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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Die Agape Liebe, die Liebe Gottes, Was ist das für uns, leben wir sie?

von Rapp am 21.05.2014 11:15

So lass ich ein Erlebniss folgen, das mein Leben prägte:

Eine Gruppe junger Leute aus der Gemeinde machte eine Bergwanderung besonderer Art. Wir wollten den freien Tag nutzen um Gott zu erleben. Auf einer Bergwiese verteilten wir uns, jeder einzeln für sich.

So will ich nun vorausschicken wie es in mir aussah: in der Gemeinde gab es einen Mann, den ich ganz herzlich nicht mochte. Er leitete den Chor, hörte aber unsere falschen Töne nicht. Für mich war das grauenhaft... So saß ich da auf einem Stein und las in meiner Bibel. ...liebe deinen Nächsten wie dich selbst... "Kannst du das? liebst du den Gallus?" Ich sah mich um, denn ich wusste nicht wer mich angesprochen hatte. Ja, wie war es mit der Liebe zu Gallus? die gab es in mir schlichtweg nicht! Inzwischen war mir klar, wer mich angesprochen hatte. "Herr, das kann ich nicht!" "Auch wenn ich ihn liebe?" Weinend lag ich da, während Wellen göttlicher Liebe mich dermaßen durchströmten, dass ich ausrief: "Herr, das halte ich kaum aus! Gib den anderen auch!" Abends war Gebetsstunde. Rechtzeitig war ich da, wollte ich mich doch mit Gallus aussprechen. Er kam verspätet und setzte sich auf den Stuhl vor mir. Gleich drehte er sich zu mir, weinte und bekannte er habe mich gehasst... Das konnte nur Gottes Geist gewirkt haben. Ja, während des Gebets auf dem Berg erhielt ich eine wunderbare Gewissheit, die ich noch gar nicht kannte: Ganz klar vernahm ich die Worte aus Römer fünf: ...die Liebe Gottes ist ausgegossen in eure Herzen durch den Heiligen Geist. Ich erinnere mich nicht zuvor jene Bibelstelle bewusst gelesen zu haben. Aber in dem Moment wusste ich sogar wo diese Worte standen! 

Ich hoffe, dass das nun nicht zerredet wird. Ich bin dankbar, dass ich immer wieder Nachschub bekomme, so dass Gottes Liebe weiter in mir bleibt.

Ach ja, einige Skeptiker fanden, das sei so ein Strohfeuer. Das geht wohl bald wieder aus. Ob es ein Strohfeuer ist weiß ich nicht. Sollte es aber eines sein, so gibt mir Gott täglich neues Stroh... und das seit bald 60 Jahren!!

Willy, der wieder neues Stroh fassen geht!

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Arbeit - eine Mühsal?

von solana am 21.05.2014 11:00

Hallo Cipher
An deinem Beispiel wird ganz deutlich, wie abhängig wir uns unterbewusst vom Ergebnis unserer Arbeit machen.
Und diese "Ergebnisfixiertheit" ist der Grund, warum Tätigkeiten, bei denen wir kein "Erbenis" sehen, das uns mit Stolz und Freude erfüllt, uns das Gefühl gibt, etwas "Wertvolles und Nützliches geleistet" zu haben, uns eine "Last" sind.
Das meinte ich weiter oben, als ich schrieb:

 

Der weitaus häufigere Fall ist - meiner Erfahrung nach - jedoch der, dass uns bestimmte Tätigkeiten zur Last fallen, weil wir keine Lust darauf haben. Und weil wir eben die Erwartung haben, dass unsere Tätigkeiten uns eine gewisse "Erfüllung" geben, so wie du schreibst:

Bei mir gibt es, dies möchte ich erläuternd anmerken, Tätigkeiten, aus denen ich Freude und Zufriedenheit schöpfe, und Tätigkeiten, die mir immer wieder zur Last werden, die ich aber tätige, weil ich nun einmal auch finanziell zurecht kommen muss.

Da liegt dann der "Fehler" darin, dass wir etwas erwarten, das nicht geht. Dauerhafte Freude und Zufriedenheit kann nicht aus "Äusserlichkeiten" geschöpft werden, die muss von "innen" kommen - dann kann auch "Sklavenarbeit" "erfüllend" sein, wie ich oben zitierte:

Kol 3,23 Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,

Probiers mal aus mit dieser Einstellung. Es ist tatsächlich ein grosser Unterschied, ob man das Gefühl hat, "arbeiten zu müssen, um einen Mangel abzuwenden" oder ob man "aus der geschenkten Fülle des Glücks und der Zufriedenheit dem Schenkenden in Dankbarkeit dient."

 

Es gibt ja den berühmten Ausspruch (soll von Luther sein): "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen."

Nun, ich muss sagen, dass mir dann evtl eine andere Beschäftigung eher in den Sinn käme als ausgerechnet das - aber hier wird die Einstellung sehr schön deutlich: Nicht die geernteten Äpfel entscheiden über den Sinn der Tätigkeit und über die Freude und Erfüllung, die in ihr liegt.

Erst solche Misserfolge wie die immer wieder zerstörte Landbahn oder auch"erdrutschartige" Ereignisse in unsrem Leben - die alle Arbeit auf ein bestimmtes Ziel hin irgendwie sinnlos erscheinen lassen - lassen uns erkennen, wie sehr wir uns unbewusst zum "Sklaven" dessen gemacht haben "was unterm Strich herauskommt".
Und uns danach fragen, woher wir unser "Glück" im Leben erwarten, was uns Freude und Erfüllung gibt - denn genau dem "gehört unser Herz", da ist unser eigentlicher "Schatz" und dem "dienen" wir. Und dass das nicht geht, sagt Jesus ja deutlich...

Aber genau solche Misserfolge oder auch nur der Frust in der täglichen "unerfüllenden" Arbeitsroutine können uns dazu führen, solche Abhängigkeiten zu erkennen und davon frei zu werden, indem wir uns darauf besinnen, wo die wahre Quelle unseres Glücks liegt. Uns gilt auch hier die Verheissung:

Joh 8,32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (2)

von Henoch am 21.05.2014 10:53

Zustellungsversuchserfolg

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (1)

von Henoch am 21.05.2014 10:52

Leitungsrohrkrümmereinsatz

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Unsere tierischen Freunde

von Henoch am 21.05.2014 10:37

Hallo Cipher,
das ist eine nette Thread-Idee,

ich hab so ein eigenwilliges Pferd. Sie ist recht schlau und eines Tages entdeckte sie den Lichtschalter neben der Box. Sie wurde gerade angeritten, dazu hatten wir einen erfahrenen Bereiter beauftragt. Sie war vor Ihrer Box angebunden und ihr Bereiter wollte sie da satteln. Meistens abends (es war Winter und früh dunkel) und deshalb brauchte er Licht im Stall. Der Bereiter verließ die Stute um den Sattel zu holen....

Candy fummelte mit der Lippe am Schalter - Licht aus - Bereiter stand im Dunkeln, hilflos mit einem schweren Westernsattel in der Hand...Sattel ablegen, Licht einschalten, Sattel aufheben .....Licht aus.....(Ich bin mir sicher, Candy hat gegrinst). Das Spiel ging konsequent so lange weiter, bis der Bereiter entdeckte, dass Candy das macht und er Candy so angebunden hatte, dass kein Lichtschalter erreichbar war. Heute noch macht sie hin und wieder das Licht an und aus, wenn sie einen Lichtschalter in Reichweite entdeckt. Sie macht das deshalb nicht mehr regelmäßig, weil es manchmal nicht klappt, nämlich immer dann, wenn sie das Tageslicht ausschalten will-grins.



Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.05.2014 10:48.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5434

Re: Hilfe & Heilung durch Jesus Christus

von Cleopatra am 21.05.2014 10:21

Halllo imanuel,

schau mal hier:
4.- Die Werbung:
Jede Art von Werbung (für andere Internet-Angebote oder Religionen, Sekten und sonstigen Kulten oder Glaubensüberzeugungen, sowie deren Lehrinhalten, die mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar sind) ist untersagt. Sei es in Form von Nicknamen, Emails, Spam oder Postings. Diese Community dient nicht der Bekanntmachung eigener Zwecke, sondern dem Austausch untereinander.

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Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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cipher
Gelöschter Benutzer

Unsere tierischen Freunde

von cipher am 21.05.2014 09:33

Einige von uns haben ja solche "tierischen Freunde" und mit denen erlebt man ja zuweilen schon allerhand, lustiges oder auch weniger Spaßiges. Manches davon könnte man ja mal niederschreiben.

"Michi in Nöten" (aus dem letzten Frühjahr, meinen Töchtern erzählt)

Heute morgen war wieder bestes "Kaiserwetter". Sonnenschein satt, ein leichter Wind, nicht richtig kalt - toll zum Laufen. Also machten Michi und ich uns auf den Weg, große Runde. Die meiste Zeit lief Michi frei - noch kann man ja weit blicken und sehen, wenn einem jemand entgegenkommt. Unterwegs fand Michi einen alten abgeschabten Knochen - und den ließ er nicht mehr aus. Egal, was ich versuchte - das war seine Beute, und die behielt er. Na gut, meinetwegen.

Nur - im Auto wollte ich das schmierige Ding nicht haben. Als wir also zum Wagen kamen wollte Michi seinen Knochen um keinen Preis liegen lassen. Ich dachte mir: "Na warte, das werden wir ja sehen", setzte mich in den Wagen und klappe die Tür zu. Michi - an der Leine - "Wolfgang Borchert" - "Draußen vor der Tür." Voller Schreck lässt er den Knochen fallen und sieht mich durch die (noch geschlossene) Seitenscheibe an: "Was machst du da? Wieso bist du da drinnen und ich hier?" Also mache ich die Tür wieder auf - und Michi schnappt sich wieder den Knochen. Tür wieder zu. Michi lässt Knochen fallen, stellt sich an die Tür hoch, sieht ins Seitenfenster: "Lass das doch - tu das nicht!". Tür wieder auf - Mich macht einen Satz zu seinem Knochen - schnappt ihn und sieht mich rotzfrech an. Tür wieder zu und ich löse die Handbremse, so dass der Wagen knapp zwei Zentnimeter nach vorne ruckt. Michi lässt Knochen fallen und bellt: "Was machst du da?! Lass das! Mach' keinen Quatsch!!" Tür wieder auf - Michi wieder Knochen. Tür wieder zu. Motor an. Auto brummt, Michi lässt Knochen los und brüllt: "Hast du den Verstand verloren. Ich bin doch noch gar nicht drinnen!" Tür auf - Michi Knochen. Tür zu. Ich gebe etwas Gas und der Motor brummt bedrohlicher. Michi lässt Knochen los - ich öffne die Tür und sage: "Na komm!". Mich schnappt Knochen und will zu mir. Ich klappe die Tür wieder zu, lege den Rückwärtsgang ein und rucke so zwei, drei Zentimeter nach hinten. Michi lässt den Knochen los, kreischt regelrecht auf, ich öffne die Tür und er stellt sich an mein Bein und lässt einen regelrechten "Redeschwall" auf mich los: "Hör doch auf mit dem Unsinn. Ist doch nur 'n Knochen. Was stellst du dich so an Hör doch auf, das ist doch fies!" - und schießt mit einem Satz auf meinen Schoß. Ohne den Knochen!

Da schnappe ich in am Schlaffitchen, trage ihn zur Kofferraumklappe und befördere ihn hinein. Und er strebt zum Fenster - und sucht nach dem blöden Knochen...

Nun pack' ich ihn am Hinterteil, bugsiere ihn etwas unwirsch in seine Box und mach' das Gitter zu.

Ehrlich - manchmal könnt' ich den Bengel. Aber er ist'n Netter...

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Arbeit - eine Mühsal?

von cipher am 21.05.2014 09:17

Was mir zu "Arbeit" und "Mühsal" einfiel:

Vor Jahren hörte ich einmal einen Vortrag von dem Missionar Helmut Keller, welcher im Auftrag der "New Tribes Mission" auf den Philippinen unter den Dumagat arbeitete. Er berichtete von seinen Anfängen dort.

Nach einem Marsch durch den Busch mit einen Führer und einigen Helfern kam er zu seiner notdürftigen Unterkunft. Nachdem er seine wenigen Habseligkeiten eingerichtet hatte, musste er zunächst ein Flugfeld bauen, denn das war damals (in den Achtzigern) die einzige Möglichkeit, auch größere Lasten zu ihm bringen zu können. Doch die Gegend war denkbar schlecht geeignet für einen solchen "Airstrip". So musste er in den nahen Fluss eine lange Bahn aus Steinen bauen, die dann mit Erdboden geglättet und festgestampft wurde. Eine Knochenarbeit, die viele Wochen dauerte, weil er nur wenige Helfer hatte. In der Zwischenzeit jedoch wurde er für einige Tage abberufen und als er danach zu seiner Hütte zurückkehrte, hatten Einheimische große Teile der Landebahn so zerstört, so dass Keller nahezu von vorne beginnen musste.

Wieder tat er wochenlange, nackenkrümmende Knochenarbeit. Eines Nachts brach ein fürchterliches Gewitter los, es regnete nicht, nein, das Wasser kam in großen Schwällen aus den Wolken gestürzt. Als er am Morgen aus seiner Behausung trat, traute er seinen Augen nicht. Die tosenden Wasser hatten Teile der noch nicht einmal ganz vollendeten Landebahn erneut zerstört, Bäume waren darauf gestürzt - alle Arbeit umsonst.

Da, so berichtete Keller, habe er sich auf einen Stein gesetzt und Gott geklagt: "Wieso hast Du mich die ganze Ausbildung machen lassen, wozu habe ich all das neue Wissen gelernt, alles hinter mir gelassen in der Heimat - nur um immer wieder diese 'Sch...landebahn' zu bauen!?"

Als er etwas ruhiger geworden war, hatte er die Gedanken im Kopf: "Wenn ich es für richtig halte, wirst du dein ganzes restliches Leben an dieser Landebahn bauen."

So neigte er sich, und begann das Werk von neuem. Und diese dritte Landebahn hielt viele Jahre und sie wurde oft genutzt und zum Ausgangspunkt einer reichen Arbeit dort in der Gegend. Keller hat lange dort gearbeitet.

Diese Geschichte kommt mir öfter in den Sinn, wenn es gerade einmal wieder scheinen will, dass eine Mühe "grad' für die Katz'" war.

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song-of-joy
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (1)

von song-of-joy am 21.05.2014 09:02

Wasser-Leitungsrohrkrümmer 

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song-of-joy
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (2)

von song-of-joy am 21.05.2014 09:01

Paket- Zustellungsversuch

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