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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus als Jugendlicher

von geli am 27.10.2020 13:19

Ichmöchte mich dem Beitrag von Cleo anschließen und vielleicht noch zwei Fragen zum Nachdenken dazu stellen:

1. "Wer kann Sünden vergeben außer Gott?" - Jesus hat das getan - Markus 2,5-6.
Wie hätte er Sünden vergeben können, wenn er nicht Gott wäre?

Wäre er nicht Gott gewesen, sondern Mensch, dann wäre er nicht ohne Sünde geblieben. Kein Mensch schaftt es, ein Leben völlig ohne Sünden zu leben.
Das würde aber bedeuten, dass er bestenfalls für seine eigenen Sünden am Kreuz gestorben wäre - nicht aber für die Sünden der ganzen Welt.
Nur Gott selbst ist frei von Sünde und kann deshalb sein Leben für andere opfern.

2. Jesus ist der Sohn Gottes - und damit also selbst auch Gott. Denn wie könnte Gott einen Sohn haben, der nicht gleichzeitig auch seine Eigenschaften als Gott "erben" würde? 
Ein Mensch hat einen Menschen als Sohn oder Tochter - niemand kann eine andere Art zeugen, als er selbst ist.

Gleichzeitig war Jesus aber auch Mensch - von einer Frau, also einem Menschen, geboren.

Für uns Menschen ist das nicht fassbar - aber die Tatsachen sprechen klar dafür, dass Jesus Gott in menschlicher Gestalt war.




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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes heiliger Geist - der Geist der Menschen, ...

von geli am 27.10.2020 13:01

Das sah wohl der Vater etwas anders, als Jona, der arme .... hihi... er jammerte auch schon auf hohem Nivau.

Ja, der arme Jona...  (ist jetzt ironisch gemeint ).
Da wird er zu seinen ärgsten Feinden geschickt, obwohl das komplett gegen seine Weltsicht gerichtet ist... Zuerst will er da überhaupt nicht hin, und dann zwangweise doch. Aber er hat ja die Hoffnung, dass Gott diese Stadt nun vernichten würde .
Leider haben diese bösen Feinde da nicht mitgespielt - und haben Buße getan, so dass Gott sie verschont hat .

Er hatte es sich unter seinem Rizinusstrauch so richtig gemütlich gemacht, um den Untergang der Stadt in aller Ruhe beobachten zu können. Weil - vielleicht würde Gott ja doch...  ? 
Und dann diese Enttäuschung... Nix und niemand wird zerstört, und dann sitzt er auch noch in der Sonne und muss schwitzen...und schuld daran ist Gott... weil er nicht auf den schönen Strauch aufgepaßt hat...  

Ja, Gottes Geist - das, was er im Sinn hat, und der Geist des Menschen, der anderes im Sinn hat.

Auch später, als Jesus zu den Sündern ging, um mit ihnen zu essen, konnten die Menschen in ihrem menschlichen Geist so gar nicht verstehen, warum Jesus das tat und was "in seinem Geist" war. 
Er freut sich nämlich über jeden Sünder, der umkehrt und gerettet wird. Im Gegensatz zu den Menschen in ihrem menschlichen Geist, die sogar noch schadenfroh sind, wenn ein anderer Unglück erfährt.

Denn Gottes Geist hat ein großes Ziel: Die Rettung von Menschen und nicht ihre Zerstörung. Das war schon im AT so, und hat sich im NT nicht verändert.

Interessant ist Jona 4,2 - da "verdroß" es Jona, dass Gott die Stadt nicht zerstörte. Er gibt dann als Grund an, warum er zuerst vor Gottes Auftrag fliehen wollte, dass er ja "eh" gewußt hätte, dass Gott gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte sei und sich des Übels gereuen lassen würde.

Jonas (menschlicher) Geist scheint mir sehr verwirrt zu sein - zuerst flieht er vor dem Auftrag, den Gott ihm gibt, und nun sieht er, dass Gott die Stadt wegen seiner (Jonas) Predigt verschont, und will nun lieber sterben, als zusehen, wie die "Feinde Israels" Gottes Gnade erfahren dürfen. 
Und dann setzt er sich unter den Strauch, in der Hoffnung, dass nun vielleicht doch noch Vernichtung auf die Stadt regnen würde.

Ob Jona etwas aus dieser Lektion gelernt hat? Die Bibel läßt die Sache offen...

Burgen: Da wird ausgesagt, dass die Herrschaft der Lüfte von Satan beherrscht wird. (denke "auch" an Corona)

Ja, da denke ich schon seit März, als alles losgetreten wurde, an Corona - bzw. an Eph. 6,10 ff. Und an Offenbarung, die letzte menschliche Herrschaft hier auf dieser Erde, bevor Jesus zurückkommt und hier seine Herrschaft aufrichten wird.
Corona dient als Vorwand, um die Ziele eines menschlichen/satanischen Geistes vorzubereiten.

Burgen: auch ihr wart früher tot aufgrund eurer Sünden.

Ja, das hatte ich gesucht - aber nicht gefunden. Zuerst die "Sünde", dass Menschen nicht bereit sind, sich Gottes Geist einpflanzen zu lassen und lieber ihren eigenen Zielen nachrennen, und dann die "Sünden" - Mehrzahl - die daraus entstehen.

Mich verwundert es allerdings oft sehr, dass selbst Menschen, die sich Gott zugewendet haben, eine neue Geburt erfahren haben und nun Gottes Geist in sich tragen, dennoch so unterschiedliche Meinungen haben und sich deshalb streiten, bis hin, dass man den anderen nicht mehr grüßt und ihn meidet  - und ihm sogar "den Heiligen Geist" abspricht.... Leider alles schon selbst erlebt... Aber ich denke, darauf werde ich keine Antwort finden.

Doerte: Hätte ich daran geglaubt,

An diesem Beispiel sieht man, was nur EIN Satz bewirken hätte können: Deine komplette Einstellung und Gesinnung diesem Kind gegenüber hätte sich geändert, und das hätte vielleicht das Leben dieses Kindes zerstört  .

Deshalb ist es für mich teilweise schwierig, an Worte zu glauben. Mir fehlt entweder das Vertrauen oder das Wissen, der Glaube.

Das ist ja auch gut so . In der Bibel steht deshalb ja auch: "Prüfet alles, und das Gute behaltet" 








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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (11) Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht -- Ps 59,7

von Burgen am 27.10.2020 08:31

Ich weiß wohl, es ist so: Wie könnte ein Mensch recht behalten gegen Gott. Hat er Lust, mit ihm zu streiten, so kann er ihm auf tausend nicht eines antworten. __ Hiob 9,23 
.
Der Schriftgelehrte sprach zu Jesus: Ja, Meister, du hast recht geredet ! Er ist  e i n e r , und ist kein anderer ausßer ihm; und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und mit aller Kraft, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.
.
Da Jesus sah, dass er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. __ Markus 12,32-34
.
.
Kl: Römer   13,1-7
Bl: Jeremia 25,1-14 
.
.
Alles vergehet, Gott aber stehet ohn alles Wanken; seine Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund. 
Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden, heilen im Herzen die tödlichen Schmerzen, halten uns
zeitlich und ewig gesund. (Paul Gerhardt)

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes heiliger Geist - der Geist der Menschen, ...

von Burgen am 27.10.2020 08:19

Liebe Dörte,
.
dein letzter Beitrag trifft mich gerade "mitten ins Herz", wie es so schön heißt. So heilsam !
.
Da "sehen" wir wohl auch ein göttliches Prinzip. Sein Wort wirkt, wenn wir es haben wollen, uns zugut.
.
LG
Burgen
.
.

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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes heiliger Geist - der Geist der Menschen, ...

von Doerte am 27.10.2020 07:46

Das macht es auch etwas schwierig, daran zu glauben, dass Worte Macht und Kraft haben. Dass Worte Konsequenzen haben können und somit zu einer Materie werden, oder eben eine ellenlange Mathematische Gleichung an mehreren Schultafeln. Das ist für mich ein Wunder.

Liebe Burgen, wenn man Worten vertrauen schenkt verwandeln sie sich in Taten. Als meine Tochter geboren wurde, meinte eine Krankenschwester, aus meiner Tochter würde ein Familientyrann werden. Gut das da schon die Liebe zu meiner Tochter in meinem Herzen war, denn ich glaubte nicht ihren Worten. 
Hätte ich daran geglaubt, hätte ich sie wohl unter dem Licht eines Familientyrann gesehen und dem entsprechend mich, ihr gegenüber verhalten.

Ich dacht ne, meine Tochter nicht und woher will die das wissen. Sie war mir eh keine Hilfe und sah mich wohl unter dem Licht, wie jung ich damals war und ohne Mann.

Eva vertraute letztendlich den Worten der Schlange und handelte dem entsprechend, aus dem Glaube daran, das was die Schlange sagte. Somit ordnete sie sich der Schlange unter. Deshalb ist es für mich teilweise schwierig, an Worte zu glauben. Mir fehlt entweder das Vertrauen oder das Wissen, der Glaube. 

Ich glaube jedoch das mein Arbeitsplatz noch vorhanden ist, deshalb flitze ich jetzt dahin. 





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Cleopatra
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Re: Zurechtfinden

von Cleopatra am 27.10.2020 07:36

Guten Morgen, RuthYah,
 
willkommen hier bei uns.
Ich habe nicht so ganz verstanden, was du meinst.
 
Du schreibst, dass du "wieder hier" bist.
 
Diesen Vorstellungsthread hast du ja vor dem Thread über Jesus als Jugendlicher geschrieben.
Was also meinst du mit "es ist kein Zufall von außen, nach der Abmeldung, wieder hier zu landen"?
 
Warst du unter einem anderen Nicknamen hier?
 
Wenn ja, dann wäre es lieb dies auch allen mitzuteilen.
 
Falls du Einloggprobleme hast, dann kannst du mir gerne schreiben, dann kann ich verusuchen, dir im Hintergrund zu helfen.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Beiträge: 5395

Re: Jesus als Jugendlicher

von Cleopatra am 27.10.2020 07:32

Guten Morgen,
 
ja, uns ist nicht sehr viel über Jesu Jugend zu lesen, aber wir können uns ein wenig ein Bild davon machen, wenn wir schauen, wie damals die Jugendzeit der Juden durchlebt wurde.
 
Liebe RuthYah, in deinem Text habe ich etwas bemerkt, was aber gleich die Auswirkungen ein wenig verändert:
 
RuthYah: Jesus Christus wuchs auf wie jedes andere Kind. Genetisch hatte Jesus Christus viele Vorteile, aber er war immer noch eine menschliche Person, der seine Lernprozesse wie jeder andere Mensch entwickeln und nutzen musste. Er war nicht Gott.
Dem letzten Satz kann ich nicht zustinmen.
 
Die Begründung, nämlich aus Lukas 2,40, kann ich gut nachvollziehen, aber sie wiederspricht ja völlig der Tatsache, dass Jesus zuvor im Himmel war, Gottes Sohn ist und bereit war, als Mensch auf diese Erde zu kommen.
 
Mir zeigt es aber enorm Jesu Demut.
 
Jesus war bei der Erschaffung dieser Welt dabei- durch ihn ist ja alles erschaffen.
Jesus hat schon sooooo viel gesehen und erlebt, und nun als hilfloses Baby, unter armen Menschen, groß zu werden, sich wickeln zu lassen, als Kind den unperfekten Eltern zu gehorchen- das ist enorm demütig und zeigt mir Jesu Stärke.
 
RuthYah: Als Kind wuchs Jesus nicht stark im geist auf, da Jesus als Kind nicht die Gabe heiligen geist empfing, sondern erst als Jesus als Mann dreißig Jahre alt war
Als Jesus seinen Dienst offiziell begann, kam der heilige Geist auf Jesus herunter, sybolisch als Taube.
Dies ist keine Gabe, die Jesus bekam, von da an war er Gott, vorher war er Mensch.
Ich befürchte, dass du da etwas falsch verstanden hast.
 
Denn als Jesus 12 Jahre alt ist, hat er bereits die Menschen dort total verblüfft, wie denn ein Sohn eines Zimmermannes so viel wissen konnte.
(Hier irrst du glaube ich auch, denn die Bar Mizwa wird bei Jungs im Alter von 13 Jahren gefeiert, die Wanderung im Alter von 12 Jahren diente nicht der Bar Mizwa, sondern ein jährlicher Weg zum Passahfest).
 
An die Begebenheit, als Jesus 12 Jahre alt war, sehe ich total die Weisheit Jesu als Gott.
 
Auch ist der heilige Geist damals als Taube nicht als eine Gabe auf Jesus gekommen, sondern der heilige Geist ist Teil Gottes.
Es war für alle anwesenden Menschen eine sehr starke Symbolik, da die Menschen gerade da standen, sich mit Wasser von Johannes taufen zu lassen.
Hier hat Gott gleich zu Beginn klargestellt, wer Jesus ist.
 
Ein Mensch an sich hat auch nicht die Fähigkeit, Sünden zu vergeben.
 
Das sind so meine Gedanken zum Thema.
 
Ein kleiner Tip noch: Wenn man so in einer Diskussion ist, dann ist es ratsam, andere Meinungen nicht gleich als schlecht, falsch oder negativ darzustellen, denn das sorgt schnell dazu, dass man keine Lust auf ein Gespräch darüber hat
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes heiliger Geist - der Geist der Menschen, ...

von Burgen am 27.10.2020 01:35



Ja, ich denke, das das "Nichts" sowas sein könnte, wie: nichts ist so wie du meinst, dass es ist.

Hallo geli, das "Ja" leitet irgendwie ein zu dem wie von mir das nichts verstanden werden könnte und bestätigt deine Sichtweise. 

@alle
Heute in der Früh las ich bei Jeremia 23,24: 

Gibt es Schlupfwinkel in denen sich ein Mensch verbergen könnte, sodass es mir nicht mehr möglich wäre, ihn zu sehem? 
Bin ich denn nicht überall, 
fülle ich nicht den Himmel und die Erde aus? 


Da drängt sich heutzutage sogar der Gedanke auf, dass Gott sogar Wasser auf dem Mond installiert hat. 
Das trägt dazu bei, für mich, daran zu denken, dass Jesus uns allen eine Wohnung vorbereitet und Wasser ist in der Bibel meist köstlich. 

Das gibt auch den Hinweis darauf, dass es sehr viel zwischen Himmel und Erde gibt. Leider finde ich die neutestamentliche Bibelstelle nicht mehr: 
Da wird ausgesagt, dass die Herrschaft der Lüfte von Satan beherrscht wird. (denke "auch" an Corona) 

Im Buch Daniel lesen wir zB, dass die Gebetserhörung nicht durchkommen konnte, und der Engel Gabriel den Erzengel zu Hilfe holen musste, was einmal 3 Wochen dauerte. 

In Ephesus 2,1 steht zu "tot": 
auch ihr wart früher tot aufgrund eurer Sünden. 

ELB: Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, in denen ihr einst wandelte. 

Wir sehen meist ja nur das was vor Augen ist. 

Wir leben in einer spannenden Zeit - der HErr kommt bald :) 



 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus als Jugendlicher

von Burgen am 27.10.2020 01:14



Jesus wurde schon früh im AT angekündigt. 

Ich denke, er wußte früh, wer er war. Jedoch zB als er in dem Tempel kluge Fragen an die Pharisäer stellte, damals eta 12 Jahre alt, war ihm die Verbindung mit Gott Vater wichtiger als mit seinen Eltern zurück zu wandern. 
Er war einfach im Vaters Haus zuhause. "Wisst ihr nicht, dass ich im Haus meines Vaters sein muss" ... 
Und dann ordnete er sich willig unter seine menschlichen Eltern und ging mit ihnen zurück. 

Man könnte sagen, von Jugend an durchlebte er vorbereitend auf seine spätere "Laufbahn" hin. 


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RuthYah
Gelöschter Benutzer

Jesus als Jugendlicher

von RuthYah am 26.10.2020 23:22

Mir ist es sehr auf dem Herzen euch etwas mitteilen. Ja, Rechtschreibung und Grammatik ist mir auch sehr wichtig, daher bin ich froh über jede Mitteilung der Korrektur von euch. Los geht es


Nach Herodes Tod und ihrer Rückkehr von Ägypten nach Israel, brachten Joseph und Maria Jesus nach Nazareth, wo sie vor Jesus seiner Geburt lebten. Wir sehen und finden das in Matthäus 2:19-23

 

In der Stadt in den Hügeln von Galiläa, wurde der Sohn Gottes von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter von Joseph, seinen Adoptivvater und seiner Mutter Maria erzogen. Das wenige was über die Zeit des Kindesalter bis hin zum Erwachsenen von Jesus Christus bekannt ist, ist im Lukasevangelium 1:26-56; 2:1-52 aufgezeigt, über die Ankündigung der Empfängnis und der Schwangerschaft von Maria und die Geburt von Jesus, sowie seine Übergabe des Kindes Jesus an den Vater Yahweh nach dem Gesetz durch die Handlungen von Joseph und Maria. Dann Jesus Christus als heranwachsender 12-jähriger Junge in der Lernbereitschaft und im Geschäft oder vielmehr in den Anliegen, Herzensanliegen seines Vaters Yahweh.

Lukas 2:40
Und das Kind wuchs, und ward stark, gefüllt mit Weisheit und Gottes Gnade war bei ihm.

Bei und auf und mit ihm
https://biblehub.com/greek/1909.htm
https://wortwuchs.net/grammatik/dativ/


Jesus Christus wuchs auf wie jedes andere Kind. Genetisch hatte Jesus Christus viele Vorteile, aber er war immer noch eine menschliche Person, der seine Lernprozesse wie jeder andere Mensch entwickeln und nutzen musste. Er war nicht Gott.

Gott ist allwissend, allgegenwärtig und allmächtig. Gott hätte nicht wachsen und lernen müssen, nein Gott der Vater benötigt das nicht, aber der Sohn Jesus Christus tat es.

Menschen sehen die autodidaktische Disziplin und Anstrengung, die Jesus während seines Wachstums ausübte. Sie wird nicht berücksichtigt, weil sie Jesus als einen vor verpackten Gott darstellen und dargestellt haben, der geboren wurde, alle Dinge weiß und allmächtig ist. So ist es jedoch nicht!

Das ist eine Degradierung beider, des Herrn Jesus Christus und die des himmlischen Vaters, denn es verdeckt, unterdrückt die Wahrheit darüber, wer Jesus wirklich war und ist, was Jesus vollbrachte und warum Gott, sein Vater ihn gesandt hatte. Jesus Christus war ein Mensch der aufwuchs und lernte, wie es alle Menschen tun.

Lukas 2:40
Und das Kind wuchs, und ward stark, gefüllt mit Weisheit und Gottes Gnade war bei ihm.
https://biblehub.com/bib/luke/2.htm

Lukas 2:40 sagt aus, das Jesus ''wuchs und stark wurde.'' Jesus war ''gefüllt mit Weisheit.'' Als Kind wuchs Jesus nicht stark im geist auf, da Jesus als Kind nicht die Gabe heiligen geist empfing, sondern erst als Jesus als Mann dreißig Jahre alt war.

Lukas 3:21-23

Und es begab sich das alles Volk getauft war, dass Jesus auch getauft war. Und als er betete tat sich der Himmel auf und [die Gabe] heiligen geist fuhr hernieder in leiblicher Gestalt auf ihn wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel, ''Du bist mein geliebter Sohn, in dir habe Ich Mein Wohlgefallen.
Und Jesus selbst war, als er seinen Dienst begann, ungefähr dreißig Jahre alt und ward gehalten [wie angenommen wurde] der Sohn von Joseph, welcher war ein Sohn Elis.


Joseph und Maria lehrten* Jesus sorgfältig und fleißig in Gottes Wort aus den alttestamentlichen Schriften, und Jesus studierte leidenschaftlich und brennend das geschriebene Wort seines Vaters Yahweh, und reifte mehr und mehr in der Erkenntnis und Weisheit in dem wer er ist und war und in der Aufgabe die er zu erfüllen hatte.

* 5. Mose 6:1-7

Wir gehen noch einmal zurück zum heranwachsenden 12-jährigen Jesus. In biblischer Kultur galt eine männliche Person mit zwölf Jahren als reif und verantwortungsbewusst für das eigene Handeln und stand an der Türschwelle zum Mannesalter. Jesus durchlief das Ritual Bar Mitzvah.

Lukas 2:41-52

Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Passafest [G3957 und H6453 von H6452 Wurzelwort].
https://biblehub.com/greek/3957.htm
https://biblehub.com/bib/luke/2.htm

Die Lutherübersetzung 1964 enthält noch das heidnische Wort ''Osterfest'', das keine biblische Grundlage und Aussage und Autorität hat, wenn wir es mit dem wirklichen biblischen Gebrauch des Wortes ''Passa'' ersetzen, sind wir auf dem richtigen Weg.

Drei Feste waren für jeden Haushalt der Judäer jedes Jahr von Bedeutung. Und für die männlichen Jungen, die vor der Türschwelle zum Mannesalter standen war es erforderlich zu gehen und das Ritual Bar Mitzvah zu durchlaufen.

42 Und da er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem nach dem Brauch des Festes.

43 Und da sie die Tage des Festes vollendet hatten, gingen sie wieder nach Hause, aber Jesus der Junge [G3816 pais**] blieb zu Jerusalem, und seine Eltern wussten es nicht.

** https://biblehub.com/greek/3816.htm
https://biblehub.com/bib/luke/2.htm

44 Sie meinten aber er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und sie suchten ihn unter den Gefährten und Bekannten.

45 Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wiederum gen Jerusalem und suchten ihn.

46 Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel, sitzen mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.

47 Und alle die ihm zuhörten verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antworten.

48 Und da sie ihn sahen, waren sie erstaunt [überrascht, erleichtert, ihr Gefühl war überwältigend, das sie das Kind fanden, entdeckten], und seine Mutter sprach zu ihm, ''Kind [G5043***], warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.''

Das Wort ''entsetzten'' wird hier überaus im positiven Sinne gebraucht.

*** https://biblehub.com/greek/5043.htm
https://biblehub.com/bib/luke/2.htm

49 Und er sprach zu ihnen, ''Warum ist es das ihr mich gesucht habt? Wisst ihr nicht das ich in meines Vaters Haus sein muss?
https://www.revisedenglishversion.com/Luke/chapter2/49
https://biblehub.com/bib/luke/2.htm

50 Und sie verstanden die Aussage [G4487 rhéma] nicht, die er mit ihnen redete.

51 Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untergeordnet. Und seine Mutter behielt alle diese Dinge [G4487 rhémata, eine (aus)-gesprochene Sache] in ihrem Herzen.

52 Und Jesus nahm zu an Weisheit und Alter und Gnade bei [in der Gegenwart vor Gott] und den Menschen.

Menschen nehmen an Erkenntnis, an Weisheit, im Alter und in der Gnade und vielen anderen Dinge zu, so auch tat es Jesus Christus der Sohn von Yahweh. Der Sohn Jesus Christus lernte alle die Dinge, die ein Mensch lernen kann und will, und wandelte in der Gegenwart vor seinem Vater Yahweh in Demut und Gehorsam, wie es ein Kind und ein Sohn macht, und reifte zu einem starken Menschen und Mann, der durch Vertrauen auf des Vaters Wort hin alle Hindernisse im Wandel in dessen Kraft und Weisheit überwand und unser Erlöser und Retter von den Sünden und des Todes wurde.

Antworten
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