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Merciful

55, Männlich

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Re: Die Freiheit eines Christen ? anhand des Dekalog?

von Merciful am 02.06.2026 13:00

Nach dem Verständnis der Bibel hat der Mensch eine schöpfungsgemäße Bestimmung.
 
Er wurde geschaffen, als Mann und Frau Gottes Wesen in der Welt abzubilden.
 
Der Mensch ist quasi per Definition ein auf Beziehung angelegtes Wesen.
 
Sein Handeln soll zur Freude und Ehre Gottes dienen.
 
Luther schrieb: Wir sollen Gott fürchten, lieben und vertrauen!
 
Freiheit verstehe ich dann als Befreiung von allen Störungen, die uns daran hindern, unserer Bestimmung gemäß zu leben.
 
Glaubende kämpfen den guten Kampf des Glaubens, da geht es auch durch mancherlei Anfechtung und Versuchung hindurch.
 
Ich denke, Freiheit muss auch täglich neu bewährt werden durch Ausrichtung und Besinnung auf das vorgesteckte Ziel.
 
Merciful

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nusskeks

56, Männlich

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Re: Die Freiheit eines Christen ? anhand des Dekalog?

von nusskeks am 02.06.2026 09:43

Freiheit und Dekalog. Passt das überhaupt zusammen? Schließlich findet man in den 10 Geboten lauter Dinge die von uns gefordert werden. Dinge die wir tun, oder lassen sollen. Der Dekalog selbst ist Teil eines Bundes, an den sich die Menschen halten sollen, um daraus Fluch und Segen zu erlangen. Wo ist denn da die Freiheit? Und... überhaupt... die 10 Gebote sind doch Teil des Alten Bundes. Gelten sie überhaupt für Menschen des Neuen Bundes?

Solche und weitere Gedanken habe ich im Laufe der Jahre schon alle gehört oder gelesen. Sogar von Menschen, die sich selbst seit vielen Jahren als Christen betrachten.

Vermutlich hängt das an der Prägung. Denn ein Begriff wie "Freiheit" kommt ja nicht nur in der Bibel vor. Sehr viele Menschen finden Freiheit toll und sehnen sich nach wirklicher Freiheit. Was Freiheit genau ist, wird jedoch selten durchdacht. Ist Freiheit ein Synonym für Anarchie, also für grenzenlose Selbstbestimmung? Oder muss Freiheit schon aus ihrem Wesen heraus Begrenzungen haben, damit sie sich nicht in etwas anderes "verwandelt"? Schließlich gibt es nicht nur einen Menschen auf dieser Welt. Sobald es einen Zweiten gibt, hat die persönliche Freiheit ihre Grenzen, nämlich bei der Freiheit des anderen Menschen.

Oder ist Freiheit ansich schon eine Abgrenzung? Ist die entscheidene Frage eigentlich immer: Freiheit, wovon, also in Abgrenzung? Oder, Freiheit, wozu, also zielgerichtet als eine Beschreibung der Möglichkeiten meines eigenen Handelns und Denkens?

Ja, die 10 Gebote sind Freiheit. Sie sind Freiheit aber noch so vieles mehr. Sie sind auch ein Schutzraum, der von niemandem anderes eingerichtet wurde als dem Erschaffer der Welt.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Burgen

-, Weiblich

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Re: Die Freiheit eines Christen ? anhand des Dekalog?

von Burgen am 02.06.2026 09:04


Möchte mal einen kleineren oder auch größeren Denkanstoß einfließen lassen. Und zwar bezüglich dem Wortgedanken: Ändert euer Denken im Sinne Gottes Denken lernen, seine Gedanken lernen zu denken. Lesen wir öfter in der Bibel. 

Bin da auf eine Publikation erneut  gestoßen wie ZB 

Leaf - Schalte dein Gehirn an ...

Der Link ist von der Leseprobe: Zunächst sehr interessant Bilder, Zeichnungen vom Gehirn und ihre einzelnen Bedeutungen. 
Seite 1-3  Inhaltsangabe des Buches 
  dann folgt eine blanke Seite, anschließend etliche Seiten mit vielen verarbeiteten Quellen, 
Seite 5 -19 die Gehirnbilder s/w
Seite 37 -39 kleine Einführungstexte zum Verständnis des Gehirns, der Veränderung des Denkens  

Das Buch hatte mir mal vor einigen Jahren gekauft. Das Lesen ist damals kompliziert gewesen. Hatte mir jedoch deutlich gemacht, wie wichtig solch ein Wissen über die eigenen Gehirnaktivitäten sein könnte - besonders im Hinblick darauf, dass das Denken zwar in Bahnen stattfindet, ähnlich wie ein großer Schienenbahnhof, jedoch auch verändert werden kann. 
Dies im Zusammenhang mit dem jeweiligen Stellwerk, welches neue Verbindungen - Synapsen - herstellt. 

Und inzwischen denke daran, wie wunderbar die Gehirne von Mensch und Tier, ja sogar Bäume, Pflanzen geschaffen worden sind. Und immer auch sind sie in der Lage sich zu verändern. Obwohl es so aussieht, dass manch ein Baum ausser wachsen nichts tut 

Dies obige Buch zeigt das gesunde Gehirn und ebenfalls ein toxisches Gehirn. 
Das ist beeindruckend. 
Die Autorin dieses kleinen Büchleins ist Christin, von daher empfinde ich dieses auch als ein kleines Schatzkästlein, auch ohne alles genau verstehen und nachvollziehen zu müssen. 

Münden diese Ausarbeitungen doch in der Großartigkeit und Kompexität unseres Gottes und Heilandes. 

Für mich steht dies nach wie vor unter der Fragestellung: Wie kann das menschliche Denken in Gottes Denken erlernt, angewandt, umgesetzt und gebraucht werden?  
Besonders nun auch unter dem Gedenken daran, dass wir keine Roboter sind. 

Betrachten wir unsere Tiere, zB Hunde, kann man sogar manchmal sehen, wie sie nachdenken sobald sie gelernt haben nicht gleich loszusprinten ... je nach Zuchtanteile wie Hüte - Schutz - Jagd - Spürnasen - Anteile haben. Und je besser die Beziehung zum Hundeführer, desto besser das Verstehen zueinander - ohne Angst oder so. 

Steht sogar ähnlich in der Bibel - nur leider wird dies vom Menschen hinsichtlich Tiere oft missbraucht. 
Gott jedoch mißbraucht Menschen nicht, obwohl er alle Macht, Kraft usw. hätte . 

Er ist treu und schenkt immer wieder Chancen ohne Angst usw. weiter mit ihm zu leben und sich in das Ebenbild Christi verändern zu lassen. Das beginnt im Denken über das Fühlen und führt zum Tun. Und manchmal sieht dieser Weg / das Ergebnis wie die Rückseite eines handgeknüpften Teppichs aus. ;)  





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Tageslese (32) Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch, mit uns allen.

von Burgen am 02.06.2026 07:17


Dienstag   


Boas sprach zu Rut:  
Du bist gekommen zu dem HERRN, 
           dass du unter seinen Flügeln Zuflucht hättest.  Rut 2,12   


Wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist  und dass er denen,  
die ihn suchen, ihren Lohn gibt.  Hebr 11,6  


BG:Lied 954,2  

Du, auf den ich schaue, bist mein Heil und Hort;  
Du, dem ich vertraue, bist mein Zufluchtsort.   
Dich, Herr, will ich loben, will rufen an;  
so werd ich gehoben aus der Schreckensbahn.  

(c) Johann Jakob Blumhardt  


TagesL: Jesaja 43,8-13  Israels Rettung aus Gnade  

V1 Aber jetzt, so spricht der HERR, der dich geschaffen, 
Jakob,  und der dich gebildet hat, Israel.  
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! 
Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, 
du bist mein.  ... 

V10 Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, 
den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, 
dass ich es bin. 
 Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein. 
V11 Ich, ich bin der HERR und ausser mir gibt es keinen Retter. 
V12 Ich habe verkündigt und gerettet und hören lassen, 
  und kein fremder Gott war unter euch. 
Und ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR; ich bin Gott. 
V13 Ja, auch weiterhin bin ich es, und da ist niemand, der aus meiner Hand rettet. 
Ich wirke, und wer kann es rückgängig machen? 

V14 So spricht der HERR, euer Erlöser, der Heilige Israels: 
Euretwegen habe ich nach Babel gesandt. Und ich stpße herunter all die Riegel. 
Und die Chaldäer - zur Klage wird ihr Jubel. 
V15 Ich bin der HERR, euer Heiliger, der Schöpfer Israels, euer König. 
[und spätestens hier schon geht es auch in das NT und zu Jesus]  

fortlL: Hebräer 11,32-40 
V32: Was soll ich noch sagen? 

Denn die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte 
von Gideon, Barak, Simson, Jefta, David und Samuel und den Propheten, 
die durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, 
Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften, 
des  Feuers Kraft auslöschten, des Schwertes Schärfe entgingen,  
aus der Schwachheit Kraft gewannen, im Kampf stark wurden,  
der Fremden Heere zurücktrieben. ...   





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Re: Morgengebet und Abend-Nachtgebet

von Burgen am 01.06.2026 08:05


Lichtstrahlen:   Gebet für den Tag   

Herr, ich bringe dir diesen Tag dar, 
       mit dem meine Arbeit und mein Denken neu beginnen.  

Ich möchte ihn mit dir gestalten und bitte dich um dein Mitgehen,  
ganz dicht an meiner Seite.  Amen 

:::  

Danke Vater, danke Jesu Christ für diesen neuen Tag.  
Ich nehme ihn aus deiner Hand und freue mich, dass du da bist. 

Heute scheint um diese Zeit herrlich die Sonne ins Zimmer hinein,  
auf dem Weg zur Arbeit, oder zu dem anstehenden Arzttermin, 
auf dem Weg zur Schule oder zur Uni. 
Du bist da - du verlässt mich nicht. Ich danke dir. 
Selbst auf dem Weg ins Bad, in die Küche - du bist da! 

Ich berge mich bei dir, wie das Kücken unter den Flügeln der Hennenmutter. 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Tageslese (32) Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch, mit uns allen.

von Burgen am 01.06.2026 07:56


JUNI - : Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; 
             denkt an die Misshandelten,
         denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib!  Hebr 13,3   


Psalm 56,11  
Ich will rühmen Gottes Wort; ich will rühmen des HERRN Wort.  

Joh 1,14
Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,  
und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, als des  
eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.  

Lied 45,4  

Ja, dir, der du heute Mensch für uns geboren, Herr Jesu,  
dir sei Ehre, Preis und Ruhm, dir, fleischgewordnes Wort  
des ewgen Vaters!  
O lasset uns anbeten des König!   O lasset uns anbeten den König!  
1.Joh 1, 14

( (c) Friedrich Heinrich Ranke (1823) 1826  
nach Adeste Fidelis von John Francis Wade/Friedrich Heinrich Ranke   
und von John Borderies um 1790)  V1-4)


TagesL: 2.Mose 3,13-20  Moses Berufung / und Moses Auftrag  
V14 Da sprach Gott zu Mose: 
"Ich bin, der ich bin" / Dann sprach er: So sollst du zu den  
Söhnen Israel sagen: 
(Der) "Ich bin" hat mich zu euch gesandt. ... 


fortlL: Hebräer 11,23-31 "Durch Glauben"
ohne doppelten Boden ... durch Glauben an Gott geschehen 
 
23 Durch Glauben wurde Mose nach seiner  
Geburt drei Monate von seinen Eltern verborgen; weil sie sahen,  
dass das Kind schön war; und sie fürchteten das Gebot des 
Königs / (Pharao) nicht. 
24 Durch Glauben weigerte sich Mose ... 
25 Durch glauben verließ er Ägypten  ... 
27 Durch Glauben hat er das Passah gefeiert ... mit Blut ausgeführt  
29 Durch Glauben gingen sie durch das Rote Meer ... 
30 Durch Glauben fielen die Mauern Jerichos  ... 
31 Durch Glauben kam Rahab nicht um ...





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Burgen

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Tageslese (32) Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch, mit uns allen.

von Burgen am 31.05.2026 08:25


Trinitatis (Dreieinigkeit)  

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und 
die Liebe Gottes und
die Gemeinschaft des Heiligen Geistes 
sei mit euch allen.              2.Korinther 13,13  


Wochenlied 139, 1-5   Gelobet sei der Herr, mein Gott, mein Licht, mein Leben  
                    140, 1-5   Brunn alles Heils, dich ehren wir und öffnen unsern Mund vor dir; 


Ev: Johannes 3,1-8 (9-13) Gespräch mit Nikodemus   
                   V7 wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von Neuem geboren werden. 
                   V8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, 
                       aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht;  
                       so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. 

Ep: Römer 11,(32) 33-36  
AT: Jesaja 6,1-8 (9-13) Jesajas Berufung  

Psalm 56, 1-14  Als David gefangen wurde von den Philistern zu Gat (1.Sam 11,21) 
                     
 V4 Ich vertrau auf dich. 

 V5 Auf Gott - sein Wort rühme ich - auf Gott vertraue ich,  
     Ich werde mich nicht fürchten; was sollte mir Fleisch tun?  

:::   

Wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken!  Wie ist ihre Summe so groß!   Ps 139,17  

O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes!  
Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!   Römer 11,33   





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chestnut
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Chatleitung

Beiträge: 722

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 31.05.2026 06:44

Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist. Joh. 3.8 

Wir wollen nochmals über diese Bibelstelle nachdenken.
Jesus sagt das zu Nikodemus, nachdem er fragt, wie man neu geboren werden kann.

Aber die Apostelgeschichte geht ja weiter, hört nicht bei Pfingsten auf.


Sonntag 30. Mai 2026, 20 Uhr Raum Hauskreis-miteinander.

Herzliche Einladung zum Hauskreis
Chestnut und Team

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2509

Re: Die Freiheit eines Christen ? anhand des Dekalog?

von Merciful am 30.05.2026 12:16

Die Gebote wurden gegeben für ein Leben in Freiheit.
 
Die Befreiung aus der Knechtschaft in Ägypten geschah zuvor durch Gottes mächtiges Eingreifen.
 
Im Zusammenhang der Bundesgemeinschaft empfing Israel dann durch Mose die Gebote für das Leben im verheißenen Land.
 
Christen empfangen die Befreiung aus der Knechtschaft der Sünde durch den Glauben an den gekreuzigten Herrn.
 
Befreiung, Erlösung, Rettung sind nur durch Golgatha möglich.
 
Aber in Christus, in der Nachfolge Jesu, lernen befreite Jünger und Jüngerinnen Jesu wieder dessen Gebote.
 
Diese Reihenfolge dürfte von Bedeutung sein.
 
Merciful

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pausenclown

-, Männlich

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Beiträge: 546

Re: Die Freiheit eines Christen ? anhand des Dekalog?

von pausenclown am 30.05.2026 10:11

„Die Schrift sagt: Und die Tafeln waren ein Werk Gottes, und die Schrift war die Schrift Gottes, eingegraben auf die Tafeln. (Ex 32,16) Was bedeutet hier eingegraben? Rabbi Jehuda sagt: Lies nicht, eingegraben (charuth), sondern, Freiheit (cheruth), nämlich die Freiheit von irdischen Herrschaften. Rabbi Nechemja sagt: Freiheit vom Todesengel; unsere Rabbinen sagen: Freiheit von Leiden. Rabbi Eleasar, der Sohn des Rabbi Joses, des Galiläers, sagte: Wenn der Todesengel käme und vor Gott spräche: Du hast mich umsonst in der Welt erschaffen, so würde er ihm antworten: Über jede Nation in der Welt lass ich dich herrschen, nur über diese nicht. Denn dieser habe ich die Freiheit (cheruth) verliehen. Das also bedeuten die Worte: „Freiheit (cheruth) auf den Tafeln. 

Midrasch Shemot Rabba 41 zu Ex 31.18

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