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Re: Begriffe aus der Bibel im tägl. Sprachgebrauch
von pausenclown am 18.08.2026 11:04Hallo Katechon.
Re: Studienbibeln
von Katechon am 18.08.2026 11:02Dann bin ich wohl einem Irrtum aufgesessen und entschuldige mich für die euphorische Falschmeldung. Ich bin kein Theologe, nur begeisterter Leser der Schrift in ihren mannigfaltigen Übersetzungen und Interpretationen.
»Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn Du, Herr, bist bei mir! Dein Stock und Dein Hirtenstab geben mir Trost.« - Psalme 23:4 NGU
Re: Begriffe aus der Bibel im tägl. Sprachgebrauch
von Katechon am 18.08.2026 10:44Es geht darum wie der Begriff heute verstanden wird, ob er tatsächlich heute von der (neudeutsch) ›wokeness‹ geächtet und ›gecancelt‹ wird. Kann man ihn heute noch verwenden ohne als Antisemit ›geframed‹ zu werde?
Seht ihr, ich alter Knochen spreche, wenn es sein muss, auch die Sprache meiner Enkel. Ob die auch irgendwann vor dem Problem stehen werden, dass sie ob ihrer als harmlos empfundenen gewohnten Wortwahl gemaßregelt werden?
»Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn Du, Herr, bist bei mir! Dein Stock und Dein Hirtenstab geben mir Trost.« - Psalme 23:4 NGU
Re: Studienbibeln
von Merciful am 18.08.2026 10:41Re: Studienbibeln
von Katechon am 18.08.2026 10:28Es ist mir gelungen eine weitere Studienbibel zu erstehen, diese ist jetzt eine Bibel nach Zwingli und nennt sich ›Zürcher Studienbibel‹. Somit besitze ichjetzt deren drei,
- Nach Luther
- Nach Calvin
- Nach Zwingli
»Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn Du, Herr, bist bei mir! Dein Stock und Dein Hirtenstab geben mir Trost.« - Psalme 23:4 NGU
Re: Begriffe aus der Bibel im tägl. Sprachgebrauch
von pausenclown am 18.08.2026 10:19Re: Begriffe aus der Bibel im tägl. Sprachgebrauch
von Katechon am 18.08.2026 10:01In den Wiener Kaffeehäusern ist der ›Pharisäer‹ ein Kaffeegetränk, in dem gezuckerter Rum mit schwarzem Kaffee aufgegossen und mit einer Haube aus ›Schlagobers‹ (Sahne) serviert wird. Auch hier schlägt durch, dass derjenige, der sich dieses Kaffeegetränk bestellt, nach außen den Eindruck des biederen nüchternen Kaffeetrinkers geben wolle … sich tatsächlich aber den gesellschaftlich verpönten Alkohol zuführe. Also wieder die Metapher von ›Wasser und Wein‹.
»Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn Du, Herr, bist bei mir! Dein Stock und Dein Hirtenstab geben mir Trost.« - Psalme 23:4 NGU
Re: Begriffe aus der Bibel im tägl. Sprachgebrauch
von Cleopatra am 18.08.2026 09:40Guten Morgen,
ich habe den "Pharisäer" außerhalb von christlichen Kreisen einmal im Reiterurlaub kennengelernt, dort war der "Pharisäer" ein Getränk, ich glaube entweder etwas mit Kaffee oder ein Mixgetränk aus Cola und Bier. So sicher bin ich mir nicht mehr.
Ansonsten kenne ich diese Beschreibung nur in biblischen Gesprächen, wenn über biblische Inhalte gesprochen wird.
Was ich ganz schlimm finde ist, wenn dieses "Oh Gott" oder so gesagt wird, wenn man erstaunt ist oder so.
Das empfinde ich als geschmacklos, weil man den Namen Gottes nicht missbrauchen soll.
Auch "Gott sei Dank" wird eher selten gesagt, ich habe mir einen Autoaufkleber besorgt, um dem aufzugreifen.
Dort steht "Gott sei Dank- wem denn sonst?"
Eine ehemalige Cheffin hat auch einen Spruch oft gesagt, in dem der heilige Geist vorlkommt, diesen wiederhole ich hier nicht.
Das fand und finde ich auch sehr schlimm.
Diese Begriffe aus der Bibel fallen mir gerade ein, die in meinem Umfeld genannt werden.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Begriffe aus der Bibel im tägl. Sprachgebrauch
von Katechon am 18.08.2026 09:40
Die Bibel (v. a. die Evangelien) stellt Pharisäer meist als besonders gesetzes- und traditionsbewusste Fromme dar. Häufiger Kritikpunkt ist, dass sie Religion zu stark ›äußerlich‹ sehen: Jesus wirft ihnen ›Heuchelei‹ und ›Selbstgerechtigkeit‹ vor, wenn die Herzenshaltung (Gott lieben, Barmherzigkeit üben) hinter Regeln und Traditionen zurücktritt.
Aber ist die Verwendung des alten (bildungsprachlichen) Begriffs damit antisemitisch? Wenn ich jemanden, der öffentlich (sprichwörtlich) ›Wasser predigt aber Wein säuft‹ einen ›Pharisäer‹ schimpfe … dann kann / könnte ich diesen Menschen auch einen ›scheinheiligen Heuchler‹ schimpfen, was viel beleidigender und untergriffiger klingt.
»Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn Du, Herr, bist bei mir! Dein Stock und Dein Hirtenstab geben mir Trost.« - Psalme 23:4 NGU
Re: Begriffe aus der Bibel im tägl. Sprachgebrauch
von Burgen am 18.08.2026 09:19
interessant.
Vielleicht sollten wir mal danach lesen, was die Bibel dazu sagt?
Wie wird das Wort dort verstanden und gebraucht.
Im Evangelium wird von Pharisäer und Schriftgelehrte gesprochen und unterschieden.
Und auch wird zB der Pharisäer dem einfachen Soldaten bzw. Zöllner unterschieden / gegenübergestellt
usw.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)


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