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Re: Begriffe aus der Bibel im tägl. Sprachgebrauch
von Katechon am 17.08.2026 14:49Man hat mir in jungen Jahren eingeimpft, mich bildungssprachlich zu artikulieren. Es gab eine Vielzahl an Schimpfnamen für derart unliebsame Menschen, man sollte sie aber nicht nutzen, weil dies ›Gossensprache‹ sei. Und wurde nicht geduldet. Das dieser Begriff heute so negativ aufgefasst werden würde, wäre mir nie in den Sinn gekommen.
»Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn Du, Herr, bist bei mir! Dein Stock und Dein Hirtenstab geben mir Trost.« - Psalme 23:4 NGU
Re: Begriffe aus der Bibel im tägl. Sprachgebrauch
von nusskeks am 17.08.2026 14:27Außerhalb der Bibel ist mir "Pharisäer" als ein Kaffeespezialität und als ein veraltetes Schimpfwort bekannt. Ich selbst nutze dieses Wort nicht ebenso wie ich die anderen von Dir genannten und die mit noch bekannten Redewendungen nicht nutze. Also auch kein "ToiToiToi" kein "Herrje!" oder ähnliches mit nahem oder fernen religiösem Bezug.
Ich nutze den Begriff "Pharisäer" halt, wenn er in einem Gespräch vorkommt. Beispielsweise im Hauskreis oder wenn ich mit anderen Menschen über Pharisäer rede, wie ich es hier gerade mache. Meiden tu ich also nur den negativen Kontext, der in wenigen Kreisen noch dazu vorhanden ist. Die Jugend kenne "Pharisäer" gar nicht mehr. Spreche ich also mit meinen inzwischen erwachsenen Kindern, so kennen (kannten) sie den historisch negativen Gebrauch des Wortes gar nicht.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Begriffe aus der Bibel im tägl. Sprachgebrauch
von Katechon am 17.08.2026 13:33Seid mir gegrüßt! 👋🏼🧔🏼♂️
Meine seelige Großmutter pflegte bei Erschrecken, Überraschung und zur Bekräftigung einer Ablehnung ein kräftiges Jesses, Maria und Josef von sich zu geben, wobei Jesses für unseren Herrn Jesus stand. Jeder von uns hat schon Himmel Herrgott oder Oh mein Gott gesagt oder von sich gegeben.
Solche Ausrufe meine ich nicht, sondern Aussagen wie
- etwas ist ketzerisch / jemand ist ein Ketzer
- jemand ist ein ungläuber Thomas
- jemand ist ein Guter Samariter
- jemand ist ein Pharisäer
- ...
Die Pharisäer seien ein hochgeschätzer Teil der jüdische Gemeinschaft und den "schlechten Ruf" hätten sie der 2000jährigen Verunglimpfung und üblen Nachrede des Christentums zu verdanken. Die Nutzung des Wortes wäre, in diesem Kontext, antisemitisch und sogar rassistisch.
Wie denkt die geschätzte Forumsgemeinschaft darüber? Ist der Begriff zu vermeiden? Gibt es weitere derartige Stolersteine, an denen man sich stoßen oder Anstoß nehmen könnte?
Ich wünsch euch allen einen gesegneten Tag!
»Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn Du, Herr, bist bei mir! Dein Stock und Dein Hirtenstab geben mir Trost.« - Psalme 23:4 NGU
Re: Tageslese (32) Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch, mit uns allen.
von Burgen am 17.08.2026 09:54
Montag
Der HERR hat das Recht lieb. Psalm 37,28
Jesus sprach: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Markus 12,17
Lied BG 568,4
Dem Kaiser gebt, was seines ist, und Gott, was Gott gebühret,
den Nächsten Herzen ohne List, wie's Jesu Vorbild lehret.
Den Herren dieser Welt verwehrt,
was nur dem Himmelbürger gehört.
[zB Anbetung ?]
(c) Nikolaus Ludwig von Zinzendorf
TagesL: Matthäus 23,1-12 Warnung vor den Schriftgelehrten und Pharisäern
fortlL: Johannes 10,11-21
V11 Ich bin der gute Hirte, der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. [hat er am Kreuz vollbracht ...]
17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, um es wieder zu nehmen [Auferstehung von den Toten als Erstling]
19 Es entstand wieder ein Zwiespalt unter den Juden dieser Worte wegen.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von Katechon am 17.08.2026 08:08Gott hilft jenen, die sich selbst helfen. Man kann sich von allen schädlichen und selbstzerstörerischen Ideologien, Neigungen und Orientierungen abwenden und für diesen Schritt eine Handreichung und Anleitung finden … und für die Nachsorge Stecken, Stab und Trost. Voraussetzung: Der ehrliche eigene Wille.
Götzendienst und Okkultismus sind schwere Sünden und dem Herrn ein Greul ! 😖
»Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn Du, Herr, bist bei mir! Dein Stock und Dein Hirtenstab geben mir Trost.« - Psalme 23:4 NGU
Re: Seid gegrüßt!
von Katechon am 17.08.2026 07:36@Cleopatra Ich wünsche Dir einen Guten Morgen und danke Dir herzlich für die nette Begrüßung. 👋🏻🧔🏼♂️
»Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn Du, Herr, bist bei mir! Dein Stock und Dein Hirtenstab geben mir Trost.« - Psalme 23:4 NGU
Re: Seid gegrüßt!
von Cleopatra am 17.08.2026 07:13Guten Morgen,
herzlich Willkommen Katechon, fühl dich wohl bei uns, ich freue mich auf angenehme, anregende Gespräche 
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Seid gegrüßt!
von Burgen am 17.08.2026 00:50
Vielen Dank Katechon.
Ich wünsche dir von Herzen eine gute Zeit hier und freue mich zu einem guten Austausch und Themen.
ZB traf eine Frau, die erzählte, dass sie eine Zeit hatte in ihrem Leben, in der sie Jesus am liebsten hätte heiraten wollen. Zu dem Zeitpunkt war sie 7 Jahre alt. Heute erzählte sie, dass sie schon lange aus der Kirche ausgetreten ist.
Da sie kath ist, vermutete ich, dass sie dies ja aufgrund der Missbräuche und der kirchlichen Routinen sein könnte. Und mir kam dann später der Gedanke, wenn sie als Kind so verliebt in Jesus Christus war, wird unser aller Vater sie ganz gewiss auch heute behüten und vielleicht kann sie ebenfalls ihrerseits statt auf Kirche auf unseren Heiland schauen.
In der Statdt auf einem belebten Platz stand heute ein einzelner Mann und sprach laut über Jesus Christus, stellte Fragen und führte hinein in die Antworten hinein, wer er war und ist und dass er der einzige ist, der uns retten kann. Von Haus aus war er ganz sicher noch kein Evangelist, aber ein bewegter Nachfolger. Und Gott ist treu, er wird ihn belohnen, irgendwann.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Seid gegrüßt!
von Katechon am 16.08.2026 21:05@Burgen: Selbstverständlich darfst Du fragen.
Ich habe in der Tat die ›Elberfelder 1871‹ für das akademische Studium, die ›Lutherbibel 1912‹ für die volkstümliche Übersetzung / Lithurgie, die ›Neue Genfer‹ und die ›Genfer Studienbibel‹ in der Übersetzung von Schlachter (2000) für das Selbststudium. Letztere ist mir die Liebste!
Ich hoffe Dir mit der Auskunft gedient zu haben!
Sei mir herzlichst gegrüßt 👋🏻🧔🏼♂️
»Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn Du, Herr, bist bei mir! Dein Stock und Dein Hirtenstab geben mir Trost.« - Psalme 23:4 NGU
Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von Burgen am 16.08.2026 20:25
Hallöchen,
so wie ich den letzten neueren Beitrag verstehe von G-L würde ich meinen, dass er total mit new age, eben Esotherik, durchflossen ist.
Habe gerade mal nachgeschaut zu New Age und las, dass dies in den 60 / 70igern letzten Jahrhunderts eine extreme Bewegung war und inzwischen am Versiegen ist. Dennoch bleibt natürlich das esoterische Gedankengut erhalten, wenn man sich nicht davon aktiv abwendet.
Doch dies Abwenden geschieht nicht auf Knopfdruck und tut weh. Zumindest wenn man nicht Jesus bittet um Hilfe.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
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