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christ90

36, Männlich

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Re: Abraham und der Bund mit Gott

von christ90 am 21.01.2016 00:40

Merciful: Der Grund weshalb deine Parallele hinkt liegt darin, dass die Notwendigkeit eines äußeren Zeichens heute schlichtweg nichtmehr gegeben ist. Indem man die Erfordernis einer Säuglingstaufe ableitet aus dem Gebot der alttestamentlichen Beschneidung am 8. Tag lässt man einen Aspekt weiter fortleben, dem heute längst keinerlei Bedeutung mehr zukommt. Man verharrt ein Stück weit im alten Bund und degradiert die Taufe zu einem rein äußeren Akt.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Burgen am 21.01.2016 00:29

Gerade habe ich im Lexikon gestöbert.

Es ist das Reclams Bibel Lexikon von 1982, 3. Auflage.
Vielleicht hat jemand das aktuelle Lexikon?

Jedenfalls ist es für Wintergrün hilfreich dort die Themen
Beschneidung, Taufe, Abraham usw. nachzuschauen.

Zum Thema Beschneidung hat Dr. Hans Schmoldt , Pastor aus HH zusammengetragen.
Die Themen in der Heiligen Schrift werden ziemlich nüchtern betrachtet
und für einfache Bibelleser erschließt sich das ohne Lexikon nicht so einfach.

Gruß Burgen 

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sandtigeress

56, Weiblich

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Re: Wortkette 3 (biblisch)

von sandtigeress am 20.01.2016 23:21

Not                                      

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Merciful

55, Männlich

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Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Merciful am 20.01.2016 22:35

Ich persönlich schreibe hier nicht, was ich innerhalb einer bestimmten Konfession lernte. Vielmehr habe ich mir im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte meine Auffassungen erarbeitet, die durchaus teilweise von jenen Standpunkten verschieden sind, die ich innerhalb der Konfessionen kennenlernte.

Römer 4 antwortet zwar nicht auf die ursprünglich von Wintergruen gestellte Frage. Denn die Frage, weshalb im Alten Bund nur die männlichen Nachkommen 'Träger' des Bundeszeichens waren, wird dort nicht berührt.

Aber es findet sich ein kostbarer Vers darin, der zu denken gibt:

EIN Romans 4:11 Das Zeichen der Beschneidung empfing er zur Besiegelung der Glaubensgerechtigkeit, die ihm als Unbeschnittenem zuteil wurde; also ist er der Vater aller, die als Unbeschnittene glauben und denen daher Gerechtigkeit angerechnet wird, ...

Alles liegt und lag schon damals an der Glaubensgerechtigkeit. Das Zeichen der Beschneidung aber diente der Besiegelung dieser Glaubensgerechtigkeit.

All jene, die die Säuglingstaufe ablehnen, müssten demnach auch die Beschneidung der kleinen Jungen am 8. Tage ablehnen. Und zwar mit derselben Argumentation, mit der sie auch die Säuglingstaufe ablehnen.

Wer die Säuglingstaufe ablehnt mit der Begründung, die Säuglinge seien noch nicht gläubig oder seien nicht imstande ihren Glauben zu bekennen, der muss konsequenterweise auch die Beschneidung der kleinen Jungen am 8. Tage ablehnen mit der Begründung, diese seien noch nicht gläubig gewesen oder seien nicht imstande gewesen ihren Glauben zu bekennen.

Abraham empfing dieses Bundeszeichen aufgrund der Glaubensgerechtigkeit, die er hatte, weil er Gott geglaubt hatte. Dennoch wurden die kleinen Jungen am 8. Tage beschnitten, obwohl doch nach der Argumentation der Gegner der Säuglingstaufe jene kleinen Jungen noch nicht jenen Glauben hatten, den ihr Vater Abraham hatte.

Ich sehe daher durchaus eine gewisse Parallelität zwischen der Beschneidung der kleinen Jungen am 8. Tage im Alten Bund und der Taufe der Säuglinge im Neuen Bund.

Merciful

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sandtigeress

56, Weiblich

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Beiträge: 468

Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!

von sandtigeress am 20.01.2016 22:01

Laubbaum

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sandtigeress

56, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 468

Re: Wortkette (5)

von sandtigeress am 20.01.2016 21:53

Theaterbühne

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (27) Tretet nun hin zum Thron der Gnade... Hebräer 4, 16

von Burgen am 20.01.2016 21:52

Hallo ihr Lieben,

keine Antwort ist auch eine Antwort.
In der Zwischenzeit habe ich versucht bis zu der Copyrightadresse vorzudringen.
Zum Schluss landete ich bei der Aufforderung, mich bei Xing zu registrieren.

~~~~~
Meine Gedanken befasten sich mit der geistlichen Waffenrüstung und nun auch mit dem Terrorthread und
allgemein mit dem Altern und so weiter.

In Predigten gibt es doch häufig das Wort , sich auf die Verheißung zu stellen.
Es geht da nicht um das positive Denken oder um eine Gebetsmühle.
Das könnte man manchmal denken.
Gott schütze uns davor.

~~~~~~

Also zitiere ich nun aus der Einleiung ein paar Sätze.

So finden diese Versprechen für dein Leben Anwendung

An dem Tag, als du Christus die Herrschaft über dein Leben gegeben hast, hast du zugleich ein großes Erbe angetreten -
Hunderte von Verheißungen, die Gott dir in seinem Wort gegeben hat. ...
1) Nimm jedes Versprechen genau so, wie es geschrieben steht.
    Lass dich nicht auf Interpretationen ein, füge nichts hinzu, ...
2) Bringe dein Herz und deinen Verstand in die Verfassung,  dass  du diesen Versprechen auch glauben kannst. ...
3) Wenn eine Verheißung als Voraussetzung eine Handlung von dir fordert,
    dann musst du auch bereit sein, entsprechend zu handeln und daran festzuhalten. ...
   ...Gott ist immer bereit, Seinen Teil des Bundes zu erfüllen.
   Genauso musst du bereit sein, auch deinen Teil zu erfüllen.

Nimm dir auch Zeit,
diese Versprechen Gottes in der Bibel in ihrem Zusammenhang zu lesen. ...

*******

Erstmal soweit ,
seid alle herzlichst Gott befohlen

Burgen 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Burgen am 20.01.2016 21:26

Hallöchen,

kann es sein, dass wir uns hier zur Zeit im Kreis drehen?

Jeder von uns teilte schon das aus der Schrift mit, was gerade in sein Blickfeld kam.

Die Römerstelle ist gut, weil sie völlig ungefärbt vom jeweiligen Konfessionshintergrund zitiert und informiert.

Das kommt dann wieder erst, wenn über diesen Text eine Bibelarbeit oder Predigt gehalten wird.

Naja,
Gruß Burgen 


 

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2487

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 20.01.2016 21:18

Sieh mein Elend an, und rette mich; denn ich habe deine Weisung nicht vergessen.
Verschaff mir Recht, und erlöse mich; nach deiner Weisung erhalte mein Leben!
Fern bleibt den Frevlern das Heil; denn sie fragen nicht nach deinen Gesetzen.
Herr, groß ist dein Erbarmen; durch deine Entscheide belebe mich!
Viele verfolgen und quälen mich, doch von deinen Vorschriften weich ich nicht ab.
Wenn ich Abtrünnige sehe, empfinde ich Abscheu, weil sie dein Wort nicht befolgen.
Sieh an, wie sehr ich deine Vorschriften liebe; Herr, in deiner Huld belebe mich!
Das Wesen deines Wortes ist Wahrheit, deine gerechten Urteile haben alle auf ewig Bestand.

(Psalm 119, 153-160; Einheitsübersetzung)

Merciful

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Henoch am 20.01.2016 19:57

Hallo Wintergrün,

ich habe eine Bibelstelle gefunden, die alles ganz genau erklärt:

Klick: http://www.bibleserver.com/text/LUT/Römer4

Henoch

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