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alles.durch...

62, Weiblich

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Beiträge: 967

Re: Außerchristliche "Events" in den Kirchenräumen

von alles.durch.ihn am 17.07.2014 15:18

Oops, liebe Solana, eine sehr gute Frage, aber so war es gar nicht gemeint..

Luther schreibt zB "von nichts beherrschen lassen.."

In der Schlachter heißt es: "..von nichts überwältigen lassen.."

Also ich meinte damit an sich auch (oben in der Elberfelder Übers.) "von nichts" und nicht "von niemandem"...  

Ich hoffe, ich konnte das Knäul etwas entwirren (und freue mich mit dir, dass du jetzt zu Hause bist! )

Liebe Segensgrüße,
adi

 

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Außerchristliche "Events" in den Kirchenräumen

von Greg am 17.07.2014 15:14

@Ulli:

Äh, nein, so neu bin ich nicht.

Meine kleine erklärung, worum es geht bei dieser hier vielzitierten Jesusstelle ist ein durchgängiges Thema im evangelium. Die vermeintliche religöse elite steht oft im konflikt mit Jesus, weil sie leute unter druck setzen, die nicht so glauben wie sie es tun. Oder genzt sie schlichtweg aus, wie es im Tempel passiert ist.

Ich fühle mich nicht ausgeschlossen, ich fühle mich gut. Aber es geht mir richtig auf den senkel ist wenn einige leutchen meinen, sie müssten andere ihre glaubensvorstellung diktieren. BÄH!

 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Klaus
Gelöschter Benutzer

Re: Außerchristliche "Events" in den Kirchenräumen

von Klaus am 17.07.2014 15:13

Hallo zusammen!

Sowohl die Stiftshütte als auch der Tempel sind alles auch Sinnbilder für die Gemeinde des lebendigen Gottes. So sind die Glieder Christi z.B. lebendige Steine für Gottes Bau.

Tempelreinigung meint, daß Jesus seine Gemeinde reinigt, und zwar gründlich. Da die Natur der Berufung Gottes himmlischer und geistlicher Art ist, hat in der Gemeinde des lebendigen Gottes irdisches, fleischliches, oder weltliches Wesen keinen Platz. Eigentlich hat hier nur Christus Platz, damit Er alles sei in allen.

Wer nun meint, er könne sein irdisches, seelisches Wesen in die Gemeinde einbringen, der irrt. Natürlich kann er seine Art in das Christentum einbringen, aber sicher nicht in die Gemeinde des lebendigen Gottes.

Wir leben wirklich in einer Zeit des Abfalls vom lebendigen Gott und von seiner Brautgemeinde. Möge Gott seine verstreuten Kinder sammeln, "hinein in eins", wie es so schön im Evangelium Johannes (Kap.11) heißt.

In Offenbarung gibt es die Gemeinde in Pergamon. Sie steht für die verweltlichte Gemeinde. In ihr findet sich der Thron Satans und keineswegs die Gegenwart Gottes. Aber wen interessiert das schon. Und Sardes und Laodizea sind auch sehr üble Zustände der Gemeinde.

Langsam verstehe ich, warum Jesus z.B. sagt, die Unreinen sollen sich weiter verunreinigen.

Wer Unrecht tut, tue noch Unrecht, und der Unreine verunreinige sich noch, und der Gerechte übe noch Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich noch!
Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist. (Offenb.22:11-12/Elberf.)

Gott sein Dank kommt Jesus bald und er wird ein schneller Zeuge gegenüber denjenigen sein, die in seinem Reich Ärgernisse anrichten. (Matth.13:41/Elberf.)

Shalom 

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Außerchristliche "Events" in den Kirchenräumen

von solana am 17.07.2014 15:06

Adi schrieb:

Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich, alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von keinem überwältigen lassen. 1. Kor. 6, 12

Ich habe jetzt nicht überprüft, ob dieser Vers nicht schon genannt wurde, finde aber, dass man ihn gut auf dies Thema übertragen kann.

 

Liebe Adi, das finde ich auch.

Aber eines scheint mir bei der ganzen Diskussion nicht ganz klar : Wer sind denn nun die "Starken", die auf das Gewissen der "schwächeren" Geschwister Rücksicht nehmen sollten?

Sind diejenigen, die für sich "definiert" haben, dass Fussball gucken in Gemeinderäumen Sünde ist, die "Schwachen"? Und werden die durch die "Freiheit" der "Starken", die dies ohne schlechtes Gewissen tun können, verleitet, "gegen ihr Gewissen" diese "Sünde" doch zu tun?

Oder wie herum ist das zu sehen?
Das Argument der "Nichtgucker" war ja nicht, dass die anderen Rücksicht auf das Gewissen der Nichtgucker nehmen sollen (den die würden ja wohl keinesfalls gucken wollen), sondern das die "Gucker"sich damit selbst "schuldig" machen und dass ihr Gewissen nicht "frei" ist, sondern "fehlgeleitet".

Also sind die "Nichtgucker" die "Starken"?
Sollten die dann Rücksicht nehmen? Worauf genau?
Gruss
Solana

PS: die Frage richtet sich natürlich nicht nur an Adi, ich komme nur nicht weiter beim Versuch der" Übertragung"

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Außerchristliche "Events" in den Kirchenräumen

von Greg am 17.07.2014 15:05

@Merciful: Du magst meine Sprache nicht verstehen oder verstehen wollen; lassen wir es einfach. Dies ist keine Antwort auf meine Frage. Ich dachte es mir schon, dass du keine überzeugende Antwort geben kannst. Merciful

Klaus meinte das mit dem pokern sicherlich mit einer gehörigen priese Ironie. Obwohl er natrürlich gleichzeit die Ironie bei anderen ankreidet. 

Die antwortet lautet schlicht: Das ist mir zu doof dir zu erklären was ich meine und werde deine frage nicht beantworten, wenn du nicht schnallst wie ich das gemeint habe. 

Die nettere Antwort wäre: Nee, ich habe poker als überspitztes beispiel verwendet, sorry für das misverständnis.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Ulli
Gelöschter Benutzer

Re: Außerchristliche "Events" in den Kirchenräumen

von Ulli am 17.07.2014 14:59

Liebe Greg,

Adi hat recht, am Computer kann man seinen gegenüber falsch verstehen, vieles würde anders rüber kommen wenn man sich gegenüber steht.

Bist du neu im Glauben?

Ich frage das deswegen..........

Greg schrieb...Hier geht es um das elitäre gehabe von Gläubigen, die bestimmen wollen wer dazu gehört und wer nicht.


Bedeutet das, das du dich manchmal ausgeschlossen fühlst?

Zu einer Gemeinde oder Gruppe zugehören, es ist nicht lange her da wollte ich das auch. Auf meiner Suche ist folgendes passiert....

Bei meiner ersten Station wurde ich von Christen und Nichtchristen als Bibelfundamentalist getitelt, nur weil ich Täglich in der Bibel lese und...,

aber keiner machte sich die Mühe mich näher kennen zu lernen. Bei meiner nächsten Stadion war ich ihnen zu Charismatisch weil ich glaube das wir einen lebendigen Gott haben. Bei Charismatiker bin ich nicht Charismatisch genug, weil jeder Christ bei seiner Taufe in Zungen sprechen kann. Sorry das kann ich nicht, und einfach wie ein Baby brabbeln, wäre eine Lüge.

Zum Schluss fragte ich mich was bin ich nun?

Mir ist klar geworden das ich die mich ablehnten nicht brauche, ich bin ein Kind Gottes ich gehöre zum Höchsten, was will ich mehr,

und ich stempel niemanden ab.

Viel Segen Ulli

 

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.07.2014 15:00.

Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Außerchristliche "Events" in den Kirchenräumen

von Merciful am 17.07.2014 14:27

Klaus schrieb: Ich denke doch, daß die Gegenwart Gottes Auswirkungen hat. Gleichzeitig denke ich, daß das organisierte Christentum die Gegenwart Gottes nicht hat.

In den Gemeinden Gottes, in denen ich bisher lebte, konnte ich die Gegenwart Gottes wahrnehmen. Ich frage mich, weshalb du die Gegenwart Gottes nicht wahrzunehmen vermagst!?

Könnte es sein, dass du die 'Gegenwart Gottes' nur dort wahrnimmst, wo Zeichen und Wunder geschehen? Ich persönlich benötige nicht Zeichen und Wunder, um Gott wahrnehmen zu können. Ich nehme Gott auch wahr in dem Bruder, der Schwester, in der Liebe, die mir in der Gemeinde entgegengebracht wird.

Zeichen und Wunder mögen auch ihre Bedeutung für den Bau der Gemeinde haben, entscheidend aber ist die Liebe. Eine Gemeinde, in der zwar keine Zeichen und Wunder geschehen, in der aber die Glieder einander lieben, ist Gemeinde in Christus und ohne Zweifel ist Gott ihr nahe.

Die Gemeinden damals in Thessaloniki oder Philippi waren Gemeinden in Christus, aber Zeichen und Wunder geschahen dort auch nicht immerzu, das wesentliche Merkmal dieser Gemeinden war die Liebe, verbunden mit dem Glauben und der Hoffnung.

Merciful

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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Außerchristliche "Events" in den Kirchenräumen

von Merciful am 17.07.2014 14:13

@Merciful: Du magst meine Sprache nicht verstehen oder verstehen wollen; lassen wir es einfach.

Dies ist keine Antwort auf meine Frage. Ich dachte es mir schon, dass du keine überzeugende Antwort geben kannst.

Merciful

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alles.durch...

62, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 967

Re: Außerchristliche "Events" in den Kirchenräumen

von alles.durch.ihn am 17.07.2014 13:45

Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich,
 alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von
keinem überwältigen lassen. 
1. Kor. 6, 12

Ich habe jetzt nicht überprüft, ob dieser Vers nicht schon genannt wurde, finde aber, dass man ihn gut auf dies Thema übertragen kann.

Mich erinnert die Diskussion hier an "Schlachten" zwischen Nichtrauchern und Rauchern, Vegetariern/ Veganern und Fleischverzehrern usw. Mit dem
Unterschied, dass wir hier "eigentlich" in der Liebe Christi miteinander verbunden sind....
 :- (
Ok, davon mal abgesehen meine Meinung:
Ich finde es optimal, wenn es so wie in Wintergrün's Gemeinde gehalten wird und dabei auf gewisse Dinge geachtet wird.

Ob ein Haus nun heilig ist, oder nicht, darüber kann man ja super streiten, wie man sieht - zu einem Ergebnis kommt man wohl eher nicht. Aus meinem Empfinden heraus ist es so, dass ich mir denke, ich habe Gott mein Leben geweiht, bin bemüht mich von ihm immer mehr verändern zu lassen und will mich danach ausstrecken - mich dem keineswegs verweigern. Weshalb soll(te) man Gott nicht auch im Bezug auf Räumlichkeiten ebenso gewisse (Frei)Räume
"weihen"?!
Ich finde das eine sehr schöne Sache und denke nicht, dass er darüber traurig ist...
Traurig wird es dann, wenn gegenseitige Bevormundung, Herablassung und dgl. unter Geschwistern stattfindet, denn damit geben wir Gott definitiv nicht die Ehre und machen das Zeugnis, das wir eigentlich sein soll(t)en zu einer "Räuberhöhle"..

Fazit für mich: wir wissen nicht, wer was denkt, können niemandem ins Herz schauen. Wir können noch nicht einmal beurteilen, ob unser Gegenüber etwas tatsächlich böse gemeint hat, oder ob er einfach nur in Sorge ist und es "etwas übereifrig" vielleicht sogar sehr gut meint!  Wir wissen es nicht!!!!! (weil sich leider auch kaum die "Mühe" gemacht wird, dies zu verdeutlichen, oder zu betonen - schade....)
Außerdem, wenn wir dem Ganzen hier derart viel Raum geben, statt in der Zeit gemeinsam, in welcher Form auch immer, Gott die Ehre zu geben, finde ich das mehr als fragwürdig!

@cipher: beten kann man grundsätzlich überall, das sehe ich ganz  genauso.

Soviel von mir..
adi/ alles.durch.ihn


..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.07.2014 15:05.

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (6) Gott gebe euch/uns erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung, ihr/wir von ihm berufen sind. Eph1,18

von marjo am 17.07.2014 12:59

Der Titel-Vers dieser Oase (Eph. 1,18) lässt mich immer an 2. Könige 6 denken. Ist zu lang um es hier zu ziteiren. Wer mag kann 2. Könige 6,8-23 nachlesen.

gruß, marjo 

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