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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes heiliger Geist - der Geist der Menschen, ...

von geli am 26.10.2020 10:13

Doerte: Leg alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende.

Da könnte man noch hinzufügen: ...denn Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen. 

Doerte: Danke für deine Zeit und den schönen, aufbauenden Austausch der geistigen Gedanken ?

Diese "Danke" gebe ich hiermit gerne zürück, ich fand unseren Austausch auch sehr schön!

Burgen: Der Mensch ist in seinem Denken sehr erfindungsreich. Das sehen wir überall. ZB Brücken in Amerika, England, große Gebäude Aber nicht nur das. In Mathematik, Musik, Malerei - Selbst in der Ernährungswirtschaft und vielem anderen, wie Mondfahrt usw.

Ja, das ist eigentlich auch ein Zeichen dafür, dass Gottes Geist die Menschen kreativ macht, dass Gottes Geist die Menschen Dinge erkennen läßt, Entdeckungen und Erfindungen machen läßt. Also doch nicht "tot"?

Dennoch heißt es in der Bibel: Wir sind tot... 
Wenn ich an das oben Geschriebene denke, überlege ich, was dieses "tot" wohl bedeuten mag. Denn dass Gott durch seinen Geist in all den Erfindungen und Entdeckungen am Werk ist, kann man ja nicht abstreiten. Wieso  also "tot"?

"Tot" - kann dann nur heißen: ohne Gott, ohne Verbindung zu ihm, die Menschen geben sich selbst die Ehre, weil sie Gott leugnen?

"Lebendig gemacht" würde im Gegenzug bedeuten: Die Verbindung zu Gott, die Beziehung zu ihm, ist wiederhergestellt, und für das, was der Mensch leistet, gibt er Gott die Ehre - er weiß, dass alles, was er schaffen kann, von Gott herkommt, der ihn dazu befähigt.

Burgen: Ohne mich könnt ihr n i c h t s tun. Dieses "nichts" sollte man sich mal wie auf der Zunge zergehen lassen... . Nichts ist nichts. Manche Religionen haben dafür nichts anzubieten. Sie haben aus dem "nichts" eine Lehre und Religion gemacht.

Ja, "ohne mich könnt ihr nichts tun" - das ist eine ganz bekannte Aussage. 
"Nichts" - was bedeutet das, wenn man die obigen Aussagen betrachtet und daran denkt, daß der Mensch tatsächlich eigentlich doch "viel" tun kann, betrachtet man die ganzen Errungenschaften unseres täglichen Lebens?

Und betrachtet man auch die ganzen Anstrengungen, die in den verschiedenen Religionen gebracht werden, um Gott nahe zu kommen, um ihn gnädig zu stimmen, um "gut" vor ihm dazustehen - dann ist das doch eigentlich auch ganz schön "viel"?

Was meint also Jesus mit "nichts"? - Ich denke, es geht ihm hier darum, dass wir "nichts" dazu beitragen können, um vor Gott bestehen zu können.
Das, was dazu nötig ist, hat er für uns getan: Er hat uns vor Gott annehmbar gemacht, er hat für uns Frieden gemacht mit Gott am Kreuz - dazu können wir tatsächlich nichts beitragen.



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes heiliger Geist - der Geist der Menschen, ...

von Burgen am 26.10.2020 07:38



Wir lesen ja immer mal wieder: Sünde trennt - eine Decke liegt über den Menschen - Finsternis ist da 

Gottes Geist, der Heilige Geist = da wo der Geist des HErrn ist, ist Leben, Neues wächst auf - erkennt - seht ihr es nicht ?  

Der Geist macht lebendig 

Der Geist des Menschen - schwer zu verstehen und auch schwer dies zu sagen : ist finster. Finster, weil von Gott getrennt 

Das  heißt in anderen Worten öfter: er ist geistlich tot 

Und doch: 

Der Mensch ist in seinem Denken sehr erfindungsreich. Das sehen wir überall. ZB Brücken in Amerika, England, große Gebäude 

Aber nicht nur das. In Mathematik, Musik, Malerei - Selbst in der Ernährungswirtschaft und vielem anderen, wie Mondfahrt usw.  

Wir haben die Fähigkeit zu denken, auch besonders Gutes zu Denken und in Existenz zu bringen 

Das bedeutet doch auch: 

Wie in dem Lied: Was könnte Gott aus deinem Leben machen ... 

Manchmal denke ich: 

Oft reagieren wir ängstlich, wenn wir uns in unserem Denken und Verhalten ändern. 

Und dadurch begrenzen wir Gott (den Heiligen Geist) in unserem eigenen und den der anderen Leben. 

Jeder kennt vielleicht an seinem eigenen Leib, dass sich manchmal alles in einem zusammenzieht? 

Jedoch haben wir die Frucht der Selbstbeherrschung, die wir lernen können. Dann 

verhindern wir das Zusammenziehen und lassen das, was eigentlich abgewehrt werden soll, fließen kann. 

Und Neues kann sprießen ... 


Nachtrag: 
Zitat 
und wir sind brandneue Kreaturen. In Eph. 2,10 heißt es: „Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen." In unserem Geist sind wir vollständig und vollkommen. Darin gibt es keine Sünde und keinen Fehler. In Eph. 1,13 steht: „In ihm (seid) auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung." Zitat Ende aus der Bibelarbeit Andrew Wommeck 

Dies be-geistert mich. Es ist feststehend. Nach der Wiedergeburt sind wir eine neue Kreatur und in Jesus Christus. 
Nun heißt es, dran bleiben ... . Im weiteren Lebensverlauf lernen wir dann immer mehr, Gottes Geist erlauben zu verändern und Jesus immer ähnlicher zu werden, in der Gnade und aus der Gnade zu leben. 
Die neue Identität auszuleben. Und ohne Gott, den Heiligen Geist und Jesus kann das niemand. Jesus sagt: Ohne mich könnt ihr  n i c h t s  tun. 

Dieses  "nichts" sollte man sich mal wie auf der Zunge zergehen lassen... . Nichts ist nichts. Manche Religionen haben dafür nichts anzubieten. Sie haben aus dem "nichts" eine Lehre und Religion gemacht. 
Wir jedoch haben den leibhaftigen Jesus, in seiner ganzen Kraft und Gerechtigkeit. 
Sich dessen immer, fortwährend bewusst zu sein, sein Wort, ihn selbst, zu bewegen, meditieren, das bringt, verursacht Leben. 
Für etliche Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen ist dies eine Herausforderung. Jedoch mit täglichem Vertrauen gefüllt, sich auf IHN ausrichtend, gewinnt der Geist Gottes in uns, weil Jesus in uns durch den Geist lebt. 

Und Freude, Frieden, Vertrauen = das sind Früchte des gläubigen Menschen. 
Zunächst kann man aber auch lernen, sich darin zu bewegen - und nicht dem friedlosen eigenen Lebensumstand auf den Leim zu gehen ... 






Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.10.2020 08:20.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (11) Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht -- Ps 59,7

von Burgen am 26.10.2020 07:23



Ich, ich bin euer Tröster ! 
Wer bist du denn, dass du dich vor Menschen fürchtet, die doch sterben? __ Jesaja 51,12 

Der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist. __ 1.Johannes 4,4 


Kl: 2.Thessalonicher   3,6-13     // Eine Ermahnung zur rechten Lebensweise //
Bl: Jeremia              23,16-32    // Gericht über die falschen Propheten // 


Du bist gerecht und rettest meine Ehre, wenn ich mich einsam gegen Unrecht wehre. 
Dass Menschen wehtun und Verkehrtes sagen, hilf mir ertragen. (Detlev Block)  


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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes heiliger Geist - der Geist der Menschen, ...

von Doerte am 25.10.2020 22:41

Liebe Geli,

Sie meinten es meistens gut - hatten aber nicht die Geduld zu warten, bis der Heilige Geist seine "Arbeit" gemacht hat. Vielleicht hat ihnen auch der rechte Glaube gefehlt, und sie haben die Sache dann selbst in die Hand genommen und mich dann "nach ihrem Bild" verändern wollen.

Oh ja, sie meinen es aus ihrem gut dünken heraus. Aber nur der heilige Geist, weiß wie lange es u.U. dauern kann, wenn es um Veränderungen, Wachstum und Heilung geht. Manches geht schneller und manches dauert sehr lange und manches muß man eben akzeptieren und trotzdem damit fröhlich und zufrieden leben, eben damit umgehen lernen. Sie wissen es eben nicht besser und wiederum fordert, dass bei uns Geduld. Ich weiss es auch nicht immer !

Ick globe, deshalb heißt es auch Geduld ist eine Tugend. Nur wer geduldig mit sich selbst sein kann, kann es auch mit anderen. In einigen Psalmen rufen die Menschen auch schon aus " Wie lange noch .... " ? Bleibt ja nix weiter übrig als geduldig zu warten, zu beten, zu hoffen ... da kann man sich in der Zwischenzeit auch getrost in Liebe üben und sich damit die Zeit vertreiben.  


Das ist der beste Vers aus der Bibel - ich glaube, er kann vor allem Möglichen retten: Vor Entmutigung, vor Zukunftsangst, vor der Gefahr, an Gott und seiner Führung "irre" zu werden...

Ich kenne noch einen, der ist zwar nicht aus der Bibel sondern von Eduard Mörike und vielleicht kennst du ihn auch schon. 

Leg alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende. 

Macht Sinn ! 

Gute Nacht und Danke für deine Zeit und den schönen, aufbauenden Austausch der geistigen Gedanken ? schreibt man das so ?
Hach egal Geli, du weisst schon was ich meine !

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.10.2020 00:18.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Neue Erde, neuer Himmel

von geli am 25.10.2020 21:14

Burgen:  Die Zukunft ist also eine überaus spannende Ära.

Ja, das auf jeden Fall... das Meiste können wir uns ja nicht wirklich vorstellen - da wird es eine Überraschung nach der anderen geben...  

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes heiliger Geist - der Geist der Menschen, ...

von geli am 25.10.2020 20:44

Doerte: Da könnte man ja glatt denken, wenn andere so böse zu dir sind, haben sie keinen heilen Geist, sonst hätten sie doch ein verändertes Herz. hmmm ...

Na, manchmal braucht man auch "Rettung" vor Menschen, die es eigentlich gut meinen...   - die aber nicht verstehen, dass das Gras eben nicht schneller wächst, wenn man dauernd daran zieht - wie Du es ausgedrückt hast. Sie meinten es meistens gut - hatten aber nicht die Geduld zu warten, bis der Heilige Geist seine "Arbeit" gemacht hat. Vielleicht hat ihnen auch der rechte Glaube gefehlt, und sie haben die Sache dann selbst in die Hand genommen und mich dann "nach ihrem Bild" verändern wollen.

Wenn Gott wollte würde er mich schon in eine Gemeinde schicken.

Ja, das denke ich auch. Ich war in der ersten Gemeinde über 15 Jahre, bin dann ausgetreten, und war dann einige Jahre ohne Gemeinde. Zwar hatte ich bestimmte Gemeinden besucht - bei uns gibt es allerdings nicht allzu viele - aber ich wußte immer, dass keine davon meine "Heimat" werden kann.
Die Gemeinde, wo ich jetzt auch schon seit ca. 10 Jahren bin, habe ich dann aus "Zufall" entdeckt.

Wenn der Zeitpunkt da ist, und er das geplant hat, wird Gott Dir sicher eine Gemeinde zeigen!

Jedoch sagt Gott auch alles dient uns zum Besten, dass tröstet dann !

Das ist der beste Vers aus der Bibel - ich glaube, er kann vor allem Möglichen retten: Vor Entmutigung, vor Zukunftsangst, vor der Gefahr, an Gott und seiner Führung "irre" zu werden... 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Neue Erde, neuer Himmel

von Burgen am 25.10.2020 19:52



Meine Gedanken gehen da einmal in das Buch der Offenbarung. Wenn ich mich recht erinnere momentan, ist dort beschrieben, welche "Aufgaben" die Völker zu dem späteren Zeitpunkt haben werden. Und daran glaube ich auch und kann es gut in mein Glaubenssystem einfügen. 

Auch denke ich, das was Mercifulerzählt hat. Denke, dass Jesus für all die Milliarden Wohnungen, die für uns bereitet, die vielen Planetensysteme vorbereitet.

Die Zukunft ist also eine überaus spannende Ära.


Und Gott/Jesus ist der Mittelpunkt !


 

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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes heiliger Geist - der Geist der Menschen, ...

von Doerte am 25.10.2020 19:02

" Geli " Ja, Gift in einer sehr verlockenden Mahlzeit - das kann nur Gottes Geist uns erkennen lassen. Auf jeden Fall ist es Gottes Wort und sein Geist, der uns sein Wort "übersetzt", so dass es in unsere ganz persönliche Situation hineinspricht. Das ist auch eine Art der "Errettung", finde ich. - Die Verbindung zu unserem Thema...

So Fallen kenne ich auch. Jedoch sagt Gott auch alles dient uns zum Besten, dass tröstet dann ! 


" Geli " Weisheit und Verständnis habe ich oft gerade bei Menschen gefunden, die in ihrem Leben auch viel Schweres und Kaputtmachendes erlebt haben und sich in meine Situation auch hineinversetzen konnten.

Das freut mich für dich und ist schön zu lesen. 


Römer 5, 3 ...., sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, 4Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, 5Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

Die Liebe Gottes wurde duch den Heiligen Geist in die Herzen ausgegossen. Demzufolge hat der Geist das Herz verändert und nicht umgedreht. Da könnte man ja glatt denken, wenn andere so böse zu dir sind, haben sie keinen heilen Geist, sonst hätten sie doch ein verändertes Herz. hmmm ... 


" Geli " Aber im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, dass Gott mich genauso "wachsen" ließ - nur eben auf andere Art. Ja, und bei manchen dieser Leute merkte ich, dass sie nur "aufgeblasen" von diesen Veranstaltungen kamen - dann ging "die Luft raus", und sie brauchten dringend wieder eine neue "Zurüstung". Was hab ich gelernt? Nur kein Neid...


Ich habe noch keine Gemeinde gefunden, in die es mich zieht. Also wo ich mich gerne aufhalten würde. Die Frage " In welche Gemeinde gehst du " ? hört sich für mich oft so an " Was arbeitest du ? "

Antworte ich, " in keine ", ernte ich oft komische Blicke. Jedoch kenne ich jede Menge Menschen, die an Gott glauben, jedoch keine Kirche oder Gemeinde besuchen. Habe mir auch noch nie so wirklich Gedanken darüber gemacht. Wenn Gott wollte würde er mich schon in eine Gemeinde schicken.
Denn ich bete doch fast jeden Tag ... " dein Wille geschehe " ! 

Hat eben alles seine Zeit. Den Prediger finde ich eh genjal. Das Gras wächst auch nicht schneller, auch wenn man daran zieht. Was lernt man daraus ? Geduld mit sich selbst ! 


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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Neue Erde, neuer Himmel

von geli am 25.10.2020 17:18

Theophilus: Das sind die 7,5 Milliarden Menschen um dich herum, bzw. deren Nachkommenschaft. Stellst du dir vor, das Gott die einfach alle so umbringt? Würde dich das freuen?

Nein, das würde ich erstens nicht freuen, und zweitens glaube ich auch, dass es die Menschen sind, die Christus nicht kennenlernen konnten, weil nie von ihm gehört, und die nun "nach ihren Werken" gerichtet wurden und auf der Erde leben dürfen - siehe Matth. 25, ab Vers 31. Denn da geht es nicht um die Gläubigen, sondern um die "Völker".

Es herrscht aber oft der einstimmige Tenor, dass nur diejenigen, die Christus angenommen haben, gerettet sind, alle anderen gehen verloren.

Deshalb wollte ich mit solchen Aussagen mal vorsichtig sein, denn das ist unter Christen ein "heißes Thema", und ich wollte mich nicht in die Nesseln setzen...   - und wollte auch keine Streit-Diskussionen verursachen.

Deshalb hab ich einfach mal nur so in die Runde gefragt...

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes heiliger Geist - der Geist der Menschen, ...

von geli am 25.10.2020 17:11

Doerte: Ernährt man sich geistig dann nun von guten Dingen, also die uns Gott auf den Tisch gestellt hat, geht es einem geistig auch gut und das wirkt sich dann auch auf den gesamten Körper aus.

...denn der Mensch lebt nicht nur vom Brot alleine, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht.

Wobei es manchmal schon schwierig ist, die Unterscheidung zu treffen. Denn vieles sieht auf den ersten Blick gut aus - ist es dann aber nicht.

Vor einigen Jahren war ich einmal mit einer Situation konfrontiert, oder besser gesagt, es war eigentlich eine Versuchung. Hab ich damals aber nicht gleich so erkannt.  Denn die Sache sah im Grunde genommen nicht schlecht aus 
Da hab ich viel gebetet, und dann hatte ich so ein inneres Bild von einer sehr leckeren Mahlzeit. Die hat gut ausgeschaut, gut gerochen... also alles gut, alles perfekt. Aber ich wußte plötzlich, dass diese Mahlzeit - so gut wie sie auch immer ausschauen mochte - vergiftet war. 

Ja, Gift in einer sehr verlockenden Mahlzeit - das kann nur Gottes Geist uns erkennen lassen. Auf jeden Fall ist es Gottes Wort und sein Geist, der uns sein Wort "übersetzt", so dass es in unsere ganz persönliche Situation hineinspricht.

Das ist auch eine Art der "Errettung", finde ich. - Die Verbindung zu unserem Thema...

Doerte: Sie haben sicher andere, bessere Erfahrungen gemacht und sind geistig sicher viel reifer, als ich.

Das kann man gar nicht so pauschal sagen. Gerade von Menschen, die so ganz "christlich behütet" aufgewachsen sind, habe ich schon oft harte und lieblose Be- bzw. auch Ver-urteilungen erfahren.
Sie können sich einfach nicht in jemand hineinversetzen, der auf "krummen Wegen" aufgewachsen ist, und der nun versucht, auf einen "geraden Weg" mit Gott zu kommen. Da gibt es, wenn man sein Leben mit Gott beginnt, noch sehr viel zu korrigieren, noch sehr viele Gedanken an Gottes Gedanken anzupassen, und es ist nicht immer einfach. 
Vieles, was man dann so im Glaubensleben erst mal lernen muß, haben diese Menschen schon von Baby an mitbekommen; für sie sind viele Dinge einfach "selbstverständlich" und klar.

Weisheit und Verständnis habe ich oft gerade bei Menschen gefunden, die in ihrem Leben auch viel Schweres und Kaputtmachendes erlebt haben und sich in meine Situation auch hineinversetzen konnten.

Als meine Kinder noch klein waren, gab es in unserer Gemeinde viele jüngere, die ganz oft unterwegs waren zu Seminaren, zu geistlichen Treffen, etc.
Ich konnte da leider nicht mit - und war oft richtig neidisch (ja, Neid soll ja nicht sein, ich weiß ), weil ich dachte, dass ich "zu Hause" nicht im Glauben wachsen könnte. Ich war halt eine "Nur"-Hausfrau... die stehen ja in unserer Gesellschaft nicht im besten Ruf. 

Aber im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, dass Gott mich genauso "wachsen" ließ - nur eben auf andere Art. 
Ja, und bei manchen dieser Leute merkte ich, dass sie nur "aufgeblasen" von diesen Veranstaltungen kamen - dann ging "die Luft raus", und sie brauchten dringend wieder eine neue "Zurüstung". 
Was hab ich gelernt?  Nur kein Neid...  

Antworten
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