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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Burgen am 25.05.2026 10:02
Pfingsten Montag
Lied: 129
Freut euch, ihr Christen alle, Gott schenkt uns seinen Sohn; lobt ihn mit großem Schalle,
er sendet auch vom Thron des Himmels seinen Geist, der uns durchs Wort recht lehret,
des Glaubens Licht vermehret und uns auf Christus weist.
( (c) Georg Werner 1639 ) V1-4
Lied: 268
Strahlen brechen viele aus einem Licht. Unser Licht heißt Christus.
Strahlen brechen viele aus einem Licht und wir sind eins durch ihn.
( (c) Dieter Trautwein 1976 nach dem Schwedischen von Anders Frostensen 1972/1974 ) V1-5
Pr/Ev: Johannes 20,19-23 Erscheinung des Auferstandenen vor den Jüngern durch die verschlossene Tür
Ep: 1.Korinther 12,4-11 Verschiedene Geistesgaben - und die Einheit des Leibes und seiner Glieder
AT: 1.Mose 11,1-9 Der Turmbau zu Babel und die Sprachverwirrung durch Gottes Eingreifen =
= Auf, wir wollen uns einen Namen machen /über Gott stehend und Gericht Gottes
Psalm 51 ... Siehe, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen ...
die Mutter Jesu hat nicht in Schuld empfangen - sie empfing 'buchstäblich' durch den Heiligen Geist ...
LOSUNG
Mächtig waltet über uns seine Güte,
und die Treue des HERRN währt in Ewigkeit.
Halleluja. Psalm 117,2
Apostelgeschichte 2,5.7.11
5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation unter dem Himmel.
7 Sie entsetzten sich aber alle und wunderten sich und sagten: "Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? ...>
11 sowohl Juden als auch Proseyten, Kreter und Araber -
wie hören wir sie von den großen Taten Gottes in unseren Sprachen und unserer Mundart reden?
Lied 136,7
Du Heiliger Geist, bereite ein Pfingstfest nah und fern;
mit deiner Kraft begleite das Zeugnis von dem Herrn.
O öffne du die Herzen der Welt und uns den Mund,
dass wir in Freud und Schmerzen das Heil ihr machen kund.
(c) Philipp Spitta (1827) 1833
Martin Luther:
Glaube ist eine lebendige, verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade,
so gewiß, dass er tausendmal dafür sterben würde.
Und solche Zuversicht und Erkenntnis göttlicher Gnade macht fröhlich,
trotzig und lustig gegen Gott und aller Kreaturen;
das wirkt der heilige Geist im Glauben.
(c) Martin Luther
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von Burgen am 25.05.2026 00:36
Hallo Nusskeks
Hallöchen, ein allgemeiner Thread wäre vermutlich zum Pfingstfestgruss besser gewesen
Habe auch zuerst gedacht, dass der obige Eintrag kein Traum ist. Er ist mMn ein netter Pfingstgruß.
Das war heute der allererste Pfingsgruß im Forum, oder?
Und ja, auch ich habe schon das Empfinden gehabt, dass Gottes Geist manchmal recht stark zieht, dass es sich anfühlt, als gehe es über die Freiheit des menschlichen Erlebens hinausgeht. Und dieses gezogen werden, deutete für mich in meiner Situation, nicht davon zu laufen, sondern zu bleiben bei dem, was gerade die Situation des Alltags passend erschien. Sozusagen mit anderen Worten ausgedrückt, in der gegenwärtigen Spur des Willen Gottes zu bleiben.
Wir beten oder bitten doch oftmals, denke mal, um Gottes Führung und auch um Bestätigung von IHM dafür, auf dem richtigen Weg zu sein, oder? Diesem gefangen sein Empfinden deute ich dann als Gehorsam um eben in seiner Führung zu bleiben, weiter zu machen.
Also das hat dann, jedenfalls für mich nichts mit Unfreiheit oder Selbstentfaltung zu tun, sondern einfach das, das Gott Jesus selbst gerade gegenwärtig aktiv eingreift.
Klar, kann man sich dann gegen diese spezielle aktuelle Führung entscheiden. Doch dies würde ein schales Gefühl hinterlassen und manchmal sagt Gott ja auch zu dem betroffenen Menschen, gehst du diesen Weg nicht, werde ich einem anderen Menschen dies übertragen, oder ähnlich.
So sagen auch manche Glaubensmänner und -frauen, die dann im hauptamtlichen Dienst Gottes sind. Gehen sie weiter mit Gott auf dem speziellen Weg, werden sie immer tiefere Erfahrungen in der Beziehung mit Jesus haben, und Freude und seinen Segen genießen. Auch wenn es manchmal schwierig wird. Wir leben ja aus dem Glauben heraus, das ist ein Unterschied, aber auch ein Wissen darum auf dem richtigen Weg zu sein und zu wachsen.
Das zeigt sich bei jedem anders.
Gerade auch bei König David, Mose und den Propheten kann man sehr gut lesen, dass sie "Gefangene" Gottes des Vaters sind.
Und bei den beiden verlorenen Söhnen im Evangelium wird dann wiederrum deutlich, dass der Vater diese Art von Gehorsam in Art unterschiedlicher Liebe ausdrückt.
Gruss
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von nusskeks am 24.05.2026 16:54Hm. Wie soll man darauf antworten? Falls der Text "24.05.2026 13:13 - Geist-Licht" einen Traum beschreibt, so ist dieser mit Sicherheit nicht vom Gott der Bibel. Er enthält falsche Grundannahmen und falschen Gebrauch biblischer Begriffe.
In der Bibel beschreibt Gott Freiheit nicht nicht generell als ein Losgelöstsein von Bindungen, schon gar nicht einer Bindung von ihm selbst. Und was ist ein "Gefangener Gottes"? Die Kategorie ist erfunden da sie suggeriert, bei Gott gäbe es Menschen, die als sein Eigentum von Leid und Schmerz gepeinigt wären.
Der Text verwendet viele große christliche Begriffe: Freiheit, Geist, Licht, Liebe, Gott, Christus, Pfingsten. Das Problem ist aber, dass diese Begriffe nicht wirklich biblisch gefüllt werden.
Die erste falsche Grundannahme ist: Freiheit bedeute letztlich Freiheit von jeder Bindung. Die Bibel sieht das anders. Der Mensch ist nicht dadurch frei, dass er niemandem gehört. Er ist entweder der Sünde unterworfen oder Gott zu eigen. Jesus sagt nicht: „Entdecke deine innere Freiheit", sondern: „Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein" (Joh 8,36). Freiheit ist also nicht autonome Selbstentfaltung, sondern Befreiung durch Christus.
Darum ist auch die Frage falsch gestellt, ob jemand, der vom Teufel frei ist, dann ein „Gefangener Gottes" sei. Wer aus der Lüge in die Wahrheit kommt, wird nicht von der Wahrheit versklavt. Wer aus der Finsternis ins Licht gerettet wird, verliert nicht seine Freiheit. Er kommt zu dem zurück, wofür er geschaffen wurde. Die Bindung an Gott ist nicht das Gegenteil von Freiheit, sondern ihre Voraussetzung.
Die zweite falsche Grundannahme betrifft den Menschen selbst. Der Text klingt so, als liege im Menschen ein göttlicher Geist oder ein göttliches Licht, das nur von Bewusstseinsfesseln befreit werden müsse. Das ist nicht die Botschaft der Bibel. Der Mensch braucht nicht nur Bewusstseinserweiterung, sondern Erlösung. Sein Hauptproblem ist nicht ein verdunkeltes Bewusstsein, sondern Sünde, Schuld, Tod und Trennung von Gott.
Auch der Begriff „Geist" wird dadurch verschoben. Pfingsten bedeutet nicht, dass der Mensch mit einem göttlichen Innersten eins wird. Pfingsten bedeutet: Der auferstandene Christus sendet den Heiligen Geist. Dieser Geist verherrlicht nicht das göttliche Selbst im Menschen, sondern Christus. Er führt zu Buße, Glauben, Wiedergeburt und Heiligung.
So werden auch „Licht" und „Liebe" unscharf. Biblisch ist Licht nicht einfach inneres Bewusstsein, sondern Gottes Wahrheit, die in Christus offenbar wird. Liebe ist nicht eine diffuse göttliche Energie im Menschen, sondern Gottes heilige, rettende Liebe, die am Kreuz sichtbar geworden ist.
Deshalb klingt der Text zwar geistlich, aber seine Richtung ist eine andere: Er führt den Menschen in sich selbst hinein. Die Bibel führt den Menschen aus sich selbst heraus — zu Christus. Wahre Freiheit heißt nicht: Ich werde ein Bewusstsein Gottes. Wahre Freiheit heißt: Christus befreit mich von Sünde, Lüge und Tod, damit ich Gott gehöre und endlich der Mensch werde, als den Gott mich geschaffen hat.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von Geist-Licht am 24.05.2026 13:13Ein Geist über Raum und Zeit für den Vegangenheit und Zukunft keine Bedeutung haben.
Weil: Der ist frei von Belastungen und Fesseln.
Frei!
Doch was ist Freiheit? Bringt die Freiheit von einer Sache die Gefangenschaft einer anderen Sache? Wenn ich frei bin von Lug und Trug, bin ich dann ein Gefangener der Ehrlichkeit? Und wie verhält es sich dann mit GOTT? Wenn ich frei bin von der Hölle, bin ich dann ein Gefangener des Himmels? Wenn ich frei bin vom Teufel, bin ich dann ein Gefangener Gottes? Gibt es, so betrachtet, überhaupt eine absolute Freiheit? Doch und ja! GOTT ist der Inbegriff der absoluten Freiheit. Alles andere ist eine Einengung des Bewußtseins, eine Fessel, die das klare Licht des GÖTTLICHEN GEISTES im Menschen, mehr und mehr verdunkelt und verfälscht, bis es ganz erlischt.
Werde eines mit dem GÖTTLICHEN GEISTE in dir, und du wirst alle Fesseln deines Bewußtsein abstreifen. Klar wird das GÖTTLICHE LICHT aus dir erstrahlen und du wirst ein Bewußtsein GOTTES sein. Das ewige Licht der Liebe strahlt aus dir, und wird für andere sichtbar werden in deinen Worten und Werken, Gedanken und Taten.
Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.
Re: sündigt ein Christ nicht mehr?
von Burgen am 24.05.2026 09:52
Ja, nusskeks, das sind gute Fragen.
Ich denke und empfinde, wenn jemand sein Leben mit Jesus lebt, durch seinen innewohnenden Geist versiegelt worden ist und also Gottes Liebe in und durch Jesus für sich selbst glauben kann, trotz oftmals widriger Umstände und so, passiert ganz viel.
Zuerst wird der Neubekehrte meist oder oft dies alles nicht verstehen - aber, im Nachherein, je nach Persönlichkeit, Charakter und so, wird er wohl, vielleicht erst nach etlichen Jahren, erkennen, dass Gott und Jesus ihn sofort von Innen heraus sozusagen in die 'Seelenwaschmaschine' stecken. Und nie aufhören werden, die Seele desjenigen Menschen ganz individuell heilen und Sünde vielleicht bewusst werden lassen.
Und das ist meist in dieser gefallenen Welt ein lang anhaltender Prozess.
Er wird bestenfalls soweit in die Heilige Schrift durch Gott selbst eingeführt werden anhand durch Predigten hören, selbst in der Schrift lesend viele aha-Momente erleben und manchmal, oft, beglückt oder auch ratlos das Gelesene betrachten und einfach überhapt nichts verstehen.
Ein gutes Beispiel in dieser Hinsicht ist der fremdländische Finanzier, der im Wagen das damalige Buch Jesaja las auf seinem Heimweg und nichts verstand. Philippus hatte zur gleichen Zeit von Gott den Auftrag diesen Mann seine Hilfe anzubieten um zu verstehen, was er da für ein Buch - Schriftrolle, er da gekauft hatte. Und er erzählte ihm von Jesus - ähnlich wie Jesus den Emmausjüngern von sich die Schrift erklärte. Und dieser Mann wurde sofort im Geist und Wahrheit erfüllt, bekehrte sich, wurde wiedergeboren, glaubte an Jesus und wurde dann auch sogleich getauft.
Er kam als eine neue Schöpfung in seiner Heimat an.
Das war damals alles noch so frisch - und heute? Das ist der Unterschied ... und dennoch, Jesus allein gilt für jeden der glaubt, dass er ist, was er verspricht und sich nie ändern wird, ...
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Burgen am 24.05.2026 09:28
Pfingstfest
Es soll nicht durch Heer oder Kraft,
sondern durch meinen Geist geschehen,
spricht der HERR Zebaoth. Sacharja 4,6b
:::
Lied: 126
1 Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist,
besuch das Herz der Menschen dein,
mit Gnaden sie befüll,
denn du weißt, dass sie dein Geschöpfe sein.
7 Gott Vater sei Lob und dem Sohn,
der von den Toten auferstand,
dem Tröster sei dasselb getan in Ewigkeit all Stund.
(c) 1-7 Martin Luther 1524
:::
Ev: Johannes 14,15-19 (20-23a) 23b-27 Sendung des Beistands
15 wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten
16 und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen
anderen Beistand geben, dass er bei euch ist in Ewigkeit.
17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann,
weil sie ihn nicht sieht noch ihn erkennt.
Ihr erkennt ihn denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
(welch ein Versprechen!) ...
24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; ...
27 Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht
wie die Welt gibt, gebe ich euch.
Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam.
Pr/Ep: Apostelgeschichte 2,1-21
1 als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen
_ nachdem Petrus inmitten von etwa 120 Personen gepredigt hatte ...
Das Kommen des Heiligen Geistes 50. Tag nach Darbringung der Erstlingsgarbe,
auch Fest der Wochen genannt (2 Mose 34,22)
oder Fest der Ernte in Erinnerung ... (Erklrärung, ELB)
2 Plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen,
als führe ein gewaltiger Wind daher und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen, wie von Feuer,
und sie setzten sich auf jeden Einzelnen von ihnen.
4 Und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt
und fingen an, in anderen Sprachen zu reden,
wie der Geist ihnen gab auszusprechen. ...
AT: 1.Mose 11,1-9 Der Turmbau zu Babel
da wirkte Gott schon durch seinen Geist mit verheerender Auswirkung
(Ki- google nachgefragt:
„Verheerende Konsequenzen" bezeichnet außergewöhnlich schwere Schäden,
Zerstörungen oder katastrophale Auswirkungen,
die aus einem bestimmten Ereignis, einer Handlung oder einer Krise resultieren.
Der Begriff wird verwendet, um das Ausmaß von Naturkatastrophen,
schweren politischen Fehlentscheidungen,
Klimaveränderungen oder globalen Krisen zu beschreiben.)
Psalm 51,1-21 Nachdem David mit Batseba Ehebruch begangen hatte
und es verschwiegen hatte vor Gott Vater ...
(Augen Gottes sind überall, wie in Offenbarung beschrieben)
:::
LOSUNG
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
dass der König der Ehre einziehe. Psalm 24,7
(uns bekannt als Adventlied)
Apg 2,2.4
Es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen
Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
Und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist.
Lied, Oratorium:
Das ist das Fest, auf das die Völker warten in einer Welt,
die voll Zerstörung ist. ---
(c) aus: Herr, gib uns deinen Geist. Text: Johannes Jordan
Aus: Petrus Oratorium https: ABK.US/003 (Titel 28 Strophe 2)
(c) ABAKUS Musik Barbara Fietz .
https:// ABAKUSmusik.de
::::
wünsche euch / uns allen, da wo wir sind, einen friedsamen
und evtl heilenden Tag mit Jesus in seiner liebevollen
Gemeinschaft.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: sündigt ein Christ nicht mehr?
von nusskeks am 24.05.2026 08:48Sündigt ein Christ nicht mehr?
Oder, anders ausgedrückt: Ein Mensch darf sich Christus zuwenden. Der Heilige Geist nimmt Wohnung in diesen Menschen, versiegelt ihn und macht ihn dadurch zum Eigentum Gottes. Was geschieht mit dem Menschen, der er vorher war? Wird sofort alles beseitigt, was in und an diesem Menschen durch die Sünde beschädigt war? Was meint überhaupt "sündigt" ein Christ nicht mehr?
Sünde ist mehr als die einzelne falsche Tat. Sie ist nicht nur ein moralisches Problem, sondern hat durch den Sündenfall die ganze geschaffene Wirklichkeit betroffen. Die Trennung vom Schöpfer hat den Menschen nicht nur innerlich und ethisch beschädigt, sondern auch seine leibliche Existenz in den Bereich von Tod, Krankheit und Verfall hineingezogen. Mein Körper wird nicht deshalb krank und alt, weil jede Krankheit eine direkte Folge meines konkreten Fehlverhaltens wäre, sondern weil der Tod durch die Sünde in die Welt gekommen ist. Die Schöpfung ist noch Gottes gute Schöpfung, aber sie ist der Vergänglichkeit unterworfen und wartet auf Befreiung.
Sünde ist also in weiten Teilen schlicht beschädigte Materie. Das ich verfalle, mein Körper also alt wird, ist Teil der Sünde. Der gesamte biologische Kreislauf, Geburt, Leben und Tod, ist Teil der Sünde.
DIe Frage dieses Threads betrifft also nur einen kleinen Teilaspekt dessen, was man in der Bibel als "Sünde" und deren Folgen. Sie fokussiert sich auf den ethischen oder moralischen Teil. Auf die im Sinne des Willen Gottes falsche Tat. Macht ein Jesusnachfolger immer alles richtig? Stellt er sich nie wieder gegen den Willen Gottes? Was geschieht überhaupt, wenn ein Mensch den Heiligen Geist innewohnend hat und von ihm versiegelt wurde?
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 23.05.2026 21:47Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist. Joh. 3.8
Wir wollen uns be-geist-ern lassen, damit dieser Geist uns erfüllt. Denn da wo er ist, ist Hoffnung, Friede, Freude. Vielleicht nicht im Sinn von kein Krieg - aber von Gewissheit, er ist da, er trägt durch.
Sonntag 24. Mai 2026, 20 Uhr Raum Hauskreis-miteinander.
Herzliche Einladung zum Hauskreis
Chestnut und Team
Re: sündigt ein Christ nicht mehr?
von Burgen am 23.05.2026 10:10
11 Christus aber ist gekommen als Hoher Priester der zukünftigen[9] Güter und ist durch das größere und vollkommenere Zelt – das nicht mit Händen gemacht, das heißt, nicht von dieser Schöpfung ist –
12 und nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für alle Mal in das Heiligtum hineingegangen und hat ⟨uns⟩ eine ewige Erlösung erworben[10].
13 Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf die Unreinen gesprengt, zur Reinheit des Fleisches heiligt,
14 wie viel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist ⟨als Opfer⟩ ohne Fehler Gott dargebracht hat, euer[11] Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dient[12]!
15 Und darum ist er Mittler eines neuen Bundes, damit, da der Tod geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen.
16 – Denn wo ein Testament[13] ist, da muss notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat.
17 Denn ein Testament ist gültig, wenn der Tod eingetreten ist[14], weil es niemals Kraft hat, solange der lebt, der das Testament gemacht hat. –
18 Daher ist auch der erste ⟨Bund⟩ nicht ohne Blut eingeweiht worden.
19 Denn als jedes Gebot nach dem Gesetz von Mose dem ganzen Volk mitgeteilt war, nahm er das Blut der Kälber und Böcke mit Wasser und Purpurwolle und Ysop[15] und besprengte sowohl das Buch selbst als auch das ganze Volk
20 und sprach: »Dies ist das Blut des Bundes, den Gott für euch geboten hat.«
21 Aber auch das Zelt und alle Gefäße des Dienstes besprengte er ebenso mit dem Blut;
22 und fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.
23 ⟨Es ist⟩ nun nötig, dass die Abbilder der in den Himmeln ⟨befindliche Dinge⟩ hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Schlachtopfer als diese.
24 Denn Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, ein Abbild des wahren ⟨Heiligtums⟩, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen,
25 auch nicht, um sich selbst oftmals zu opfern, wie der Hohe Priester alljährlich mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht
26 – sonst hätte er oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an –; jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter[16] offenbar geworden, um durch sein Opfer[17] die Sünde aufzuheben.
27 Und wie es den Menschen bestimmt[18] ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,
28 so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne ⟨Beziehung zur⟩ Sünde[19] denen zum Heil[20] erscheinen, die ihn erwarten.
Elberfelder Bibel 2006, © 2006 by SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Witten/Holzgerlingen
bibleserver (c)
Ich finde, diese Verse, diese Zusammenstellung, diese Aussage sind äusserst wichtig, um überhaupt dies ganze Thema der Sünde zu verstehen.
Es geht ja, wie immer, um Jesus allein, der uns rettet - und uns die Kraft verleiht, als Kinder seines und unseres Vater in IHM überhaupt zu überleben in dieser gefallenen Welt.
Wer den Tag, jeden Tag mit IHM zusammen lebt, wird sicherlich manchmal innehalten und sich wieder neu justieren um nicht in Versuchung zu geraten. Er ist unser Helfer, unser Heiland und möchte, dass noch viele verlorene Seelen das erhalten, was nur ER uns schenken kann. Nämlich Neues Leben. Er ist niemals 'veraltet' und nutzt sich auch niemals ab. Im Gegenteil. Alle Tage ist er da und wartet darauf, dass wir, jeder einzelne, ihn bitten, anrufen um Hilfe und danken dafür, dass er da ist.
Sogar oder auch dann, wenn das Herz gerade schwer ist. Wie aufgezeigt den Anfang dieses Threads. Es geht um ihn, auch wenn niemand anders versteht, was jemand vielleicht gerade, menschlich gesehen, durchmachen muss. ER ist da. Ohne doppelten Boden.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Burgen am 23.05.2026 09:39
Samstag Sabbat
Gott tut große Dinge, die wir nicht begreifen. Hiob 37,5
Er lässt die Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Matthäus 5,45
BG: Lied 928,4
Gott ist es, der uns ewig liebt,
macht gut, was wir verwirren,
erfreut wo wir uns selbst betrübt,
und führt uns, wo wir irren;
und dazu treibt ihn sein Gemüt und die so reine Vatergüt,
drin er uns arme Sünder stets trägt als seine Kinder.
(c) Paul Gerhardt
TagesL: Sacharja 4,1-14 Fünfte Nachtvision:
Der Leuchter aus Gold und die beiden Ölbäume
fortlL: Hebräer 9,15-28 Darum ist er Mittler eines neuen Bundes,
damit, da der Tod geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen
unter dem ersten Bund,
die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen V15
V 27-28
Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber
das Gericht, so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert
worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne
<Beziehung zur> Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)


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