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Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Wintergruen am 19.01.2016 17:26Liebe Henoch,,
zu deinem letzten Beitrag kurz ..
also für mich so wie ich alles verstehe, sind bzw. die sog. Sakramente,, wie Ehe, Taufe, Beichte , Abendmahl, Krankensalbung usw. als etwas ´´heiliges´´ Ich sehe diese Dinge nicht nur symbolisch an ..
ich entnehme es aus dem was geschrieben steht,, und je mehr ich darüber nachdenke um so logischer erscheint mir diese Auslegungsweise .. ich glaube nicht das diese so verkehrt ist... Aber warscheinlich unterscheiden wir uns in den Auslegungen und Verständnis, gemäß der Glaubensrichtung der wir jeweils gewählt haben,, ich weiß es nicht ..Immerhin sind das Dinge worüber sich schon viele Lehrer und Gelehrten sich den Kopf darüber zerbrochen haben..
Vielleicht verlange ich auch zuviel was die Auslegung und Verständnis zu der Beschneidung angeht .. aber ich bin zuversichtlich und vertraue dem Herrn, das er mir zum passenden Zeitpunkt auch das richtige Verständnis dafür gibt.. Denn bislang habe ich noch nichts gefunden , keine Auslegung zu diesem Kapite.. Also alles ist noch offen 
so und nu wieder weg,, bis später
LG
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Der Terror
von Henoch am 19.01.2016 17:24Hallo ihr Lieben,
Terror ist ein typisches Zeichen der Endzeit, die ja mit der Rückkehr der Juden ins Land Israel begonnen hat. So sagt Jesus in seiner Endzeitrede: Lk 21,11 und es werden geschehen große Erdbeben und hier und dort Hungersnöte und Seuchen; auch werden Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen geschehen.
Schrecknisse und Terror sind synonym.
Aber, uns das tröstet mich sehr, Open doors und auch der evangelische Ausländerdienst berichten, dass von Seiten der muslimischen Flüchtlinge großes Interesse an arabischen Bibeln besteht und sich viele bekehren. Sie sind vom Krieg und Leid erschöpft.
Ich weiß, dass mein Herr und Gott alles unter seiner Kontrolle hat und ich kann erkennen, dass er retten will. In unsere kleinen Gemeinde fühlen sich einige berufen, in Flüchtlingsheimen zu helfen. Sie stehen als Ansprechpartner für die drängenden Fragen von Flüchtlingen über unseren Glauben zur Verfügung und helfen auch so.
Mein Herzenswunsch ist, dass der Herr noch viele Menschen rettet und sie unter seinen Fittichen ein neues Leben erhalten, so dass er in ihr Leben schenken kann: "Liebe deinen Nächsten, liebe deine Feinde und tue Gutes, denen, die Dich hassen".
Ich frage mich auch, wie man leben kann mit einem Gott, der so knechtet, dass die Last unerträglich ist. Wie befreiend muss es sein, wenn sie die Liebe des Herrn Jesus Christus erfassen dürfen. Wie kann man Gott lieben, wenn man das "Gesetz" pingelig genau einhalten muss. Aber wie sehr kann man Gott lieben, wenn man sich mit ihm freuen kann, weil man sieht, dass er das Herz verändert hat und weil man weiß, es ist vergeben, wenn man fehlt. Wie befreiend muss es sein, zu begreifen, dass Gott mit uns eine Liebesbeziehung will und keine Sklaverei unter einem unerträglich schweren Joch.
Ich habe auch Angst, weil ich sehe, wie irregeleitet manche radikalen Muslime sind. Sie denken wirklich sie kämen in den Himmel, wenn sie einen Ungläubigen töten. Wie schrecklich es im Grunde für sie selbst ist, dass das der Weg sein soll, erkennt man daran, dass sie sich meist gleich selbst umbringen.
Hätte ich nicht meinen Herrn vor Augen und wüsste ich nicht, dass alles seinen Zielen dienen muss, könnte ich auch nicht so entspannt sein, trotzdem ich schon Angst habe und Menschenansammlungen vermeide.
Henoch
Poola
Gelöschter Benutzer
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!
von Poola am 19.01.2016 17:17Nusswaffel
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Henoch am 19.01.2016 16:00Hallo Wintergrün,
erst einmal sorry bezüglich meiner Ausführungen zur Taufe. Um was es mir ging ist, dass da eigentlich keine Taufe dabei ist, die mit der Beschneidung in Einklang zu bringen wäre. Das kann ja auch nicht sein, denn es geht ja um grundverschiedene Bundesschlüsse und Verheißungen.
So wie die Taufe ein Symbol dafür ist, dass man den neuen Bund im Glauben angenommen hat, war die Beschneidung ein Symbol dafür, dass man ein Nachkomme Abrahams ist. Zoe hat das sehr gut zusammengefasst.
Jetzt schreibst Du das: ...wenn du Sara mit einbeziehst, so wie es tatsächlich auch geschrieben steht .. als Eheleute.. dann bestätigt das meine Überlegung mit Abraham als das Oberhaupt einer Gemeinde/Kirche mit den Kindern die von ihm als Hirten geführt werden auf ihren Glaubensweg , um so mehr,, denn die Eheleute hat Jesus später mit seiner Kirche verglichen ....
Abraham hat m.E. nie irgendwen geführt als Hirte. Er war einfach gläubig und daher ein Vorbild für uns. Oder wüsstest Du da eine Bibelstelle?
Henoch
Re: Der Terror
von Sonnenkind am 19.01.2016 15:46Solange wir mit unserem Konsum an billigem Kaffee, Margarine, Baumwollkleidung, Mobiltelefonen . . . weiterhin die Länder des Südens ausplündern, sind Aktionen des Westens, die sich als christlich bezeichnen, ziemlich unglaubwürdig. Wir schaffen es ja nicht einmal unsere eigenen sozialen Probleme "christlich" zu lösen. Die Sorge für Kranke, Alte und Pflegebedürftige ist bei uns etwas, wo man privaten Profit herausschlagen kann - Privatisierung von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen. Wo wohl die Aktionäre der Gesellschaften ihre Dividende herbekommen?
Heute kam diese Meldung: http://www.welt.de/wirtschaft/article151167828/Amnesty-verurteilt-Kinderarbeit-fuer-Smartphones.html
Das ist unser "Christliches Abendland". Der Terror ging von uns aus, unseren Firmen, unseren Waffenexporteuren, unseren Armeen mit Begleitpfarrern.
Jeder kann sich die Karte von Afrika angucken. Man sieht, dass dort die Grenzen (von den Kolonialmächten) völlig willkürlich gezogen wurden, ohne Rücksich auf Stammesgrenzen und Geografie. Das sorgt für viele, viele Kriege, die man mit Waffen auf beiden Seiten versorgen kann.
Gruß
Sonnenkind
. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Der Terror
von Burgen am 19.01.2016 15:02Hallo ihr Lieben,
es gibt ein Buch mit dem Titel
"Der Ruf des Schofars"
mit dem Untertitel
"Das ursprüngliche,
hebräisch
geprägte Christsein wiederentdecken
von Jim Gettmann, der seit über 20 Jahren im Gemeindeaufbau tätig ist zusammen mit seiner Frau.
Zur Zeit lebt die Familie in der Nähe von Rostock.
Um die Seiten 200 herum erzählt er von dem G8-Gipfel vor ein paar Jahren dort in Mecklenburg
1,5 Jahre vor dem Gipfel begannen die Christen dort zielgerichtet zu Gott zu beten um Frieden
während des Gipfels.
An die 100mal umwanderten sie ihre Grenzen dort. Viele bekamen Blasen an den Füssen.
Und als es soweit war, gab es dort, wo sie waren, fast keine Gewalt. Eher darum herum.
Er vergleicht diese Zeit mit König David, der in seinen von Gott zugesagten Grenzen blieb
und nicht darüber hinaus auf Eroberungsfeldzug ging.
Und wir in De und Europa knicken vor den Umständen und Fremdreligionen ein, anstatt
dass wir sichtbar als Christen erkennbar sind und Stellung beziehen für Jesus.
Wir müssten, wie damals, das Land mit kleinen Gebetsgruppen überziehen,
aus unseren Komforzonen heraustreten...
Ich schließe mich da völlig mit ein.
Hatte als junges Mädchen auch ein Erlebnis beim Tanzen (Bayrischer Hof hieß das Haus),
das mir Gott heute vor Augen und ins Gefühlsgedächtnis brachte.
Ich kam mir nie schuldig vor. Aber auf dem Spaziergang heute, als das alles aus der
tiefsten Versenkung nach oben kam, war ich total irritiert, verwirrt und fühlte mich
überfordert und ratlos.
Aber dann erzählte ich es gedanklich Gott und bat um Vergebung.
Nun ist es vom Tisch. Und von Herzen danke ich unserem Heiland für die emotionale Heilung,
die damit einher ging.
Damals war ich 18 und nun, na ihr seht es ja selbst.
Solange kann es in uns schön zugedeckt in der Versenkung verschwinden, wenn man nicht
weiß, was war.
Ich hoffe auf eine wunderbare Wohnung in der Ewigkeit.
Gruß Burgen
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Henoch am 19.01.2016 14:52Halo Wintergrün,
ich denke, dass Du besser verstehen kannst, wenn Du erst einmal schaust, was eine Taufe eigentlich ist.
Es wird in der Bibel von 4 verschiedenen Taufen gesprochen. Alle wiesen auf die Taufe mit dem heiligen Geist hin, die dann die Erfüllung dieser Vorschatten ist.
Da gab es als erstes ein Vorbild der Taufe: durch den heiligen Geist.
20 ...die einst ungehorsam waren, als Gott harrte und Geduld hatte zur Zeit Noahs, als man die Arche baute, in der wenige, nämlich acht Seelen, gerettet wurden durchs Wasser hindurch. 21 Das ist ein Vorbild der Taufe, die jetzt auch euch rettet.
Hier bekundete Noah Glauben und baute mitten in der Wüste die Arche, obwohl kein Wasser in Sicht war. So bezeugte er Glauben. Noah wurde durch die Arche gerettet. Das ist ein Vorschatten auf die Taufe mit dem heiligen Geist und zeigt uns, was dazu im Herzen sein muss, nämlich Glaube. Es ist ein Vorschatten darauf, dass der Mensch durch Glauben gerettet wird und alleine Gott rettet. Noah bewies seinen Glauben durch sein Werk, nämlich die Arche zu bauen, obwohl er nicht sehen konnte, dass die Sintflut kommt. Er glaubte Gottes Wort von Gericht und Rettung.
Dann die Taufe auf Mose:
1 Ich will euch aber, liebe Brüder, nicht in Unwissenheit darüber lassen, dass unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer gegangen sind; 2 und alle sind auf Mose getauft worden durch die Wolke und durch das Meer
Hier ist Gott der Geber der Taufe, er spaltete das Meer zur Rettung und er wich nicht von seinem Volk sondern begleitete es in der Wolke. Das ist ein Vorschatten auf die Rettung und dafür, dass Gott mit uns ist (durch den heiligen Geist), aber auch ein Hinweis und ein Vorschatten, dass Gott der aktive ist, bei der Gabe des heiligen Geistes und nur er der handelnde.
3 und dann die Taufe des Johannes
Apg 19,4 Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße und dem Volk gesagt, sie sollten an den glauben, der nach ihm kommen werde, nämlich an Jesus.
Hier bezeugt der Täufling, dass er Buße tun möchte und an den glauben möchte, der nach Johannes kommt. Das ist ebenfalls ein Vorschatten auf die Vorraussetzungen beim Täufling für die Gabe des heiligen Geistes, der gegeben wird, wenn er Buße tut und an den glauben will, der da kommt, Jesus Christus.
und noch die Taufe auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.
Mt 28,Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
Hier ist die Taufe Zeugnis für die Vollendung, das heißt, der Gläubige bezeugt, dass er zu Jesus gehört. Er bezeugt im Grunde also alle Vorschatten, seinen Glauben, Gottes Rettung, Buße und Bekehrung.
Wie man sieht, kann man Taufe nicht einfach allgemein betrachten. Sie dient immer einem bestimmten Zweck und drückt etwas aus.
Die entscheidende Taufe ist aber die mit dem heiligen Geist, der das Unterpfand ist, als ein Siegel am Gläubigen, das besiegelt, dass derjenige in Ewigkeit dem Herrn gehört.
Eph 1, 11 11 In ihm sind wir auch zu Erben eingesetzt worden, die wir dazu vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens; 12 damit wir etwas seien zum Lob seiner Herrlichkeit, die wir zuvor auf Christus gehofft haben. 13 In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist, 14 welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit.
Ein Unterpfand ist etwas, was eine rechtliche Absicherung ist, dass das Verheißene (oder vereinbarte) auch empfangen wird. Wer ein Unterpfand bekam, hatte ein Recht auf die ganze vertraglich vereinbarte Sache. Ein fester Vertrag sozusagen. Der heilige Geist ist also das Unterpfand für unser Erbe, das Himmelreich. Ohne den heiligen Geist, kann man nicht in das Reich Gottes gelangen, so sagt dies ja auch Jesus dem Nikodemus. Deshalb ist die Taufe mit dem heiligen Geist die wichtigste.
Henoch

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