Faszination Jesus

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Faszination Jesus

von geli am 11.03.2018 13:41

Cleo: Nun kommt also eine völlig neue Gestalt in die Stadt, sagt zu beruflichen Arbeitern "Komm mit mir mit und lass dein Leben wie es ist so stehen" und sie taten es..? Sie kannten Jesus doch noch garnicht.

Ob sie ihn vorher schon mal gesehen hatten, weiß ich nicht - jedenfalls steht davon nichts in der Bibel.
Vorangegangen war aber schon, dass Johannes in der Wüste aufgetreten war, was wahrscheinlich überall in Israel bekannt war. Und auch Jesus wurde ja von ihm getauft - auch das war sicherlich bekannt. 
Außerdem predigte Jesus schon einige Zeit vorher, indem er sagte: "Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbei gekommen!"

So ein ganz Unbekannter war Jesus also wohl nicht mehr.

Wahrscheinlich gingen aber auch schon länger "Gerüchte" über einen neugeborenen "König" im Lande umher - denn dass der Kindermord des Herodes unbekannt geblieben war, glaube ich nicht. 
"Wo ist der neugeborene König der Juden?" - fragten die Weisen aus dem Morgenland.
Und König Herodes erschrak - und mit ihm ganz Jerusalem.
Und dann ließ er zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes.
    
Also war auch die Geburt des "Königs der Juden" kein Geheimnis - auch die Hirten auf dem Feld "breiteten das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kind gesagt war" - Luk. 2,17.

All diese Dinge waren also wohl bekannt in Israel - ich kann mir gut vorstellen, dass diese Dinge eine gespannte Erwartungshaltung im Volk hervorriefen.

Gott hatte vorher 450 Jahre geschwiegen, dazu war das Land von den Römern besetzt, was für jeden Juden damals sicherlich eine unerträgliche Situation darstellte.

So wartete man sehnlichst darauf, dass der verheißene Retter, der Messias, endlich kommen würde, der dann mit Gottes Kraft und Stärke die feindliche Besatzung hinauswerfen und das Königreich wieder herstellen würde.

Ich denke, diese Mischung aus dem qualvollen Schweigen Gottes, der Not mit der feindlichen römischen Besatzung und die Erwartung, dass Gott endlich den verheißenen Retter schicken würde,  die Dinge, die sie über die Geburt eines Königs der Juden gehört hatten, und auch das, was sie schon über diesen Jesus gehört hatten - diese Mischung machte die Menschen erwartungsvoll und aufmerksam. Und ich kann mir vorstellen, dass auch Mutmassungen über die Person von Jesus im Umlauf waren: "Kann es sein, dass dieser der Messias ist?"

Nun stand also dieser Jesus mit seiner sicherlich besonderen Anziehungskraft persönlich vor ihnen - und sie waren bereit, alles auf eine Karte zu setzen und sich auf ihn einzulassen.

Ich denke, so gibt es auch bei jedem von uns einen besonderen "Vorlauf" - verschiedene Ereignisse im Leben, die dann zusammengenommen bewirken, dass wir uns an einem Punkt dann ganz auf Jesus einlassen und beginnen, ihm nachzufolgen.

LG, geli



    

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Faszination Jesus

von nennmichdu am 11.03.2018 13:01

Hallo,



wie Jesus als Mensch vor 2000 Jahren aussah, würde mich natürlich auch sehr interessieren.

Ausstrahlung und Charisma hatte er wohl bestimmt.

Sein reines äußerliches menschliches Erscheinungsbild könnte dagegen vielleicht gar nicht so viel von der Schar seiner Jünger abgewichen sein. Judas musste ihn ja schon gezielt rauspicken im Garten Gethsemane, damit er überhaupt von den Häschern erkannt wurde.

Und auch Pilatus führte der Volksmenge Jesus mit seiner Dornenkrone vor Augen mit dem Ausspruch:


5 Jesus nun ging hinaus und trug die Dornenkrone und das Purpurgewand. Und er spricht zu ihnen: Siehe, der Mensch!

Sprich - nichts Königliches ist an ihm..... als das man ihn als einen König der Juden ansehen könnte... um ihn kreuzigen zu müssen...

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JeanS

68, Männlich

  Neuling

Beiträge: 97

Re: Faszination Jesus

von JeanS am 11.03.2018 10:32

Meine Faszination für Jesus steigerte sich vom Bewundern für sein unermüdliches, mutiges Einstehen für seine Sicht von "Gott" und dem damit verbundenen göttlichen Wirken, hin zum Erkennen, wie man sich positiv verändert, je mehr man sich mit dem Anwenden Jesus Lehren, Anregungen beschäftigt.

Wie Burgen, erkannte auch ich, dass und auch wie Gott, unser Vater im Himmel mich zu Jesus führte um zu erfahren, was er mit mir vor hatte und auch um mein bis dahin unklares Gottverständnis durch Jesus ins rechte Licht zu rücken.

Auch ich bin überzeugt, dass Jesus ein anziehendes Äusseres hatte. Gott in ihm verlieh ihm sicher auch die entsprechend überzeugende Ausstrahlung. Einige waren ja sehr überrascht, den Sohn eines einfachen Zimmermanns derart weise zu lehren und gar derartige Wunder zu wirken, die bis anhin eher unbekannt waren, nicht einmal Hohepriester waren dazu fähig, was den Zuhörern Jesu wphl zu denken gab.

Mit Jesus Leben und Wirken befasste ich mich, als ich auf einer Geschäftsreise in einem Hotel eine Bibel der Gideons (also Neues Testament mit Psalmen und Sprüchen aus dem Alten Testament) vorfand und mir war ganz feierlich zumute und ich fühlte irgendwie, dass in mir der Wunsch gestärkt wurde, mehr über Jesus von Nazareth's Beweggründe zu erfahren, Gott, den himmlischen Vater, trotz steten Todesdrohungen deswegen seitens seiner Feinde unter dem jüdischen Volk erfahrbar zu machen, zu offenbaren.

Gruss Hans 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Faszination Jesus

von Burgen am 10.03.2018 23:13

Hallo Cleo,



Ja, Jesus Ausstrahlung war sicherlich die eines Königs. Seine Ausstrahlung die eines Herrschers.

Er war völlig mit sich und seinem Vater Gott im reinen und seiner Bestimmung gewiss.



Es stellen sich noch zwei andere Fragen, die eigentlich keine Fragen sind, jedoch so formuliert werden, um Missverständnisse, die auftreten könnten zu vermeiden.



Einmal dies, dass die Zeit damals reif war für Gottes Eingreifen.

Soweit ich mich erinnere, war es so, dass Gott 450 Jahre lang geschwiegen hatte.

Und jetzt, mit Jesus war es so, dass er die Welt mit sich versöhnen wollte.

Und die Menschen, die ja gläubig an Gott waren und jeden Sabbat Gottes Wort hörten,

Bereit waren



Das andere ist, sich als Sünder aus den Heiden sich selbst zu erinnern, woher man selber kommt.

Wie war es, als du, liebe Cleo, zum Glauben an Jesus kamst?



Ich kann mich gut daran erinnern wie es anfing, obwohl Gott schon lange vorher präsent war.

Nur Jesus fehlte noch ...



LG

Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.03.2018 23:15.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Faszination Jesus

von nennmichdu am 10.03.2018 15:01

seine Schafe --- die er vor Grundlegung der Welt dazu bestimmt hat, Gottes Kinder zu sein (zu werden) -- die (er)kennen halt sogleich die Stimme des guten Hirtens....

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Faszination Jesus

von nennmichdu am 10.03.2018 15:00

Tja, gute Frage, warum folgten viele Menschen Jesu sofort nach seinem Aufruf nach und ließen alles andere zurück -


Aber wie ist es denn bei uns - dort wo uns das Wort Gottes erreicht - lebendig wird - wir Gottes Stimme hören  ... und im Nachhinein auch wissen, das Gott uns an diesen Punkt über lange Jahre führen musste, das wir überhaupt soweit kommen konnten, alles für Jesus liegen und stehen zu lassen um ihn nachzufolgen ..---?

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Cleopatra
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Faszination Jesus

von Cleopatra am 10.03.2018 14:55

Matthäus 4, 18 Als nun Jesus am Galiläischen Meer entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, der Petrus genannt wird, und Andreas, seinen Bruder; die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer.
19 Und er sprach zu ihnen: Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen.
20 Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
21 Und als er von dort weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, im Boot mit ihrem Vater Zebedäus, wie sie ihre Netze flickten. Und er rief sie.
22 Sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten ihm nach.

Markus 2, 14 Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach

Es hat auch sein Gutes, wenn man krank ist, dann kommt man mal zum Lesen ;-D

Mir ist schon letztens aufgefallen und heute beim Lesen des Markusevangeliums auch nochmal:

Zu Jesu Zeiten gab es ja viele Wanderprediger. Das war nichts Ungewöhnliches damals.
Auch an den Synagogen wurde gelehrt und gepredigt.

Nun kommt also eine völlig neue Gestalt in die Stadt, sagt zu beruflichen Arbeitern "Komm mit mir mit und lass dein Leben wie es ist so stehen" und sie taten es..?
Sie kannten Jesus doch noch garnicht.

Da muss Jesus wirklich eine heftige Ausstrahung gehabt haben, oder die ersten Jünger hatten schon von Wundern und Heilungen von ihm gehört, sonst wären sie doch nie mit einem fremden Mann mitgegangen, oder..?

Habt ihr euch mal darüber Gedanken gemacht?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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