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Beroeer

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Re: Jesus verstehen

von Beroeer am 23.01.2017 12:30

Hallo zusammen,

- Greg schrieb:
Es geht nicht um beliebige ich bin Aussagen. Es geht um Joh. 8:58
Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich.

Du wirst wahrscheinlich argumentieren, das Jesus seinen zuhörern nicht gesagt hat "ich bin Gott".
Doch, das hat er. In dem er hier sagt ich bin (und es ist egal, da es in dieser übersetzung bin ich heisst),
ist es dem damaligen zuhörer klar, des er behauptet der Ewige zu sein.
Deswegen auch der spontane versuch zu steinigen im anschluss.
Das was Jesu Zuhörer annahmen muss nicht gleichbedeutend sein,

mit dem was er meinte oder tat. Jesus wurde auch beschuldigt,
den Sabbat zu brechen oder ein Gotteslästerer zu sein,
was auch nicht zutreffend war.
Nur die bloße Behauptung/Annahme macht diese nicht zu einer Tatsache.

Es wird verschiedentlich behauptet, Jesus beziehe sich in Joh 8:58 auf 2.Mose 3:14.
Dort erklärt DER Gott über sich "Ich bin der ich bin" (wobei moderne Übersetzungen,
wie die Luther 2017 "Ich werde sein, der ich sein werde" übersetzen.
Das lenkt die Aufmerksamkeit nicht einfach auf die Selbstexistenz Gottes,
sondern darauf was der Kontext vorgibt: Also auf das was DER Gott erst
noch sein würde: Derjenige, der sein Versprechen wahr machen
und sein Volk aus ägyptischer Sklaverei befreien würde.)

 

Burgen
Jesus ICH Bin Ist im Zusammenhang zu lesen....
Was liest man denn im unmittelbaren Kontext?

 

Die Frage der Juden, auf die Jesus antwortete, hatte mit
seinem Alter zu tun, nicht mit seiner Identität.
57 "Was?", fragten die Juden befremdet.
"Du bist noch nicht einmal fünfzig Jahre alt
und willst Abraham gesehen haben?"

- Greg
Jesus erklärt das er größer als Abraham ist.
Jesus brachte schlicht zum Ausdruck, dass er älter,
nicht größer als Abraham sei.

Deshalb übersetzen andere folgerichtig
„Ehe es einen Abraham gab, war ich schon da!" (Friedrich Pfäfflin,
Das Neue Testament, revidierte Ausgabe 1965).

HfA
"war ich da"

Neues Leben
58 Jesus antwortete: »Ich versichere euch: Ich war schon da,
bevor Abraham auch nur geboren wurde!

Neue Evangelistische
58 "Ja, ich versichere euch", sagte Jesus, "ich war schon da,
bevor Abraham überhaupt geboren wurde."


Doch auch, was seine vormenschliche Existenz anbelangt,
so hatte selbst diese einen Anfang:

Offenbarung 3:14
14 Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe:
Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge,
der Anfang der Schöpfung Gottes
Luther

Er ist der Ursprung von allem, was Gott geschaffen hat.
Hfa

LG

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Beroeer

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Re: Jesus verstehen

von Beroeer am 19.01.2017 13:02

Hallo zusammen,
jetzt wird das aber ein wenig schwierig für mich, jedenfalls was die Menge
Eurer Texte/Fragen anbelangt. Zu dem was Lila, Henoch und geli schrieben
möchte ich schon auch noch antworten.
Seid also bitte geduldig mit mir

 

Zuvor aber noch ganz kurz:

Pavle Lieber Beroeer,
Wer ist für dich Jesus?
Ja, ich glaube an die präexistenz Jesu. Nach meinem Verständnis ist

Jesus die zweithöchste Person im Universum, über die ganze Schöpfung
also auch über alle Engel von Gott gesetzt, der mächtigste Gott,
nach seinem Vater, aber nicht DER Gott.

So gesehen glaube ich das, was ich lt. Bibel glauben soll:
Johannes 20:
31 Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt,
dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes,

 

 

Pavle (Wer übringens, diese Vater-Sohn-Beziehung mit der uns bekannten vergleicht,
der hat nichts verstanden.)
Ich würde sagen, er hat es anders verstanden.
Jesus hat in seinen Gleichnissen und Wortbildern immer Dinge genommen
die dem einfachen Volk bereits bekannt waren und nicht komplett
umgekehrt gedacht werden mussten um verstanden zu werden.
Siehe z.B. die Bergpredigt.

 

 

Pavle  es ist doch unstrittig, dass sich Jesus aud Erden, dem Vater untergeordnet hat
So wie hier z.B.
Gemäß Johannes 20:17
Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

Und wenn das nach seiner Himmelfahrt noch genauso war?

1.Kor. 11:3 3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass
Christus das Haupt eines jeden Mannes ist;
der Mann aber ist das Haupt der Frau;
Gott aber ist das Haupt Christi.

1. Pet. 1:3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus:

Was sagt Jesus selbst?
Offenbarung 3:12 Sendschreiben - Jesus spricht:
12 Wer siegt, den werde ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen
und er wird immer darin bleiben. Und ich werde auf ihn den Namen meines Gottes
schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem,
das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott,
und ich werde auf ihn auch meinen neuen Namen schreiben.

Selbst nach der Himmelfahrt Jesu spricht die Bibel also wiederholt davon,
daß der Vater „der Gott" Jesu Christi ist.
Nirgends in der Bibel heißt es vom Vater, daß er den Sohn
als „meinen Gott" bezeichnete.


Wie gesagt, ich bemühe mich, Schritt für Schritt auf Eure bereits gebrachten
Texte/Argumente einzugehen. Denn in diesen steht ja tatsächlich teilweise
wortwörtlich dass Jesus Gott ist. Das stimmt schon. Dafür gibt es Erklärungen.
Nur denke ich, dass es aber auch Texte gibt, wie obige, die eindeutig
"Rangunterschiede" erkennen lassen.

Und es würde mich natürlich auch interessieren, wie diese
und meine bereits gebrachten Texte/Argumente von Euch gesehen werden.

Z.B.

Markus 13:32
Warum kennt der Sohn Tag und Stunde des Endgerichts nicht
sondern allein der Vater?

Matth 4:10 / 6:10
Wenn man nach Jesu Worten Gott allein Anbeten solle,
dann stellt sich die Frage, wieso er selbst zu Gott
betete?


LG Beroeer

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.01.2017 13:02.

Beroeer

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Re: Jesus verstehen

von Beroeer am 16.01.2017 13:49

Hallo Geli,

- geli
wie erklärst Du aber die Tatsache, dass Jesus Sünden vergeben hat?
Sünden vergeben - das kann nur Gott.

 
mal auf die Schnelle:
Jesu Macht war/ist umfassend.
Aber, es gilt immer zu beachten, woher er sie hatte:
Johannes 5
21Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig,
so macht auch der Sohn lebendig, welche er will.
22 Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben,
26 Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben,
das Leben zu haben in sich selber;
27 und er hat ihm Vollmacht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.
28 Wundert euch darüber nicht. Es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind,
seine Stimme hören werden,
30 Ich kann nichts von mir aus tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht;
denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.

 

Jesu Machtbefugnisse kamen samt und sonders von seinem Vater:
- Die Macht Gericht zu halten und
- Die Macht Tote aufzuerwecken, ihnen Leben zu geben
Das schließt die Macht Sünden zu vergeben mit ein,

denn,

Vergebung der Sünden ist ja die Voraussetzung für den „Freispruch" vor Gericht und
Tilgung der Sündenschuld ist die Voraussetzung für Auferstehung/ Leben
denn Sünde ist ja die Ursache des Todes

Auf die anderen Texte komme ich noch.

LG
Beroeer

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Beroeer

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Re: Jesus verstehen

von Beroeer am 16.01.2017 08:19

Hallo Ihr Lieben,

 

Bibelübersetzungen enthalten tatsächlich "Fehler" sonst würden
sie nicht von Zeit zu Zeit gem. neuen Funden oder zwecks besserer
Verständlichkeit geändert werden. Das seht ihr sicher auch so.

Das sind meist nur Feinheiten und man kann bestimmt davon ausgehen,
dass Gott dazu in der Lage ist, die Wahrheit seines Wortes zu bewahren,
weshalb zur rechten Zeit, die richtigen Korrekturen gemacht werden.

Es gibt allerdings tatsächlich einen krassen Fall:
Das sog. Comma Johanneum.
In manchen älteren Bibeln noch zu finden, z.B. bestimmte Ausgaben
der Allioli, alte Luther: In neueren nur in der Schlachter 2000!
Diese Worte wurden in 1.Johannes 5:7 eingeschoben:
„Denn drei sind, die Zeugnis geben im Himmel:
der Vater, das Wort, und der heilige Geist;
und diese drei sind e i n s. ".......


Die größeren Schwierigkeiten entstehen aber
mM nach, wenn man den Kontext zu wenig beachtet.

von Henoch
Hätte Jesus sich Gott nennen lassen und sich anbeten lasssen,
ohne wirklich Gott zu sein, wäre das eine entsetzliche Sünde gewesen.

Wie könnte man diese Vorstellung denn angesichts dessen, was Jesus
selbst, über das Gebet - an wen es gerichtet sein muss und wen er selbst
anbetete - in Einklang bringen?

Als Jesus versucht wurde den Teufel anzubeten, sagte er da zum Teufel:
"Nein, nein umgekehrt wird ein Schuh draus - ich bin Dein Gott und
mich sollst Du anbeten?"
Jesus sagte lt. Matth. 4:10
10 .....: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5. Mose 6,13):
»Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.«

Etwas später dann lehrte Jesus über das Gebet:und es ist davon auszugehen,
dass das Thomas "live" hörte
Matth 6:10
9 Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! .....

Und zu wem betete Jesus schließlich selbst?
Johannes 17:1,2
1 Solches redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach
Vater, die Stunde ist gekommen: Verherrliche deinen Sohn,
auf dass der Sohn dich verherrliche;
2 so wie du ihm Macht gegeben hast über alle Menschen,
auf dass er ihnen alles gebe,
was du ihm gegeben hast: das ewige Leben.

Jesus nimmt die überragende Schlüsselposition ein bei all dem
was der Vater vorhat, doch diese wurde ihm verliehen.

Im erweiterten Kontext gesehen, könnte es sich folglich genauso gut um
einen verwunderten Ausruf des Thomas gehandelt haben,
durch den er mächtige Stellung seines Herrn, die eines
Gottes bezeugte.


von Henoch
Dafür ließ er sich kreuzigen, denn das war seine Anklage, dass er sich Gott gleich macht.


Hatte sich Jesus wirklich Gott gleich gemacht, oder lautete
der Vorwurf einfach so?
Jesus wurde auch vorgeworfen ein Gotteslästerer zu sein.
War er deswegen ein Gotteslästerer?

Hat er nicht immer wieder die größere Position des Vaters hervorgehoben?
Johannes 14:28
Ihr habt gehört, dass ich euch gesagt habe:
Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Hättet ihr mich lieb,
so würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe;
denn der Vater ist größer als ich.



von Henoch
(der Sohn von Gott ist Gott, wie auch der Sohn eines Menschen ein Mensch ist
und der Sohn eines Hundes ein Hund).


Ist das nicht ein wenig verkürzt?
Wäre dann nicht JEDER Sohn Gottes Gott - es gibt ja viele Söhne Gottes?
Hiob 38:7 als die Morgensterne miteinander jauchzten und alle Gottessöhne jubelten?

Folglich lässt sich mit dieser Überlegung vielleicht stützen, dass
Jesus EIN Gott ist - im Sinne von Mächtiger, denn das ist die Bedeutung von Gott
aber dass er DER (höchste) Gott sei, das hat er niemals vertreten:
Lt. Joh. 17:3 betrachtete Jesus nicht sich als den allein wahren oder einzigen Gott.

Daran hat sich nach Jesu Himmelfahrt nichts geändert:
1.Korinther 8:5,6
5 Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel
oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt,
6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind
und wir zu ihm, und einen Herrn, Jesus Christus,
durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

Ja, der allein wahre Gott ist der Quell des Lebens aus oder von ihm kommt alles
Psalm 36:
10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens....
und er bestimmte Durch wen es kommt.
Man beachte bitte den Unterschied zwischen von und durch.

Völlig in Übereinstimmung damit ist, ist das Bild von Vater
und Sohn, das in der Bibel gebraucht wird um uns eine Vorstellung
über Gottes "Familie" zu geben.
 

Um Gleichheit zu veranschaulichen, würde man vielleicht
eher an Geschwister oder Zwillinge denken.
Die Unterschiedlichkeit, die "Rangunterschiede" treten durch
Vater und Sohn bestens hervor:
Der Vater ist älter als der Sohn. Der Vater bringt den Sohn hervor.
Der Sohn lernt vom Vater usw und nicht umgekehrt.

Kompliziert wird das mM nach nur, wenn man diese
einfache Logik verlässt.

So peu à peu schreib ich auch noch zu Euren bereits angeführten Texten was.
z.B. zu
Philliper 2
1.Johannes 5:20
und auch noch Johannes 1:1

Liebe Grüße
Beroeer

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Beroeer

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Re: Jesus verstehen

von Beroeer am 12.01.2017 12:24

Liebe sisterofjesus,
Ich verstehe es so, wie Du.


Zu diesem und so einigen anderen Themen findet man in der Schrift
oft Etliches, was das jeweilige Verständnis rechtfertigt UND
gleichzeitig auch oft manches, was dem widerspricht.
 

Mit letzteren Texten geht jeder anders um.
Der eine ignoriert sie völlig, der andere "begräbt" sie unter
einem "Berg" von Texten, die seine Ansicht belegen,
obwohl die fraglichen Stellen weiter nach einer Antwort "schreien".
Wieder ein anderer definiert sie als "(noch) nicht zu verstehen".

Da aber nun "die ganze Schrift" von Gott ist, sollten alle Aussagen,
zur jeweiligen Thematik, stimmig und einigermaßen
vernünftig erklärbar sein.
Also, ich frage mich immer:
Habe ich dafür eine Erklärung?
Ist diese schriftgemäß oder an den Haaren herbeigezogen.

Den Kontext mit einzubeziehen ist - denke ich - die beste
Methode, zu verstehen wie was gemeint ist, so wie
Du das z.B. in Bezug auf das "Eins sein" von Jesus und
Gott getan hast.

Wie könnte man dann jetzt z.B. den Ausspruch des Thomas,
den Lila zitierte, erklären? (Auf die anderen Texte gehe ich auf
Wunsch auch ein):
 

Ja, und Jesus widersprach auch nicht seinen Jünger, Thomas, sondern bestätigt sein Zeugnis!
Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände,
und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig,
sondern gläubig! 28 Thomas antwortete und sprach zu ihm:
Mein Herr und mein Gott! 29 Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas,
so glaubst du; selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Joh 20,27-29

 
Wie ich ein paar Beiträge weiter vorn schon erwähnte, kann der Titel Gott
auf ganz viele angewandt sein, ohne dass damit zwangsläufig gemeint
sein muss, jene wären DER Gott.

 

Mächtige Menschen wurden ja schon als Götter bezeichnet.
Aufschlußreich ist hier Psalm 86
Dort rechnet Gott mit Göttern ab!

Erwähnt habe ich auch Mose, der sich weigerte zu Pharao zu gehen.
Gott musste ihn ganz schön überzeugen.
Schließlich stellte er ihm Aaron zur Seite, der reden konnte.
Aber Moses war der Führer, er war mit mehr Machtbefugnis
ausgestattet als Aaron, Moses war mächtiger, deshalb sagte
Gott zu Moses
2. Mose 4:
16 und er (Aaron) wird für dich zum Volk reden.
Er wird für dich der Mund sein und du wirst für ihn Gott sein.

Wenn also Thomas Jesus als seinen Gott bezeichnete,
könnte dies auch wegen der Einzigartigkeit der Stellung Jesu als
Gesandter des Vaters sein. Und als solcher war er ja
mit beträchtlicher Macht ausgestattet (Mächtiger = Gott),
weit mehr Macht als Thomas bisher angenommen hatte.
Bei dieser Gelegenheit wurde ihm das klar.
Und wenn er die "Göttlichkeit" Jesu bisher anzweiifelte,
so würde er das jetzt nicht mehr tun.

(wobei diese Macht von seinem Vater verliehen wurde
wie Johannes 5 vielfach zeigt oder auch in Markus 13:32
deutlich wird: Tag und Stunde des Endgerichts kennt
niemand auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht,

sondern allein der Vater.

Also, meinten Thomas und Jesus wirklich DEN
allmächtigen, einzigen Gott?

Tauchen dann nicht weitere schwerwiegende Fragen auf:

Warum nennt nennt Jesus in Johannes 17:3 seinen Vater
den "allein wahren" Gott, im Unterschied zu ihm als "Ausgesandten"?
Wieviele "allein wahre" Götter gibt es?
Da Johannes 17 ein Gebet Jesu zu seinem Vater ist,
stellt sich überdies die Frage, zu wem er da betete?


Auf alle Fälle resümierte Johannes seine Erlebnisse mit Jesus so:
„Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt,
daß Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes"
Joh. 20:31,

LG
Beroeer

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Beroeer

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Re: Jesus verstehen

von Beroeer am 10.01.2017 12:12




Hallo Burgen

Burgen
Hallo Beröer,
Da sind wir alle Lernende, die wir die Schrift, das Wort Gottes an uns, verstehen wollen.
Burgen

Da stimme ich Dir gern zu.
Es ist wohl der "christliche missionarische Eifer" der einen (ungewollt)
als Belehrenden erscheinen lässt.

 

Burgen
Und ja, so eine neue evangelistische Bibelübersetzung impliziert auch das Verständnis des/der Bearbeiter der Schrift.
Das trifft natürlich auf jeden Bibelübersetzer zu.

Denkst Du, meine Aussagen seien nur mit einer bestimmten
Bibelübersetzung haltbar?

Liebe Grüße
Beroeer

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Beroeer

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Re: Jesus verstehen

von Beroeer am 10.01.2017 12:10

Liebe Lila,

Schwer verständlich? Ich denke nicht.
Wenn ich bitten darf, solche belehrende Bemerkungen zu meiden,
ich bin nicht deine Schüler... Lila

Glaub mir, ich wollte nicht, dass das so bei Dir ankommt.
Diejenigen hier, die einen festen Standpunkt vertreten, so wie ich
und auch Du wirken auf denjenigen der den jeweils gegenteiligen
Standpunkt vertritt vielleicht manchmal belehrend.

 

Ganz bestimmt will ich hier niemand angreifen.
In der Sache "streiten" ja, aber respektvoll.
Ich hoffe, mein Ton hat das bisher so widergespiegelt

Liebe Grüße
Beroeer

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Beroeer

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Re: Jesus verstehen

von Beroeer am 10.01.2017 07:25

von Lila am 06.01.2017 23:59 Lieber xXblueOceanXx,
Oder hat Got gesagt irgendwann, ich werde in Gestalt von einem Menschen
als Jesus zu den Menschen kommen. Den viele sagen Jesus ist Got.

Ja, das hat Gott gesagt: Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben;
und die Herrschaft kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn:
Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst. Jes 9,6 LG Lila


Welcher Gott hat das denn gesagt, und welcher Gott genau sollte das Kind sein?
Wer hat diesen Sohn "gegeben" und "Herrschaftsgewalt"
auf seine Schultern gelegt?

Der Titel "Gott" birgt offensichtlich Irritationen in sich...

Selbst der Teufel wird als Gott bezeichnet-
Sogar Mose wurde von Gott als Gott bezeichnet...

Daher mal etwas genauer hingeschaut:
Jesaja 1 1 Dies ist die Offenbarung, die Jesaja .... empfangen hat,
2 ...... Hört, was Jahwe euch sagt! .....

Also, Jesaja übermittelte das was Jahwe sagte.

Was sagte denn Jahwe, gleich zwei Kapitel weiter, über die Kraftquelle
dieses Kindes und darüber, wie sich das Kind selbst im Verhältnis
zu seiner Kraftquelle sehen würde?
Jes 11:2,3
2 Auf ihm wird ruhen der Geist Jahwes, / der Geist der Weisheit und des Verstands, /
der Geist des Rates und der Kraft, / der Erkenntnis und der Ehrfurcht vor Jahwe.
3 Jahwe zu fürchten ist ihm eine Lust. ........

Handelte es sich bei diesem Kind um Gott, den Höchsten,
wen hätte es dann zu fürchten?

Was sagte denn der Engel zu Maria über diese Kind und seine Identität?
Lukas 1
32 Er wird große Autorität haben und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott wird ihn die Königsherrschaft seines Stammvaters David
weiterführen lassen.
35 "Der Heilige Geist wird über dich kommen", erwiderte der Engel,
"die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird das Kind,
das du zur Welt bringst, heilig sein und Sohn Gottes genannt werden.

Was sagte diese Kind, als es erwachsen war,
Wie sah Jesus sich selbst im Verhältnis zum höchsten Gott?
Johannes 17:3
3 Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott,
zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

Auch der Begriff Ewigvater ist verschiedentlich auslegbar.
Ziehen wir mal nur diesen Bericht in Betracht:
Als Lazarus gestorben war, sagte Jesus zu Martha:
Johannes 11
25 Da sagte Jesus: "Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
26 Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben.
Glaubst du das?"

Menschen, wie Lazarus und Martha könnten durch ihren Glauben
in Jesus einmal ewig leben. Insofern könnte Jesus ihr Ewigvater sein.
Warum aber konnte Jesus die "lebendig, machen welche er will",
wie er das in Johannes 5:21 über sich sagte?

 

Johannes 5:26
26 Denn wie der Vater aus sich selbst heraus Leben hat,
hat auch der Sohn Leben aus sich selbst heraus,
weil der Vater es ihm gegeben hat.

Diese hervorragende Stellung, "Ewigvater" zu sein wurde ihm gegeben,
genauso wie ihm die Herrschaft gegeben wurde.

Schwer verständlich? Ich denke nicht.

Ist mal sehr interessant das ganze Kapitel Johannes 5 zu lesen
und darauf zu achten wie oft klar und deutlich herausgestellt wird,
woher Jesus seine Macht hatte, in welchem Verhältnis er zu dem stand,
zu dem er auch betete.

LG Beroeer

 

 

Texte: Neue Evangelistische Übersetzung

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Beroeer

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Re: Konnte Jesus sündigen?

von Beroeer am 10.12.2016 19:01

Hallo Majolika

Majolika Hallo! Was heißt: sündigen, Sünde? Sünde heißt: Das Ziel verfehlen.
Das ist die genaue Bedeutung der Verbform von "Sünde"
in der hebr. bzw. griechischen Sprache - also keine Phrase.

In der Praxis hat Sünde dann natürlich dramatische Auswirkungen.
Aber das siehst Du sicher auch so.

Liebe Grüße
Berooer

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Beroeer

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Re: Konnte Jesus sündigen?

von Beroeer am 09.12.2016 08:16

Spannende Entwicklung des Themas muss ich sagen.

Ich geh jetzt noch einen Schritt weiter.

Das Thema lautet ja:  Konnte Jesus sündigen?

Die andere spannende Frage lautet doch auch:


Hätte Adam vollständig treu sein können....?



Liebe Grüße
Berooer

Antworten
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