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Re: Harmonie - Frieden - Einssein?
von Burgen am 05.10.2026 08:38
Hallöchen,
gerade in meinen Notizen in Logos-Bibelsoftware gefunden:
Lass dich fallen und flieg! WIE DER GLAUBE VOM KOPF INS HERZ GELANGT - Buchtitel
Unser Gewissen ist Teil des seelischen Bereichs und durchaus in einem gehörigen Maße schief geprägt durch ebenso schiefe und schlicht menschliche, sprich: sündhafte Autoritäten. Manche Christen glauben, ihr Gewissen sei quasi die göttliche Instanz in ihrem Leben.
Doch dagegen spricht bereits die simple Beobachtung, dass manche Menschen ohne Gewissensbisse töten können – weil das Gewissen durch Fehlprägung genügend abgestumpft ist.
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Wir hatten seit einiger Zeit hier schon öfter soetwas wie Differenzen zum Begriff Gewissen.
Obiger Erklärungsversuch stellt das Gewissen auf ein neues Fundament - zumindest ist es einen Versuch wert, dieses Gewissen in uns neu zu bewerten.
Denke, je 'feinfühliger' jemand ist, desto mehr spüren wir in manch einer Situation, dass das "Gewissen anschlägt", sich bemerkbar macht. Und da es, wie oben beschrieben, zum ganz normalen Menschsein gehört, dürften wir davon ausgehen, dass dies eben nicht unbedingt der Führung Gottes unterliegt.
Die Schrift sagt ja im NT, prüft alles und das Gute behaltet.
Und dieses Prüfen kann in manchen Fällen ein inneres Hin-und-Her bringen, auch von Angst, Scham und Unsicherheit. Letztlich aus Gottes Sicht für den Menschen Heilung bringen und in einen nächsten Schritt führen, der uns als Lösung des ruhigen Gewissens gar nicht im Blick war.
Heißt, die Sicht der Gefühle kann eine große Veränderung hervorbringen, einen neuen Weg im Glauben einzuschlagen, den wir ohne Jesus Christus nie wagen würden. Das bedeutet wohl auch ein Warten auf die Antwort Gottes auf Fragen, die jemand noch gar nicht gestellt hat, vielleicht.
Fazit: das Gewissen in uns, wenn es anschlägt kann in eine Sackgasse führen, ebenso aber auch in die Freude, auf dem richtigen Weg zu sein und sich dafür oder dagegen entschieden zu haben.
Gott Jesus liebt uns, dessen dürfen wir gewiss sein.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19
von Burgen am 05.10.2026 08:09Montag
Ich habe es gewagt, zu meinem HERRN zu reden, obwohl ich Staub und Asche bin. 1.Mose 18,27
[Hier in dieser Situation 'verhandelt' Abraham gerade mit Gott wegen Lot in Sodom, der sündigen Stadt, welche er vernichten wollte]
Matthäus 15,27-28 [Die kanaanäische Frau bittes Jesus ...: ]
Die Frau entgegnete:
Ja, Herr! Aber die Hunde fressen doch die Krümel, die vom Tisch ihrer Herren herunterfallen.
Darauf antwortete Jesus:
Frau, dein Glaube ist groß! Was du willst, soll dir geschehen!
So sollen wir es wagen, an sein Herz anzuschlagen,
getrost und freudig beten, nicht von der Stelle treten.
(c) Ernst Gottlieb Woltersdorf
:::
TagesL: 1.Thessalonicher 4,9-12 Ermahnung zur Heiligung und Bruderliebe
fortlL: Galater 3,15-18
[V13-14 =>
Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes,
indem er ein Fluch für uns (an unserer Stelle-uns zugut!) geworden ist
- denn es steht geschrieben:
"Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!"
- damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen kam,
damit wir die Verheißung des Geistes durch den Glauben empfingen.]
V15 Brüder, ich rede nach Menschenart:
Selbst eines Menschen rechtskräftig festgelegtes Testament hebt niemand auf
oder fügt etwas hinzu. ...
V18 Denn wenn das Erbe aus <dem> Gesetz <kommt>,
so <kommt es> nicht mehr aus <der> Verheißung;
dem Abraham aber hat Gott <es> durch die Verheißung geschenkt.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Siehe, deine Mutter!
von Burgen am 05.10.2026 07:36
So wie es für mich dagelegt ist in der Schrift, beginnt "Familie" im Garten Eden.
Und so wie ich dieses als Familie sehe, sieht Gott selbst alle Menschen als Familie Gottes.
Manche lieben ihn, Gott als Gott Vater.
Andere lehnen ihn ab, und wieder andere verlassen das von Gott in der Schrift begonnene Bild der Familie und installieren eben ein anderes Familienbild.
Eigentlich ganz einfach zu verstehen, oder?
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Siehe, deine Mutter!
von pausenclown am 05.10.2026 07:28Hallo Sterntaler.
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Re: Siehe, deine Mutter!
von Sterntaler am 04.10.2026 22:04Oh, meine Frage bezog sich nicht auf deine neu eingebrachten Gedanken, sondern auf das Thema Familie.
Es kamen dann ganz viele andere Fragen von dir, jetzt schreibst du, deine Gedanken würden das Thema verfremden.
Ich mag es, wenn aus Gedanken ein theologisches Gespräch entsteht – dafür bin ich eigentlich hier.
Re: Siehe, deine Mutter!
von pausenclown am 04.10.2026 20:10Hallo Sterntaler.
Ernte Dank
von Geist-Licht am 04.10.2026 19:22Viele Wege führen durch das Land,
Viele Wege sind Staub und Sand.
Doch die Wege welche die Liebe berühren,
Werden dich in die Welten Christi führen.
Ich danke dir, lieber Himmlischer Vater
für deine Fürsorge,
für dein Liebe,
für dein Verstehen,
für das Lebendige Leben,
für deinen Segen,
dein Vergeben,
deine Barmherzigkeit,
deine Gnade.
Ich bin die Ernte,
die ich dir geben kann.
Bitte nimm mich an.
Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.
Re: Siehe, deine Mutter!
von Sterntaler am 04.10.2026 14:17Das Neue wächst zunächst aus dem Judentum heraus. Das war eine Entwicklung.
Ich würde Jesus am Kreuz auch keine Kirchengründungsabsicht unterstellen. Es ist eben auffällig, wie sehr der Familiengedanke im NT auftaucht und bei dieser Stelle speziell war es mir noch nicht aufgefallen.
Was sind denn deine Gedanken?
Danke auch Burgen!
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 04.10.2026 14:04Ich lebe, und ihr sollt auch leben. Johannes 14.19
Dieses Wort sagt Jesus zu seinen Jüngern kurz vor seinem Weggang, seinem Tod und der Auferstehung.
Er weiss, dass er weggehen wird, sagt ihnen, dass er sie nicht als Waisen zurück lassen wird, und verspricht ihnen das Kommen des Heiligen Geistes.
Dieses "ich lebe" lässt uns fragen, von welchem Leben, welcher Art Leben Jesus spricht.
Wir beurteilen Leben oft an dem, was wir Qualität nennen: Das Leben von jemandem im Rollstuhl hat weniger Qualiät, wenn wir es einfach aus der rationalen Ebene betrachten. Ja klar, da sind unüberwindbare Einschränkungen und Hindernisse. Aber woran wird ein Leben gemessen?
Jesus hat so ganz andere Massstäbe als das, was wir sehen und höhren von Menschen.
Sein Leben ist das, was von innen verändert, unser Leben auf andere Art neu macht.
Sonntag 27. September 2026, 20 Uhr Raum Hauskreis-miteinander.
Herzliche Einladung
Chestnut und Team


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