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ignats

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Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

from ignats on 08/11/2020 11:55 AM

Andreas schrieb: "Diese Sitte wurde folgendermaßen erklärt:
Lassen sie ihn ertrinken, dann habe sie ihr Recht bekommen, werde aber nie mehr ihren Frieden finden.
Fischen sie ihn heraus, dann haber sie auf ihr Recht verzichtet, werden aber künftig wieder in Frieden leben können.

Dazu finde ich keinen Zugang. Für mich persönlich bezweifle ich stark, dass der Tod des Mörders eines meiner Familienmitglieder mich in Unfrieden stürzen würde,

Aber - das Thema "Vergebung" ist ein weites Feld. Meiner Ansicht nach hat Jesus nicht gelehrt, bedingungslos zu vergeben. Wir Christen sind nicht verpflichtet, ohne Wenn und Aber zu vergeben. Gott vergibt uns unsere Schuld auch nicht bedingungslos. Das Evangelium lehrt, dass Gott Schuld grundsätzlich nur in Christus, niemals an ihm vorbei. "Wenn wir unsere Sünden bekennen, dann erweist Gott sich als treu und gerecht: Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem Unrecht, das wir begangen haben" (1Joh 1,9)."

Erwartet Gott von seinen Kindern mehr, als er selbst zu gewähren bereit ist? Sicher nicht. Jesus sagt: "Wenn dein Nächster gegen dich sündigt, weise ihn zurecht, und wenn er es bereut, dann vergib ihm. Selbst wenn er siebenmal am Tag an dir schuldig wird, sollst du ihm verzeihen, wenn er kommt und sagt: Ich bereue es!" (Lk 17,3 b -4)."

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Vielton

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Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

from Vielton on 08/11/2020 11:02 AM


Meine Antwort passt hier wohl nicht exakt hin, denn es geht ja wohl nur um "schwere" Fälle, regelrechte Verbrechen etc.. Da kann wohl ein Betroffener auch nicht alleine mit klar kommen. 

Aber wenn man mal an das "Normale" denkt, was es immer wieder gibt, dann würde ich sage: ja, Gott erwartet auch dann unsere Vergebung. Er tut es schließlich auch! Wenn Er nur das vergibt, was wir erkannt, eingesehen und bereut haben, oh dann sähe es schlecht für uns aus! Gott vergibt auch ohne Einsicht unsererseits ("Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun"), also sollen wir es auch.
Nur mal so viel - wie gesagt - es trifft das Thema nicht ganz. 

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Vielton

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Re: Gemütliches Café

from Vielton on 08/11/2020 10:49 AM

Hi Burgold,

ja, das kann ich mir für Chorsingen sehr wohl vorstellen, dass das in dieser Zeit riskant ist. Gerade beim Singen werden ja viel mehr Ärosole oder wie das heißt ausgestoßen und dann steht man auch noch nahe beieinander und wird wohl kaum mit Maske singen können.
In meiner Gemeinde gibt es aber keinen Chor sondern "nur" Musikteams (Sängerinnen, Gitarren, Klavier, evt. Schlagzeug, ...) und die 4 bis 8 Leute können große Abstände wahren. 

Zu meinem Komponieren: will ja eine CD mit eigenen Liedern rausbringen. Die wird weder supermodern bzw verpoppt sein noch superklassisch - irgendwie so dazwischen. Das Arrangement soll auch ein bisschen "interessant" sein. Hab in meiner Gemeinde durchaus mehrere "Mitmacher", haben auch schon Probeaufnahmen gemacht, kommen dennoch, auch aus Zeitgründen, weil jeder arg beschäftigt ist, nicht so recht weiter. Einige der Lieder sind meinem Empfinden nach durchaus für einen Chor geeignet. Ich versuche jedenfalls gerade einen neuen Anlauf. (was man in meinem Profilbild sieht, ist übrigens geändert: Statt "Du bist Liebe" heißt es jetzt "So ist Liebe". Die Textgrundlage ist das Hohelied der Liebe, 1. Kor 13, 4 bis 8)

Sonst alles schön hier im Alpenvorland: einen der wenigen Regionen, wo die Wälder gut durchnässt sind!
Und so waaaahnsinnig heiß wird´s hier auch nicht. 


 

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ignats

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Re: Mein Besuch im Reich Gottes

from ignats on 08/11/2020 10:17 AM

Ja, und dann wäre da noch die Frage: Welchen Preis bezahlst Du denn für Deinen angeblichen Blick in den Himmel? Paulus schrieb ja: 2. Kor. 12,7: "Und damit ich mich wegen der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Pfahl fürs Fleisch gegeben,"

Paulus wusste, dass er sich ohne diesen "Pfahl fürs Fleisch" über andere Menschen erheben, dass er leicht überhelblich sein könnte, weil ihm diese Gnade geschenkt wurde.

Es beliebt Dir zu schreiben: "Vor ein paar Jahren gab es einen IS Kämpfer der durch Schüsse gestorben ist und danach zurück kam, Buße tat und heute das Evangelium verkündet. Du würdest das diesem Pastor sicher nicht glauben und würdest sagen, dass du das nicht beurteilen kannst.

Das Johannes Evangelium sagt uns, dass noch nie jemand in den Himmel aufgefahren ist, um dann von dort wieder zurpückzukehren - außer Jesus selbst. Und das gilt auch für ehemalige IS-Kämpfer.

Es stört mich nicht, wenn Du Fragen an den und zum Glauben hast. Aber es wäre besser, Du unterließest es, Behauptungen zum Glauben aufzustellen, die lediglich Deine noch große Unkenntnis offenbaren.

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Cleopatra
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Re: WARUM IST GLAUBEN FÜR SO VIELE MENSCHEN SCHWIERIG?

from Cleopatra on 08/11/2020 09:24 AM

Hallo Burgen,
 
nein, ich habe den Eindruck, dass du allgemein sehr belesen bist.
 
Hatte jetzt nichts mit deinen Beirägen zutun, sondern mit dem Thema Wissen allgemein.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen

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Re: Tageslesung (10) Denn Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nich

from Burgen on 08/11/2020 09:14 AM



Die Gerechten freuen sich und sind fröhlich vor Gott und freuen sich von Herzen. __ Psalm 68,4 

Freut euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! __ Philipper 4,4 

Kl: Epheser 5,15-20
Bl: Markus 6,7-13

Ich will dich all mein Leben lang, o Gott, von nun an ehren, man soll, deinen Lobgesang an allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich, mein Geist und Leib erfreue dich! Gebt unserm Gott die Ehre! (Johann Jakob Schütz)

Joh 6,35 Jesus spricht: 

ICH BIN das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern, 
und wer an mich glaubt, wird nimmermehr dürsten. 

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Burgen

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Re: Tageslesung (10) Denn Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nich

from Burgen on 08/11/2020 09:14 AM



Die Gerechten freuen sich und sind fröhlich vor Gott und freuen sich von Herzen. __ Psalm 68,4 

Freut euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! __ Philipper 4,4 

Kl: Epheser 5,15-20
Bl: Markus 6,7-13

Ich will dich all mein Leben lang, o Gott, von nun an ehren, man soll, deinen Lobgesang an allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich, mein Geist und Leib erfreue dich! Gebt unserm Gott die Ehre! (Johann Jakob Schütz)

Joh 6,35 Jesus spricht: 

ICH BIN das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern, 
und wer an mich glaubt, wird nimmermehr dürsten. 

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Burgen

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Re: WARUM IST GLAUBEN FÜR SO VIELE MENSCHEN SCHWIERIG?

from Burgen on 08/11/2020 08:57 AM




Liebe Cleo, 

du hast den Eindruck, dass ich das hier schreibe, was ich in Büchern irgendwann mal gelesen habe? 

Nun, dem ist nicht so. 

Morgens um 8.30 "gibt" es Andrew Wommeck. Nachmittags 15-16 Uhr "gibt" es hin und wieder Joyce und danach Joseph Prince, der meist aus dem AT Bibelstellen, Buchstaben und Auslegungen "bringt". 

Das ist alles. 


Joh 6,35 Jesus spricht: 

ICH BIN das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern, 
und wer an mich glaubt, wird nimmermehr dürsten. 

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Cleopatra
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Re: WARUM IST GLAUBEN FÜR SO VIELE MENSCHEN SCHWIERIG?

from Cleopatra on 08/11/2020 07:34 AM

Hallo liebe Burgen,
 
na sowas, und ich dachte, dass du heute immernoch so viel liest, dann ist aber auf jeden Fall immer sehr viel hängen geblieben.
 
Zum Thema Abendmahl gibt es ja viele Predigten, die, von der du sprichst, habe ich bisher noch nichts gehört, aber grundsätzlich empfehle ich auch denen, die zum Beispiel ein Problem haben, Dinge aus der Bibel zu glauben, sich vielleicht auch mal Predigten dazu anzuhören von Menschen, die gut Hebräisch können, die sich auch im Judentum auskennen oder eben ein großes Wissen über die Bibel haben.
 
Dein Hinweis, mitzuschreiben, finde ich auch sehr wichtig.
 
Letztens habe ich meinen Ordner von einer Ferienbibelschule wiederentdeckt und als ich darin herumblätterte, kamen viele Dinge wieder in den Sinn, die ich so nicht mehr bewusst gewusst habe.
Bei uns in der Gemeinde schreiben einige auch mit. Das hilft bei der Konzentration und eben auch, sich Dinge besser zu merken, auch für später.
 
Viele sagen ja auch "ich glaube nur das, was ich auch sehe", dabei sehen sie nicht die Fingerabdrücke Gottes. Wie zum Beispiel die Natur.
An einem Nachmittag bin ich mal mit dem Hund spazieren gegangen und habe versucht, nur in der Natur unterschiedliche Untergründe zu fotografieren.
Da ist das Blatt mit seinen vielen schönen Facetten, der Himmel mit Wolken, die Rinde, das Moos, die Erde, so viele unterschiedliche Formen und Farben. Das ist so enorm kreativ.
 
Gott möchte auch, dass wir glauben, und nicht, dass wir nur zugeben, was bewiesen wurde.
Gott möchte ein freiwilliges Herz, aber weil wir so klein und schwach sind, denke ich, dass er immerwieder Hilfestellungen gibt.
 
Und Gott lässt sich ja auch täglich erfahren.
 
Ich kann mir aber vorstellen, dass es heute schwerer geworden ist, für den Menschen zu glauben, einfach, weil es immer mehr Glaubensrichtungen gibt. Und weil heutzutage alles tolleriert werden "muss".
 
Heute denkt der Mensch allgemein auch sehr viel von sich, wenn wir mal sehen wie weit der Mensch in der Technick und in der WIssenschaft ist.
Wie endlich dieses Wissen und Können ist, bekommen wir auch immerwieder gezeigt, siehe so manche Krankheiten.
 
Aber ich denke, dass dieses "sich besser fühlen" auch ein großes Hindernis sein kann. Wir fühlen uns nicht abhängig von Gott.
 
Liebe Grüße ,Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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ignats

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Re: Mein Besuch im Reich Gottes

from ignats on 08/11/2020 07:32 AM

Irdisch können wir das ja gar nicht so erfassen was uns im Himmel erwartet! Das sagt sogar die Bibel: Es ist vielmehr mehr das eingetreten was schon in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist: WAS KEIN OHR JEMALS HÖRTE, WAS KEIN AUGE JEMALS SAH UND WAS KEIN MENSCH SICH VORSTELLEN KANN, HÄLT GOTT BEREIT DIE IHN LIEBEN1. KORINTHER 2:9

Du irrst abermals. Es ist wichtig, die Schrift unter Anleitung zu lesen. Da geht es eben nicht um die Herrlichkeiten im Himmel, sondern um die Wahrheiten, welche zum ersten Mal im NT geoffenbart wurden, Diese Weisheiten hätten Menschen nie durch Forschen und Untersuchen herausgefunden. Der menschliche Geist hätte diese wundervollen Geheimnisse niemals entdecken können, die uns zu Beginn des Evangeliumszeitalters gegeben wurden, wenn er nur auf sich selbst angewiesen gewesen wäre. Menschliche Vernunft ist völlig unzureichend, um die Wahrheiten Gottes zu erkennen.

Man kann sich die Schrift nicht selbst auslegen, ohne die Leitung des Heiligen Geistes.

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