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chestnut
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Re: der Zauberer Simon aus Samaria - Apg 8, 4-26

von chestnut am 24.06.2017 14:12

Ich möchte in diese Geschichte noch einen anderen Aspekt legen: Dabei geht es mir nicht um die eigentliche Schuld des Simon, ich nimm sie nur als Gedankenanstoss:

Simon war Zauberer, das war sein "Beruf". Was das bedeutet hatte, können wir nicht nachvollziehen, denn es gibt keine konkreten Hinweise in der Bibel. Vielleicht - und das ist jetzt wirklich Interpretation - ist es etwas vergleichbar mit einem "Medizinmann" in Afrika oder "Schamanen" in irgend einer Kultur: Also einerseits Hokus-Pokus, aber auch Macht, auch dämonische.

Dieser Simon bekehrt sich nun. Es steht nirgends, dass seine Bekehrung nicht echt ist.
Aber seine Haltung hatte sich noch nicht verändert: Er will immer noch "Macht" oder "Mittelpunkt sein" durch das, was er tun will. Und sicher wollte er auch durch diese neue "Gabe der Apostel" Geld verdienen, wie er es bestimmt auch vorher mit seiner Zauberei gemacht hat.


Mich bewegt in dieser Geschichte eigentlich noch etwas ganz anderes:
Die Apostel legten den Gläubigen die Hände auf. Was dann geschah oder was dadurch geschah, steht nicht in der Bibel. Aber offensichtlich ist etwas geschehen, das den ehemaligen Zauberer fasziniert hat.

Ich denke nicht, dass dass das Gebet mit Hände auflegen der Apostel einfach nur ein Akt war. Er muss etwas ausgelöst haben, was diesen Zauberer fasziniert hat und ihn dazu gebracht hat, nach dieser "Gabe" zu fragen.

Es steht immer wieder in der Apostelgeschichte, dass durch die Hände der Apostel Wunder und Zeichen geschehen sind. Dabei waren bestimmt auch Krankenheilungen und andere Dinge, die ausser-gewöhnlich waren.
Irgend etwas muss diesen Zauberer ja fasziniert haben, dass er dies wollte. Was genau sagt die Schrift nicht.

Aber mich bewegt in der Geschichte eben die Frage:
Was löst die Kraft des Heiigen Geistes denn aus, dass ein Mensch, mit einem völlig anderen Hintergrund, davon so "fasziniert" ist?

Oder vielleicht auch noch anders gefragt, als Frage an uns alle:
Was verändert der Heilige Geist in unseren Leben, so dass die Kraft Gottes in uns sichtbar wird?

Chestnut

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Re: Single Raum 74...

von chestnut am 24.06.2017 13:54

Hallo Steve

Nun verstehe ich nicht ganz, was du hier mit deinem Artikel sagen möchtest:

Möchtest du nach einer "sie" fragen oder suchen?
Dies ist keine Single-Suchplattform, davon gibt es einige, auch solche von Christen für Christen

Oder möchtest du einen Austausch über das Single-Leben?
Das wäre ja etwas ganz anderes. Dafür wären aber ein paar Impulse, über was du genau austauschen möchtest, sinnvoll.

Liebe Grüsse
Chestnut
(auch eine Single, die aber single bleiben möchte - also bitte keine Kontaktanfragen)

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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 18.06.2017 08:47

Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
Psalm 121.2


Himmel und Erde gemacht: darüber musste ich grad nachdenken, welches Werk! keine Kleinigkeit!
Dieser Gott bietet Hilfe, will unsere Hilfe sein.

Über diesen Vers wollen wir heute abend im Hauskreis nachdenken.

20.30 Raum Hauskreis-miteinander

Herzliche Eninadung an die Hauskreisteilnehmer.

Cosima und Chestnut

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Re: der Zauberer Simon aus Samaria - Apg 8, 4-26

von chestnut am 15.06.2017 23:49

Interessant ist, dass Papst Paul Johannes der Zweite sogar erlaubte, ein Papst, der sein Amt käuflich erwerben wird, rechtskräftig das Amt ausführen darf.

Worte können ja auch jemandem in den Mund gelegt werden. Ich kann mir das schlecht vorstellen, denn dafür müsste ja das Kirchenrecht geändert werden, woran sich die kath. Kirche ja sehr schwer tut.
Es passt auch nicht zu allem, was ich bisher zur Lebensgeschichte über diesen Papst gehört und gelesen habe, und es ist einiges.

Aber das ist ja auch nicht das Thema hier.


Das Evangelium und auch die Geistesgaben sind nicht käuflich. Das würde der Gnade widersprechen.

Das war das Problem von Simon. Er hat nicht begriffen, dass Gnade nichts kostet und auch nicht, dass es im Reich Gottes nicht um den Menschen geht, der Geistesgaben hat oder "tut", sondern dass diese dazu dienen, dass Jesus und seine Macht offenbar wird. Sie sind Zeichen der Macht Gottes. Gott steht dabei im Mittelpunkt und nicht der Mensch, sonst stimmt etwas nicht.

Gruss
Chestnut



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Re: Gott ist (auch) Böse

von chestnut am 15.06.2017 09:32

Hallo Randree

Gott handelt nicht aus blinder Wut, da gebe ich dir recht. Auch dass er das Böse hassen muss. Da gebe ich dir Recht.
Aber Gott bleibt ja auch nicht dabei, seine Vergebung und Gnade ist grösser, wenn sich jemand zu ihm wendet uns ihn um Vergebung bittet.

Das ist ja das, was uns Menschen auch noch leben lässt, sonst hätte wohl keiner mehr eine echte Chance bei ihm.

Liebe Grüsse
Chestnut

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von chestnut am 14.06.2017 10:50

an Pal


Mir ging es bei meinem Beitrag vor allem um die SICHTWEISE.
Das Paradebeispiel ist das halbvolle oder das halbleere Glas.


Im Kontext - mal bewusst übertrieben:

  • Wer nur das "halbleere" Glas der Fülle von Jesus sieht, der sieht ausschliesslich seinen Mangel und das was ihm in seiner Beziehung zu Jesus noch fehlt. Das kann im Extremfall zu Depression führen: Ich armer Christ, ich schaffe es nie im Leben, Jesus auch nur einwenig ähnlich zu werden
  • Wer nur das halbvolle Glas sieht, der sieht nur die Verheissungen und die Fülle, und er sieht seinen Stand als unvollkommenen Menschen nicht.

Trotzdem, mit der Sicht des halbvollen Glases lässt sich das Leben allgemein, und ebenfalls in Bezug als Christ und dem, was Jesus uns gibt und noch mehr geben will (Leben, Fülle), bedeutend besser leben.

Denn er IST das Leben, und er verheisst uns die Fülle.
Wenn wir die Fülle vor uns sehen, sehen wir aber auch wer wir sind beugen uns vor ihm (was du sterben nennst, oder einfach auch Demut genannt), und bleiben nicht in diesem "sterben" stehen.

Liebe Grüsse
Chestnut

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von chestnut am 13.06.2017 19:15

An Pal:

Die andere Möglichkeit ist, das Leben soooo schmackhaft zu machen, dass alles andere daneben verblasst. Dann ist der ständige Hinweis auf dieses "Sterben" gar nicht mehr nötig, denn das andere hat soviel Anziehungskraft, dass das "Sterben" eigentlich gar nicht mehr erwähnt werden muss, weil das Erstrebenswerte, das Leben, sooo viel mehr Wert hat, dass alles andere daneben "inklusiv" ist, und keine so starke separate Erwähnung mehr bracht.

Liebe Grüsse
Chestnut

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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 04.06.2017 00:14


Lasst euch vom Herrn Kraft geben, lasst euch stärken durch seine gewaltige Macht! Epheser 6,10 (neue Genfer Übersetzung)


Wir haben Pfingsten, das Wochenende der Ausgiessung des Heiligen Geistes an die ersten Nachfolger Jesu.
Pfingsten ist mit Kraft aus der Höhe verbunden.

Dieser Vers ist zwar nicht direkt mit dem Pfingtereignis in Verbindung, aber er spricht davon, dass dies eben nicht etwas einmaliges war, sondern dass wir diese Kraft immer wieder neu erleben dürfen.

Im Hauskreis wollen wir austauschen, wie wir zu dieser Kraft kommen, was sie für Auswirkungen hat und wie sie unser Leben verändern kann.

Sonntag 4. Juni, 20.30 Raum Hauskreis-miteinander

Wir freuen uns auf den Austausch
Cosima und Chestnut

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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von chestnut am 26.05.2017 09:56

Hallo, die jüdischen Frauen dachten also sie sind Christen, vermutlich nach Konfirmation. Was ein Unfug. Pausenclown


Wie Burgen schrieb, sprach Jesus dieses Gleichnis vor seinem Tod, als Jude zu Juden.
Wenn wir von Gut- und Bösmenschen sprechen, dann denek ich eher, dass dieses Gleichnis dazu nicht geeignet ist:

Die Gleichnisse des Himmelreichs beginnen mit: Das Reich Gottes ist vergleichbar mit.. (dann folgt der Vergleich)

Der Bräutigam ist Jesus.
Er kam, erstmals um sein Volk zurück zu Gott zu führen. Gott und die Liebe, Gottes Grösse und Macht, seine Wahrheit usw. sollte wieder im Vordergrund stehen und nicht nur vordergründige Religionsausführung, wie sie die Pharisäer und Schriftgelehrten lehrten. Dies bezeugte Jesus durch Worte und Taten (Wunder).

Es gab nun Menschen, die waren bereit für diese Offenbarung des Reiches Gottes: Jesu Jünger und die, die Jesu Worte ernstnahmen.
Es gab auch die andern, die eben warteten ohne Erwartung und den Messias ablehnten: Diejenigen des Volkes, die Jesus und seine göttliche Sendung konsequent ablehnten.

Die ersten vergleicht Jesus mit den klugen Jungfrauen, die zweiten mit den törichten.


Nach meinem Verständnis hat dies nun absolut nichts mit Gut- oder Bösmensch zu tun in dem Sinne, wie das in diesem Thema diskutiert wird.

Liebe Grüsse
Chestnut

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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 21.05.2017 09:01

Deine Gnade reicht soweit der Himmel ist, und deine Treue, soweit die Wolken gehen.
Psalm 108.5

Was Himmel und Wolken sind, wissen wir, das Ausmass des Himmels wissen wir nicht, den Weg der Wolken kennen wir auch nicht.
Das Wort Himmel ist, was die Grösse betrifft, mit "Undendlichkeit" gleichzusetzen.

Und wie ist es mit Gnade?
Wissen wir was das ist?
Kennen wir sie?
Und ist sie auch unendlich wie der Himmel?

Darüber wollen wir uns heute abend im Hauskreis Gedanken machen.

20.30 im Raum Hauskreis-Miteinander

Cosima und Chestnut freuen sich auf den Austausch

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