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Theophilus

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Re: Wir haben zu kämpfen?

von Theophilus am 01.06.2021 11:57

geli: 

Dieses "in Christus sein" sehe ich anders. Es ist nicht einfach, mit den biblischen Worten darüber zu reden, da diese in den Gehirnen der Gläubigen alle zersetzt wurden und mit evangelikaler Theologie besetzt sind. 

Ich schrieb ja vorher schon:

Damit hat Paulus aber nicht gesagt, daß jeder, sich sich heute als Christ bezeichnet oder als glaubend empfindet auch automatisch in Christus ist.

Und damit meinte ich etwaig ebenfalls Leute, auf die, wie du schreibst, zutrifft:

auch eine Umkehr und Vergebung seiner Sünden erfahren hat und der Jesus Christus in sein Leben aufgenommen hat.

Dies ist natürlich Code, geschprochen in der typischen evangelikalen Sektensprache, die auf die Mitglieder "biblisch" (auch so ein Wort) wirkt, aber wie wir auch im Nachbarthread über den Postevangelikalismus gesehen haben, nicht unbedingt "biblisch" sein muß.

Wir hatten uns vorher geeinigt, daß es der Glaube ist, der uns "in Christus" … (?) sein lässt.

Jetzt ist es plötzlich wieder etwas anderes. (Also "auch eine Umkehr und Vergeb… etc")

Ich meine, man wird dem Problem nicht Herr, wenn man sich nicht von der evangelikalen Sektierersprache löst.

Um da mal konkret zu werden, z.B. siehe oben "eine Umkehr erfahren" – was soll das überhaupt sein?




 

Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (13) Deine Gegenwart bleibt stets meine Zukunft, die mich in der angst tröstet - Kurt Wolff in: Leben bist du

von Burgen am 01.06.2021 06:51


JUNI 

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. *Apostelgeschichte 5,29 

Losung 

Wenn ihr euch von ganzem Herzen zu dem HERRN bekehren wollt, so tut von euch die fremden Götter. 
*1.Samuel 7,3* 

Kein Knecht kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, 
oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. 
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. 
*Lukas 16,13* 


Kl: Jesaja      43,8-13 
Bl: Apostelg   4,32-37  


Götter entstehen im Herzen schleichend, man merkt es zunächst gar nicht recht. 
Erst wenn sie das ganze Denken und Streben beherrschen und gefangen nehmen, 
zeigen sie ihre Göttermacht, manchmal sogar im Gewand der Christlichkeit. 
Gott ist der, der aus der Abhängigkeit und den Zwängen herausführt, 
ein Gott, der befreit. (Dorothea Rohde)    



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (13) Deine Gegenwart bleibt stets meine Zukunft, die mich in der angst tröstet - Kurt Wolff in: Leben bist du

von Burgen am 31.05.2021 08:29



So spricht der HERR: 
Wahrt das Recht und übt Gerechtigkeit; denn mein Heil ist nahe, dass es komme,
und meine Gerechtigkeit, dass sie offenbart werde. *Jesaja 56,1 

Siehe, jetzt ist die willkommende Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des heils! *2.Korinther 6,2 


Kl: 2.Mose    3,13-20 :: Gott offenbart seinen Gottesnamen :: Moses Auftrag und Verheißung für das Volk Gottes 
Bl: Apostelg. 4,23-31 :: Petrus u Johannes kommen aus dem Gefängnis frei und kehren sofort in die Gemeinde zurück 
                                  Gebet und Bitte ...  das Wort mit aller Freimütigkeit zu verkündigen u durch Gottes Hand 
                                  Heilungen, Zeichen u Wunder geschehen lassen   
                                  Alle Betenden wurden vom Heiligen Geist erfüllt und verkündigten das Wort Gottes
                                  mit Freimütigkeit. 
 

Bedenkt es stehts in eurem Sinn: Er gibt sein Leben für euch hin. 
Gerecht seid ihr durch seine Tat, nehmt an, was er verheißen hat. 
Entscheidet euch, sagt heute: Ja. Die angenehme Zeit ist da. 
Folgt heute freudig seinem Ruf, lebt dem, der neues Leben schuf. 
(Charles Wesley/Ulrike Voigt)  


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Cleopatra
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Re: Gemütliches Café

von Cleopatra am 31.05.2021 07:32

Guten Morgen, 

ich hoffe, dass ihr alle ein schönes Wochenende gehabt habt?

Am Wochenende gab es gaaanz viele Bilder im Status von Whattsapp mit Eis und Trinkgläsern, denn jetzt dürfen die Außengastronone auf jeden Fall öffnen-
Da wir dann auchnoch so wunderschönes Wetter hatten, war es perfekt.

Auch gestern habe ich bemerkt, dass sehr viele Leute draußen spazieren gegangen sind.
Die Laune ist gleich viel besser.

Ich habe euch zwei Fotos mitgebracht, mal sehen, ob ihr erkennt, um welches kleines Tier es sich handelt (Größe ca so groß wie mein Daumennagel):


20210430_195023.jpg


20210430_195404.jpg


Na? Wer hat es erkannt?

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche, bei uns scheint die SOnne, das Wetter soll super werden.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wir haben zu kämpfen?

von geli am 30.05.2021 19:52

Theophilus: Paulus aber nicht gesagt, daß jeder, sich sich heute als Christ bezeichnet oder als glaubend empfindet auch automatisch in Christus ist.

Das habe auch ich nicht so gesagt - "In Christus" ist nicht jeder, sondern nur der, der auch eine Umkehr und Vergebung seiner Sünden erfahren hat und der Jesus Christus in sein Leben aufgenommen hat.

, was das denn ist, dieser Glaube?

Ja, gute Frage - und da gibt es auch nicht nur eine Antwort. Jedenfalls kann man das nicht in einem Satz beantworten.

Grundsätzlich würde ich sagen: "Glaube" bedeutet, dass ich das, was in der Bibel gesagt wird, auch glaube und mein Leben danach ausrichte.

Speziell auf unser Thema bezogen: Wenn ich also als Christ mit einem Problem zu kämpfen habe - sagen wir als Beispiel mit einer Herzenshaltung, die Gott nicht gefällt, dann hilft es meistens nicht weiter, selbst dagegen anzukämpfen, sondern das zu glauben, was ich in der Bibel finde.

Ich habe vor langer Zeit einmal einen Satz gelesen, den ich mir gemerkt habe - und meine Erfahrung zeigt, dass es stimmt:

"Der Sieg über... wird nicht erkämpft, sondern geglaubt."

Eine Stelle aus 1. Joh. 3,8 hat sich in meinem Leben schon oft "bewährt":
"Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre"

2. Mose 14,14 ist ebenfalls so eine Stelle:
"Der Herr wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein".

Eine weitere Stelle, die Mut macht, ist 2. Chronik 20,15 und 17:
So spricht der Herr zu euch: Ihr sollt euch nicht fürchten und nicht verzagen vor diesem großen Heer (in unserem Falle die in Eph. 6 erwähnten Finsternismächte); denn nicht ihr kämpft, sondern Gott!"

Aber nicht ihr werdet dabei kämpfen; tretet nur hin und steht und seht die Hilfe des Herrn, der mit euch ist."

Eine Stelle, die ich immer "bei mir trage" - aber ich finde sie gerade nicht: "Es soll nicht durch Heer oder Kraft geschehen, sondern durch meinen Geist, spricht der Herr."

1. Sam. 17,47:
"...dass der Herr nicht durch Schwert oder spieß hilft; denn der Krieg ist des Herrn, und er wird euch in unsere Hände geben."

Jesus sagte am Kreuz: "Es ist vollbracht". - Siehe auch Kol. 2,14: "Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet..."

Wenn unser Glaube schwach ist: "Jesus ist der Anfänger und Vollender unseres Glaubens" - Hebr. 12, 1+ 2
Er ist also derjenige, der unserem Glauben aufhilft.




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Theophilus

48, Männlich

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Beiträge: 162

Re: Wir haben zu kämpfen?

von Theophilus am 30.05.2021 15:57


das bedeutet ja, dass wir das "Anziehen" gar nicht mal selbst machen müssen, sondern dass das schon geschehen ist! Gott hat das für uns schon erledigt!

Das wäre ein Zirkelschluß. Paulus schreibt an die Gruppe in Korinth und attestiert denen, sie seien in Christus. Damit hat Paulus aber nicht gesagt, daß jeder, sich sich heute als Christ bezeichnet oder als glaubend empfindet auch automatisch in Christus ist.


Allerdings gehört dazu doch noch eine Sache, die an uns liegt: Der Glaube!

Ja, unterm Strich stimme ich dir da zu. Frage ist natürlich dann, was das denn ist, dieser Glaube?






Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (13) Deine Gegenwart bleibt stets meine Zukunft, die mich in der angst tröstet - Kurt Wolff in: Leben bist du

von Burgen am 30.05.2021 06:58



Trinitatis _ Dreieinigkeit 

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. 
*2.Korinther 13,13* 


Pr/Ev: Johannes 3,1-8 (9-13) 
Ep:     Römer    11,(32) 33-36 
AT: Jesaja         6,1-8 (9-13) 
Bl:  Psalm    29 


Losung 

HERR, du lässest mich fröhlich singen von deinen Werken, und ich rühme die Taten deiner Hände. 
*Psalm 92,5* 
Mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war bei ihnen allen. 
*Apostelgeschichte 4,33* 


Ich singe dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust; 
ich sing und mach auf Erden kund, was mir von dir bewusst. 
(Paul Gerhardt)   

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nusskeks

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Re: Postevangelikalismus

von nusskeks am 29.05.2021 10:38

Das ist leider schon oft vorgekommen. Allerdings ist das ein anderes Thema und noch viel älter als der Postevangelikalismus.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Postevangelikalismus

von geli am 29.05.2021 10:33

Cleo: Und so arbeitet Satan auch Schritt für Schritt.

Dasnennt man "Salamitaktik" - funktioniert leider bestens, und viele fallen - auch bei anderen Themen - darauf rein!

nusskeks: Als ich das erste Mal einen solchen Vortrag hörte, war ich am Ende baff erstaunt.

Ich habe ich nicht damit beschäftigt, aber ich habe schon von einigen Pastoren oder Studenten der Theologie gehört, die sagen, dass man am ehesten dann seinen Glauben verliert, wenn man anfängt, Theologie zu studieren! 

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nusskeks

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  fester Bestandteil

Beiträge: 683

Re: Postevangelikalismus

von nusskeks am 29.05.2021 09:48

Tritt man dem Postevangelikalismus unvorbereitet gegenüber, so wie ich es damals tat, fällt einem zunächst gar nichts gravierendes auf. Denn die Worte die benutzt werden kennt man aus frommen Gemeinden wie den Baptisten, den Frei Evs und auch aus den Brüdergemeinden.

Ich nehme mal nur den Begriff "bibeltreu". Der Postevangelikalismus benutzt den Begriff "bibeltreu" dazu, um sich von solchen Menschen zu unterscheiden, die aus Sicht des Postevangelikalismus eben nicht bibeltreu seien. Allerdings sind damit sind wir gemeint, also Christen, die die Bibel als Wort Gottes sehen. Solche Christen legen die Bibel aus Sicht des Postevangelikalismus NICHT bibeltreu aus, da die Bibel vieles was bibeltreue Christen glauben gar nicht so meine.

Das liest sich alles recht undurchsichtig, ich weiß. Aber es ist wichtig dran zu bleiben und dem "Faden" zu folgen. Denn die Argumente und Erklärungen seitens des Postevangelikalismus die folgen, um den bibeltreuen Christen deren Bibeltreue abzusprechen, sind liberale historisch-kritische Theologie mit frommen Vokabeln. Um das zu erkennen muss man natürlich wissen, was an den Universitäten in Deutschland so an Theologie gelehrt wird.

Als ich das erste Mal einen solchen Vortrag hörte, war ich am Ende baff erstaunt. Von den benutzten Worten des Vortragenden her dachte ich, ich sitze in einer Brüdergemeinde. Von dem Resultat des Vortrages der am Ende herauskam dachte ich allerdings, ich sitze im Hörsaal einer extrem liberalen Universität.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.05.2021 18:28.
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