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Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19
von Burgen am 09.10.2026 05:13Freitag
Siehe, Gott der HERR hilft mir; wer will mich verdammen? Jesaja 50,9
Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja mehr doch, der auch
auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt. Römer 8,34
Lied 346,2; V1-5
Such wer da will, Nothelfer viel, die uns doch nichts erworben;
hier ist der Mann, der helfen kann, bei dem nie was verdorben.
Uns wird das Heil durch ihn zuteil, uns macht gerecht der treue Knecht,
der für uns ist gestorben.
(c) Georg Weissel <1623> 1643
(c) Melodie: Johann Stobäus 1613
:::
TagesL: Römer (14,20b-15,1); 15,2-6
fortlL: Galater 4,21-31
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Weltbevölkerungsuhr - Jesus kommt wieder ... - weck die tote Christenheit?
von Burgen am 09.10.2026 05:03
Letzte Woche war ma die Überschrift in einer Zeitung zu lesen - die Weltbevölkerung würd zZt nicht mehr so steigen.
Leider weiß ich nicht, ob sich das auf unser Land bezog oder allgemein.
Aber es könnte vielleicht auch ein Hinweis darauf sein oder werden,
dass Gott Vater jetzt seiner Entscheidung näher kommt, der Welt ein Ende zu bereiten.
Mal schauen wie sich das entwickeln wird.
Wenn es denn so wäre, könnte das auch bedeuten, dass es nicht mehr gar so viele Menschen geben würde, die in Kriegen und durch Kriege abgeschlachtet und getötet würden. Weiß nicht ob die Gedanken reine Spekulation sind.
Jesaja 50,4-9 : Der Knecht Gottes im Leiden ... bot seinen eigenen Rücken dar denen, die ihn schlugen ...
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Wenn du willst, so kannst du!
von Burgen am 08.10.2026 20:38
>>>Wo bleibt da jener einfache und kindliche Glaube, der von Gott, dem Schöpfer, Heil und Leben erwartet?
Daher meine Frage, ob nicht eine Art kollektiver Unglaube (der Moderne, der Neuzeit) das Denken und Leben heute kennzeichnet. Und die heutigen Denkvoraussetzungen unsere Erwartungshaltung in ähnlicher Weise blockieren wie es damals in Nazareth geschah.
Merciful<<<
Bin mir nicht sicher, ob die Menschen von damals so ganz anders waren als heute.
Die Weichen des Unglaubens, Ungehorsams und alles, was damit zusammen hängt, begannen ja schon im Garten Eden. Der Unterschied vielleicht zu damals sind letztlich die ausgeklügelten Bemühungen einem Gott zuzuhören, der nicht zu sehen ist.
In einer Predigt war zu hören, dass aus Gnade das Angebot Gottes Jesus als Retter und Mittler anzunehmen nicht bedeutet, auf dem oft diskutierten schmalen Weg zu sein. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir dazu neigen, anderen nachzueifern, wie eben die Schafe kopflos und ängstlich werden, wenn sie die Stimme ihres Hirten nicht hören können.
Abraham lebte ja lange vor der Sinai-Gesetzesgeschichte. Man könnte sagen, am Sinai durch das goldene Kalb und die zwei Steintafeln wurde deutlich, wie verdorben die Menschen allgemein doch sind. Und dass wir alle heutzutage leben, die Chance haben die Gnade Gottes auszuleben und eben nicht starr das Gesetz ausleben müssen.
Und das ist durch das Leben Jesu besiegelt - inzwischen gibt es die auszulebenden Herzenstafeln in den Menschenherzen. Und jeder Mensch kann sich entscheiden, für oder gegen oder nur ein bisschen Jesus nachzufolgen.
Dennoch, wer sein Leben Jesus gegeben hat, wird trotz des breiten Weges in den Himmel kommen. Es sei denn, er sagt sich von ihm ab und denkt nur noch Weihnachten an ihn. Wer weiß.
Jesus hat ja schon Satan besiegt. Jedoch ist der schlau und die Menschen sind eben so, dass sie sich gerne auf das ausrichten, was sie sehen können und ausprobieren sowie gedanklich nachvollziehen. Nur die Schlinge zieht sich immer fester, weil der Fokus sich nicht auf Jesus und die Bibel bezieht, sondern auf das irdische evtl gute Leben.
Die Gleichnisse dienen auch dazu, dieses für einzelne aufzudecken, denke gerade.
Je mehr und tiefer Jesus in einem Menschenherzen leben darf, desto eher sind wohl die Scheidungen zwischen Welt und geistlichem Leben durch Jesus sichtbar. Die Liebe zu ihm wird dann fast schon dringlicher, wobei diese Liebe nicht nur ein Wort bleibt.
Eigentlich hilft er uns jeden Tag ihn besser zu erkennen vom Herzen aus das Umfeld durch ihn wahrzunehmen.
Man sieht ja schon, wie vor dem Gesetz die Menschen gerufen wurden Gottes Stimme zu hören und zu glauben, dass Gott spricht. Die Schrifttafeln des Gesetzes Gesetzes zeigen schlicht auf, dass Menschen sie nicht halten können ... und das ist weltweit der Fall. Daher tritt Jesus aus Gnade selbst in den Riss und schenkt neues Leben.
Entweder als heilendes sichtbares tun oder eben durch Heilung des vermutlich sehr harten Herzens eines Menschen innerlich bevor es aussen sichtbar wird. Das sieht man manchmal bei längeren Gefängnisaufenthalten einiger Menschen ganz gut. Oder eben bei Menschen, die von Religion zu einem Leben Gottes Jesus kommen.
Hoffe, dass meine derzeitigen Gedanken nicht das Thema im Thread zerschneiden. Wir sind ja alle auf dem Weg ... die Bibel hilft uns auf der Linie zu bleiben, sie ist sichtbar und die Gnade Gottes durch sie erfahrbar, so oder so.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Wenn du willst, so kannst du!
von pausenclown am 08.10.2026 17:20Hallo.
Re: Wenn du willst, so kannst du!
von nusskeks am 08.10.2026 12:33Offtopic: Bei längeren Texten wird es sehr unübersichtlich, wenn man für jeden Satz einen Absatz macht.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Wenn du willst, so kannst du!
von Merciful am 08.10.2026 10:58Re: Clownis Welt
von pausenclown am 08.10.2026 09:13Hallo.
Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19
von Burgen am 08.10.2026 08:30Donnerstag , immer noch in der Ernte-Dank-Woche:
Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit.
Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer. Habakuk 2,3
[Frage: welche Weissagung?
interessant ist, in welchem biblischen Zusammenhang
diese Aussage steht. --> Gott unterscheidet zwischen
Gerechten und Ungerechten (Erklärung ELB)
Habakuk 2,1-5]
Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde
und ist dabei geduldig,
bis sie empfange den Frühregen und Spätregen. Jakobus 5,7
Gebet Julia Esquive'l
Einstweilen bitte ich dich, Herr, mache tief in meinem Herzen
die Botschaft lebendig vom Fest des Lebens!
Vom leeren Grab! Vom siegreichen Kreuz!
Auf dass deine Stimme jeden Morgen neu meine Ohren öffne
mit der immer neuen Botschaft:
Geh und sage meinen Brüdern, dass ich den Tod besiegt habe.
(c) Julia Esquive'l
:::
TagesL: Markus 3,31-35
V33 Und Jesus antwortete:
Wer sind meine Mutter und meine Brüder?
V34 Und er blickte umher auf die um ihn im Kreise Sitzenden
und spricht:
Siehe, meine Mutter und meine Brüder!
V35 Wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und
<meine> Schwester und <meine> Mutter.
fortlL: Galater 4,8-20
V9 jetzt aber habt ihr Gott erkannt - vielmehr seid ihr von Gott erkannt worden.
Wie wendet ihr euch wieder zu den schwachen und armseligen Elementen zurück,
denen ihr wieder von Neuem dienen wollt? ...
V16 Bin ich also euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit sage?
V19 Meine Kinder, um die ich abermals Geburtswehen erleide,
bis Christus in euch Gestalt gewonnen hat -
V20 ich wünschte aber, jetzt bei euch anwesend zu sein und
meine Stimme zu wandeln, denn ich bin wegen euch im Zweifel ELB
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
2.Kor 12,7-9 : Was kann mit dem Dorn im Fleisch bei Paulus gemeint sein?
von Burgen am 07.10.2026 22:09Hallöchen
in dem Thread zu den Heilungsgeschichten Jesu wurde der Dorn im Fleisch des Paulus genannt.
Vor einigen Tagen fragte im Logos Team nach, ob es erlaubt ist, Suchkriterien hierher zu kopieren.
Es ist erlaubt, Text und Quelle sind erlaubt zu kopieren.
:::
Das Thema zum Dorn im Fleisch des Paulus hatte ich zB immer in dem Zusammenhang seiner Schläge, Gefängnisse und Ablehnungen, also Schmerzen gesehen. Denn immerhin war er von einem dekorierten Christenverfolger zu einem ünerzeugten und kompromisslosen Nachfolger Jesus des Christus geworden.
Meine Frage in der logos-Suche, aus meiner dortigen Büchersammlung:
2.Kor 12,7-9 ist mit dem Dorn im Fleisch die Misshandlung, Gefängnis und Schläge des Pauls gemeint?
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nein, der Dorn im Fleisch wird als "ein Engel Satans" beschrieben, der Paulus "mit Fäusten schlägt" (2. Kor 12,1–10)—nicht als die Verfolgungen, die Paulus später erlitt. Die Interpretationen sind tatsächlich vielfältig und umstritten.
Vier Hauptdeutungen werden diskutiert: fleischliche Versuchungen, Schuldgefühle aus seiner Zeit als Verfolger, eine körperliche oder nervliche Erkrankung, oder ein persönlicher Gegner1. Seit Tertullian vertreten die meisten Ausleger die Ansicht einer körperlichen Krankheit—etwa Malaria—, die andauernde Qualen verursachte, offensichtlich war, aber Paulus' missionarische Arbeit nicht behinderte2.
Allerdings gibt es auch eine gegensätzliche Position: Einige Ausleger argumentieren, dass "Dorn im Fleisch" wahrscheinlich eine Person meint, nicht eine Krankheit, da "Dorn" im Alten Testament ein verbreitetes Idiom für menschliche Feinde war1. Ein Bibelkommentar deutet darauf hin, dass "ein Engel Satans" möglicherweise einen dämonisierten Menschen bezeichnete, der Paulus' Leben schwer machte, und dass die Wendung "mit Fäusten schlagen" in der Bibel normalerweise Misshandlung durch Menschen beschreibt3.
Allerdings kann keine einzelne Deutung mit Sicherheit nachgewiesen werden4. Paulus selbst gibt keine klare Erklärung ab—möglicherweise absichtlich, da er sich nicht für die genaue Natur des Dorns interessierte, sondern für dessen theologischen Ursprung, seine Ursache und seinen Zweck: Paulus vor Hochmut zu bewahren4.
Quellbücher:
1
John Rea, „Thorn in the Flesh", in The Wycliffe Bible Encyclopedia, hg. von Charles F. Pfeiffer und Howard F. Vos (Moody Press, 1975). [Siehe hier, hier.]
2
Graham H. Twelftree, Paul and the Miraculous: A Historical Reconstruction (Grand Rapids, MI: Baker Academic, 2013), 160.
3
Nicola Vollkommer, Was bleibt, wenn Gott schweigt: Biblische Erfahrungen von unerhörten Gebeten und unerschütterlichem Vertrauen (Hänssler, 2026). [Siehe hier.]
4
Derek R. Brown, E. Tod Twist, und Wendy Widder, 2 Corinthians, hg. von Douglas Mangum und John D. Barry, Logos Research Commentaries (Bellingham, WA: Logos Bible Software, 2026). [Siehe hier, hier.]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Bin echt erstaunt darüber, dass meine obige Frage mit einem klaren "nein" beantwortet wurde. Obwohl die weiteren Ausführungen dennoch darauf schließen, dass Paulus mit seiner Vergangenheit, vielleicht sogar sein Charakter in der Vergangenheit mehr oder weniger durch Satan angegriffen wird.
Paulus äussert sich ja nicht direkt zu dem, was er durch Satan zu erleiden hat. Und Gott dies sogar zulässt. Immer wieder jedenfalls muss er sich vor Gott demütigen damit er nicht stolz oder hochmütig würde, war zu lesen.
Das ist vielleicht die Gefahr, er wird ja als Intellektueller und schwer verständlicher Mensch sogar von Petrus bezeichnet. Rein menschlich könnte man sagen, dass er von Zeit zu Zeit etwas über die Mütze bekommen müsse.
Wir wissen aber auch, dass wirklich alles zum Besten dient.
Es also niemals Strafe durch Gott ist. Es ist eher nützlich um geistlich zu wachsen und Jesus immer besser lennenzulernen und in Ihn durch ein erneuertes Herz und Denken zu verändern.
Mir fällt da Mose ein. Und eben Paulus. Beide Männer werden sehr demütig bezeichnet.
Und wie Jesus freiwillig nach Jerusalem hoch geht um seinem leiblichen Tod in die Augen zu sehen, ebenso geht später Paulus nach Rom offenen Auges seinem schlimmen Tod entgegen.
Beide wissen, dass danach etwas viel Besseres kommen wird.
Und ich denke bezüglich Heilung, die wir erbeten, aber nicht kommen sehen, dennoch Gott loben und preisen - die Herzen erheben voll Vertrauen, weil er es gut mit seinen Kindern meint. Unser gesunder Körper wartet im Himmel, dem dritten Himmel auf uns.
Deshalb können wir natürlich schon jetzt in allen anderen Lebenszusammenhängen allein durch Gewissheit seiner unendlich wahrhaftigen Liebe glauben, beten und trotzdem danken dass er ist der er ist. So denke und empfinde gerade.
burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)


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