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Pal

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Re: Geistesgaben

von Pal am 26.06.2017 10:04

Burgen: , Zungenrede dient einerseits Gott zu loben

=>
1Ko 14:2 Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; ....

In Kindlichkeit ist es einfach eine köstliche Möglichkeit der Kontaktaufnahme.
Die Gefahr dabei ist natürlich, das man es menschlich mißbrauchen kann.
Ich machte auch schon zB den Fehler zu denken, je lauter ich damit wäre (also in einer Gemeinschaft) desto "geistlicher" wäre mein Lautstärke. Doch wird wohl das Gegenteil eher der Fall sein.
Damit war ich auf einem Pharisäer-Trip, um sozusagen =>
Mat 23:5 Alle ihre Werke aber tun sie, um sich vor den Menschen sehen zu lassen; denn sie machen ihre Denkzettel breit und die Quasten groß,,,

Dieweil die Echtheit der Zungenrede nicht wirklich nachprüfbar ist (Wie bei Prophetie prüfbar ist, ob das auch eintrifft, was vorhergesagt wird / bzw. bei Krankenheilung wäre da ein wirklich Geheiler.), können sich mit Egowesen auch leicht die "fleischlichen Pseudo-zungen" einstellen.
Das gilt es dann zu unterscheiden und zu unterbinden.
Denn ein wenig Sauerteig kann den ganzen Teig verderben.

==========

Burgen: Währenddessen stand ich beinahe unbeteiligt daneben.

Ja, das ist eben das Problem, wo diejenigen, die nichts empfinden dann auch nicht "abgeholt" werden können. Sie bleiben im "Aus". Und dort werden sie dann, wie Geli beschrieb, schnell disgreditiert. Und das sollte keinesfalls geschehen.
Bringt dann der Hl.Geist Einheit in seinen Leib oder Verteiltheit? -
Deshalb spricht Paulus in der Öffentlichkeit eben keine Zungen. -

Wobei ich bei einem einheitlichen Zungengebet (wo eben niemand dominant ist, sondern alle in einer Einheit "fließen"), sehr positiv finde.
Aber keinesfalls um seine "Ego-Quasten" breit zu machen!
mM

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.06.2017 10:11.

Pal

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Re: Geistesgaben

von Pal am 26.06.2017 06:54

Geli: Leider ist es gängige Praxis, dass man in einigen charismatischen Kreisen denjenigen, die nicht in Sprachen reden, den Heiligen Geist abschreibt und sie als Christen "zweiter Klasse" einstuft.

Es gibt wohl nichts, was der Mensch nicht verbiegen und damit verunstalten könnte!
Ja, leider ist das ein enorm zerstörender Fehler. Die Aufmerksamkeit wird auf etwas gelenkt, was gar nicht im Zentrum steht. Dabei wird das dann das eigentliche Zentrum des Rades wie eine "Speiche" behandelt. (Eben die Liebe.) Und was geschieht wenn bei einem Kutschenrad eine Speiche zu lange heraussteht? - Es fängt an zu eiern.

Um dieser Spannung willen, sind dann manche Christen bereit, die Zugenrede ganz Aktakta zu legen.
Das ist aber auch nicht so biblisch. Oder? -

Ich persönlich kann ohne Zungenrede (über-)leben. Aber warum sollte ich das nicht üben, was Paulus als wertvoll erachtete? -

Worauf kommt es bei geistlicher "Selbstauferbauung" wohl an? Auf eine egoistische Gesinnung, um damit so eine Art geistliche "Zombies" zu erzeugen?
Oder um den Glauben, die Liebe, die selbstlose Gesinnung Jesu zu stärken?
lG

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.06.2017 06:57.

Pal

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Re: Geistesgaben

von Pal am 25.06.2017 18:11

Cleo:
Vielleicht schaut auch Pal mal hier rein, von ihm weiß ich auch, dass er Sprachenreden praktiziert, aber auch andere Geistesgaben akzeptiert.

Ich habe viele Fehler erleben dürfen, gerade was die "Zungenrede" angeht.
Dabei ist das Pfingst-gemeinden-gepflegte-Zungenreden kein ausschlaggebender Beweis für den Hl.Geist. Auch wer dies nicht übt / hat, erhält bei seiner Bekehrung selbstverständlich den Hl.Geist, der die Liebe zu Christi in sein Herz "ausgießt".
Also liebe Cleo, kannst du sicher ganz unbesorgt sein, was der Mangel an Zungenrede in deinem Leben betrifft.

Dann gibt es in christlichen Kreisen auch das "Anti-Gebrabbel-Lager". Dort wird all das verachtet, was derart unbegreiflich ist.

Da finde ich es wiederum schade, das man das Kind mit dem Bade ausschüttet.
Umgekehrt kann es aber auch leider durchaus der Fall sein das ein eifrig Zungenredender, erleben könnte, das es am Ende heißt: "Ich kenne dich nicht, wo bist du denn her?" - Und dann wird das Staunen wohl groß sein. -

Für mich ist wichtig was Paulus eindeutig dazu geschrieben hat.
1Ko 14:18 Ich danke Gott, daß ich mehr als ihr alle in Zungen rede. 1Ko 14:19 Aber in der Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit meinem Verstande reden, damit ich auch andere unterrichte, als zehntausend Worte in Zungen.

Diese Art der "Rede" ist eher für den Privatgebrauch, im stillen Kämmerlein, und mE keine richtige, wirkliche Sprache, wie es zwar bei der ersten Pfingstausgießung berichtet wird.
Apg 2:6 Da aber dieses Getöse entstand, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. Apg 2:7 Sie erstaunten aber alle, verwunderten sich und sprachen zueinander: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer? Apg 2:8 Wie hören wir sie denn, ein jeder in seiner (echten) Sprache, darin wir geboren sind? Apg 2:9 Parther und Meder...

Es ist mE tatsächlich ein "Gebrabbel", bei dem der Verstand leer bleibt. Das meint, es gibt kein Verständnis über die Forumulierungen, wohl aber eine geistgemäße Auslegung / Deutung des "Gebrabbels", wenn jemand dazu begabt ist.

hier ein paar wichtige Anhaltspunkte:

1Ko 14:23 Wenn nun die ganze Gemeinde am selben Ort zusammenkäme, und alle würden in Zungen reden, und es kämen Unkundige oder Ungläubige herein, würden sie nicht sagen, ihr wäret von Sinnen?

1Ko 14:14 Denn wenn ich in Zungen bete, so betet zwar mein Geist, aber mein Verstand ist ohne Frucht.

1Ko 14:2 Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand vernimmt es, im Geiste aber redet er Geheimnisse... 1Ko 14:4 Wer in Zungen redet, erbaut sich selbst;....

Dieses hochheilige "Gebrabbel" ist ein Geheimnis des Geistes und keine Sache menschlicher, verständlicher Erklärung. Es ist mE den Kindern vorbehalten, die kindlich glauben, das das, was sie formulieren tatsächlich kein menschlicher "Unfug" ist, sondern zur Selbstauferbauung im Geist geschieht.
Wie soll man es jemandem erklären, der damit keine Erfahrung hat? Das ist sehr schwierig, weil es eben um etwas ansonsten verborgenes, nicht natürliches, eben übermenschliches geht.

Wobei man sich dabei in keinster Weise überheben soll, denn worauf es tatsächlich ankommt ist ja die echte Jesusliebe.
 
... alles nur mM

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.06.2017 18:16.

Pal

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Pal am 14.06.2017 12:17

Ja, ich verstehe eure Perspektive und halte sie für völlig richtig, wenn sie nicht unausgeglichen, die andere "Seite der Medallie" außer acht läßt.

Ich meine:
Das Leben Jesu war ein einzigartiges "Sterben seiner selbst"! Das Kreuz war ein Haupbestandteil seines glückseligen Daseins. -
Selbstverleugnung, Gehorsam, Gottes Willen über alles zu lieben... 

Der "Mann der Schmerzen" hat gezeigt, wie ER die Balance hielt.

Ich denke mir, da treffen wir uns schließlich alle...

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Pal

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Pal am 14.06.2017 07:07

An chestnut:

Chestnut: Dann ist der ständige Hinweis auf dieses "Sterben" gar nicht mehr nötig,...

Deine Aussage hört sich gut an. Es wundert mich nur, warum die Bibel selbst sich dermaßen "ständig" und viel mit diesem Thema des Bösen, der Sünde etc. abgibt. Indirekt geht es somit immer um die Überwindung des Übels bzw. das Sterben des Alten...

Das ist doch bemerkenswert! Warum macht die Bibel das so?

Nimm zB das ausderwählte Volk: Sollte man zu dem Volk Israel auch sagen:

das Leben soooo schmackhaft zu machen, dass alles andere daneben verblasst.

Wie ungeheuer schrecklich verlief diese Volksgeschichte! Und wie genau wird sei uns in der Bibel geschildert. So viele Details, all ihrer Sünde und des bösen "nicht in Gott leben wollens" ---- etc.
Und dann die Menge böser Könige... Nähme man die Beschreibungen alles Negativen aus der Bibel, dann würde sie sehr, sehr dünn werden.
Warum ist das so?
Warum wird die Bibel nicht nur mit positiven, schmackhaften Geschichten erfüllt? - Warum ständig auch die grauenhaften Sachen?

 

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Pal

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Pal am 10.06.2017 21:36

Cleo:
Verstehst du, was ich damit meine?

Ich denke schon, das du mich verkennst!

du scheinst von mir zu denken, das ich
Cleo: ... und ein "ständig und nur auf dieses Sterben hinschauen"

ausleben würde, nur weil ich abundzu das Sterben "auf den Leuchter" stelle.

Doch ist dies eine Verkennung.
Mir geht es niemals nur um des Sterbens selbst willen, sondern um das Leben, welches nur aus "Gebrochenheit", Gestorbenheit heraus existiert.

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Pal am 10.06.2017 10:13

burgen:
Drücken diese obigen Worte nicht sogar Zuversicht aus?

Ja, so ist es!
Nur wer dies "Sterben" kennt, kennt auch den Frieden, der über alle Vernunft geht. - mM

oder, um es zu versuchen mit einem Bibelvers auszudrücken:

Psa 119:67 Ehe ich gedemütigt ward, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.06.2017 10:33.

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Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Pal am 06.06.2017 21:21

Lieber Thomas, also jetzt mal als Beispiel:

Wenn ich lese wie ein Mann nach dem Herzen Gottes, wie der König David es war, beschrieben wird, dann kann ich nur staunen.

Dann wird in der Bibel überaus detalliert beschrieben, wie dieser Glaubensheld, wegen einer sündhaften Neigung, die größten Konflikte in sein Leben brachte.

Dann warnt mich diese Geschichte, um immer zu beachten, das ich auf mich selbst aufzupassen habe.
Ich kann das gesegneteste Gotteskind sein. Ich kann sprudeln vor intensiver Jesuliebe.
Doch dies alles wird mich nicht davon befreien um wegen den Gefahren meiner Selbst zu wachen.
Und so hilft mir das positive als auch das negative Beispiel. BEIDES!



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Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Pal am 06.06.2017 18:53

Solana:

Aber, wie gesagt, das ist etwas, das mich beschäftigt und wo ich "Handlungsbedarf" sehe....

und um was es dabei genauer geht:
Solana:
Aber um Antworten geben zu können, müssen wir uns auch erst mal selbst darüber klar werden, indem wir uns damit auseinandersetzen und verstehen, was sich verändert bzw was sich nicht verändert und was die Veränderung blockiert hat.


Siehst du liebe Solana, das beschäftig auch mich sehr intensiv.
Nun ist die Bibel voll mit (unangenehmen) Auseinandersetzungen dieser Thematik.
U.a. heißt es da:

1Ko 10:11 Das alles, was jenen widerfuhr, ist ein Vorbild und wurde zur Warnung geschrieben für uns, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist.

Die Bibel zeigt uns (auch negative) Beispiele, durch die wir direkt gewarnt werden sollen, damit es uns nicht auch vergleichbar ergehen möge.
So könnte man natürlich entgegnen: "Ich will mich mit den negativen, sündhaften Dingen gar nicht weiter auseinandersetzen, sondern nur noch den Blick auf Jesus festigen! - Ich guck mir das irdische Verderben gar nicht erst an sondern bin nur noch himmel-fokusiert!"

Doch erfahre ich, das gerade mit der Auseinandersetzung der menschlichen, negativen Problematik eine Menge von Heilung für mich zur Verfügung steht.
Weshalb ich diese (biblischen) negativen Informationen genauso auf mich wirken lassen möchte, wie die ausgesprochen positiven Beispiele.

Versteht ihr mich?

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Pal

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Re: ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Mk 9, 24)

von Pal am 06.06.2017 08:01

Der Satz dieses Themas entspricht mE dem scheinbaren Paradox von: Meine Kraft wird in eurer Schwachheit vollbracht!

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