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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 12.02.2026 09:57

Hallo.

Woher kommt eigentlich dieser ganzer Wahnsinn? 
War das schon immer so?

Zurück zu den Anfängen, der Blick zurück zeigt, wie lange es schon seltsame Ansichten über das Judentum gibt. Dass das Fundament so tief ist, wundert es mich nicht, dass es in vielen Köpfen und Herzen noch aktuell ist.
Starten möchte ich mit einem Überblick und den Hauptknackpunkten in der Entwicklung der frühen Kirche seit dem 2. Jahrhundert.

Im 2. und 3. Jahrhundert werden kirchliche antijüdische Dokumente veröffentlicht. Es entstand eine „Adversus-Judaeos-Literatur". Dem Judentum wird vorgeworfen:
1. Ihre eigene hebräische Bibel würde von Juden falsch verstanden.
2. Die Heilszusagen Gottes an die Juden seien auf die Kirche als „das neue Israel" übergegangen. (Betrifft das ganze Thema Substitutionstheologie oder Ersetzungstheologie genannt)
3. Das Alte Testament (die Tora) sei durch das Neue Testament überholt und ersetzt.

Weiter zitiere ich Aussagen und Gedanken der Kirchenväter, die meisten stehen für sich alleine.
Frühe Kirche: Ignatius (110-117 Bischof in Antiochia)
Ignatius verwandte in seinen Briefen erstmals die Bezeichnung „Christentum", das er dem „Judentum" entgegensetzte. Es ging dem Bischof um eine Identitätsbildung des Christlichen in scharfer Abgrenzung zum Jüdischen.
Hier wird ein Mechanismus der Ausgrenzung ersichtlich, der in der Identitätsbildung gegen
Kleine Anmerkung: Bis heute begegnen mir solche Ideen, die ihren Ausdruck darin finden: Bei uns Christen ist es so und bei den Juden so. Nicht als Unterschied, sondern Abgrenzung, Wir haben Gnade und ihr Gesetz.


Melito von Sardes (Bischof 161-180)
erhebt erstmals den Vorwurf des „Gottesmordes" als Kollektivschuld der Juden. Aus einer Osterpredigt zitiert:
Höret es, alle Geschlechter der Völker und sehet: Unerhörter Mord geschah inmitten Jerusalems.
 Gott ist getötet, der König Israel ist durch Israels Rechte beseitigt worden.”

Kleine Anmerkung: Hier kommen zwei Aspekte zusammen, die Kollektivschuld und Mord muss gesühnt werden. 
Aus Ausgrenzung wurde Hass.
.
Johannes Chrysostomos (ca. 354-407)

Johannes Chrysostomos kämpfte gegen die in seiner Gemeinde in Antiochien aufkommende Sympathie für Juden. Die Synagoge sei der Ort des „Götzendienstes": „Wenn sie [die Juden] tatsächlich den Vater nicht kennen, den Sohn kreuzigten, die Hilfe des Geistes ausschlugen, wer würde es da nicht wagen zu sagen, der Ort sei ein Unterschlupf der Dämonen? Nicht Gott wird dort angebetet. Vielmehr ist es ein Ort des Götzendienstes."
In der 6 Spricht er uns direkt an: Weil ihr Christus getötet habt , weil ihr gegen den Herrn die Hand heroben habt, weil ihr sein kostbares Blut vergossen habt, deshalb wird es für euch keine Verbesserung mehr, keine Verzeihung und keine Entschuldigung mehr.
(Chrysostomos, Acht Reden gegen die Juden, Erste Rede)

Weitere gravierende Einschnitte in dieser Beziehung: Das Christentum wurde im römischen Reich zur Staatsreligion erklärt und die ersten Kreuzzüge.
Davon das nächste Mal.

Shalom Pausenclown.

P.S. beim Schreiben ist mir ein Gedanke gekommen, viele mögen heute noch das mit, Amen stimmt doch beipflichten.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.02.2026 09:59.

Burgen

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 12.02.2026 08:35


Donnerstag   


Jesaja 44,22  
Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke 
und deine Sünden wie den Nebel.  

Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!   

Ihr wisst, dass Jesus Christus erschienen ist, 
              damit er die Sünden wegnehme,   
und in ihm ist keine Sünde. 
[ist keine, war keine, wird keine Sünde sein,
absolut vertrauenswürdig ist er]  
1.Johannes 3,5  

::: ::: ::: 

TagesL: 1.Thess 1,2-10  Der vorbildliche Glaube der Gemeinde   
V9 Denn sie, die Thessalonicher selbst, berichten uns, welchen 
    Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch 
    bekehrt habt zu Gott von den Abgöttern, zu dienen dem 
    lebendigen und wahren Gott V10 und zu warten auf seinen  
    Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten,  
    Jesus, der uns von dem zukünftigen Zorn errettet.   

fortlL: 5.Mose 16,1-17  Von den drei jährlichen Hauptfesten   
V15 Sieben Tage sollst du dem HERRN, deinem Gott, das Fest halten 
an der Stätte, die der HERR erwählen wird. Denn der HERR, dein  
Gott, wird dich segnen in deiner ganzen Ernte und in allen Werken  
deiner Hände; darüber sollst du fröhlich sein. [entspannt und fröhlich]  

V16 Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist in deiner Mitte, 
vor dem HERRN, deinem Gott, erscheinen, an der Stätte, die 
der HERR erwählen wird: 
zum Fest der ungesäuerten  Brote, 
zum Wochenfest und  
zum Laubhüttendest.  
Sie sollen nicht mit leeren Händen vor dem HERRN erscheinen,  

V17 sondern ein jeder mit dem, was er zu geben vermag; nach 
dem Segen, den der HERR, dein Gott, gegeben hat.  
[diese Feste haben ihren Wert bis heutzutage, die Jahrtausende, überstanden]   




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Cleopatra
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40, Weiblich

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Forenleitung

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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem

von Cleopatra am 12.02.2026 08:26

Guten Morgen, 

ja, das Thema ist sehr umstritten leider geworden.
Bei Diskussionen muss man natürlich immer das pro, aber auch kontra zulassen/anhören, bzw aushalten, wenn andere Meinungen bestehen.

Ich hatte gehofft, dass die wiederholten Erinnerungen an den Gebetsthread ausreicht und ein Eingreifen meinerseits nicht nötig ist, aber dann hat scheinbar immer jemand noch ein Argument, einen Gedanken, eine Idee.

Natürlich wünschen und erbeten wir alle Frieden. Keine Frage.
Das Problem: Wenn es Organisationen gibt, die sich als Ziel gesetzt haben, eine Nation auszulöschen, dann wird es schwer, diese zu verharmlosen oder einfach in Gedanken Wege zu überlegen, wie ein Frieden geschehen wird.
Fakt ist: Menschen haben Entscheidungen getroffen, die weitreichende Konsequenzen für andere wieder bedeuten.

Und überall geschieht Unrecht und die schlimmsten Sünden.

Wir dürfen froh sein, wie gut es uns geht, aber auch in dieser ruhigen, friedlichen eigenen Welt die Zeit und Energie nutzen, für unsere Glaubensgeschwister und für die vielen, die aufGrund dieses Terrors leiden zu beten.
Das hört sich erstmal nicht so viel an, aber wir wissen, wie stark das Gebet sein kann, wie sehr Gott doch sein Volk liebt.

Nur Gott kann Herzen ändern, nur Gott kann den Frieden ins Herz derer legen, die leiden und Gott kann WUnder wirken.

Lasst uns gemeinsam beten für die ganze Situation.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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pausenclown

-, Männlich

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Beiträge: 453

Clownis Welt

von pausenclown am 12.02.2026 06:53

Hallo und herzlich Willkommen in Clownis-Welt.

Durch den Thread nebenan bin etwas du inspiriert worden die Thread zu starten.
Solche absurde Ideen wie, man müsse das politische Israel von den Juden trennen, na klar, wir dürfen keinen Staat haben….
Ich werde ein bisschen über mich schreiben, ein bisschen über das christliche Fundament.
Ich werde über die Vorurteile über uns schreiben, über die Geschichte des Antijudaismus usw 

In den letzten 25 Jahren war ich in Dauer Diskussionen verwickelt. Zum einen in meiner Arbeit, zusätzlich Aufklärungsarbeit , dann als Ehrenamtlicher Mitarbeiter in einer KZ Gedenkstätte.
Das hat mich müde gemacht und bin den meisten Diskussionen aus dem Weg gegangen und dann kam der 7.Oktober
In den letzten 2.5 Jahren habe ich Menschen, die medial an der Front standen, mit Recherchen bezüglich des Krieges und der Geschichte des Nahostkonflikts versorgt.

Der Thread soll kein Thread gegen Christen sein, sondern es geht um die Geschichte, woher die Feindseligkeit mancher Christen gegen uns herkommt und bis heute in manchen Köpfen und Herzen ist.
Ein Blick in die frühe Kirchengeschichte und was ist eigentlich Antijudaismus im Gegensatz zu Antisemitismus.

Zu Begriffen Unter Antijudaismus wird die religiös und theologisch begründete Judenfeindschaft verstanden.
Antisemitismus ist die Gewalt gegen Juden, weil sie Juden sind. Antisemitismus bezeichnet eine Geistes-haltung wie auch verbale und tätliche Übergriffe gegen Jüdinnen und Juden sowie gegen jüdische Einrichtungen. 
Ich habe eine Studie aus 2024 gefunden.
Kleine Auszüge:
12% der Bevölkerung sind der Meinung, die jüdische Religion legitimiere die Gewalt gegen Kinder,
ein Viertel stimmt der offenen Version der Verschwörungstheorie vom übermäßigen Einfluss der Juden" zu,
47% fordern, einen „Schlussstrich unter die Vergangenheit" des Holocausts zu ziehen.
Quelle: Studie „Antisemitismus in der Gesamtgesellschaft von Nordrhein-Westfalen im Jahr 2024”

Shalom Pausenclown.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.02.2026 06:54.

Burgen

-, Weiblich

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Beiträge: 2620

Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem

von Burgen am 11.02.2026 17:10


Ja, Pausenclown. 

Habe gerade hin und her überlegt und denke, 
die Forenleitung wird darüber eine Entscheidung treffen mit der wir alle leben können. 

Es steht immerhin jedem Mitlesenden frei, eigenen Thread mit einer für ihn zutreffenden Themenüberschrift zu erstellen. Vielleicht werden sich daraufhin gute Gespräche entwickeln, vielleicht wird ein Theama wie im Sande verlaufen. 
Die Erfahrung hat jedenfalls gezeigt, dass es alles nicht so einfach ist. 

Manche wollen sich eigentlich gar nicht über die Bibel unterhalten, auch nicht über Jesus Christus. Andere werfen Altes und Neues Testament - die Arbeit von unserem Herrn und Heiland zusammen in einen Topf. Und Paulus wird unterschätzt. 

Um nochmal zurückzuschauen - kann mich sehr gut daran erinnern als Gaza an die sich bildende Hamas / Palästinenser abgetreten wurde. 
Und sogleich danach outete sich die Organisation. 

Die Juden, die Gaza verlassen mussten, oder auch wollten, hinterließen einen wunderbaren Gazastreifen - und was hat die Organisastion daraus gemacht? Die Tunnel gebaut, Armee und Terror aufgebaut. Über Krankenhäuser, Schulen, usw. ihre unterirdischen Waffenlager ausgebaut. Wie inzwischen jeders weiß, ein reichlich verzweigte Tunnelsystem ausgebaut. 

Und jetzt? Feiern und jammern alle. 
Fokus Jerusalem und andere Quellen zeigen, dass es auch anders geht. Israel ist sogar dabei, diejenigen, die über die Grenze kommen ärztliche Behandlungen zu ermöglichen. In manchen Städten arbeiten Palästinenser, Araber und Juden effektiv und friedlich zusammen. 
Checkpoints allerdings muss es geben. Morgens zur Arbeit, abends nach Hause. 
So was es ebenfalls in Berlin damals. Bis 1963, als die Mauer unter Beschuss gebaut worden war - über Nacht. 

Stellt euch doch mal vor, wie ihr reagieren würdet, wenn ZB das kleine Hessen plötzlich jeden Tag beschossen werden würde. 
Wohin, wenn unser ganzes Land wieder plötzlich Ziel von Waffen wäre. 
Der Angriff vom 7. Oktober war mMn nur ein Test. 

Wir leben in der weitergehenden Zeit des Endes. Es geht jetzt mehr denn je darum, dass überall Menschen sich zu Christus Jesus bekennen, ihr menschliches Leben IHM in Wahrheit übergeben in seine Hände legen. 

Paulus ist mir zB da ein wirkliches Beispiel. Die meiste Zeit seines Lebens als Christ lebte er unter Gewalt und im Gefängnis. Seine Schmerzen unsagbar. Das ist genau das, was auch heutige Christen in anderen Ländern oder sogar in Flüchtlingsnotunterkünften in unserem Land erleben. 

Geistlich - Geist - Fleisch - Denken - Beten - Tun_ und mehr, das wird alles mehr oder weniger in einen Topf geworfen. 

Der Heilige Geist, Christi Blut, Segnende Hände, Gesalbte Häupter, = alles nur Vokabeln welche man als Christen irgendwann gelernt habend? Oder echtes Leben, zusammen mit IHM. 
Es hat einen Grund, dass es die zwei Teile der Bibel gibt. 

Ganz viele Verse, ganz viele Handlungsweisen des AT finden und fanden einen Weg zum Neuen Bund zu Jesus Christus. Er hat das alles ja miterlebt. Vor seiner Geburt, nach seiner Geburt, und am Kreuz. Jetzt, nach seiner Auferstehung, sitzend zur rechten Seite Gottes, des Vaters ist er in Sicherheit. Er hat gesagt, sein Reich ist nicht von dieser Welt - die Erde, Sonne, Mond und Sterne, alles ist sein Reich und wir als Christen sind in IHM ebenfalls zur rechten Seite Gottes - auch wenn die Welt drunter und drüber, schlechte Befehlsgeber hat - ist er trotzdem der HERR, Heiler und Beschützer, Ratgeber und Wundertäter. 

Er hat gesagt, die Bibel sagt, wir sollen nicht auf die Umständer der Welt schauen - denn die werden nicht besser, wir sollen auf Jesus schauen - Siehe, sagt er oft. Und sein Wort - er ist ja das Wort - gibt Kraft und Zuversicht. 

Warum also sich hier nicht mal betend sammeln um für ein Land und seine Menschen, seines Augapfels beten?  
Anstatt sich über ein Land, seine Menschen unter Beschuss Wehren, so klein wie Hessen? 

In der Agenda der meisten Glaubensrichtungen der welt von heute steht verbürgt, dass Israel weg muss. 
Gott aber denkt total anders. 

Es hat immer schon zwei oder drei Söhne im AT gegeben. Einer, der Gottes Stimme hörte und glaubte, der andere, der seine eigenen Wege ging. Vielleicht Macht hatte, dennoch nicht von Gott angenommen wurde. 
Das ist der Lauf der Welt - alles begann in einem kleinen, wunderbaren Garten, wo sie in einer heilen Umwelt lebten, alles hatten, jeden Abend sich mit Gott trafen und ihn beim Abendspaziergang begleiteten, wie Kinder dies heute vielleicht mit ihren Vätern erleben dürfen. 

Die Welt samt Erde und alles was lebt - gehört Gott Jesus. Immer schon. 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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pausenclown

-, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 453

Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem

von pausenclown am 11.02.2026 12:58

Vielleicht sollte Cleo den Thread hier schließen.
Der Schritt vom Anti-judaismis zu Anti-Israel und am Ende zum Anti-Semitismus, geht ruckizucki.
Bestimmt folgt jetzt dieser Satz: ich habe nichts gegen Juden, aber.....


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Friede

62, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 35

Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem

von Friede am 11.02.2026 12:44

Hallo Argo, ich bete wie du um Frieden und Einheit sowohl für Palästinenser wie für Juden.
"Hamas" ist nicht dasselbe wie das palästinensische Volk, und doch wird der Unbeteiligte mit den Schuldigen hinweggefegt, auch wenn man im Sack einen Zettel hat, der die Ethik ausweist. Genauso wie ich "Hamas" vom palästinensischen Volk unterscheide, betrachte ich das aktuelle politische Israel  unterschieden vom jüdischen Volk; ich fand in deinen Beiträgen, Argo, kein politisch motiviertes Interesse, nichts Anstössiges, nichts, das der Liebe Christi widerspräche. Und bin froh darüber...

JESUS Christus lehrt uns in der Bergpredigt die Feindesliebe. Auch das Alte Testament lehrt, die Fremden im Lande, ja sogar die Feinde zu lieben (z.B. Spr 16,7 + 25,21 + 22). Feinde / Feindschaft wird nicht besiegt durch das Töten. Der Feind wird nur besiegt, indem man ihn für die gute Sache gewinnt. Wer aber Böses mit Bösem vergilt, ist auf dem Weg, sich selbst vom Bösen besiegen zu lassen (Röm 12,21).  
Bringt man im Krieg nicht "Schlachtopfer" und "Brandopfer" dar, und bringt so den bösen Feind wie "unreine Opfertiere" dar? ( Maleachi Kapitel 1) 
JESUS Christus aber, der gute Hirte, ist Vorbild für rechtes Verhalten: "Die verloren gegangenen TIERE will Ich suchen, die Vertriebenen zurückbringen, die Verletzten verbinden, die Schwachen kräftigen, die Fetten und Starken aber behüten. Ich will ihr Hirt sein und für sie sorgen, wie es recht ist." (Ez. 34 16)

Denn es heisst:
"Habe Ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen - Spruch Gottes des HERRN - und nicht vielmehr daran, dass der Schuldige seine bösen Wege verlässt und so am Leben bleibt? - Menschensohn, sag zu ihnen: So wahr Ich lebe - Spruch des HERRN -, Ich habe KEIN Gefallen am Tod des Schuldigen, sondern daran, dass der Schuldige auf seinem Weg umkehrt und am Leben bleibt. Darum kehrt um, kehrt um auf euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel?" (Ezechiel 18,23 + 33,11)


"Selig, die KEINE Gewalt anwenden, denn sie werden das Land ERBEN." (JESUS Christus, Mth 5,5) 
Man ERBT doch nicht RECHTMÄSSIG, indem man den Erblasser / die Erblasser gewaltsam vertreibt oder gar tötet; man erbt doch nur nach Recht und Gesetz, wenn man mit dem Erblasser im Frieden und im Guten lebt, bis dieser vom HERRN des Lebens abberufen wird!

Argo, ist dir Psalm 37 vertraut?  
"
Errege dich nicht über die Bösen, wegen der Übeltäter ereifere dich nicht! Denn sie verwelken schnell wie das Gras... Die Bösen werden ausgetilgt; die aber, die auf den HERRN hoffen, werden das Land besitzen... Wen der HERR segnet, der wird das Land besitzen... Die Gerechten werden das Land besitzen und darin wohnen für alle Zeit. -  Achte auf den Frommen und schau auf den Redlichen, denn Zukunft hat nur der Mann des Friedens. Die Sünder aber werden alle zusammen vernichtet; die Zukunft der Frevler ist Untergang. - Die Rettung der Gerechten aber kommt vom HERRN, Er ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not. Der HERR hilft ihnen und befreit sie, ER rettet sie vor den Frevlern; Er schenkt ihnen Heil, weil sie  BEI  IHM  Zuflucht suchen." (aus Ps 37)


Wie du, Argo, bete ich auch für die Einheit aller Menschen und Völker, sinngemäss dass alle Völker als EINHEIT unter dem Haupte JESU vereinigt werden und wir alle uns beugen unter SEINEN Willen, denn JESUS ist der FRIEDENSFÜRST, und Seine Macht reicht BIS AN DIE GRENZEN DER ERDE! (Micha 5,3). Gott will keine Schlachtopfer. (Mth 12,7). JESUS Christus will alle und alles, was im Himmel und auf Erden ist, unter Seinem Haupte vereinigen (Eph 1,10 - Heilsplan Gottes). Alle sollen Anteil haben an Seinem Wesen - oder doch zumindest an Seiner Gestalt. "Alle sollen eins sein, wie Du VATER, in Mir bist und Ich in Dir bin. So sollen auch sie eins sein, damit die Welt glaubt, dass Du Mich gesandt hast. - sie sollen eins sein, wie Wir eins sind, damit die Welt erkennt, dass Du Mich gesandt hast und die Meinen ebenso lieb hast wie Mich." (Joh 17,21 - 23) 

Argo, lass uns bei unserer Art des Gebets für Israel und Palästina bleiben!





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Geist-Licht

77, Männlich

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Beiträge: 23

Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Geist-Licht am 11.02.2026 12:22

Grüß Gott
Burgen
 
Es gibt ganz sicher viele Träume die mich selbst betreffen.
Genau genommen betreffen mich alle meine Träume selber, weil ich habe diese.
Auch vermischen sich oftmals Mitteilungen geistigen Wissens mit Tagesereignissen,
weil eine Ähnlichkeitsverbindung besteht.
 
Dann sind da Träumen, in denen begegne ich anderen Menschen, 
die von mir mitunter auch vor Gefahren gewarnt werden,
die dann auch eingetroffen sind, auf der anderen Seite unserer Welt.
 
Träume in denen Begebenheiten des Tages verarbeitet werden, sind mir die Ausnahme.
 
Es ist natürlich möglich in jedem Traum immer die Zusammenhänge zu sehen, 
welche dem eigenen Wissen entsprechen.
Damit würden meine Träume ihren Zweck verfehlen, 
geistiges Wissen und Erkenntnisse zu vermitteln.
 
Träume sind ein Lehrgang.
Auch dazu habe ich einige Träume.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Geist-Licht

77, Männlich

  Neuling

Beiträge: 23

Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Geist-Licht am 11.02.2026 11:40

Grüß Gott
pausenclown
 
Es wird wohl jeder Mensch sich an die Begebenheiten halten, die von ihm erfahren wurden 
und hoffentlich auch an den Auftrag unseres Heilandes Jesus Christus, 
mit dem unser Leben den richtigen Sinn erhält.
 
Nun wird mir von eben diesem Christus ein Traum geschickt,
in der unser Leben als Brücke zum Himmel dargestellt wird,
die uns hinauftragen kann in die Welten unseres Himmlischen Vaters.
 
Das ist ein Traum, der schon so gut wie in Klartext erscheint
und keiner Deutung bedarf.
 
 
Zeitangaben im Traum sind selten, weil Träume aus einer zeitlosen Welt kommen.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.02.2026 11:44.

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2620

Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 11.02.2026 08:56


Mittwoch  


Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn und mein liebes Kind?  
Denn sooft ich ihm auch drohe, muss ich doch seiner gedenken;  
darum bricht mir das Herz, dass ich mich seiner erbarmen muss, spricht der HERR.   
Jeremia 31,20   

Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat.   
Römer 11,2  





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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