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Re: biblische Nächstenliebe
von Cleopatra am 12.09.2026 06:54Ich musste bei dieser Frage sofort an folgendes denken:
"Einer sehe den anderen höher als sich selbst."
Ich glaube, das alleine schon wirkt Wunder.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: biblische Nächstenliebe
von Cleopatra am 12.09.2026 06:52Guten Morgen,
ja, hat sich Jesus eingemischt?
Ich finde nämlich nicht.
Als Wanderprediger hat Jesus die Gebote Gottes näher erklärt.
Er ist nicht zu anderen Personen hingegangen, um sie zu überführen, möglichst noch vor anderen Personen.
Ja, er hat Heuchler auch Heuchler genannt, weil Heucheln ganz ätzend ist und hier Menschen in die Irre geleitet wurden.
Aber ich er losgezogen, um diese Menschen vor anderen bloßzustellen? Nein.
Er hat geantwortet, wenn er gefragt wurde.
Wenn er zum Essen eingeladen wurde, hat er nicht erstmal gesagt, was die Person anders machen soll.
Als zB aber eine Frau, die zuhörte, schlecht darstand, weil sie nicht in der Zeit den Haushalt machte, dann sagte Jesus kurz etwas, um sie zu schützen.
Ich finde nicht, dass dies etwas mit dem heutigen Einmischen zu tun hat.
Ein Beispiel: Eine Person kommt in die Gemeinde mit dreckigen Schuhen.
Zack- wird getuschelt und darüber gesprochen, dass die Person Dreck auf dem Boden hinterlassen hat, sie solle andere Schuhe im Gottesdienst tragen.
Eine Person hat die Hemden nicht richtig gebügelt- Zack, wird sie darauf hingewiesen, besser zu bügeln.
Sehr gerne auch das Beispiel der Einmischung in Erziehungsfragen bei Eltern 
Diese Art von Einmischen hatte ich in meinem Post auch gemeint.
Die Zurechtweisung in Liebe beinhaltet nicht solche Themen, sondern das Thema Sünde. Bei Sünde ist es ganz anders, finde ich, wobei auch da das Taktgefühl und die Liebe im Herzen elementar sind.
Wenn es nur darum geht, selbst besser darzustehen, dann sollte man es wirklich lassen.
Aber für mich sind da Grenzen, wo erstens die eigene Liebe fehlt und zweitens da, wo der Weg von Gott wegführt, sei es durch Sünde, oder zum Beispiel eine für die Seele gefährliche Irrlehre und so.
Ich kenne Gott, dass er so enorm liebevoll mit uns umgeht.
Da, wo wir uns vielleicht wünschen, dass Gott beim Gegenüber mal so ganz ordentlich "Tacheles redet", wirkt Gott selbst dann erstmal am eigenen Herzen, sanft und liebevoll, ohne mich bloßzustellen.
Eure Gedanken zu diesem Thema finde ich aber auch sehr interessant, der Igel und das Boot sind da sehr hilfreich zu diesem Thema 
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: biblische Nächstenliebe
von Sterntaler am 11.09.2026 22:56@Nusskeks Ich finde, du hast recht damit, dass es uns Menschen nicht berechtigt, uns bei anderen Menschen einzumischen. (Vielleicht, wenn man uns dazu einlädt, aber gut, das ist dann kein einmischen mehr.) Auch deine Ausführungen wie es stattdessen gut wäre, kann ich nachvollziehen. Im Hinblick auf das Gottesbild finde ich den Begriff weiterhin schwierig.
Liebe Grüße ★
Re: biblische Nächstenliebe
von Sterntaler am 11.09.2026 22:51Hallo Burgen,
ich finde dein
Du meinst, wenn wir wütend, zornig oder so etwas sind?
Liebe Grüße
Sterntaler ★
Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19
von Burgen am 11.09.2026 10:19
Freitag
David und ganz Israel tanzten mit aller Macht vor Gott her,
mit Liedern, mit Harfen, mit Psaltern, mit Pauken, mit Zimpeln
und mit Trompeten. 1.Chronik 13,8
Seid allezeit fröhlich! 1.Thess 5,16
Kommt,sprichst du zu den Deinen, seid wieder froh und singt!
Ich schenke euch den Einen, der die Erlösung bringt.
Legt ab die Trauermine, kommt her mit freiem Schritt,
nehmt eure Tamburine und tanzt im Reigen mit.
(c) Detlev Block
(c) Karin Block
TagesL: Johannes 13,31-35 Über das Sterben des Menschensohnes
31 Jetzt ist das Gericht dieser Welt,
jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden.
32 Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin,
werde alle zu mir ziehen.
33 Dies aber sagte er,
um anzudeuten, welches Todes er sterben sollte.
34 Die Volksmenge antwortete ihm nun:
Wir haben aus dem Gesetz gehört,
dass der Christus in Ewigkeit bleibt,
und wie sagst du, dass der Sohn des Menschen
erhöht werden müsse?
Wer ist dieser Sohn, der Sohn des Menschen?
35 Da sprach Jesus zu ihnen:
Noch eine kleine Zeit ist das Licht unter euch.
Wandelt, während ihr das Licht habt,
damit nicht Finsternis euch ergreift!
Und wer in der Finsternis wandelt,
weiß nicht wohin er geht.
[36 Während ihr das Licht habt, glaubt an das Licht,
damit ihr Söhne des Lichtes werdet!
Dies redete Jusus und ging weg und verbarg sich vor ihnen.]
fortlL: Habakuk: 1,1-11 Klage des Propheten über Unrecht
und Gewalt - Gottes Antwort
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: biblische Nächstenliebe
von Burgen am 11.09.2026 09:38
Hallo Sterntaler und alla natürlich ;)
vermutlich ist es so, je "vertrauter" sich die Menschen einer Gruppe sind, einschließlich Ehepaare, Familie usw. sind, desto größer und ausgeprägter mögen stille und leise Verletzungen sein, bis hin zum Mord in Gedanken und auch der Tat.
Es ist so schwer oftmals seine eigenen Gedanken auf ausschließlich gute und wohlgesonnene Gefühle, Gedanken usw. beizubehalten und dann auch auszuleben.
Ein Vergleich sei erlaubt: Tiere haben es in dieser Hinsicht wohl 'einfacher'. Man sagt ja auch, das was Menschen einander antun, gibt es im Tierreich nicht. Obwohl sie sich gegenseitig fressen und in etlicher Hinsicht das ausleben, was Menschen eigentlich nicht so ausleben sollten. Tiere sind ja nun keine Menschen, dennoch folgen sie, die Instinkte, meist einem vorgegebenen inneren Programm. Und von daher könnte man schon sagen: sie sind die besseren Menschen.
Ich denke da an all die Auswirkungen des schlechten menschlichen Umgangs durch Menschen, auf den Straßen, in den Häusern, ja sogar in angeblichen Zuchtstätten, auf den vermehrten schrecklichen Schlachtwegen über Land, Flug und Straßen. Die Schlachthäuser sind nicht zu vergessen. Da wird geschrien, uriniert, und auf vieler Weise mißhandelt. Der Mensch, die Krone Gottes, ist ...
:::
Und da kommt, wie immer und überall, die Bibel = Gottes Wort = an die Menschheit ins Spiel. Das ist eigentlich nicht, und niemals an die Bibel gebunden. Schon vom frühesten Altertum sind die zwischenmenschlichen 'Statuten' im Umgang miteinander, mit Tieren, Umwelt usw. allen Völkern irgendwie bekannt.
:::
Ich denke, je weniger Jesus samt Heiligem Geist in einem Menschen vor Augen ist, desto eher verliert dieser Mensch auch den Fokus in der Beziehung.
Es geht ja nicht darum, stolz und arrogant sich innerlich im Umgang mit sich selbst und anderen einzurichten. Im Gegenteil, nehmen wir den Glauben Jesus ernst, wissen wir eigentlich, wie Liebe - Nächstenliebe, Achtung und Ehre voreinander und miteinander auszusehen hat, ja gelebt werden könnte, sollte.
Die schriftliche Bibel hilft uns dabei, weil sie unserem Geist und Herzen einen oftmals geschichtlichen Spiegel vor Augen führt. Besonders auch die beiden Bücher Salomons und das Hohelied der Liebe. Selbst das Hiobbuch zeigt uns einen Schlüssel auf, der uns einlädt diesen zu nutzen. Abgesehen Paulus, der ist zu Beginn eines Gelaubensweges meist schwer zu verstehen. Erst je tiefer jemand Erfahrungen mit IHM und der Schrift im Lesen, Hören und durchleben gemacht hat, erschließt sich die Theologie des Paulus zum Segen.
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Ich denke, Wut, Zorn, Abscheu und ähnlich "wegzudrücken", ist total schädlich für einen selber. Auch statt desser vermehrt zu essen, oder in Kaufsucht, rauchen, Alkohol, Zucker usw. abzudrifften lässt den inneren glaubenden Menschen irgendwie verwaist werden.
Und doch stehen 'Waisenkinder' - wir alle sind ja seine Kinder, im liebevollen oder traurigen Blick vor ihm, Jesus. Dennoch, fragen wir uns, was soll ich denn tun?
Da denke ich, es gibt mindestens zwei Alternativen: Über den Fluss in Jesu Arme zu springen, seinen Schutz für das Leben laut erbitten, dafür hat die Bibel reichlich Worte bereit, die situationbedingt angewendet werden können. Wir müssen es nur tun. Obwohl er unsichtbar ist, ist er dennoch da. Die ganze unsichtbare und sichtbare Welt ist in seiner Hand!, dennoch haben die Menschen den unbedingten freien Willen - was fehlt denn?
Ohne Glauben ist es nicht möglich, die Früchte des Glaubens beständig hervorzubringen, wie uns im Galaterbrief, Epherserbrief und selbst in den Büchern des AT vor Augen ins Herz gemalt sind.
Nur, es sollte nicht nur intellektuell von uns selber gegenseitig aufbereitet und durchdacht werden. Die überbetonte Logik oftmals ist nicht unbedingt glaubwürdig oder brauchbar.
Dabei können wir Menschen die Erfahrung sammeln, dass der Weg vom Gehirn über Emotionen bis ins Herz ziemlich lang sein kann.
* Habe gestern bei yt Videos zum Thema: Nahtoderfahrungen gesehen und gehört. Es sind wahre Erzählungen, durch KI aufbereitet. Und ich erinnerte mich, dass die daraus resultierenden Wahrheiten schon vor zig Jahren ein großes Thema war, besonders in damaligen evangelikalen oder Gemeindeerneuerungsgruppen, ausgegangen von der Pietistenzeit.
Heutzutage mehr dem Seelsorgebereich Jesus für die Menschen zuzuordnen.
In diesen Nahtodbildern ging es darum, dass Jesus mit demjenigen Menschen durch seine und unsere unsichtbare Welt gingen und diese Menschen jeweils Aufträge für die ihrige Welt einsichtig bekamen.
Es war erschütternd, aber wirklichkeitsnah. Die ausgelegte Bibel menschlich erschütternd, aber wahr und veränderbar, wenn Christen endlich aufwachen würden ... . Denn, wir haben auch Verantwortung füreinander und sollten aus der Komforzone sichbar werden. Jeder da, wo er steht. Jesus hilft, er ist unser Schutz - wie Ps 91, Ps 23 und andere bezeugen.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: biblische Nächstenliebe
von pausenclown am 11.09.2026 06:44Dankeschön Sterntaler.
Shalom Pausenclown
Re: biblische Nächstenliebe
von Sterntaler am 10.09.2026 22:06Ich finde deinen Post sehr schön. Es ist gar nicht so leicht, dem etwas hinzuzufügen.
Mir wäre es auch lieber, wir Menschen würden einander nicht verletzen. Manchmal denke ich, wir sind wie kleine Igel – wenn wir nicht einsam sein wollen, suchen wir Nähe zu den anderen Igeln – nur das piekst dann halt sehr. Wenn man den anderen Igeln deshalb Vorhaltungen macht, muss man sich oft gleichzeitig ans eigene Schnäuzchen fassen. Wenn es aber sehr ungünstig piekt, an eine sehr verletzliche Stelle piekt oder jemand extra piekt, muss man, finde ich, schon etwas sagen dürfen. Und manchmal merkt man, dass sich vielleicht ein anderes Igelchen etwas zurückzieht und man ist traurig darüber - offenbar hat man selbst zu sehr gepiekst.
Oder in einem anderen Bild gesprochen, das die Eigenverantwortung noch mit hineinnimmt: Durch unsere Kindheitsprägungen und weitere Erfahrungen haben wir uns, denke ich, ein bestimmtes Repertoire an Mustern angeeignet – wie einen Werkzeugkoffer (das Bild habe ich mal gehört), mit dem wir das Thema Beziehungen (zu einem Gegenüber oder in einer Gemeinschaft) angehen. Einige der Werkzeuge im eigenen Koffer sind hilfreich und führen, wenn man sie einsetzt, zu einem guten Miteinander, z.B. das Tool „ehrlich zuhören und den anderen verstehen wollen". Aber vermutlich hat jeder auch so manches in seinem Werkzeugkoffer, das nicht so förderlich für das Miteinander ist (so einen kleinen Vorschlaghammer zum Beispiel). Und dann ist man wohl nicht dafür verantwortlich, dass ursprünglich unpassendes Werkzeug im Koffer gelandet ist – wohl aber dafür, dass man sich dessen mit den Jahren bewusst wird und lernt, destruktives Werkzeug auszusortieren und aus seinem Repertoire zu entfernen. Was natürlich nicht so einfach ist, wie es klingt.
Und ich finde es weise, dass im jüdischen Kalender eine Zeit im Jahr für diese Reflexion vorgesehen ist. Dass hierfür ein ganzer Monat vorgesehen ist, zeigt viel Menschenkenntnis auf jüdischer Seite. Wenn es bei euch vielleicht auch Traditionen gibt, die dabei helfen, würde mich das z.B. auch interessieren.
Ich fand mal folgenden Gedanken sehr hilfreich: Sich zu überlegen, in welchen Bezügen man lebt – Vater, Tochter, Freundin, Sohn, Enkelin, Bruder, Schwester – und sich einen davon herauszunehmen, z.B. Freundin sein, und zu reflektieren: Wie würde es aussehen, eine gute Freundin für diese eine bestimmte Freundin zu sein? Und lebe ich das? Wo lebe ich das nicht? So hat man vielleicht eine Chance, blinde Flecken überhaupt zu sehen. Aber du hast recht: Eine ehrliche Rückmeldung kann helfen, sich zu reflektieren, zu verstehen, wie das eigene Verhalten beim anderen angekommen ist - manchmal kommt man selbst nicht darauf, weil man es ganz anders gemeint hat. Sie kann einem die Chance geben, daran zu wachsen und sich vielleicht zu versöhnen.
Vielleicht haben die anderen auch noch weitere Ideen: Wie kann man Gemeinschaft leben, obwohl das auch Verletzung bedeutet? Habt ihr einen Umgang damit gefunden? Und wenn dir noch Gedanken kommen, Pausenclown, immer sehr gerne!
Liebe Grüße und dir, Pausenclown, auf jeden Fall schon mal ein schönes Neujahrsfest! ★★★★★★
Internationales 24 Std Gebet , seit 20 Jahren ...
von Burgen am 10.09.2026 10:08
24 Std Gebet weltweit
Gerade findet das größte Gebetstreffen der Welt statt.
Etwa 75 Länder gibt es bereits, die Tag - und Nacht beten.
Gruß
Burgen
Nachtrag: obiges ist vielleicht bei euch englisch zu lesen. ___> ihr könnt euch bei Deepl anmelden.
Das ist ein super Übersetzungsprogramm.
Auch "free" gibt es zur Anmeldung.
Muss man zunächst etwas suchen, sollte aber klappen.
Mein Compi übersetzt automatisch aufgrund der dortigen Anmeldung.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Clownis Welt
von pausenclown am 10.09.2026 09:38Hallo Burgen.
Danke für deine Antwort.
Nein, es treibt mich nicht wirklich um, es ist einfach ein Beispiel.
Ich könnte unzählige Beispiele aufzählen und auch aus meinem Unterricht, inklusive Kopfklatscher.
Shalom Pausenclown


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