Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  5079  |  5080  |  5081  |  5082  |  5083  ...  6950  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69500 Ergebnisse:


solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Drei Religionen. Ein Haus - "The house of one"

von solana am 01.02.2015 19:58

Ja, Henoch, da bin ich ganz deiner Meinung.

Aber so weit sind wir ja noch nicht im zwischenmenschlichen Miteinander.
Zunächst einmal - so verstehe ich das Projekt - geht es erst einmal um ein "friedvolles Zusammenleben"  - das muss doch auch "machbar" sein, ohne vorher alle Menschen erst einmal zu bekehren als unabdingbare Voraussetzung dafür, überhaupt "friedvoll" miteinander umgehen zu können. 
Und für dieses friedvolle Miteinander-Umgehen ist es wichtig, einander zu verstehen, Räume zu schaffen, wo man miteinander reden kann, Vorurteile und Misstrauen abbauen usw. (das heisst doch nicht "Glaubensvermischung")

Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Drei Religionen. Ein Haus - "The house of one"

von Henoch am 01.02.2015 19:46

Hallo Solana,

Hallo Wintergrün,

was ich meine ist, dass es keinen menschlich, irdischen Weg zum Frieden gibt, sondern alleine Jesus die Menschenherzen verwandeln kann.

Deshalb kann Religion kein Potential haben, Frieden zu stiften, nur die verwandelnde Kraft des hl. Geistes.

Deshalb kann "The house of One" auch in Wahrheit nicht dazu beitragen, verwirrt aber Menschen gegen die Wahrheit. Denn Gott ist kein Mischgott.

Jesus alleine sagt, liebt Eure Feinde.

Henoch

 

 

Antworten

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Oase 13 "Ich habe Dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst mir" (Jesaja 43,1 NL)

von solana am 01.02.2015 17:55

Ja, von mir auch ein Dankeschön, liebe Cosima.
Ich denke auch, dass durch diese Texte vielen Mut zugesprochen werden kann. Gerade in einer Situation, wo Probleme und Schwierigkeiten wie unüberwindliche Felswände vor einem aufzuragen scheinen, tut es gut, sich daran erinnern zu lassen, dass erstmal nur der nächste kleine Schritt wichtig ist. Und dass wir selbst diesen nicht allein und ohne Hilfe gehen. Und dass auch unser nächster Schritt nicht in eine ungewisse Zukunft führt, sondern dass dafür der Weg schon gebahnt ist.

 

So wie Paul Gerhard es so schön formuliert:
Der Wolken Luft und Winden
gibt Wege, Lauf und Bahn
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.
(aus dem Lied: Befiehl du deine Wege.. )

Euch allen noch einen schönen gesegneten Sonntag.
Gruss
Solana

Und Küsschen von Emiel

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten

Gnadensonne

-, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 177

Re: Oase 13 "Ich habe Dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst mir" (Jesaja 43,1 NL)

von Gnadensonne am 01.02.2015 17:20

Geht zum Herrn, denn er ist mächtig; sucht seine Nähe zu aller Zeit! Psalm 105,4 GNBO

 

Herzlichen Dank ,


  liebe Cosima  , für  den  Liebesbrief  Gottes ! 

Ich  freue mich , dass  es  wieder möglich ist  , diese  Texte hier zu lesen . Sehr viele wurden durch diese Worte  schon gesegnet .

Wenn   diese  * Sprache * auch für manche ungewöhnlich ist ; so   kann  Gott  Menschen  direkt ansprechen  und  aufbauen .

 

Sein lebendiges  Wort  hat Kraft  und  alle  Macht  in  mir zu wirken , zu heilen und zu trösten  ,  Amen !

 

Wir hatten  einen  gesegneten  Gottesdienst  ,  mit Abendmahl  , Taufe  und  anschließendem   Kirchencafe .

 

Nun  wünsche ich uns allen  viel  Zuversicht und Freude für die kommende  Woche !

Unser  Herr  geht mit !

Liebe   Grüße  von Gretel

 Darum lasst uns dem nachstreben , was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander .

 Römer 14,19

Antworten

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Drei Religionen. Ein Haus - "The house of one"

von MichaR am 01.02.2015 17:17

Du hast zitiert: "für ein friedliches Zusammenleben der Menschen" - das soll dazs Ziel sein? Oder "eine gemeinsame Anbetung und Verehrung eines Mischmasch-Gottes"?
ja zitiert, damit deutlich würde, was nicht das Evangelium ist, aber .... xxxxx ... nein, ich sag da mal nix mehr erstmal. Wer spätestens jetzt nicht anfängt zu beten der braucht dies wohl nicht mehr tun hier....

Antworten

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Menschen, die mein Leben prägten

von Rapp am 01.02.2015 14:59

20 Jahre hatten die Lindskogs im Kongo verbracht. Sie taten ihren Dienst im Krankenhaus  als Ärzte und verkündigten das Evangelium. Ein Mann hatte sich in dieser Zeit zu Jesus gewandt. Als es nach dem Krieg endlich möglich wurde reisten sie heim. Inzwischen reiste ein junger Mann aus. In Rwanda herrschte Bürgerkrieg und zu Tausenden flohen Menschen in den Kongo. Scharenweise fanden sie in Lemera Aufnahme. Alvars Nachfolger hatte alle Hände voll zu tun, denn sehr viele Menschen fanden zu Jesus. Böse Zungen meinten: nun sei das Hindernis weg und Gott könne endlich wirken. Da habe ich ne andere Sicht: zwei Beter hielten zwanzig Jahre treu durch und Gott erhört sie nun. Ihr Nachfolger fährt die Ernte ein...

Zu Hause in Stockholm übernahm Alvar eine Gemeinde. Aber sein Mitarbeiter verschwand eines Tages und nahm ein Drittel der Gemeinde mit... Sofort richtete Alvar eine Gebetszeit ein: dienstags über Mittag trafen sich jeweil etliche Gemeindeglieder um für diese neue Gemeinde und deren Leiter zu beten und sie zu segnen. Eines Tages stand der junge Mann wieder da und bat mit seinen Leuten zurückkommen zu dürfen. Der Gemeinde waren die Räume gekündigt worden. Sie wurden wieder aufgenommen. Mehr noch. Alvar übergab diesem Mann seine Arbeit, lernte noch besser Deutsch und arbeitete danach in der Schweiz und Österreich als Bibellehrer.

Durch ihre Haltung sind mir Alvar und Maj sehr zum Segen geworden.

Willy

Antworten

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Drei Religionen. Ein Haus - "The house of one"

von Wintergruen am 01.02.2015 14:21

Hallo Henoch

...wie interreligiöser Dialog sowohl lokal als auch global gelebt und auf welche Weise das Potential der Religionen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen genutzt werden kann


Ich denke das es in jeder Religion, genug Potenzial besteht, ein friedliches zusammenleben zu nutzen und auszuleben ...
Das hat erstmal NICHTS mit einer Vermischung der Religionen zu tun ... Es geht also, wenn ich den Satz oben verinnerliche, darum das Menschen egal aus welcher Glaubensrichtung kommend, FRIEDLICH einander begegnen und FRIEDLICH miteinander umgehen..

Das zeugt  Toleranz seinem Nächsten gegenüber und Liebe .. Warum soll das nicht ein Versuch wert sein ? Ich teile natürlich die Ansicht ,das ich nicht für die Ökumene bin,,damit meine ich, gemeinsame Gottesdienste feiern,  aber Solana hat es sehr schön in ihrem Beitrag geschrieben worauf es untereinander  eigentlich ankommt..
Das Schwarz/ Weiß Denken ist zum Scheitern verurteilt. Ich bezeichne es als Fanatisches Denken was oft viele in ihrer Glaubensrichtung haben. Und war noch nie förderlich und wird es nie sein und werden . Ich meine damit nicht das woran wir glauben ,, aber unsere Nächsten sind alles Geschöpfe Gottes, denen wir mit LIEBE begegnen müssen .. andernfalls haben wir keine Liebe und Christus wohl auch nicht verstanden

Antworten

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Drei Religionen. Ein Haus - "The house of one"

von solana am 01.02.2015 14:16

Hallo Henoch
Du hast zitiert: "für ein friedliches Zusammenleben der Menschen" - das soll dazs Ziel sein?
Oder "eine gemeinsame Anbetung und Verehrung eines Mischmasch-Gottes"? 
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.02.2015 14:16.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Drei Religionen. Ein Haus - "The house of one"

von Henoch am 01.02.2015 14:07

Hallo Ihr Lieben,

...ich zitiere mal aus dem Veranstaltungsprogramm des House of One.

Unsere Geistlichen präsentieren in diesem Rahmen beim Zukunftsslam das House of One. Sie werden sich dabei auch mit der Frage auseinandersetzen, wie interreligiöser Dialog sowohl lokal als auch global gelebt und auf welche Weise das Potential der Religionen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen genutzt werden kann.

Hier wird klar, dass das Potential der Religionen genutzt werden soll, nicht etwa der Anspruch Christis, der (einzige) Weg, die Wahrheit und das Leben zu sein und der einzige, der wahren Frieden herstellen kann.

Ich denke, dass wir genügend Möglichkeiten haben, Juden und Muslimen zu begegnen. Ökumene verwischt die Wahrheit, das hat sich oft genug gezeigt.

Friede und Einheit geht nach meinem Glauben nur durch Einen, und das ist Christus. Alles andere ist von der Welt und daher unfruchtbar.

Wir sollen ein klares, helles Licht sein und reines Salz. Wem nützt ein seichtes Glimmen und schales Salz?

Was mich irritiert ist, dass mit Klarheit immer Lieblosigkeit in Verbindung gebracht wird. Das ist schlicht ein Vorurteil.

Ich muss allerdings dem Anderen viel mehr erklären, wenn es den Anschein gibt, es wäre egal, mir welcher Religion man selig wird. Und diesen Anschein erweckt so ein Projekt.  

Henoch

 

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.02.2015 14:14.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Drei Religionen. Ein Haus - "The house of one"

von solana am 01.02.2015 13:55

Also für mich teilt sich die Welt nicht in "eindeutig ganz schwarz" und "eindeutig ganz weiss" ein.

Ich kann an den meisten Dingen, die mir nicht ganz so gut gefallen, auch durchaus Positives sehen.
Und ich finde es besser, an diesem Positiven anzuknüpfen und versuchen, das auszubauen und das Beste draus zu machen, das eben unter den gegebenen Umständen möglich ist. Als mich auf das Negative zu konzentrieren.

Was andere Religionen angeht, so finde ich es auch gut, wie Paulus vorgegangen ist:

Apg 17, 22 Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt. 23 Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt.

Er hat nicht gesagt: "Ihr macht alles nur ganz fanz falsch, jetzt zeige ich euch mal, was die Wahrheit ist"
Das mag er vielleicht gedacht haben , aber er sah auch, den "guten Willen" der Athener, dass sie sich wirklich nach bestem Wissen und Gewissen bemühten, das Richtige zu tun - so wie sie es eben verstanden und es ihnen gelehrt worden war.

Und er stiess sie nicht vor den Kopf, brachte ihnen keine Hass entgegen und drohte ihnen nicht.
Er knüpfte genau an diesem positiven Punkt an und holte sie dort ab in ihrer Suche, um ihnen den besten Weg zu weisen.

Jemand, der so angesprochen wird, ist eher bereit, sich auf die Botschaft einzulassen.
Das hat nichts mit "Ökumene" oder Gleichmacherei von allen Religionen zu tun.

Und das ist auch ein Ansatz, der nicht nur für den Umgang mit Andersgläubigen gilt, sondern generell ein guter Grundsatz für den Umgang miteinander - auch unter Geschwistern im Glauben.

Wenn der andere etwas gesagt hat, dem man nicht zustimmen kann, kann man "auf Konfrontationskurs" gehen, einseitig nur auf das Negative sehen und dagegen kämpfen. Dann fällt alles "Positive" aus dem Blick. Meistens geht das dann sogar noch bis ins Persönliche und man geht davon aus, dass der andere nicht nur eine andere Meinung hat und diese äussert, sondern dass er einen damit auch noch angreifen will, sogar einen hasst. 

Eine Verständigung klappt in aller Regel viel besser, wenn man davon ausgeht, dass der andere nicht "ganz schwarz" ist, völlig "auf der anderen Seite", mit der gar keine Einigkeit möglich ist.
Sondern dass er manches gut und richtig sieht und guten Willen hat (und sei dieses Positive auch noch so klein), dass er aber in vielem irrt (und sei die Irrung auch noch so gross), es aber im Grunde nicht böse meint und schon gar nicht aus Hass so spricht.

Und dann an diesem "kleinen Positiven" anknüpfen.
Nicht, um daraus, "den kleinsten gemeinsamen Nenner" zu machen.
Sondern um von dieser Basis aus das eigene Anliegen eher verstehbar zu machen, eine gemeinsame Sprache zu finden, in der Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich herausgearbeitet werden können, so dass der andere versteht, was er ablehnt und erkennt, was ihm dabei entgeht, wenn er auf seiner Ablehnung beharrt.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.02.2015 13:58.
Erste Seite  |  «  |  1  ...  5079  |  5080  |  5081  |  5082  |  5083  ...  6950  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite