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Re: Hiob
von Pal am 27.02.2016 16:57Hiob wollte sich den Segen irgendwie erarbeiten und das tat er wohl sogar recht erfolgreich...
Liebe Henoch, ich denke mir die Problematik liegt in der falschen Perspektive. Was er als großartiges Gnadengeschenk von Gott bekam, verwandelte sich mit der verkehrten (im Grunde verlogenen) Fokusierung zu einem "Eigenprodukt".
Es könnte sein, das Hiob da so eine Art "Gabe der Vollkommenheit/Ganzherzigkeit" bekommen hatte, vergleichbar wie Simson seine "Gabe von Kraft".
Auch Simson hantierte diese Gabe nicht, wie es sich gehört hätte mit großer Dankbarkeit für Gott, sondern mißbrauchte sie für sein "Hallelu-Ego", bei den Philister-Huren....
Wohl immer auch mit dem Hintergedanken => ich bin, mit meiner Gabe, besser als alle anderen Menschen. Ich bin etwas ganz besonderes....
Aber genau dieses =>
wurde zu Simsons => "Essig ist die Medizin"... (wäre auch nicht so übel für @J4e)
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob
von marjo am 27.02.2016 16:53Hallo Henoch,
Deine ersten Erklärungen zum Hiob fand ich besser als die letzte. In der letzten Erklärung spekulierst Du zu viel.
Gruß, marjo
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob
von Henoch am 27.02.2016 16:09..ja, Pal, Hiob wollte sich den Segen irgendwie erarbeiten und das tat er wohl sogar recht erfolgreich, denn Gott selbst sagte:
Hiob 1, 8 Der HERR sprach zum Satan: Hast du Acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse.
Nun macht dieses Leistungsprinzip eher Stress und Glaubens- und Vertrauensprobleme, als dass es einer innigen Liebesbeziehung zu Gott förderlich wäre.
Wie Rapp so schön schildert, ist einfaches Annehmen der Dinge aus der Hand Gottes sowie festhalten an seinen verheißungen weit Vertrauensförderlicher, denn dann wirkt eine so wonnige Verheißung Gottes: Ich will Euch trösten, wie eine Mutter ihre Kinder tröstet. Das Herz wird ruhig.
Henoch
Re: Hiob
von Pal am 27.02.2016 15:39Mir ist beim Lesen auch nicht wirklich aufgefallen, warum seine Freunde bei Gott in Ungnade gefallen sind und Hiob selbst ihnen letztlich vergeben musste. Da mir diese Frage jetzt schon eine ganze Zeit lang im Kopf rum geistert, wäre es lieb, wenn mich mal jemand zu dem Thema aufklären würde
Ich denke mir die ursächliche Problematik liegt in der Gesinnung.
Man kann vieles inhaltlich richtig oder falsch sagen. Aber dann ist es immer noch die große Frage, aus welcher Herzenseinstellung sage ich das, was ich sage.
Hiob hatte "recht geredet", aber auch viel =>
So sehe ich Hiobs Grundproblem in seinem SELBST. Ja, Gott hatte ihm das Zeugnis von Vollkommenheit gegeben!
Doch dann verbog er dieses Gnadengeschenk von Gott in eine Art "Leistungsprodukt" seiner selbst, wie wenn Hiob von sich aus (selbstständig) so vollkommen geworden wäre. - Genau da liegt für mich des Trudels Kern.
Voll von sich selbst konnte Hiob (fehlerhaft) behaupten:
Nicht einen Tag seines Erdenlebens hatte er die geringsten Gewissensbisse! (Das klingt schon nach @J4e)
Da möchte man fast ausrufen => da klingt kein Hallelu-jah - sondern eher nur ein Hallelu-ego!
saschaw
Gelöschter Benutzer
Re: Mitglieder kommen und gehen
von saschaw am 27.02.2016 15:31Liebe alles.durch.ihn,
ich glaube du bringst einiges durcheinander, ich versuche es Dir zu erklären.
Schau, meine Erwartungen hatte ich aufgrund dessen, dass ich dieses Forum von damals kannte. Nun habe ich festgestellt, diese Erwartungen, nähmlich das vorzufinden was hier mal vor 8 Jahren war nicht erfüllt werden. Damit hat sich die Sache mit meinen Erwartungen auch erledigt. Um auf deine Frage direkt zu antworten: ich habe keine Erwartungen mehr!!! Wie kommst du darauf das ich hier etwas einfordere? Kannst du mir das bitte erklären? Dann versuche ich darauf einzugehen. Übrigens, meine Signatur derart zu zerlegen finde ich etwas geschmackslos. Aber auch das können wir klären, wenn du mir erläuterst wie du zu dieser Interpretation kommst?
lg
sascha
Re: Zeugnis unverdienter Rettungs-Gnade
von Pal am 27.02.2016 15:18Oh ja, @Henoch machte mich darauf aufmerksam =>
Nach der Matrosen Geschichte ist hier noch die Pharisäer Story =>
Der allerbeste Vater - Zurück zur ersten Liebe
Re: Mitglieder kommen und gehen
von alles.durch.ihn am 27.02.2016 13:57ok, ihr Lieben, nochmal zum Thema.. :- )
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
Re: Mitglieder kommen und gehen
von alles.durch.ihn am 27.02.2016 13:32hm, schau mal Sascha: "Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer" sagt deine Signatur..
Dieses "will" sagt doch so einiges. Du forderst und hast lt. eigener Aussage Erwartungen.Vielleich ist das ja deine Grundhaltung - ich weiß es nicht...
Also... Was "erwartest" du??? Mit welchem "Recht" kann man (hier) etwas einfordern?
lsg,
alles.durch.ihn
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
saschaw
Gelöschter Benutzer
Re: Mitglieder kommen und gehen
von saschaw am 27.02.2016 13:21@alles.durch.ihn
dass ich andere Erwartungen an das Forum hatte habe ich geschrieben, du kannst es auch Unzufriedenheit nennen. Mit dem Wort "insgesamt unzufrieden" meinst du wohl unzufrieden mit meinem Leben!? Wie du das aus meinem Beitrag herauslesen konntest ist mir ein Rätsel. Meine Frage hast du glatt ignoriert, stellst dafür Gegenfragen! Natürlich verändert sich vieles, habe ich dazu was geschrieben? Die ursprüngliche Frage war: " Warum sich neue User nach kurzer Zeit wieder abmelden?"
@Cleo
ok Cleo, die Angelegenheit mit den AGB haben wir geklärt.
Gottes Segen
sascha
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob
von Rapp am 27.02.2016 13:19Hallo Sabine,
ich weiß nicht ob du dir ein Leben mit ständigen Schmerzen vorstellen kannst? Das erlebe ich und mir hat Hiob sehr geholfen damit klar zu kommen.
Hiob dachte, dass Gott sich gegen ihn gestellt hätte. Dabei sehen wir zu Beginn des Buchs, dass Satan versuchte Hiob von Gott wegzuziehen. Ich begreife Hiob in seiner Auflehnung. Gott aber hatte sich nie von ihm abgewandt. Die Freunde Hiobs kommen mir vor wie einige Bibelschüler die immer so genau wußten, was ich verkehrt machte, dass Gott meine Schmerzen nicht wegnahm. Sie hörten Gottes Antwort nie als ich ihn bat mir meine Schmerzen zu nehmen. Er sagte mir sehr deutlich: "Wie willst du andere verstehen, wenn du nie Schmerzen erlebst? Du kannst nur den Trost weiter geben, den du selbst empfangen hast! Dann aber überschüttet mich Vater mit unbändiger Freude und Kraft, dass ich meinen schwierigen Allteg wegstecken und ihn anbeten kann.
Dermaßen selbstsicher die Wege Gottes für andere zu kennen ist Anmaßung und damit Sünde. Gott wartete aber auf Hiobs Gebete für seinen Freunde, um auch ihnen zu vergeben. Eine weitere Lektion. Meine Vergebung kann für andere Leben bedeuten. Das ist wahrlich höhere Glaubensschule.
Willy


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