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geli

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Re: Garnicht mal so schlecht....?

from geli on 01/27/2020 07:52 PM

Burgen: Zum obigen satz von Geli: Ich glaube nicht, dass wir Menschen nach dem Bilde Adams geschaffen sind.

Liebe Burgen, das ist nicht meine eigene Idee...   - das steht in 1. Mose 5,3.

Nach dem Sündenfall gab es nur noch Menschen nach "Adams Bild".
Deshalb benötigen wir ja auch eine Wiedergeburt, oder eine neue Geburt. 
Und deshalb kann auch Paulus nach seiner Bekehrung/Wiedergeburt schreiben: "Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Ich bin eine neue Kreatur."

Das alte Bild "nach Adam" wurde von Gott ausgetauscht - es wurde ersetzt durch das "Bild Gottes".
Durch Christus wurde uns das, was Adam durch seine Sünde"verspielt" hatte, wieder neu geschenkt.

Burgen: Jedoch die sündige Natur der Fleischlichkeit wurde durch Adam (Mensch) weitergereicht durch Zeugung und Vererbung.

Ja, genau - das ist dasselbe, was ich auch ausdrücken wollte!

Durch die neue Geburt, eine geistliche Geburt, haben wir Menschen durch den Geist Gottes in uns Zutritt zum Vater-Gott.

Aber nicht nur das - wenn wir neu geboren sind, also eine "geistliche Geburt" erfahren haben, sind wir wieder nach dem Bilde Gottes geschaffen. So, wie es auch vor dem Sündenfall war.

Noch dazu dürfen wir vom "Brot des Lebens" essen - "Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben."

Adam und Eva war es nach dem Sündenfall verwehrt, vom "Baum des Lebens" zu essen. Gott wollte nicht, dass sie nun, nachdem sie vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten, auch noch ewig leben könnten - 1. Mose 3,22

Ich bin dabei, durch Gottes Gnade das zu werden, was ich seit meiner Wiedergeburt schon bin

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geli

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Re: Garnicht mal so schlecht....?

from geli on 01/27/2020 02:40 PM

"Gar nicht mal so schlecht" - ein gutes Thema!

Diese Aussage würde man normalerweise eher einem Menschen zuordnen, der noch nicht errettet ist: "Wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind" - oder jedenfalls, weil wir noch nie eine Bank überfallen haben oder noch nie einen Menschen umgebracht haben...  . Dann muss das ja ausreichen für Gott - schließlich gibt es ja schlechtere Menschen, oder?  

Ja, aber es stimmt: Mit den Jahren als Christ kann es passieren, dass man so eine Art "christliche" Routine entwickelt und sich solche Gedanken - wie Du oben erwähnst - einschleichen:

"Man liest in der Bibel, geht zum Gottesdienst, nimmt am Abvendmahl teil, trifft sich mit anderen Christen, hört vielleicht christliche Musik.... sündigt natürlich nicht mehr so viel und insgesammt scheint man ja auch ein viel besserer Mensch zu sein als so manch anderer, oder...?"

Ja, man "sündigt" vielleicht weniger als Christ - allerdings ist das gar kein Grund, sich auf die Schulter zu klopfen  .
Schon eine einzige Sünde (im ganzen Leben) würde ja ausreichen, um am Ziel vorbei zu schießen... 

Ich wurde gerade vor einigen Tagen wieder an zwei Stellen der Bibel erinnert:

1. Mose 1,27: "Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild..." , und
1. Mose 5,3:  "Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, im gleich und nach seinem Bilde...

Ja, wir sind alle, die wir nach Adam und Eva geboren sind, nicht mehr nach Gottes Bild, sondern nach Adams Bild geschaffen. 
Das Bild Gottes in uns ist zerbrochen.

Deshalb brauchen wir eine neue Geburt - damit in uns wieder das Bild Gottes gepflanzt wird.

Damals im Paradies hatte Gott den Engel vor die Tür gestellt, um den Garten zu bewachen, und um zu verhindern, dass Adam und Eva vom Baum des Lebens essen würden und ewig leben würden.

Jesus hat in uns wieder ganz neu das Bild Gottes gepflanzt, und durch ihn dürfen wir vom Baum des Leben essen. Denn er ist das Brot des Lebens, das von Gott aus dem Himmel herabgekommen ist.

Dabei kommt es gar nicht soooo sehr darauf an, ob wir 1 mal pro Tag oder 2 mal pro Tag sündigen, oder gar nicht. 
Womit ich nicht sagen will, dass es "egal" ist, ob wir sündigen oder nicht - damit es keine Mißverständnisse gibt  
Ich will nur herausstellen, dass unsere Errettung nicht davon abhängt, wie oft wir im Leben oder am Tag sündigen!

Ich bin dabei, durch Gottes Gnade das zu werden, was ich seit meiner Wiedergeburt schon bin

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geli

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Re: Beten - mit - der Bibel - - für ...

from geli on 01/13/2020 02:44 PM

Buren: ch hörte mal den Spruch, dass die Menschen dann genauso entweidet werden wie bei den Tieren üblich, die zum Verzehr geboren worden waren.

Cleo: Das ist mir auch neu, ich glaube, das ist so eine kleine Panikmache, denn der Mensch wird ja trotzdem für die Beerdigung anschließend freigegeben.


Das mit dem Verzehr glaube ich auch nicht - denn schließlich kostet eine Beerdigung zw. 5000 und 6000 Euro. Wer will sich das denn entgehen lassen?  - Es sei denn, dieses "Fleisch" hätte einen Preis, wo dann noch mehr rausspringt...  

geli: Können wir Menschen das verhindern, durch "Klimaneutralität", können wir Menschen wirklich erreichen, dass die Erderwärmung um 1,5 Grad Celsius begrenzt wird? Können wir das "Klima retten"?

Cleo: Ich glaube nicht.

Diese Fragen waren auch nur "rhetorisch/ironisch" gemeint. Es ging mir dabei eher um das, was dann in dem Flyer steht - das hatte ich ja teilweise abgeschrieben. Wir wissen ja, wer der "Retter" ist - nicht nur von der Welt  

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Re: Beten - mit - der Bibel - - für ...

from geli on 01/12/2020 06:07 PM

Burgen: Wie können wir diese Entwicklung im Gebet vor Gott bedenken?


Diese Entwicklung wegen der Organspenden - da sehe ich eigentlich nicht unbedingt "Gebetsnot".

Es geht wie immer um viel Geld - und man setzt darauf, dass viele Menschen sich nicht um diese Dinge kümmern und eine Entscheidung treffen. Also bekommt man auf diese Weise Organe, die man sonst nicht bekommen hätte.

Vor einiger Zeit habe ich die Kommentare zu einem Artikel in den Nachrichten gelesen - zu meiner Verwunderung waren sehr viele Menschen sogar für diese Lösung.

Für mich ist es ganz einfach: Ich kenne die Regelung, und wenn ich nicht will, dass mir Organe entnommen werden, muss ich Vorsorge dafür treffen, dass ich immer einen Organspende-Ausweis in meiner Geldbörse mit dabei habe.

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Re: Beten - mit - der Bibel - - für ...

from geli on 01/11/2020 09:48 PM

Cleo: Außerde werden an mehreren Orten die Kosten erhöht (angeblich wegen dem Klimawandel).

Ja, denn ich denke, genau darum geht es: Kosten erhöhen - um die Welt zu retten?

Rettet es wirklich die Welt, wenn wir nun für Benzin, Öl und alles Weitere mehr zahlen müssen? Oder soll es nur mehr Geld in diverse Kassen bringen?

Ja, aber unser Thema war ja: Beten, mit der Bibel.
Wie können wir für all diese Dinge, die da vor unseren Augen geschehen, beten? Beten, so dass es Gottes Willen entspricht?

Heute bekam ich von Heukelbach einen Flyer: "Friday for Future". Ich bin eigentlich nicht unbedingt so ein Fan von Flyern, aber diesen fand ich wirklich gut.

Unter anderem wird die Frage gestellt: "Was treibt "Friday für Future" an? Angst. Angst vor Hitzewellen, Dürren, Hungersnöten, Wasserknappheit, Hurrikans, Großbränden, Luftverschmutzung, Krankheiten, Flucht und Leid."

Aber wenn ich das lese, kommt mir der Gedanke: Hat nicht Jesus genau diese Dinge vorausgesagt, als er seine Endzeitrede hielt? Als "Anfang der Wehen"?

Können wir Menschen das verhindern, durch "Klimaneutralität", können wir Menschen wirklich erreichen, dass die Erderwärmung um 1,5 Grad Celsius begrenzt wird? Können wir das "Klima retten"?

In dem Flyer heißt es dazu:
"Der Hoffnungsgeber ist eine Person: Jesus Christus, Gottes Sohn. Über ihn steht in der Bibel: ...das ganze Universum wurde durch ihn geschaffen und hat in ihm sein Ziel. Er war vor allem anderen da, und alles besteht durch ihn.
Jesus Christus ist der Grund, warum es diese Erde gibt. Er hat auch dich und mich erschaffen. Aus Liebe zu uns kam er auf diese zerstörte Erde. Bis heute schmerzt es ihn zu sehen, wie die ganze Schöpfung unter der Sünde leidet. Gott hatte ihm einen Auftrag gegeben: "Rette die Welt!" - Und Jesus tat es. Er starb unschuldig, damit wir Menschen nicht im Gefängnis der Sünde bleiben müssen.
Wir denken an Karfreitag daran - ein wirklicher "Friday for Future". Nach drei Tagen stand Jesus von den Toten auf. Weil er dem Tod die Macht genommen hat, können alle, die auf ihn ihr Vertrauen setzen, sich auf ein Leben auf einer neuen Erde freuen. Ohne Schmerzen, ohne Tod, ohne Umweltzerstörung und ohne Klimakrise. Das gibt Hoffnung. Diese Aussicht entläßt uns nicht aus unserer Verantwortung für die Schöpfung. Aber der Retter der Welt sind nicht wir, sondern ist immer noch er:
Jesus Christus."

Ja, wie können wir also beten? Ich persönlich halte Gebete um "Bewahrung", darum, dass sich alles zum Besseren wendet usw. für nicht unbedingt "biblisch".

Diese Dinge sind nicht aufzuhalten, im Gegenteil, es wird sich alles noch viel mehr verstärken. Die Menschen sind nun mal, wenn sie ohne Gott leben, böse, und dieses Böse wird in Zukunft noch weiter ausreifen.

Ja, und wir Christen sind - wenigstens solange, bis Jesus kommt, um uns abzuholen, mitten drin. Mein Gebet geht dahin, dass Gott uns Weisheit und Festigkeit gibt, mitten in diesem Bösen zu bestehen, fest zu bleiben, den Mut zu bekommen, zu Gott und zu seinem Wort zu stehen, was auch immer kommen mag. Ja, und auch, dass er mir persönlich zeigt, wie ich verantwortlich mit dem, was er mir gegeben hat, umgehen kann, und ich meine Verantwortung für seine Schöpfung erkennen kann. Was mir auch noch wichtig ist: Dass Gott uns Gelegenheit gibt, noch Menschen zu erreichen, damit noch viele, oder doch wenigstens einige, gerettet werden können, bevor Jesus kommt.
Ja, und auch, dass er uns Kraft dazu gibt, denen zu vergeben, die uns Böses tun - das betrifft ganz besonders die Mensche, die Verfolgung erleben, die erleben müssen, dass Familienangehörige ermordet werden, oder ins Gefängnis geworfen werden und andere schlimme Dinge. Die Dinge, die wir hier in unseren Breiten erleben, sind dagegen ja eigentlich "nichts" - obwohl es auch für uns Situationen gibt, wo und die Vergebung schwerfällt.

Was aber nicht ausschließt, dass wir uns, da wo wir die Möglichkeit haben, auch aktiv für unsere Umwelt und für Gottes Schöpfung einsetzen dürfen.

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Re: Beten - mit - der Bibel - - für ...

from geli on 01/10/2020 01:02 PM

Cleo: Kostet die KiTa nicht auch?

Ja, natürlich kostet das alles auch - aber selbst wenn man wenig verdient, bleibt doch noch etwas hängen, wenn man halbtags arbeitet.Und wenn es nur 300-400 Euro sind - oder sogar nur 200 Euro - das haben oder es nicht haben, macht einen Unterschied.

Unser Staat unterstützt ja leider auch die Mütter, die ihre Kinder schon möglichst früh in die Krippen bringen, viel mehr als diejenigen, die das nicht wollen. Überall werden Krippen gebaut, auch hier bei uns. Da sind dann Kinder schon unter einem Jahr drin.
Manchmal sehe ich die Kinder in der Stadt beim Spazierengehen - die Betreuerinnen haben Kinderwägen, wo 6 Kinder reinpassen. Alle sitzen brav drinnen und gucken teilmahmslos in die Gegend. Die Größeren, die schon laufen können, dürfen nebenher laufen. Aber meiner Meinung nach machen die alle keinen glücklichen Eindruck.

Wenn ich da so meinen kleinen Enkel sehe - er ist jetzt schon 2 Jahre - der lacht und tobt und freut sich über alles Mögiche.

Aber unsere Politik will es leider nicht wahrhaben, dass Fremdbetreuung für Kinder unter ca. 3 jahren schädlich ist.

Ich habe letztens Auszüge aus einem Buch von Hanne K. Götze gelesen: "Die Sehnsucht kleiner Kinder" - dem kann ich nur zustimmen. Aber wie immer geht es ums Geld: Unsere Wirtschaft braucht Leute, die billig arbeiten - meistens haben ja gerade Frauen nicht den besten Stundenlohn. Deshalb werden die Krippen hochstilisiert und angepriesen, und durch die steigenden Preise und die hohen Mieten haben viele Familien gar keine andere Wahl, als da mitzumachen.
 
Also das ist ja wirklich mehr als dreist und soweit ich weiß, ist es auch nicht erlaubt.

Ja, das stimmt - aber sie zahlt jetzt schon 770 Euro - selbst wenn die Erhöhung nur 10 oder 20 % ausmachen würde, ist es dann nicht mehr bezahlbar.
Das geht dann nur noch, wenn man einen Haupt- und einen Nebenjob hat.

Meine Tochter hatte hier bei uns ein ähnliches Problem: Es soll modernisiert werden, und während dieser Zeit hatten die Leute weder Bad, noch Küche, es mußte die Küche ausgebaut werden, weil man an Leitungen dran kommen mußte. Die Keller mußten leergeräumt werden. Der Rest der Wohnung war voller Staub, weil überall Wände aufgerissen wurden. Alle Möbel mußten von den Wänden weggeräumt werden.
Als "Ersatz" wurde den Leuten vor jedem Haus (und da wohnen viele Parteien drin) Container hingestellt, wo eine Toilette und eine Dusche drinnen war. Wasser konnte man da auch holen.
Die Dusche war für Frauen und Männer gemeinsam. Da konnte man dann also in der Früh Schlange stehen - und das mit drei kleinen Kindern - um sich zu waschen und die Zähne zu putzen. Und während dem Duschen konnte man sich gleich mit seinem Nachbarn darüber austauschen, wie seine  Nacht war  Die Kinder durften derweil auf dem Boden rumkrabbeln, wo vorher schon 20 Leute sich gewaschen und auf dem Klo waren...
Zum Frühstück konnte man ja zum Mc Donalds gehen.
So - und das alles ohne Mietminderung. Die Mietminderung sei dies, dass nach der Modernisierung ein halbes Jahr die Miete (noch) nicht erhöht würde.

Diese Wohnungsbaugesellschaft ist sehr groß und hat Einfluß - nicht jeder Rechtsanwalt will die Leute da vertreten. Meine Tochter hat einen gefunden, und durch diesen durchgekämpft, dass ihr eine Ersatzwohnung zur Verfügung gestellt wurde. Was auch kein Spaß war, denn die war in einem Nachbarort und kaum möbliert, also alles war sehr schwierig. Sie hat auch Kosten (durch Hin- und Herfahren und Küche aus- und wieder einbauen und solche Dinge, plus Mietminderung, geltend gemacht, jedoch hat sich die Wohnungsgesellschaft bis jetzt geweigert, zu zahlen. Wie es weitergeht, ist noch offen.

Ihr wurde jedenfalls gleich zu Anfang nahegelegt, sie könnte ja kündigen, wenn ihr die Sache nicht passt. Aber Wohnungen sind nicht leicht zu finden - und wenn, dann nur sehr teure. Das weiß auch die Wohnungsbaugesellschaft sehr genau  Es werden hier bei uns auch Wohnungen gebaut - aber nur solche, die sich niemand leisten kann.

Leider ist es auch so, dass die wenigsten Menschen den Mut haben, so wie meine Tochter einen Rechtsanwalt einzuschalten. Sie meckern und schimpfen alle, aber am Ende unternimmt keiner was. Wenn alle, die davon betroffen waren, sich gewehrt hätte - nicht nur einzelne - dann wäre das natürlich auch viel schlagkräftiger gewesen.

Ja, das nur mal als kleines Beispiel.  Was sicherlich keine Einzelfall ist...

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Re: Beten - mit - der Bibel - - für ...

from geli on 01/09/2020 11:20 AM

Burgen: Alles menschengemacht. Ja, ich denke, die schlimme Verflechtung ist derart groß,


Ja, wenn man sich auch nur ansatzweise mit bestimmten Themen beschäftigt - z.B. "Bio-Sprit, Öl-Konzerne und ihre Praktiken in andern Ländern, E-Autos und der Abbau von Lithium und anderen Materialien, die Gewinnung von Aluminium"... da erkennt man die Verflechtungen. Wir wollen eine saubere Umwelt, Klimaneutralität - aber auf Kosten von anderen. Deutschland ist "sauber" - aber der Rest der Welt wird zerstört. 
Letztlich geht es immer um Geld. Und wer bezahlt z.B. für unsere "Klimaneutralität"? Die Leute, die auf ihr Auto angewiesen sind und nun teures Benzin tanken müssen, wir alle, weil das Heizen teurer wird, und insgesamt wird nun wieder alles andere, die Lebensmittel usw., teurer.
Ich kenne mittlerweile viele Leute, die von einem Job gar nicht mehr leben können, die neben ihrem 100 %-Job noch einen Nebenjob ausüben (müssen). Die Kinder kommen in die KiTa, die Schule, den Hort und sehen ihre Eltern so gut wie nicht mehr, weil sie damit beschäftigt sind, für den Lebensunterhalt zu sorgen.
Eine Bekannte von mir lebt in München, da sind ja bekanntlich die Mietpreise horrend hoch. Ihre Wohnung soll nun bald "modernisiert" werden und soll dann das Doppelte kosten. Das wäre dann bei ihr so um die 1.500 Euro Miete. Sie muss dann auf jeden Fall ausziehen, denn 1.500 Euro ist dann fast das ganze Gehalt, das sie bekommt 

Ja, wir alle sind in diese Verflechtungen mit verstrickt und können uns da nicht herauslösen. Die Sorgen der Menschen sind wirklich groß, und ich bin immer wieder dankbar dafür, dass wir Christen jemanden haben, auf den wir unsere Sorgen werfen dürfen, und der für uns sorgt.

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Re: Beten - mit - der Bibel - - für ...

from geli on 01/08/2020 08:02 PM

pray: Ich frage mich aber immer noch, wieso David damals im Geist Gottes so sehr um Vernichtung der Feinde gebetet hat und wir heute für unsere Feinde und Verfolger beten und sie segnen sollen. Ob das jetzt was mit der Gnadenzeit durch Jesus zu tun hat?

Ja, ich denke auf jeden Fall, dass das mit der Gnadenzeit zu tun hat.

Jeder, der das Angebot der Vergebung nicht annimmt, der wird, genau wie im AT, von Gott gerichtet und bestraft werden.

Aber noch wartet Gott ab - und in dieser Zeit dürfen wir für die Feinde beten und sie segnen, dass sie doch zur Umkehr finden könnten.

Eines Tages, den nur Gott kennt, ist diese Zeit vorbei.

Herr, tu aber die weg und raus aus unseren Land,

Ob das falsch ist, weiß ich nicht   - aber ich glaube nicht, dass Gott das macht. Er tut das ja auch in anderen Teilen der Erde nicht, sondern läßt harte Verfolgung und harte Feindschaft gegenüber den Menschen, die sich zu Jesus bekennen,  zu. Das hat uns ja Jesus auch vorausgesagt.


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Reply Edited on 01/08/2020 08:03 PM.

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Re: Beten - mit - der Bibel - - für ...

from geli on 01/08/2020 11:38 AM

Burgen: Ich fand, dass der zweite Psalmteil direkt irgendwie auf die Brände in Australien bezogen werden könnte.

Ich glaube, dass man sehr vorsichtig damit sein sollten, bestimmte Ereignisse, die wir in der Zeitung lesen, auf bestimmte Bibelstellen zu beziehen.

Diese Brände, Kriege, Naturereignisse - das würde ich dann eher mit der Aussage Jesu in Verbindung bringen, wenn er sagt:

Verführung, Kriege, Hungersnöte, Erdbeben hier und dort - das alles aber ist erst der Anfang der Wehen - Matth. 24,8

Allerdings fällt es mir schwer, mich nicht zu fürchten, sondern "mein Haupt zu erheben, weil meine Erlösung naht", wie Jesus ja auch sagte. 
Denn wenn die Dinge, die jetzt schon überall in der Welt passieren (wir hier sind ja doch noch weitgehend davon verschont), erst der "Anfang der Wehen" sind - wie schlimm wird es dann in der Zukunft auf der Erde noch werden?

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Re: Bibelstelle gesucht: Legt Gott uns besondere Gebetsanliegen aufs Herz

from geli on 01/07/2020 09:14 AM

Aber das kann doch nicht alles sein, dass Gott u n s eine Freude machen und den Glauben stärken will. Warum werden wir denn immer wieder zum Gebet aufgefordert?

Heute Morgen hab ich nochmal darüber nachgedacht - also das: Warum sollen wir überhaupt beten, wenn Gott doch sowieso alles weiß und auch ohne unser Gebet tun kann, was er will?

Dazu kam mir der Gedanke, dass es Gott dabei um unser Vertrauen geht. Wir sollen ja alle unsere Sorgen auf ihn werfen - dabei sehe ich den Schwerpunkt auf: Ihn allein, und auf: Alle.
Er will unser alleiniger Ansprechpartner sein, dem wir im Vertrauen alles sagen, was uns freut oder auch belastet. Und ihm alleine sollen wir vertrauen, dass alle unsere Anliegen bei ihm gut aufgehoben sind und er sich darum kümmert.

Ich lebe hier im Allgäu, und da sind Besprecher und Abbeter ganz hoch im Kurs. Oder auch die Heiligen. So also - wenn man zu Gott betet, und er nicht so antwortet, wie man sich das erhofft hat, geht man eben zu einem dieser Leute, die ja auch "im Namen Gottes" beten. Ja, und die "können was" - d. h. wenn man z.B. Warzen hat, die nicht weggehen, dann geht man zum "Abbeter". Und guck - die Warzen verschwinden.
Ich hatte vor langer Zeit auch mal für ein Kind gebetet, das Warzen hatte. Die gingen leider nicht weg   - aber als die Eltern dann zum Abbeter gingen, sind sie verschwunden.

Es gibt bei uns in der Nähe jemanden, der Blut stillen kann - zu dem geht man natürlich. Oder die Heiligen: Da gibt es einen (ich hab seinen Namen vergessen), zu dem betet man, wenn man etwas verloren hat. Eine Frau hat mir gerade vor Kurzem erzählt, dass das immer hilft...

Ja, "du sollst keine anderen Götter haben außer mir" - bedeutet, ihm alleine alles (im Gebet) anzuvertrauen und es ihm zu überlassen, wie er darauf antwortet.

Ein anderer Grund nennt McDonald.
Er schreibt: "Gebet ist die Grundlage des Gespräches mit Gott. Auch tut er gewisse Dinge als Antwort auf das Gebet, die er andernfalls nicht getan hätte." Dazu nennt er Jak. 4,2:

"...Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet." Hier geht es zwar in erster Linie um falsche und böse Motive, die dem Gebet zugrunde liegen, aber die Aussage besteht trotzdem: Wir haben nichts, weil wir nicht (oder in falscher Absicht) bitten.

Persönlich fällt mir dazu als Beispiel Abraham ein, wo er vor Gott steht und wegen seiner Absicht, Sodom und Gomorra zu vernichten, um die Anzahl der Gerechten in der Stadt bittet - 1. Mose 18. 
Zuerst fragt er Gott: Das kann doch nicht sein - willst du denn den Gerechten zusammen mit den Gottlosen vernichten?

Und er fängt an mit 50 Gerechten, die vielleicht in der Stadt sein könnten.
Gott läßt sich darauf ein und sagt: "Finde ich 50 Gerechte in der Stadt, so will ich um ihretwillen dem ganzen Ort vergeben".
Ja, die Geschichte ist ja bekannt - Abraham "handelt" Gott bis auf zehn Gerechte herunter.

Allerdings fand Gott wohl noch nicht einmal zehn Gerechte in der Stadt, denn er mußte sie vernichten. Aber er hat Lot und seine Familie herausgerissen, um sie zu retten.


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