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nennmichdu

51, Männlich

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Gehet ein durch die enge Pforte... --- Heilig sein und darin bleiben/danach streben

von nennmichdu am 21.02.2017 14:12

Hallo Pavle,

Gerecht - und damit auch heilig, sind wir vor Gott dort, wo wir durch die enge Pforte hindurchgegangen sind. Unser altes Ego, den alten Adam, mit Jesus gekreuzigt wissen, bzw. mit Jesus gestorben sind. Auf der Grundlage dessen, das Jesus Sühnung für unsere Sünden erwirkt hat. 

Dieses Loslassen von der Selbstbestimmung und sein Leben Gott zu überlassen ist wohl etwas, was wir mit uns geschehen lassen müssen. Wo wir uns in Gottes Wirken hineinbegeben. Obschon es Gottes Werk an uns ist, bleibt unsere Einstimmung/unser Wille hierzu gefragt.
Um durch die enge Pforte zu kommen..

Und hier ist dann ein Bild hilfreich, wo auf der Vorderseite der engen Pforte steht: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Und auf der Rückseite der Pforte, wenn du hindurchgegangen bist und zurückschaust, dann steht: Erwählt vor Grundlegung der Welt.

"Heilig bleiben" würde bedeuten in der Gemeinschaft mit Gott zu bleiben, bzw. dort, wo wir durch Übertretungen hinausgeraten sind, uns wieder reinwaschen zu lassen. Mit unserer täglichen Schuld, den täglichen Verfehlungen, zu ihm zu kommen. Weil wir halt wissen, das er uns Vergeben hat, vergeben will. So sind wir auch untereinander aufgefordert, die Verfehlungen anderer an uns nicht aufzurechnen und vorzuhalten, sondern zu vergeben.

Sich zu heiligen (Offenbarung 22,11) könnte dann bedeuten, was im 1. Johannes 1,9 gesagt wird:

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.

Hier immer mehr darauf acht zu haben, in der Gemeinschaft mit Gott zu bleiben. Denn ohne Gott können wir nichts tun. Und alles was wir tun und Bestand haben soll, muss auch Jesus Christus heraus getan werden. In seinem Namen. Wenn wir denn sagen können, nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.

Also in ihm zu bleiben, durch den Geist zu leben und nicht durch das "Fleisch" - den alten Menschen - wäre dann der Weg der Heiligung. Das tägliche Praktizieren dessen. Aus Gott heraus zu leben. Und dort wo wir herausgetreten sind, wieder in die Gemeinschaft mit ihm zurückzukehren.

Offenbarung 22,11
 Wer Unrecht tut, tue noch Unrecht, und der Unreine verunreinige sich noch, und der Gerechte übe noch Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich noch!

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evmaios

45, Männlich

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Re: Kowalski - stellt sich vor :-)

von evmaios am 21.02.2017 13:54

Hallo Burgen,

Hehe, vielen Dank

Ich bin immer sehr dankbar für Literaturempfehlungen. Ein Gespräch mit den beiden Herren (wenn auch nur im übertragenen Sinne, durch die Lektüre der Bücher) ist sicher interessant und würde mir sicher wertvolle Impulse geben. Wobei beide Herren wohl sicher auch mal versuchen würden, mich von meinem Vorhaben, Teil der katholischen Kirche zu werden, abzubringen. Trotzdem will ich mal bei Gelegenheit einmal reinlesen bei den beiden.

Das Thema Glaube, Taufe und Rechtfertigung ist sicher interessant für alle hier. Vielleicht mache ich einen Thread auf, der das Thema mehr allgemein beleuchtet, nicht nur auf meine spezielle Situation gemünzt. Ich sehe, daß an anderer Stelle ein Thread zum Thema Heiligung entstanden ist, vielleicht schreibe ich dazu auch noch etwas, wenn ich wieder etwas mehr Zeit habe.

Gruß, evmaios

 

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solana

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Re: Täglich lange Autofahrt sinnvoll nutzen?

von solana am 21.02.2017 11:42

Hallo Toasti
Vielleicht kannst du etwas von Bibel-TV anhören?
Da gibt es einen Kanal speziell mit Predigten und Gottesdiensten den ganzen Tag über, mit Handy empfangbar https://www.bibeltv.de/epg-impuls/ oder etwas aus der Mediathek, zB https://www.bibeltv.de/mediathek/genre/predigt-158/  

Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Toasti

28, Männlich

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Beiträge: 8

Re: Täglich lange Autofahrt sinnvoll nutzen?

von Toasti am 21.02.2017 10:58

Ich danke euch allen bis hierher für eure Anteilnahme und Tipps

Dass das allgemeine Radio keine Option ist und aus bleibt, ist klar. Auch die Stille genieße ich sehr, allerdings würde ich sicher mal die Zeiten aktiv nutzen wollen, daher meine Frage.
Ich habe da auch an Gebet, Bibelhörbuch und Predigten gedacht, wobei ich ehrlich gesagt oft einzelne Passagen überhöre, da ich zB an ner Kreuzung stehe. Aber ich denke, dass das dennoch das Einzige Sinnvolle wäre und werde im Nachhinein sicher doch einiges mitnehmen können davon. 
Ich bin für weitere Erfahrungsberichte oder Ideen dankbar :)

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Burgen

66, Weiblich

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Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 21.02.2017 10:31

Losung

Hebt eure Augen in die Höhe und seht ! Wer hat dies alles geschaffen ? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen. / Jesaja 40,26

In ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare. / Kolosser1,16

Hesekiel 33, 30-33
Lukas 38-42

**********************************

Wer hat das schöne Himmelszelt hoch über uns gesetzt ?
Wer ist es, der unser Feld mit Tau und Regen netzt ? 
Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir, du, du musst alles tun,
du hältst die Wach an unsrer Tür und lässt uns sicher ruhn.
(Paul Gerhardt)

 

Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes, Jesus Christus.
1. Korinther 1,9 /  Luther Bibel 2017

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Burgen

66, Weiblich

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Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 21.02.2017 10:24

Guten Morgen,
bei uns scheint der Regen vorbei zu sein. An Waldrändern und in den Gärten kommen überall die gelben Winterlinge hervor. Das sieht so schön aus, so kurkumafärbende Farbe. Auch Märzenbecher sind zu sehen.
Mein Hund gräbt nach frischem Wurzelwerk. Setze ich meinen Fuß auf die gebuddelte Stelle, ist sie recht frustriert, jedenfalls war es gestern so. Will ja nicht, dass jemand Kreuzbandriss oder Beinbruch bekommt..., beides langwierige Geschichten.

Facebook hat eine Drohne, die kostenloses Internet bringt. Der Preis ist, dass nur Websiten von FB gesehen werden können. Allein Indien und China stellen sich dagegen. Das finde ich echt gut und mutig.
Es ist gerade ein Rechtsstreit zwischen einem normalen, aber gefakten Mann und fb-de im Gange, wie vorhin gesehen in 'Kirche in Bayern'. Da ist ein grundsatzurteil zu erwarten.

Beeindruckend war zu hören, dass der eine irakische geflüchtete Familienvater aus Holz und Pappe die 12 ehemals großen, schönen Kirchen nachbastelt. Der IS hatte die Kreuze, die Glockenstühle und ann die Schiffe vernichtet. Bis Oktober können diese nachgebauten Kirchen angeschaut werden. Bis jetzt hat er 4 Kirchen hergestellt.

In dem Zusammenhang las ich gestern, dass christliche Würdenträger ihre um den Hals befindliche Kreuze freiwillig ablegten um den Tempelberg mit der Moschee zu besichtigen. 

Gebet 
 

Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes, Jesus Christus.
1. Korinther 1,9 /  Luther Bibel 2017

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Burgen

66, Weiblich

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Re: Kowalski - stellt sich vor :-)

von Burgen am 21.02.2017 10:04

Hallo evmaios

vielleicht liest du ein gutes, hilfreiches Buch? z.B. Wilhelm Busch , Charles Spurgeon?

Diese Männer haben damals und bis in unsere Zeit hinein wirklich sehr anschaulich gewirkt und Antort geben können

auf Fragen, die bis heute Thema für Glaubende und noch wankende Glaubende geben.

Wilhelm Busch wirkte im Raum Essen und Spurgeon in England.

Von dort begann der Verkündigungsweltzug.

Vielleicht könnte Kowalski das Threadthema erweitern, wo ersichtlich wird, dass Taufe und Glauben das Thema ist?

Gruß
Burgen 

Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes, Jesus Christus.
1. Korinther 1,9 /  Luther Bibel 2017

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evmaios

45, Männlich

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Beiträge: 11

Re: Kowalski - stellt sich vor :-)

von evmaios am 21.02.2017 08:20

Hallo Kowalski,

Entschuldige bitte die späte Antwort. Ich mußte Deinen Post erst einmal etwas auf mich wirken lassen und nachdenken - erst dann (also jetzt) wollte ich wieder posten.

Ich versuche ernsthaft, mich mit dem Gedanken, daß ich eitel sei, auseinanderzusetzen, wie Du es sehr anschaulich versucht hast, mir zu beschreiben. Wobei ich das Wort "eitel" nicht als treffend empfinde - wohl aber triffst Du mit Deiner Beschreibung sicher einen wahren Kern. Vielleicht ergibt sich Eitelkeit ja als eine Kombination von typischen Lastern, die ja auch in der Kirche als Hauptlaster bekannt sind, die ich bei mir auf jeden Fall sehen kann, als da wären Stolz, (eher nicht mehr: Habgier/Geiz), wohl aber etwas Neid, aber vor allem - und da hast Du wohl ins Schwarze getroffen - Faulheit (Trägheit des Herzens). Sowohl meine Lebenssituation, mein Beziehungsdilemma und meine Sünden zeigen alle auf diese 3 Hauptlaster zurück, wobei die Trägheit des Herzens zeit meines Lebens die größte war und ist. Sie wird zwar gerne als das am wenigsten schlimme Hauptlaster angesehen, diese Relativierung will ich aber vehement verneinen. Trägheit des Herzens kann viel Leid verursachen!

Und ja, Angst und Glaube stehen in einem Gegensatz, und da findet in mir zur Zeit ein Kampf statt. Und da sind wir schon beim wichtigsten Thema: Glaube und Taufe. Denn was Du hier gesagt hast, war in der Tat völlig neu für mich. Als erstes war meine Reaktion darauf, daß ich als noch nicht Getaufter auch nicht gläubig sein kann, natürlich eine innere Empörung und ein Schock. Gleichzeitig weiß ich aber, *seufz*, daß ich nichts weiß. Und so habe ich erst einmal etwas gegraben - wobei ich immer wieder sagen muß, daß das Internet bei dieser sehr konkreten und essentiellen Frage sehr wenig hergibt: Ist Glaube Voraussetzung für die Taufe? Oder wird einem der Glaube erst mit der Taufe geschenkt? Ja, bin ich denn nur der noch suchende Zuhörer der Verkündigung, der zum Glauben bereit ist, aber noch nicht glauben kann, da Glaube eine Gnadengabe ist, und da die Taufe die erste Gnadengabe (Sakrament) ist, so wird der Glaube auch erst hier geschenkt? Und somit ist die Taufe auch der eigentliche Moment der Bekehrung? Somit ist Umkehr nicht das Gleiche wie Bekehrung? Hm, .... Wie aber dann kommt der Taufwillige zu seinem Taufwillen? Es ist doch nach katholischem Verständnis so, daß Gott sich an den Sünder wendet, der daraufhin seine Sünde und Unfähigkeit erkennt, und sich dann aufgrund seines freien Willens(!) dafür entscheidet, Gottes Angebot anzunehmen oder abzulehnen? Ist nicht die Erkenntnis, die ich hier habe, schon eine Gnadengabe? Wird mir nicht hier schon Glaube geschenkt? Ist es nicht Glaube, der bei mir den Taufwunsch erzeugt? Fragen über Fragen ... Hier würde ich mich freuen, wenn Du mir hilfst, diese Fragen zu klären. Denn auf das Bibelwort aus Mk 16 bezogen ("Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden"), so ist es ja einsichtig, daß Gott von zwei Möglichkeiten spricht, Rettung oder Verdammnis, und nicht etwa noch eine dritte Möglichkeit offenläßt, die Er nur nicht nennt ... So gehören Glaube und Taufe untrennbar zusammen, und als Ungetaufter habe ich seit meiner Begegnung mit Gott nur auf der Zuhörerbank gesessen ...

Das Evangelium gestern war Mk 9, 14 - 29, hier bin ich auf den Satz gestoßen "Ich glaube, hilf meinem Unglauben", der in mir ein A-ha!-Erlebnis ausgelöst hat. Auch wenn es mein Kopf noch nicht so richtig fassen will, aber was soll ich machen, der Glaube ist nun einmal ein großes Mysterium.

Was das Thema Ehe und Beziehung angeht, so kann ich mich nur demgegenüber verhalten, was ich in der Schrift und Tradition vorfinde, also in Gottes Offenbarung an uns. Insbesondere in der Bergpredigt legt und Jesus nahe, die Gesetze eher streng auszulegen und vor allem sie als eine Grundhaltung des Herzens zu machen. Denn es stellt sich doch die Frage: Bin ich mit meinem Herzen wirklich im Reinen? Ich will mich hier entscheiden, das Thema nicht weiter zu erörtern, da ich es jetzt mit Details unterlegen müßte, die eigentlich nicht in ein Internetforum gehören. Nur soviel: "Es einfach beendern" ist nicht immer so einfach möglich, wie Du es sagst, manchmal gibt es da ganz profane Gründe, die dem im Weg stehen, und eine Verantwortung, die man hat, auch aufgrund früherer Sünden, eine Verantwortung, der man nicht einfach aus dem Weg gehen kann.

Taufen lassen will ich mich aber auf jeden Fall, so schnell es mir möglich ist. Du hast mir hier viele gute Impulse gegeben, Danke dafür! Die Frage, ob ich mich denn überhaupt taufen lassen kann, oder ob mir die Kirche empfiehlt, die Taufe aufzuschieben aufgrund meiner derzeitigen Lebensverhältnisse, die als schwere Sünde gelten - diese Frage ist mir bis jetzt aber nicht beantwortet. Denn schließt ein Verharren in schwerer Sünde nicht von allen Sakramenten (also auch der Taufe) aus? Oder ist mein inniger Wunsch, diese Situation so schnell es geht zu bereinigen, schon genug, um mir die Taufe (und Firmung und Erstkommunion!) zu ermöglichen? Schließlich verharre ich nicht aus einer inneren Weigerung in der Sünde, sondern der Zustand ist ein vorübergehender, und eine notwendige Konsequenz aus früheren, möglicherweise falschen, Entscheidungen?

Uff, schon wieder so viel Text ... Ich hoffe, Du findest noch einmal die Zeit für eine Antwort. So oder so will ich mich demnächst an einen Priester wenden mit meinem Anliegen, aber die Meinung von anderen Gläubigen ist mir schon wichtig, bevor ich diesen Schritt tue.

Gruß, evmaios

 

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Cleopatra
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Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Cleopatra am 21.02.2017 07:44

Guten Morgen, ihr lieben,

oh, bei uns hat die Woche aber ganz schön nass angefangen.

Brr, dieser Nieselregen, der überall rein kommt hui.

Liebe adi, ich musste etwas schmunzeln, ja, mein Hund erlebt auch immer ganz viele Dramen, wenn ich ihn alleine lasse ;-D

Ganz liebe Grüße euch allen, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Täglich lange Autofahrt sinnvoll nutzen?

von Cleopatra am 21.02.2017 07:39

Ich finde es toll, dass du dir diese Gedanken machst.

Ich selbst fahre keine langen Strecken.
Aber ich laufe viel mit meinem Hund draußen spazieren.

Und hier kann ich dir auch das stille Gebet empfehlen.

Die Zeit mit Gott verbringen. Ihm sagen, was uns besfchäftigt und ihn loben und danken.

Du könntest auch eine Kombi machen, muss ja nicht jeden Tag das gleiche sein.

Lg Cleo

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