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Geist-Licht

77, Männlich

  Neuling

Beiträge: 98

Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Geist-Licht am 24.05.2026 13:13

24.6.2026 interessantes Datum, weil es ist in genau sechs Monaten der 24.12.2026
 
Fröhliche Pfingsten
 
Wir feiern den Empfang des Heiligen Geistes, den Christus uns sendet.
Ein Geist über Raum und Zeit für den Vegangenheit und Zukunft keine Bedeutung haben.
Weil: Der ist frei von Belastungen und Fesseln.
Frei!

 

Doch was ist Freiheit? Bringt die Freiheit von einer Sache die Gefangenschaft einer anderen Sache? Wenn ich frei bin von Lug und Trug, bin ich dann ein Gefangener der Ehrlichkeit? Und wie verhält es sich dann mit GOTT? Wenn ich frei bin von der Hölle, bin ich dann ein Gefangener des Himmels? Wenn ich frei bin vom Teufel, bin ich dann ein Gefangener Gottes? Gibt es, so betrachtet, überhaupt eine absolute Freiheit? Doch und ja! GOTT ist der Inbegriff der absoluten Freiheit. Alles andere ist eine Einengung des Bewußtseins, eine Fessel, die das klare Licht des GÖTTLICHEN GEISTES im Menschen, mehr und mehr verdunkelt und verfälscht, bis es ganz erlischt.

 

Werde eines mit dem GÖTTLICHEN GEISTE in dir, und du wirst alle Fesseln deines Bewußtsein abstreifen. Klar wird das GÖTTLICHE LICHT aus dir erstrahlen und du wirst ein Bewußtsein GOTTES sein. Das ewige Licht der Liebe strahlt aus dir, und wird für andere sichtbar werden in deinen Worten und Werken, Gedanken und Taten.

 

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

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Re: sündigt ein Christ nicht mehr?

von Burgen am 24.05.2026 09:52


Ja, nusskeks, das sind gute Fragen.  

Ich denke und empfinde, wenn jemand sein Leben mit Jesus lebt, durch seinen innewohnenden Geist versiegelt worden ist und also Gottes Liebe in und durch Jesus für sich selbst glauben kann, trotz oftmals widriger Umstände und so, passiert ganz viel. 

Zuerst wird der Neubekehrte meist oder oft dies alles nicht verstehen - aber, im Nachherein, je nach Persönlichkeit, Charakter und so, wird er wohl, vielleicht erst nach etlichen Jahren, erkennen, dass Gott und Jesus ihn sofort von Innen heraus sozusagen in die 'Seelenwaschmaschine' stecken. Und nie aufhören werden, die Seele desjenigen Menschen ganz individuell heilen und Sünde vielleicht bewusst werden lassen. 
Und das ist meist in dieser gefallenen Welt ein lang anhaltender Prozess. 

Er wird bestenfalls soweit in die Heilige Schrift durch Gott selbst eingeführt werden anhand durch Predigten hören, selbst in der Schrift lesend viele aha-Momente erleben und manchmal, oft, beglückt oder auch ratlos das Gelesene betrachten und einfach überhapt nichts verstehen.  

Ein gutes Beispiel in dieser Hinsicht ist der fremdländische Finanzier, der im Wagen das damalige Buch Jesaja las auf seinem Heimweg und nichts verstand. Philippus hatte zur gleichen Zeit von Gott den Auftrag diesen Mann seine Hilfe anzubieten um zu verstehen, was er da für ein Buch - Schriftrolle, er da gekauft hatte. Und er erzählte ihm von Jesus - ähnlich wie Jesus den Emmausjüngern von sich die Schrift erklärte. Und dieser Mann wurde sofort im Geist und Wahrheit erfüllt, bekehrte sich, wurde wiedergeboren, glaubte an Jesus und wurde dann auch sogleich getauft. 
Er kam als eine neue Schöpfung in seiner Heimat an. 

Das war damals alles noch so frisch - und heute? Das ist der Unterschied ...  und dennoch, Jesus allein gilt für jeden der glaubt, dass er ist, was er verspricht und sich nie ändern wird, ...  









Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 24.05.2026 09:28


Pfingstfest  

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, 
sondern durch meinen Geist geschehen, 
spricht der HERR Zebaoth.  Sacharja  4,6b   


::: 

Lied: 126   
1 Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist, 
besuch das Herz der Menschen dein, 

   mit Gnaden sie befüll, 
denn du weißt, dass sie dein Geschöpfe sein. 

7 Gott Vater sei Lob und dem Sohn, 
der von den Toten auferstand, 

   dem Tröster sei dasselb getan in Ewigkeit all Stund. 
(c) 1-7 Martin Luther  1524   

::: 

Ev: Johannes 14,15-19 (20-23a) 23b-27  Sendung des Beistands  
     15 wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten 
     16 und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen  
      anderen Beistand geben, dass er bei euch ist in Ewigkeit.  
17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, 
weil sie ihn nicht sieht noch ihn erkennt. 
Ihr erkennt ihn denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. 
(welch ein Versprechen!) ...  

24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; ... 
27 Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht 
wie die Welt gibt, gebe ich euch. 
Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam. 

Pr/Ep: Apostelgeschichte 2,1-21 
1 als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen 
_ nachdem Petrus inmitten von etwa 120 Personen gepredigt hatte ... 
 
Das Kommen des Heiligen Geistes 50. Tag nach Darbringung der Erstlingsgarbe, 
auch Fest der Wochen genannt (2 Mose 34,22) 
oder Fest der Ernte in Erinnerung ... (Erklrärung, ELB) 


2 Plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, 
als führe ein gewaltiger Wind daher und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen. 
3 Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen, wie von Feuer, 
und sie setzten sich auf jeden Einzelnen von ihnen. 

4 Und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt 
und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, 
wie der Geist ihnen gab auszusprechen. ... 

AT: 1.Mose 11,1-9 Der Turmbau zu Babel 
 da wirkte Gott schon durch seinen Geist mit verheerender Auswirkung  

(Ki- google nachgefragt: 
„Verheerende Konsequenzen" bezeichnet außergewöhnlich schwere Schäden, 
Zerstörungen oder katastrophale Auswirkungen, 
die aus einem bestimmten Ereignis, einer Handlung oder einer Krise resultieren. 
Der Begriff wird verwendet, um das Ausmaß von Naturkatastrophen, 
schweren politischen Fehlentscheidungen, 
Klimaveränderungen oder globalen Krisen zu beschreiben.)  

Psalm 51,1-21  Nachdem David mit Batseba Ehebruch begangen hatte 
und es verschwiegen hatte vor Gott Vater ... 

(Augen Gottes sind überall, wie in Offenbarung beschrieben) 

::: 

LOSUNG  

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,  
dass der König der Ehre einziehe.    Psalm 24,7  
(uns bekannt als Adventlied) 

Apg 2,2.4  
Es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen 
Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.  
Und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist.   


Lied, Oratorium: 

Das ist das Fest, auf das die Völker warten in einer Welt, 
die voll Zerstörung ist. ---  

(c) aus: Herr, gib uns deinen Geist. Text: Johannes Jordan 
Aus: Petrus Oratorium https: ABK.US/003 (Titel 28 Strophe 2) 
(c) ABAKUS Musik Barbara Fietz . 
https:// ABAKUSmusik.de   

:::: 

wünsche euch / uns allen, da wo wir sind, einen friedsamen  
und evtl heilenden Tag mit Jesus in seiner liebevollen 
Gemeinschaft. 



   




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 745

Re: sündigt ein Christ nicht mehr?

von nusskeks am 24.05.2026 08:48

Sündigt ein Christ nicht mehr?

Oder, anders ausgedrückt: Ein Mensch darf sich Christus zuwenden. Der Heilige Geist nimmt Wohnung in diesen Menschen, versiegelt ihn und macht ihn dadurch zum Eigentum Gottes. Was geschieht mit dem Menschen, der er vorher war? Wird sofort alles beseitigt, was in und an diesem Menschen durch die Sünde beschädigt war? Was meint überhaupt "sündigt" ein Christ nicht mehr?

Sünde ist mehr als die einzelne falsche Tat. Sie ist nicht nur ein moralisches Problem, sondern hat durch den Sündenfall die ganze geschaffene Wirklichkeit betroffen. Die Trennung vom Schöpfer hat den Menschen nicht nur innerlich und ethisch beschädigt, sondern auch seine leibliche Existenz in den Bereich von Tod, Krankheit und Verfall hineingezogen. Mein Körper wird nicht deshalb krank und alt, weil jede Krankheit eine direkte Folge meines konkreten Fehlverhaltens wäre, sondern weil der Tod durch die Sünde in die Welt gekommen ist. Die Schöpfung ist noch Gottes gute Schöpfung, aber sie ist der Vergänglichkeit unterworfen und wartet auf Befreiung.

Sünde ist also in weiten Teilen schlicht beschädigte Materie. Das ich verfalle, mein Körper also alt wird, ist Teil der Sünde. Der gesamte biologische Kreislauf, Geburt, Leben und Tod, ist Teil der Sünde. 

DIe Frage dieses Threads betrifft also nur einen kleinen Teilaspekt dessen, was man in der Bibel als "Sünde" und deren Folgen. Sie fokussiert sich auf den ethischen oder moralischen Teil. Auf die im Sinne des Willen Gottes falsche Tat. Macht ein Jesusnachfolger immer alles richtig? Stellt er sich nie wieder gegen den Willen Gottes? Was geschieht überhaupt, wenn ein Mensch den Heiligen Geist innewohnend hat und von ihm versiegelt wurde?

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 721

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 23.05.2026 21:47

Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist. Joh. 3.8 

Pfingsten, Ausgiessung des Heiligen Geistes.
Sich auf Gott, seinen Geist einlassen, ist immer ein gewissens Wagnis.  

Wir wollen uns be-geist-ern lassen, damit dieser Geist uns erfüllt. Denn da wo er ist, ist Hoffnung, Friede, Freude. Vielleicht nicht im Sinn von kein Krieg - aber von Gewissheit, er ist da, er trägt durch.


Sonntag 24. Mai 2026, 20 Uhr Raum Hauskreis-miteinander.

Herzliche Einladung zum Hauskreis
Chestnut und Team

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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2878

Re: sündigt ein Christ nicht mehr?

von Burgen am 23.05.2026 10:10



11 Christus aber ist gekommen als Hoher Priester der zukünftigen[9] Güter und ist durch das größere und vollkommenere Zelt – das nicht mit Händen gemacht, das heißt, nicht von dieser Schöpfung ist – 
12 und nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für alle Mal in das Heiligtum hineingegangen und hat ⟨uns⟩ eine ewige Erlösung erworben[10]. 
13 Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf die Unreinen gesprengt, zur Reinheit des Fleisches heiligt, 
14 wie viel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist ⟨als Opfer⟩ ohne Fehler Gott dargebracht hat, euer[11] Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dient[12]! 
15 Und darum ist er Mittler eines neuen Bundes, damit, da der Tod geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen. 
16 – Denn wo ein Testament[13] ist, da muss notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat. 
17 Denn ein Testament ist gültig, wenn der Tod eingetreten ist[14], weil es niemals Kraft hat, solange der lebt, der das Testament gemacht hat. – 

18 Daher ist auch der erste ⟨Bund⟩ nicht ohne Blut eingeweiht worden. 
19 Denn als jedes Gebot nach dem Gesetz von Mose dem ganzen Volk mitgeteilt war, nahm er das Blut der Kälber und Böcke mit Wasser und Purpurwolle und Ysop[15] und besprengte sowohl das Buch selbst als auch das ganze Volk 
20 und sprach: »Dies ist das Blut des Bundes, den Gott für euch geboten hat.« 
21 Aber auch das Zelt und alle Gefäße des Dienstes besprengte er ebenso mit dem Blut; 
22 und fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung. 
23 ⟨Es ist⟩ nun nötig, dass die Abbilder der in den Himmeln ⟨befindliche Dinge⟩ hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Schlachtopfer als diese. 

24 Denn Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, ein Abbild des wahren ⟨Heiligtums⟩, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen, 
25 auch nicht, um sich selbst oftmals zu opfern, wie der Hohe Priester alljährlich mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht 
26 – sonst hätte er oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an –; jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter[16] offenbar geworden, um durch sein Opfer[17] die Sünde aufzuheben. 
27 Und wie es den Menschen bestimmt[18] ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, 
28 so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne ⟨Beziehung zur⟩ Sünde[19] denen zum Heil[20] erscheinen, die ihn erwarten. 

Elberfelder Bibel 2006, © 2006 by SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Witten/Holzgerlingen 
bibleserver (c) 


Ich finde, diese Verse, diese Zusammenstellung, diese Aussage sind äusserst wichtig, um überhaupt dies ganze Thema der Sünde zu verstehen.  

Es geht ja, wie immer, um Jesus allein, der uns rettet - und uns die Kraft verleiht, als Kinder seines und unseres Vater in IHM überhaupt zu überleben in dieser gefallenen Welt. 
Wer den Tag, jeden Tag mit IHM zusammen lebt, wird sicherlich manchmal innehalten und sich wieder neu justieren um nicht in Versuchung zu geraten. Er ist unser Helfer, unser Heiland und möchte, dass noch viele verlorene Seelen das erhalten, was nur ER uns schenken kann. Nämlich Neues Leben. Er ist niemals 'veraltet' und nutzt sich auch niemals ab. Im Gegenteil. Alle Tage ist er da und wartet darauf, dass wir, jeder einzelne, ihn bitten, anrufen um Hilfe und danken dafür, dass er da ist. 

Sogar oder auch dann, wenn das Herz gerade schwer ist. Wie aufgezeigt den Anfang dieses Threads. Es geht um ihn, auch wenn niemand anders versteht, was jemand vielleicht gerade, menschlich gesehen, durchmachen muss. ER ist da. Ohne doppelten Boden. 


Gruß  
Burgen 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 23.05.2026 09:39


Samstag    Sabbat    


Gott tut große Dinge, die wir nicht begreifen.    Hiob 37,5   

Er lässt die Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.   Matthäus 5,45   


BG: Lied 928,4  

Gott ist es, der uns ewig liebt, 
macht gut, was wir verwirren, 
erfreut wo wir uns selbst betrübt, 
und führt uns, wo wir irren; 
und dazu treibt ihn sein Gemüt und die so reine Vatergüt, 
drin er uns arme Sünder stets trägt als seine Kinder.   

(c) Paul Gerhardt   


TagesL: Sacharja 4,1-14  Fünfte Nachtvision:
            Der Leuchter aus Gold und die beiden Ölbäume    

fortlL: Hebräer 9,15-28  Darum ist er Mittler eines neuen Bundes, 
           damit, da der Tod geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen     
           unter dem ersten Bund
           die Berufenen die Verheißung   des ewigen Erbes  empfangen  V15  
V 27-28  
Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber 
das Gericht, so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert   
worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne 
<Beziehung zur> Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten.  





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

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Re: sündigt ein Christ nicht mehr?

von Burgen am 23.05.2026 09:12


Guten Morgen,  

habe mal diesen sehr interessanten Beitrag wieder hervorgeholt.  Von Sept '19 ;)  

In einigen Monaten vorher von heute hatten wir ja auch schon mal um dieses Thema gekreist.  

Morgen nun ist wieder Pfingsten - wie all die vergangenen Jahre auch.  Heißt, wir feiern als Christen die Ausgießung des Heiligen Geistes. Nach dem Kreuzesweg, Kreuzigung, Tod und Auferstehung Jesus. 

Seither hat sich nun fast über 2tausend Jahre die Erde samt Sonnensystem sozusagen weiter gedreht. Was hat uns nicht alle während unseren eigenen Lebensjahren seither bewegt.  ...  Ich sah mal ein Video zu genau diesem Thema der Nachkriegsgenerationen bis heute. Herausgestrichen unter dem Aspekt, welch eine andere Art der Belastung die Menschen, die nun alten Menschen oder älteren Menschen bis heute ausgesetzt waren. Heißt, was die alles 'lernen' mussten, zu lernen hatten bis heute und welche persönlichen und allgemeinen Entwicklungen sie durchgemacht haben. 

Nicht nur, die zB angeblich befreiende Frauenbewegungen.  
Allein schon die Autoindustrie, die Computerindustrie, und nicht nur die Industrien. Besonders kann mich erinnern an die 90iger Jahre. Immer mehr Menschen beschäftigten sich mit Tastaturen, Handbüchern, Installationen von Programmen, Betriebssystemen, bis hin, dass das normale Handschriftliche im öffentlichen Raum kaum noch jemand lesen kann, weil heute fast ausschließlich getippt wird. Bis hin, dass die ausgesprochenen Worte sozusagen automatisch in eine getipptes Sprachbild verwandelt wird - und oftmals dies wiederrum falsch geschrieben wird. Die Schrift, die Aussprache in eine  Kauderwelschart sichtbar wird. Die Kinder in der Grundschule schon werden sozusagen abgehängt, denn Eltern sprechen zuhause eine andere Sprache als das Land in dem sie wohnen.  Und die Eltern können diese Sprache ebenfalls nicht oder kaum. Sogar wenn sie über 30 Jahre hier leben. 

Habe dies selbst in einem Gespräch draußen erfahren. Wie oft musste ich nachfragen, um überhaupt den Sinn verstehen zu können. In dem Beispiel ging es um eine Frau im neuen Rentenalter und die neue Möglichkeit weiter arbeiten zu wollen.  
Sie war im Amt, der Rentenbehörde, hatte die Info, sie solle zum Amt gehen. Niemand hatte ihr gesagt mit schlichten Worten, dass dies nur funktionieren könnte, wenn sie vorher - jetzt die Rente beantragen müsste, dann mit den Daten einreichen und einen neuen Arbeitsvertrag nahtlos erhalten würde. Oder so, weiß es selber nicht wie das alles ablaufen würde. Sie sagte, dass die Rentenversicherung ihrer Stadt alles im Computer hätte. bedankte sich aber für das Gespräch, draußen auf dem Weg. Ihre Tochter aber auf dem Gymnasium war ... . 

Ich glaube solche Dinge sind nicht unbedingt einzigartig sondern oft. 
Und das läuft mMn ebenfalls unter diesem Thema, denn wir leben wohl in einem Umfeld, in dem die meisten Menschen nicht mehr verstehen. Und einer dem anderen nicht mehr helfen kann. Heißt, wir werden vom Kindergarten und Grundschule sofort in die höhere Schule des Lebens katapultiert. Und auf dem Weg nach der Schule des Lebens allein oder fast allein weiterlaufen, leben müssen. 

Bin selbst mal von einer Christin darauf angesprochen worden - wie man als allein lebender Mensch leben könne. 

Und das trifft dann wieder wohl auf den obigen Satz: sündigt ein Christ nicht mehr? 
Man kann doch eigentlich nur das 'weitergeben' und helfen, was man selbst durchstanden, durchlebt hat? 
Und geben wir die eigenen Lernerfahrungen weiter? um anderen zu helfen, die auf ihrem Wege feststecken?  

Eine Frau, jetzt etwa kurz über 80 sagte, sie war mal in einer psychosomatischen Klinik. Sie selbst kam aus einem kath Elternhaus. Ihre Mutter kam von einer Landwirtschaft und ist natürlicherweise lange schon gestorben. 
Also die Frau war in dieser Klinik, lernte dort ihren zweiten Mann, ihren Kurschatten kennen. Sie meinte, die meisten Gespräche in der Einrichtung und der Gruppen hatte Thema Beziehungsprobleme. 
Rückblickend ar sie selbst ein Kind der Kriegs- und Nachkriegsgeneration. Und hatte Kindergärtnerin als Beruf damals erlernt. Und noch heute mit 80 liebt sie Kinder.  

Aber - frage ich mich, die wir eine christliche Vergangenheit, einschließlich zwei Weltkriege erlebt und durchlebten, wie sprechen wir nun heute die ganzen Probleme unter dem Gesichtspunkt "sündigt ein Christ nicht mehr?". 

Sind unsere Augen nicht mehr oder weniger überschattet von dem, was wir am Tag leben? Genau wie Jesus versucht wurde 40 Tage in der Wüste bevor er in und durch Gottes Kraft mit innewohnendem Heiligen Geist 3 Jahr überleben konnte?  

Das sind doch genau auch unsere Angriffspunkte. 







Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

56, Männlich

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Beiträge: 745

Re: Impulse

von nusskeks am 22.05.2026 12:41

Warum der Hebräerbrief auch uns ans Herz geht

Der Hebräerbrief wurde wahrscheinlich zuerst an jüdische Jesusnachfolger geschrieben. Und doch ist er nicht nur ein Brief für Menschen mit jüdischer Herkunft. Er ist Gottes Ruf an alle, die durch Jesus Christus zum Gott Israels gekommen sind.

Wir Christen aus den Nationen dürfen nie vergessen: Unsere Geschichte mit Gott beginnt nicht bei uns. Wir sind nicht die Wurzel. Wir wurden aus Gnade hineingenommen in eine Geschichte, die Gott mit Abraham, Israel, Mose, den Propheten und den Verheißungen begonnen hat. Darum schreibt Paulus: „Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich" (Röm 11,18). Gerade deshalb brauchen wir den Hebräerbrief. Er hilft uns, Jesus nicht losgelöst vom Alten Testament zu sehen, sondern als den, auf den Gottes Reden von Anfang an zulief.

Der Hebräerbrief beginnt groß: „Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, (Hos 12,11) 2 hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn..." (Hebr 1,1–2). Das heißt: In Jesus hat Gott nicht weniger gesagt, sondern mehr. Nicht etwas anderes als zuvor, sondern die tiefste Erfüllung dessen, was er verheißen hat.

Für nicht-jüdische Jesusnachfolger ist das besonders wichtig. Wir können den Glauben leicht zu etwas machen, das nur aus persönlicher Erfahrung, moderner Frömmigkeit oder christlicher Gewohnheit besteht. Der Hebräerbrief hebt unseren Blick höher. Er zeigt uns den Sohn Gottes als den Schöpfer, den Erben aller Dinge, den Abglanz der Herrlichkeit Gottes. Und zugleich zeigt er ihn als den Bruder, der Fleisch und Blut annahm, versucht wurde, litt und uns versteht.

Darum sagt der Hebräerbrief: „Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis." (Hebr 4,14). Unser Zugang zu Gott ruht nicht auf unserer Herkunft, nicht auf religiöser Leistung, nicht auf sichtbaren Heiligtümern, sondern auf Christus. Er hat durch sein eigenes Blut den Weg geöffnet

Der Hebräerbrief ist deshalb ein Buch für müde Pilger. Er sagt uns: Diese Welt ist nicht das Ziel. „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir." (Hebr 13,14). Wir gehen nicht zurück. Wir halten fest. Wir schauen auf Jesus.

Und gerade wir aus den Nationen dürfen darin staunen: Der Gott Israels hat uns nicht als Fremde am Rand gelassen. In Christus dürfen wir nahen. Nicht selbstsicher, sondern ehrfürchtig. Nicht entwurzelt, sondern getragen. Nicht müde ohne Hoffnung, sondern mit Blick auf den vollkommenen Priester, der lebt und für die Seinen eintritt.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2878

Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 22.05.2026 09:06


Freitag    


Der HERR ist dein Ruhm, und er ist dein Gott.   5.Mose 10,21  

{Er ist dein Ruhm, und er ist dein Gott, der jene großen und furchgebietenden Taten an dir erwiesen hat, die deine (Israel) Augen gesehen haben.  Mit siebzig Seelen zogen deine Väter nach Ägypten hinab; jedoch jetzt hat der HERR, dein Gott, dich an Menge gemacht wie die Sterne des Himmels.  5.M 10,21-22 ELB} 

Johannes 16,27   
Er selbst, der Vater, hat euch lieb.  

{An jenem Tag werdet ihr bitten in meinem Namen, und ich sage nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde; ... denn dein Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich geliebt und geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin.  Johannes 16,26-27}   


Gebet, Anbetung  

Du bist, der nichts als lieben, ohn' Wandel lieben kann;  
hat nichts dich sonst getreiben vom Schöpfungsanfang an.  
Du schufst aus Liebe Leben, wirkst liebend noch im Tod,  
und immer sind und weben wir in der Liebe, Gott.  

(c) Arno Pötzsch  ___ Im Licht der Ewigkeit, 
geistliche Lieder und Gedichte. Verlag Junge Gemeinde, 
Leinfelden-Echterdingen 2022 ( 3.Auflage Arno Pötzsch S.61 Auszug)  


TagesL: Johannes 19,25-27 Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter ... 
                                  Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, den er liebte, ... 
                                Frau, diehe, dein Sohn!
                             Dann spricht er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an ... 

Hebräer 9,11-14  Das - einmalige - und - vollkommene - Opfer - Jesu   

V 14 wieviel mehr [als das Blut der Opfertiere] wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist <als Opfer> ohne Fehler Gott dargebracht har, euer Gewissen reinigen von Toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dient ! 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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