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Annika1983Bam

43, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 24

Re: Fresh Tag

von Annika1983Bam am 09.10.2026 05:41

Frohen Tag
9.10.26
Fresh Tag 
 Schalom
Wie alles?

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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 3139

Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 09.10.2026 05:13

Freitag  


Siehe, Gott der HERR hilft mir; wer will mich verdammen?   Jesaja 50,9  

Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja mehr doch, der auch 
auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt.   Römer 8,34 


Lied 346,2; V1-5

Such wer da will, Nothelfer viel, die uns doch nichts erworben; 
hier ist der Mann, der helfen kann, bei dem nie was verdorben. 
Uns wird das Heil durch ihn zuteil, uns macht gerecht der treue Knecht, 
der für uns ist gestorben. 

(c) Georg Weissel <1623> 1643 
(c) Melodie: Johann Stobäus 1613  


::: 

TagesL: Römer (14,20b-15,1); 15,2-6 
fortlL: Galater 4,21-31  



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

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Re: Weltbevölkerungsuhr - Jesus kommt wieder ... - weck die tote Christenheit?

von Burgen am 09.10.2026 05:03


Letzte Woche war ma die Überschrift in einer Zeitung zu lesen - die Weltbevölkerung würd zZt nicht mehr so steigen. 

Leider weiß ich nicht, ob sich das auf unser Land bezog oder allgemein. 
Aber es könnte vielleicht auch ein Hinweis darauf sein oder werden, 
dass Gott Vater jetzt seiner Entscheidung näher kommt, der Welt ein Ende zu bereiten. 

Mal schauen wie sich das entwickeln wird. 
Wenn es denn so wäre, könnte das auch bedeuten, dass es nicht mehr gar so viele Menschen geben würde, die in Kriegen und durch Kriege abgeschlachtet und getötet würden. Weiß nicht ob die Gedanken reine Spekulation sind. 

Jesaja 50,4-9 : Der Knecht Gottes im Leiden ... bot seinen eigenen Rücken dar denen, die ihn schlugen ... 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

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Re: Wenn du willst, so kannst du!

von Burgen am 08.10.2026 20:38



>>>Wo bleibt da jener einfache und kindliche Glaube, der von Gott, dem Schöpfer, Heil und Leben erwartet?

Daher meine Frage, ob nicht eine Art kollektiver Unglaube (der Moderne, der Neuzeit) das Denken und Leben heute kennzeichnet. Und die heutigen Denkvoraussetzungen unsere Erwartungshaltung in ähnlicher Weise blockieren wie es damals in Nazareth geschah. 
Merciful<<<

Bin mir nicht sicher, ob die Menschen von damals so ganz anders waren als heute. 
Die Weichen des Unglaubens, Ungehorsams und alles, was damit zusammen hängt, begannen ja schon im Garten Eden. Der Unterschied vielleicht zu damals sind letztlich die ausgeklügelten Bemühungen einem Gott zuzuhören, der nicht zu sehen ist. 

In einer Predigt war zu hören, dass aus Gnade das Angebot Gottes Jesus als Retter und Mittler anzunehmen nicht bedeutet, auf dem oft diskutierten schmalen Weg zu sein. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir dazu neigen, anderen nachzueifern, wie eben die Schafe kopflos und ängstlich werden, wenn sie die Stimme ihres Hirten nicht hören können. 

Abraham lebte ja lange vor der Sinai-Gesetzesgeschichte. Man könnte sagen, am Sinai durch das goldene Kalb und die zwei Steintafeln wurde deutlich, wie verdorben die Menschen allgemein doch sind. Und dass wir alle heutzutage leben, die Chance haben die Gnade Gottes auszuleben und eben nicht starr das Gesetz ausleben müssen. 
Und das ist durch das Leben Jesu besiegelt - inzwischen gibt es die auszulebenden Herzenstafeln in den Menschenherzen. Und jeder Mensch kann sich entscheiden, für oder gegen oder nur ein bisschen Jesus nachzufolgen. 
Dennoch, wer sein Leben Jesus gegeben hat, wird trotz des breiten Weges in den Himmel kommen. Es sei denn, er sagt sich von ihm ab und denkt nur noch Weihnachten an ihn. Wer weiß. 

Jesus hat ja schon Satan besiegt. Jedoch ist der schlau und die Menschen sind eben so, dass sie sich gerne auf das ausrichten, was sie sehen können und ausprobieren sowie gedanklich nachvollziehen. Nur die Schlinge zieht sich immer fester, weil der Fokus sich nicht auf Jesus und die Bibel bezieht, sondern auf das irdische evtl gute Leben. 

Die Gleichnisse dienen auch dazu, dieses für einzelne aufzudecken, denke gerade. 
Je mehr und tiefer Jesus in einem Menschenherzen leben darf, desto eher sind wohl die Scheidungen zwischen Welt und geistlichem Leben durch Jesus sichtbar. Die Liebe zu ihm wird dann fast schon dringlicher, wobei diese Liebe nicht nur ein Wort bleibt. 
Eigentlich hilft er uns jeden Tag ihn besser zu erkennen vom Herzen aus das Umfeld durch ihn wahrzunehmen. 

Man sieht ja schon, wie vor dem Gesetz die Menschen gerufen wurden Gottes Stimme zu hören und zu glauben, dass Gott spricht. Die Schrifttafeln des  Gesetzes Gesetzes zeigen schlicht auf, dass Menschen sie nicht halten können ... und das ist weltweit der Fall. Daher tritt Jesus aus Gnade selbst in den Riss und schenkt neues Leben. 
Entweder als heilendes sichtbares tun oder eben durch Heilung des vermutlich sehr harten Herzens eines Menschen innerlich bevor es aussen sichtbar wird. Das sieht man manchmal bei längeren Gefängnisaufenthalten einiger Menschen ganz gut. Oder eben bei Menschen, die von Religion zu einem Leben Gottes Jesus kommen. 

Hoffe, dass meine derzeitigen Gedanken nicht das Thema im Thread zerschneiden. Wir sind ja alle auf dem Weg ... die Bibel hilft uns auf der Linie zu bleiben, sie ist sichtbar und die Gnade Gottes durch sie erfahrbar, so oder so. 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.10.2026 04:52.

pausenclown

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 602

Re: Wenn du willst, so kannst du!

von pausenclown am 08.10.2026 17:20

Hallo.

Meine Beobachtungen und Gedanken dazu.

Ich glaube an Gottes Souveränität. Ich wüsste nicht, wie Gottes Handeln beeinflussen könnte.
Soll ich 10 Vater unser beten oder xy 1000 Euro spenden und Gott und dafür heilst du mich?

Lukas 9 
Da sprach Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Ist’s erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses zu tun, Leben zu retten oder zu verderben? .
Der Mann mit der verdorrten Hand ist der Hintergrund.
Jesus fragt ja nicht, ob es erlaubt ist zu heilen, sondern zu retten.
Diese Einschränkung damals und heute ist ein großer Unterschied.
Viele Erkrankungen waren damals eben tödlich und heute behandelbar. Man denke zB an eine Blinddarmentzündung. 

Viele der Wunder Jesu geschahen im Rahmen der Verkündigung und Sündenvergebung. Das setzt sich in der Apostelgeschichte fort.
Naja, nur nicht bei Paulus, der würde blind.
Und daraus eine Frage, wer ist heute noch als Gemeinde aktiv an den Hecken und Zäunen?

Meine letzte Beobachtung, Lazarus wird von den Toten auferweckt, welchen Anteil hatte jetzt sein Glauben daran?


Shalom Pausenclown.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.10.2026 17:21.

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 801

Re: Wenn du willst, so kannst du!

von nusskeks am 08.10.2026 12:33

Offtopic: Bei längeren Texten wird es sehr unübersichtlich, wenn man für jeden Satz einen Absatz macht. 

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2551

Re: Wenn du willst, so kannst du!

von Merciful am 08.10.2026 10:58

Und es begab sich, als Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er davon und kam in seine Vaterstadt
und lehrte sie in ihrer Synagoge, sodass sie sich entsetzten und sprachen:
Woher hat dieser solche Weisheit und solche Machttaten?
 
Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria? Und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas?
Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat er denn dies alles? Und sie ärgerten sich an ihm.
 
Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und in seinem Hause.
Und er tat dort nicht viele Machttaten um ihres Unglaubens willen.
 
(Evangelium nach Matthäus 13,53-58; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
          Wegen ihres Unglaubens tat er dort in Nazareth nicht viele Machttaten.
 
In heutiger Zeit würde ich einem Menschen, der nicht geheilt wird, nicht zu verstehen geben, er habe keinen Glauben.
 
Eine solche Unterstellung wäre problematisch:
 
1. Es lässt sich nicht sicher beweisen, dass Glaube oder Unglaube über den Verlauf einer Krankheit entscheiden.
 
2. Der Glaube lässt sich nicht messen, ein vermeintlicher Unglaube kann nicht sicher festgestellt werden.
 
3. Der unterstellte Unglaube würde im Sinne einer persönlichen Schuld interpretiert werden.
 
Der Mensch hätte dann durch seinen Unglauben eine ansonsten mögliche Heilung verhindert.
 
Aber umgekehrt erwartet doch der Glaube Heil und Rettung gerade nicht von sich selbst.
 
Der Heilung suchende Mensch unterstellt sich dem Christus: Wenn du willst, so kannst du mich reinigen.
 
Wenn also der Mensch sich nicht selbst zu heilen vermag, wie sollte er dann seine Heilung verhindern können?
 
          Etwas anderes ist es meines Erachtens, wenn der Unglaube nicht so sehr als persönliche Schuld angesehen wird.
 
Den Menschen in Nazareth fiel es schwer, auf den zu vertrauen, der über Jahre hinweg als Zimmermann bekannt war.
 
Die Menschen waren irgendwie gefangen in ihren Gedanken.
 
Wie sollte jener Zimmermann nun der Messias sein?
 
Wir heutigen Menschen sind seit vielleicht 300 oder 400 Jahren durch Aufklärung, Rationalismus, Materialismus geprägt.
 
Wir halten es heute mit der Urknalltheorie, der Evolutionsbiologie, der Psychoanalyse, mit künstlicher Intelligenz.
 
Wir können vieles erklären, begründen, können Ursachen und Wirkungen benennen.
 
Wohlgemerkt, ich bin nicht gegen wissenschaftlichen Fortschritt oder technologische Innovation.
 
Der Mensch sollte seine Möglichkeiten, etwa auf dem Gebiet der Medizin, innerhalb ethischer Grenzen nutzen.
 
Aber ist es nicht so, dass der Mensch der Neuzeit Gott aus seinem Weltbild mehr und mehr hinausgedrängt hat?
 
Heutige Gesellschaften haben sich weitgehend von Glaube, Bibel und Kirche distanziert und emanzipiert.
 
Dies mag freilich von Land zu Land, von Nation zu Nation unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
 
Aber tendenziell wachsen heutige Menschen in diese Prägung hinein.
 
Wo bleibt da jener einfache und kindliche Glaube, der von Gott, dem Schöpfer, Heil und Leben erwartet?
 
Daher meine Frage, ob nicht eine Art kollektiver Unglaube (der Moderne, der Neuzeit) das Denken und Leben heute kennzeichnet.
 
Und die heutigen Denkvoraussetzungen unsere Erwartungshaltung in ähnlicher Weise blockieren wie es damals in Nazareth geschah.
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.10.2026 19:01.

pausenclown

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 602

Re: Clownis Welt

von pausenclown am 08.10.2026 09:13

Hallo.

Nebenan wird das Thema Heilung und Glaube diskutiert.
Ich schreibe hier etwas darüber, natürlich mit aus einer anderen Perspektive und da ich nicht nerven möchte, kann man ab hier lesen oder aufhören zu lesen.
Ich glaube, du glaubst, wir glauben, was bedeutet eigentlich glauben?

In der jüdischen Tradition bedeutet der Glaube Emuna. Das Neuen Testament verwendet das Wort Pistis für Glaube.
Aus meiner Erfahrung und Beobachtung wird das Wort Glaube in christlichen Kreisen mit einem Fürwahrhalten definiert. Richtig Glauben, dass richtige Glauben und oft ein Anhäufen von Wissen. Glaube, eine intellektuelle Leistung.
Der Zweifel ist der Gegensatz zum Glauben und befindet sich im Wettstreit.
Du wurdest nicht geheilt, weil dir Glaube fehlt, oder du zweifelst zu sehr, kein Wunder wirst du nicht geheilt….

Das hebräische Wort Emuna, ist mehr ein Konzept.
2.Mose 17.12
Aber Mose wurden die Hände schwer; darum nahmen sie einen Stein und legten ihn hin, dass er sich daraufsetzte. Aaron aber und Hur stützten ihm die Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände erhoben, bis die Sonne unterging
Die meisten Bibeln übersetzen mit: „...so blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging.“ Eine präzisere Übersetzung lautet jedoch: „...und seine Hände waren Glaube (Emuna) bis zum Untergang der Sonne.“

Es geht nicht darum, sich im Kopf krampfhaft anzustrengen, eine biblische Formel ganz fest für wahr zu halten, damit das Wunder oder die Heilung passiert. 
Emuna bedeutet stattdessen, sich trotz der sichtbaren Umstände und Ängste fest in Gott zu verankern,wie die gestützten Arme von Mose und die Treue zu ihm zu halten – unabhängig davon, wie die Situation im Moment aussieht.
Vielleicht kann man es so ausdrücken: Aus dem Kopf hin zu taten.

Emuna und Zweifel.
Zweifel im Kopf und Emuna in den Füßen, eine Zusammenfassung rabbinischer Theologie.
Da Emuna eine Handlung ist, zeigt sie sich nicht darin, was du gerade fühlst oder denkst, sondern darin, was du tust.
 
Markus 9, 24
Ein Vater, dessen Kind schwer krank ist bzw. besessen, geht zu Jesus. Seine Gedanken sind voller Angst und Zweifel. Er schreit: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“
Wir wissen nicht was und welche Zweifel er im Kopf hatte konkret, aber Emuna hat ihn in Bewegung gebracht, er brachte das Kind zu Jesus, trotz Zweifel oder Unglaube im Kopf.

Emuna braucht Gemeinschaft und Unterstützung.
So wie Moses seine Arme gestützt wurden, brauchen wir diese Unterstützung aus der Gemeinschaft.

Emuna braucht Training.
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen… kennt jeder.
Erst Lehrling, dann Geselle (Handwerker) dann die Meisterprüfung. Das Hebräische Wort Handwerker und Emuna haben dieselbe Wurzel. Der Handwerker Uman.
Emuna ist wie der Seelenmuskel der trainiert wird.

Emuna ist die Kraft, in der Wartezeit nicht umzukippen. 
Natürlich kann ich dafür beten, Emuna zu empfangen.

Zum Schluss ein Zitat von Rabbi Nachmann.
"Die ganze Welt ist eine sehr schmale Brücke, und das Wichtigste ist, sich überhaupt nicht zu fürchten.“ Das bedeutet praktisch: Die Füße gehen voran, auch wenn der Kopf zittert.

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.10.2026 09:15.

Burgen

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Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 08.10.2026 08:30

Donnerstag ,  immer noch in der Ernte-Dank-Woche: 


Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit. 
Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer.  Habakuk 2,3  

[Frage: welche Weissagung?
interessant ist, in welchem biblischen Zusammenhang 
diese Aussage steht. --> Gott unterscheidet zwischen 
Gerechten und Ungerechten (Erklärung ELB)
Habakuk 2,1-5]

Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde 
und ist dabei geduldig, 
bis sie empfange den Frühregen und Spätregen.  Jakobus 5,7 


Gebet Julia Esquive'l 

Einstweilen bitte ich dich, Herr, mache tief in meinem Herzen 
die Botschaft lebendig vom Fest des Lebens! 
Vom leeren Grab! Vom siegreichen Kreuz! 
Auf dass deine Stimme jeden Morgen neu meine Ohren öffne 
mit der immer neuen Botschaft: 
Geh und sage meinen Brüdern, dass ich den Tod besiegt habe. 

(c) Julia Esquive'l 

:::  

TagesL: Markus 3,31-35 
V33 Und Jesus antwortete: 
Wer sind meine Mutter und meine Brüder? 
V34 Und er blickte umher auf die um ihn im Kreise Sitzenden 
und spricht: 
Siehe, meine Mutter und meine Brüder! 
V35 Wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und 
<meine> Schwester und <meine> Mutter. 

fortlL: Galater 4,8-20 
V9 jetzt aber habt ihr Gott erkannt - vielmehr seid ihr von Gott erkannt worden. 
Wie wendet ihr euch wieder zu den schwachen und armseligen Elementen zurück, 
denen ihr wieder von Neuem dienen wollt? ... 

V16 Bin ich also euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit sage? 
V19 Meine Kinder, um die ich abermals Geburtswehen erleide, 
      bis Christus in euch Gestalt gewonnen hat - 
V20 ich wünschte aber, jetzt bei euch anwesend zu sein und 
      meine Stimme zu wandeln, denn ich bin wegen euch im Zweifel   ELB 

 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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2.Kor 12,7-9 : Was kann mit dem Dorn im Fleisch bei Paulus gemeint sein?

von Burgen am 07.10.2026 22:09

Hallöchen 

in dem Thread zu den Heilungsgeschichten Jesu wurde der Dorn im Fleisch des Paulus genannt. 

Vor einigen Tagen fragte im Logos Team nach, ob es erlaubt ist, Suchkriterien hierher zu kopieren. 
Es ist erlaubt, Text und Quelle sind erlaubt zu kopieren. 

::: 

Das Thema zum Dorn im Fleisch des Paulus hatte ich zB immer in dem Zusammenhang seiner Schläge, Gefängnisse und Ablehnungen, also Schmerzen gesehen. Denn immerhin war er von einem dekorierten Christenverfolger zu einem ünerzeugten und kompromisslosen Nachfolger Jesus des Christus geworden. 

Meine Frage in der logos-Suche, aus meiner dortigen Büchersammlung: 
2.Kor 12,7-9 ist mit dem Dorn im Fleisch die Misshandlung, Gefängnis und Schläge des Pauls gemeint?

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Nein, der Dorn im Fleisch wird als "ein Engel Satans" beschrieben, der Paulus "mit Fäusten schlägt" (2. Kor 12,1–10)—nicht als die Verfolgungen, die Paulus später erlitt. Die Interpretationen sind tatsächlich vielfältig und umstritten.

Vier Hauptdeutungen werden diskutiert: fleischliche Versuchungen, Schuldgefühle aus seiner Zeit als Verfolger, eine körperliche oder nervliche Erkrankung, oder ein persönlicher Gegner1. Seit Tertullian vertreten die meisten Ausleger die Ansicht einer körperlichen Krankheit—etwa Malaria—, die andauernde Qualen verursachte, offensichtlich war, aber Paulus' missionarische Arbeit nicht behinderte2.

Allerdings gibt es auch eine gegensätzliche Position: Einige Ausleger argumentieren, dass "Dorn im Fleisch" wahrscheinlich eine Person meint, nicht eine Krankheit, da "Dorn" im Alten Testament ein verbreitetes Idiom für menschliche Feinde war1. Ein Bibelkommentar deutet darauf hin, dass "ein Engel Satans" möglicherweise einen dämonisierten Menschen bezeichnete, der Paulus' Leben schwer machte, und dass die Wendung "mit Fäusten schlagen" in der Bibel normalerweise Misshandlung durch Menschen beschreibt3.

Allerdings kann keine einzelne Deutung mit Sicherheit nachgewiesen werden4. Paulus selbst gibt keine klare Erklärung ab—möglicherweise absichtlich, da er sich nicht für die genaue Natur des Dorns interessierte, sondern für dessen theologischen Ursprung, seine Ursache und seinen Zweck: Paulus vor Hochmut zu bewahren4. 

Quellbücher:

1
John Rea, „Thorn in the Flesh", in The Wycliffe Bible Encyclopedia, hg. von Charles F. Pfeiffer und Howard F. Vos (Moody Press, 1975). [Siehe hier, hier.]
2
Graham H. Twelftree, Paul and the Miraculous: A Historical Reconstruction (Grand Rapids, MI: Baker Academic, 2013), 160.
3
Nicola Vollkommer, Was bleibt, wenn Gott schweigt: Biblische Erfahrungen von unerhörten Gebeten und unerschütterlichem Vertrauen (Hänssler, 2026). [Siehe hier.]
4
Derek R. Brown, E. Tod Twist, und Wendy Widder, 2 Corinthians, hg. von Douglas Mangum und John D. Barry, Logos Research Commentaries (Bellingham, WA: Logos Bible Software, 2026). [Siehe hier, hier.] 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 

Bin echt erstaunt darüber, dass meine obige Frage mit einem klaren "nein" beantwortet wurde. Obwohl die weiteren Ausführungen dennoch darauf schließen, dass Paulus mit seiner Vergangenheit, vielleicht sogar sein Charakter in der Vergangenheit mehr oder weniger durch Satan angegriffen wird. 

Paulus äussert sich ja nicht direkt zu dem, was er durch Satan zu erleiden hat. Und Gott dies sogar zulässt. Immer wieder jedenfalls muss er sich vor Gott demütigen damit er nicht stolz oder hochmütig würde, war zu lesen. 

Das ist vielleicht die Gefahr, er wird ja als Intellektueller und schwer verständlicher Mensch sogar von Petrus bezeichnet. Rein menschlich könnte man sagen, dass er von Zeit zu Zeit etwas über die Mütze bekommen müsse. 

Wir wissen aber auch, dass wirklich alles zum Besten dient.
Es also niemals Strafe durch Gott ist. Es ist eher nützlich um geistlich zu wachsen und Jesus immer besser lennenzulernen und in Ihn durch ein erneuertes Herz und Denken zu verändern. 

Mir fällt da Mose ein. Und eben Paulus. Beide Männer werden sehr demütig bezeichnet. 
Und wie Jesus freiwillig nach Jerusalem hoch geht um seinem leiblichen Tod in die Augen zu sehen, ebenso geht später Paulus nach Rom offenen Auges seinem schlimmen Tod entgegen. 

Beide wissen, dass danach etwas viel Besseres kommen wird. 

Und ich denke bezüglich Heilung, die wir erbeten, aber nicht kommen sehen, dennoch Gott loben und preisen - die Herzen erheben voll Vertrauen, weil er es gut mit seinen Kindern meint. Unser gesunder Körper wartet im Himmel, dem dritten Himmel auf uns. 

Deshalb können wir natürlich schon jetzt in allen anderen Lebenszusammenhängen allein durch Gewissheit seiner unendlich wahrhaftigen Liebe glauben, beten und trotzdem danken dass er ist der er ist. So denke und empfinde gerade. 

burgen 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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