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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von Henoch am 03.01.2015 14:45

Hallo Ihr Lieben,

wie man auch an Hiob sieht, dient die Prüfung/Versuchung der Selbsterkenntnis und dem Glaubenszeugnis...Gott weiß schon vorher, was er aufdecken will und wie es für den Angefochtenen an das Tageslicht kommt.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.01.2015 14:49.

cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Hat Gott sich zwischen AT und NT verändert?

von cipher am 03.01.2015 14:38

Wintergrün,

"Auge um Auge" war aber kein Gesetz zur Vegeltung, sondern zur Wiedergutmachung und Beschränkung. Damit sollten gerade "maßlose" Rachefeldzüge eingeschränkt werden.

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von cipher am 03.01.2015 14:35

Ja solana, genau so meine ich es. Wer geistlich wächst, gewinnt zusehends Abstand zum Bösen, welches sein Fleisch tun will. Wer die "geistlichen Muckis" trainiert, kann seinem Fleisch besser widerstehen. In Prüfungssituationen wird immer unser kompletter Glaube benötigt. Da gibt es keine Reserve, die man sich aufsparen kann. Da kommt der ganze Mensch auf den Prüfstand. Und wenn er das hinter sich hat, geht er zweifellos möglicherweise k.o., aber letztlich gestärkt aus der Prüfung hervor.

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cipher
Gelöschter Benutzer

Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

von cipher am 03.01.2015 14:32

Zuweilen hört man sagen, dass es schwierig sei. dem Heiligen Geist zu folgen und sich von ihm führen zu lassen, weil uns Menschen nicht immer klar sei, was der Heilige Geist wolle.

Nun wissen wir, dass seit Pfingsten der Heilige Geist in jedem Gläubigen wohnt, damals wie noch heute. Wir brauchen nicht einmal um ihn zu bitten, denn er ist in uns.

Wenn man die Gläubigen damals betrachtet, zur Zeit, nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren war, hatten diese keine Hilfsmittel, das Evangelium weiter zu tragen außer dem Heiligen Geist und sich selbst . Und doch wurde in diesen Jahren damals die Welt nachhaltig umgekrempelt.

Heute gibt es Hilfsmittel jede Menge. Rundfunkt und TV, Internet, Bücher, Telefon, schnelle Verkehrsmittel. Aber sieht es nicht dennoch so aus, als würde heute durch den Glauben weniger bewegt, als damals, zu den Zeiten der ersten Jünger?

Wenn der Heilige Geist in uns ist, wird er uns da nicht klar und unmissverständlich seinen Willen kundgeben? Wenn geistgeleitete Menschen "damals" so viel bewirkt haben, woran liegt es, dass geistgeleitete Menschen heute zumindest scheinbar so wenig bewirken? Beihnahe wie ein Rennwagen, bei dem einer Vollgas gibt, mit dem zweiten Fuß aber voll auf der Bremse steht. Gibt es nur noch so wenige Menschen, die vom Heiligen Geist geleitet sind? Oder wirkt der Geist heute anders, als damals? Wenn wir an den Thread denken "Hat Gott sich verändert", können wir davon ausgehen, dass sich auch der Heilige Geist nicht verändert hat. Also liegt es doch wohl an uns? Haben wir uns verändert?

Wenn man beim Auto bei Vollgas auf der Bremse steht, produziert man letztlich Rauch und Hitze. Das geht nicht lange gut, das schwächste Glied in der Kette gibt nach, vermutlich die Kupplung. Es ist rein physikalisch wahnwitzig viel Arbeit aufgewendet worden, um ... nichts zu erreichen, als heiße, stinkende Luft.

In der christlichen Welt wird zuweilen auch viel Rauch produziert. ich habe das selbst erlebt und auch selbst daran teilgehabt. Daran erinnere ich mich keineswegs mit Freude und Zufriedenheit.

Das begann sich zu ändern, als unsere zweitälteste Tochter, ich sprach das in einem anderen Thread bereits an, eines Tages auf den Tod krank war. Da lernte ich in besonderem Maße einerseits, alles "Intellektuelle" fahren zu lassen, denn in der Angst um unser Kind blieb nur noch der verletzliche, vor Angst bibbernde menschliche Vater übrig, der Den Vater wie ein Kind anflehte, dieses Kind nicht sterben zu lassen.

Andererseits lernte ich den Gehorsam wider vermeintlich besseres Wissen: "Lass sie los!", wurde mir gesagt. "Lass sie los!".

Ich ließ sie los - und sie wurde gesund.

So denke ich, dass eine Art kindlicher Gehorsam wichtig ist, wenn wir erreichen wollen, dass der Heilige Geist in uns auch wirklich seine Kraft entfalten kann. Mit Bedenken und Zweifeln bin meistens ich es, der seine Kraft hindert, zu tun, was eigentlich zu tun wäre.

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Hat Gott sich zwischen AT und NT verändert?

von Wintergruen am 03.01.2015 14:01



doch etwas,  hat sich geändert: Auge um Auge....... und die Beschneidung....

Gott selbst hat sich nicht verändert... nur die Zeit ändert sich,, und was damals galt und heute nicht mehr, wurde ersetzt ,, wie z.b Auge um Auge, mit : das Böse durch das Gute  besiegen .....und die Beschneidung  durch die Taufe 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.01.2015 14:06.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Hat Gott sich zwischen AT und NT verändert?

von Wintergruen am 03.01.2015 13:58

Ich denke das was sich geändert hat ,  (eigentlich ist es keine Veränderung ,  das AT prophezeit das Kommen Christi ,was sich im NT durch die zeitliche Abfolge erfüllt hat,, (als die Zeit gekommen war, kam auch Christus)   ) ist das der Mensch die Möglichkeit bekommen hat, durch Jesus Kreuzigung und Auferstehung die Vergebung seiner Sünden, sofern er an IHN glaubt und das  des ewigen Lebens...

LG

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.01.2015 13:58.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von solana am 03.01.2015 13:55

Cipher schrieb:

So zartfühlend kommen diese Prüfungen nur nicht immer. Als wir die Nachricht erhielten, dass unsere damals Vierjährige todkrank war, hatte das nichts von "Wecker", sondern eher etwas von "Schmiedehammer" an sich. Ein Wecker hatte da zuvor nicht geträllert.


Hallo Cipher
Würdest du dann solche "Schmiedehammer-Prüfungen" auch unter die Bitte im Varerunser zählen?

Denn dort steht ja der Zusatz: "sondern erlöse uns von dem Bösen."
So ganz kriege ich das noch nicht auf die Reihe, wie das dann mit einer solchen Situation zusammenpasst.
Es sei denn der Umstand, dass "geistliches Wachstum" immer auch bedeutet"sich mehr vom Bösen distanzieren."
Meinst du es so?
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von cipher am 03.01.2015 13:38

MichaR schrieb: da sich, wie wir schon mal hatten, Versuchen im Vater-Unser und Im Jakobusbrief wiedersprechen würden, was ja unmöglich sein kann - sollte man sich vllt. die Versuchung nicht so vorstellen wie wir dies tun würden,
Ich dachte, das hätten wir schon geklärt - dass Versuchugen nicht im Sinne von "Verführungen" sondern im Sinne von "Prüfungen" zu verstehen ist. Bei dem Käfer wäre das vielleicht nicht unbedingt der Test auf Rostfraß, sondern die Prüfung, ob die Bremsen auch ordnungsgemäß funktionieren, sowie die Lenkung, um einer Gefahr ausweichen oder vor ihr halten zu können.

Solana schrieb: Nehmen uns vor, mehr auf das leise Weckerklingeln zu achten
So zartfühlend kommen diese Prüfungen nur nicht immer. Als wir die Nachricht erhielten, dass unsere damals Vierjährige todkrank war, hatte das nichts von "Wecker", sondern eher etwas von "Schmiedehammer" an sich. Ein Wecker hatte da zuvor nicht geträllert.

Eine Versuchung im Sinne von "Verführung" war das auch nicht, sondern eher eben eine Prüfung auf Treue und Gehorsam. Diese Prüfung hat uns zum Besten gedient, ganz zweifellos. Sicherer als je zuvor wissen meine Frau und ich seither, wie unverbrüchlich Gott zu uns steht, wenn wir uns ganz auf ihn verlassen. Das ist Training der geistlichen Muskulatur und Kondition.



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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von Wintergruen am 03.01.2015 13:30

oh lieber MichaR 

das ist wirklich lieb von dir  mit dem Lied.. ja die Texte in diesen Liedern sind wirklich sehr schön...

jedoch ich persönlich wenn ich das mal so erwähnen darf...(also rein persönlich) bevorzuge lieber Psalmengesänge oder Hymnen nach dem byzantinischem Ritus..... da geht  mein Herz auf...... aber jedem das Seine... 

LG

und liebe Solana :: Nein,, du hast schon recht..

die Inspektion die erfolgt auch bestimmt ganz am Ende... wenn die Spreu vom Weizen getrennt wird  :)) 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.01.2015 13:32.

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Hat Gott sich zwischen AT und NT verändert?

von Rapp am 03.01.2015 13:25

Ja, so weit können wir Menschen kommen: Gott nimmt uns und unsere Sünde nicht mehr ganz so ernst wie damals. Das kann es nicht sein, denn Gott sagt uns sehr deutlich, dass er sich nicht ändert. Er hat Sünde immer todernst genommen und das buchstäblich.

Ich denke an Adam und Eva. Nach ihrem Ungehorsam machte Gott selbst ihnen Kleidung aus Fellen. Es floss also Blut um die Sünde zu bedecken. Das tat Gott selbst für den Menschen, damit er wieder mit ihm Gemeinschaft haben konnte.

Als Abraham Isaak opfern sollte verhedderte sich (wohl ganz zufällig) ein Schaf im Gebüsch. Es starb an Isaaks Statt. Wie lesen wir bei Jesaja: Du bist kostbar für mich und ich habe dich liebgewonnen...Diese Liebe des Vaters gipfelte im Opfertod Jesu auf Golgatha geplant von Anbeginn. Diese Liebe war immer da und bleibt im Neuen Testament. Paulus sagt es sehr deutlich. Das Gesetz will uns zeigen wie grausam tief der Mensch durch Sünde fällt: so tief, dass Gott keinen anderen Weg sieht als seinen Sohn für uns hinzugeben, damit alle, die an ihn glauben nicht länger verloren gehen.

Zu meinem großen Glück hat sich der wunderbare Gott des Alten Testaments um kein Haar verändert!

Willy

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