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solana

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Re: Frauen in der Gemeinde

von solana am 29.03.2017 11:41

Liebe Burgen, hier ist Henochs Beitrag:

von Henoch am 28.03.2017 07:25

Hallo Ihr Lieben,

die Bibel ist bei diesem Thema sehr genau.

Was sieht man:

Erstens, dass Jesus Christus für alle bekennenden Christen der Richter ist, der ihre Verwaltungen genau prüft und ggf richtet (siehe Sendschreiben).

Zweitens, dass er Trennungen, Spaltungen und Parteiungen nicht haben will, sondern seine Kinder vertsammeln will in eins (s. Joh Kap 17) und will, dass sie Hinwachsen zur Einheit im Geist.

Drittens, dass es ganz wenige Gründe gibt, die es einem Gotteskind erlauben, seine Versammlung, in die es der Herr gestellt hat zu verlassen. (selbst bei Laodizea fordert Jesus Christus nicht zum Verlassen der Gemeinde auf, obwohl da nur Ungläubige sind, sondern erst einmal dazu, die Herzenstür zu öffnen.) Dann will er mit demjenigen das Abendmahl essen. Trotzdem wird dieses Gotteskind vermutlich irgendwann weggehen. Aber der Herr zwingt nicht.

Viertens: Wir sollen sie unter bestimmten Umständen verlassen. Und zwar dann, wenn in einer Gemeinde/Kirche Lehren verbreitet werden, die das Fundament des christlichen Glaubens antasten. Dazu gehören Lehren, die den Glauben gefährden der ein falsches Evangelium verkünden, sowie eigensinniger Gottesdienst (Frauen predigen) oder eine falsche Lehre über Christus (Christus sei nicht Gott). Darüber hinaus auch Gemeinden, bei denen keine gemeindezucht stattfindet. Woran mache ich das fest? An den Aussagen, von welchen Menschen wir uns zurückziehen sollen, weil die Bibel sagt, wir sollen nicht einmal privat Gemeinschaft mit ihnen haben. Dazu gehören Irrlehrer und Lästerer, wenn sie sich zugleich Geschwister nennen. Auch sollen Frauen nicht predigen, sondern in den Versammlungen schweigen. Wenn der Herr das sagt, wird er kaum über sie zu der Gemeinde sprechen, denn er ist seinem Wort treu.

Henoch

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2017 11:43.

solana

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Re: Frauen in der Gemeinde

von solana am 29.03.2017 11:35

Ja, die alte Streitfrage ....

Dazu gibt es entgegengesetzte Positionen und beide Seiten begründen und belegen ihre Ansicht mit Bibelstellen - und zu einem gemeinsamen Nenner wird es wohl nicht kommen .....

Ich möchte nur gerne ein paar Punkte zu bedenken geben zu einigen Argumenen 

1Tim 2,12 Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still.

Hier wird oft der Fehler gemacht, "lehren" und "(über den Mann) Herr sein/ herrschen" gleichzusetzen. 

Und dabei wird übersehen, dass "lehren" nicht "über irgendwen - sei es Mann oder Frau - zu herrschen" bedeutet.
Sondern, im Gegenteil: "dienen".
Auch zum Lehramt berufene Männer sollen nicht über die Geschwister herrschen, sondern ihnen dienen.

Und dazu sind wir eigentlich alle berufen:

1Petr 4,10 Und dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes:

Es geht hier nicht um einen Menschen, seine Lehre, seine Persönlichkeit, sein Ruhm usw.

Es geht um Gottes Botschaft.
Und das, was durch die Lehre rüberkommt, was "gelehrt" wird, wird den Menschen durch Gott selbst vermittelt, durch das Wirken seines Geistes:

Joh 6,45 Es steht geschrieben in den Propheten (Jesaja 54,13): »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.« Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir.

1Thess 4,9 Von der brüderlichen Liebe aber ist es nicht nötig, euch zu schreiben. Denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, euch untereinander zu lieben.

Joh 14,26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

1Kor 2,13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.

Lehrer sind nur Werkzeuge; Gott selbst ist am Werk - in den "Lehrenden" wie auch in den "Lernenden".
Und ein Werkzeug ist um so geeigneter und brauchbarer, je mehr es sich "gebrauchen" lässt, je weniger es sich dem Wirken Gottes widersetzt und auf seinen "Eigenheiten" beharrt.

So wie Jesus selbst auch von sich sagt: Joh 14,9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater.

So nimmt auch ein Lehrer sich selbst mit seinen Eigenheiten zurück und wird "transparent" auf den hin, der durch ihn wirkt und die "zu Belehrenden" erreicht und in ihnen wirkt.

Ob das auch durch lehrende Frauen möglich ist?

Zur damaligen Zeit mit Sicherheit nicht, denn ihre Stimme hatte in der Öffentlichkeit prinzipiell kein Gewicht und drang nicht bis zu den Männern vor.
Das lag aber nicht an der prinzipiellen Unfähigkeit der Frauen, in der Öffentlichkeit etwas von Gott sagen zu können, sein "Werkzeug" zu sein. Es gibt auch in der damaligen Zeit Beispiele solcher von Gott erwählter Werkzeuge.

Ob es heute möglich ist oder nicht, hängt - meiner Ansicht nach - in erster Linie davon ab, in wie weit sich jeder von uns von Gott gebrauchen lässt, um einander zu dienen und Dienst durch andere zu empfangen.
Dort, wo grundsätzlich daran gezweifelt wird, dass eine Frau von Gott in einer solchen Rolle eingesetzt werden kann, ist das sicherlich genauso unmöglich wie damals, die Herzen den Menschen durch sie zu erreichen ... weil sie eben schon von vorn herein verschlossen sin.
Da hilft es auch nichts, um "Gleichberechtigung" zu kämpfen ....

Stattdessen sollten wir uns lieber darauf  konzentrieren, einander zu dienen mit den uns verliehenen Gaben und offen sein für Gottes Wirken in uns und durch uns auf andere, nicht auf irgendwelche Ämter schielen und Anerkennung für unsere Tätigkeit bei Menschen.
Wir lehren doch eigentlich alle immerzu, indem wir Zeugnis geben von dem, was Gott in uns tut und was er uns schenkt - auch an Einsichten und Erkenntnisssen.
Und wie ich in der Kindererziehung erfahren habe, wirkt dieses "Vorleben" und "Bezeugen" weit mehr als alle Worte ....

Und auch als "Lernende" sollten wir grundsätzlich offen sein für das, was Gott und sagen will - sei es durch einen Mann oder eine Frau - und nicht von vorn herein sagen: "Was kann aus dem Munde einer Frau schon Gutes kommen ....".
Es geht nicht um die Persönlichkeit des Lehrers, sondern um unsere Bereitschaft, zu lernen ....

Wenn wir alle diese Bereitschaft haben - Gott durch uns wirken zu lassen und anderen zu dienen, indem wir selbst mit unseren Eigenheiten zurücktreten - und auch die Bereitschaft, Dienst zu empfangen als Geschenk von Gott - nicht auf die persönlichen Eigenheiten des Dieners zu schielen und uns an denen festzubeissen - dann "werden wir alle von Gott gelehrt werden".
Und müssen uns nicht über Ämtebesetzung streiten ....
(meine persönliche Meinung dazu, keine "Lehre" )
Gruss
Solana

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen

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Re: Frauen in der Gemeinde

von Burgen am 29.03.2017 10:34

Liebe Cleo, du hast den Beitrag von Hennoch nicht mit hinüber kopiert. Meine Gedanken kreisten um den Beitrag von Hennoch,

den ich eigentlich nicht schreiben wollte

Vielleicht magst du die vier Punkte an die erste Stelle setzen?

Grüße
Burgen 


 

Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes, Jesus Christus.
1. Korinther 1,9 /  Luther Bibel 2017

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nennmichdu

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Re: Frauen in der Gemeinde

von nennmichdu am 29.03.2017 10:31

Hallo Cleopatra,


zu dem Thema Stellung der Frau und Stellung des Mannes in der Gemeinschaft der Gläubigen - in der Gemeinschaft des heiligen Geistes -

dürfte es eigentlich keine Streitfragen geben - denn wenn Männer wie Frauen den heiligen Geist haben - vom heiligen Geist selbst gelehrt und belehrt sind und aus diesem heiligen Geist heraus dann reden und leben, dann würde sich ganz natürlicher weise eine Gemeinschaft bilden, wo jeder  - Männer wie Frauen - den Platz und die Funktion am Leib der Gemeinde einnehmen, die Gott - die Jesus als Haupt der Gemeinde  - ihnen zugedacht hat.

Das dieses aber nun aber heutzutage eher immer weniger der Fall ist, zeigt uns das es so ist, wie schon Paulus/Jesus gesagt hat -- nach mir werden kommen reißende Wölfe - die Irrlehren in die Gemeinde einbringen .... u.a. Gebieten nicht zu heiraten ...usw.

Luther war vor 500 Jahren hier ein Reformer - der viele "zweifelhafte Lehren" der katholischen Lehre neu "begutachtet" hat --- was zu einem Wandel der Kirchenlandschaft führte..

Zum Thema der Ämter in der Gemeinde möchte ich nur noch einen Hinweis hier anführen:

1. Korinther 12

27 Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ein Glied.
28 Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann gab er die Kraft, Wunder zu tun, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede.

hier wird eine Ordnung sichtbar die eine Gemeinde das gibt, was sie als Leib Christi zum wachsen und gedeihen braucht ... 

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Burgen

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Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 29.03.2017 10:23

Guten Morgen ihr Lieben

heute ist es bedeckt und relativ kühl ... Katerler ist dennoch auf Balkonien unterwegs.

Dies Jahr wird er im Sommer 15 jahre alt. Kann mir gar nicht vorstellen, dass er irgendwann nicht mehr da ist ...

Und auch die taube weiße Griechin, sie ist inzwischen soooo umgänglich. Auch sie ist ein gutes Teil meines Lebens inzwischen.

Bei ihr war es ein Leben auf Hoffnung, Zuversicht. Denn 'eigentlich' ist sie eine Solitärkatze und zwei Jahre jünger als Katerle.

9 Jahre dauert unsere gemeinsame Liason, und ich habe halt nie aufgegeben. Aber da hat Jesus mir Kraft und den Blick auf die Zukunft geschenkt.

********************************************

Losung

Der HERR ist mein Teil, spricht meine Seele, darum will ich auf ihn hoffen. / Klagelieder 3,24

Durch Jesus Christus haben wir den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen,
und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird. / Römer, 5,2

***
Ach, Herr, gib Acht!
In unsrer Macht steht's nicht wohin wir gehen.
Darum gib du dein Licht dazu, auf dass ich möge sehen.
(BG: Erasmus Finx)

Johannes 15, 9-17
Lukas 21, 5-19



Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes, Jesus Christus.
1. Korinther 1,9 /  Luther Bibel 2017

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2017 10:27.

nennmichdu

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Re: Kirchenaustritt = Sünde?

von nennmichdu am 29.03.2017 10:13

Hallo


- noch ein spezielles an Majolika -

bezüglich ihres Kirchenaustritt vor über 35 Jahren bezüglich ihrer persönlichen Einschätzung der Zeichen der Zeit bezüglich eines Abfalles/einer Abnahme von Glauben (in den Kirchen) bezüglich diesbezüglicher Prophetie in der Bibel 

- am Beispiel Babylon (siehe Offenbarung u.a.) 

Ein vielschichtiges Thema - da hier Babylon

(die sprichwörtliche "Welt" - beziehungsweise das was in der Welt ist  --- die Begierden des Menschens, die er hier zu befriedigen versucht im Bereich was er sich zuführen möchte (Fleischeslust), wonach er Ausschau hält (in Begierde - Augenlust) und was er darstellen möchte (Hoffärtiges Leben - sich einen Namen zu machen)

einerseits das persönliche Verhältnis des Menschens in seiner Stellung zur Welt wiederspiegelt - und demzufolge der aus der Welt - aus dem Machtbereich des Teufels - herausgerufene Gläubige nun hier hin geführt werden muss (von Gott) - das er die Welt hinter sich zurücklassen tut --- auch indem er sich mit Christus der Sünde (mit ihren Begierden) für gestorben hält - dort wo er hier ÜBERWUNDEN hat (Offenbarung berichtet in den Sendschreiben hier auch vom Überwinden Kap. 2-3)

andererseits spiegelt dann das Geschehen in der Offenbarung auch einen zeitlichen - geschichtlichen - Ereignishorizont da, in dem zufolge wir dann auch über das Herannahen der Wiederkunft Jesu  -- Trost -- fassen können ...

nicht in der Vogel Strauß Methode den Kopf nun in den Sand zu stecken und zu warten, bis der "Weltuntergang" nun  --"endlich" -- da ist, sondern aktiv als Christ sein Leben in seiner Umgebung (Kirche) mit zu gestalten. Hier  - sofern möglich - positive Akzente zu setzen.

Dort wo dies dem Einzelnen dann aber überfordert, ist er bestens beraten Halt zu finden, bei den Menschen, die das Wort Gottes noch in Wahrheit verkünden - nicht um eines materiellen Gewinnes wegen, sondern um das Wohl des einzelnen wegens.

Aber noch einmal zurück:

du schreibst:


 "Verlass die Stadt, mein Volk! Komm heraus, damit du nicht in ihre Sünden verstrickt wirst und ihre Plagen nicht dich treffen!

dann ist das für dich auch das richtige, dich von dem fern zu halten, was deine Seele sonst ständig quält - und gequält hat.

Allerdings ist es auch so, das wir zwar nicht von der Welt sind - aber in der Welt leben.  ---- also Kloster wäre jetzt  (für mich zumindest) keine Alternative mehr - auch wenn ich das Klosterleben grundsätzlich wert schätze - dort wo sich Menschen (freiwillig) dazu entschieden haben. 

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Cleopatra
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Re: Frauen in der Gemeinde

von Cleopatra am 29.03.2017 07:58

von Pal am 28.03.2017 15:19

 

xblue, dein Beitrag hierzu ist fundamentiert gut.
Dennoch muß ich @nennmichdu zustimmen, um wie folgt zu differenzieren:

nennmichdu:

Nur wenn es um grundsätzliche Richtungsweisende Lehrfragen und deren Auslegung für die Gemeinde geht, haben sich in den neutestamentlichen Briefen stets Männer hier bewährt.

Das denke ich mir ist entscheidend. Ein Lehramt, um in einer Gemeinde richtungsweisend tätig zu sein, erscheint mir von Paulus her tatsächlich ein "Männersache".

Wobei man zu beachten hat, das in der Übung geistlicher Gaben (ua. die erwähnte Prophetie) mE das Motto gilt:

Gal 6:15 Denn in Christus Jesus gilt weder Beschnitten noch Unbeschnittensein etwas, sondern eine neue Kreatur.

Wie sollte auch in den Wirkungen des Hl.Geistes die (äußerliche) Geschlechtszugehörigkeit eine Rolle spielen? Dann könnte man ja auch gleich den Frauen den Hl.Geist absprechen. Oder? -

Ich denke mir, das ist grundlegend entscheidend. Wenn jemand im Hl.Geist wirkt, dann ist der Hl.Geist das entscheidende und nie Äußeres...
so mM

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Frauen in der Gemeinde

von Cleopatra am 29.03.2017 07:58

von nennmichdu am 28.03.2017 14:30

 

Hallo "xXblueOceanXx",

du hast das Thema angeschnitten, inwieweit auch Frauen in der christlichen Gemeinde Lehren/Predigen dürfen - anhand deiner Zusammentragung von Informationen aus der Bibel.

In Epheser 2, 20 bestätigt Paulus, dass Apostel und Propheten das Fundament in Christus legen: "Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist."
Um ein solides und stabiles Fundament in Christus zu bauen, ist die Fähigkeit notwendig, das Wort Gottes richtig zu lehren und zu predigen.

Bis hierhin mein uneingeschränktes Amen... (so sei /ist es) ...

Nun zu deiner persönlichen Schlussfolgerung:

Diese Fähigkeit besitzen Männer oder Frauen, die von Gott berufen und in Christus gesalbt sind.

Eine Behauptung, die ich so erstmal nicht in der Bibel bestätigt finden kann.

So sagt doch Paulus als ein Wort des Herrn (hier nicht als seine persönliche Meinung..), das er einer Frau nicht gestattet zu lehren... ---

1Tim 2,12 Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still.

Das du nun weiter damit argumentierst, das es Prophetinnen im Alten Testament gab, lässt weiterhin nicht die Schlussfolgerung zu, das Frauen somit auch Lehren dürfen. Denn unter den Ämtern in der Gemeinde, die im neuen Testament aufgezählt werden, wird deutlich zwischen Prophetie und Lehre - oder die
Lehrer unterschieden. Im Titusbrief wird dann ganz deutlich gesagt, was die Vorraussetzungen sind, um in der Gemeinde das Amt eines Vorstehers oder Aufsehers (Diakon/Bischof) auszuüben. Und hier wird der Familienvater aufgeführt, der in seiner Familie sich als Vorsteher bewährt hat, um dann für das Amt eines Gemeinde Leiters/Dieners qualifiziert zu sein.

Das Männer und Frau in gleicherweise durch den heiligen Geist die Gemeinde bereichern können und sollen, steht ausser Frage. Nur wenn es um grundsätzliche Richtungsweisende Lehrfragen und deren Auslegung für die Gemeinde geht, haben sich in den neutestamentlichen Briefen stets Männer hier bewährt.

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Frauen in der Gemeinde

von Cleopatra am 29.03.2017 07:57

von xXblueOceanXx am 28.03.2017 11:51

 

Dazu gehören Lehren, die den Glauben gefährden der ein falsches Evangelium verkünden, sowie eigensinniger Gottesdienst (Frauen predigen) Auch sollen Frauen nicht predigen

Auch sollen Frauen nicht predigen

Ich habe da mal einiges zusammengetragen um das Thema zu beleuchten.

In Epheser 2, 20 bestätigt Paulus, dass Apostel und Propheten das Fundament in Christus legen: "Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist."
Um ein solides und stabiles Fundament in Christus zu bauen, ist die Fähigkeit notwendig, das Wort Gottes richtig zu lehren und zu predigen. Diese Fähigkeit besitzen Männer oder Frauen, die von Gott berufen und in Christus gesalbt sind.
Im Alten Testament gab es drei Ämter, für die Menschen zum Dienst gesalbt wurden: König, Priester und Prophet.
Frauen, die im Amt des Propheten standen, werden im Alten Testament sogar namentlich genannt, zum Beispiel die Prophetin Mirjam, Aarons Schwester, die Prophetin Debora, die das Volk Gottes zum Sieg führte, oder die Prophetin Hulda. Diese Frauen waren berufen und fähig, das Volk in Gottes Wegen zu unterweisen. Wenn Frauen bereits im Alten Testament ein so bedeutendes Amt erfüllten, wie viel mehr im Neuen Testament, damit die Gläubigen gelehrt und unterwiesen werden können.

Sowohl Männer als auch Frauen waren im Stande, unter der Leitung Gottes das Wort Gottes so hervorzubringen, dass es Sündern die Gerichte Gottes sowie die verborgenen Geheimnisse ihres Herzens offenbarte. Laut 1Kor 14:24-25 fielen Sünder reumütig auf ihr Angesicht und beteten Gott an. Dadurch wurde bestätigt, dass Gott sich zu jedem gesprochenen Wort bekannte. Paulus nannte dieses „weissagen" und es wurde sowohl von Männern als auch von Frauen in christlichen Versammlungen praktiziert.

Männer müssen schweigen, wenn es um die Verteilung der Gaben und Berufungen Gottes geht. Gott setzt die Glieder im Leib, wie es Ihm gefällt und nicht, wie es dem Menschen gefällt (1Kor 12:18).
Eine Frau, die zum Predigen berufen ist, kann durch das Verkündigen des Wortes Gottes nicht des Herrschens über den Mann beschuldigt werden, denn das Verkündigen des Wortes Gottes ist nicht eine Autorität, die ihr vom Mann gegeben wurde, und daher hat sie dieselbe auch nicht von ihm genommen. Sollte ein Mann einer von Gott berufenen Frau verbieten zu predigen, würde er sich damit der Autoritätsberaubung Gottes schuldig machen.

Aussagen von Paulus missbraucht
Die Bedeutung der Frauen, die von Gott berufen und gesalbt sind, wurde ignoriert und gezielt unterdrückt, weil die meisten männlichen Prediger Ego-Komplexe haben und mit sich selbst nicht klar kommen.
Um die Unterdrückung von Frauen zu rechtfertigen, werden viele Vorwände gebraucht und die Aussagen von Paulus missbraucht.
Zum Beispiel sagt Paulus zu Timotheus in
1.Tim 2,12 "Ich erlaube aber einer Frau nicht zu lehren, auch nicht über den Mann zu herrschen, sondern ich will, dass sie sich in der Stille halte (...)
(Bei der Interpretation dieses Verses ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die griechischen Worte für "Mann" und "Ehemann" sowie für „Frau" und „Ehefrau" dieselben sind. Direkt im nächsten Vers bezieht sich Paulus zurück auf Adam, der vor Eva erschaffen wurde. Diese Passage bezieht sich vom Kontext her unter Berücksichtigung aller Hinweise auf die Ehe und nicht auf die Gemeinde, Paulus sagt nicht, dass Männer nicht von Frauen lernen können. Vielmehr sagt er einfach nur, dass Frauen nicht manipulierend oder dominierend gegenüber ihren Ehemännern sein sollen. Das ist ein großer Unterschied.)
Wenn er sagt "Ich (Paulus) erlaube nicht..." dann trifft er diese Anordnung nicht, um in der Gemeinde einen Geist des Chauvinismus auszubreiten, sondern um für die gegenwärtige Situation die Ordnung wiederherzustellen - in dieser speziellen Gemeinde, die er selbst gegründet hat und in der Timotheus als Pastor dient.
Im 1. Kor. 7,12 trifft Paulus folgende Aussage: "Den Übrigen aber sage ich, nicht der Herr...". Paulus unterscheidet in seinen Briefen, ob er - Paulus selbst - etwas sagt oder ob der Herr etwas sagt. Paulus handelt in der Weisheit, die ihm Gott gegeben hat. Und Paulus weiß auch, dass er in seinen Aussagen durch den Heiligen Geist geführt wird, konkret in bestimmte Situationen hineinzusprechen, wo es erforderlich war.
Dies ist verschiedenen Bibelstellen in seinen Briefen zu entnehmen. Seine Verantwortung für die Gemeinde und sein legitimes Ziel sind es, Menschen, die in geistlichen Dingen unmündig sind, zu helfen, zur vollen Reife in Christus zu kommen.

32 Und die Geister der Propheten sind den Propheten untertan. 33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie es in allen Gemeinden der Heiligen ist, 34 sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 35 Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für eine Frau, in der Gemeinde zu reden.
1. Kor. 14,32-35
Hier spricht Paulus in eine Situation der Unordnung, der Rebellion und des Streites hinein. Geschwätzigkeit und Unruhe lenkten von der Verkündigung des Wortes Gottes ab. Es herrschte nicht der Friede im Heiligen Geist. Paulus sorgte für die Ordnung, die auch für die Verwaltung der Gemeinde nötig war. Diese göttliche Ordnung muss da sein, damit der Friede im Heiligen Geist Raum gewinnen kann und das Wort Gottes wachsen kann. Gemeint ist der Friede im Heiligen Geist - nicht der Friede der Welt.
Er sprach damit Frauen nicht die Berufung ab, zu lehren und zu predigen.
Wer diese Bibelstelle benutzt, um Frauen eine göttliche Berufung zum Predigen abzusprechen, missbraucht das Wort Gottes.

Eine Frau kann auch beten oder weissagen (z.B. Apg 2,17; 21,9), wobei sie dann ihren Kopf bedecken soll. Damit gibt sie ihrer untergeordneten Stellung in der Schöpfungsordnung Ausdruck und zeigt, dass das, was sie gerade tut, eigentlich nicht ihrer Stellung entspricht, sondern der des Mannes. Das schließt auch erst einmal aus, dass eine Frau betet oder weissagt, wenn ein Mann anwesend ist, der diese Aufgabe übernehmen kann.

Nun noch ein paar Beispiele:

In Apostelgeschichte 18:24-26 lesen wir von einer Frau namens Priscilla, die zusammen mit ihrem Ehemann Aquila gegenüber einem brillanten jüdischen Mann namens Apollos, der später ein mächtiger Prediger des Evangeliums wurde, "den Weg Gottes noch genauer auslegte". Wenn 1. Timotheus 2:12 es Frauen total verbieten wollte, Männer zu lehren, dann hätte Apollos gesündigt indem er geistliche Führung von Priscilla annahm. Doch wenn das der Fall gewesen wäre, weist die Bibel jedenfalls nicht darauf hin. Priscilla stellt ein wunderschönes Bild einer Frau dar, die in rechter Beziehung mit ihrem Ehemann ihre von Gott gegebenen Gaben so nutzt, dass das Königreich Gottes auf mächtige Weise vorangetrieben wird. Wenn Priscilla und Aquila in der Bibel erwähnt werden, erscheint ihr Name sogar gewöhnlich als erstes! (siehe Apostelgeschichte 18:1-4; 18-28; Römer 16:3-4; 1. Korinther 16:19; 2. Timotheus 2:14).

Als letztes schauen wir uns 1. Timotheus 3:2 und 12 sowie Titus 1:6 an. Beide Passagen lehren uns, dass Älteste, Diakone und Gemeindeleiter "Männer einer Frau" sein sollen. Wie bereits gesagt muss jede Schriftstelle im Licht der Gesamtheit der Heiligen Schrift ausgelegt werden. Wir wollen dies im Sinn behalten. Wenn diese Verse somit als ein absoluter Befehl zu verstehen wären, dass nur verheiratete Männer Gemeindeleiter sein dürfen, wäre Paulus selbst disqualifiziert gewesen, denn er war unverheiratet (2. Korinther 9:5). Wenn der Titel „Diakon" nur für Männer reserviert wäre, wie erklären wir uns dann eine Dame namens Phoebe, die "eine Dienerin Gottes" genannt wird, wobei das griechische Wort, das hier mit "Dienerin" übersetzt wird, das Wort diakonos ist, wovon auch unser Wort „Diakon" abgeleitet wird?

Wir finden zahlreiche andere Beispiele in der Bibel von weiblichen Propheten (Römer 16:1-2; 1. Timotheus 3:11) und anderen, die "Arbeiter des Evangeliums" (Philipper 4:2-3) waren. Römer 16:7 bezieht sich auf eine Frau namens Junias, die selbst von den frühen Gemeindevätern als weiblicher Apostel anerkannt wurde! Ist das ein Widerspruch? Überhaupt nicht. Es illustriert einfach, dass die beabsichtigte Bedeutung dieser Passage ein Leitprinzip ist: Gemeindeleiter, ob männlich oder weiblich, sollen treu zu ihren Ehepartnern stehen.

Ich hoffe ich konnte das Thema etwas beleuchten . gruß

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Re: Frauen in der Gemeinde

von Cleopatra am 29.03.2017 07:56

von nennmichdu am 28.03.2017 10:47

 

Hallo Burgen,

Spaltungen gab es schon bei den ersten Gemeindegründungen.

Deshalb gab es Apostel und immer auch Jesus selbst, der hier bewahrend und schützend eingrief - über die ganze Kirchengeschichte hinweg bis heute - nur das es vor Jesu Wiederkunft halt mit dem Glauben bei den Menschen nicht so weit her sein wird ..... --- was die Endzeitgemeinde anbelangt..

Die Frauen (einige) im AT führten das ganze damalige Volk in die Freiheit

allerdings nur dort, wo die Männer in ihrer Verantwortung und von Gott zugedachten Rolle/Funktion versagt hatten...

Im NT sind die Frauen ebenfalls in einer besonderen Position.

Ich wüßte nicht, ob sich das Verhältnis bezüglich der Geschlechter (Mann und Frau) in den mehreren Tausend Jahren bekannter Menschheitsgeschichte irgendwie geändert hätte - mit Ausnahme immer dort, wo Mann und Frau als Gläubige dann nicht mehr unter dem Fluch stehen - der Adam und Eva traf nachdem sie in Eden Gott ungehorsam waren, sondern mit Christus als Haupt nun gleichberechtigt vor Gott stehen - ohne allerdings die Verantwortungsbereiche einzubüßen, die Gott schon immer individuell seinen Kindern zugedacht hat.

Allerdings: Paulus verbietet ihnen, im GD, während der Versammlung, zwischenzureden.
In der Folge etablierte sich eine Männerkirche.

Paulus weist auf eine notwendige Ordnung in den Gemeindenzusammenkünften hin. Das Männer sowohl im Judentum, als auch im Islam, als auch im Christentum im Sinne einer Verantwortlichkeit vor Gott -- als Haupt der Frau -- so wie Christus das Haupt der Gemeinde ist - haben, ist in der Bibel unbestreitbar herauszulesen.

Die Versammlungen sollen wir nicht verlassen

Im Sinne der ersten Christen
Apg. 2
42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

was nicht ausschließlich nur heißt, immer Sonntags brav den Gottesdienst zu besuchen - der immer öfter zu einer Veranstaltung von vorne degeneriert ist.
Ist doch unser vernünftiger Gottesdienst die Witwen und Waisen in ihrer Trübsal zu besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt zu halten.

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