Adventskalender 2016

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Andreas

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Re: Adventskalender 2016

von Andreas am 20.12.2016 01:17

(aus Rosas Tagebuch Teil IV)

JA zum Leben

Eines Tages, als Otto sich immer mehr mit seinem Glauben beschäftigte, fragte er mich: „Wie kann so ein Leben mit Gott gelingen?" Begeistert antwortete ich ihm:
Gott hat die Welt geschaffen und alles Leben. Deshalb kann unser Leben nur gelingen, wenn wir JA zum Leben sagen. Das JA zum Leben beinhaltet auch das JA zur Liebe, weil ohne Liebe kein lebenswertes Leben möglich ist. JA zum Leben bedeutet aber auch JA zur Wahrheit, denn wenn ich mir selbst nicht meine Schwächen und Stärken eingestehe, dann mogle ich mich am wirklichen Leben vorbei. Weil Gott das Leben, die Liebe und die Wahrheit ist, ist das JA dazu ein dreifaches JA zu Gott. Früher war es üblich, dass wenn eine junge Frau ein Kind erwartet hat und keinen Mann hatte, sie von den Eltern verstoßen wurde. Gerade da, wo sie die Eltern am meisten gebraucht hätte wurde sie fort gejagt. Wie unvorstellbar grausam: Das brutale NEIN zum Leben. Aber ist unser Gottesbild nicht oft genauso?
Schauen wir uns die Folgen des JA bzw. NEIN zum Leben in der Bibel an: Der ältere Bruder 'des verlorenen Sohnes' tut alles getreu so, wie der Vater es ihm aufgetragen hat. Nur keinen Fehler machen, damit der Vater nicht zürnt. Wozu führt das? Er hat keinen Mut sich auf die Gefahren des Lebens einzulassen. Er hat sich nie getraut seinem Vater die Wahrheit zu sagen, dass er gerne mal ein Ziegenböcklein hätte um mit seinen Freunden ein Fest zu feiern. In dieser Beziehung, die von Angst geprägt ist, kann keine Liebe wachsen. Ähnlich erging es den Pharisäern. Um ja nichts falsch zu machen, trauen sie sich nicht einmal dem schwer Verwundeten, der von den Räubern überfallen wurde, zu helfen. Sie verNEINen lieber das Leben. Gott könnte sie ja verstoßen, wenn sie sich nicht an alle Vorschriften halten. Das wäre der Verlust des ewigen Lebens. Also eine berechtigte Angst. Aber so können sie Gott nie als den liebenden Gott erfahren. (Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren. Lk 9:24 a)
Im Gegensatz dazu der jüngere Sohn. Er hat genauso Probleme mit seinem Vater, wie sein älterer Bruder und kann die Liebe des Vaters nicht erkennen (vielleicht weil in der Geschichte die Mutter fehlt), aber er gesteht es sich ein und zieht die Konsequenzen daraus. Er verlässt den Vater und jagt hinter der Liebe (Gott ist die Liebe) her. Er verirrt sich auf diesem Weg total, aber im größten Elend, weiß er wo er sich hinwenden kann – zu seinem Vater. Und plötzlich schenkt ihn dieser, wonach er sich immer so schrecklich gesehnt hat: Die totale bedingungslose Liebe. Ebenso ergeht es Maria Magdalena: Sie jagt hinter der Liebe her und tritt sie dabei mit Füßen (und damit auch Gott), aber auch sie weiß letztendlich wohin sie sich wenden kann und wirft sich Jesus zu Füßen und bekommt dadurch die wirkliche Liebe geschenkt, nach der sie sich so sehr gesehnt hat. Zwei Menschen, die JA zum Leben sagen, mit all seinen Gefahren, JA zur Liebe indem sie ihr nachjagen. Die schließlich aber auch JA zur Wahrheit sagen, indem sie sich eingestehen, dass sie den falschen Weg gegangen sind, die nicht zu stolz sind, um umzukehren und so die wirkliche Liebe (Gott) kennen lernen. (Wer aber sein Leben um meinetwillen verliert [weil er sich auf der Jagd nach mir, der Liebe, verirrt hat], der wird es retten. Lk 9:24 b).
So sind das JA zum Leben, zur Liebe und zur Wahrheit der einzige Weg für ein Leben in Fülle, das uns der Herr versprochen hat.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Vom Licht zum Frieden

von Andreas am 20.12.2016 22:52

21) Führung

Wenn alles nach Gottes Willen geschieht, ist dann meine Entscheidung, egal wie sie ausfällt, Sein Wille? So würde Er mich auf all meinen Wegen führen – durch Dick und Dünn.
Menschen haben gute Erfahrungen mit Gottes Führung gemacht:
Ps 18,20 Er führte mich hinaus ins Weite, er befreite mich, denn er hatte an mir Gefallen.
Ps 18,33 Gott hat mich mit Kraft umgürtet, er führte mich auf einen Weg ohne Hindernis.
Ps 23,2 Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Ps 68,21 Gott ist ein Gott, der uns Rettung bringt, Gott, der Herr, führt uns heraus aus dem Tod.
Ps 78,72 Er sorgte als Hirt für sie mit lauterem Herzen und führte sie mit klugen Händen.
-
Deshalb sollen auch wir uns vom Vater führen lassen, uns ganz Seiner Führung anvertrauen:
Joh 6,44 Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Re: Adventskalender 2016

von Andreas am 20.12.2016 23:04

Ganz allein für mich

Es war einmal ein kleines Mädchen, das hat­te nur gro­ße, ach soo große Geschwister. Bei ihren rauen Spie­len konn­te es nicht mit­ma­chen und sie konnte ih­nen, mit ih­ren klei­nen Bein­chen, nicht schnell ge­nug nach­ren­nen. So war das kleine Mäd­chen zwar ge­sund, aber oft sehr einsam und sehr traurig. Sein Mutter nahm es manchmal in die Ar­me, was sie mit den äl­teren Geschwistern nicht mehr tat, aber das wa­ren nur kur­ze Au­genblicke.
Manchmal saß sie mit den Gro­ßen zu­sam­men, wenn diese er­zähl­ten, was sie den Tag über erlebt hat­ten, aber ob­wohl das schön war, konn­te sie sich nicht da­r­über freuen. Im Gegenteil: Des­to auf­re­gen­der die Er­lebnisse waren, des­to mehr ver­stei­nerte sich das Herz der Kleinen, be­son­ders jetzt, wo sie von der wun­derbaren, ge­schlossenen Blume, in ei­nem frem­den Gar­ten, erzählten, den sie jeden Tag be­such­ten, um die geöffnete Blume eines Tages in ih­rer ganzen Pracht zu be­wundern. Das klei­ne Mädchen kannte aus den Er­zäh­lun­gen in­zwischen genau den Weg zur Blume und wie diese aussah, aber sie selbst war noch nie wei­ter als zum Gartenzaun ge­kom­men, wenn die Eltern nicht dabei wa­ren.
Mit der Zeit wurden die großen Kinder un­ge­dul­dig: Die Blu­me kann­ten sie schon in je­der Einzelheit und jeder Be­such war ei­ne Ent­täuschung, weil sie im­mer noch ge­schlos­sen war. So ver­gaßen sie eines Ta­ges, ü­ber ein span­nendes Spiel, die Blume zu be­su­chen. Das war die Ge­legenheit für das klei­ne Mäd­chen: Es wollte zu der Blu­me ge­hen, um sie ein­mal mit ei­ge­nen Augen zu se­hen. Aber dann woll­te sie sich rächen für die vie­len ein­sa­men Stun­den und die Blume ver­nichten, damit sich nie wie­der jemand an ihr erfreuen könne.
Schnell rannte sie bis zum Gartenzaun. Da fiel ihr ein, dass sie gleichmäßig gehen müs­se, weil sie sonst den wei­ten Weg nie schaf­fen würde. Bald war sie auf der an­de­ren Seite des Zauns, nahe dem Feldweg, der ihr so groß erschien. Hier war über­haupt al­les so groß, so dass sie sich noch kleiner vor­kam als gewöhnlich.
Als sie schon ein gutes Stück zurückgelegt hat­te, das ihr un­vor­stellbar lang vorkam, ver­ließen sie die Kräfte und sie wollte sich ein­fach hinsetzen und nie wieder auf­stehen. Ir­gend­je­mand würde sie schon finden. Aber so würde sie die wun­der­ba­re Blume nie zu Ge­sicht be­kom­men und das wollte sie auf kei­nen Fall, obwohl sie tief in ihrem Herzen glaub­te, dass sich die Blume nie vor einem mensch­lichen Gesicht öffnen würde. Al­so schlepp­te sich das kleine Mädchen weiter.
Als sie glaubte wirklich keinen Schritt mehr ge­hen zu kön­nen, er­kannte sie den Garten und sah in weiter Ent­fer­nung ganz all­ein und einsam auf der riesigen Wiese die Blu­me, für die sie so viel ausgehalten hatte. Sie war viel schöner, als sie sich das vor­gestellt hat­te und mit je­dem Schritt den sie näher kam nahm ihre Freude zu. Schließ­lich hatte sie den richtigen Ab­stand und sie glaub­te ih­ren Augen nicht trauen zu können: Die Blu­me öff­nete sich ganz, ganz langsam. Aber schließlich stand sie in ihrer vollen Pracht vor ihr: Unbeschreiblich schön. Lan­ge bewunderte das kleine Mädchen die Blu­me bis es vor Erschöpfung einschlief.
Plötz­lich wachte es auf, denn es hörte das Ge­trampel sei­ner gro­ßen Geschwister, die es über­all suchten. Vor un­gläubigen Stau­nen starr­ten diese auf die Blume. Ganz auf­ge­regt begann die Kleine zu erzählen und en­de­te dann: "Die Blume ist ganz all­ein für mich auf­ge­gan­gen." Da lachten die Ge­schwis­ter aus vol­lem Hals; aber nicht böse. Die Freude ihrer kleinen Schwes­ter hatte sie an­gesteckt. Doch schon bald begann es zu däm­mern und sie mussten nach Hause ge­hen.
Auf die aufgeregte Erzählung und die Be­haup­tung: "Die Blu­me ist ganz allein für mich aufgegangen", meinten die Er­wach­se­nen nur: "Gott hat die Zeit bestimmt an der die Blu­me ihre gan­ze Pracht entfaltet und Du warst nur zu­fäl­lig da." Aber das klei­ne Mäd­chen meinte: "Gott hat mich genau zu dieser Zeit dort­hin geschickt, damit die Blu­me ganz allein für mich auf­ge­hen konnte." Da lä­chel­ten die Erwachsenen, aber keiner wi­der­sprach ihr.

(Bin ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort, damit ich erkennen kann wie der Morgenstern, Jesus Christus, in meinem Herzen aufgeht?)

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Vom Licht zum Frieden

von Andreas am 21.12.2016 22:35

22) Ausdauer

Wenn wir uns auf den Willen Gottes einlassen und uns Seiner Führung anvertrauen, dann ist es wichtig, dass wir durchhalten und uns durch nichts abschrecken lassen:
Hebr 10,36 Was ihr braucht, ist Ausdauer, damit ihr den Willen Gottes erfüllen könnt und so das verheißene Gut erlangt.
Jak 1,4 Die Ausdauer aber soll zu einem vollendeten Werk führen; denn so werdet ihr vollendet und untadelig sein, es wird euch nichts mehr fehlen.
Hebr 6,15 So erlangte Abraham durch seine Ausdauer das Verheißene.
-
Diese Ausdauer muss geübt werden:
Jak 1,3 Ihr wisst, dass die Prüfung eures Glaubens Ausdauer bewirkt.
- Hilft mir dieses Wissen, die Prüfungen meines Lebens, ohne Murren anzunehmen?
- -
Ausdauer ist erst mal ein Geschenk, dann muss ich sie verwirklichen und dann kann sie Frucht bringen:
Kol 1,11 Er gebe euch in der Macht seiner Herrlichkeit viel Kraft, damit ihr in allem Geduld und Ausdauer habt.
2Tim 3,10 Du aber bist mir gefolgt in der Lehre, im Leben und Streben, im Glauben, in der Langmut, der Liebe und der Ausdauer.
Lk 8,15 Auf guten Boden ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort mit gutem und aufrichtigem Herzen hören, daran festhalten und durch ihre Ausdauer Frucht bringen.

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Re: Adventskalender 2016

von Andreas am 21.12.2016 22:38

Gottessuche

Die Gottessuche dauert, ein ganzes Leben lang.
Doch hab ich's nie bedauert, dass ich damit begann.
Du bist nicht fern zu finden, nein, Du bist mir ganz nah.
Will ich mich an Dich binden, bist Du in mir schon da.

Du bist in meinem Herzen, ganz tief in mir versenkt.
Du leuch'st wie tausend Kerzen, hast Dich an mich verschenkt
Und komme ich zur Stille, werd ich ganz ruhig und froh.
Ich spür des Lebens Fülle; gewinne sie nur so.

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Vom Licht zum Frieden

von Andreas am 22.12.2016 23:06

23) Gedanken

Aber die Ausdauer darf uns nicht dazu verführen, dass wir stur weiter rennen, ohne nachzudenken. Manchmal müssen wir kreativ sein. Die neuen Gedanken kann uns Gott eingeben, aber wenn wir zu faul sind selbst nachzudenken, dann werden wir sie nicht wahrnehmen.
- Erkenne ich meine bösen Gedanken?
Mt 9,4 Jesus wusste, was sie dachten, und sagte: Warum habt ihr so böse Gedanken im Herzen?
-
- Mache ich mir viele (unnötige) Sorgen?
Mt 16,7 Sie aber machten sich Gedanken und sagten zueinander: Wir haben kein Brot mitgenommen.
- -
- Richte ich meine Gedanken ganz auf Gott aus?
Lk 10,27 Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.
- - -
Wir brauchen Frieden um recht zu denken:
Phil 4,7 Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren.
- Ist ein tiefer innerer Friede in mir?

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Re: Adventskalender 2016

von Andreas am 22.12.2016 23:11

Gute Gedanken

Eine Schar von Kindern marschierte mit kräftigen Schritten auf der Adventsstraße. Schließlich wurden sie müde. Da sahen sie eine Hütte und klopften an. Nach einem freundlichen: „Herein!" öffneten sie die Tür. Sie sahen einen alten weißhaarigen Mann vor dem Herd stehen, auf dem ein riesiger Kessel mit Kakao stand. Er lud die Kinder ein Platz zu nehmen und jeder bekam davon, eine große Tasse voll. Der alte Mann stellte ihnen viele Fragen:
„Wohin des Weges?" „Nach Weihnachten, natürlich." „Weshalb wollt ihr nach Weihnachten?" „Weil es da so tolle Geschenke gibt." „Was bekommt ihr den alles geschenkt." Da folgte eine lange Aufzählung von Teddybär bis zum modernsten Computer. Der Alte schien enttäuscht.
„Was feiert ihr denn an Weihnachten?" „Den Geburtstag von Jesus." „Aber müsste nicht Er dann die Geschenke bekommen?" „So einem kleinen Kind kann man doch nichts schenken." „Seine Eltern haben ihm ALLES geschenkt, sonst könnte es ja nicht leben." „Wir sind doch nicht seine Eltern." „Aber er hat 33 Jahre für euch gelebt. Da hatte er doch sicherlich Geburtstagswünsche." „Kann ja sein. Aber das ist doch schon so lange her. Woher sollen wir wissen, was er sich gewünscht hat?"
„Seinen größten Wunsch wurde aufgeschrieben und er ist uns bis heute überliefert." Neugierig starrten ihn die Kinder an. Er nahm eine Bibel, schlug sie auf und las ihnen vor:
Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. (Kol 3,14)
Nachdenklich saßen die Kinder da. Nach einer Weile verkündete ein mutiger Junge.
„Lieber Jesus, ich schenke Dir, dass ich, bis Weihnachten, meine kleine Schwester nicht mehr ärgere." Daraufhin meldete sich ein Mädchen: „Lieber Jesus, ich schenke Dir, dass ich bis Weihnachten, wenn mein Bruder wieder mal traurig ist und weint, ihn umarme und tröste. Noch jemand: „Lieber Jesus, ich schenke Dir, dass ich bis Weihnachten, meiner Mutter immer wieder mal helfe, wenn sie überarbeitet ist."
Und dann noch: „Lieber Jesus, ich schenke Dir, dass ich bis Weihnachten, meinem traurigen Nachbarn immer ein aufmunterndes Lächeln schenke, wenn ich ihm begegne."
Mit der Zeit fiel allen Kindern ein, was sie Jesus zu seinem Geburtstag schenken wollten. Da war der alte Herr ganz glücklich und meinte: „Ihr seid auf einem guten Weg."

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Vom Licht zum Frieden

von Andreas am 24.12.2016 09:01

24) Friede

Die schönsten Gedanken, sind Gedanken des Friedens. Weihnachten lädt uns ein, Frieden in die Welt zu tragen – himmlischen Frieden. Das Kind in der Krippe schenkt ihn uns:
Joh 14,27 Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
-
- Habe ich Glauben, so dass ich in Frieden durchs Leben gehen kann?
Lk 8,48 Da sagte er zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden!
- -
- Will ich ein echtes Kind Gottes werden?
Mt 5,9 Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne [und Töchter] Gottes genannt werden.
- - -
- Lasse ich mich bewusst von Gott, von Gott des Friedens, begleiten?
Röm 15,33 Der Gott des Friedens sei mit euch allen! Amen.

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Re: Adventskalender 2016

von Andreas am 24.12.2016 09:07

Das Weihnachtsgeheimnis

Frisch gestärkt an Körper und Geist, zog die fröhliche Schar weiter bis es Abend wurde. Da sahen sie ein kleines Gasthaus, öffneten die Tür und traten ein. Hier saß ein muntere Frau, mit einem bandagierten Fuß. „Gut dass ihr da seid." begrüßte sie die Kinder. „Ihr müsst mir helfen: Die Zimmer müssen geputzt werden, die Betten frisch überzogen und das Essen muss auch noch jemand machen." Die Größeren organisierten sofort alles und schon ging es los. Manche stürzten sich mit Begeisterung in die Arbeit, andere waren sehr zögerlich, aber am Schluss waren die Zimmer sauber, die Betten frisch bezogen und ein gutes Essen stand auf dem Tisch.
Als sich die ganze Schar gemütlich, beim Essen von der vielen Arbeit, ausruhte, lobte die Frau sie ganz begeistert.
Zum Dank dafür, dass ihr so fleißig ward und mich nicht im Stich gelassen habt, will ich euch das Geheimnis von Weihnachten verraten. Gespannt lauschte die erschöpfte Schar: „Es gibt viele Menschen, die Weihnachten feiern, obwohl sie keine Christen sind und nicht an Jesus glauben." „Warum?" fragte ein kleines Mädchen ganz verwundert. „Weil Weihnachten die Sehnsucht aller Menschen ist, sich gegenseitig die Hand zu geben, um in Frieden miteinander zu leben.
Verherrlicht ist Gott in der Höhe
 und auf Erden ist Friede bei den Menschen
seiner Gnade. (Lk 2,14)
Das sangen damals die Engel, die den Hirten die Ankunft von Jesus verkündigten.
Manche Kinder zogen den Kopf ein: Bei ihnen zu Haus ging es nicht immer so friedlich zu und oft war eine tüchtige Rauferei, mit einem der Geschwister, ja auch was ganz Tolles. Aber sie hatten schon verstanden, dass das nur Spaß sein sollte und nicht dazu führen, dass man auf den anderen wütend war und sich möglicherweise sogar noch rächen wollte.
Vorsichtig fragte ein kleiner Junge: „Kann man es denn lernen, in Frieden miteinander zu leben?" „Ihr seid doch gerade dabei." lachte die Frau. „Wieso?" meinte der Kleine ganz belämmert. „Ganz einfach. Denkt doch mal daran, was ihr Jesus zu seinem Geburtstag schenken wollt?" „Was hat Friede mit unseren Geschenken zu tun?" mischte sich jetzt ein älteres Mädchen ein. Wieder lächelte die Gastgeberin, ganz tief aus ihrem Herzen heraus: „Wer seine kleine Schwester nicht ärgert, seinen betrübten Bruder tröstet, seiner überarbeiteten Mutter hilft, oder einem traurigen Nachbarn ein aufmunterndes Lächeln schenkt, der kann doch nicht in Streit mit ihnen leben." Die Augen der Fragestellerin strahlten und man sah ihr an, dass ihr ein Licht aufgegangen war: „Das stimmt. Wenn man jemanden liebt, dann will man auch mit ihm in Frieden leben. Dann ist man nicht gleichgültig ihm gegenüber, sondern sehr achtsam, dass man ihn nicht verletzt oder sonst irgendwie weh tut."
Frohen Herzens begaben sich danach alle zur Ruhe.

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Warten auf Gottes Sendung

von Andreas am 24.12.2016 14:47

Ich wünsche Euch allen einen tiefen inneren Frieden und die Ankunft Jesu in Euren Herzen.

 

Warten auf die Bescherung
Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, lege ich mich noch eine Runde aufs Ohr.

Müde bin ich allezeit, deshalb zum Träumen stets bereit.
Einen Rucksack habe mitgenommen: Heute möcht' ich was bekommen.
Ich sitze, in der Wüste, unter einer Linde. „Ob ich die Wahrheit einmal finde?"
So sinniere ich vor mich hin und auch über des Lebens Sinn.

Plötzlich geht der Himmel auf. Verwundert schau ich hinauf.
Da regnet es plötzlich Himmelsbrot. Wir haben doch keine Hungersnot.
Da schau ich mir die Stücke an, bis ich es erkennen kann:
Auf jedem Brot erkenne ich Gottes Wort, ein ganzer Bibelvers steht dort.

„Die ganze Bibel liegt nun vor Dir. Sammle alles, jetzt und hier."
So spricht eine Stimme, die mir bekannt. Zu der ich großes Vertrauen fand.
„Zu Deinen Brüdern sollst Du sie bringen, dass sie mir Lob und Dank stets singen.
Lass sie meine Worte essen, dass sie mich niemals mehr vergessen.

Sei gescheit und sei nicht dumm: Verkünde das Evangelium.
Auch frohe Botschaft oft genannt. Sie ist bekannt in jedem Land.
So kannst Du ihnen alles geben, was sie brauchen für ihr Leben.
Das ist dann das erste Stück, das sie brauchen, für ihr wahres Glück."

So sammle ich alle Teile ein. Manche sind groß und manche klein.
Für jeden so viel, wie er fassen kann. Hauptsache, die Botschaft kommt überall an.
Wenn sie die Worte recht verstehen, dann können sie auch die Wahrheit sehen.
Nur ein Streben auf Gott zu, schenkt Zufriedenheit und Ruh.

„Höre für heute auf, mit der Träumerei, nur im Leben bist Du frei.
Wenn andre Menschen Dir am Herzen liegen, wirst alle Müdigkeit Du besiegen.
Nun sei all Dein Bestreben und all Dein Sinnen, mit Deiner Aufgabe, recht bald, zu beginnen."

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.12.2016 14:48.
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