Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 ... 6877 | » | Letzte
Die Suche lieferte 68768 Ergebnisse:
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Corona und was es mit unserem Verstand abstellt
von geli am 17.04.2020 22:29Ja, so gehts mir auch - ich finde es sehr angenehm, wenn die Leute mir nicht so dicht "auf die Pelle" rücken

Und die Plastikwände, die an den meisten Kassen jetzt angebracht sind, um die Kassiererinnen zu schützen, finde ich auch gar nicht so schlecht. Denn auch zu "Nicht-Corona-Zeiten" sind ja oft Leute erkältet, und die Kassiererinnen sitzen im "Bazillen-Regen" und werden schnell angesteckt.
Allerdings gibt es jetzt viele Menschen, deren Existenz wirklich bedroht ist - das wirkliche Ausmaß der Krise mit ihren Schließungen wird sich erst im nächsten halben Jahr zeigen.
Wir hier in unserem Land sind allerdings - trotz vieler Härten - doch noch vergleichsweise gut abgesichert. Ich habe vor einigen Tagen ein Interview mit einer Mitarbeiterin eines SOS-Kinderdorfes in Äthiopien angeschaut. Sie erzählt von den vielen Menschen, die dort in einem Slum wohnen und von denen viele Tagelöhner sind. Da im Moment auch dort Ausgangssperren herrschen, wird ihnen nun die Möglichkeit genommen, eine Arbeit aufzunehmen. "Ein Tag ohne Arbeit heißt ein Tag ohne Essen" - die Mitarbeiterin rechnet mit Plünderungen und Aufständen. Genauso gibt es auch in Indien, in Südamerika, in Afrika und überall in der Welt viele Arme, für die ein Tag ohne Möglichkeit zu arbeiten wirklich ein Tag Hunger bedeutet.
Diese Menschen haben nicht, wie wir, Vorräte zu Hause, mit deren Hilfe sie sich über Wasser halten können.
Auch von Christen, die benachteiligt werden, hat Open Doors berichtet. Bei Hilfslieferungen bekommen sie oft viel weniger als die anderen, und wenn es konvertierte Christen aus anderen Religionen sind, bekommen sie Anfeindungen von der Familie.
Das sind noch einmal ganz andere Dimensionen als bei uns...
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Gottes Führung verstehen Ps. 32,9
von geli am 17.04.2020 22:16Ja, solche Situationen kenne ich auch - kein klares Ja, aber auch kein klares Nein. Wie oft hätte ich mir da schon gewünscht, dass Gott laut und deutlich mit einer richtigen Stimme spricht

Dabei denke ich an das, was pray im Eingangs-Thread geschrieben hat:
Wenn du Gottes Führung suchst und du keine Antwort bekommst, dann liegt Gottes Führung für dich darin, da zu bleiben, wo du bist. Es gilt immer noch, dass „Dunkel hinsichtlich des Gehens Licht hinsichtlich des Bleibens bedeutet".
Ich persönlich würde in einer solchen Situation - denn kein klares Ja und auch kein klares Nein ist ja eigentlich "keine Antwort" - erst mal bleiben, um noch abzuwarten, ob Gott die Sache klarer macht. Oder musst Du jetzt relativ schnell eine Entscheidung treffen?
Re: Gottes Führung verstehen Ps. 32,9
von pray am 17.04.2020 16:15Liebe Burgen,
ja, das ist gut, wenn man Gott erstmal an s i c h arbeiten lässt.
Liebe Cleo,
ich habe eben die ersten Kapitel der ApG gelesen und muss etwas zurückrudern.
Ich schrieb:
In ApG 13,1 steht, dass die Ausgesandten Propheten und Lehrer waren. Damit wird eigentlich klar, dass ihr Dienst eine begrenzte Zeitspanne hatte im jeweiigen Ort.
Für die, die diese Auf-Gabe "Prophet und Lehrer" nicht haben, trifft das dann womöglich nicht so zu, dass man nur für einen gewissen Zeitraum hier oder da seine Gabe einbringt??
Re: Gemütliches Café
von burgold am 17.04.2020 16:08
Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Corona und was es mit unserem Verstand abstellt
von Burgen am 17.04.2020 15:12
Ich habe auch darüber nachgedacht - wie wir ja alle hier
Jedes Bundesland kann bestimmte Dinge, wie Fristen, Läden öffnen usw. für sich entscheiden.
ZB in dem einen Bio-Laden dürfen immer nur 35 Kunden sich darin aufhalten zur selben Zeit.
Bei meinem Laden über der Straße darf jeder rein, aber mit Wagen und möglichst Maske tragen zum Selbstschutz.
Irgendwie halten die anderen dann auch selbst etwas mehr abstand, wegen Kopfkino, er könnte ja ...
Aber der große Laden, wo zwei sich zusammengetan haben und die jetzt beinahe seine Mitarbeiter und Mieten nicht mehr
halten können, da ist nur unten die Lebensmittelabteilung geöffnet.
Und wenn diese Kette jetzt in echte Insolvenz gehen müsste - also das fände ich schon beschämend.
Ich finde, die ganz normalen Büros könnten fast alle geöffnet werden.
Die Abstandsregeln sollten inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen sein.
Im Fernsehen bei den Gesprächen wird ja auch alles weitergemacht wie zuvor.
Vielleicht einwenig mehr auf ein bisschen mehr abstand geachtet.
Das ist ja auch wie im normalen Büro.
Naja.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gottes Führung verstehen Ps. 32,9
von Burgen am 17.04.2020 15:00
Hallo ihr zwei Beiden,
meine Erfahrung und Sicht ist momentan:
eine Entscheidung treffen. Aber - von mir aus - zunächst - die Tür nicht schließen.
Gerade jetzt in dieser Zeit ist es diesbezüglich hervorragend, weil zB bei uns ja nicht, noch nicht wieder, sich
vereinsmäßig zu treffen.
Der Abstand zu all den anderen tut richtig gut.
Und mir geht es wie dir, Cleo, mir gefällt es, dass nicht so viele Leute ständig auf dem Weg spazieren auf dem ich mich auch gerade aufhalte oder da durchgehen muss. Ausserdem sind jetzt ganz andere Mesnchen als vorher unterwegs. Die sind auch ganz anders drauf. Also die meisten.
Früher habe ich viele Türen dann einfach geschlossen und bin, wenn es möglich war, umgezogen. In eine andere Stadt.
Jedoch ist es ja so, dass man sich immer mitnimmt
Ich habe festgestellt, immer ähnlich gestrickte Menschen dann vorzufinden, die ich ursprünglich verlassen hatte.
Also die Situationen waren vielleicht etwas anders, jedoch das eigentliche "Problem" war in einem etwas anderen Gewand wieder da.
Und jetzt bleibe ich und lasse Gott an mir arbeiten, mich verändern. Und das ist richtig toll.
Auch versuche ich, den anderen nicht irgendwas in den Mund zu legen, was eine für mich schmerzhafte Folge hätte.
Jesus Christus habe ich da ganz konkret erfahren.
Der Schmerz um den es ging, er hat ihn sofort auf sich genommen. Aber er war da, ein Schmerz wie amputiert.
Ist jetzt ca 1-2 Jahre her.
Und Jesus hat in mir viel Erneuerung bewirkt und gleichfalls aber auch bei der und den anderen Menschen.
Und Freude will ich mir einfach nicht rauben lassen.
Es sind immer wieder neu Entscheidungen zu treffen. Und immer wieder allein, nur auf IHN zu schauen und im Wort zu bleiben.
Ohne gesetzlich zu werden. Denn auch, wie im anderen Thread, die Gefühle brauchen auch Heil, eine Veränderung.
Das nennt man auch zu wachsen an Leib, Seele und Geist.
Re: Gottes Führung verstehen Ps. 32,9
von pray am 17.04.2020 13:22Liebe Cleo,
das musst du ganz allein mit Gott klären. Mir geht es oft genauso, dass ich nicht weiß, was jetzt dran ist zu tun. Soll man....gehen?....bleiben?....warten?.
Ich glaube, wir dürfen aber festhalten, dass wir einen bestimmten Dienst nicht ungern oder widerwillig tun sollen, denn es heißt in Psalm 100,2, dass wir dem Herrn mit Freude dienen sollen.
Ich kann dir nur sagen, wie ich das für m i c h mal abgewogen hatte - aber, ob es richtig war, kann ich dir auch nicht sagen:
Ich denke darüber nach, inwieweit und inwielange mein Dienst nützlich ist, um Menschen zu Jesus zu bringen und beobachte genauer, ob diese Menschen, denen wir dienen, denn eigentlich auf lange Sicht hin auch wenigstens ein kleines bisschen an Gott interessiert sind, womöglich sogar mal eine Frage stellen oder sich es wenigstens "gefallen" lassen, von Ihm zu hören, oder ob sie nur nach anderen Vorteilen Ausschau halten.
Ich dachte dann mal an die Reisen des Paulus. Wenn er das Evangelium wo abschließend verkündigt und vielleicht sogar noch ausgebaut hatte oder er aber wo abgewiesen wurde, reiste er weiter....der Dienst war dann an einem Ort abgeschlossen für ihn. Manchmal kam er später nochmal zurück oder sandte jemand anders aus, das zu festigen.
Ich weiß für mich nicht, ob es richtig war, in der Vergangenheit weiter zu reisen weg von einem Dienst oder ob ich zu früh oder gar aus Bequemlichkeit den Kopf in den Sand gesteckt habe, heißt es doch, dass Gott nur will, dass der Haushalter für treu erfunden wird. Hm, ob das "sei treu" generell für den Dienst für Gott geht oder nur den Dienst an einer bestimmten Stelle, weiß ich auch nicht.
Manchmal spricht Gott auch durch andere Menschen oder klare Ereignisse zu uns. Daher würde ich nochmal genauer prüfen, was dir gesagt wurde, ob es vielleicht nur eine kleine Nuance ist, die du verändern solltest??? Jesus hat gesagt, Arme habt ihr allezeit bei euch und wenn i h r wollt, könnt ihr ihnen geben, mich aber habt ihr nicht alle Zeit bei euch....
Wir hatten mal einen Mann im Bibelkreis, der war nett und freundlich, viele Jahre kam er und hörte sich alles an, las auch aus der Bibel vor, wenn er dran war, aber belächelte uns innerlich doch immer wegen unseres Glaubens. Ihm ging es um die Gesellschaft und, wie es andere Christen meinten, um Essen, da er sein Geld durchgebracht hatte. Nach vielen Jahren fragte ich ihn dann mal: "Was würdest du sagen, wenn Jesus heute käme und würde dich ansprechen, was Er tun sollte?" Zu meinem größten Entsetzen sagte er: "Dann würde ich sagen: Geh weg, Jesus!" Da bin ich innerlich weitergereist von diesem Dienst an diesem Menschen, ihn weiter in den Bibelkreis einzuladen, aber wollte doch noch nicht so ganz aufgeben, bis er sich dann völlig umgewendet hatte und beschimpfte uns als Satanssekte in diesem Sinn. Manche Sonntage kam er dann noch in die Gemeinde, die wir besuchten, aber eher ganau an dem Sonntag, wenn es dort Essen gab für alle. Ich habe dann nur noch höflich guten Tag gesagt. Dies war für mich aber mal eine klare Sache, dass der Dienst zu Ende war.
Vielleicht hilft uns grad beiden der Rat: Sei nicht wie das Ross und stürme nicht vor, aber auch nicht wie das Maultier, störrisch....wenn wir nicht wissen, was wir tun sollen, ist es vielleicht weise, weder eine Tür einzutreten, die noch geschlossen ist, noch eine Tür zuzuknallen, die noch offen ist...sondern einfach mal abwarten. Ich bin da wie du....heute frag ich Gott was und bin traurig, wenn nicht sofort heute oder aber spätestens morgen die Antwort kommt. Gott hat aber keine Hast und Eile.
Ich wünsche dir, dass du mehr Klarheit bekommst in deiner Frage.
Re: Corona und was es mit unserem Verstand abstellt
von Cleopatra am 17.04.2020 12:51Mir wird gerade wieder bewusst, wie in dieser Welt scheinbar nur das Geld- und nicht nur die Logik und die Vorsicht, die so groß benannt wird- regiert.
Als ich aber heute erfahren habe, dass trotzdem der große IKEA aufmachen darf, habe ich mich schon arg verulkt gefühlt.

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gottes Führung verstehen Ps. 32,9
von Cleopatra am 17.04.2020 12:38Dieses Gespräch war unglaublich motivierend und ich dachte, dies sei die Antwort Gottes- also ein Ja.

Habt ihr hier einen Ratschlag für mich?
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Corona und was es mit unserem Verstand abstellt
von pausenclown am 17.04.2020 11:07Falsch Sonnenkind .
Es geht im Vergleich zu 2017/18
Jeden Tag sterben in Deutschland über 2000 Menschen.
Im Winter mehr.
Die Sterblichkeitsrate vergleichen Ärzte mit zb einer letzten Influenza usw.
Italien weisst eine erhöhte rate an gestorben ü 65, dennoch sind 2017/18 in Italien mehr verstorben.
Wie auch immer
, ,

Antworten

