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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Wie prüft man seinen Glauben?

von solana am 20.06.2014 11:02

Guten Morgen
Es ist ja schon ein paar Mal auf den Kontext hingewiesen worden, der zu der Frage geführt hat.

Und kurz zusammengefasst ist das wohl in diesem Vers:

2. Kor 12, 11 Ich bin ein Narr geworden! Dazu habt ihr mich gezwungen. Denn ich sollte von euch gelobt werden, da ich doch nicht weniger bin als die Überapostel, obwohl ich nichts bin.

Die Korinther legten sehr viel Wert auf "den äusseren Schein", auf das Auftreten der Apostel - sozusagen als "Beweis" dafür, dass wirklich Gott durch sie spricht.

Und Paulus "entlarvt" dieses falsche Denken und legt den Korinthern ans Herz, einmal ihren Glauben zu überprüfen, um sich bewusst zu werden, worauf er wirklich gründet, wenn ihnen "Ausserlichkeiten" offensichtlich so wichtig sind.
Und dann folgt die berühmte Passage, wo Paulus selbst sich seiner Schwachheit rühmt, weil gerade darin die Kraft Gottes am mächstigsten "zum Vorschein" kommen kann.

Obwohl auch er sich durchaus seiner "Wundertaten rühmen könnte:

2 Denn es sind ja die Zeichen eines Apostels unter euch geschehen in aller Geduld, mit Zeichen und mit Wundern und mit Taten. 13 Was ist's, worin ihr zu kurz gekommen seid gegenüber den andern Gemeinden, außer dass ich euch nicht zur Last gefallen bin?

Aber nicht die sind es, auf die der Glaube gründen darf, und er darf auch nicht davon abhängig gemacht werden.

Ich finde es schon gut, sich ab und zu auf dieselbe Weise zu fragen - vor allem dann, wenn es einen konkreten Anlass gibt: Zweifel oder schwaches Vertrauen, wenn etwas nicht so läuft, wie wir uns das vorgestellt hatten .... dann stellt sich die Frage: "Worauf (auf welche zusätzlichen 'Hilfskrücken' ) stütze ich mich gerade, wenn mein Vertrauen durch eine Ent"täuschung" erschüttert wird? Wodurch hatte ich mich vorher selbst "getäuscht"?"
Gruss
Solana

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Fussball ....

von Merciful am 20.06.2014 10:43

England auch ausgeschieden - nein, noch nicht, noch lange nicht.

Die Presse freilich stellt es so dar, als ob die Engländer quasi schon ausgeschieden sind.

Aber solange dies rechnerisch nicht feststeht, können die Engländer auf ein Weiterkommen hoffen.

Warum sollte Italien nicht dazu in der Lage sein, Costa Rica und auch Uruguay zu schlagen?

Dann hätten die Engländer es selbst in der Hand, durch einen Sieg gegen Costa Rica das Achtelfinale zu erreichen.

Merciful

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Wie prüft man seinen Glauben?

von Greg am 20.06.2014 10:35

Ein weitere Pal Mololog. Eingelietet mit einer rhetorischen Frage.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (4), Joh 14,20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

von sylvaki am 20.06.2014 09:57


Herr, ich danke dir von ganzem Herzen, ich will dir singen vor den Göttern.
Vor deinem heiligen Tempel werfe ich mich nieder und bete dich an.
Ich preise deinen Namen für deine Gnade und Treue, denn du hast versprochen,
deine Zusagen einzuhalten um der Ehre deines Namens willen.

Wenn ich zu dir bete, erhörst du mich; du machst mir Mut und gibst mir Kraft.
Herr, alle Könige der Erde werden dir danken, wenn sie deine Worte gehört haben.
Sie werden von den Wegen des Herrn singen, denn der Ruhm des Herrn ist groß.
Der Herr ist groß, und doch sorgt er für die Demütigen,
von den Stolzen aber hält er sich fern.

Wenn ich auch von allen Seiten bedrängt werde,
wirst du mich doch
vor dem Hass meiner Feinde bewahren.
Du wirst die Hand gegen meine wütenden Feinde erheben
und mich durch deine Macht retten.
Der Herr wird alles zu einem guten Ende bringen.
Herr, deine Gnade gilt für alle Zeit.
Verlass mich nicht, denn du hast mich erschaffen.

Psalm 138 Neues Leben Bibel

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Wie prüft man seinen Glauben?

von cipher am 20.06.2014 08:53

Merciful schrieb: Solche Threads sind mir zuwider, die zunächst eine Frage stellen und so tun, als ob die Auffassung der Geschwister hier gefragt sei, in Wirklichkeit aber findet kein Eingehen auf die Beiträge statt.
Wir beide sind den Zusammenhängen der zunächst angegebenen Bibelstelle gefolgt und haben dazu Ähnliches geschrieben. Doch ganz offensichtlich hat Pal eine ganz andere Richtung im Auge gehabt. Die lässt sich zwar so nicht erreichen, doch wenn man lange und stramm genug ignoriert, was andere schreiben und alles immer wieder in die gewünschte Richtung biegt, könnte man ja dennoch seinen eigenen Zweck erreichen. Also lassen wir ihm sein "Solo for Pal".

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (4), Joh 14,20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

von sylvaki am 20.06.2014 08:44


Losung und Lehrtext für Freitag, den 20. Juni 2014

„Er wird der Friede sein."
(Micha 5,4)

 

„Paulus schreibt: Wenn ihr euch aber
untereinander beißt und fresst,
so seht zu, dass ihr nicht
einer vom andern aufgefressen werdet.
Ich sage aber: Lebt im Geist."
(Galater 5,15-16)

 

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de

 

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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Wie prüft man seinen Glauben?

von Merciful am 20.06.2014 08:23

Hm, schade, ein ernsthaftes Eingehen z.B. auf meinen Beitrag ist hier nicht erkennbar.

Für mich entsteht dann natürlich der Eindruck, dass der Threadersteller an einem Gespräch nicht interessiert ist.

Der Thread wird so fortgesetzt, wie er von Anfang an gedacht war, obwohl z.B. mein Beitrag schon darauf hindeutet, dass der Textzusammenhang keine geeignete Grundlage für diesen Thread hergibt.

Solche Threads sind mir zuwider, die zunächst eine Frage stellen und so tun, als ob die Auffassung der Geschwister hier gefragt sei, in Wirklichkeit aber findet kein Eingehen auf die Beiträge statt.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.06.2014 10:47.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Wie prüft man seinen Glauben?

von Pal am 20.06.2014 07:23

Ich denke mir, diese so sehr wichtige "Prüfung des Glaubens" - "befinde ich mich echt in Christus?" - ist immer auch eine Frage der Überprüfung, ob ich meinen Glauben als ein Eigenprodukt (aus meinen Gesetzeswerken) oder aus der lebendigen Beziehung zu Christus verstehe?

Denn Gal 3:3-5 Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geiste angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleische vollenden? Habt ihr so vieles vergeblich gelitten? wenn anders auch vergeblich?
Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt, ist es aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens?

Hier bedeutet ein Zurückfallen in Gesetzlichkeit / eigene Werke eine "Zerstörung" der zuvor erlangten Wunderwerke. Die wären dann nämlich vergeblich und umsonst geschehen.
Die Ursache war ein Unverständnis, um keinen Unterschied zwischen Geist und Fleisch machen zu können. Beziehungsweise das echt geistlich Angefangenen nun mit Fleischlichkeit zu vollenden.

===========

- "befinde ich mich echt in Christus?" - ist immer auch eine Frage der Überprüfung meiner Gesinnung.
Dazu ein Beispiel:

1Co 3:1-3 Und ich, Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu Fleischlichen, als zu Unmündigen in Christo. Ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht Speise; denn ihr vermochtet es noch nicht; aber ihr vermöget es auch jetzt noch nicht, denn ihr seid noch fleischlich. Denn da Neid und Streit unter euch ist, seid ihr nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise?

Hier war die ehrenkäsige Zankerei ein Beweis von Fleischlichkeit / Unmündigkeit / Unreife und Unmöglichkeit / Hinderung das zu Verstehen, was für die echte Geistlichkeit so ausschlaggend ist:

2Co 13:5...oder erkennet ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, daß ihr untüchtig seid.

Verkehrtes Begreifen, falscher Eifer, menschliche Gesinnungen, böser Unglaube haben ihre katastrophalen Auswirkungen.

Luk 6:45-46 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser Mensch bringt Böses hervor aus dem bösen Schatz seines Herzens. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.
Was heißet ihr mich aber HERR, HERR, und tut nicht, was ich euch sage?

Und da ist gesunde Selbstüberprüfung gefragt...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.06.2014 07:36.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: 16) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 12, 1 - 21

von solana am 20.06.2014 00:41

Geli schrieb:

Ja, es ist ja auch nicht immer so ganz einfach zu unterscheiden, was "eigene Werke" sind, und was nun Gottes Ideen sind, die er uns aufs Herz legt, dass wir sie ausführen sollen. So gehts jedenfalls mir gerade mit einer Sache...

Hier stecken auch 2 Punkte aus den ersten beiden Versen drin:

1 Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.
2 damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Und wenn ich das richtig sehe, sind es gar nicht "die Werke" selbst, in denen der "Gottesdienst" besteht.
Sondern das "sich selbst ganz und gar "reservieren" für Gott, sich in seinen Dienst "herausrufen und absondern lassen" als ihm allein vorbehaltenes, auserwähltes "Opfer".
Und das ist zunächst keine Sache der Werke, sondern des Bewusstseins, der "Gesinnung" :

ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes

Das ist erst einmal die Voraussetzung dafür, um überhaupt in der Lage zu sein, Gottes Willen zu erkennen - damit ihr prüfen könnt,

Und was ist nun der "Wille Gottes"?
was nun Gottes Ideen sind, die er uns aufs Herz legt, dass wir sie ausführen sollen.

Paulus schreibt:
was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Und im folgenden Abschnitt:

aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, 5 so sind wir viele "ein" Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied, 6 und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß. 7 Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er. 8 Ist jemand Ermahnung gegeben, so ermahne er. Gibt jemand, so gebe er mit lauterem Sinn. Steht jemand der Gemeinde vor, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er's gern.
usw

Nicht die Aufgabe selbst ist das "wichtgste", sondern die "Gesinnung", in der die Aufgabe getan wird.

Oder wie es im Kolosserbrief heisst:
Kol 3,17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

noch einfacher und deutlicher etwas später:
Kol 3, 23 Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,

Und was ich an diesem Vers besonders bemerkenswert finde:
Er ist an die Sklaven gerichtet!
Sie können Gott ganz genau so dienen, wie die "Freien", obwohl sie gar keine Möglichkeit haben, sich auszusuchen, welche Werke sie tun.  
Sie werden sogar genau so dazu aufgefordert wie die Freien; im "Gottesdienst" sind sie den Freien gleich.
Da heisst es nicht: "Ok, als Sklaven habt ihr nur begrenzte Möglichkeite, aber es gibt trotzdem noch einiges, worin ihr Gott dienen könnt."
Nein, sie werden ganz genau so aufgefordert, alles, was sie tun, als "Gottesdienst" zu verstehen, wie auch die "Freien".

Wir legen oft unser Hauptaugenmerk darauf, genau heraus zu finden, was genau Gottes Wille ist, welches Werk er genau gemeint hat, dass wir tun sollen.
Hier wird aber deutlich, dass das eigentlich zweitrangig ist.
Das wichtigste ist, wie, in welcher "Gesinnung" wir das Werk tun, das wir gerade tun - dann kann auch "Sklavenarbeit" Gottesdienst sein.
(und umgekehrt natürlich auch - die wunderbarste Tat ist "nichts", wenn sie aus der falschen Motivation heraus getan wurde, sehr schön beschrieben in den erssten Versen von 1. Kor 13).
Wir müssen nicht erst auf die "grossen Gelegenheiten" warten, um den "Dienst" anzutreten, in den Gott uns berufen will, um unserem Leben "in seinem Sinn" zu führen und unsere "Bestimmung" zu erfüllen.

Wer die kleinen Dinge des Alltags zu wenig ernst nimmt, um auch darin zu dienen, der verpasst den grössten Teil seiner Bestimmung.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.06.2014 01:21.

cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Wie prüft man seinen Glauben?

von cipher am 19.06.2014 21:38

Pal schrieb: Woher kommt ein "anderer Jesus"? Woher kommt ein"anderer Geist"?
Paulus sorgt sich um die Gemeinde. Er "eifert" um sie, weil er sie mit Jesus "verlobt" hat und sie ihm zuführen will. (Das bezieht sich auf das AT - Israel als Ehefrau des Herrn - die Gemeinde als Braut Jesu) Paulus ging es nicht etwa um seinen eigenen Ruf, sondern um die geistliche Reinheit der Gemeinde. Von außerhalb der Gemeinde waren falsche Apostel aufgetreten, die versuchten, der Gemeinde in Korinth zu schaden, indem sie u.a. vorgaben, sie seien Repräsentanten der Gemeinde in Jerusalem. Sie predigten einen anderen Geist und einen anderen Jesus und damit ein falsches Evangelium. ("Kein anderes Evangelium" ist noch heute der Name einer Bekenntnisbewegung, welche sich u.a. hierauf bezieht) Paulus befürchtete, die Korinther würden diese falschen Lehren annehmen.

Weil es zu jener Zeit offenbar üblich war, dass Redner sich für ihre Dienste bezaghlen ließen, versuchten die falschen Apostel die Korinther davon zu überzeugen, dass Paulus kein "echter Redner" war. Sie konnten Ärger darüber schüren, dass Paulus sich von den Korinthern nicht unterstützen ließ.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2014 21:40.
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