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Merciful

55, Männlich

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Re: Siehe, deine Mutter!

von Merciful am 17.09.2026 15:30

Burgen schrieb: Nachtrag: Hoffentlich bist du nicht verärgert?

Hallo, Burgen,
 
nein, ich bin nicht verärgert.
 
Merciful

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Burgen

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Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 17.09.2026 09:04


Donnerstag  

Führe mich aus dem Kerker, dass ich preise deinen Namen.   Psalm 142,8  

Petrus wurde im Gefängnis festgehalten; 
aber die Gemeinde betete ohne Aufhören für ihn zu Gott.   Apg 12,5  


Gebet aus Schottland   

Herr Jesus, sei jetzt mit denen, die in der ganzen Welt  
um ihres Gewissens will en inhaftiert sind.  

Sei mit ihnen in ihrer Angst und Einsamkeit, 
in der Qual körperlicher und seelischer Folter, 
angesichts der Hinrichtung und des Todes.  

Strecke deine Hände in Vollmacht aus, 
um ihre Ketten zu brechen. 

(c) Aus Schottland  

::: 

TagesL: Lukas 10,38-42 Maria und Marta, die Schwestern des Lazarus  
V42 Eines aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt; 
das soll nicht von ihr genommen werden.  Luth 84

[was war das gute Teil? Sie saß zu Jesu Füßen und hörte ihm zu ! 
Marta statt dessen wirbelte in der Küche ... ] 

fortlL: Prediger 3,16-22 Vergänglichkeit des Menschen  
man bedenke, dass einst Salomo der reichste Mensch auf Erden war ... 
er war brilliant in dem, was er alles zuwege gebracht hatte ...  
dennoch ist sein Fazit (auf Erden gewesen): 
V2 - V9 
Alles ist eitel ... - Alles hat seine Zeit : 
geboren werden , sterben 
pflanzen ; ausreißen was gepflant ist ausreißen 
töten , heilen 
abbrechen , bauen 
weinen , lachen 
klagen , tanzen 
Steine wegwerfen , Steine sammeln 
herzen , aufhören zu herzen 
suchen , behalten , wegwerfen 
zerreißen , zunähen , reden 
lieben , Streit , hassen , Friede 
V9 Man mühe sich ab, wie man will, 
so hat man keinen Gewinn davon. // 
{gehört zu morgen} ein Versehen.  



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Siehe, deine Mutter!

von Burgen am 17.09.2026 02:59


Hallo Merciful, 

Deine Gedanken vom ersten Eintrag hier führen direkt zu den Aposteln, die darüber entscheiden, wie die Versorgung der Witwen und Waisen gestaltet werden soll. Sie selbst jedoch nicht in den diakonischen Dienst verwickelt werden, sondern sich um die Weitergabe des Wortes kümmern sollen.  
Da können wir gut sehen, wie die beginnende Gemeindehierarchie anhand der unterschiedlichen Ämter sich bildet. 

Meine Gedanken bewegten sich noch in die Richtung der Liebe von Johannes. 
Er war sich sicher, dass Jesus ihn liebt. Und das ist eigentlich auch bis heute die Frage, die sich wohl ganz viele Menschen stellen. 

Dann lautet die Frage vielleicht: Wie kann ich sicher sein, dass Jesus mich liebt? 
Denn es heißt ja auch, dass Gott die Person nicht ansieht, dennoch neigen Menschen dazu, sich der Liebe des anderen sicher sein zu wollen. 
Unsicherheit darüber würde eine Last sein, die zu schwer zu tragen ist. 
Und doch gestaltet sich diese Liebe Jesu für den einen Menschen anders als für den anderen. 
Da ist ganz sicher ein Unterschied zu der Liebe, die die Menschen zu - und füreinander haben. 

Und so ist vielleicht, dass auch in dem Fall der Liebe, dass der Glaube in das geschriebene Wort Gottes die Antwort geben kann, die auch durch schwere Situationen in Gewissheit seiner Liebe zu dem Jünger - Nachfolger wird führen können. 

Johannes und ebenso seine Mutter waren sich dieser, seiner Liebe gewiss - durch den Schmerz der Trauer und vielleicht auch noch nicht wissen, wo das alles hinführen wird. 

Manchmal gibt es ja auch heute Pastoren, Prediger, denen man die Gewissheit Jesu seiner Liebe zu ihnen abzuspüren ist. Ist man mit diesen Menschen zusammen, fühlt man sich selbst viel leichter. Und geht fast beschwingt und zuversichtlich wieder nach Hause. Man erhält neue Kraft, neue Zuversicht, ja neue Hoffnung. Ein Licht ist aufgegangen. Manchmal ist man einfach nur getroster. 

Und Johannes hat diese Liebe Jesu sein ganzes weitere Leben immer als Gewissheit in seinem Herzen gehabt. Und er hatte ja nicht nur Sonnentage. 
Auch Stephanus, der gesteinigt worden ist, lebte diese Liebe aus und Jesus war da als es geschah. 

Paulus nahm von den Gemeinden kein Geld, ausser von einer.
Er arbeitete als Zeltmacher für seinen Unterhalt, obwohl ihm Geldunterstützung zugestanden hätte.
Dennoch war er in Rom 2 Jahre in einer Wohnung untergebracht worden. 

Also ein Gesetz sollte man daraus wohl nicht ableiten. Und das  macht Glauben manchmal auch schwierig, darin Jesus und seine Kraftgegenwart zu sehen und folgedessen zu erleben. 
In einer Sendung war mal zu sehen, dass die damaligen Theologen um 1800 etwa mit ihren Familien Selbstversorger waren, das ist ja heutezutage wieder etwas in Mode gekommen. Das war damals der Unterschied zu den Gelehrten anderer Fakultäten. 

Nachtrag:
Hoffentlich bist du nicht verärgert ? 
Gruß 
Burgen 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.09.2026 09:17.

Merciful

55, Männlich

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Re: Siehe, deine Mutter!

von Merciful am 16.09.2026 12:06

Hallo, Burgen,
 
stimmt, Jesus hat die Verantwortung für die Mutter auch nicht in die Hände seiner Brüder gelegt.
 
Jakobus etwa, der Bruder Jesu, eine Säule der Gemeinde zu Jerusalem, hätte die Mutter zu sich nehmen können.
 
Aber Jesus vertraute die Mutter seinem Lieblingsjünger Johannes an.
 
Dieser hatte also eine zweifache Aufgabe.
 
Einerseits war er als Apostel damit betraut, das Evangelium zu verkündigen.
 
Andererseits übernahm er die Versorgung der Maria.
 
Ich weiß nicht, ob Maria noch weitgehend selbständig war.
 
Vielleicht war sie (zunächst) keiner umfangreichen Unterstützung bedürftig.
 
Menschen in heutiger Zeit werden nicht selten sehr alt und pflegebedürftig.
 
Dann kann deren Pflege für die Angehörigen zu einer erheblichen Belastung werden.
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.09.2026 12:07.

Burgen

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Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 16.09.2026 08:46


Mittwoch 


Deine Güte, HERR, über uns, wie wir auf dich hoffen.   Psalm 33,22  

Jesus spricht: 
Ich bin die Tür. 
Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er errettet werden.   Johannes 10,9 


Lied 36,7  

Die ihr schwebt in großem Leide,
hier ist die Tür zu der wahren Freude;  

fasst ihn wohl, er wird euch führen an den Ort, 
da euch hinfort kein Kreuz wird rühren. 

(c) Paul Gerhardt 1663  

::: 

TagesL: Prediger 4,(4-7) 8-12  
Sinnlosigkeit des Lebens durch Unterdrückung, Eifersucht und Einsamkeit  

V9 Zwei sind besser daran
als ein Einzelner, weil sie einen guten Lohn für ihre Mühe haben. 
V10 Denn wenn sie fallen, 
so richtet der eine seinen Gefährten auf. 
Weh aber dem Einzelnen, der fällt, ohne dass ein Zweiter da ist, 
ihn aufzurichten. 

V11 auch wenn zwei beieinander liegen, so wird ihnen warm. 
Dem Einzelnen aber, wie soll ihm warm werden?  
V12 Und wenn einer den Einzelnen überwältigt, 
so werden doch die zwei ihm widerstehen; 
und eine dreifache Schnur wird nicht so schnell zerrissen. 

(ELB-Erkl: ... In einem noch weiteren Sinne gilt das alles für die 
neutestamentliche Gemeinde mit ihrer Gliedschaft am Leibe Christi  
und ihren sich ergänzenden Gaben (1.Kor 12))


fortlL: Prediger 1,1-18 
  1-11 Nichtigkeit alles Irdischen 

12-18 Nichtigkeit des Strebens nach Weisheit und Erkenntnis 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Re: Siehe, deine Mutter!

von Burgen am 15.09.2026 23:36


Diese Betrachtung wirkt tief. 

ZB dachte daran, dass die Mutter Jesu etwa vielleicht 48 oder 50 Jahre alt gewesen sein könnte zu der Zeit damals. 
Jesus, so wird gesagt, war 33 Jahre alt, seine Halbgeschwister vielleicht knapp 28 Jahre und jünger. 
von Johannes wird meist angenommen, dass er etwa 17 Jahre alt gewesen war zum Zeitpunkt der Kreuzigung Jesu. Vielleicht auch jünger. 

Altersmäßig würde er in die Familie Maria, Mutter Jesu, gepasst haben. Joseph, der Stiefvater, der Jesus erzogen hat und in die Schrift und Synagogengepflogenheiten  eingeführt hat, wird manchmal für 20 Jahre älter als Maria gehalten. Vermutlich lebte Joseph zu dem obigen Zeitpunkt nicht mehr. Somit würde der Hausvatervorstand gefehlt haben. 

Und ja, Johannes liebte Jesus - Jesus liebte Johannes, als Bruder und als seines Vater Gottes Sohn. Sich an Jesu Brust gelehnt zu haben, dürfte vielleicht einen Blick auf sein junges, oder sogar jüngeres Alter bedeuten. WIe ein Kind sich im Arm seines Bruders zuneigt, aus Liebe. 

Er passte in meinen Augen gut in die Familie Marias - Jesus hinein. Zumal er Jesus und seinen Worten während der vergangenen drei Jahre glaubte, wenn auch noch nicht alles verstanden hatte. Das geschah erst nachdem er an dem leeren Auferstehungsort Jesu stand. 

Vermutlich hatte Johannes keine eigene Mutter mehr, nur den Vater und den Bruder Jakobus. Und so passte eraltersmäßig und emotional  in seine neue Familie. DIe Halbgeschwister waren noch nicht im Glauben an Jesus als den Messias. Maria hatte zudem als Frau kein eigenes Einkommen. Und die beiden kannten sich ja durch die vergangenen drei Jahre sehr gut. Sie teilten miteinander die Liebe zu Jesus und trugen gemeinsam eine auch geistige oder geistliche Verpflichtung.
Immerhin wurde Johannes ja sehr alt und wie er sein Brot für sich und seine Adoptivmutter verdiente sagt die Bibel ja nicht. 

Dies kam mir heute Nachmittag auf dem Spaziergang in den Sinn. 
Maria ca 15 Jahre alt als sie Jesus geboren hatte ... oder 16 - 17. 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Siehe, deine Mutter!

von Merciful am 15.09.2026 12:09

Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte,
spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn!
Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter!
Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
 
(Evangelium nach Johannes 19,26-27; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Johannes war der Jünger, den Jesus lieb hatte.
 
Zu Tisch lag er an der Brust Jesu.
 
Diesem Jünger überträgt er die Sorge für seine Mutter.
 
Mehr noch: Der Jünger wird zum Sohn der Frau und die Frau zur Mutter des Jüngers.
 
Denn Jesus ging zurück in seine himmlische Heimat.
 
Es waren unter den Menschen, die Jesus nachfolgten, auch etliche Jüngerinnen.
 
Aber nicht ihnen vertraut er seine Mutter an.
 
An seine Stelle kann nur der Jünger treten, den er lieb gehabt hatte.
 
Dieser übernimmt die Verantwortung für Maria und nimmt diese zu sich.
 
In der Apostelgeschichte lesen wir:
 
In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und zu Tische dienen. Darum, liebe Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Geistes und Weisheit sind, die wollen wir bestellen zu diesem Dienst. Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben.
 
(Apostelgeschichte 6,1-4; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Die Versorgung der (griechischen) Witwen kann nicht von den Aposteln geleistet werden.
 
Dieser Dienst wird sieben Männern inmitten der Schar der Jünger übertragen, die voll Geistes und Weisheit sind.
 
Die Apostel aber bleiben beim Gebet und beim Dienst des Wortes.
 
Merciful

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Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 15.09.2026 09:17


Dienstag 

Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.   2.Mose 14,14 

[diese Wahrheit als Merkvers täglich laut aussprechen, anwenden: dürfte gut und wahr werden, sein, 
zB nach einer Kündigung, oder Ablehnung einer Anstellung, oder Schulziel nicht erreicht, 
oder auch einer Scheidung, einer Witwenschaft, oder oder.
Es gibt viele Beispiele, selbst emotionale Verlorenheit] 

Wenn sie euch hinführen und überantworten werden, 
so sorgt euch nicht vorher, was ihr reden sollt;  
sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, 
das redet. 
Denn ihr seid's nicht, die da reden, sondern der Heilige Geist.   Markus 13,11 


Lied: BG 750,1 

Gottes Führung fordert Stille, da man innehält und lauscht, 
denn wie leicht wird Gottes Wille mit der eigenen Wahl vertauscht. 

(c) Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 

TagesL: 1.Timotheus 6,(3-5) 6-11a 
Nicht Streitsucht oder Geldliebe, sondern Glaubenskampf! 
V10 Denn eine Wurzel des Bösen ist die Geldliebe, 
nach der einige gestrebt, getrachtet haben und 
von dem Glauben abgeirrt sind und 
sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt haben. 
V11b Du aber, Mensch Gottes, flieh diese Dinge; ... 

fortlL: Habakuk 3,1-19 Psalmgebet des Propheten  
V2 HERR,ich habe deine Botschaft vernommen, 
ich habe, HERR, dein Werk gesehen. ... 
Im Zorn gedenke des Erbarmens! 

V7 (Seid) still vor dem Herrn, HERRN!
Denn nahe ist der Tag des HERRN, denn der HERR hat ... 

V10 Und es wird geschehen an jenem Tag, spricht der HERR: 
V13 Ihr ganzes Vermögen wird,der Plünderung (verfallen) 
V14 Nahe ist der große Tag des HERRN; er ist nahe und eilt sehr. 

[Ein schreckliches Gericht über den Ungehorsam der Menschen, 
die Gott Vater dennoch liebt! 
Kann man das heute, in unserer 'aufgeklärten' Zeit verstehen 
oder auch glauben? 
Gott ist Liebe, reine unverfälschte Liebe - daran festhalten, 
immer und ständig - ist unbedingt erforderlich, oder?]

 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 14.09.2026 08:41


Montag  

Siehe, 
es kommt die Zeit, spricht der HERR, 
da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda 
einen neuen Bund schließen.  Jeremia 31,31  


Petrus sprach: 
Euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, 
die fern sind, soviele der Herr, unser Gott, herzurufen wird.  Apg 2,39  



LiedBG: 535,1 
Die Botschaft soll zu allen kommen, dass die Erlösung allgemein. 
Wer sie im Glauben angenommen, der tritt zu der Gemeinschaft ein 
und hat nun Anteil an dem Bunde, dem die Verheißung liegt zugrunde. 
(c) Ernst Lange 


TagesL: Philipper 4,8-14
Mahnung zu geistlichen Tugenden 

Freude des Apostels über die Gabe der Philipper 

V1 Meine geliebten und ersehnten Brüder,
meine Freude und mein Siegeskranz, 
steht in dieser Weise fest im Herrn, Geliebte! 

V3 Ja, ich bitte auch dich, mein rechter Gefährte, steh ihnen bei, 
die in dem Evangelium zusammen mit mir gekämpft haben, 
... deren Namen im Buch des Lebens sind. 

V4 Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: 
Freut euch! Eure Milde soll allen Menschen bekannt werden, 
der Herr ist nahe. ... Doch habt ihr wohl daran getan, 
dass ihr an meiner Bedrängnis teilgenommen habt. 

fortlL: Habakuk 2,6-20 
Weherufe über Nebukadnezar / 
[bis heutzutage im Zeitalter der Christenheit] 

V18 Was nützt ein Götterbild <und> 
dass sein Bildner es geschnitzt hat? 
<Was nützt> 
ein gegossenes Bild und ein Lügenlehrer <und> 
dass der Bildner seines Gebildes darauf vertraut, 
während er doch stumme Götzen anfertigt? 

V19 Weh dem, der zum Holz sagt: 
Wache auf!, zum schweigenden Stein:
Erwache! Der sollte wahrsagen? 
Gewiss, er ist mit Gold und Silber überzogen, 
doch fehlt seinem Inneren jeglicher Odem. 

V20 Der HERR aber ist in seinem heiligen Palast. 
Schweige vor ihm, ganze Erde! 
[Elb Erkl: denn nur wer auf Gott und sein Eingreifen wartet,
wird nicht enttäuscht werden (auch wenn es länger dauert)] 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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pausenclown

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Re: biblische Nächstenliebe

von pausenclown am 14.09.2026 07:31

Hallo.

Sinngemäß habe ich öfter solche Gespräche: Ah, ihr Juden seid doch so gesetzlich und wir Christen haben die Gnade und vor allem die Liebe.
Frage ich dann konkret was jetzt Liebe bedeutet, bekomme eine Standardantwort: Die Liebe ist wichtiger als das Gesetz.
Frage ich dann weiter nach, was steht denn im Gesetz, wird es schon dünn und was bedeutet Liebe, kommen oft Beispiele, was Liebe nicht ist.
Ich schreibe aus dem jüdischen Verständnis, was Nächstenliebe aus der Bibel ist.

3. Mose 19.18.
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
3.Mose 19.34.
Wie ein Einheimischer unter euch soll euch der Fremde gelten, der bei euch weilt; du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen.

Die Gebote sind nicht auf Menschen begrenzt.
2. Mose 23 4-5.
Wenn du dem Rind oder Esel deines Feindes begegnest, die sich verirrt haben, so sollst du sie ihm wieder zuführen.
Wenn du den Esel deines Widersachers unter seiner Last liegen siehst, so lass ihn ja nicht im Stich, sondern hilf mit ihm zusammen dem Tiere auf.

Sozialhilfe 
3.Mose 19.9-10
Wenn du dein Land aberntest, sollst du nicht alles bis an die Ecken deines Feldes abschneiden, auch nicht Nachlese halten.
Auch sollst du in deinem Weinberg nicht Nachlese halten noch die abgefallenen Beeren auflesen, sondern dem Armen und Fremdling sollst du es lassen; ich bin der HERR, euer Gott.

Das Thema Geld.
5. Mose 24. 14-15
Dem Tagelöhner, der bedürftig und arm ist, sollst du seinen Lohn nicht vorenthalten, er sei von deinen Brüdern oder den Fremdlingen, die in deinem Land und in deinen Städten sind,
sondern du sollst ihm seinen Lohn am selben Tage geben, dass die Sonne nicht darüber untergehe – denn er ist bedürftig und verlangt danach –, damit er nicht wider dich den HERRN anrufe und es dir zur Sünde werde.

Dann noch Umgang mit Kranken, Witwen und Waisen. Das ganze Thema Brotbrechen usw.
In unser Tradition gehört das alles zum Gesetz und ist die Bedeutung praktisch von Nächstenliebe. Da ist kein Platz für, naja, ich fühle das jetzt so.

Auch sollen wir die Gebote aus Pflichterfüllung halten oder bezüglich des Lohns.

Seid nicht wie Knechte, die dem Herrn dienen, um Lohn zu empfangen; sondern seid wie Knechte, die dem Herrn dienen, ohne die Absicht Lohn zu empfangen.“
Es geht nicht um Pflichterfüllung oder man schaut auf den Lohn sondern:
Wenn jemand ein Gebot hält, um von anderen bewundert zu werden, um Ehre zu erlangen oder aus reiner Pflichterfüllung, ohne Herz. 
Der Talmud findet dafür harte Worte Zitat: „Wer die Tora nicht um ihrer selbst willen studiert, für den wäre es besser gewesen, er wäre nie erschaffen worden“

Und schon immer wurde das Gesetz interpretiert und ausgelegt, was bedeutet z.B. Gebot XY heute?
Vielleicht hilft es dem einen oder anderen, jüdisches Denken etwas zu verstehen.

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2026 07:33.
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