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Annika1983Bam

43, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 30

Re: Fresh Tag

von Annika1983Bam am 16.10.2026 20:45

Fresh Tag 
Frohen Tag
 Schalom
Wie alles?

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nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 804

Re: Das Vollkommene ist da!

von nusskeks am 16.10.2026 15:55

Hm. Das würde bedeuten, dass unsere Erkenntnis der Wahrheit heute kein Stückwerk mehr ist. Denn genau das sagt Paulus. Er sagt nicht, etwas würde kommen oder erscheinen, welches an oder in sich die "vollkommene Erkenntnis" berge. Paulus spricht vom menschlichen Vermögen der Erkennens, welches sich dahingehend ändere, dass Wahrheit von uns Menschen nicht mehr stückweise erkannt werde. 

Tatsächlich gibt es in der Bibel einen Umstand, der in diesem Sinne die Wahrnehmung der Wahrheit von Menschen erweitert. Dies ist jedoch nicht die Schrift sondern die Innewohnung des Heilige Geistes. Dies wiederum würde ebenfalls darauf hin deuten, dass Paulus von der Wiederkunft Jesu schreibt. Denn der Heilige Geist ist unser "Angeld" und unser "Siegel" auf das hin, was noch kommt.

Das Menschen heute in Bezug auf das Erkennen von Wahrheit keine Beschränkung mehr hätten, ist mir bis dato nicht aufgefallen. Was auffallen könnte ist jedoch, dass Paulus in Vers 13 kein "Jetzt - Dann" mehr formuliert, wie er es in den Versen davor getan hat. Er spricht von einem "nun", was im Grundtext entweder eine zeitliche Einordnung oder eine Schlussfolgerung sein kann. Da wir gegenwärtig in einer Zeit von Hoffnung, Glaube und Liebe leben, halte ich die zeitliche Einordnung von wahrscheinlich. Das hat sich zu damals nicht geändert. Die Liebe ist größer als Hoffnung und Glaube. Daas ist wahr.

Die menschlichen Fähigkeiten zur Wahrnehmung von Wahrheit jedoch, werden sich drastisch verändern, sobald Hoffnung und Glaube in ihrer aktuellen Form enden. Denn sowohl Hoffnung als auch Glaube enthalten den Aspekt des unsichtbaren und noch nicht vollendeten. Das betrifft sowohl die Offenbarung der Heiligen also auch der Gottes und des Jesus Christus.

Schaue ich an den Anfang des 1. Korinther Briefes und betrachte, worauf die Korinther, nach all dem was ihnen geschenkt wurde, noch warten, so ist dies die Offenbarung des Jesus Christus (V.7) was mir auch viel natürlicher erscheint, da es, im Gegensatz zu einem etwaigen fertigen Schrift-Kanon, dazu etliche Verheißungen gibt. 

Obwohl ein Schrift-Kanon eine (theoretisch) mögliche Erklärung für das "Vollkommene" sein könnte, gibt die Schrift selber nirgendwo hinreichende Gründe, es auch als wahrscheinliche Erklärung in Betracht zu ziehen. Es fehlen alle Hinweise darauf, dass die Verschriftlichung von Gottes Wort an irgendeiner einer Stelle der Heilsgeschichte im Neuen Bund eine Zäsur darstellen könnte. Das Erscheinen des Jesus Christus hingegen, welcher das Wort Gottes in Person ist, wird etliche Male mit einschneidenden Umwälzungen in Verbindung gebracht.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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SteveK

46, Männlich

  Neuling

Beiträge: 2

Re: Das Vollkommene ist da!

von SteveK am 16.10.2026 13:52

Hallo, die Liebe Gottes sei mit Euch!

Danke dass Ihr Euch mit meinen Gedanken befasst. In erster Linie geht es mir nicht darum zu beweisen dass bestimmte Gaben aufgehört hätten, das folgt nur dann von dem was ich eigentlich sagen möchte: Das Vollkommene aus 1.Korinther 13 ist die Bibel. Lange Zeit dachte ich auch dass es die Wiederkunft unseres Herrn Jesus meint, ich habe nur nicht verstanden warum Glaube und Hoffnung bleibt, nach der Wiederkunft des Herrn. Hans Peter Royer machte mal irgendwo die Andeutung, dass Gottes Wort gemeint sein könnte und als ich in diese Richtung forschte, wurde meine Erkenntnis darin immer fester. 

Das ist der Grund warum ich auch damit anfange, 1.Korinther 13 sagt dass Erkenntnis, Weissagung und Sprachenrede weggetan wird bzw aufhören werden und das Liebe, Glaube und Hoffnung bleibt. Die Zeit der Liebe, des Glaubens und der Hoffnung ist heute und ich halte es für einen Schaden dass es leider viele nicht erkennen. Jeder der meint dass das Vollkommene noch nicht da sei, muss eigentlich zwangsläufig auch die Zeit der Liebe, des Glaubens und der Hoffnung noch als zukünftig betrachten.

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pausenclown

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 606

Re: Das Vollkommene ist da!

von pausenclown am 16.10.2026 10:33

Hallo Nusskeks.

Dankeschön für deine Antwort und ich verstehe es wie du.

Shalömle

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nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 804

Re: Das Vollkommene ist da!

von nusskeks am 16.10.2026 10:26

pausenclown: Verstehe ich das richtig dein Ziel ist zu beweisen das: Daraus folgt, alles was uns heute als Weissagung, Wort der Erkenntnis oder auch Zungenrede verkauft wird, ist im besten Fall seelisch, im schlimmsten Fall dämonisch aber niemals vom Heiligen Geist.

Hallo Zusammen,

so wie ich es verstanden habe versucht er zu belegen, dass "das Vollkommene" in 1Korinther 13 die Bibel ist und nicht Jesus. Wörtlich sagt er: 

SteveK: Die am weitesten verbreitete Ansicht ist, dass das Vollkommene der Herr Jesus Christus selbst ist. Die zweite Annahmen ist dass es Gottes Wort, die Bibel ist. Ich selber bin überzeugt davon dass es Gottes Wort ist und ich möchte hier auch mal gerne erklären warum:
wobei die gewählte Formulierung, Jesus Christus <> Wort Gottes, als Gegensatz bereits etwas unglücklich gewählt ist.

Das ist ein ziemlich alte Diskussion, die im Zuge des sog. Dispensationalismus eine extrem weite Verbreitung fand. In den dort behaupteten, fest voneinander getrennten Heilszeiten ist es notwendig, dass alle besonderen Charismen bereits aufgehört haben. Sonst hat man zu darin viele Erklärungslücken. Darum ist es ebenfalls nötig zu sagen, von "Angesicht zu Angesicht" bedeutet nicht das, was es sagt. Eben von "Angesicht zu Angesicht" und das als Gegensatz zu dem Spiegel.

Das der vollständige Kanon der Bibel in seiner heutigen Form damals nicht bekannt und als Prophezeiung auch nicht angekündigt war, wird ebenso vergessen wie der Umstand, dass auch die aktuell vorliegende Bibel nicht in dem Sinne vollkommen ist, dass sie nicht im Zuge der Wiederkunft von Jesus, als dem eigentlichen Wort Gottes, noch übertroffen würde. Es geht in 1Kor. 13 ja um die Begrenzung von Menschen. Die bleibt bestehen bis zur Auferstehung.

Man relativiert also sowohl das "Vollkommene", das "von Angesicht zu Angesicht" als auch den Vergleich mit dem Spiegel in 1Kor 13, der in der Form nicht zu den anderen Belegstellen passt, um die besonderen Charismen aus der Welt zu schaffen.

Wie dem auch sei. Glaube, Hoffnung und Liebe haben nicht aufgehört. Sie bleiben, bis Jesus kommt. Die Liebe bleibt bis in die Ewigkeit. Die Bibel ändert daran nichts. Ist auch nicht nötig.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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pausenclown

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 606

Re: Das Vollkommene ist da!

von pausenclown am 16.10.2026 09:49

Hallo Steve.

Irgendwie check ich das nicht. Was war als erstes das Huhn oder das Ei?

Verstehe ich das richtig dein Ziel ist zu beweisen das:
Daraus folgt, alles was uns heute als Weissagung, Wort der Erkenntnis oder auch Zungenrede verkauft wird, ist im besten Fall seelisch, im schlimmsten Fall dämonisch aber niemals vom Heiligen Geist.

Ich glaube, der Begriff hierfür ist Eisegese. Man liest was in den Text hinein und möchte den Leser damit in eine Richtung schubsen.
Man kann damit einfache Logikfehler umschiffen.
Z.B. Wusste Paulus von einem neuen Testament? Es gibt im gesamten Neuen Testament keine einzige Stelle, an der das Wort „vollkommen“ als Chiffre oder Begriff für „eine Sammlung von Büchern“ verwendet wird, oder?

Doch jetzt habe ich meine Antwort, das Ei.

Shalom Pausenclown.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.10.2026 09:50.

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 3156

Re: Saat und Ernte - Tod und Leben in der Gewalt der Zunge? Vergebung

von Burgen am 16.10.2026 09:16


Das was wir Säen, die Worte welche wir sprechen und die Gedanken welche uns im Herzen und Gehirn "beschäftigen", aussprechen und in die Luft senden, bringen eine Ernte hervor. Eine aufgehende Saat zum Leben oder eben nicht. Und dieses kleine Segel, was sich Zunge nennt, bringt eben Tod oder Leben. Das steht so im Wort Gottes. Was die Buße - Umkehr - Metanoia betrifft: Jesus hat das, was aus dem Fleisch kommt, also dem alten Menschen, alles am Kreuz auf sich genommen, einschließlich der Krankheiten - auch wenn wir selbst nach aussen hin nicht gesund sterben werden. Er hat es vollbracht !!!

Bin wieder am Gewissen bedenken und zu einem Schluss gekommen, 
nämlich dass das Gewissen schlägt, wenn der Herr Jesus uns zu einer Kurskorrektur führen will. 
Vielleicht so, dass das Gewissen wie ein Sauerteig für unseren jeweiligen Glauben ist,
der eben das ganze Essen verderben kann - vergleichbar mit verdorbenen Essen. ? 

Die Korrektur könnte in der Umkehr / Metanoia liegen wie zB um Vergebung bitten und die 
Seele zur Ruhe bringen. Wie schnell neigen wir dazu, aus dem Wohlgefühl zu entscheiden? 
Und hoffen, dass Gott diese dann 'absegnet'. 

Denn wir werden immer wieder in den Schriftaussagen Gottes 
daraufhin gewiesen, wie wichtig es ist, die Gedanken auf Jahwe,Jesus hin auszurichten 
und ihm glauben, dass er weiss, was das Beste für denjenigen ist in der jeweiligen Situation. 
Das kann bedeuten, 
das jeweilige Problem oder so, mit der Schrift, Jesus und Gebet, neu im Sinne Gottes zu erforschen. 

Es wird immer wieder einen wie, ganz neuen Anfang mit Jesus geben, solange wir wirklich glauben, ihn von Herzen suchen, anbeten und sozusagen in der Spur des Wortes Gottes bleiben. Da es nicht darum geht Wissen anzuhäufen - anhäufen kann bedeuten, einen Berg von Argumenten intellektuell vor sich herzutragen und diese in Gedanken hin und her bewegen, bis der Wunsch erfüllt ist und das Gewissen endlich Ruhe gibt. Allerdings, die daraus ergebenen Folgen muss dann wohl doch jeder selbst tragen. 
Denn wir sollen, dürfen, werden ja dem Bilde Gottes in Jesus immer ähnlicher werden. Das ist eine Lebensaufgabe für ein hoffentlich langes Leben in Frieden des Geistes und der ganzen Seele.  
Anbetung, Lobpreis aus Herzen bringt Freude und Erquickung des Herzens sowie in unser ganzes Zellsystem des Körpers. Das ist so großartig. 

Und diese Vorträge von W.Gitt bringen das Herz sowie den Glauben in eine ganz neue Wirklichkeit in der Erweiterung der echten Größe des Sohnes Gottes Jesus, den Allmächtigen, Schöpfer der ganzen Welt im für uns ewigen Universums, der seine Kinder nie aus dem Herzen fallen lässt. Einfach großartig. Danke HErr, du heller Morgenstern - wir warten und hoffen auf dich ... 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 3156

Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 16.10.2026 08:45

Freitag  


Bitte um neuen Segen Ps 85 (u. 84) 

Gottes Hilfe ist nahe denen, die ihn fürchten, {dass in unserm Lande Ehre wohne} ; 
dass Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen.  Psalm 85,10.11 (Lut 84) 

12 dass Treue auf der Erde wachse und Gerechtigkeit vom Himmel schaue; 
13 dass auch uns der HERR Gutes tue, und unser Land [gemeint ist ... Israel ...] seine Frucht gebe; 
14 dass Gerechtigkeit vor ihm her gehe und seinen Schritten folge. 

Epheser 5,9  Die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. 


Lied: BG 96,1 - Bekenntnis - 
Friedensstifter wolln wir sein, Christus lädt uns dazu ein. 
Liebe und Gerechtigkeit wolln wir leben hier und heut.  
Gott hat unsre Nacht erhellt, uns in seinen Dienst gestellt. 
Tochter, Sohn, von Gott geliebt, trage weiter, was er gibt. 
(c) Menno Simons/Liliane Gerber 

::: 

TagesL: Matthäus 8,14-17 Jesus im Haus des Petrus, V14-17 Petrus war verheiratet ... 
fortlL: Offenbarung 1,9-20 Der Auftrag an Johannes :   

Johannes wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte die Stimme Gottes wie von einer Posaune.

Sein Auftrag: 
Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden ... 
Er drehte sich um, sah sieben goldene Leuchter , und Jesus ... in einer wunderbaren Weise ... 
V16 sieben Sterne, aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert ...
V17 Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. 
Ich war tot, und siehe, ich bin ebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit 
und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle // [Er hat gesiegt!.] 
19 Schreibe, was du gesehen hast und was ist und was danach geschehen soll. 
20 Das Geheimnis der sieben Sterne ... (aus Lut84)  




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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SteveK

46, Männlich

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Beiträge: 2

Das Vollkommene ist da!

von SteveK am 15.10.2026 19:27

Hallo, die Liebe Gottes sei mit Euch!

In 1.Korinther 13,8-13 sagt uns Gott dass bestimmte Gaben weggettan werden, wenn "das Vollkommene" da sein wird. Nun gibt es innerhalb der Christenheit 2 unterschiedliche Annahmen, was mit dem Vollkommenen gemeint ist denn 1.Korinther 13 allein sagt es nicht ausdrücklich. Die am weitesten verbreitete Ansicht ist, dass das Vollkommene der Herr Jesus Christus selbst ist. Die zweite Annahmen ist dass es Gottes Wort, die Bibel ist. Ich selber bin überzeugt davon dass es Gottes Wort ist und ich möchte hier auch mal gerne erklären warum:


1.Korinther 13
"8 Die Liebe hört niemals auf. Aber seien es Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise; 10 wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan. 11 Als ich ein Unmündiger war, redete ich wie ein Unmündiger, dachte wie ein Unmündiger und urteilte wie ein Unmündiger; als ich aber ein Mann wurde, tat ich weg, was zum Unmündigsein gehört. 12 Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe."

 

In der Frage was "das Vollkommene" ist, sollten wir meiner Meinung nach erstmal eines festhalten: Es muss etwas sein, was es noch zu irdischen Zeiten gibt, es geht nicht anders, denn wenn das Stückwerk weggetan ist, bleiben nur noch Glaube, Hoffnung und Liebe. Es kann eigentlich nicht Gottes neue Erde sein oder die Wiederkunft des Herrn Jesus Christus, weil der Glaube nicht mehr nötig wäre und die Hoffnung sich erfüllt hätte.

Römer 8,24
"Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn warum hofft auch jemand auf das, was er sieht?"

Hebräer 11,1
"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht."

Es findet sich für mich keine logische Erklärung, warum der Glaube und die Hoffnung noch bleiben sollte, wenn man doch Gott, wie man meint, "von Angesicht zu Angesicht" sieht, deshalb muss es etwas sein, was es noch vor der Wiederkunft des Herrn Jesus Christus gibt. Die Liebe bleibt immer bestehen, ohne Frage.

Ich bin auch der Ansicht, dass es der Text im Kontext der Bibel gut erkennbar macht, was mit dem Vollkommenen gemeint ist.

1.Korinther 13
"9 Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise; 10 wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan."

Das Vollkommene, ist die Zusammenfügung allen Stückwerks, hier ausdrücklich der Weissagung und Erkenntnis Vollendung.

Die Erkenntnis ist an dieser Stelle nicht das, was wir üblicherweise verstehen, wenn wir in der Schrift lesen, beten, uns mit Geschwistern austauschen oder eine Predigt hören und dann so in der Erkenntnis wachsen. Die Erkenntnis ist in diesem Zusammenhang von 1. Korinther 13 eine Geistesgabe, wie auch schon in

1. Korinther 12:
"8 Dem einen nämlich wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber ein Wort der Erkenntnis gemäß demselben Geist;"

und

1. Korinther 14:
"6 Nun aber, ihr Brüder, wenn ich zu euch käme und in Sprachen redete, was würde ich euch nützen, wenn ich nicht zu euch redete, sei es durch Offenbarung oder durch Erkenntnis oder durch Weissagung oder durch Lehre?"

Es ist einer Weissagung ähnlich, deshalb auch der Zusammenhang von Weissagung und Erkenntnis in 1. Korinther 13. "Ein Wort der Erkenntnis" war genauso eine gegenwärtig empfangene Wortoffenbarung, wie es bei den Weissagungen war. Der Unterschied ist vermutlich dass ein Wort der Erkenntnis eine Offenbarung über das Wesen Gottes beinhaltet, während sich Weissagung an Menschen richtet (1. Korinther 14,3).

Wäre es an dieser Bibelstelle keine vereinzelt verliehene Geistesgabe, würde sich der Apostel Paulus selbst widersprechen, wenn er die Aussage in 1. Korinther 12,8 macht, dass das Wort der Erkenntnis etwas sei, was vereinzelt gegeben wird aber in 1. Korinther 8,1 schreibt er dass alle Christen Erkenntnis haben.

Hier ist also der Kontext entscheidend, in welchem das Wort "Erkenntnis" steht, das ist beim Übersetzen auch eine normale Praxis. Die Erkenntnis in 1. Korinther 12,8 ist eine spezifische Geisteswirkung ("pneumatikon") und wir sind in 1. Korinther 13 vom Zusammenhang immer noch beim Thema Geistesgaben, bis Ende Kapitel 14.

Daher können wir ausschließen dass die allgemeine Erkenntnis gemeint ist, von welcher Paulus in 1. Korinther 8,1 schreibt: "Erkenntnis haben wir alle". Die Erkenntnis im Allgemeinen und das Wort der Erkenntnis als Geistesgabe, müssten also 2 unterschiedliche Dinge sein.

Und was ist die Vollendung der Erkenntnis und der Weissagung? Wenn die Erkenntnis ein Teil des Stückwerks ist und die Weissagung ein Teil des Stückwerks ist, was ist dann das Ergebnis der Zusammenfügung dieser Stückwerke? Antwort: Gottes vollkommenes Wort!

Epheser 4
"11 Und Er hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer, 12 zur Zurüstung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes des Christus; 13 bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus; 14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen,"

Mannesreife.. Nicht mehr Unmündige sein.. Ist das nicht eine ähnliche Formulierung, wie sie auch in 1. Korinther 13 vom Apostel Paulus benutzt wird?

Wenn wir diese vollkommene Mannesreife erlangt haben, dann werden wir nicht mehr hin- und hergeworfen von jedem Wind der Lehre. Und was schützt uns vor falscher Lehre? Gottes geschriebenes Wort!

Ähnliches finden wir auch nochmal in Hebräer 5,13:

"Wer nämlich noch Milch genießt, der ist unerfahren im Wort der Gerechtigkeit; denn er ist ein Unmündiger."

Wir lesen auch in der ganzen Schrift, von 1. Mose bis Offenbarung, nicht ein einziges Mal, dass das "Vollkommene" oder die "Vollkommenheit" im Hinblick auf Gottes Reich gebraucht wird.

Es gibt viele Aussagen über Vollkommenheit doch nicht eine einzige habe ich gefunden, in Bezug auf Gottes neue Erde oder Gottes Reich. Es wäre sicher angebracht, denn dort wird einmal alles vollkommen sein, die Heilige Schrift gebraucht das Wort "Vollkommenheit" aber nicht in diesem Zusammenhang, nicht ein einziges Mal.

Doch ich habe dagegen 3 Stellen gefunden, wo Gottes geschriebenes Wort in Zusammenhang mit Vollkommenheit gebracht wird.

Psalm 19,8
"Das Gesetz des HERRN ist vollkommen, es erquickt die Seele; das Zeugnis des HERRN ist zuverlässig, es macht den Unverständigen weise."

Psalm 119,96
"Von aller Vollkommenheit habe ich ein Ende gesehen; aber dein Gebot ist unbeschränkt."

Jakobus 1,25
"Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin bleibt, dieser [Mensch], der kein vergesslicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, er wird glückselig sein in seinem Tun."

Was bedeutet dann die Aussage in 1. Korinther 13,12 "dann seh ich aber von Angesicht zu Angesicht"?

Der Ausdruck "von Angesicht zu Angesicht" steht als Gegensatz zu "mittels eines Spiegels". "Mittels eines Spiegels" ist dabei sicher nicht buchstäblich, sondern im übertragenen Sinn zu verstehen. Die Gläubigen der Urgemeinde hatten nicht wirklich einen Spiegel in der Hand, der damals aus poliertem Metall bestand und nur ein gebrochenes Spiegelbild wiedergeben konnte.

Als Paulus den Korinthern schrieb, erkannten die Gläubigen Gottes Heilsratschluss nur wie durch den besagten Spiegel, das heißt gebrochen, nicht unmittelbar. Das bedeutet, dass der Ausdruck "von Angesicht zu Angesicht" auch nicht buchstäblich, sondern genauso in einem übertragenen Sinn zu verstehen sein müsste.

Viele denken, dieser Ausdruck könne sich nur auf das Jenseits beziehen, jedoch gibt es keine zweite Stelle die sagen würde, dass wir Gott einmal "von Angesicht zu Angesicht" sehen würden. Dem kommen viele Beschreibungen nahe (Hiob 19,26; 1. Johannes 3,2 oder Offenbarung 22,4 zum Beispiel), aber niemals in diesem genauen Wortlaut "von Angesicht zu Angesicht".

Gott von Angesicht zu Angesicht zu erkennen, ist aber ein Ausdruck der dennoch in Gottes Wort mehrfach verwendet wird und zwar für die persönliche und tiefe Erkenntnis des HERRN, die schon hier auf der Erde geschehen kann.

Das erfuhr zum Beispiel Mose:

2.Mose 33,11
"Der HERR redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet."

5.Mose 34,10
"Und es stand in Israel kein Prophet mehr auf wie Mose, welchen der HERR gekannt hätte von Angesicht zu Angesicht."

4.Mose 12,6–8
"Hört denn meine Worte! Wenn ein Prophet unter euch ist, dem will ich, der HERR, in einem Gesicht mich kundtun, in einem Traum will ich mit ihm reden. Nicht also mein Knecht Mose. Er ist treu in meinem ganzen Haus; mit ihm rede ich von Mund zu Mund, und deutlich und nicht in Rätseln."

Ein Gesicht oder ein Traum, ist eine mittelbare, eine durch ein Medium gebrochene Erkenntnis Gottes. Mose hatte aber unmittelbare Erkenntnis Gottes. Gott redete klar zu ihm.

Vielleicht ist diese Stelle aus 4. Mose 12 eine Parallelstelle zu 1. Korinther 13, weil sie den gleichen Gegensatz bezeichnet ("..denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels, wie im Rätsel..").

Mose begegnete dem Herrn von Angesicht zu Angesicht und nicht undeutlich und in Rätseln. Der Ausdruck "von Angesicht zu Angesicht", bezog sich aber auch bei Mose nicht auf die Herrlichkeit Gottes. Gott im buchstäblichen Sinne anzuschauen, war nämlich auch für ihn nicht möglich.

2.Mose 33,20
"Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen, denn kein Mensch wird leben, der mich sieht!"

Siehe bitte auch zudem 5.Mose 5,4–5

"Von Angesicht zu Angesicht hat der HERR auf dem Berge, mitten aus dem Feuer, mit euch geredet. Ich stand zu derselben Zeit zwischen dem HERRN und euch, um euch die Worte des HERRN zu verkündigen; denn ihr habt euch vor dem Feuer gefürchtet und seid nicht auf den Berg gegangen."

Von Angesicht zu Angesicht hat Gott mit dem Volk Israel geredet und das, obwohl das Volk den Berg nicht berühren und schon gar nicht besteigen durfte (2. Mose 19,12–13).

Auch stand der Prophet Mose währenddessen zwischen Gott und dem Volk Israel, während Mose dem Volk die Worte Gottes weitergab aber da sie direkt und konkret Gottes Wort empfingen, formuliert es Mose so, dass Gott von Angesicht zu Angesicht mit ihnen geredet hätte.

Von Angesicht zu Angesicht hatte Jakob Gott gesehen, als er mit einem Mann rang.

1.Mose 32,31
"Jakob aber nannte den Ort Pniel; denn er sprach: Ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen, und meine Seele ist gerettet worden!"

Hatte er Gott in Seiner Herrlichkeit gesehen oder war es nicht vielmehr eine tiefe Erkenntnis Gottes die er bekam, eine echte Gotteserfahrung die Jakob machte?

Hier alle weiteren Stellen die ich gefunden habe, wo der Ausdruck "von Angesicht zu Angesicht" in Gottes Wort vorkommt:

4.Mose 14,14
"und sie werden es auch den Einwohnern dieses Landes sagen, die gehört haben, dass du, der HERR, in der Mitte dieses Volkes bist und dass du, der HERR, von Angesicht zu Angesicht gesehen wirst und deine Wolke über ihnen steht und du vor ihnen her bei Tag in der Wolkensäule und bei Nacht in der Feuersäule gehst."

Richter 6,22
"Als nun Gideon sah, dass es der Engel des HERRN war, sprach er: Wehe, mein Herr, HERR! Ich habe ja den Engel des HERRN von Angesicht zu Angesicht gesehen!"

Hesekiel 20,35
"und ich will euch in die Wüste der Völker führen und dort mit euch ins Gericht gehen von Angesicht zu Angesicht."

2.Korinther 10,1
"Ich selbst aber, Paulus, ermahne euch angesichts der Sanftmut und Freundlichkeit des Christus, der ich von Angesicht zu Angesicht demütig bin bei euch, abwesend aber mutig gegen euch;"

Nochmal zusammengefasst, Gott "von Angesicht zu Angesicht" sehen beziehungsweise erkennen, kommt in der Heiligen Schrift nicht im Kontext des Jenseits, der neuen Erde oder der Wiederkunft des Herrn Jesus vor, nicht auch nur ein einziges mal in genau diesem Wortlaut. Aber diesen wörtlichen Ausdruck gibt es in der Heiligen Schrift dennoch mehrfach, fast immer im Hinblick darauf einen klaren unverfälschten Empfang der Worte Gottes und eine tiefe Erkenntnis über Ihn zu haben.

Und das haben wir auch mit der Bibel, einen klaren unverfälschten Empfang der Worte Gottes und eine tiefe Erkenntnis über Ihn.

1.Korinther 13,12b
"dann werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin"

Auch hier sehen wir wieder eine Beschreibung, die nirgendwo sonst in Gottes Wort für die Ewigkeit oder der Wiederkunft gebraucht werden würde, genauso wie alle anderen Beschreibungen in 1.Korinther 13, wie bis jetzt bewiesen wurde. Das Wort im Grundtext "ἐπιγινώσκω" (epiginóskó) kommt 44 Mal im Neuen Testament vor, ich habe alle nachgeschlagen und nicht ein einziges Mal wird es auf irgendeine Weise für eine Erkenntnis in der Ewigkeit oder der Wiederkunft des Herrn gebraucht. In 100% der Bibelstellen wo es gebraucht wird, geht es in irgendeiner Weise um irdische Erkenntnis. Das erlaubt die Frage, wie man darauf kommt es würde in 1.Korinther 13 für eine himmlische Erkenntnis oder die Wiederkunft des Herrn sprechen?

Hier geht es nicht um die Menge der Erkenntnis, sondern um die Größe. Eine ganz neue Stufe des Erkennens, wie auch Hebräer 8,11 sagt:

"Und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! Denn es werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen;"

Dieses Zitat aus Jeremia 31 bezieht der Hebräerbriefschreiber auf den neuen Bund, der jetzt gültig ist und dieses neue qualitative Erkennen meint auch Apostel Paulus in 1.Korinther 13,12 - von prophetischen Teiloffenbarungen hin zur vollständigen Offenbarung durch die Bibel.

In der Urgemeinde redete Gott noch durch prophetische Teiloffenbarungen, durch Stückwerke die mündlich und vergänglich waren; heute redet Er durch das unvergängliche, ewige Wort (Matthäus 24,35).

Darin haben wir eine klare Schau von Gott und von Seinen Werken.

2.Timotheus 3,16–17
"Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet."

Wenn wir die Bibel haben, sind wir ganz zubereitet und völlig ausgerüstet. Wir brauchen diese Wortoffenbarungsgaben heute nicht mehr.

Früher gab es Propheten, heute haben wir stattdessen Lehrer, diesen Wechsel deutet auch 2. Petrus 2,1 an.

Mein persönliches Fazit ist daher, dass der biblische Kontext dem Argument, dass "das Vollkommene" der biblische Kanon ist, entscheidend mehr Gewicht verleiht, als dem Argument, es handle sich um die Vereinigung der Gemeinde mit ihrem Herrn.

Die Zeit der Liebe, des Glaubens und der Hoffnung ist heute und das echte Stückwerk nun schon seit langer Zeit hinweggetan. Wer nicht erkennt, dass die Zeit der Liebe, des Glaubens und der Hoffnung schon lange da ist, befindet sich auf einem gefährlichen Irrweg.

Daraus folgt, alles was uns heute als Weissagung, Wort der Erkenntnis oder auch Zungenrede verkauft wird, ist im besten Fall seelisch, im schlimmsten Fall dämonisch aber niemals vom Heiligen Geist.

Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit uns allen!

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Annika1983Bam

43, Weiblich

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Re: Fresh Tag

von Annika1983Bam am 15.10.2026 17:20

Fresh Tag 
Frohen Tag
 Schalom
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