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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?

von Merciful am 08.07.2014 15:53

Mario schrieb: ... der gravierendste Unterschied von den Tagelöhnern zum Sohn ist genau das Fehlen der Sohnschaft.

Da der jüngere Sohn in der Erzählung Jesu für jene Israeliten steht, die bisher eher wenig Interesse für die Überlieferungen der Väter gezeigt hatten, die aber den Ruf Jesu so vernahmen, dass sie durch ihn gläubig wurden, erlebten diese die Wiedergeburt doch auch erst durch eben diesen Glauben und das Wirken des Geistes Jesu.

Streng genommen wurden sie also erst durch die Buße, durch den Glauben an Jesus zu Kindern Gottes. In der Erzählung Jesu aber ist der Sohn von Anfang an Sohn, die Tagelöhner aber von Anfang an Tagelöhner. Sie sind Tagelöhner und bleiben Tagelöhner. Etwas anderes kommt für sie quasi nicht in Betracht. Dies stört mich momentan an dieser Geschichte, dass die Tagelöhner quasi auf ihre Rolle festgelegt sind, dass für sie scheinbar keine Möglichkeit besteht, etwas anderes zu sein, etwas anderes zu werden als Tagelöhner.

Vermutlich aber darf man das Bild nicht überspannen, die Aussageabsicht gilt es wahrzunehmen. Die Geschichte besitzt und behält im natürlichen Bereich ihre Gültigkeit. Der Sohn ist Sohn und bleibt Sohn. Die Tagelöhner sind Tagelöhner und bleiben Tagelöhner. Die Liebe des Vaters vergibt und nimmt den Sohn an, trotz seines Verhaltens.

Im geistlichen Bereich aber ist es doch so, dass ein jeder ein Sohn, eine Tochter Gottes werden kann, unabhängig davon, aus welcher natürlichen Linie man abstammt. Und auch hier gilt es, dass Gott treu und gerecht ist, dass er vergibt, wenn wir unsere Sünden bereuen und Zuflucht suchen bei ihm.

Merciful

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WalterFaber

-, Männlich

  Neuling

Beiträge: 30

Re: christliche Filme

von WalterFaber am 08.07.2014 15:21

ich möchte mit einem seitenblick zu marjo wegen ggf editierung dieses themas darauf hinweisen das das schauen bon fernsehfilmen und kunofilmen sowie serien sehr warscheinlich eine urheberrechtsverletzung darstellt da der künstler für diese aufführungen keine entlohnung erhält. anders sieht es natürlich aus vei filmen die vom künstler oder der produktionsfirma selbst eingestellt sind. dies sollte man aber genau prüfen.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (5) Wer mich sieht, der sieht den Vater! - Und was wird dann kommen?

von Burgen am 08.07.2014 14:48

Liebe Sylvi

gaaanz vorsichtig frage ich mal nach Fritzi. Ein Nachbar im Nebenhaus hat ebenfalls eine kleine Fritzi.

Ihr Lieben alle,

die andern Tage gelang das Einloggen nicht. Und jetzt, oh Wunder bin ich hier.

Manchmal denke ich, dass PC und Tablet sich in die Klotten kriegen.

naja.

Heute regnete es wirklich den ganzen Vormittag.
Bodo wedelte zwar, ließ sich aber mehr oder weniger bis zu einer bestimmten Ecke fast schleifen.
Dort schlugen wir Richtung Zuhause ein und plötzlich konnte er heimlaufen, ohne Leine versteht sich.
Dabei hatte er doch sein Regencape an...:-))

Seid fröhlich
das ist die heutige Botschaft
aus1.Thess.5,16

kurz und buendig - sei fröhlich

Lieben Gruß
Burgen  

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?

von marjo am 08.07.2014 14:39

Hallo Mercifull,

Merciful schrieb: Freilich, diese Fragen mögen ungewöhnlich sein. Vielleicht werden sie auch der Aussage der Erzählung nicht gerecht. Aber für wen stehen letztlich eigentlich die Tagelöhner in dieser Erzählung, das ist mir momentan nicht so klar?

der gravierendste Unterschied von den Tagelöhnern zum Sohn ist genau das Fehlen der Sohnschaft. Wer die Tagelöhner genau sind, ist für das Gleichnis irrelevant. Wichtig ist da nur, dass der Vater auch diese Gruppe, im Gegensatz zu dem "Arbeitgeber" des Sohnes, gut behandelt, obwohl sie nicht zu dessen Verwandtschaft gehören. Alles Weitere ist Spekulation.


gruß, marjo

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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?

von Merciful am 08.07.2014 14:26

Was mir hier zu denken gab - der jüngere Sohn in der Erzählung Jesu wurde vom Vater nicht zu einem seiner Tagelöhner gemacht.

Der Sohn wird quasi bevorzugt und über die Tagelöhner gestellt, obwohl sein Verhalten nicht so vorbildlich gewesen war. Wir wissen aber doch auch, dass Gott das Herz anschaut und es bei ihm keine parteiische Gunst gibt. Von daher stellt sich mir die Frage, weshalb der Sohn gegenüber den Tagelöhnern bevorzugt wird? Es ist ja auch nicht so, dass ein Israelit gegenüber einem Heiden deshalb bevorzugt wird, weil er ein Nachkomme Abrahams ist, sondern, wer Gott liebt und sein Gebot wertschätzt, der wird von Gott anerkannt. Hätte der Vater im Gleichnis dann nicht auch einen seiner Tagelöhner wertschätzen können, indem er für ihn ein Fest gab und sich darüber freute, dass sein Tagelöhner aus Liebe zu ihm so tüchtig für ihn arbeitete? Ich meine, es gibt doch auch Kinder Gottes aus den Heidenvölkern, warum dann nicht auch aus der Gruppe jener Tagelöhner? Warum ist nur der Sohn nach dem Fleisch in der Erzählung Jesu ein Sohn des Vaters, warum nicht auch der eine oder andere aus der Gruppe der Tagelöhner?

Freilich, diese Fragen mögen ungewöhnlich sein. Vielleicht werden sie auch der Aussage der Erzählung nicht gerecht. Aber für wen stehen letztlich eigentlich die Tagelöhner in dieser Erzählung, das ist mir momentan nicht so klar?

Merciful

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Stressfamilie

von cipher am 08.07.2014 14:10

WhiteEagle schrieb: da möchte ich aber ein großes Fragezeichen machen. [...] Deshalb haben sie auch keine Kraft
Mir ist klar, dass ich das Schicksal dieser Familie unzureichend beschrieben habe - das geht in einem Medium wie diesem auch kaum anders. Dennoch halte ich ein solches Urteil ohne Kenntnis der Herzen dieser Menschen für ... lieblos. Ihre Herzen kennt nur einer wirklich! Wir begleiten diese Familie seit Jahren und ich habe mich auch schön öfter gefragt, wo denn die Früchte bleiben, an denen man uns erkennen kann. Aber vielleicht ist nicht jede Frucht für jeden von uns sichtbar.

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Stressfamilie

von marjo am 08.07.2014 13:58

Uff. Machnmal hilft da wohl nur, die Personen zu trennen, die nicht miteinander auskommen können. Es gibt Mietzuschüsse und Wohngeld, die man in solchen Fällen beantragen kann. Das Amt bezahlt ggf. auch eine Familientherapie. Ein neuer Therapeut wäre vielleicht keine üble Idee, zumal wenn man offensichtlich keine Besserung erkennen kann.

Wie gesagt... ich fische im Trüben. Wir haben hier mit einigen ProblemFamilen zu tun (Christen und Nichtchristen) und wenn man die dann nicht wirklich kennt, sind die meisten Ratschläge eher.... nette Versuche. Selbst bei denen, die wir als gute Freunde bezeichnen würden, kann man nicht immer helfen.

gruß, marjo

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WhiteEagle
Gelöschter Benutzer

Re: Stressfamilie

von WhiteEagle am 08.07.2014 13:56

Ohne Gott? Oh nein - die ganze Familie ist gläubig.

Hallo Cipher,
da möchte ich aber ein großes Fragezeichen machen. Zumindest haben sie wohl noch nicht verstanden, dass man die materiellen Dinge nicht so wichtig nehmen sollte. Die Freude suchen sie anscheinend auch im Äußeren, und nicht im Herrn. Deshalb haben sie auch keine Kraft.
"... denn die Freude am HERRN ist eure Stärke." Neh. 8, 10

LG,

White Eagle 

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Stressfamilie

von cipher am 08.07.2014 13:46

Mir ist klar, dass es schwer fallen kann, das zu glauben: Die Eltern nehmen Therapie in Anspruch. Schon Jahre. Aber wir gewannen immer wieder den Eindruck, dass es ihnen nach einer Sitzung beim Therapeuten schlimmer erging, als vorher. Der vorsichtige Vorschlag, es einmal bei einem anderen Therapeuten zu versuchen, (welcher auch keine 120 km entfernt ist) erntete heftigen Protest. Der Therapeut ist ein "lieber Bruder der über jeden Zweifel erhaben ist". Da machste nix dran. Die Gemeinde hat sich lange sehr intensiv um die Familie gekümmert. Nachdem die Hilfsbereitschaft und Selbstlosigkeit einiger Gemeindeglieder vor allem von "Papa" dann jedoch ernsthaft missbraucht wurde, ließ diese Hilfsbereitschaft deutlich nach.

Ja, externe Hilfe ist notwendig. Dingend. Aber diese müsste wirklich nahezu täglich über Stunden erfolgen. Ich will keine Beispiele anführen, doch es gab Geschenisse, da stehen Dir und mir und fast jedem anderen die Haare zu Berge über so viel Unvernunft.

Im letzten Jahr hatten wir mehrere laaange Gespräche mit beiden Eltern und der dritten Tochter samt Schwiegersohn. Einige Dinge schienen bereinigt, vieles blieb offen. Doch sobald wieder eine etwas stärkere Steigung kam, explodierte die Situation unter allen Beteiligten erneut. WasMeinstDu.gif

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Stressfamilie

von marjo am 08.07.2014 13:16

Hallo cipher,

bezüglich der Haushaltsproblematik gibt es in manchen Fällen Hilfe vom Jugend / Sozialamt. Vorübergehend kann man da eine Hilfe für den Haushalt beantragen. Ob das für die von Dir vorgestellte Familie hilreich ist, kann ich von hier aus natürlich nicht sagen.

Gibt es in Eurer Umgebung die Möglichkeit christliche Therapie / Seelsorge in Anspruch zu nehmen... zur Not auch nichtchristliche Therapie mit entsprechender seelsorgerlicher Begleitung durch einen Pastor / Älteste?

Grundsätzlich scheint dort externe Hilfe jedoch notwendig zu sein.

vom "grünen tisch" grüßt, marjo

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