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Burgen

-, Weiblich

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Re: die Kleidung der gläubigen Frau

von Burgen am 21.02.2018 12:10

Danke für eure Gedanken zur Kleidung. 

Wenn wir die Schrift lesen und auch Bilder sehen, ist es meist so, dass Männer lange Gewänder tragen. 

Bei der Arbeit schürzen sie sich, dh. sie schlagen den Saum hoch bis zur Taille. 

Bei der Arbeit als Zimmermann oder auf dem Feld war das lange Gewand, wie ein Mantel, sehr hinderlich. 

"Gürte deine Lenden" steht im Neuen Testament an einer Stelle. 

Bei den Frauen steht so etwas nicht. 

Da geht es eher um die Unterscheidung einer "normalen" Frau zu einer Prostituierten. 

Oder am Königshof im Harem besonders herausgeputzt, dem Mann zum Gefallen. 

Allerdings Nähmaschinen gab es nicht. Die Stoffe wurden mittels Schafwolle hergestellt. 

Doch Goldschmuck war auch damals schon hoch im Kurs bei den Menschen. 

Ja, ich denke auch, dass die Kleidung heute ein Stück wie Visitenkarte darstellt. 

Gruß 
Burgen 




Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offb 2,10 b
Ich will, HERR hilf!  

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

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Re: die Kleidung der gläubigen Frau

von solana am 21.02.2018 11:43

Hallo Burgen

An diese Bibelstelle, die dort (link) im Text besonders hervor gehoben wird, musste ich auch denken, als ich deine Frage las.

Insbesondere an diesen Teil: 1. Petr 3, 1 damit auch die, die nicht an das Wort glauben, durch den Wandel ihrer Frauen ohne Worte gewonnen werden,
2 wenn sie ansehen, wie ehrfürchtig und rein ihr lebt.

Bei dem, wie wir uns kleiden und schmücken sollen, geht es nicht darum, bestimmte Vorschriften einzuhalten, die als Anforderung an uns gestellt werden.  
Sondern darum, dass wir mit unserem Lebenswandel das zum Ausdruck bringen, was in uns ist; das nach aussen hin bezeugen, indem auch unsere Kleidung und unser Verhalten '"ehrfürchtig und rein" sind.

Das gehört für mich mit unter die AufforderungJesu:

Mt 5,16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Und steht unter dem Motto:

Röm 14,7 Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber.
8 Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.

Kleidung drückt immer etwas aus, jeder hat seinen Stil, der den anderen etwas über sich selbst zeigen soll, er bringt etwas an non-verbaler Kommunikation rüber.
Und darum geht es meiner Ansicht nach bei den Kleidervorschriften: um das, was damit rüber gebracht wird - nicht um bestimmte Regeln, welches Kleidungsstück wie auszusehen hat.
Wir sollen mit unserer Kleidung und unserem Auftreten keine falschen Signale setzen - zB aufreizend, nur um zu geniessen, wie wir die Blicke des anderen Geschechts auf und ziehen können oder um vor anderen anzugeben mit teurem Schmuck und Luxuswaren.
Dazu gehört aber auch, dass wir nicht in die andere Richtung negativ auffallen, indem wir Kleidung nach den Regeln der AT-Zeit tragen oder uns nach den Schicklichkeitsvorstellungen von vor 50 oder 100 Jahren anziehen. Auch das gibt nicht unbedingt ein gutes Zeugnis, wenn man nach aussen hin vermittelt: "Wir als Christen sind nicht frei, uns modern zu kleiden - und wenn du dich für unseren Glauben interessierst, darfst du quasi nichts mehr aus deiner jetzigen Garderobe tragen ....."

In geschlossenen Gemeinschaften gibt es diese Abgrenzung ja, zB bei den Amish People.
Da sind die Kleidervorschriften aber auch nur ein Teil des gesamten Lebenswandels, der insgesamt so gestaltet ist wie vor 300 Jahren.
Das ist dann etwas, das die "Gruppenidentität" ausmacht, mit der sie sich absetzen gegenüber anderen. Und wer dieser Gruppe beitreten will, muss die "normale" Gesellschaft verlassen, um dort Mitglied zu werden.

In der Petrusstelle geht es aber gerade ums Gegenteil: um Menschen auch ohne grosse Worte zu gewinnen durch das Zeugnis des Lebenswandels, zu dem auch die Kleidung gehört.

Gruss
Solana


angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu

52, Männlich

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Beiträge: 608

Re: die Kleidung der gläubigen Frau

von nennmichdu am 21.02.2018 10:20

Denn - eine Frau die Männerkleidung trägt - und ein Mann der Frauenkleider trägt, sind ja allein deswegen Gott ein Herzensleid und Kummer und dann als dauerhafter Zustand eines nicht aufzugeben wollenden Verhaltensmusters ein Gräul, weil hier nicht mehr die geschlechtliche Identität des Menschens "ZUM TRAGEN" kommt, die Gott sich eigentlich für Mann und Frau gedacht hat.

Also meiner Meinung nach geht es nicht um einen "Machtmissbrauch" , wo die Frau sich hier etwas ermächtigen will, was ihr als Frau nicht zustände, sondern lediglich um das Verharren in einer geschlechtlichen Identität, die sie damit zum Ausdruck bringen möchte (als Frau in Männerkleidung), die ihr Gott nicht zugedacht hat.


Die Kleidung der gläubigen Frau:

1. Tim. 2


8 So will ich nun, dass die Männer beten an allen Orten und aufheben heilige Hände ohne Zorn und Zweifel.
9 Desgleichen, dass die Frauen in schicklicher Kleidung sich schmücken mit Anstand und Besonnenheit, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarem Gewand,
10 sondern, wie sich's ziemt für Frauen, die ihre Frömmigkeit bekunden wollen, mit guten Werken.
11 Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung.
12 Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann herrsche, sondern sie sei still.
13 Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva.
14 Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und übertrat das Gebot.


legt dann mehr den Schwerpunkt auf das Wesen und den Charakter - der hier unser Schmuck sein sollte - als Frau.
In Hinsicht auf die heidnischen Frauen - die Gott nicht kennen - und hier in ihrer Lust und in ihrer Begierde das beim Manne reizen wollen, was sie an Reizen zu geben haben.
Was ja nicht grundsätzlich schlecht ist. Nur das hier keine Priorität darauf verwendet werden soll.

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nennmichdu

52, Männlich

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Beiträge: 608

Re: die Kleidung der gläubigen Frau

von nennmichdu am 21.02.2018 10:10

Hallo Burgen,


danke für die Hintergrundinformationen.


Was ich nocheinmal über das Thema - was zeichnet einen Mann aus - mitnehmen konnte:



Der hebräische Ausdruck für „Mann" lautet „GäBhäR" und bedeutet wörtlich: „Ermächtigter". Zur genauen Differenzierung sollte dieser Begriff nicht mit „Mann", sondern mit „Ermächtigter" übersetzt werden. Mit diesem Ausdruck ist ein männliches Wesen gemeint im Hinblick auf seine gegenwärtige oder künftige Bevollmächtigung und seine Befähigung, Macht auszuüben und zu übertragen.


in diesem Sinne dann hilfreich zu verstehen:



Es geht als in 5.Mose 22,5 nicht um die Kleidung eines Mannes, sondern es ging um das Verbot, dass eine Frau sich dadurch Vollmacht aneignen wollte, indem sie die „Ermächtigung" dadurch an sich riss, dass sie Geräte trug, die einem „Ermächtigten" zustanden.




5. Mose 22, 5bHide
Denn jeder, der dieses tut, ist ein Gräuel für den Herrn, deinen Gott.
Was bedeutet dieser Ausdruck? Das Wort »Gräuel« steht im 5. Buch Mose (und auch sonst in der Bibel) fast immer mit heidnischem Götzendienst und/oder der damit verbundenen rituellen Hurerei in Verbindung (siehe 7,25f.; 12,31; 13,14; 17,1.4; 18,9.12; 20,18; 23,18; 24,4; 25,16; 27,15; 29,17; 32,16).5. Mose 22, 5bHide
Denn jeder, der dieses tut, ist ein Gräuel für den Herrn, deinen Gott.
Was bedeutet dieser Ausdruck? Das Wort »Gräuel« steht im 5. Buch Mose (und auch sonst in der Bibel) fast immer mit heidnischem Götzendienst und/oder der damit verbundenen rituellen Hurerei in Verbindung (siehe 7,25f.; 12,31; 13,14; 17,1.4; 18,9.12; 20,18; 23,18; 24,4; 25,16; 27,15; 29,17; 32,16).
Es kann daher kaum anders sein, als dass auch unser Vers mit Götzendienst in Verbindung steht, indem eine Frau sich durch Ungehorsam GOTT gegenüber Vollmacht aneignen wollte, indem sie die „Ermächtigung" dadurch an sich riss, dass sie Geräte trug, die einem „Ermächtigten" zustanden.



Ich denke, das der Betreffende selbst sich hier an etwas ergötzt - nämlich an der Rolle, die er durch das Tragen von Frauenkleider einzunehmen gedenkt und das dies Gott ein Gräuel ist - eine ihm leid und wehtuende Verzehrung des Bildes, das er der Frau eigentlich zugedacht hat

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nennmichdu

52, Männlich

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Re: Unser täglich Brot gib uns heute

von nennmichdu am 21.02.2018 09:53

Ich möchte heute drei Bibelverse betrachten - auch im Hinblick auf das gegenwärtig in den Medien groß beleuchtete Thema des Gender-Mainstreaming - wo es um die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter geht. Für mich weiterhin und erneut der Versuch des Menschens aus eigener Kraft auszubrechen aus dem Fluch, unter den schon Adam und Eva durch den Sündenfall gerieten:

1. Mose 3,16 ".....Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein."


1. Thess 4


3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht
4 und ein jeder von euch verstehe, sein eigenes Gefäß in Heiligkeit und Ehre zu halten,
5 nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen.


Was entnehme ich daraus? Gierige Lust zeichnet Menschen aus, die wie schon Adam und Eva nach dem ersten Sündenfall nun ihren Begierden ausgeliefert sind. Die sich zu befriedigen suchen - am anderen. 

Dein Verlangen SOLL nach deinem Mann sein....
er aber SOLL über dich Herrschen....  --- Geschlechterkampf pur ist hier vorprogrammiert...

Und nun wird uns hier aber ein Mensch vor Augen gestellt - am Beispiel des Mannes, denn das "eigene Gefäß" kann nach der griechischen Vokabel die hier verwendet wird überlicherweise nur für die (Ehe)Frau gesehen werden - der  sich als Christ auf dem Weg (ein lebenslanger Prozess) der Heiligung befindet. Der steten und wiederholten Neuausrichtung auf seinen Herrn und Heiland. Abgesondert (geheiligt) hier Gott dienen zu dürfen und im Falle von Übertretungen/Sünden hier nach dem Bekenntnis dieser Schuld zurück zu kommen in die Gemeinschaft seines Herrn.

Und nun gilt es zu verstehen, wie ich (als Mann) meine Frau (oder auch die Frau, die ich mir erwählt habe, sie einmal ehelichen zu wollen...) in Heiligkeit (aus meiner Beziehung zu Gott heraus) unter Ehrerbietung (ihr die höhere Ehre und eine entsprechende Wertschätzung und Achtung entgegen zu bringen) halten kann. 

Halten oder ERhalten kann, insofern ich es als Heiliger ja auch mit einer Heiligen zu tun habe.
Andere übersetzen mit halten kann auch mit gewinnen kann. Im Sinne sich hier gewinnbringend näher zu kommen. Auf das Frucht entsteht. Leiblich wie geistlich.

Ein schönes Bild, worüber man nachdenken kann. Wie denn nun eine christliche Ehe aussehen könnte. Und wie sie sich eigentlich unterscheiden müsste, von den Ehe zwischen Menschen, die Gott nicht kennen.

Für mich ein Hinweis darauf, das ich als Christ auch frei davon bin, etwas nehmen zu müssen vom anderen. Das ich als Christ ganz und gar frei bin, ausschließlich dem anderen etwas zu geben. Ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten oder zu benötigen. Und unter diesen Voraussetzung dann sich mal auszumalen, wie hier Ehe sich entfalten könnte, wenn zwei Menschen ausschließlich von ihrem Überfluss dem anderen abgeben.

Und nicht vom Mangel des anderen profitieren. Indem sie etwas ausfüllen beim anderen, was dieser so schmerzlich begehrt:

DEIN Verlangen soll nach deinem Manne sein...

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Burgen

-, Weiblich

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die Kleidung der gläubigen Frau

von Burgen am 21.02.2018 09:38


Hallo an alle, 

dieses ist eine der Webseiten, die sich mit dem Thema "Kleidung" in der Bibel beschäftigen.

hauszellengemeinde.de/die-kleidung-der-glaeubigen-frau/

Vielleicht interessiert es jemanden. Die ganze Historiewird aufgedröselt. 

Zu frühen Zeiten gab es keine Hosen, die eine Frau etwa tragen könnte.

Aber auch interessante biblische Begriffe zu Mann und Frau werden mitgeteilt.

Die Webseite selbst, also den Hintergrund derselben, kenne ich nicht.

Doch beim Überfliegen des Beitrags fand er mein Interesse.

Gruss Burgen


 

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nennmichdu

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Re: Leben im falschen Körper ?

von nennmichdu am 21.02.2018 09:14

Hallo Birgit



In der gegenwärtigen Zeit laufen viele Bestrebungen, die Gesetze und Grenzen der Natur medizinisch auszuhebeln. Das ist eine große Hilfe für Transmenschen, die erst durch medizinische Hilfe in der sozialen Rolle leben können, die ihnen entspricht.



Damit unterstellst du jetzt, das die soziale Rolle eines Menschen sich unmittelbar aus seinem Geschlecht ableitet. Und lässt Gott komplett aussen vor stehen.

Die Bibel sagt aber genau das Gegenteil. Das der Mensch - und das gilt für Mann und Frau, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität - zuerst als Beziehungswesen - NACH DEM BILDE GOTTES - geschaffen ist. Und erst daraus heraus dann eine Rolle, ein geschlechtliche Identität eingenommen werden kann.

Also nicht nur in Hinsicht zu einer - wenn überhaupt vorhandenen - Beziehung zu Gott, sondern auch hinsichtlich der Beziehung zum Vater, zur Mutter.

Das legt dann doch nahe, das Homosexualität in erster Linie Verhaltensgeschuldet ist. Das es - mit - seine Ursachen darin hat, welcher Qualität und Art meine Beziehung zu meinem Vater ist und war. Zur Mutter ist und war. Und das hieraus sich dann Verhaltensmuster und geschlechtliche Identitäten ableiten - die sich auch - vielleicht schon in der Schwangerschaft - hormonell auswirken können und einen Menschen hervorbringen können, mit hier nicht eindeutig festgelegter Männlicher oder Weiblicher Identität.



Bleibt die Frage, wie sich solche Menschen dann entwickeln und ausleben können in ihrer Sexualtität. Gott hat sie lieb - ohne Zweifel. Und sie können genau wie jeder andere Mensch eine Wiedergeburt erleben, Kinder Gottes werden und eines Tages bei Gott im Himmel sein.
Nur bleibt ihnen wohl - vielleicht als die Sorte von Mensch:

Mt 19,12 denn es gibt Verschnittene, die von Mutterleib so geboren sind; und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Reiches der Himmel willen. Wer es fassen kann, der fasse es.

die vollste Bandbreite der Erlebnisfähigkeit zweier Eheleute verwehrt (und wer hat die schon....), die hier in den Gegensätzen ihrer geschlechtlichen Identität (als "ganzer" Mann und als "ganze "Frau) dann Familie repräsentieren können, wie sie einst einmal von Gott mit Adam und Eva auf den Weg gegeben worden ist.

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nennmichdu

52, Männlich

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Re: Leben im falschen Körper ?

von nennmichdu am 21.02.2018 08:50

Guten Morgen Cleo,


ich habe mich da in einem anderen Forum bei Jesus.de mal reingelesen und hier ein Zitat aufgegriffen:


Genesis: Und er schuf sie männlich und weiblich...( Und das "und" ist im Hebräischen eher ein "von bis" ,hab ich mir sagen lassen): Das eröffnet eine Spielraum. Es steht da kein : Er schuf sie männlich oder weiblich.


Was ich dann aber in meinem Beispiel auch gleich wieder relativiert wissen wollte. Im Sinne das man halt nicht sagen kann, Gott schuf jeden Menschen mit weiblichen und männlichen Anteilen und nun gilt es das für mich prozentual am naheliegendste Geschlecht nun zu erwählen... hinsichtlich meiner weiblichen und männlichen Anteile...

Aber es macht Sinn hier mal ins Hebräische zu schauen und da bin ich dankbar immer wieder ein paar Experten bei Jesus.de zu lesen, die hier hilfreiche Beiträge schreiben:


Brown-Driver-Briggs erwähnt für das waw-und u.a. die Möglichkeit der Nebeneinander-Bedeutung sowie die Verbindungsbedeutung und auch eine Übersetzung von zugleich.


Im vorliegenden Fall: er schuf sie männlich und weiblich kann man also lesen....

a) ein männliches und ein weibliches Individuum
b) eine Person, die männliche und weibliche Anteile hat
c) ausgehend vom Bezug zu HaAdam = Menschheit ...ist also beides möglich, die äußere Erscheinung, sowie die inneren Anteile betreffend.
Die Basisverben für männlich und weiblich vermitteln allerdings mehr eine Spezifizierung der Geschlechter.



Im Hebräischen hast du Wortcluster, die sich auf jeweils drei Konsonanten als Basis aufbauen. Das Verb damit transportiert normalerweise die Grundbedeutung.

Darauf bauen dann die Adverbien, Adjektive und Hauptwörter auf. Daher geht man, gehe ich immer bei Wortbedeutungen zum Verb runter, um die Grundbedeutung und die weitere Bedeutungsenwicklung in der Übersetzung und Interpretation zu berücksichtigen. Danach käme dann noch die historische Verschiebung einer Wortbedeutung.

Hebräisch ist sehr anders aufgebaut als Deutsch.

זָכַר zakhar männlich kommt von zakhar markieren, kennzeichnen, nennen, männlich sein

נְקֵבָה neqebah weiblich kommt von nun-qof-bet naqab durchstechen, perforieren, ernennen, berufen

Da ist wieder eine ganze Geschichte drin.... und es ist erkennbar, wie Mann und Frau als einzelne Personen physisch zusammenpassen und aufeinander abgestimmt sind.


Die Erklärungen über die Veränderung im Mutterleib klingen für mich erstmal logisch, allerdings (ich bin eben auch tatsächlich Laie in dem Gebiet)- gibt es da irgendwelche Quellen?

Die wird es wohl geben, wenn sich hier ein Mensch äußert, der selbst Betroffener ist und sich jahrlang intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Aber frag mich jetzt nicht, wo genau er das her hat.


Denn ja- Gott gibt den Männern zB den Job Oberhaupt zu sein. Die Frau ist für Erzziehung zuständig (in Sprüche total schön beschrieben).


Das wäre nocheinmal ein neues wichtiges Thema. Und hier würde ich dann aber nicht so trennen - wie es z.b am Leben von Luther dann so gerne abgeleitet wurde, und wieder die klassische Hausfrau hinterm Herd und mit der Erziehung der Kinder beschäftigt proklamiert wird.

Hier müsste man schon immer das Verhältnis Christus zur Gemeinde im Verhältnis (Ehe)Mann zur (Ehe)Frau sich vor Augen halten. Und eine allgemeine Rollenverteilung, wer nun das Essen zu kochen hat und wer draussen den Acker pflügt kann ich daraus nicht ableiten.


lg
Thomas

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nennmichdu

52, Männlich

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Beiträge: 608

Re: Leben im falschen Körper ?

von nennmichdu am 21.02.2018 08:31

Hallo Birgit,



Dann möchte ich Euch daran erinnern, dass wir in einem christlichen Forum sind und uns, wo nötig, ermahnen, aber einander nicht verletzen wollen.


Verletzt fühlen könnte ich mich lediglich noch in meinem Stolz, wenn mich jemand darauf hinweist, das es nötig ist anhand Gottes Wort in der Bibel nach Antworten und Hinweisen zu suchen, um nicht im großen Thema der Geschlechterdiskussion ins schwimmen zu geraten und sich auf "Experten" verlassen zu müssen, da man sich selbst ja als Laie sieht.



Die Frage, wofür die Kleidung steht, wenn Gott ausdrücklich sagt, es sei ihm ein Gräuel, wenn Männer Frauenkleidung tragen, ist wesentlich, wenn wir nach einer Antwort suchen, was wir in unserem ganz persönlichen Leben dürfen bzw. sollen.


Also das würde ich nicht so sehen, das es hier lediglich um ein Gebot oder um eine Verhaltensanweisung geht. Im Sinne tue dies und lasse jenes. 
Ich sehe in diesem Vers auch Parallelen zum Thema der Bewertung von Homosexualität, was Gott ja auch als GRÄUEL bezeichnet.


5 Männerzeug darf nicht auf einer Frau sein, und ein Mann darf nicht das Gewand einer Frau anziehen. Denn jeder, der dieses tut, ist ein Gräuel für den HERRN, deinen Gott.


3Mo 18,22 Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: Ein Gräuel ist es.

3Mo 20,13 Und wenn ein Mann bei einem Mann liegt, wie man bei einer Frau liegt, dann haben beide einen Gräuel verübt. Sie müssen getötet werden; ihr Blut ist auf ihnen.

Und gerade vor dem Hintergrund der neutestamentlichen Aussagen in Römer 1 wissen wir ja, das Homosexualität ein von Gott in seinen Begierden dahingegeben sein beschreibt, als Folge der nicht erfolgten Dankbarkeit des Menschens gegenüber Gott. Also als Folge eines Beziehungsverlustes - bzw. einer noch nicht heilen Beziehung zu seinem Schöpfer.


Doch offenbar gab es Unterschiede in der Kleidung von Männern und Frauen, und zwar so, dass man anhand der Kleidung eindeutig erkennen konnte, ob man einen Mann oder eine Frau vor sich hatte.


Ich denke dieser Aspekt, "Schutz des Menschens vor sexuellen Reizen die ihn in eine "falsche" Richtungen verleiten könnten, kommt eher in den "gesetzlichen" Religionen wie z. B. dem Islam in seinen Auswirkungen zum tragen. Wo halt die Frau auch noch verschleiert sein muss, um ja kein Begehren dann noch auslösen zu können.

Darum geht es meiner Meinung nach aber nicht in der Bibel. Denn Gott weiß ja um unsere - seit dem Sündenfall - verderbte Natur in ihren nicht zur Ruhe kommenden Begierden (Augenlust, Fleischeslust, Stolz/Hochmut). Und diese Begierden machen halt auch keinen Halt vor verhüllender Kleidung.

Insofern möchte Gott uns von innen heraus verändern. Uns eine neues Herz, einen neuen beständigen Geist schenken, auf das wir dann als Christen durch den heiligen Geist die Begierden des Fleisches nicht mehr (dauerhaft/zwanghaft) vollbringen (müssen).

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jovetodimama

45, Weiblich

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Re: Leben im falschen Körper ?

von jovetodimama am 21.02.2018 08:29

Gott gibt den Männern zB den Job Oberhaupt zu sein. Die Frau ist für Erzziehung zuständig (in Sprüche total schön beschrieben). Aber was, wenn sich das Geschlecht ändert? Ist man dann immernoch gehorsam?
Ich für mein Teil denke ja, wenn z.B. eine Transfrau sich mit um die Erziehung und Betreuung ihrer Nichten und Neffen kümmert, dann ist das nicht ungehorsam, sondern gut.
Diese Woche wurde in einem Zeitungsartikel berichtet, dass erstmals eine Transfrau ein Baby sechs Wochen lang stillen konnte. Der Artikel verriet, das Baby habe die Partnerin der Transfrau zur Welt gebracht, die es jedoch nicht stillen wollte. Bei solchen Geschichten sträuben sich mir auch als Mutter eines Transmädchens die Haare, und zwar nicht so sehr wegen des Stillens, sondern wegen der Familienkonstellation. Eine Transfrau und eine Partnerin, frage ich mich, ist das dann lesbisch?! Und ist die stillende Transfrau womöglich gleichzeitig der biologische Vater des Babys? Oder wurde das Kind mit Hilfe einer Samenspende gezeugt?
In der gegenwärtigen Zeit laufen viele Bestrebungen, die Gesetze und Grenzen der Natur medizinisch auszuhebeln. Das ist eine große Hilfe für Transmenschen, die erst durch medizinische Hilfe in der sozialen Rolle leben können, die ihnen entspricht.
Aber so sehr dies eine Erleichterung für die Betroffenen ist, so sehr besteht meiner Meinung nach gleichzeitig die Gefahr, dass Betroffene und ihre Angehörige vor den Karren des "Gender-Mainstreaming" gespannt werden, den sie vielleicht gar nicht ziehen wollen. Ich finde es z.B. richtig, dass Pädagogen in Kindertagesstätten und Schulen dazu angehalten werden, Hänseleien und Mobbing unter den ihnen anvertrauten Kindern zu verhindern, auch und gerade wenn diese Hänseleien sich ergeben, weil ein Kind nicht in einer klassischen Vater-Mutter-Kind(er)-Familie aufwächst oder nicht dem klassischen Bild eines Jungen bzw. eines Mädchens entspricht. Aber ich finde es bedenklich, wenn - angeblich, um dies zu erreichen - Sexualkundeunterricht stattfindet, in dem Dinge neutral thematisiert werden, die nicht altersgerecht und dazu vor einem ernsthaften christlichen Verständnis Sünde sind.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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