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Merciful

55, Männlich

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Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 02.11.2026 20:18

"Das Beste von allem ist, dass Gott mit uns ist!"
 
(John Wesley, am 2. März 1791 auf seinem Sterbebett gesprochen)
 
 
(Manfred Siebald, YouTube)
 
Merciful

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Burgen

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Re: Weltbevölkerungsuhr - Jesus kommt wieder ... - weck die tote Christenheit?

von Burgen am 02.11.2026 15:36


Hallo G-L
Danke für deinen Beitrag. 
Ja, das mag sein. 



Im Alltag wird meist nicht gut über Christen gesprochen, bezieht sich nicht immer auf die kirchlichen Versäumnisse. Meist sind Menschen von und durch Menschen einfach enttäuscht. Oder auch durch nationale Politik verboten sich in der Öffentlichkeit zu äussern. 
Und Jesus? Der wird dann mehr oder weniger stillschweigend 'verleugnet'. Diese Verleugnung geschieht unterschiedlich. 

Dabei passt auch folgender Bibelspruch vom Deckblatt des Senders: Bibeltv. Interessant ist da auch, dass u.a. hopetv, katholische tv's mit ihren Programmangeboten dort ebenfalls gelistet sind. 

Wer will, hat also eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich mit dem Glauben, und Hilfe durch Gott zu beschäftigen. 
Obwohl, mir selbst geht es so, dass Gott als Name mir gar nicht so gerne über die Lippen oder ins Gedächtnis kommt. 
Klar, die täglichen Bibellesemöglichkeiten und die dicken Bücher der Bibel benutzen das Wort Gott auch. Das ist jedoch anders, als wenn der Name draußen im allgemeinen benutzt wird. 

Es ist eben ein Unterschied, ob die Nationen, Völker und Fremde den Namen 'Gott' aussprechen oder eben Juden und Christen. Und selbst da gibt es im Verständnis der vier Buchstaben unterschiedliche Sichtweisen und vielleicht auch Erfahrungen. 

In diesem Jahr hatte keinen Router, sodass das übliche TV Programm überhaupt nicht besucht wurde. Wenn es wieder kommt, wird mir bewusst sein, wieviel Zeit evtl auch vergeudet wird. Aber auch viele Informationen, für die man ins Gebet gehen könnte. 
Bei yt war letztens zu lesen, dass jemand meinte, über 90% der Menschen, auch in unserem Land, würde glatt in der Hölle landen. 

Ähnlich waren auch schon mal meine eigenen Gedanken und Empfindungen. 
Deswegen ist es ein großes Desaster, dass die Chrstenheit allgemein schläft - und eine Folge dessen könnte sein, dass andere, in dem Fall Religionen das ehemalige Christentum dominieren würden. 
Für mich selbst ist Jesus zB keine Religion, auch wenn ich eine Religionstiftenden Kirche zugehörig bin. 

An anderer Stelle schrieb schon mal: Ein alter Mann hat auf ein kleines Plakat geschrieben und auf einen Stock hochhaltend: 
"Was erwartest Du von Gott" geschrieben. So steht er manchmal samstags mitten im Zentrum der Stadt. Manchmal wird er angesprochen. Meist nicht. Die "Zeugen" waren dies Jahr vielfältig überall zu sehen, selbst in unserem Haus waren sie mal. 

Und im TV im ERF zB werden oft Geschichten von Menschen erzählt, sie erzählen, wie sie zum Glauben kamen und eine Verwandlung durchmachten - von alt auf neu. Und meist irgendwann auch wirklich selbst treu blieben. 
J.M. zB war früher an die 8 mal oder so in Indien. Sie hatten riesige Menschengruppen auf dem platten Land über Stunden. Dann kam der Tag, dass ihr die Einreise verboten wurde. Ein letztes mal durfte sie dann doch noch einreisen. A.W. passierte dies in Groß Britannien. 

Da frage mich, all die Menschen, die oftmals wirklich Jesus ihr Leben anvertraut hatten - was geschieht weiterhin in deren Leben? Bei unserem Bäcker um eine der Ecken arbeitet eine junge Inderin, daher fiel es mir hier ein. Oder eine junge Frau aus dem ehemaligen Übersetzerteam der Deutsche in Afgahanistan. Sie leben jetzt hier, aber war es das? Manchmal wird in der Zeitung berichtet, dass Christen in den 'Unterkünften' von Nichtchristen geschlagen und misshandelt wurden. Weil einfach alle wie in einem Zusammenschluss alle im selben Haus oder Heim untergebracht wurden. Und jede Gruppe hatte ihren ganz eigenen Grund das Ursprungsland verlassen zu haben. 
Unser Land scheint mir dann wie ein Schmelztegel zu sein. 

Tja, und Gott, Jesus Christus kann das alles sehen, obwohl wir ihn nicht sehen können. Nur dann, wenn er dann mal den Himmelsvorhang etwas zur Seite zieht, wie bei Stephanus, der erste Märtyrer, als er den geöffneten Himmel bekam um Jesus zu sehen. Oder Johannes, der all die Bilder in der Offenbarung bekam. 
Ist das nicht hoffnungsvoll? Gott in Jesus zieht jeden Tag Menschen in sein Himmelreich. Hoffentlich sind dann auch letztlich unsere Verwandten, Freunde und Partnerschften und natürlich wir selbst, auf der richtigen und guten Seite, wenn wir denn bei ihm sein dürfen. 

Gestern wurde mir das so bewusst in einem Gespräch als wir über die nächsten dreißig Jahre zu sprechen kamen - und wir wohl dann spätestens nicht mehr auf dieser Erde, wie wir sie kannen, sein werden. Und die Zeit vergeht so unglaublich schnell - wohl dem, der wie Mose und auch Kaleb noch in seiner Kraft und gutem Augenlicht ist. 

Eigentlich wollte vom Regenbogen schreiben - und vom Himmel, und ihre Leuchten schreiben. 
Überall ist Gott, Jesus und durch sämtliche Dimensionen - mehr als die drei in denen wir zuhause sind - sieht uns unser Gott. Und seine Lichter am Himmel stelle ich mir gerade die Welt wie ein riesiges Fußballspielfeld vor, von allen Seiten die Lichter des Himmels bescheinen unsere Dimension, in und auf der wir leben als Erdenmenschen.   

Burgen 
 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Segen meine Freunde

von Burgen am 02.11.2026 14:41


Hallo Matthias  

wirklich schön, dass du mit uns gemeinsam starten möchtest um mehr täglich und überhaupt Jesus immer besser kennenlernen. 

Falls du online gerne Bibeln und einige gute Kommtentare auf dem Rechner für deine Website gebrauchen könntest: 
Von der christlichen Schriftenverbreitung gibt es ein gutes, kleines Bibelprogramm

CLeVer Bibelprogramm  

Vielleicht ist das eine gute Ergänzung für dich? 

Ansonsten gute Gespräche und miteinander und voneinander lernend 

Gruß 
Burgen 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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Burgen

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Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 02.11.2026 08:26

Montag  

Der HERR wird richten die Völker.   Psalm 7,9 

Gott hat einen Tag festgesetzt, 
an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit 
durch einen Mann, 
den er dazu bestimmt hat, 
indem er ihn vor allen Menschen beglaubigte 
durch die Auferstehung der Toten.  Apg 17,31  



Blaise Pascal: 

Ohne Jesus Christus verstehen wir 
weder unser Leben noch unsern Tod, 

weder Gott noch uns selbst.  

(c) Blaise Pascal 

:::  

TagesL: 2.Mose 32,15-20 (21-24)
              Die Strafe für den Abfall - den goldenen Kalbstier  
           während Mose von Gott die 10 Gebote in Empfang nahm  

fortlL: Offenbarung 7,9-17 Die große Schar aus allen Völkern 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Burgen am 02.11.2026 08:11


Guten Morgen, hoffe ihr hattet gestern Abend ein gutes Gespräch. 

Sprüche 18,10 las gestern das Wort Rotenburg und habe den Vers nachgeschaut. 

Lese in "Die Bibel in deutscher Fassung" 
Der Name Jahwes 
ist ein starker Turm; 
der Gerechte läuft dorthin 
und ist in Sicherheit. 

NLB schreibt: 
Der Name des HERRN ist eine feste Burg! 
Der Gottesfürchtige flüchtet sich zu ihm 
und findet Schutz. 

Und Luth schreibt : wird beschirmt. 

Ich liebe die Sprüche - für jeden Tag ein Kapitel. 
Bei Regen trug früher die Regenjacke, 
jetzt beim Blick durch das Fenster - 
beschirme mich mit Blick nach oben, ;) 

Gott gibt uns so praktisch seine Nähe. 
Gute segensreiche Woche euch - 
verzeih Chestnut ;) 
wnn dann auch noch die meist zwei Regenbögen 
über den Häusern stehen - perfekt! 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Sterntaler

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Re: Raum der Stille und des Gebets

von Sterntaler am 01.11.2026 20:40

。・:*:・゚★,。・:*:・゚☆。・:*:・゚★,。・:*:・゚☆

Ich bin bei dir
(Youtube)

。・:*:・゚★,。・:*:・゚☆。・:*:・゚★,。・:*:・゚☆

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Sterntaler

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Re: Clownis Welt

von Sterntaler am 01.11.2026 20:34

Der Blick auf Gott hat ihnen Kraft gegeben. Mitten in allem Leiden.

Danke, Pausenclown! ★

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chestnut
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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 01.11.2026 12:46

Der Name des Herrn ist eine feste Burg, der Gerechte läuft dortin und wird beschirmt. Sprüche 18,10

Eine Burg ist heute noch ein Bau, der Eindruck macht. Oft sind Burgen auf einer Höhe erbaut worden, was schon einen gewissen Schutz bot. Dazu kamen noch Wachtürme, Schutzmauern und Schutzpersonal.
Eine Burg bot oft für eine ganze Bevölkerungsschicht Schutz gegen Feinde.

Die Burg wird als Bild verwendet für das, was uns der Glaube, Gott geben kann.
Sicherheit, Hilfe, Gemeinschaft und vieles mehr in den Wirren des Lebens.
Sonntag, 1. November 2026, 20 Uhr, Raum Hauskreis-miteinander

Herzliche Einladung 
Chestnut und Team

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.11.2026 19:17.

Burgen

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Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 01.11.2026 09:28

1. November 22. Sonntag nach Trinitatis 

Monatsspruch:
Der HERR wird Recht schaffen zwischen den Nationen und viele Völker zurechtweisen. 
Dann werden sie ihre Schwerter zu Flugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzernessern. 
Sie erheben nicht das Schwert, Nation gegen Nation, und 
sie lernen nicht mehr Krieg.  Jesaja 2,4 

{dies würde 'bestenfalls' auch für unsere Nation bedeutsam sein, denn die jungen Menschen, geboren in den letzten Kriegsjahren, haben schon nicht mehr gelernt, Krieg zu erlernen. - Gott Jesus schütze uns!} 

°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° 

Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.  Psalm 130,4 

WoLied: 251, 1-7 Herz und Herz zusammen suchtin Gottes Herzen Ruh ... 

Ev: Matthäus 18,21-35  Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht   

Pr/Ep: Römer 7,14-25a 
Der Mensch und das Gesetz (ELB 2.Auflage 2010-7.Gesamtauflage) 

Denn wir wissen, das das Gesetz geistlich ist, 
ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft; 
denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; 
denn nicht was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus. 

AT: Jesaja 44, 21-23 Denke daran, Jakob und Israel, denn du bist mein Knecht. 
Ich habe dich gebildet, du bist mein Knecht, Israel, 
du wirst nicht von mir vergessen. 
Ich habe deine Verbrechen ausgelöscht wie einen Nebel und wie eine Wolke deine Sünden. 
Kehre um zu mir, denn ich habe dich erlöst! 
Juble, du Himmel, denn der HERR hat es getan! 
Jauchzt ihr Tiefen der Erde! Brecht in Jubel aus, ihr Berge, 
du Wald und all ihr Bäume darin!  
Denn der HERR hat Jakob erlöst, und an Israel verherrlicht er sich. 

Psalm  143, 1-11  

°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
LOSUNG 

Er wird herrlich werden bis an die Enden der Erde.  Micha 5,3  

Jesus sprach: 
Ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa 
und Samarien und bis an das Ende der Erde.  Apg. 1,8  



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 01.11.2026 08:01

Hallo Sterntaler.

Beim darüber nachdenken, was und wie ich schreibe, ist mir aufgefallen, gar nicht so einfach.
In meiner Zeit in der Gedenkstätte bin ich der Frage nachgegangen: Haben die jüdischen Häftlinge die biblischen Feste gefeiert und war das überhaupt möglich?
Tatsächlich wurden diese Feste gefeiert und von Wundern wurde berichtet.

Das Wunder zu Pessach.
Um die Geschichte etwas besser zu verstehen. Das Lager wurde im Sommer 1944 gegründet. Dazu wurden über 2000 männliche Juden aus dem Ghetto Radom zur Zwangsarbeit deponiert. Nachdem im Herbst die Arbeiten an der Baustelle aufhörten, wurde das Lager, das Zentrale Krankenlager für die umliegenden Lager.
Natürlich war es kein Erholungslager, sondern ein Sterbelager, die Häftlinge starben an Unterernährung, Krankheiten wie Typhus.
Ende März, kurz vor der Befreiung, stand Pessach vor der Tür. Pessach das Gedenken an Ende des ägyptischen Sklaverei und wie Gott sein Volk aus Ägypten befreit hat.
Und im all diesen Wahnsinn die Frage: Wie können wir Pessach feiern, wie das Gebot einhalten, keinen Sauerteig zu essen und Mehl für das Matzenbrot zu bekommen?

Einer der jüdischen Häftlinge erhielt aus einem Dienst für einen Wachsoldaten 5 Kilo Mehl und der nächste aus der Wachmannschaft machte daraus 5 Kilo Mehl und am Ende haben sie 15 Kilo Mehl bekommen.
Zitate: 
Die erloschenen Seelen wurden wieder entzündet. Wir haben unsere Arbeit übernommen, zusammen haben wir Holzstücke „organisiert“. Das Holz lieferte ein Zimmermann aus Radom. Ich fand ein Rad in meiner Werkstatt und die Heilige Aufgabe begann.
Mit einem Glasscherben aus einer Flasche bereiteten wir uns darauf vor, die Tischoberfläche zu reinigen. Wir legen den vorbereiteten Teig auf den Tisch und in den kleinen Werkstattofen habe ich Ziegelsteine gelegt und so haben wir unsere Matza gebacken…
Am ersten Seder-Abend versammelten sich in meiner Werkstatt die oben genannten sowie Hamia'la Milstein, Leibel Krel aus Warschau, Leibel Richtman, Ezriel Warchivker und Motele Gritzer, und in großer Angst, wie die Anusim von Spanien vor Jahren, wir saßen ehrfurchtsvoll um zwei große tische und führten unseren „seder“.
Wir waren Sklaven !...
Jeder beim Seder erhielt 3 Matzen. Anstelle von Wein servierten wir gesüßtes Wasser. Statt maror-weiße Rüben. Als karpas -kartoffeln. Salz und Wasser hatten wir reichlich ….
Wir sagten die Haggada aus einem Siddur, den wir die ganze Zeit verstecken konnten. Nach der ersten Hälfte der Haggada verfiel Ezriel Warchivker in Ekstase und führte eine ganze Predigt, um nicht zu verzweifeln, unseren Glauben zu bewahren, die Ungerechtigkeit zu ertragen, weil unsere Erlösung nahe ist…
Später wurden wir informiert, andere Juden standen draußen auf der Hut. Die Nacht war wirklich ein Segen….

Ca 2 Wochen später wurde das Lager befreit…
Vielen gab Pessach die Kraft und die Hoffnung zum Überleben. 

Shalom Pausenclown.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.11.2026 08:03.
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