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matthias.h

41, Männlich

  Neuling

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Re: Wachstum in der Gegenwart Gottes

von matthias.h am 31.10.2026 10:17

@nusskeks: Das beschreibst du sehr schön, genau das habe ich für mich auch erkannt.
Ich denke mittlerweile, dass ich von Jesus eigentlich nie „Freizeit" haben will. 
-
Paulus schreibt: „Betet ohne Unterlaß." (1. Thessalonicher 5,17)

Und Jesus sagt in Johannes 15,7: „So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben [...]"

Für mich bedeutet das, dass unsere Beziehung zu Jesus nicht auf bestimmte Gebetszeiten oder den Gottesdienst beschränkt sein sollte. Wir dürfen lernen, ständig in seiner Gegenwart zu leben, ob bei der Arbeit, in der Alltagszeit oder bei ganz alltäglichen Dingen.

Nicht, dass wir pausenlos bewusst beten müssen, sondern dass wir innerlich mit ihm verbunden bleiben und sein Wort immer mehr unser Denken und Handeln prägt.

"Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des HERRN Jesu und danket Gott und dem Vater durch ihn." (Kolosser 3,17)

So nehmen wir Jesus nicht nur mit in unsere Freizeit, sondern lassen ihn an unserem ganzen Leben teilhaben. ❤️

von mir zitierte Bibelstellen: Unrevidierte Elberfelder 1905 oder Luther 1912

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Burgen

-, Weiblich

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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Burgen am 31.10.2026 09:40


Als Christen haben wir die Möglichkeit täglich Gott Jesus Christus 
zu loben und zu preisen ihm zum Gedächtnis, 
mit Brot (meist Oblate) und Wein oder Traubensaft oder gesegnetes Wasser. 

Wofür steht das, ist es 'nur' eine seelenlose Zeremonie? Nein. 
Wir feiern das, dass Jesus am Kreuz den Tod besiegt hat. 
Das ist zB ein Bild aus dem ersten Mosebericht nachdem Adam & Eva, 
jämmerlich versagt haben und als Folge den wunderschönen 
Garten verlassen mussten, wo sie ohne Not bisher leben konnten. 
(die erste Familie, den lebenden Schlüssel an Satan abgegeben hat, 
und die Menschen versklaven will.)  
ER, Christus hat der Schlange den Kopf zertreten ... und damit ist Jesus 
weiterhin der Sieger. 
Leider dauert der geistliche und materielle Kampf um das Leben nun 
schon etliche Jahrtausende - und als Christen sind wir ebenfalls getroffen. 

Heute dürfen wir symbolisch unsere Not, unsere Sünden und Probleme 
zB an das nun leere Kreuz heften, im glaubenden Aufblick auf Jesus, 
nämlich, dass sein Blut uns bedeckt und Gott mit demjenigen Menschen 
versöhnt ist, weil Jesus der aktive Mittler ist. 
Er hat seinen Leib für die Menschen hingegeben, zerbrechen lassen 
und ausbluten lassen bis zu dem Schrei: Es ist vollbracht! 
Das geht ehrlicherweise über unser verstehen meist hinaus. 
Jeden Tag. Immer wieder neu, dass verändert denjenigen Menschen,  
sein Herz. Viele werden tatsächlich dadurch innerlich verändert, geschützt, geheilt. 
Manche jedoch werden diese Frucht erst später sehen - mit neuen Augen. 

Dieser obige Satz vom Kreuz wird von seiner Wirklichkeit sozusagen eingeholt. 
Bei Gott, so gestern gut erklärt gehört, obwohl schon oft gehört, ist schon 
alles geschehen -, kaum vorstellbar, aber das Ergebnis ist, weil Gott 
ausserhalb unserer Zeitlinie aktiv ist. Das sind zB die geistlichen Kämpfe 
zwischen oder über unserer Zeitlinie.
In unserer Zeit ist alles 'verlangsamt', obwohl Jesus oft in unserer Zeit 
vielfältig eingreift und wir Menschen selbst an uns und durch geschehene 
Wirkungen eingegriffen hat. 
Er lebt ja in uns und somit mit uns erlebt er das was uns beschäftigt. 
Er hat versprochen, dass er uns nicht verlassen wird - darum dürfen wir aushalten, 
dass er seinen Leib bewusst am Kreuz für uns, die Menschheit und auch ganz 
persönlich hingegeben hat. Gestern wie heute. 

Anbetung ist alles - Überwindung in Dankbarkeit zur Anbetung geben ...   


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

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Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 31.10.2026 09:09

Reformationstag  :
danke, dass Luther damals dies unter Lebensgefahr 'durchgezogen' hat - 
mit Gottes, des Christus Hilfe! und anderen Menschen in Führungsposition 

Samstag  Sabbat  

~~~~~~~~~~~~~~~~~ 

Einen andern Grund kann niemand legen 
ausser dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.  1.Korinther 3,11  

Lied: 341 oder 360  

Ev: Matthäus 5,1-10 (11-12)  Seligpreisungen  
Ep: Römer 3,21-28 Gottes Gerechtigkeit aus Glauben   

AT: 5.Mose 6,4-9 Anforderung zur Verehrung des einen Gottes 
(heute: durch Christus Jesus ...)
V4 / 5:  "Höre, Israel: 
(gilt auch heute: höret Nationen und Völker dieser Erde,heute, wie damals
(er ist derselbe, der von Anfang war und ist heute derselbe, wer kann das sagen? 
(die etlichen Theorien des Anfangs? oder Religionen, nein, )
Der HERR ist unser Gott, der HERR allein!
Und du sollst den HERRN deinen Gott lieben  

mit ganzem Herzen und mit deiner ganzen Seele
und mit deiner ganzen Kraft. ..." 


Pr: Matthäus 10,26b-33 Ermutigung zum Bekenntnis in Verfolungen  
fortlL: Offenbarung 7,1-8 Die Erlösten aus Israel und allen Völkern dieser Erde  (LUT84)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

LOSUNG des Tages:   

Unrecht Gut hilft nicht; aber Gerechtigkeit errettet vom Tode.  Sprüche 10,2 

Alle, die glauben, werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade  
durch die Erlösung, die durch Christus geschehen ist. 
Römer 2,24 


Luther: 
Herr, ich bin vor dir ein Sünder, du aber bist meine Gerechtigkeit. 
Darum bin ich fröhlich und singe unerschrocken. 
Denn meine Sünde vermag Deiner Gerechtigkeit nichts anzuhaben, 
auch wird Deine Gerechtigkeit mich nicht ein Sünder sein noch 
bleiben lassen. 
(Feier des Abendmahls, zeitlos) 
Gelobt seist Du, Herr, mein treuer Gott, 
mein Erlöser und mein Erbarmer. 
(c) Martin Luther 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Geist-Licht

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Re: Weltbevölkerungsuhr - Jesus kommt wieder ... - weck die tote Christenheit?

von Geist-Licht am 30.10.2026 22:21

Schönen Abend 
Burgen
 
Ich denke, die Christenheit ist wie betäubt oder in tiefem Schlaf.
 
Möglicherweise folgt sie unbewußt dem Wort Christi in freier Widergabe:
Sehet zu, euch wird kein Leid widerfahren, doch dies alles muß zuvor geschehen.
 
Wenn ihr aber von Kriegen und Empörungen hören werdet, so erschreckt nicht; denn dies muss zuvor geschehen, aber das Ende ist nicht sogleich da. (Lk 21,9)

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Geist-Licht

77, Männlich

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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Geist-Licht am 30.10.2026 22:01

Schönen guten Abend 
Burgen
Du schreibst:  Das Kreuz ist der Mittelpunkt des Glaubens an Jesus.
 
Sicher ist es, oder war, richtig. Ständig wird es immer wieder so für uns dargestellt.
Ein Kreuz auf christlichem Altar - mag noch angehen. 
Mit einer gekreuzigten Figur daran, welche Christus darstellen soll - ist für mich unerträglich.
 
Auf Golgatha wurde von unserem Erlöser und Heiland Jesus Christus das Kreuz überwunden!
Also erlöst vom Kreuz, so werden wir Auferstehnung und Himmelfahrt erleben.
 
Wie soll Auferstehung gehen, wenn sich am Kreuz festgehalten wird? Selber daran "genagelt"?
 
Seid Jahrhunderten werden die Menschen so voreingestellt, verpassen damit ihre eigene Auferstehung und Himmelfahrt.
 
Hinter den Verführungsworten verborgen,
befinden sich die Himmelspforten.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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nusskeks

56, Männlich

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Re: Wachstum in der Gegenwart Gottes

von nusskeks am 30.10.2026 10:46

Matthias: Mich würde interessieren: Wie erlebt ihr das?

Irgendwann wurde mir klar, dass Gottesdienst sich nicht im sonntäglichen Besuch der Ortsgemeinde und Lobpreis sich nicht in Gesang erschöpft. Im Gegenteil. Ich lernte aus der Schrift, dass mein ganzes Leben Gottesdienst und ein Lobpreis Gottes Herrlichkeit ist und sein soll (Rö 12,1ff und Eph 1,1ff).

Seitdem habe ich mein Leben dem angepasst. Jesus kann und muss überall dabei sein. Daheim, im Job, auf Reisen und in meiner Freizeit. Natürlich singe ich auch geistliche Lieder, jedoch ist dies aus meiner Sicht keine besondere Lobpreiszeit, zumindest nicht besonderer als der Rest meines Lebens. Denn mir ist klar, dass Gott meinen Gesang nicht sonderlich gut findet, wenn der Rest meines Lebens kein Lobpreis ist, ich den Nächsten nicht ganz praktisdch liebe oder Jesus gar aus Bereichen meines Lebens ganz herauszuhalten suche.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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matthias.h

41, Männlich

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Re: Wachstum in der Gegenwart Gottes

von matthias.h am 30.10.2026 09:49

Hallo Pausenc.
Danke dir, dass du diesen wichtigen Aspekt ansprichst! Genau darin möchten meine Frau und ich auch noch wachsen und lernen, die Liebe Gottes nicht nur zu empfangen, sondern auch ganz praktisch an unsere Mitmenschen weiterzugeben.

Wir haben beispielsweise begonnen, regelmäßig ein Altenheim zu besuchen. Da eine Freundin meiner Frau dort lebt, haben wir einen wunderbaren Einstieg in diesen Dienst gefunden. Während meine Frau ihre Freundin besucht, geselle ich mich gerne zu den älteren Damen, scherze ein wenig mit ihnen, höre ihnen zu und interessiere mich für ihre Geschichten. Es ist schön zu erleben, wie viel Freude man manchmal schon mit ein wenig Zeit und Aufmerksamkeit schenken kann.

Dabei denke ich an die Worte Jesu aus Matthäus 25,40: „Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan."

Aber auch im Alten Testament finden wir diesen Gedanken. In Jesaja 58,7 geht es darum, sein Brot mit den Hungrigen zu teilen, Bedürftige aufzunehmen und Menschen in ihrer Not nicht allein zu lassen.

Ich glaube, dass beides zusammengehört: die persönliche Zeit in Gottes Gegenwart, in der wir uns von seiner Liebe erfüllen und verändern lassen, und die gelebte Nächstenliebe, in der wir diese Liebe weitergeben.

Wir stehen da selbst noch am Anfang und möchten weiter darin wachsen. Deshalb danke ich dir für deinen Denkanstoß!

Ahava veShalom! ❤️

von mir zitierte Bibelstellen: Unrevidierte Elberfelder 1905 oder Luther 1912

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pausenclown

-, Männlich

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Beiträge: 615

Re: Wachstum in der Gegenwart Gottes

von pausenclown am 30.10.2026 09:24

Hallo Matthias.

In der täglichen Nachfolge Jesu, da hin gehen wo er auch hingegangen ist. Zu den Armen, Kranken, Sündern und Bedürftigen, quasi im Dienst am nächsten und jetzt weniger beim Musik hören.


Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.10.2026 09:24.

Burgen

-, Weiblich

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Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 30.10.2026 07:21

Freitag   


Der HERR hebt auf den Dürftigen aus dem Staub.  1.Samuel 9,27 
[V1-11 ein Blick auf die Herrlichkeit unseres Gottes] 
(Lobgesang Hanna: Unfruchtbare Mutter: des erbetenen Sohnes Samuel, 
der Gottes wichtiger Prophet wurde)  

Maria sprach: 
Meine Seele erhebt den Herrn, 
und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes; 
denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen.  Lukas 1,46-48 
(das kann jeder, der Christus Jesus liebt, ebenfalls aus ganzem 
oder auch ängstlichem, unsicheren Herzen singen ... mit den Lippen) 
(denn ER lebt in uns, nicht einzig im Kopf, ;) ) 


Lied BG: 742,2  

Der Hohe und Erhabene hält seine Kinder wert und sieht 
gerne  (
und freudig auf seine Menschenkinder?) 
auf das Niedrige im Himmel und auf Erd.  

(c) Nikolaus Ludwig von Zinzendorf  

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ 

TagesL: Lukas 22,49-53 
[Lukas gesamt zu lesen, studieren, wird empfohlen ...] 
Jesu Gefangennahme ... 

fortlL: Offenbarung 6,9-17 fünfte Siegel ... !!! 
V9 Und als es das fünfte Siegel auftat, 
sah ich unten am Altar die Seelen derer,   
die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes  
und um ihres Zeugnisses willen.  

10 Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr,  
du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht  
und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? 

12 Und ihnen wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, 
und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen müssten noch eine 
kleine Zeit, 
bis vollzählich !? dazukämen ihre Mitknechte (aus den Juden?) 
und Brüder (Christen?) , 
die auch noch getötet werden sollten - würden? - wie sie. 

V13-16 ... 
V17 Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns, 
      und wer kann bestehen?  
Kapitel 7 --- Die Versiegelten (morgen - zum/am Reformationstag) 
(Trostkapitel, so verstehe es - s.V1-3 und weiter)  LUT84 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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pausenclown

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 615

Re: Clownis Welt

von pausenclown am 30.10.2026 07:10

Hallo Sterntaler.

Ja, ich kann das gut verstehen und der Blick darauf, was Menschen alles tun können.
Wir beide kennen einen, der es ebenfalls durchlitten hat, wie grausam Menschen sind, Jesus. 

Gerne schreibe ich die Tage über Situationen aus der Zeit, die Mut machen.
Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.10.2026 07:10.
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