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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von nennmichdu am 25.08.2017 22:54

Gott zu betrueben.....

Meine groesste Freude ist.....

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angel121

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Re: Dürfen Christen Blut essen ?

von angel121 am 25.08.2017 22:54

@Henoch, das sehe ich anders.....NICHTS was in den Menschen hineingeht macht ihn unrein. Da schliesse ich auch eine Blutwurst mit ein. Aber wer ein schlechtes Gewissen bekäme, sollte es besser lassen.

Schlimm finde ich hingegen, dass Zeugen Jehovas aufgrund des im AT verbotenen Blutgenusses, sogar die Bluttransfusion strikte ablehnen. Sie lassen lieber jemand verbluten, der dringend -wegen zu starkem, lebensbedrohlichem Blutverlust- Blutkonserven bräuchten, doch das lassen sie nur wegen der offenbaren Fehlinterpretation des einstigen Verbots, Blut zu essen absolut niemals zu.

Ich glaube, Jesus Christus wäre ob solchem Verhalten alles andere als erfreut. Aber was er ja lehrte, zählt bei einigen Christen sowieso nicht gar soviel, schein mir.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.08.2017 22:55.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Dürfen Christen Blut essen ?

von Henoch am 25.08.2017 22:36

Hallo Angel,

ja, es gab im alten Testament Speisevorschriften. Da gab es reine und unreine Speisen. Kosher oder nicht kosher.

Aber, bei Blut geht es nicht um rein oder unrein, sondern darum, dass im Blut das Leben ist, weshalb wir es nicht essen dürfen. Es ist rein, aber verboten.

Deshalb passt der Vers nicht.

Henoch

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angel121

60, Weiblich

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Beiträge: 154

Re: Dürfen Christen Blut essen ?

von angel121 am 25.08.2017 22:32

@Lila, für mich zählt was Jesus Christus erklärte, was den Menschen unrein machte und was nicht:

Und er rief das Volk zu sich und sprach zu ihm: Höret zu und fasset es! 11 Was zum Munde eingeht, das verunreinigt den Menschen nicht; sondern was zum Munde ausgeht, das verunreinigt den Menschen. (12 Da traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Weißt du auch, daß sich die Pharisäer ärgerten, da sie das Wort hörten? Matthäus 15, 11-12

Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn vor Gott unrein machen. Unrein macht ihn nur, was aus ihm selber kommt." Markus 7.15

16 Und Jesus sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch noch unverständig? 17 Merket ihr noch nicht, daß alles, was zum Munde eingeht, das geht in den Bauch und wird durch den natürlichen Gang ausgeworfen? 18 Was aber zum Munde herausgeht, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. 19 Denn aus dem Herzen kommen arge Gedanken: Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsch Zeugnis, Lästerung.  20 Das sind Stücke, die den Menschen verunreinigen. Aber mit ungewaschenen Händen essen verunreinigt den Menschen nicht. Matthäus 15.16 - 20

Und das beschränkt sich meines Erachtens ja nicht auf die ungewaschenen Hände, an denen sich die Schriftgelehrten ja störten. Ich denke, dass man sich besser darauf konzentriert jene Liebe zu leben, die ja dann ermöglicht, immer mehr zu werden, wie Gott einen jeden von uns eigentlich einst gedacht hat.

Paulus lehrte:Ich weiß und bin durch den Herrn Jesus fest davon überzeugt, dass nichts von Natur aus unrein ist. Aber für den, der etwas als unrein ansieht, ist es auch unrein. Römer 14.14

Wer eine Blutwurst mit schlechtem Gewissen essen würde kann davon abgeraten werden. Das beziehe ich auch auf Schweinefleischgenuss. Da sind wohl sogar Muslime Bibeltreuer als wir Christen gewissermassen. Jesus Christus setzt da andere Prioritäten.

gby angel121

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.08.2017 22:47.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Dürfen Christen Blut essen ?

von Henoch am 25.08.2017 22:26

Puh,

also ich wollte nur sagen, dass ich mich nicht angeriffen gefühlt habe. Oft fühle ich mich mißverstanden. Ebenso oft werde ich missverstanden.

Ganz oft wird mir, nicht zu Unrecht, Lieblosigkeit unterstellt (nur ist das leider etwas, was wir nicht richten dürfen, nicht einmal bei uns selber (1 Kor 3, 4-5)).

Also Täufer Johannes die Pharisäer Schlangenbrut nannte, war das lieblos? Nannte Jesus sie nicht getünchte Gräber, war das lieblos? Der Herr weiß es.

Ich kann nur sagen, wir sollen nüchtern sein. Das bedeutet, dass wir auf die Schrift verweisen. Und weil wir schwach sind, macht das der eine mit der Pinzette und der andere nimmt einen Hammer und einen Meißel. Gut, aber vieleicht braucht der Herr sowohl eine Pinzette, als auch einen Meißel.

Ich denke, wir dürfen das nicht vergessen: Spr 27,5 Offene Zurechtweisung ist besser als Liebe, die verborgen bleibt.

Spr 28,23 Wer einen Menschen zurechtweist, wird zuletzt Dank haben, mehr als der da freundlich tut.

3Mo 19,17 Du sollst deinen Bruder in deinem Herzen nicht hassen. Du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld trägst.

Ansonsten gilt ertragt einander in Liebe. Und das ist wirklich schwer.

Gut, ich oute mich als Hammer und Meißel und einer, der zwar erträgt, aber selten in Liebe... sorry.

Das kann nur der Herr...gut dass er uns vollenden will.

Henoch

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.08.2017 22:33.

Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Dürfen Christen Blut essen ?

von Lila am 25.08.2017 21:53

Liebe Burgen,

ob jemand hier Blutwurst isst, weiß ich nicht und auch nicht meine Aufgabe das zu erforschen. Jeder steht vor Gott in den Verantwortung unabhängig von Konfessionen. Gott wird uns nicht danach fragen, welcher Konfession wir angehören. Ich würde nicht mal verachten oder verurteilen, dennoch sollte ich Farbe bekennen zu Gottes Willen und Gebote an uns. Wäre das Gesetzlichkeit wenn wir Christen vor Unzucht, oder Götzendienst warnen? Ich denke nicht, und beide stehen in einem Satz mit dem Verbot von Verzehr von Blut und erstickten Tiere.

Aber jetzt mache ich wirklich Schluss, und falls jemand nicht weiß, Rapp hat sich nicht selber gelöscht, sondern wurde von den Forum Leitung ohne Angaben gelöscht. So versteht man hier die Liebe. Traurig....

 

Und ich hoffe, diesen Beitrag nicht gelöscht wird um sie Sache zu verschleiern.

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5502

Re: Dürfen Christen Blut essen ?

von Cleopatra am 25.08.2017 18:19

Hier geht es um Blut, was niemand von den schreibenden Mitgliedern hier zu sich nimmt.
In anderen Fällen geht es um andere Gesetzmäßigkeiten.

Das ist sehr interessant, darüber werde ich mir mal Gedanken machen.

Danke, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von nennmichdu am 25.08.2017 17:01

Hallo Beroeer,


danke für deinen ausführlichen Beitrag, auf den ich gerne näher eingehen möchte um unser Thema auch angemessen beleuchtet zu wissen.

Auch wenn ich es für recht mühsam erachte, wenn ein Gesprächspartner sich nicht zuerst auf die Gedankengänge des anderen einlässt, um dann anschließend  seine Sicht der Dinge darzustellen. Wenn es also unbleibt, die Logik in den Gedankengängen des anderen eines Fehlers zu überführen, bevor ich meine Überzeugung ausbreite. Im schlimmsten Fall könnte dies dann auf Rechthaberei hinauslaufen. Was ich aber dir nicht unterstelle.


Du versuchst zu beschreiben, das Gott dem Menschen vorgelebt hat, was gut ist. Nun frage ich Dich, kann dies denn sein, wenn Gott erst nachher davon spricht, das sie nun ERKANNT haben, was Böse bedeutet - in der Erfahrung sich auf die Gedanken der Schlange einzulassen - ihren Begierden folgend.

Was konnte Gott ihnen also zuvor nur gegeben haben? 
Schutz, Sicherheit, Gartenpflege mit leicht zugänglicher Nahrung. Eine unbescholtene Kindheit würden wir heute sagen. In der eines aber fehlte. Die Erfahrung zu machen, was es heißt, sich von Gott abzuwenden. Bislang kannten sie nichts anderes als nur Gott. Konnten dies gar nicht zu schätzen wissen, weil ihnen der Vergleich fehlte. Was bedeutet denn schon Gut, wenn es hier keinen Vergleich, keinen Maßstab gibt?

Diesen Maßstab nun setze Gott dann erst, indem er aufzeigte, das ihr Leben eines unaufhaltsamen Todes enden würde, wenn sie von einer bestimmten Frucht im Garten essen würden. Einer Frucht, die dazu führte, das sie Erkenntnis darüber erlängen, was es heißt aus dem Fürsorge Gottes herauszufallen und ihr eigener Gott sein zu müssen.

Jemand der nicht geistig krank oder moralisch verdorben ist reagiert auf Güte mit Gutem.

 Worin hätten denn Adam und Eva vor dem Sündenfall Gott Dankbarkeit erweisen können? Für etwas, was sie nur als selbstverständlich erachten mussten, kannten sie doch nichts anderes. Kannten sie keinen Mangel. Ebenso wie auch Kleinkinder ihren Eltern nichts ZURÜCK geben können. Leben sie doch ganz aus der Hand ihrer Eltern. In Eden dann Adam und Eva von der Hand (Gottes) in den Mund.

Es hätte der Überwindung einer natürlichen Schranke bedurft jetzt etwas an sich
zu reißen, was Gott als seinen Besitz deklarierte.


Ich hatte es schon an anderer Stelle erwähnt. Gott erlaubte ausdrücklich von allen Bäumen des Garten zu essen. Im Essen der Frucht vom Baum der Erkenntnis nahm der Mensch Gott nichts weg. Zuerst war der Baum auch gar nicht einer besonderen Achtung wert. Ebensowenig wie der Baum des Lebens von besonderer Achtung war. Sie aßen von allen Früchten im Garten. Nur vom Baum in der Mitte des Gartens - der von Gott ihnen gekennzeichnet war - wußten sie, das sie hiervon nicht essen sollten, da sie sonst starben. Eva wurde dies von Adam nocheinmal eingeschärft (und rührt sie auch nicht an...). Und Eva war dann auch umso empfänglicher hier an dem gesteigerten Ge/Verbot sich zu reiben und sich durch die Schlange betrügen zu lassen.

Aber wird hier von dem Überwindung einer inneren - natürlichen - Schranke geredet? Als ob Eva hier Gewissensbisse erst hätte und die Warnung Adams und Gottes in den Wind schlug? Das kann ich nicht erkennen. Sie folgt einem natürlichem - aus ihrer Unschuld erwachsenen - dann zwangsläufigen Prinzip in dem Wach werden ihrer Begierden und dem erweckten Misstrauen daraus, ob Gott ihnen vielleicht etwas vorenthalten wollte.

Bevor Adam und Eva existierten lebten übrigens zuvor im Geistbereich Gott und die Engel (vernunftbegabte Wesen) unzählige Jahre ohne das Böse "als Vergleich" gehabt zu haben...




Gott, Jesus, der heilige Geist, all seine Engelswesen als seine Diener wissen natürlich um sich selbst. Wer sie sind. Und können aus diesem Wissen eine Beurteilung machen, insofern das alle, die dann nicht so wie sie (gut) sind, Böse zu nennen sind.

Das heißt den Maßstab für Gut und Böse zu wissen setzt voraus, das ich mich selbst als Gut erkenne. Adam und Eva hatten diese "Selbsterkenntnis" erst nach dem Essen der Frucht vom Baum der Erkenntnis. Sie erkannten sich als Menschen, die nun auf sich gestellte Individuen waren. Und sie erfuhren in Folge, wessen sie verlustig geworden sind.



Also beantwortet sich diese Frage an Burgen Wie kommst du dazu, das unser Gewissen mit der Gerechtigkeit Gottes zu tun hat? damit, dass der Mensch als Gottähnlich (im Bilde Gottes) ein angeborenes Gerechtigkeits- empfinden besitzt


Wenig geringer gemacht als Gott/Engel ist die Feststellung des Psalmisten. Der aber schon Gott als einen guten gerechten Gott kennengelernt hatte.

Adam und Eva waren zwar nach Gottes Bilde - als Beziehungswesen auf ihn hin mit ähnlichen Funktionsbereichen (zu herrschen über die Erde) - geschaffen. Aber auch sie mussten erst die Erfahrung machen, was Gut und Böse beinhaltet. Im Essen der Frucht vom Baum der Erkenntnis. Denn erst danach spricht Gott:

1. Mose 3, 22

Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses.



Selbst nicht jeder sündige, Mensch, der noch etwas moralische Stärke in sich hat, denkt "alles ist erlaubt, wenn es nicht verboten ist" - wieviel weniger der Mensch, als er noch nicht "gefallen" war, und noch gottähnlich war.


Nochmal zur Begriffsdefinition. Jeder Mensch besitzt diese alte Adamsnatur, die auch Adam und Eva vor dem Sündenfall hatten und die sie dazu trieb, das Gebot Gottes nur übertreten zu können. Paulus spricht hier ausführlich im Römerbrief über das Wesen des alten Adams (des Fleiches) in uns.

Und nur durch den Geist Gottes, durch Gott (Jesus) selbst werden wir in die Lage versetzt, so zu leben, das es Gott gefällt. Das wir diesen fleischlichen Begierden nicht gehorsam schuldig bleiben müssen.

Hatten nun Adam und Eva diesen Geist Gottes, Christus Jesus, in sich, auf das sie hier als Überwinder in der Prüfung am Baum der Erkenntnis hervorgehen hätten können?


Über Adam und Evas Tat lesen wir in 1. Timotheus 2:14 14 Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und übertrat das Gebot. D.h, dass sich Adam völlig im Klaren darüber war, was er da tat. Jetzt wurde das Gewissen auch nach außen hin sichtbar aktiv: Es ist eine Reaktion zu beobachten, wie wir sie vielleicht auch schon mal gezeigt haben, wenn wir uns gegenüber jemandem versündigt haben: Sie versteckten sich, sie gingen Gott aus dem Weg.


Das heißt, Adam war sich worin klar?  Er gehorchte der Stimme seiner Frau mehr als Gott. Das stellte Gott dann fest. Und in dieser Handlung, das er von seiner Frau diese Frucht nahm und aß, zeigt sich kein Gewissen. Kein zögern. Kein Nachfragen - warum hast du Eva denn nicht darauf gehört, was ich dir sagte- Rühre sie nicht an, diese Frucht....

Das sie sich verstecken ist dann erst der dritte Schritt. Erst schämten sie sich ihrer Nacktheit. Und erst als sie dann die Stimme Gottes hörten, versteckten sie sich. Ich hatte diesbezüglich hier schon darüber geschrieben.


Es ist aus meiner Sicht haarsträubend anzunehmen, Gott habe dem Menschen, der Krone der Schöpfung, der er so viel anvertraute, so viel Machtbefugnisse gab,
 
Machtbefugnisse worüber? Ihre Begierden zügeln zu können, um so zu leben, wie es gut für sie sein kann?

ein Gewissen eingepflanzt, welches erst NACH einer schweren Sünde anschlägt.

 Schon das Wort "Gewissen" im Deutschen zeigt, das hier die Komponente "Wissen um etwas" und  zu jemanden Gehören, zu Gott oder zu dem Guten gehörig. Auch das Wort Gewissheit haben über das was ich als Gut erkannt und getan habe, oder Gewissheit zu haben über das was ich als Böse erkannt habe getan zu haben.

Also wir drehen uns im Kreis, solange wir nicht davon ausgehen können, das erst mit/nach dem Essen von der Frucht des Erkennens Gutes wie Böses diese Erkenntnis um Gut und Böse vorhanden war.

Römer 5:19 19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, 12 Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist.....


Was lediglich zeigt, das Adam und Eva nicht mehr zu Gott gehören wollten.



Und Sünde ist: Jakobus 4,17 17 Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde.


Dem ist es wie jemanden, der in Sünde (Trennung) von Gott etwas tut.
Sünde ist der Anfang. Die Trennung von Gott. Sünder befinden sind in Trennung von Gott. Schuld oder Übertretung wird dann - in Trennung von Gott - ohne das Christus in uns uns das Vermögen geben könnte, die Begierden des alten Adams nicht zu tun - zwangsläufig folgen.

Ich möchte aber noch einmal darauf hinweisen das Sünde (Trennung) nicht das Gleiche wie Schuld (Verletzung der Ansprüche/Rechte/Besitztümer anderer) ist.

Thomas

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Dürfen Christen Blut essen ?

von Burgen am 25.08.2017 16:40

Und wieder ist der ganze, fast fertige Beitrag verschwunden ... 

Daher jetzt nur das abschließende Fazit der Überlegungen. Immer dann, wenn jemand meint, das Wort Gottes verteidigen zu müssen, 
scheint es eine Auseinandersetzung zur Folge zu haben. 

Hier geht es um Blut, was niemand von den schreibenden Mitgliedern hier zu sich nimmt. 
In anderen Fällen geht es um andere Gesetzmäßigkeiten. 

Ich denke, wir werden eines Tages noch wesentlich erstaunt darüber sein, wie Jesus auf der neuen Erde regieren wird, mit den Israeliten und uns aus den Völkern. 
Immer gedacht unter dem "es ist vollbracht". 

Burgen 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.08.2017 16:42.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Dürfen Christen Blut essen ?

von solana am 25.08.2017 16:39

Zum sachlichen Teil:

Lila schrieb:

Du hast das Blut unter den Speisevorschriften gestellt, damit eindeutig als Gewissenfrage behandelt und damit Gottes klares Wort ignoriert:


Ich habe mich auf den Text des Aposteldekrets bezogen: 

Apg 15, 28 Denn es gefällt dem Heiligen Geist und uns, euch weiter keine Last aufzuerlegen als nur diese notwendigen Dinge: 29 dass ihr euch enthaltet vom Götzenopferfleisch und vom Blut und vom Erstickten und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, tut ihr recht. Lebt wohl!

Hier wir auch der Genuss von Götzenopferfleisch untersagt.

Paulus schreibt (unter anderem) dazu:

1Kor 10,25 Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst, und prüft es nicht um des Gewissens willen.

Von daher bin ich auf die Frage eingegangen, die Henoch gestellt hatte: "Muss ich nun Fleisch von geschächteten Tieren kaufen?"

Und bin der Meinung, dass wir das Fleisch auf unserem Fleischmarkt ebeso unhinterfragt (bezüglich Blutreste) essen dürfen.

Und was Geschwister betrifft, die Blutwurst lieben undmeinen, die Freiheit zu haben, diese essen zu dürfen, bin ich nach wie vor der Ansicht, dass es nicht angemessen ist, sie zu verachten oder über ihr Gewissen zu richten. Man kann sie auf Bibelstellen hinweisen und Argumente vorlegen, aber letztendlich müssen sie das selbst mit Gott ausmachen, wenn sie davon nicht überzeugt werden.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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