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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Römerbrief 2,17 ff

von Burgen am 07.01.2022 09:45


Hallo frank 

Ja, Pausenclown. Danke dir. 

Habe gerade den allerersten Teil nochmal langsam durchgelesen um zu verstehen, was also hier ausgesagt worden ist. 
Röm 2,26 stellt eine interessante Frage: 

Wenn nun der Unbeschnittene (die damaligen Heiden - wir also, die nicht zum damaligen Gottesvolk gehörten) 
die Forderungen des Gesetzes befolgt, wird ihm dann seine Unbeschnittenheit als Beschneidung angerechnet? 
Röm 2,26 

Und wird nicht der von Natur Unbeschnittene, der das Gesetz erfüllt, dich richten, der du trotz Buchstabe und 
Beschneidung ein Übertreter des Gesetzes bist? 
Röm 2,27 

sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, 
und [seine] Beschneidung [geschieht] am Herzen, im Geist, nicht dem Buchstaben nach. 
Seine Anerkennung kommt nicht von Menschen, sondern von Gott. 
Röm 2,29 

 00000 

Das was du als Eingangstext schriebst ist ja grade das fatale an der Kirche. Die damalige Kirche und vielleicht auch noch heute, macht keine Unterscheidung, sie assimiliiert alles und tauscht Jude gegen Christ aus. 
Damit schneidet sie eigentlich ab. 




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frank
Gelöschter Benutzer

Re: Stark`s Gebetbuch

von frank am 07.01.2022 09:43

Natürlich verfällt das Urheberrecht.
Nimm die herrmann Menge Bibel
Seit einigen Monaten ist hier das Urheberrecht abgelaufen und sofort tauchte sie in den freien bibelprogrammen auf.
Der csv-verlag hat sie überarbeitet und als  "neue menge" herausgegeben
Die darf nicht frei verwendet werden (allerdings zitiert mit angabe)
Ebenso die Schlachter. Als hier das Urheberrecht abgelaufen war, wurde sie als schlachter2000 überarbeitet ist noch paar Jährchen geschützt
Die alte Schlachter nicht
Ebenso die Luther 1912 usw

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.01.2022 18:56.

pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Römerbrief 2,17 ff

von pausenclown am 07.01.2022 09:20

Hallo.

 

Gleich zu Anfang wurde Jude gegen wahrer Christ ausgetauscht, bin wohl der einzige der hier, Ahja denkt.

Jetzt geht es um Beschneidung, Wiedergeburt usw.
Typische jüdische Themen.

Ich, für meinen Teil, würde behaupten, dass man das Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus, ohne Hintergrund wissen, keine Chance hat, es zu verstehen.
Beide waren Juden ihrer Zeit, Kultur, Sprache und Kenner der rabbinischen Theologie.

Arnold Fruchtenbaum hat einen Vortrag genau über das Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus gemacht.
Er erklärt zb den typischen jüdischen Begriff Wiedergeburt.

https://load.dwgradio.net/de/play/3949

LG pausenclown

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frank
Gelöschter Benutzer

Re: Stark`s Gebetbuch

von frank am 07.01.2022 09:20

Das Buch wird aktuell beim siloha Verlag (in der nachfolge des harms-verlages) für 25,- € verkauft.
Ich hatte eine zeitlang diese Andachten auf meiner Homepage und damals den harmsverlag gefragt ob ich das darf.
Die Antwort war ja
Ich kann beim nachfolgeverlag ja mal nachfragen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Römerbrief 2,17 ff

von Burgen am 07.01.2022 09:05



es wäre doch sehr schade, wenn jemand zB bis zu 80 Jahren braucht um endlich geboren zu werden?  

Paulus zB erlebte von jetzt auf nachher eine dramatische neue Geburt.
Die Frau am Brunnen war total überwältigt davon Jesus erkannt zu haben. 

Die Galater lebten erst gut und gingen dann zurück zum Gesetz... 

Petrus wurde erst nach der Kreuzigung neugeboren. usw. 

Heute mag es sein, dass nicht immer solche spektakulären Veränderungen stattfinden. 

 




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Cleopatra
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Beiträge: 5450

Re: Stark`s Gebetbuch

von Cleopatra am 07.01.2022 07:34

Guten Morgen, frank, 


frank: Ich nehme mir mal vor - zumindestens für einige Zeit - die Andachten hier einzustellen (Das Buch ist nicht mehr geschützt, darf also öffentlich eingestellt werden)


Nein, bitte nicht. Das Buch wird aktuell für 50-65 EUro verkauft, die Rechte sind bei den Verlagen.
Das Urheberschutzgesetz, und auch das Erbrecht, welches auch greift, wenn ein Autor verstirbt, sind sehr komplex.
In unserem Forum werden bitte (mit im Vorfeld genehmigten Ausnahmen) nur eigene Texte geschrieben.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Beiträge: 5450

Re: Jubiläum ... 50 Jahre Bibellese

von Cleopatra am 07.01.2022 07:19

Oh Burgen, wie schön ;-D

Und du besitzt diese Bibel immernoch?
Das ist ganz besonders, oder?

Das finde ich ja klasse, dass du dich noch an das genaue Datum erinnnern kannst, gestern war ein besonderer Tag für dich, ich freue mich mit dir ;-D

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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frank
Gelöschter Benutzer

Re: Römerbrief 2,17 ff

von frank am 07.01.2022 05:56

Mit "Wort gottes" wird Jakobus wahrscheinlich nicht die Bibel gemeint haben und die Wiedergeburt kann man auch als einen (lebenslangen) Prozess sehen, in dem der Christ steht.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Römerbrief 2,17 ff

von Burgen am 07.01.2022 00:35



gelöscht da versehentlich doppelt




Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.01.2022 15:30.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Römerbrief 2,17 ff

von Burgen am 07.01.2022 00:35



Ergänzend möchte ich noch hinzufügen: Der Brief des Jakobus setzt eine Nachfolge Jesus vorraus. 

Die Menschen, denen er schreibt, sind schon Christen. Die Neugeburt des Geistes war also schon gewesen. 

Nikodemus hingegen war ein gerechter Israelit. Und Jesus zugewandt, liebte ihn, hatte vermutlich Angst 

ihm öffentlich zu folgen, weil er vermutlich sonst ausgestoßen worden wäre. 

Daher der Besuch in der Nacht. 

Dieser Besuch sagt aber auch aus, dass er noch nicht verstanden hat, dass eine Neugeburt des Geister unabdingbar ist 

um überhaupt eine tragfähige Beziehung mit Jesus, dem Christus leben zu können. 

Es ist ja Jesus, der die Versöhnung Gottes mit sich selbst bewirkt hat. 

In einer Predigt war zu hören, dass in dieser Jetztzeit, in der wir uns befinden, immer mehr Juden Jesus ihr Herz schenken. 

Es würden solche Männer und Frauen zu Jesus kommen per online, die niemals eine Kirche betreten würden zum Gottesdienstfeiern. 

Das sind menschlich gesehen, positive Nebenwirkungen der derzeitigen Weltkrise. Gott ist so groß und wunderbar. Danke Herr. 


 

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