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Geist-Licht

77, Männlich

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Re: Weltbevölkerungsuhr - Jesus kommt wieder ... - weck die tote Christenheit?

von Geist-Licht am 30.10.2026 22:21

Schönen Abend 
Burgen
 
Ich denke, die Christenheit ist wie betäubt oder in tiefem Schlaf.
 
Möglicherweise folgt sie unbewußt dem Wort Christi in freier Widergabe:
Sehet zu, euch wird kein Leid widerfahren, doch dies alles muß zuvor geschehen.
 
Wenn ihr aber von Kriegen und Empörungen hören werdet, so erschreckt nicht; denn dies muss zuvor geschehen, aber das Ende ist nicht sogleich da. (Lk 21,9)

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Geist-Licht

77, Männlich

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Beiträge: 108

Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Geist-Licht am 30.10.2026 22:01

Schönen guten Abend 
Burgen
Du schreibst:  Das Kreuz ist der Mittelpunkt des Glaubens an Jesus.
 
Sicher ist es, oder war, richtig. Ständig wird es immer wieder so für uns dargestellt.
Ein Kreuz auf christlichem Altar - mag noch angehen. 
Mit einer gekreuzigten Figur daran, welche Christus darstellen soll - ist für mich unerträglich.
 
Auf Golgatha wurde von unserem Erlöser und Heiland Jesus Christus das Kreuz überwunden!
Also erlöst vom Kreuz, so werden wir Auferstehnung und Himmelfahrt erleben.
 
Wie soll Auferstehung gehen, wenn sich am Kreuz festgehalten wird? Selber daran "genagelt"?
 
Seid Jahrhunderten werden die Menschen so voreingestellt, verpassen damit ihre eigene Auferstehung und Himmelfahrt.
 
Hinter den Verführungsworten verborgen,
befinden sich die Himmelspforten.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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nusskeks

56, Männlich

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Re: Wachstum in der Gegenwart Gottes

von nusskeks am 30.10.2026 10:46

Matthias: Mich würde interessieren: Wie erlebt ihr das?

Irgendwann wurde mir klar, dass Gottesdienst sich nicht im sonntäglichen Besuch der Ortsgemeinde und Lobpreis sich nicht in Gesang erschöpft. Im Gegenteil. Ich lernte aus der Schrift, dass mein ganzes Leben Gottesdienst und ein Lobpreis Gottes Herrlichkeit ist und sein soll (Rö 12,1ff und Eph 1,1ff).

Seitdem habe ich mein Leben dem angepasst. Jesus kann und muss überall dabei sein. Daheim, im Job, auf Reisen und in meiner Freizeit. Natürlich singe ich auch geistliche Lieder, jedoch ist dies aus meiner Sicht keine besondere Lobpreiszeit, zumindest nicht besonderer als der Rest meines Lebens. Denn mir ist klar, dass Gott meinen Gesang nicht sonderlich gut findet, wenn der Rest meines Lebens kein Lobpreis ist, ich den Nächsten nicht ganz praktisdch liebe oder Jesus gar aus Bereichen meines Lebens ganz herauszuhalten suche.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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matthias.h

41, Männlich

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Re: Wachstum in der Gegenwart Gottes

von matthias.h am 30.10.2026 09:49

Hallo Pausenc.
Danke dir, dass du diesen wichtigen Aspekt ansprichst! Genau darin möchten meine Frau und ich auch noch wachsen und lernen, die Liebe Gottes nicht nur zu empfangen, sondern auch ganz praktisch an unsere Mitmenschen weiterzugeben.

Wir haben beispielsweise begonnen, regelmäßig ein Altenheim zu besuchen. Da eine Freundin meiner Frau dort lebt, haben wir einen wunderbaren Einstieg in diesen Dienst gefunden. Während meine Frau ihre Freundin besucht, geselle ich mich gerne zu den älteren Damen, scherze ein wenig mit ihnen, höre ihnen zu und interessiere mich für ihre Geschichten. Es ist schön zu erleben, wie viel Freude man manchmal schon mit ein wenig Zeit und Aufmerksamkeit schenken kann.

Dabei denke ich an die Worte Jesu aus Matthäus 25,40: „Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan."

Aber auch im Alten Testament finden wir diesen Gedanken. In Jesaja 58,7 geht es darum, sein Brot mit den Hungrigen zu teilen, Bedürftige aufzunehmen und Menschen in ihrer Not nicht allein zu lassen.

Ich glaube, dass beides zusammengehört: die persönliche Zeit in Gottes Gegenwart, in der wir uns von seiner Liebe erfüllen und verändern lassen, und die gelebte Nächstenliebe, in der wir diese Liebe weitergeben.

Wir stehen da selbst noch am Anfang und möchten weiter darin wachsen. Deshalb danke ich dir für deinen Denkanstoß!

Ahava veShalom! ❤️

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pausenclown

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 615

Re: Wachstum in der Gegenwart Gottes

von pausenclown am 30.10.2026 09:24

Hallo Matthias.

In der täglichen Nachfolge Jesu, da hin gehen wo er auch hingegangen ist. Zu den Armen, Kranken, Sündern und Bedürftigen, quasi im Dienst am nächsten und jetzt weniger beim Musik hören.


Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.10.2026 09:24.

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 3178

Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 30.10.2026 07:21

Freitag   


Der HERR hebt auf den Dürftigen aus dem Staub.  1.Samuel 9,27 
[V1-11 ein Blick auf die Herrlichkeit unseres Gottes] 
(Lobgesang Hanna: Unfruchtbare Mutter: des erbetenen Sohnes Samuel, 
der Gottes wichtiger Prophet wurde)  

Maria sprach: 
Meine Seele erhebt den Herrn, 
und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes; 
denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen.  Lukas 1,46-48 
(das kann jeder, der Christus Jesus liebt, ebenfalls aus ganzem 
oder auch ängstlichem, unsicheren Herzen singen ... mit den Lippen) 
(denn ER lebt in uns, nicht einzig im Kopf, ;) ) 


Lied BG: 742,2  

Der Hohe und Erhabene hält seine Kinder wert und sieht 
gerne  (
und freudig auf seine Menschenkinder?) 
auf das Niedrige im Himmel und auf Erd.  

(c) Nikolaus Ludwig von Zinzendorf  

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ 

TagesL: Lukas 22,49-53 
[Lukas gesamt zu lesen, studieren, wird empfohlen ...] 
Jesu Gefangennahme ... 

fortlL: Offenbarung 6,9-17 fünfte Siegel ... !!! 
V9 Und als es das fünfte Siegel auftat, 
sah ich unten am Altar die Seelen derer,   
die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes  
und um ihres Zeugnisses willen.  

10 Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr,  
du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht  
und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? 

12 Und ihnen wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, 
und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen müssten noch eine 
kleine Zeit, 
bis vollzählich !? dazukämen ihre Mitknechte (aus den Juden?) 
und Brüder (Christen?) , 
die auch noch getötet werden sollten - würden? - wie sie. 

V13-16 ... 
V17 Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns, 
      und wer kann bestehen?  
Kapitel 7 --- Die Versiegelten (morgen - zum/am Reformationstag) 
(Trostkapitel, so verstehe es - s.V1-3 und weiter)  LUT84 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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pausenclown

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 615

Re: Clownis Welt

von pausenclown am 30.10.2026 07:10

Hallo Sterntaler.

Ja, ich kann das gut verstehen und der Blick darauf, was Menschen alles tun können.
Wir beide kennen einen, der es ebenfalls durchlitten hat, wie grausam Menschen sind, Jesus. 

Gerne schreibe ich die Tage über Situationen aus der Zeit, die Mut machen.
Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.10.2026 07:10.

matthias.h

41, Männlich

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Re: biblische Nächstenliebe

von matthias.h am 29.10.2026 22:31

"Liebe deinen Nächsten", aber was wenn wir vor lauter Liebe einen Burnout bekommen?

Wenn wir unsere Kräfte einteilen, können wir dann wieder besser unserem nächsten dienen.
Auch die Jünger waren einmal so sehr damit beschäftigt, anderen Menschen zu dienen, 
dass sie nicht einmal Zeit zum Essen fanden, sie sollten sich ausruhen. (Markus 6,31)
-
Wir sollen unseren Nächsten lieben wie uns selbst. (Matt. 22,39)
Wenn ich nicht einmal soviel Respekt habe um auf meine Grenzen Acht zu geben,
wie kann da dann meinen Nächsten lieben?
-
Wenn man ein Wochende mehrere Termine und am Samstag einen Termin beim Vater hat,
den wir ja ehren sollen (2. Mose 20,12) im ersten Gebot das eine Verheißung mit sich führt,
können wir uns wohl kaum teilen, nicht einmal die Pharisäer.
-
In Sprüche 3,27 heißt es, das wir helfen sollen sofern es uns möglich ist.
Manchmal ist es einfach nicht möglich. Das ist oft schmerzhaft für den anderen,
und konn für uns manchmal noch viel schmerzhafter sein, wenn wir einen geliebten Menschen leiden sehen.

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matthias.h

41, Männlich

  Neuling

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Wachstum in der Gegenwart Gottes

von matthias.h am 29.10.2026 21:49

Ich möchte gerne eine persönliche Erfahrung mit euch teilen und würde mich freuen, zu erfahren, wie ihr das erlebt.

Früher war es bei mir oft so, dass ich nach fünf bis zehn Minuten im Gebet gar nicht mehr wusste, was ich noch sagen sollte. Dabei hatte ich den Wunsch, mehr Zeit mit Gott zu verbringen, ihm näherzukommen und meine Beziehung zu ihm zu vertiefen.

Irgendwann habe ich mir eine Playlist mit etwa 15 Minuten Lobpreis zusammengestellt. Im Anschluss läuft ein ruhiger, instrumentaler Loop, bei dem ich einfach weiter in Gottes Gegenwart bleiben kann – im Gebet, in der Stille oder einfach mit meinen Gedanken bei ihm.

Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass plötzlich 45 Minuten vergangen waren, ohne dass ich es überhaupt richtig bemerkt hatte.

Ich begann, mir täglich diese Zeit mit Gott zu nehmen. Daraus entwickelte sich nach und nach etwas, worauf ich mich inzwischen jeden Tag freue. Mittlerweile vergeht dabei häufig deutlich mehr als eine Stunde.

Aber das eigentlich Schöne daran ist für mich gar nicht die Zeit. Es ist das, was sich dadurch in mir verändert.

Ich merke, wie meine Liebe zu Jesus wächst und wie ich immer mehr Freude daran finde, einfach bei ihm zu sein. Auch in meinem Denken, meinem Verhalten und meinem Umgang mit anderen Menschen nehme ich positive Veränderungen wahr. Natürlich bin ich noch lange nicht am Ziel, aber ich habe das Gefühl, dass Gott mich Schritt für Schritt verändert.

Ich beginne immer besser zu verstehen, was es bedeutet, seine Lust am Herrn zu haben (Psalm 37,4).

Ich erzähle das nicht, weil ich meine, besonders viel oder richtig zu beten. Es geht mir auch überhaupt nicht darum, wie viele Minuten jemand mit Gott verbringt. Vielmehr begeistert es mich, wie aus einem anfänglichen Wunsch nach mehr Nähe zu Gott eine immer tiefere Freude an seiner Gegenwart werden kann.

Mich würde interessieren: Wie erlebt ihr das?

Habt ihr auch festgestellt, dass regelmäßige Zeiten in Gottes Gegenwart eure Beziehung zu ihm und vielleicht sogar euren Charakter verändern? Wie hat sich euer persönliches Gebetsleben im Laufe der Zeit entwickelt?

Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Gedanken dazu. 🙂

Matthias

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Sterntaler

38, Weiblich

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Beiträge: 37

Re: Clownis Welt

von Sterntaler am 29.10.2026 19:25


Das ist sehr lieb von dir, dankeschön. Geschichten, die Mut machen, sind immer willkommen. =)

Ich habe Viktor Frankls Trotzdem Ja zum Leben sagen gelesen und von Corrie ten Boom die Zuflucht. Beide selbstverständlich absolut lesenswert.

Bei mir ist es eher so, dass ich finde, dass solche Orte zeigen, zu was der Mensch fähig ist. =/







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