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geli

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Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 20.07.2018 21:54

chestnut:
Ich denke, wenn Gott die Vielehe (besonders im AT) nicht rügt, dann hat das mit Barmherzigkeit den alleinstehenden Frauen zu tun. Sie hatten oft keine Möglichkeit, alleine durchzukommen und hatten auch keine Rechte wie Frauen sie in unseren Breitengraden haben.

Ja, danke, chestnut - das wäre eine gute Erklärung!

LG, geli

Ich bin dabei, durch Gottes Gnade das zu werden, was ich seit meiner Wiedergeburt schon bin

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geli

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Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 14.07.2018 20:57

Danke, Burgen, für die Mühe, die Du Dir gemacht hast.

,ihnen-von-beide ,waren-sie-

Das ist eigentlich eindeutig - schon gleich bei der Schöpfung.

Und sowohl Jesus selbst als auch Paulus beziehen sich bei dem Thema "Ehe" auf diese Stelle.

Aber das hatte ich ja schon vorher in einem längeren Beitrag erläutert!

LG, geli

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geli

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Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 14.07.2018 17:07

Cleo:
Mich würde nur zu sehr interessieren, wie diese Verse des neuen Testamentes im Urtext stehen

Ja, das würde mich auch sehr interessieren! Vielleicht triffst Du diese Frau ja noch?  

Sonnenkind:
Vielleicht sollte man sich wirklich ansehen, wie das in anderen Kulturen funktioniert.
Aber man sieht daran, dass man nicht alles immer nur von der eigenen Warte aus betrachten muss.

Das kann man sich vielleicht aus Interesse mal anschauen - aber mich interessiert in erster Linie, wie Gott über das Thema denkt und von welcher "Warte" er das alles betrachtet!
Denn ich möchte ja mein Leben so führen, dass es ihm gefällt.

LG, geli

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geli

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Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 12.07.2018 17:46

Burgen:
Dabei geht es mir darum, Gnade und Gesetz besser auseinanderhalten zu lernen.

Ja, das ist sicherlich ein wichtiges Thema - aber nicht das dieses Threads!

Mit großer Mühe und unter Schmerzen wirst du Kinder zur Welt bringen.Du wirst dich nach deinem Mann sehnen, doch er wird über dich herrschen.
Das scheint gemeint zu sein mit dem sog. Sündenfall s.o.

Ich sehe die genannten Dinge eher als die Konsequenz des Sündenfalls - der "sog. Sündenfall" ging dem nämlich voraus! Aber das wäre auch wieder ein völlig anderes Thema!

In der menschlichen Realität sieht es meist so aus,

Ja, das mag ja stimmen - aber es ging ja nicht darum, wie die menschliche Realität aussieht, sondern wie die "Realität" Gottes ausseiht, bzw. wie Gott sich das Ganze vorgestellt hätte.

Also ehrlich gesagt, ich verstehe die ganze Diskussion nicht - es trägt meiner Meinung nach nichts zum eigentlichen Thema bei!

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geli

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Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 12.07.2018 12:03

Burgen:
Jedoch ist es mM nach wichtig, Begriffe zu beleuchten

Liebe Burgen, genau das tun wir ja hier in diesem Thread - wir wollen herausfinden, was die Bibel, bzw. Gott dazu zu sagen hat.

Quelle: www. bibelwissenschaft.de zum Thema: „Schöpfungsordnung“

Was die "Bibelwissenschaft" dazu zu sagen hat, ist vielleicht ganz interessant, aber kommt für mich nicht an erster Stelle, um Gottes Meinung zu erforschen.
Schon die Aussage: "...der Erzählung vom sog. "Sündenfall"..." - das klingt für mich so, als würde man den Sündenfall schon mal in Frage stellen. Denn warum sonst der "sogenannte" Sündenfall?

Rechtsinstitut der Ehe wird im Alten Testament nicht eigens...

...nicht eigens erwähnt, soll es wahrscheinlich heißen.
Ja, das Wort "Ehe" wird vielleicht nicht erwähnt, aber es wurden auch im AT sehr wohl "Ehen" geschlossen. Nur werden "Ehen" dann anders bezeichnet.
"Zur Frau nehmen", Maria z.B. war "vertraut" mit einem Manne namens Josef, oder auch: "der Mann wird Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhängen".

Eine gute Erklärung liefert zum Thema "Ehe" liefert das Bibellexikon:

"Ehe meint das nach jeweils geltendem Brauch und Recht zustande gekommene feste Verhältnis von Mann und Frau, das durch klprerliche und geistige Gemeinschaft ausgezeichnet und dessen Sinn und Ziel nach dem Schöpfungsbericht die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft ist.
Angesichts der sehr verschiedenen Formen ehelicher Gemeinschaft, die sich im AT finden, ist es nicht verwunderlich, dass die hebr. Bibel eigentlich keinen Begriff für Ehe kennt...es wird von ihrem praktischen Volllzug, ihrer Schließung, ihrer Gefährdung usw. gesprochen. Sie ist vielleicht am ehesten vergleichbar mit dem Bund, den Gott mit seinem Volk geschlossen hat."

Und:
"Obgleich 1. Mose 1 und 2 deutliche Hinweise auf die Einehe, also die Verbinden eines Mannes und einer Frau enthalten, ist es erstaunlich, wie lange Zeit in Israel praktisch die Vielehe geherrscht hat...obwohl andererseits schon bei den Propheten eine deutliche Stellungnahme gegen die Vielehe vorliegt, die im NT eindeutig zu Gunsten der Einehe entschieden ist."

"Im AT ist das Eingehen einer Ehe nahezu eine Selbstverständlichkeit."

Ja, das ist im Wesentlichen das, was wir hier auch gemeinsam zu dem Thema herausgefunden haben!

Nein, ich verlasse mich dabei lieber auf die Aussagen, die ich in der Bibel finde. 

LG, geli


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Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 11.07.2018 22:06

Burgen:
zur "Schöpfungsordnung" gibt es dort keinen Eintrag

Liebe Burgen,
ich weiß nicht so recht, worauf Du hinauswillst? So richtig zum Thema trägt es ja eigentlich nicht bei?
Was mit "Schöpfungsordnung" gemeint ist, ist, glaube ich, schon klar - auch wenn dieses Wort so nicht in der Bibel steht.

LG, geli

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Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 10.07.2018 20:45

Liebe Burgen,
unter der "Schöpfungsordnung" verstehe ich die Dinge, so wie Gott sie angeordnet hat und wie er es gesagt hat, dass es sein soll!

LG, geli

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.07.2018 20:50.

geli

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Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 10.07.2018 09:46

Cleo:
Hier wäre vielleicht mal ganz gut, sich die griechischen Texte hinzuzuziehen, um mal zu sehen, was für ein genaues Wort dort steht.

Ja, das wäre super - mich würde auch sehr interessieren, was dort im griechischen Text steht!

LG, geli

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Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 09.07.2018 23:19

So, jetzt habe ich nochmal in der Bibel gesucht - vor allem im Neuen Testament, was Jesus zu diesem Thema sagt.
Gefunden habe ich dabei Matth. 19,5 - hier bestätigt er die Schöpfungsordnung aus 1. Mose 2,24:

"Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein.

Interessant ist, dass in 1. Mose nur steht: ..."und sie werden ein Fleisch sein", während Jesus dann sagt: "...und die zwei werden ein Fleisch sein."
(Vielleicht weil er ja wußte, wie oft man das nicht ernst genommen hatte?  )

Jesus bestätigt auch bei dem Thema Scheidung die Einehe:
"Ich aber sage euch: "Wer sich von seiner Frau (Einzahl) scheidet,..."

Paulus hat ja auch so einiges über Ehe gesagt - meist spricht er allgemein "die Männer" und "die Frauen" an, oft steht es aber auch in der Einzahl, wie z.B. 
Eph. 5,31-33 (Hier bezieht er sich wieder auf die Stelle in 1. Mose):
"...die zwei werden ein Fleisch sein", und: "...ein jeder habe lieb seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann."

Ja, ich finde also kein explizites Verbot, mehrere Frauen zu heiraten, weder im AT noch im NT. Wir haben jedoch die Schöpfungsordnung, auf die immer wieder Bezug genommen wird, und die sich nicht verändert hat.

Dennoch bleibt es für mich rätselhaft, warum Gott nicht die vielen Brüche seiner Ordnung reagiert hat?

Soweit mal meine Gedanken...

LG, geli



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Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 09.07.2018 10:04

Cleo:
Hat Gott hier gesagt "Weil ihr etwas zurückbehalten habt, seid ihr in Gefangenschaft?" Nein, aber wir sehen es.

Du meinst sicher die Geschichte von der Eroberung Jerichos?
Dort jedenfalls spricht Gott ganz klar die Sünde an und auch, warum es bei der anschließenden Eroberung von der Stadt Ai so schief gelaufen war.

"Achan ... nahm etwas vom Gebannten. Da entbrannte der Zorn des Herrn über die Israeliten." - Jos. 7,1

Und als später Josua dem Herrn etwas vorjammerte deswegen, da sagte Gott zu ihm: "Steh auf!...Israel hat sich versündigt, sie haben meinen Bund übertreten, den ich ihnen geboten habe, und haben von dem Gebannten genommen und gestohlen und habens es verheimlicht und zu ihren Geräten gelegt. 
Darum kann Israel nicht bestehen vor seinen Feinden.
..ich werde hinfort nicht mehr mit euch sein, wenn ihr nicht das Gebannte aus eurer Mitte tilgt." - Jos. 7,11 und 12

Ja, die Sünde klar ansprechen - das ist eigentlich immer Gottes Art. Ich weiß nicht, wie oft man liest: "Weil... deshalb... (kommt eine Konsequenz von Gottes Seite).

Deshalb ist es für mich etwas befremdlich, dass man an keiner Stelle in der Bibel (soweit ich weiß) einen Tadel über die Vielehe findet, und auch keine Strafe oder Konsequenz dafür. Auch Jesus äußerte sich an keiner Stelle dazu, obwohl ich mir denken kann, dass es auch zu Jesu Zeiten noch Männer mit mehreren Frauen gab. Ich schließe das daraus, dass bei der "Dienstbeschreibung" für Bischöfe und Diakone das extra erwähnt wurde, dass sie nur Mann einer Frau sein sollten.

Das Einzige, was man sehen kann, ist, dass die Vielehe immer zu Problemen geführt hat - Hanna und Penninna, Rahel und Lea, Abrahams "Deal" mit der Magd und Sara... es gibt sicher noch mehr Beispiele dafür. 

Aber es wurde von Gott nie als Sünde angesprochen oder irgendwie geahndet.

Heißt das für uns, dass Gott es uns freistellt, ob wir in Ein- oder Vielehe leben wollen?

LG, geli

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