevorzugt wird. 

Und die Versaussage: Alles dient zum Besten ..., bekommt eine neue Aussicht. 

Gestern war ein kleiner Ausschnitt bei Idea zu hören. Ein Pastor sprach darüber, dass die Christen viel mehr so werden sollten/müssen, wie die Apostel damals sich mit den Menschen bezüglich der guten Botschaft waren. Also aus ihrer 'Komforzone' des Kämmerleins heraustreten müssten ... 
Er hat das anders, besser ausgedrückt, natürlich. ;) 


Burgen 


 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 14.01.2026 08:27


Mittwoch   


Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, 
und hilft ihnen heraus.   Psalm 34,8 

 [er ist da und hört den Auf-Schrei deiner Lippen, wenn Angst dich beherrschen will]   


Der Engel des Herrn tat in der Nacht die Türen des Gefängnisses 
auf und führte die Apostel heraus und sprach: 

Geht hin und tretet im Tempel auf und 
redet zum Volk alle Worte dieses Lebens.     Apg 5,19-20  


[Die Apostel vor dem Hohen Rat, waren von Eifersucht erfüllt  und 
warfen diese Männer ins öffentliche Gefängnis (V17-18)]   [bis heutzutage]  


TagesL: Römer 8,26-30  Hoffnung für die Schöpfung und Gewissheit des Heils 
V 27 Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; 
       denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt. 
  [dies könnte ein wichtiger und guter MerkVers werden! für eigene Gotteserfahrungen und Hilfe]  

fortlL: 5.Mose 2,1-15  Zug durch die Wüste - bis zum Sieg über Sihon - hütet euch ...
V4 ...  und Bekanntschaft mit den damaligen Riesen, den Anakiter, Emiter, Esau's Land ... 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Traum

von Burgen am 14.01.2026 07:59


Hallo Stillmess, 

habe gerade nochmal dein Themenposting durchgelesen. 

Hast du für dich darin eine Lösung zum Thema gefunden? 

Der Beitrag von Andreas ist echt gut. Nicht nur für Träumer ;)  

Zu träumen ist normal, ja, sogar wichtig für das Seelenheil.  

Jeder Mensch sollte jede Nacht träumen. Es wird empfohlen, neben dem Bett ein kleines Notizheft zu haben. 

Bekannt ist auch, dass manch ein Autor auf diese Weise Ideen für seine Gedichte oder Bücher empfangen haben. 

Ganz wichtig sollen Träume für die Psychotherapie sein.
Heißt, gut wäre es, wenn sich jeder mit zB Andreas obigen Punkten auseinandersetzen könnte.
Vermutlich muss man dies erst lernen, jeder für sich. 

Die obigen Punkte wären zB eine gute Anleitung für das Bibellesen, und so für das Lob Gottes. 

Ähnlich wie der Psalter, so man in ihn hineinwachsen wird.
Da kommt man/jemand mehr oder weniger zwangsläufig auf Christus Jesus als Christ. Und das ist doch gut   





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

55, Männlich

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Re: Traum

von nusskeks am 14.01.2026 07:34

Generell hat Gott Träume für Menschen des Neuen Bundes angekündigt (Joel 3,1). Da dieser Bund aktuell in Kraft ist, fände ich es nicht ungewöhnlich, meldeten sich Jesusnachfolger hier mit Träumen, die Gott ihnen gegeben hat. Ob der jeweilige Traum wirklich von Gott sein kann, müsste man dann im Einzelfall schauen. Da gibt es ja schon Kriterien. 

Ich selber träume öfter mal, würde aber bisher keinen dieser Träume in den Rahmen von Joel 3,1 stellen. Dafür sind sie zu unspezifisch und zu offensichtlich eine Verarbeitung meiner Lebenssituation. Visionen hatte ich bislang ebenfalls noch nicht. 

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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pausenclown

-, Männlich

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von pausenclown am 14.01.2026 06:46

Hallo.

Den meisten Lesern hier ist bekannt, dass Paulus und die Korinther das Thema "Götzenfleisch" hatten.
Mein Lösungsvorschlag war ja, dann gehen wir halt zur Tante Hilde in die Metzgerei…
In den großen Städten der Antike, wie z.B. Rom oder Korinth usw. stammte der Großteil des im Handel verfügbaren Fleisches aus Tempelschlachtungen. Für Stadtbewohner war es daher fast unmöglich, Fleisch zu kaufen, das nicht mit einem Kult in Berührung gekommen war. 

Wie lief das jetzt konkret ab?
Das Tier wurde zum Tempel gebracht und geschlachtet.
Dann brachte man den Göttern ihren Anteil dar, meist die Innereien (Eingeweide), Fett und Knochen, die auf dem Altar verbrannt wurden. Dieser Akt galt als die eigentliche spirituelle Hinwendung.
Das restliche Fleisch wurde nach der Schlachtung durch Priester profaniert. Das bedeutet, es wurde rechtlich und rituell vom Status des Eigentums der Gottheit befreit und für Menschen essbar gemacht.
Anschließend wurde das Fleisch auf dem öffentlichen Fleischmarkt verkauft.

Vielleicht versteht man den Konflikt in Korinth mit Fleisch jetzt etwas besser bzw den kulturellen Hintergrund. 
Paulus seine Antwort darauf ist eine typische rabbinische Lösung seiner Zeit, was aber ein anderes Thema ist.

Ahoi und Shalom von der M.S. Jesus.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.01.2026 06:47.

Burgen

-, Weiblich

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Re: Wie findet man d a s Wort d e n Gedanken aus der Fülle

von Burgen am 13.01.2026 16:46




Psalm 96
1. Singt dem HERRN, ihr Heiligen alle (V. 1–6)
2. Singt dem HERRN, ihr Völker alle (V. 7–10)
3. Singt dem HERRN, Himmel und Erde (V. 11–13)

Heilige Begeisterung drängt den Sänger; sein Herz kocht (Ps 45,2), mit ungestümer Energie treibt er die Hörer zum Lob Gottes.
Dem HERRN sollen wir singen, ihm und keinem anderen; 
wir sollen ein neues Lied singen, ein Lied, wie noch nie eines gesungen worden ist; 
die ganze Erde bis zu ihrem letzten Winkel soll ihm singen! 
Und wieder: 
Singt dem HERRN! Preisen soll man ihn und zu den Leuten reden von seinen Wundern, und das Tag für Tag, ohne Ende (V. 1–3)! 
Denn er ist groß und unvergleichlich, darum gebt dem HERRN, gebt dem HERRN, gebt dem HERRN die Ehre, die sein ist (V. 4–8)! 
Der Sänger kann und will nicht aufhören, er reiht einen kurzen Appell an den anderen: 
Betet ihn an! Zittert vor ihm! 
Sagt aller Welt: 
Der Herr ist König! 
Und als ob es noch nicht genug wäre, dass alle Menschen den HERRN preisen, 
ruft er zum Schluss die ganze Schöpfung, Himmel und Erde, das Meer und die Wälder zum Gotteslob (V. 11.12). 
Dass der HERR kommt (V. 13), ist die krönende und abschließende Begründung für sein ganzes Lied. 
1. Singt dem HERRN, ihr Heiligen alle (V. 1–6)
Benedikt Peters, ... Die Psalmen 73–106, 1. Auflage (Bielefeld: Christliche Literatur-Verbreitung e. V., 2018), 460.

Als ich dies in Gedanken oder auszusprechen macht etwas in mir. 
Diese überschäumende Freude und Begeisterung ist wahrlich etwas Besonderes, nicht alltägliches. 

Es war ja der König David, der, nur mit einem Lendenschutz bekleidet begeistert durch die Straßen zog und alle, viele der von ihrem Gott überzeugten Menschen schlossen sich ihm an. Zwischen den Cherubin war der Platz, Thron Gottes damals, den sie nun nach Hause holten.  
Und da, wo Gott Zuhause ist, ist Frieden und sein Segen. 

Während des Lesens dachte daran, wie "verkopft" vielleicht die meisten Menschen an die Heilige Schrift herangehen. 
Dabei verändert Lob Gottes mit Stimme und Insrumenten oftmals die Atmosphäre des Herzens. 

Michal, die Frau von König David fand das alles lächerlich. Als Folge davon, weil sie Gott nicht ehrte, denke, blieb sie lebenslang unfruchtbar. Das war damals fast eine Schande. Bin mir jedoch nicht sicher, ob das Geschehen 1:1 in unsere heutige Zeit übertragen werden darf. 
Heute und immer schon leiden viele Frauen darunter, nicht schwanger werden zu können. Da ist es schon bewundernswert, dass Abraham seine Frau nie verlassen hat, wobei es seine Frau war, die dem Abrahem mehr oder sweniger befahl, ihr durch die ägyptische (götzendienerische?) Magd ein Kind zu zeugen. Und das hat bis heute schlimme Auswirkungen gehabt. 

Gott gehört alle Ehre - und das ist damals bis heute so. Er allein hat das Recht Anbetung zu bekommen. 
Er ist unser Schöpfer - habe lange nicht verstanden, dass er sogar Ei und Spermien zum ausgewachsenen Menschen in seiner Komplexität immer wieder zusammenfügt. Es gibt keine Zufälle. Denn sogar, wenn im Ultraschall ein Fötus keinen Herzschlag hat, oder eine zu erwartende Mißbildung usw. sein wird, ist er derjenige, der noch lange vor der Geburt - dem Licht der Welt erblickend, alles ins rechte Lot bringen kann. Und das Geschehen ist nicht unter dem Mikroskop oder so zu sehen. Und doch ein Wunder. 
Ganz im Gegensatz zu einem Computer - Roboter. Der Spielplatz für Menschen ;) , aber dienlich. 

 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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pausenclown

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von pausenclown am 13.01.2026 15:20

Hallo.

Glaube ist Privatsache, könnte man meinen, oder?
Nicht so in der heidnischen Umwelt oder im römischen Reich.
Das Opfern ist für die Götter keine rein private Angelegenheit, sondern eine grundlegende Bürgerpflicht zur Sicherung des Gemeinwohls. 

Diese war klar wird durch die:
Pax Deorum, Friede mit den Göttern: Man glaubte, dass das Wohlergehen des Staates und der Gesellschaft direkt von der Gunst der Götter abhänge. Korrekt ausgeführte Opferrituale sicherten diesen Götterfrieden.
Das einfache Vernachlässigen oder wegbleiben galt als Provokation gegenüber der Götter, die mit Naturkatastrophen, Seuchen oder Niederlagen im Krieg den Zorn über die gesamte Gemeinschaft bringen könnten.

Es gab eine kollektive Verantwortung, um dem sozialen Frieden und Wohlstand zu erhalten.
Besonders im Römischen Reich war die Teilnahme am Kaiserkult ein Zeichen politischer Loyalität. Die Verweigerung des Opfers wurde daher nicht nur als religiöse Verfehlung , sondern als Hochverrat und Gefährdung der öffentlichen Ordnung wahrgenommen.

Das ist so ein Punkt, der mir nicht bewusst war, nicht mehr mitmachen hieß, ich gefährde den sozialen Frieden und Wohlstand, in den Augen der damaligen Mitbürgern. Ein Heide der sich zu Christus bekennt, war in der damaligen Zeit (in der Zeit von Paulus) eine subversive Person.
So ganz neu ist dieser Gedanke nicht, wer nicht für uns ist, ist gegen uns, oder wer nicht mitmacht, gefährdet unser aller…..

Ahoi und Shalom von der M.S. Jesus 

P.S. Der Begriff "subversiv" bezeichnet eine Vorgehensweise oder ein Verhalten, das darauf abzielt, gesellschaftliche, politische oder wirtschaftliche Ordnungen und Systeme zu untergraben, zu stören oder zu destabilisieren.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.01.2026 15:21.

pausenclown

-, Männlich

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von pausenclown am 13.01.2026 13:46

Hallo.

Eine kleine Einführung in die paganische Umwelt und nur ein kleiner Auszug.
Die Staatsgötter : Allen voran Jupiter, Juno und Minerva. Ihnen wurde bei öffentlichen Festen für den Schutz des Reiches geopfert.
Der Kaiserkult: Zur Zeit Jesu war es üblich, dem Genius des Kaisers (der göttlichen Wirkkraft des Herrschers) zu opfern. Dies galt als Beweis politischer Loyalität.

Haus- und Naturgötter: Im privaten Bereich opferte man Laren und Penaten, sowie Vesta, der Göttin des Herdfeuers. 
Aus für mich leicht verwirrte, bzw. die Frage, wie sah eine übliche Tür in dieser Zeit aus?
Dazu, welche Gottheiten bzw Götzen könnte es geben?

Habt ihr schon mal was von:
Janus, er ist der bekannteste Gott der Tore, Türen und Schwellen. Er wird meist mit zwei Gesichtern dargestellt, eines blickt nach draußen, eines nach drinnen, eines in die Vergangenheit und eines in die Zukunft. Ihm wurde bei jedem Vorhaben zuerst geopfert, da er den Übergang vom Anfang zum Erfolg symbolisierte.
Aber Janus reicht noch nicht, dazu kommt noch Limentinus, der explizit die Türschwelle schützt.
Cardea: Die Göttin der Türangeln, die zusammen mit Janus und Limentinus den Eingangsbereich des Hauses vor bösen Geistern bewahrte. 

Das ist und war eine komplexe Angelegenheit, der Götzendienst war in das öffentliche und häusliche Umfeld unterteilt.
In meiner naiven Vorstellung, blieb man halt dem ganzen fern, schraubte das Zeug ab und diente dem neuen Gott, dem Gott Israels.
Vielleicht fragte mal der Nachbar, was ist los, wo warst du und was ist mit deiner Tür passiert?
Eine kleine christliche Botschaft. Der Nachbar sagt, cool und verstehe und fertig.
Dem war leider nicht so.

Ahoi und Shalom von der M.S. Jesus.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.01.2026 13:48.
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