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Bithya85

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Re: Single Raum 74...

von Bithya85 am 24.06.2017 14:41

Ich hab bei Single-Foren und so auch immer die Befürchtung, dass es Baggereien und so gibt. Nervt dann immer latent, finde ich.
Auch Single, aber glückliche Single, also ich möchte keinem Hoffnungen machen.

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Re: Gott spüren

von Bithya85 am 11.06.2017 08:10

Kleiner Nachtrag, Lighty: Höre grade den aktuellen Hossa-Talk, der passt teilweise wie die Faust aufs Auge, wenn du reinhören willst: Von denen, die zwischen den Stühlen stehen

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Re: Gott spüren

von Bithya85 am 10.06.2017 19:21

Hallo du
Mal so, mal so. Es gibt Zeiten, in denen ich mich Gott sehr nah fühle, und es gibt Zeiten, in denen ich mich eher fern fühle. Aber ich weiß auch, dass das nichts heißen muss. Oft ist es grade so, dass in den Zeiten, in denen Gott mir scheinbar am fernsten ist, er mir in Wahrheit besonders nahe ist. Klingt paradox, ich weiß. Aber es ist ja nun einmal so, dass wir Gott nicht fassen können und wir verfügen nicht über ihn. Nach seiner Auferstehung hat Jesus zu Maria aus Magdala gesagt "Halte mich nicht fest", und ich denke, das trifft es in etwa. Wenn wir krampfhaft versuchen, Gott zu spüren, ihn festzuhalten, dann werden wir vielleicht etwas spüren, aber ob es Gott ist, ist ne andere Frage. (Muss aber trotzdem nichts Gefährliches sein, nur vielleicht anders.)
Außerdem: Jesus betet selbst am Kreuz "Mein Gott, warum hast du mich verlassen?" und er war doch selbst Gott. Die gespürte Gottverlassenheit muss also kein Zeichen von tatsächlicher Gottverlassenheit sein, denn in ihr sind wir einer Erfahrung sehr nah, die Jesus am Kreuz gemacht hat. Wir sind so - so seltsam es klingt - vielleicht näher an Jesus als wir meinen.
Und: die Nähe Gottes liegt nicht in unserem Fühlen. Sondern in seinem Versprechen, bei uns zu sein. Wir sind nicht auf das Gefühl angewiesen, dass wir Gott spüren, sondern auf seine Gnade. Und die ist verlässlich, weil Gott verlässlich ist.
Damit will ich nicht sagen, dass es schlecht wäre, Gott zu spüren. Ich glaube, dass das ein sehr schöner Zugang ist, und sehr ermutigend und stärkend. Ich kenne ihn selbst und genieße ihn sehr. Aber ich bin mir auch bewusst, dass ich nicht darüber verfüge. Denn wenn ich das versuchen würde, würde ich Gott instrumentalisieren und zu meinem "Diener" machen. Und ich würde dann den Glauben kompensatorisch leben, als eine Möglichkeit, vor einer unbequemen Wirklichkeit zu fliehen. Das wäre doch ein sehr armer Glaube.
Wenn ich Gottes Nähe wirklich mal spürbar brauche (kommt ja auch vor, klar), dann bitte ich ihn einfach darum. Oft erfüllt er mir diese Bitte. Oder ich spüre nach, was es ist, das mich grade quält, so dass ich seine Nähe brauche. Und das sage ich ihm dann, wie einem Freund. Als würde er direkt neber mir sitzen. Und manchmal kommt dann tatsächlich was zurück, das so überraschend und wahr ist, dass ich denke, das kann nur von ihm sein.
Aber wie gesagt, ich habe es nicht in der Hand und das ist auch gut so
Gottes Segen dir.

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Re: Wie vergebe ich Personen?

von Bithya85 am 21.04.2017 15:33

Ich glaube, dass man unterscheiden muss zwischen vergeben und versöhnen.
Vergeben ist eine Sache zwischen dir und Gott, oder einfach nur für dich. Je nachdem, wie deine Einstellung ist. Vergeben bedeutet, dass du etwas loslässt, es steckt ja auch das Wort "geben" drin. Wenn du etwas vergibst, hast du für dich soweit damit abgeschlossen, dass du nicht mehr ununterbrochen daran denkst, es als einen Teil deiner Geschichte wahrnimmst und weiter gehen kannst, in die Zukunft blicken kannst, ohne dass das, was war, dich immer wieder antriggert.
Versöhnen ist zwischen dir und der anderen Person, die dich verletzt hat. Es ist die Wiederherstellung oder Reparatur der Beziehung, ich glaube, das ist je nach Vergehen durch ein klärendes Gespräch möglich, oder auch durch mehrere Gespräche, vielleicht auch mit einem neutralen Dritten.
Leider wird das oft verwechselt.
Beides ist gut und ich glaube auch, dass Gott beides grundsätzlich will, aber ich glaube nicht, dass beides in jeder Situation möglich ist und erst recht nicht sofort. Es braucht Zeit, manchmal sehr viel Zeit.
Ich wünsche den Betroffenen da echt ganz viel Geduld mit sich selbst. Wenn man Druck macht, kommt eben nur das raus, was bei uns raus kommt, wenn wir drücken.
Gottes Segen!

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Re: Hilfe zum Übersetzen?

von Bithya85 am 20.04.2017 18:31

Ich bin jetzt auch nicht das größte Sprachentalent, aber ein wenig englisch kann ich schon. Käme auf einen Versuch an... warum kopierst du es nicht hier rein, mehrere Leute können sicher besser übersetzen.

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Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?

von Bithya85 am 19.04.2017 16:35

Hallo angel,
ich seh das ähnlich wie du, dass viele die Allversöhnung als etwas Gefährliches sehen, ich selber es aber gar nicht als etwas Schädliches sehe, im Gegenteil.
Wobei man sagen muss, dass das voraussetzt, dass es tatsächlich KEINE Notwendigkeit für eine einmalige, persönliche Entscheidung, Lebensübergabe, wie man es auch immer sagen will, gibt. Aber ich muss ehrlich sagen, so kenne ich Gott nicht und das ist auch nicht mein Verständnis von der Bibel. Andere mögen es anders sehen, wahrscheinlich kann man sowohl das eine als auch das andere biblisch begründen.
Aber ich glaube, die Abwehr gegen Allversöhnung hat ganz viel mit Angst zu tun, einen Fehler zu machen, vielleicht zu lasch, zu nachsichtig zu sein und dadurch Leute in die Hölle zu schicken. (Also Hölle im Sinne von ewiger Folter.) Und der Angst, selber lau zu werden und dann von Gott ausgespuckt zu werden. Angst vor Gott letztlich.
Du merkst, ich habe Schwierigkeiten mit dem Gedanken, dass nur in den Himmel kommen kann, wer zu Lebzeiten ein Übergabegebet gesprochen hat. Das wäre mir zu exklusiv. 1. findet sich in der Bibel kein Übergabegebet, dieses Denken ist vielleicht 200 Jahre alt, 2. gibt es sowohl geografisch als auch historisch nur eine ganz kleine Minderheit, die überhaupt die Möglichkeit haben/hatten, von so einem Gebet zu erfahren oder es zu beten. (Längst nicht alls christlichen Denominationen machen das.) 3. würde uns das zu einer göttlichen Elite machen, aber Gott hat sich in der Bibel immer gerade um die gekümmert, die eben NICHT zu einer Elite gehören. 4. hat Jesus viel mehr über Armut und Reichtum, über Machtmissbrauch unter Gläubigen, über Liebe zu einander geredet als über die formale Zustimmung bestimmter Dogmen. Wenn es ihm tatsächlich so wichtig wäre, hätte er mehr darüber gesagt.
Ich weiß, das sind alles keine Gegenbeweise, und erst recht keine Beweise für die Allversöhnung, aber ich glaube, um Beweise geht es auch gar nicht, die können wir eh nicht bringen. Für mich sind es Argumente und Momente, denen ich nachspüre und woraus ich Schlussfolgerungen ziehe für meinen persönlichen Glauben. Ich habe gar kein Problem mit Übergabegebeten, hab ja auch welche gesprochen. Und auch schon angeleitet. Aber ein Problem habe ich dann, wenn man sagt, das sei die einzige Möglichkeit, zu Gott zu kommen.

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Re: Was du da suchst, gibt es nicht (mehr)

von Bithya85 am 08.04.2017 16:26

Hallo Daniel, ich finde es interessant, was du schreibst. Auch, wenn ich nicht in allem deiner Meinung bin, was ja auch nicht schlimm ist, denn du bist sicher auch nicht mit mir immer einer Meinung :-D Ich hoffe, wir als Christen werden irgendwann lernen, uns gegenseitig stehen zu lassen und unsere Angst zu besiegen, die wir vor Andersdenkenden haben. Ich will es auf jeden Fall üben. Und hoffe, andere machen mit.

Was dein Interesse an den jüdischen Wurzeln angeht: Ich finde, Worthaus hat da ein paar sehr interessante Vorträge, vor Allem Siggi Zimmer. Zu Beispiel hier:
Sabbat-Vortrag Prüft alles und behaltet das Gute

Schönen Sabbat dann, ist doch heute, oder?

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Re: Mathäus 8,5-10 und Mathäus 15,21,27

von Bithya85 am 02.04.2017 18:04

Ehrlich gesagt habe ich mit der zweiten Stelle auch echt Probleme, ich denke da, die arme Frau! Hat erstens ein krankes Kind und als sie Hilfe sucht, bei Jesus(!) wird sie auch noch beleidigt. Hey, Jesus, was sollte das denn? Ermutigt mich nicht grade, bei ihm Hilfe zu suchen.

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Re: Wassertaufe - ein neues Ritual?

von Bithya85 am 01.04.2017 17:43

hi
Soweit ich weiß gab/gibt es im Judentum viele Waschungen, so wie auch in anderen Religionen. Das Neue an unserer Taufe ist, dass der Täufling passiv ist, also er wird getauft und wäscht sich nicht selbst. Das ist für religiöse Waschungen eher ungewöhnlich, weil normalerweise würde man sich selbst untertauchen oder besprenkeln.

Oder gehe ich falsch in der Annahme, dass auch schon im AT die Sündenbereuung und die Bitte bei Gott um Vergebung nicht primär durch dieses Ritual geschah, sondern wie wir es heute kennen im offenen Gebet zum Vater?

Nö, ich denke genauso, auch wenn sie wahrscheinlich nicht den Begriff Vater verwendet haben, der ist im AT ziemlich selten. (Andere sehen es vielleicht anders, aber ich denke, Gott ändert sich doch nicht.)

Liebe Grüße

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.04.2017 17:44.

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Re: Wäre Jesus 1000 mal in Bethlehem geboren...

von Bithya85 am 01.04.2017 17:38

Meinst du die Situation beim Abendmahl? Ich glaube, damit meinte er seinen Tod. Bzw. das, was dahinter steckt.

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