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chestnut

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Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von chestnut am 23.04.2017 13:13

chestnut: Also Selbsthass, im Sinn von Selbstverachtung wird in der Bibel nicht gelehrt.

Pal: Dürfte ich euch fragen: Was macht ihr Beide eigentlich mit der in eurem Fleisch wohnenden Sünde? - Mit euren Egolüsten?

Es besteht ein Unterschied zwischen mir als Person und meinen Taten.

Wenn mich jemand z.B. tadelt, dann geht es nicht um mich als Mensch sondern um meine Taten. Ich muss für mein Handeln Verantwortung übernehmen, nicht für meine Existenz.
Deshalb muss ich meine Existenz nicht hassen... aber meine Taten (Sünde), die darf ich zu Jesus bringen.

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Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von chestnut am 22.04.2017 09:53



Also Selbsthass, im Sinn von Selbstverachtung wird in der Bibel nicht gelehrt. Es geht um Charaktereigenschaften, Gedanken und Handlungen, auf die uns die Bibel aufmerksam macht und die wir mit Jesus überwinden sollen, aber es geht nie um Hassen des eigenen Ichs durch Selbstabwertung und auch nicht um Selbstverachtung.
Vermutlich ist das aber eher ein Problem von uns Frauen und weniger von Männern.

Ich finde es deshalb missverständlich von "sich selbst hassen" zu reden, denn wieviele Christen verwechseln Demut mit Selbstverachtung oder mindestens denken sie, sie dürften keine Wertschätzung für sich selbst haben und kommen nicht aus ihren Minderwertgefühlen heraus, oder "dürfen" sich sogar selbst keine Wertschätzung geben, aus falschverstandenem Christsein. Mir ist dies jedenfalls immer wieder begegnet.

Noch zu Zeiten unserer Grosseltern wurde das so gelehrt und leider manchmal auch noch so verstanden. Wenn sich ein Kind über eine gute Schulnote freute und daheim davon erzählte, war sich darüber freuen bereits falsch, denn dies war bereits Stolz.
Das Beispiel ist aus einem rund 100-jährigen Andachtsbuch für Kinder entnommen, das mir vor einiger Zeit in die Hände kam.


Wenn Jesus in Lukas 14.26 sagt, wir sollen Mutter und Vater und sogar uns selbst hassen, dann handelt es sich um einen Vergleich: Sie sollen uns nicht mehr bedeuten als Jesus und seine Nachfolge und die Liebe zu ihm. Das andere würde ja im Widerspruch zum Gebot von Vater und Mutter ehren stehen.

Ich zitiere den Vers mal aus der neuen Genfer Übersetzung:
Wenn jemand zu mir kommen will, muss er alles andere zurückstellen – Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein eigenes Leben; sonst kann er nicht mein Jünger sein.

Und hier aus der Neues Leben Übersetzung:
»Wer mir nachfolgen will, muss mich mehr lieben als Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern - ja, mehr als sein Leben. Sonst kann er nicht mein Jünger sein.


Deshalb geht es bei ".... wie dich selbst" eben auch um Selbstwertschätzung und Selbstachtung.


Liebe Grüsse
Chestnut



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Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von chestnut am 21.04.2017 22:09


Hallo Pal

Inzwischen hast du meine Frage ja selbst beantwortet. Beim Nachlesen meines Textes war das tatsächlich nicht so klar herausgekommen. Du schreibst:

...beim Selbsthaß geht es mE auch nicht um den selbstzerstörerischen Masochismus dieser Welt, (der vom Teufel kommt), sondern um ein gesundes "hassen" aller Eigenwilligkeit, des eigenen Geistes. -

wobei ich nicht wirklich verstehe, was du mit "eigener Geist" meinst.

Denn wenn uns z.B. etwas gelingt, dürfen wir uns doch auch auf die Schultern klopfen, Stolz, dass wir etwas geschafft haben und uns etwas gelungen ist. Dies bedeutet für mich eben auch "liebe dich selbst".

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Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von chestnut am 21.04.2017 11:38

Wenn ich den letzten Beitrag von Kowalski lese und seine Unterscheidung zwischen "Selbstliebe" im Sinn von Eitelkeit und Selbstannahme, dann stimme ich dem auch zu.

Ich interpretiere Pals "Selbst-Hass" in einem vorherigen Beitrag - so wie Pal aus dem Zusammenhang seiner bisherigen Texte im Forum zu verstehen meine - auch in diese Richtung. Gerne wüsste ich noch, ob Pal meine Interpretation seines Textes auch so versteht.


Erhöhe dich nicht über die Anderen. Respektiere und liebe die Anderen mindestens so wie dich selbst. (Kowalski)

Wenn ich diesen Satz lese, kommt mir das Wort des Apostels Paulus aus Philipper 2.3+4 in den Sinn:
Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.

Der Bibelvers spricht für sich selbst.

Liebe Grüsse
Chestnut

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Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?

von chestnut am 19.04.2017 10:49


Als ich vorher bei Wikipedia den Begriff nachschlug, wurden tatsächlich verschiedene "Unterbegriffe" angezeigt zu diesem Begriff.

Aber es gibt einen gewissen Grundtenor innerhalb der christlichen Kirchen, was landläufig unter "Allversöhnung" verstanden wird.
In der Regel wird dadurch besagt, dass es keine persönliche Entscheidung braucht, um das Heil in Jesus (Vergebung) zu erlangen. Es würde uns so zur Verfügung stehen wie die Möglichkeit, in einer Bäckerer Brot zu kaufen, wenn wir Hunger haben; vorausgesetzt natürlich, dass wir das Geld dafür haben.


Bei der Recherche im Internet bin ich auf folgendes Zitat gestossen. Es stammt aus dem Buch "Profetie und Erfüllung" von Ernst Panzer:

"Nach meiner Erkenntnis beruht die Lehre von der Allversöhnung auf einem fundamentalen Denkfehler.
Gewiß will Gott, daß allen Menschen geholfen werde und daß sie alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Gewiß hat Jesus durch sein Leiden und Sterben das Heil für alle erworben. Aber es bleibt dabei, daß jeder einzelne Mensch sich dieses Heil in völlig freier Willensentschließung aneignen muß. Er kann und darf hierzu nicht etwa gezwungen werden; denn eine erzwungene Liebe wäre ja keine wirkliche Liebe. Gott ist wohl allmächtig, aber in diesem Punkt würde jeder Zwang und jede Gewaltanwendung dem Wesen Gottes völlig widersprechen..."

Damit wird wohl klar, um was für eine Art Lehre es sich bei der "Allversöhnung" handelt.

Liebe Grüsse
Chestnut

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Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus

von chestnut am 19.04.2017 10:13

Kowalski in Bezug auf Bibellesen:
Deswegen wird dein Glaube und deine Beziehung zu Christus aber nicht unbedingt besser!!


Es kommt auch draufan, wie man die Bibel liest. Man kann sie lesen wie eine Zeitung. In der Regel beeinflusst das nicht unseren Charakter, ob wir sie heute gelesen haben oder nicht.

Die Bibel ist eine andere Art Buch:
Sie deckt uns auf, was Gott von uns möchte, wer wir vor ihm sind, und was er uns zeigen und geben möchte
Wer die biblischen Texte auf sich wirken lässt, ihnen Raum gewährt und sie nicht nur liest wie eine Zeitung, der kann nicht einfach nur so weiterleben wie bisher. Es hat Einfluss auf unser Denken, auf unser Tun.

Deshalb bin ich mit dem Satz von Kowalski nicht nur einverstanden. Natürlich stimmt er, wenn Gottes Wort keinen Einfluss auf unser Leben haben darf.
Wenn aber ja, dann geht es uns "ans Lebendige", dann können wir nicht nur über-lesen, dann appeliert Gottes Wort an unser Gewissen, dann stellt es Fragen in Bezug auf unsere Beziehung zu Jesus, dann ruft es uns auf zur Hinkehr zu Gott und bewirkt, dass unsere Beziehung und unser Glaube zu Jesus besser werden.

Besser heisst dann: Ich anerkenne, dass Gott grösser, mächtiger, und vieles andere mehr ist, als ich es ohne diese Lektüre wusste. Es heisst, ich anerkenne, dass ich diesem Gott nur in Ehrfurcht begegnen kann. Es heisst, dass ich nicht nur ein Rädchen im Weltall bin, sondern dass ich eine lebendige Beziehung zu ihn haben darf, dass er mich liebt und ich diese Liebe erwidern darf.
Es heisst dann auch: Ich sehe ein, dass ich Hilfe von ihm brauche: Vergebung, denn in seinen Augen habe ich so wie ich bin, keine Möglichkeit vor ihm zu bestehen. Er verdammt mich nicht einfach, sondern in seiner Liebe zu uns Menschen vergibt er uns auch, wenn wir ihn darum bitten.

Doch, durch das Lesen der Bibel mit offenen Augen und offenem Herzen darf unsere Beziehung zu Jesus anders, besser, vertiefter, persönlicher werden.

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Re: Müssen Christen den Zehnten geben

von chestnut am 19.04.2017 09:55

Die 10 Gebote sind eine Art "Grundeinheit", die Gott dem Volk Israel durch Mose am Sianai gegeben hat. Dazu kamen ja noch viele weitere Gebote, Reinheitsgebote, Opfergebote usw.

Die Reinheitsgebote sind/waren u.a. auch Hygienegebote, die vor Krankheiten schützten.

Die Opfergebote und das Zelt, wo sie dargebracht wurden, haben auch symbolischen Charakter auf Jesus hin. Deshalb hat Jesus das Gesetz Mose "erfüllt", oder anders ausgedrückt, durch seinen Tod und Auferstehung ersetzt (Neuer Bund).

Jesus setzt die 10 Gebote nicht ausser Kraft, sie sind quasi die Basis eines guten Zusammenlebens eines Volkes. Deshalb haben sie auch einen bedeutenden Stellenwert.
Ich habe zum Wort "du sollst" einmal gelesen, dass es auch mit "du wirst" übersetzt werden könnte. Das Erfüllen der Gebote ist also eine natürliche Folge der Nachfolge im Glauben, eine dazugehörende Konsequenz. Das erste Gebot heisst: Du sollst Gott deinen Herrn lieben von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und mit allem was in dir ist. Das Einhalten dieser nachfolgenden Gebote ist also auch ein Liebeszeichen für den Bund, den Gott mit dem Volk geschlossen hat.

Beim Gebot des 10. (im Alten Testament wörtlich so genannt), handelt es sich um das "religiöse Leben". Die Priester erhielten keinen Lohn für ihren Dienst. Er diente dazu, dass die Priester und Leviten und Sänger, die teilweise ihren Dienst vollzeitlich taten, davon leben konnten.
Jesus hat diesen 10. nicht einfach ausser Kraft gesetzt. Er sagte: "Gebt dem Kaiser was dem Kaiser gehört und Gott, was Gott gehört".

Was ich damit sagen möchte:
Es hat noch eine Art höheren Stellenwert, es betrifft nicht nur das Zusammenleben untereinander, sondern speziell das religiöse Leben. Für mich ist das Geben des 10. nicht nur ein Akt der Verpflichtung (Gebot) als Frau, die Jesus lieb hat, sondern es ist auch ein Zeichen der Liebe an ihn, es ist auch ein Zeichen der Dankbarkeit für den geistlichen Dienst, den andere für mich tun: Ich darf kostenlos in den Gottesdienst gehen (Kollekte ist freiwillig), wo ich von Jesus gestärkt werden darf; ich darf das Gebäude betreten ohne Eintritt zu bezahlen; ich darf Seelsorge in Anspruch nehmen wenn ich das möchte, ebenfalls ohne dafür einen Geldbetrag bezahlen zu müssen. Natürlich erwarte ich dabei auch, dass das Geld sinnvoll verwendet und dass transparent damit umgegangen wird.
Einen Betrag meines Gehalts für das Reich Gottes zu geben, hat also auch mit Dankbarkeit Gott gegenüber zu tun, denn vieles, das ich einfach so "benutze" (Gottesdienstbesuch und vieles mehr, das sich in und durch eine Gemeinde abspielt), könnte nicht durchgeführt werden, wenn es nur auf Basis von Freiwilligenarbeit ohne Bezahlung der Mitarbeitenden geschehen würde.

Liebe Grüsse
Chestnut

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Re: Abmeldung aus dieser Community

von chestnut am 16.04.2017 19:15

Dann alles Gute und Gottes Segen dir!

Danke, dass du dich hier abmeldest und nicht einfach nur spurlos verschwindest. Du warst doch lange Zeit bei uns, anfänglich auch im Chat.


Liebe Grüsse
Chestnut

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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 15.04.2017 23:58

Das hier ist ein Ankündigungs-Bereich für den CHAT, aber er wird hier angekündigt.

Deshalb ist dieses Thema hier auch kein Diskussions-Thread, sondern einfach nur eine Ankündigung, was am Sonntag im Hauskreis des Chats das Thema sein wird.

Liebe Grüse
Chestnut

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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 15.04.2017 23:17



Da sprachen die Engel zu ihnen:
Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.
Lukas 24.5


Über diese Frage wollen wir uns im Hauskreis morgen Abend Gedanken machen.
Manchmal suchen wir "Totes", weil wir es für wichtig erachten.
Manchmal suchen wir am verkehrten Ort.
Tröstlich an dieser Geschichte ist, dass der Engel den Frauen den Hinweis gibt, selbst haben sie es ja nicht gemerkt.

Ostersonntag, 16. April, 20.30 im Raum Hauskreis-miteinander



Cosima und Chestnut freuen sich auf den Austausch mit euch

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