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solana

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Re: Geheiligt werde dein Name...

von solana am 14.10.2017 10:25

Ja, so sehe ich das auch, liebe Burgen.

Kein anderer ist ihm gleich.
So, wie es in dem Lied heisst: "Wie groß ist mein Gott, kein andrer wie er.
Sein Name so hoch, nur er ist der Herr. ...."

https://www.youtube.com/watch?v=MLvK5AUus7w

U
nd ich denke auch an die Stelle, wo Paulus davon spricht, dass Gott Jesus erhöht hat "und ihm einen Namen gegeben, der über allen Namen ist":

Phil 2, 9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,
10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Das, was in den Versen 9+10 dazu steht, ist "Heiligung des Namens" - Anbetung und Ehre geben und ihn als Herrn bekennen - ihm allein gebührt das.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen

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Re: Geheiligt werde dein Name...

von Burgen am 14.10.2017 10:00

Etwas als geheiligt, heiligt zu betrachten bedeutet auch, etwas als besonders zu empfinden. 

In diesem Fall spendet Jesus Christus selbst dieses Gebet vom Menschen zu Gott, dem, seinem Vater, der Gott über alle Götter ist. 

Mit dem Anruf "unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name ...", 
beginnt ein Zwiegespräch der Seele zu Gott, der eben auch unser Vater ist. 

Es ist auch eine Form der Anbetung und in Folge eine Bitte um Schutz für sich selbst. 
Gleichsam wird der innere Blick auch auf den Nächsten, und die Ewigkeit gerichtet. 

Der Mensch wird aus seinem Egoismus herausgeleitet. 
Der Wille Gottes wird anerkannt: Dein Wille geschehe im Himmel wie auf Erden. !

Das einzige Heil ist in der Beziehung. Unser Vater wird ganz bewusst angebetet, angerufen. 
Nur er schützt, bewahrt, hilft, schenkt Geborgenheit, heilt Seele samt Leib. 

Das, was heilig für einen ist, wird besonders behütet, beachtet. 
Es wird und ist ein Kleinod. 
Und das liebt Gott, er freut sich über Anbetung, darüber, dass er angerufen wird, gebraucht wird. 

Lg
Burgen 


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Cleopatra
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Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von Cleopatra am 14.10.2017 09:46

Also liebe angel,

jetzt werde ich langsam echt verwirrt....

Nun zitierst du einzelne Verse aus Psalm und Sprüche (man muss einzeln schauen, wer hier das geschrieben hat, steht meißtens am Anfang des Psalms) und sagst hier, dass Jesus das gesagt habe...?

Also auf der einen Seite sagst du, du würdest nur das annehmen, was Jesus selbst gesagt hat und jetzt sind dann Worte von David und Co aus Psalmen und Sprüche eben auch von Jesus, weil dies in dein Glaubenskonzept passt...?

Sei mir nicht böse, aber du musst doch selbst merken, dass da irgendetwas nicht stimmt, oder nicht....?

In den Augen von Salomo und David und Co gab es sehr wohl Gerechte und so. Heute gibt es auch sehr gerechte Menschen. Meine Cheffin zum Beispiel stufe ich als sehr gerecht als Eigenschaft ein.

Aber man muss nun wirklich alles mal im Kontext lesen.

Vielleicht hilft hier ja auch mal die Bibelkonkurdanz mit Sprachschlüssel.

Welches "gerecht" wird wo angewendet?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen

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Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1

von Burgen am 14.10.2017 09:40

Losung 

Es ist das Wort ganz nah bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.    5. Mose 30,14 

Die Menge fragte Johannes und sprach: Was sollen wir denn tun? 
Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; 
und wer Speise hat, die ebenso.    Lukas 3,10-11 

Matthäus 14,22-33 
Lukas 17,20-37 

Was nützt es, zu empfinden das tausendfache Leid, 
wenn du nicht zu verbinden, die Wunden bist bereit? 
(Arno Pötzsch) 



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angel121

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Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von angel121 am 14.10.2017 08:07

@solana
Auch ich habe Jesus Gleichnis so verstanden, dass Gott wohl grosse Freude an den bereits Gerechten hat, doch über jeden ehemaliger Sünder, der sich zum Gerechten bekehrt freut er sich noch mehr.

Darum machte sich ja auch Paulus auf den Weg und erreichte durch die Verbreitung der heilsamen, segensreiche, befreienden Lehre Jesu Christi, dass solche,die einst Sklaven der Sünde waren damit aufhörten und Diener der Gerechtigkeit, Diener Gottes wurden.Römer 6.16 - 22.

Auch Petrus rief ja die ihm zuhörende Menge dazu auf, sich von aller Boshaftigkeit zu bekehren Apg.3.26 dazu habe Gott seinen Knecht Jesus auferweckt und gesandt.

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Cosima
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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 13.10.2017 23:16

                    Burg.jpg
                 Eine Burg war früher ein Ort, der Schutz geboten hat. Aber ohne Angst und
                             Furcht konnte man auch in einer Burg nicht leben.

Fürchte dich nicht, denn ich stehe dir bei; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott!
Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich! Jes.41,10 HFA

Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! steht als Überschrift über dem Abschnitt im 41. Kapitel im Buch Jesaja. 
Dieser Vers ist mir diese Woche begegnet, er hat mich zutiefst berührt, denn er spricht aus, was ich mir wünsche: 
Keine Furcht zu haben, ohne Angst zu leben, stark zu sein um zu bestehen, Hilfe zu bekommen, wenn ich sie brauche, 
Schutz zu haben für meine Familie und für mich. 
Gott sagt das zu Israel, dem Volk, das ER erwählt hat. Und ER sagt es auch zu uns, denn ER hat auch uns erwählt. 
Wie sieht das in unserem Alltag aus? Darüber habe ich mir Gedanken gemacht und ich bin gespannt, was Ihr darüber 
denkt.

Herzliche Einladung an alle Hauskreis-Teilnehmer, wir treffen uns

am Sonntag, den 15. Oktober 2017 um 20:30 Uhr im Chatraum „Hauskreis-Miteinander".

Auf den Austausch mit euch freuen sich
Andreas, Chestnut und Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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solana

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Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von solana am 13.10.2017 21:28

Ich habe nochmal in den vorausgehenden Beiträgen nachgesehehen (weil ich nicht mehr wusste, ob schon jemand auf Röm 3, 9ff hingewiesen hat, weil ich das nicht doppelt tun wollte ) und bin an Nobses Beitrag hängen geblieben:


Nobse schrieb:

Ich denke aber, dass Jesus es hypothetisch gemeint hat. Wenn es 99 Gerechte geben würde, dann wäre die Freude im Himmel dennoch über einen Sünder größer, der sich dem Erlöser zuwendet, als über die 99 Gerechten. Was nicht heissen soll, dass Gott sich nicht über die Gerechten auch freuen würde. Aber die Freude über den Rückkehrer ist nun mal ausgeprägter. Das kommt auch im Gleichnis über den verlorenen Sohn zum Ausdruck.

So habe ich das eigentlich auch immer verstanden.

Denn wenn man aus diesem Vers die Schlussfolgerung ziehen würde, dass auf 99 Gerechte/gehorsame Schafe im Stall 1 Sünder/verirrtes Schaf kommt, dann entspricht das doch keineswegs der tatsächlichen Lage.
Es sind doch nicht 99% der Menschen Gerechte, die der Busse nicht bedürfen und 1% Sünder, über die die Freude im Himmel grösser ist als über all die Gerechten ....

Es geht doch hier auch gar nicht darum, etwas über Gerechte zu sagen, aus welchem Grund sie gerecht sind  oa.
Es geht in dieser Aussage auch nicht um Zahlenverhältnisse, wieviele Gerechte auf einen Sünder kommen oa.

Die Zahlen sollen doch lediglich das riesige Ausmass der Freude im Himmel veranschaulichen.

Deshalb kann man aus dieser Stelle eigentlich gar nichts herleiten, was die Gerechten genauer charakterisiere soll. Das geht am Sinn der Aussage Jesu vorbei.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.10.2017 21:31.

angel121

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Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von angel121 am 13.10.2017 21:22

@nobse

Vielen Dank für deine nach meinem Empfinden klare Stellungnahme, wie das Gleichnis Jesus zu verstehen ist.

Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen. Lukas 15.7

Ich habe ja auch mit einigen Bibelstellen aus dem AT belegt, dass es schon damals Gerechte als auch Gott-lose, also Sünder gegeben hat.

Die Gerechten erben das Land und bleiben ewiglich darin. Psalm 37.29

Der Mund des Gerechten redet die Weisheit, und seine Zunge lehrt das Recht. Psalm 37.30

Das Licht der Gerechten brennt fröhlich; aber die Leuchte der Gottlosen wird auslöschen. Sprüche 13.9

Hier zeigt Jesus auch klar, dass es Gerechte und Ungerechte gab, Gute und Böse

auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. Matthäus 5.45



gby angel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.10.2017 21:27.

angel121

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Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von angel121 am 13.10.2017 20:57

@ geli

Also angel, das, was Du schreibst, ist erstens sehr oft völlig widersprüchlich, und zweitens widerspricht es auch dem Rest der Bibel. Also alles sehr verwirrend - und anstrengend, auf alles zu antworten, weil auf eine Antwort oft dann wieder eine ganz gegenteilige Aussage von Dir kommt.

Aus meiner Sicht ist es gerade umgekehrt der Fall. Ich habe wohl nachher auch deutlich aufgezeigt, warum Jesus das mit den Gerechten sicherlich nicht auf die im stets feindlich gesinnten Schriftgelehrten und Pharisäer bezogen hat.

angel: Also, dass Jesus die Pharisäer NICHT zu jenen 99 Gerechten zählte die demzufolge kein Umdenken bedurften, von denen er sprach, es ihnen gegenüber lediglich erwähnte, darin sind wir uns wohl einig.

Du bist jene, die dies behauptete, im 1. Satz mit -die Jesus IN DIESEM Gleichnis ansprach- . Jesus hat das  Gleichnis mit den 99 Gerechten wohl in ihrer Gegenward erwähnt aber sicherlich nicht auf sie bezogen.

geli: Die Pharisäer, die ja Jesus in diesem Gleichnis ansprach, waren keine "Gerechten" im Sinne von "gerettet". Sie meinten nur, dass sie es wären. Denn warum sollte Jesus sie immer wieder hart getadelt haben - was man ja leicht in den Evangelien nachlesen kann - wenn sie wirklich gerettet gewesen wären?

Das hast Du ja nachher ja selber auch gemerkt, dass Jesus sicherlich nicht sie mit den 99 Gerechten, die keiner Busse bedürfen gemeint haben kann.

Es ist aber so, dass im Himmel grosse Freude ist, ja grössere Freude über einen einzigen Sünder schon, der umkehrte, als über 99 Gerechte, die der Busse nicht bedurften. Es ist so, auch wenn es Dir nicht genehm ist, dass es so ist.

gby angel

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solana

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Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?

von solana am 13.10.2017 20:50

Mt 3, 1 Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste von Judäa 2 und sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!

Bei dieser Stelle muss ich an das Gespräch von Jesus mit Nikodemus denken, in dem es genau um dieses Thema ging:

Joh 3, 1 Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster der Juden. 2 Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. 3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. 4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? 5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. 6 Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. 7 Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden. 8 Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist. 9 Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag das zugehen? 10 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du bist Israels Lehrer und weißt das nicht? 11 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an. 12 Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sage? 13 Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn. 14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, 15 auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. 16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. 19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.

Voraussetzung für den Einttritt ins Himmelreich ist eine neue Geburt, nicht im "fleischlichen Sinne", sondern im "geistlichen", "geboren aus  Wasser und Geist".

Mit dem "Wasser" der Taufe stirbt symbolisch der alte Mensch und es ersteht auf ein neuer Mensch, der durch den Geist neues Leben bekommt:

Röm 6,4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Joh 6,63 Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze.

Röm 8,11 Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Umkehr bedeutet also einen radikalen Bruch mit dem, was "falsch" ist im bisherigen Leben und was den Zugang zum Himmelreich versperrrt. So radikal ist dieses "Loslassen", dass es wie ein Sterben empfunden wird. Und im symbolischen Tod in der Taufe  empfängt der "Umgekehrte" neues Leben durch die Kraft der Auferstehung Jesu.

Wir haben noch unsere irdisch-fleschlichen Körper als zerbrechliche, vergängliche Hülle, aber in diesem "irdenen Gefäss" hat Gott ein ewiges Licht angezündet:

2Kor 4,6 Denn Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass die Erleuchtung entstünde zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.
7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.

Voraussetzung ist aber, dass wir zum Licht kommen.
Zum Licht, das unser ganzes Leben hell machen will - indem es alle dunklen Stellen in uns ausleuchtet. Das ist nicht immer angenehm, sich diesem Licht zu stellen und seine reinigende Kraft auszuhalten .... aber wo das Licht hinscheint, da kann keine Dunkelheit mehr bleiben, sie muss weichen ...

Und das Tragische ist, dass, je mehr Dunkelheit im Herzen ist, um so mehr scheut ein Mensch das Licht, obwohl es doch seine einzige Chance ist:

19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.

So weit mal ein paar Gedanken dazu, die mir einfallen ....

Gruss
Solana


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