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Esra

47, Weiblich

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Beiträge: 5

Moderne Christliche Lieder

von Esra am 16.06.2014 09:52

Was  denkt  ihr  darüber?

Die  Meinung   von  "Paul Washer"  stimmt mich  sehr  traurig .
Er  sagt    das  die  Modernen  Christlichen  Lieder  nur  des  Fleisches  Dienen   nur  uns als  Mensch  um  uns  ins andere  Stimmungen  zu  bringen.
Und wenig  mit  Ehrfurcht  zu  tuen  hat ,weniger  was  wir  zu  Jesus  bringen .

Und  ich   habe  drüber   nachgedacht    und mir  wieder  Lieder  angehört  wie  : Vergiss es nie  ,Shalom Alehem,Hallelujah und   Lieder von  Andrea Adams  Frey ...   

Und  ja  es  verändert  total  die  Stimmung .

Wenn ich  traurig   oder  schlecht  drauf  war  und diese  Lieder  hörte  gehts  mir   wieder  viel  besser  .
Es  hebt  bei mir   sehr  die  Stimmung  und  verändert  diese.
Also  sind  das  Lieder  des  Fleisches  wie  Paul Washer  sagt ?
Dienen  diese  Lieder  nur  mir ?  Und nicht  meinem  Glauben ?      

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Religiöse Heuchler

von cipher am 16.06.2014 09:33

Da stimme ich Dir allein aus meiner Erfahung zu, Cleopatra. Genau so hab' ich das erlebt!

Weiter oben beschrieb ich schon Menschen, von denen man vielleicht denken könnte, sie würden heucheln. Wenn man aber genauer nachdenkt kommt man vielleicht darauf, dass das vielleicht nur daran liegt, dass diese sich anders verhalten, als ich denke, dass sie sich verhalten müssten.

Vielleicht sind die, die wir als "Heuchler" betrachten, vor Jesus ganz anders angesehen.

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5546

Re: Religiöse Heuchler

von Cleopatra am 16.06.2014 08:56

Ich glaube, wir definieren "religiöse Heuchler" wirklich unterschiedlich.

Ich zB sehe beim Heucheln immer das Bewusste. Man weiß, dass man lügt und nicht die Wahrheit sagt/tut.
Klaus hat da ein tolles Beispiel gegeben.
Voller "Nächstenliebe"fragen, wie es einem geht... Voller "Nächstenliebe" sagen, man würde ganz ganz viel für die Person beten-. und dabei in Wirklichkeit (da es ja keiner groß überprüfen kann) eben nicht beten kein wirkliches Interesse zeigen... sowas empfinde ich als ein "christliches/religiöses" Heucheln, versteht ihr?

Das andere, was ihr anschneidet, ist "sich irren". "Falsch denken" und so weiter. Aber die Betroffenen sind ja trotzdem der Meinung, dass sie ehrlich und wirklich so richtig denken und handeln.... oder....?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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StefanS

67, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Freude als Frucht des Geistes

von StefanS am 16.06.2014 08:51

Hallo marjo,

ja, das können wir gerne in einem gesonderten Thema abhandeln.

Mir fällt aber auf, dass das Wort "Eigenschaft" nicht alles trifft.
Ich meinte damit auch unabänderliche Dinge (z.B. Lebensumstände, Geschlecht, Gemüt etc.)

LG StefanS

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Freude als Frucht des Geistes

von Merciful am 16.06.2014 08:37

marjo fragte: ... geht es in Deinen Gedanken um die Frage, ob Christen alle wohlhabend sein müssten da ihnen durch die Gemeinschaft mit Gott der natürlichen Segen zukommt? Ich bin mir nicht sicher, daher frage ich. Wohlstand als Ausdruck von Gemeinschaft mit Gott und damit im Zusammenhang mit "Freude"?

Nein, es geht nicht eigentlich um 'Wohlstand', auch nicht darum, dass 'alle' diesen haben müssten. Schließlich leben wir in einer gefallenen, zwar versöhnten, aber noch nicht von der Vergänglichkeit befreiten Schöpfung.

Nein, es geht mir um diesen merkwürdigen Widerspruch, der sich in der Beurteilung unserer Gerechtigkeit einerseits, in der Beurteilung unserer Seligkeit andererseits zeigt.

Wenn ich sage: ich glaube an Jesus. Dann wird mir geantwortet: das genügt nicht, du musst ihm auch nachfolgen, der Glaube muss sich zeigen, bewähren im Tun. Ein Glaube, der einfach nur Glaube ist, eine Angelegenheit des Herzens, wird nicht anerkannt.

Wenn ich aber sage: ich wünsche mir auch Segnungen im natürlichen Bereich. Dann wird mir geantwortet: nein, die Erfüllung gibt es allein in Jesus. Dann soll also die Seligkeit allein darin zu finden sein, dass Jesus das Herz erfüllt. Jener Glaube, der sich im Tun bewähren soll, kommt dann plötzlich nicht mehr zur Sprache.

Ist dies nicht widersprüchlich? Was unsere Gerechtigkeit betrifft, soll 'Jesus im Herzen' nicht genug sein. Was aber unsere Seligkeit betrifft, soll 'Jesus im Herzen' genug sein.

Ich möchte meinen, wenn wir schon sagen, dass, hinsichtlich unserer Seligkeit, 'Jesus im Herzen' genügt und es keiner natürlicher Segnungen bedarf, dann muss man konsequenterweise auch zugestehen, dass 'Jesus im Herzen' auch hinsichtlich unserer Gerechtigkeit genügt. Dann kann man nicht sagen, der Glaube müsse sich erst im Tun bewähren, um rechtfertigender Glaube sein zu können.

Merciful

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Freude als Frucht des Geistes

von marjo am 16.06.2014 08:29

Hallo Stefan,

Deinen Beitrag finde ich sehr spannend und für ein eigenes Thema würdig. "Gott nimmt uns an wie wir sind. Lässt er uns danach wie wir waren?" 

grüße,
marjo

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StefanS

67, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Freude als Frucht des Geistes

von StefanS am 16.06.2014 08:24

Hallo Merciful,

Merciful schrieb: Hm, ich fürchte, ihr werdet mich nicht so verstehen, wie ich es meine. Oder ihr werdet meinen Ansatz widerlegen, korrigieren.

ich denke schon, dass ich verstehe.
Zumindest kenne ich meine eigenen Gedanken.

Wie oft habe ich (zugegeben sehr ketzerisch) gedacht, warum hat Gott mich so gemacht wie ich bin, um mir das dann zum Fallstrick werden zu lassen?
Ich bin nun mal so wie ich bin - sehr individuell und mit Eigenschaften ausgestattet, die Gott zur Ehre gereichen.
Aber eben auch mit Eigenschaften, die ich mir nicht selbst ausgesucht habe, die Gott nicht zur Ehre gereichen, die mir immer wieder Mühe bereiten und mich zu Fall bringen.

Ich habe mich lange Zeit dehalb nicht gemocht, weil ich dachte, dass ich schlechte Eigenschaften von mir selbst abtrennen müsste, damit mich Gott lieben kann und es mit mir und meinem (Glaubens)-Leben besser geht.
Das war mein Freude- und Friedenräuber, weil es nie besser mit mir wurde.

Geht das in Deine Richtung?

LG StefanS

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (4), Joh 14,20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

von sylvaki am 16.06.2014 08:19


Losung und Lehrtext für Montag, den 16. Juni 2014

"Fürchte dich nicht vor plötzlichem Schrecken;
denn der HERR ist deine Zuversicht.
"

(Sprüche 3,25.26)

"Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht;
heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen."

(1.Petrus 3,14-15)


© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Freude als Frucht des Geistes

von marjo am 16.06.2014 08:13

Hallo Merciful,

geht es in Deinen Gedanken um die Frage, ob Christen alle wohlhabend sein müssten da ihnen durch die Gemeinschaft mit Gott der natürlichen Segen zukommt? Ich bin mir nicht sicher, daher frage ich. Wohlstand als Ausdruck von Gemeinschaft mit Gott und damit im Zusammenhang mit "Freude"?

gruß, marjo

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.06.2014 08:14.

Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Freude als Frucht des Geistes

von Merciful am 16.06.2014 07:50

tefila schrieb: Ich würde sagen, daran kann und soll man sich erfreuen und dankbar sein, aber die echte Erfüllung findet man nur in Gott.

Hm, diese Aussage zeigt wohl eher, dass du mich nicht so ganz verstanden hast.

Denn sie setzt quasi voraus, dass 'Gott' irgendwie nichts mit dem Leben, mit der Schöpfung zu tun habe. Freilich, es stimmt schon, dass man mit Gott Gemeinschaft haben und von ihm getröstet sein kann, auch dann, wenn einem (fast) alles andere fehlt.

Normalerweise aber will doch Gott seine Kinder reich segnen, auch mit jenen Dingen, Erfahrungen, Segnungen, die sich aus der Teilhabe am Leben dieser Schöpfung und aus dem Tun des Willens Gottes ergeben.

So hat man sehr oft von Zeugnissen gehört, in welchen bezeugt wurde, dass da ein Mensch durch Sünde und verkehrtes Verhalten, vielleicht auch durch falsche Freunde, schlechte Gewohnheiten in Not geraten war. Dann kam er zum Glauben und nach und nach wurde 'alles' gut, der Mensch fing an, einer geregelten Arbeit nachzugehen, Partnerschaft, Kinder, Gemeinde, überall kehrte Ordnung ein.

Man denke nur an den verlorenen Sohn in der Erzählung Jesu. Durch sein Verhalten fand der Sohn seinen Ort bei den Schweinen und er begehrte zu essen, was diesen gegeben war, aber man gab es ihm nicht. Dann besann er sich, kehrte heim zum Vater und alles wurde wieder gut. Der Vater anerkannte ihn nicht nur als Sohn, sondern er gab ein Fest für den, der verloren war; der Heimgekehrte erhielt Anteil an den Segnungen, die eben auch im natürlichen Bereich zu verorten sind.

Mein Gedanke war: wenn der Glaube, was unsere Gerechtigkeit betrifft, nicht nur Gedanke ist, sondern auch Wille und Tat, dann muss doch auch unsere Gemeinschaft mit Gott, was unsere Seligkeit betrifft, nicht nur Gedanke, sondern auch Anteil am Leben und der Schöpfung sein. Daraus will ich kein Gesetz ableiten, es müsse immer so sein; es gibt, wie gesagt, auch solche Beispiele, die zeigen, dass Menschen selbst noch in großer Not Gott zu loben vermochten und sich von ihm getröstet wussten.

Dennoch aber ist Gott doch ein Gott des Lebens und er will, normalerweise, seine Kinder auch auf Erden schon segnen mit den natürlichen Gütern, diese sind dann nicht eigentlich ein Zusatz zu der Gemeinschaft mit Gott, sondern eher Ausdruck dieser Gemeinschaft mit Gott. So war auch ein Hiob gesegnet im natürlichen Bereich. Zwar wurde ihm dieser natürliche Segen eine Zeit lang genommen, da hatte er zu kämpfen und er musste sich bewähren in großer Not, aber schließlich und endlich wurde ihm auch im natürlichen Bereich wieder der frühere Segen geschenkt, wodurch ihm auch wieder große Freude zuteil wurde.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.06.2014 07:55.
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