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Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?
von Burgen am 14.07.2026 01:04
Hallöchen
ich hatte nicht den Eindruck, dass wir dieses Thema "theologisch" betrachtet haben.
Eher so, dass wir daran glaubten, dass das Wort Gottes als Beziehung betrachtet worden ist.
Das bedeutet dann, die Sorgen, Ängste, Schmerzen, Enttäuschung, Versagensangst, Selbstmitleid, Gefühle ganz allgemein, besnders nach einer Trennung, wenn dann auch noch Kinder dabei, welche ebenso unter Trennung der Eltern leiden.
Das alles ist wirklich sehr sehr schmerzhaft und meist nicht innerhalb ein zwei Jahre sozusagen 'abgehakt'. Die Seele braucht meist länger um zu heilen.
Das kann ich auch, wie andere hier sagen und gesagt haben.
Nur Hunger und Durst , worauf? das hat vermutlich jeder Christ mehr oder weniger. Und manchmal ist auch eine Art von Verwirrung, zu erkennen, und zu glauben, dass Jesus an der Arbeit ist. Das gehört dazu, seine Liebe zu dem ihm glaubenden Menschen bewirkt eben auch Schmerzen in der Offenbarung zu sehen wer ER ist und dass seine Liebe grundsätzlich ist. Sie jedoch den Menschen nicht so sein lässt wie er war. Und das sieht man eher im Rückblick. Das klang hier ja auch schon an.
Das ist nicht theologisch - sondern Jesus glaubend glauben. Dazu gibt er uns sein Wort, dass zB in und durch die Geschichten und die Verheißungen innerhalb der Bibel ganz direkt in die Seele durch den Geist Gottes spricht und wirkt.
Diese zB 800 Verheißungen, von weiter oben, nachgeschaut, für sich selbst diese Versprechen glauben und sich immer wieder die passenden in der eigenen Situation anwenden.
Jesus will ganz sicher nicht, dass jemand 30 Jahre oder so am selben Schmerz und in denselben Gedanken darum hängenbleiben.
Für mich damals war es so, dass ich einfach nicht verstehen konnte, was der Wort bedeutet: Wirf deine Sorgen auf Gott.
Ca 10 Jahre später in einer Versammlung junger Christen war ein Holzkreuz aufgestellt. An dieses konnte jeder seine Sorgen, Ängste und anderes anheften. Der Leiter hat später mit allen darüber gebetet. Und vorher natürlich darüber gesprochen.
Manche haben dies so mitgenommen, dass sie ihre aufgeschriebenen Anliegen entweder ins buchstäbliche Wasser geworfen haben oder auch verbrannt. Dies wurde alles ganz offiziell betend von denjenigen durchgeführt. _ und dann auch dort gelassen.
Manchmal liegt Heilung darin, wegzusehen und sich anderen Menschen zuzuwenden und bei einem zufälligen Treffen irgendwann wird es nicht mehr schmerzhaft sein. Denn Jesus hat dies an deiner / meiner Stelle auf sich genommen.
Wir haben nicht nur die äusseren Augen, sondern auch innere Augen, die wir sehr gerne zum Lob, Dank und Anbetung erheben dürfen, ja sollten.
Das Wort Gottes jedenfalls nicht nur auf der Informationsebené betrachten, sonder murmeln, aussprechen, darüber sinnieren - Gott Jesus das Herz erheben, es öffnen. Sogar die Haustiere werden darüber ruhiger und aufgeglichener, wenn sie dabei sind.
Das ist nicht theologisch.
... für persönliche Bedürfnisse:
In Zweifwl und Angst ; Im Kampf um Reinheit ; Für Frieden in Gefühlen und Gedanken ; In Versuchungen ; Wenn Schuld drückt ; Wenn Orientierung verloren ist ; In finanziellen Schwierigkeiten ; Wenn du bedrückt und traurig bist ; Für schutz und Bewahrung ; Wenn du krank bist ; Und deine Freunde? ; Ein guter Ruf ; In Unsicherheit ; Wenn Weisheit fehlt ; Wenn du Geduld brauchst ; Wenn Menschen dich bedrängen ; In Trauer und Leid ; Bei Überforderung und Frustration
Das sind alles Verheißungen - in der Bibel innerhalb der über 800 Bibelstellen , zu jedem ca bis zu 20 Bibelstellen. Der Autor war fleißig ;) Aber man kann ja auch selber diese Entdeckungsreise unternehmen und sozusagen passende hilfreiche Bibelstellen finden. Diese Reise lohnt jedenfalls, Jesus ist immer bei allem unser Mittler und freut sich wenn wir ihn 'anrufen_ gebrauchen' und persönlich. Er schwätzt, tratscht auch nicht.
... für die Zukunft
Jesus kommt wieder
Die Toten werden auferstehen
Ein ewiger Lohn
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?
von nusskeks am 13.07.2026 16:33Hm. Dann wird es aber schwierig. Denn gleichzeitig besteht Deine Frage darin, wie man ohne Erfüllung Frieden finden kann. Geht es da denn überhaupt ohne das konkrete Beispiel, wenn man konkret und praktisch werden möchte?
Ich zum Beispiel habe eine Behinderung. Etwas, von dem mich Jesus mit Leichtigkeit befreien könnte. Er tut es nicht und zwar schon sehr lange nicht, da ich diese Behinderung seit meiner Kindheit habe. Ich bin mit etwa 22 Jahren von Jesus errettet worden. Meine Behinderung hat Gott dafür genutzt, dass ich ihn kennenlernen durfte. Puh. Harter Stoff. Ich kann Jesus also nach meinem Empfinden nicht einmal böse sein, da er mein Leid dazu benutzt hat, den größten Schatz der Menschheitsgeschichte zu finden. "Alle Dinge müssen zum Besten dienen..." diesen Vers habe ich also nicht aus blanker Theorie zitiert. Da ist es ganz konkret geworden, in meinen Leben.
Das meine ich. Man muss konrket oder zumindest konkreter werden.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?
von pausenclown am 13.07.2026 16:32Hallo Sterntaler.
Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?
von Sterntaler am 13.07.2026 16:10Schmerz über einen gescheiterten Lebensentwurf ist aus meiner Sicht nicht automatisch ein Zeichen mangelnder Loslassbereitschaft, falscher Bindung oder fehlender Bereitschaft, Gottes Weg anzunehmen. Die Deutung, mein fortbestehender Schmerz könne bedeuten, dass ich den Wunsch nicht genügend loslasse und dadurch selbst meinen Frieden verhindere, empfinde ich als sehr belastend.
Meine Frage wurde damit aus meiner Sicht ins Gegenteil verkehrt: Ich habe nicht danach gefragt, wie ich den Wunsch doch noch erfüllt bekomme, sondern wie ich auch ohne seine Erfüllung gut leben und Frieden finden kann. Das ist für mich ein wesentlicher Unterschied.
Ich merke, dass diese Diskussion für mich nicht der richtige Rahmen ist. Ich hatte auf Erfahrungen und Weisheit dazu gehofft, wie Frieden trotz eines bleibenden Mangels wachsen kann. Stattdessen fühle ich mich zunehmend in die Position gebracht, meinen Wunsch und meinen Schmerz rechtfertigen zu müssen.
Deshalb möchte ich die Diskussion an dieser Stelle beenden.
Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?
von Merciful am 13.07.2026 15:04Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?
von Sterntaler am 13.07.2026 13:42Lieber Merciful,
den Blick bewusst auf das Gute im Leben zu richten, kann sicher helfen und dem Schmerz weniger Raum geben. Ich glaube nur nicht, dass der Schmerz dadurch verschwindet. Wenn etwas wirklich wehtut, bleibt es oft spürbar, auch wenn man die Aufmerksamkeit immer wieder auf anderes lenkt.
Meine Frage ist deshalb: Kann sich das Leben irgendwann wieder geborgen und tief gut anfühlen, auch wenn es an einem wichtigen Punkt dauerhaft anders verläuft, als man es sich selbst erhofft hat und als viele Menschen es für gut und selbstverständlich halten?
Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?
von Merciful am 13.07.2026 12:55Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?
von Sterntaler am 13.07.2026 12:33Hallo Pausenclown,
danke für deine Rückfrage. Den konkreten Wunsch möchte ich hier lieber nicht öffentlich benennen. Mir geht es bewusst um die allgemeinere Frage, wie man mit einem tiefen, länger unerfüllten Wunsch so leben kann, dass er nicht dauerhaft das ganze Lebensgefühl bestimmt.
Herzliche Grüße
Sterntaler
Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?
von pausenclown am 13.07.2026 10:57Hallo Sterntaler.
Ich tue mich schwer mit pauschalen Antworten.
Vielleicht magst du deinen Wunsch hier schreiben?
Ein herzliches Shalom Pausenclown


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