Neueste Beiträge
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 ... 6961 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69605 Ergebnisse:
Re: Gott hilft durch Übung?
von Katechon am 26.08.2026 11:13Was genau bedeutet ›Rhetorik‹? Rhetorik ist ein bildessprachliches Mittel, das bereits im klassischen Altertum als zwingende Notwendigkeit für den gebildeten Dialog notwendig war … und meiner Meinung nach immernoch notwendig ist.
Obwohl die Polemik in ihrer ursprünglichen Bedeutung für ›die gebildete Fehde‹ steht, wird sie von Evangelikalen und Erweckungspredigern gerne als stilistisches Mittel verwendet. Die Hauptstrategie ist dabei, die Persönlichkeit des Gegners anzugreifen. Man versucht den Andersdenkenden bloßzustellen und ihm seine Glaubwürdigkeit abzusprechen.
»Wandere ich auch im finstern Tal, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich..« -- Psalm 23:4 [Zürcher]
Re: Gott hilft durch Übung?
von Burgen am 26.08.2026 10:51
Gottes Wort ist recht klar. Er liebt Menschen.
Die Menschen sind meist jedoch überheblich, stolz, und sind durchaus weltlich gestimmt. Auf Kopf eingestimmt - vielleicht aufgrund dessen, dass das Neue Testament ursprünglich in Griechisch sowie Lateinisch geschrieben wurde.
Trotz alledem waren die ersten Christen des NT aus den Juden, also damals noch in der hebräischen Schrift zuhause - denke ich jedenfalls. Obwohl die Juden, bzw. das hebräische Volk laut AT viele Jahre und mehr als einmal durch Gefangenschaft in andere damalige Länder verschleppt wurden, und somit eigentlich multikulturelle Sprachen und Umgangsformen lernten. Heißt, sie mussten sich immer den jeweiligen politischen und landeskulturellen Gegebenheiten anpassen.
Das allein hatte schon mMn den Grund, dass es für Gott, den Schöpfer, Vater, König 👑 sehr schwer war, dieses Volk der Nomaden und 12 Stämme unter einen einzigen Hut zu bringen.
Und diese Eigenart des Unsichtbaren Herrn und dem menschlichen Verlangen, einen sichtbaren König, Herrscher und Leiter haben zu wollen, ja zu brauchen, setzt sich allgemein bis in unsere Gegenwart fort.
Dennoch ist Gott in Jesus und Jesus in Gott treu. Wer an Jesus glaubt, den verlässt er nicht. Es sei denn, der Mensch wendet sich ab, nicht aus Versehen, sondern ganz bewusst. Dennoch wartet Gott oder letztlich lässt er den Menschen laufen wohin er will. Das ist das Leid der stolzen Haltung Gott gegenüber.
Ja, natürlich schreibe ich, dass allein Jesus helfen kann, es will und auch tut. Denn das ist die Wahrheit. Er ist auch nicht distanziert, sobald der Mensch, der ihn in sein Leben eingeladen hat, der Heilige Geist Raum im Leben des Neugeborenen bekommt, macht er sich an die Arbeit des inneren, unsichtbaren Menschen um ihn zu heilen und wiederherzustellen.
Dafür sollte dies nicht nur ein lockeres Bekenntnis zu Jesus sein, sondern durchaus eine ernsthafte, ehrliche Beziehung angestrebt werden. Genau dafür dürfen wir Menschen die Bibel mit ihrem gesamten Inhalt liebgewinnen. Sie, die Schriftworte sind lebendig und schaffen Veränderung und Heilung, Hoffnung durch im Glauben memoriert und im Herzen bewegegt verändern sie den Menschen. Das ist keine harte, mathmathische, stolze und Ergebnis orientierte Erfolge des Lebens des Glaubens. Egal welche Schulbildung überhaupt ein Mensch von Haus aus hat.
Wenn Gott im Glauben Jesus in dem Menschen lebt = trifft zu, was das Gotteswort durch die Propheten, Autoren der Schrift sagt: Ich mache alles neu ... .
Er hat das Weltall geschaffen, mit Sauerstoff für Mensch, Tier, Pflanzen und Bäume erschaffen - durch Bild wurde alles durch sein Wort geschaffen und Gott fand seine geschaffene Schöpfung gut.
Sollten wir, jeder einzelne Mensch ihn nicht dafür loben und preisen? ja, dankbar sein, dass wir, jeder in diesem Haus Platz hat ihn anzubeten und an seinem Tisch uns dienen lassen?
Retorik ist deshalb mMn recht armselig und verdeckt die Wahrheit. Schade drum.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Gott hilft durch Übung?
von Katechon am 26.08.2026 10:48»O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen und unerforschlich seine Wege!« -- Röm 11,33 [Zürcher]
Das ›Denken um Ecken‹ ist Teil Gottes unergründlicher Entscheidungen und unerforschlicher Wege. Gott iniitiert die Selbsthilfe, der Mensch ergreift sie.
Laut dem Schriftsteller Tuvia Tenenbom gibt es ein jüdisches Sprichwort: »Der Mensch denkt, und Gott lacht« … das wohl auf Johannes 6,41-51 beruht. Wenn dies zutrifft, dann lacht Gott bestimmt auch über die Gedanken derjenigen, die ihm nicht zutrauen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
»Wandere ich auch im finstern Tal, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich..« -- Psalm 23:4 [Zürcher]
Re: Gott hilft durch Übung?
von nusskeks am 26.08.2026 08:43Gott ist souverän. Gleichzeitig fordert er uns auf, ihn zu bitten, ihn zu loben, ihm die Ehre zu erweisen, ihm zu danken und ihn anzuflehen. Alles richtig und wichtig und kein Garant, Gottes Handeln zu erwirken.
Für mich bleibt Gott in dem Punkt ein Stück distanziert, fremd oder unberechenbar. Das sind negativ besetzte Begriffe und Gefühle. Gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass es so sein muss. Denn die Alternative wäre ein Gott, der nach meiner Pfeiffe tanzt, oder den ich lenken kann, egal wie edel meine Absichten im Einzelnen auch sein mögen. Das ist für mich ein weitaus erschreckenderer Gedanke.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Gott hilft durch Übung?
von pausenclown am 26.08.2026 08:17Hallo Burgen.
Re: Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg [Mt 20: 1-16 ZB]
von Katechon am 26.08.2026 08:12Matthäus 20:5
Sie gingen hin. Wiederum ging er aus um die sechste und neunte Stunde und tat dasselbe.
»Wandere ich auch im finstern Tal, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich..« -- Psalm 23:4 [Zürcher]
Re: Tageslese (32) Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch, mit uns allen.
von Burgen am 26.08.2026 07:41
Mittwoch
Der HERR spricht:
Er liebt mich, darum will ihn erretten. Psalm 91,14
Jesus betete:
Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Johannes 17,15
Annette Schulze:
Wie Mauern von allen Seiten kommt die Angst auf mich zu.
Ich habe ihr nichts entgegenzusetzen.
Da höre ich dein Wort:
"Fürchte dich nicht!"
Und die Ahnung keimt auf, dass die Angst auch im Kreuz,
auch im Tod nicht gewinnt,
weil du die Freiheit bist,
die Weite, das Leben in Ewigkeit.
(c) Annette Schulze in FrauenKirchenkalender 2022,
Patmos Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern,
2021 Seite 76
TagesL: Johannes 4,46-54
fortlL: 1.Johannes 2,18-29
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Gott hilft durch Übung?
von Burgen am 26.08.2026 07:20
Guten Morgen,
es steht im Raum die Frage, was soll ich denn nun tun?
Ganz schlicht, wenn du oder dein Freund Gott Jesus noch nicht kennt? Noch nie ernsthaft in Betracht gezogen hat, dass Jesus der einzige ist, der überhaupt helfen kann und helfen wird?
Ich habe gelernt aus der EM - Gruppe damals, zuzuhören, und nur das zu erzählen (man sitzt im Kreis, kann einander anschauen,) was einem selbst betrifft, was jemand für wichtig hält um auch anderen dadurch zu helfen, wo man sich seinem eigenen, angeblichen, Versagen stellt. Dazu gehört auch, sich vielleicht zu schämen, zu weinen, versagt vor sich selbst zu haben.
Von Jesus weiß ich ich, dass nichts für Jesus zu schwer ist, anzuhören und seine Gnade wirksam werden lassen. Er ist die Gnade in Person.
Die heutige Losung zB:
Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache - mich - zu einem guten Ende führt. Steht in Psalm 57,3
Jesus antwortet und spricht zu der Person, die in Verzweiflung ist, oder demjenigen, der mitleidig helfen möchte:
Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem Namen.
Bittet, so werdet ihr empfangen, auf dass eure, deine Freude vollkommen sei. Johannes 16,24
Kennt der Bedürftige Jesus noch gar nicht, _ das dürfte eine andere Situation sein. Und da ist ein gläubiger Freund ganz anders gefordert, denn nun kann derjenige Jesus aus eigenem Erleben im eigenen Kontext dem Bedürftigen größ machen.
Man denke da an seine eigenen ersten Schritte des Glaubens zurück.
Auf eine gute Gemeine verweisen, eine Gläubige zB Männergruppe hinweisen, da wo die Bibel, der Glaube an Jesus Mittelpunkt ist.
Da habe mal gelernt das Beispiel, zB ein Manager, Schneider, Autmechaniker, Proffessor der Geisteswissenschaften usw. wird seine Bibel ganz anders lesen, verstehen, als ein arbeitsloser Mensch auf der Straße.
Und doch hört jeder in der Gemeinde dieselben Worte der Schrift und in der Predigt der jeweiligen Kirche, Gemeinde, Versammlung.
Jesus jedenfalls umgeht in obiger Situation wissenschaftliche Studien, er spricht sofort das Herz an, denn da ist er zuhause.
Unser Auftrag dürfte sein, ihn als Mittelpunkt des Lebens zu machen und zu haben, in allergrößter Not, unser Denken von uns weg auf Gott Jesus zu richten. Heißt, sich immer und immer wieder mit Gottes Wort zu beschäftigen - nicht mit der Sicht auf einen strafenden, ungnädigen Gott. Sondern einem gnädigen, barmherzigen, liebenden über alle Maßen liebenden Gott zu glauben und sich mit ihm als den überaus liebenden Vater beschäftigen. Jesus ist durch den Heiligen Geist der Mittler, derjenige, der den unverständlichen Worten der Bibel zumeist, zunächst, im Herzen/Bauch/Gehirn seinen überaus großen Frieden ausbreitet. Selbst wenn gerade alles drunter und drüber zu gehen scheint.
Ich selbst zB habe so angefangen die Bibel zu lesen, all das zu lesen, was mit Liebe Gottes zusammenhängt.
Da wusste ich noch nicht viel darüber, was der Tod des Lammes, sein Blut vergossen für mich, sein Tod am Kreuz usw. für mich zu bedeuten hat. Ich wusste nur aus dem Petrusbrief, dass er der Eckstein meines Lebens ist. Und ebenfalls der Vers, siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und freudig seist. Später kam Psalm 23 hinzu und die Lesung von vorn nach hinten sowie die Apokryphen.
In allem menschlichen Durcheinander waren das immer mehr oder weniger meine Ankerpunkte. Er hat mich tatsächlich durch mancherlei Durst, Hunger, Leid hindurchgegangen, bis heute. Und inzwischen weiß ich, dass er unsagbar treu ist.
Aber auch meine Bücher - die möchte ich keinesfalls unterschätzen. Da waren gute tägliche Andachtsbücher dabei, die durch ein ganzes Jahr Liebe, Gnade zum Thema hatten und haben.
Und auch eben seit 1974
Spurgeon und Chamberlin. Das allerdings müsste inzwischen suchen: Sein Äußerstes für mein Höchstes oder ähnlich.
Blicke ich also zurück: Er hat mich nie verlassen, nur ich habe mich manchmal abgwendet, wurde nachlässig, nahm mir nicht die Zeit zB für die Bibelverweisstellen, verlor mich in Ablenkungen, Selbstmitleid - wie es eben so im menschlichen Leben über Jahre passiert.
Dennoch - er, Jesus allein, und nichts als Jesus ist die durchtragende starke Kraft durch seine Gegenwart. Jeden Tag neu. manchmal wie neu, als sei heute der erste Tag.
Er ist lebbar - erlebbar, immer gegenwärtig. Seine Treue ist unglaublich und doch wahr.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Gott hilft durch Übung?
von pausenclown am 26.08.2026 06:51Hallo Weateyd
Re: Gott hilft durch Übung?
von Katechon am 25.08.2026 20:35Tut das, was die Apostel getan haben. Schreibt ein neues Testament. 😉
»Wandere ich auch im finstern Tal, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich..« -- Psalm 23:4 [Zürcher]


Antworten
