Heute

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Heute

von Rapp am 20.01.2015 08:59

Ein neuer Tag ist angebrochen. Worauf will ich achten? Auf Schmerzen? Auf den Schnee, der unaufhörlich niederrieselt? Auf so vieles, das ich sicher nicht mehr tun kann?

Ja, heute musste ich schon beim Aufstehen zu Schmerzmitteln greifen, was mir absolut nicht gefällt.

Aber heute ist ein neuer Tag. Den gab es noch nie, es wird ihn auch nie wieder geben: neue Gelegenheiten Menschen mit Gottes Botschaft zu erreichen und das notfalls mit Worten zu tun. Ein neuer Tag, eine einmalige Gelegenheit Gott in meinen Alltag mit zu nehmen, ihm zu sagen was mich freut oder auch traurig macht. Ein Tag mit vielen Möglichkeiten mit meinem himmlischen Vater ein Plauderstündchen zu halten.

Ein neuer Tag! Ich freue mich an Seiner Gnade.

Willy

 

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Heute

von marjo am 20.01.2015 10:20

"Ich weiß, das mein Erlöser lebt!"

Diese Aussage ging mir beim Lesen Deiner Zeilen durch den Kopf.

gruß, marjo 
  

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Heute

von Rapp am 21.01.2015 11:18

...und heute? Ja, heute bin ich mal gründlich verschlafen. Was man Frühstück nennt war wirklich ein Spätstück... Aber ich genieße den Tag. Als ich mit Aisha an der Schule vorbei kam sprach mich ein Junge an: Vor einigen Tage sah ich sie doch ohne Krücken... Lustig, die Kinder beobachten mich sehr genau. Nun, ich erklärte ihm, dass ich auf vier Beinen wirklich sicherer bin. Es ist für mich immer wieder schön, festzustellen, dass unsere Jugendlichen im allgemeinen weit besser sind als ihr Ruf.

Ich freue mich jeden Tag an den Kindern, die mir begegnen. Ich kann für sie beten und freue mich, dass sie Leben in meinen Alltag bringen.

Willy

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Heute

von Rapp am 26.01.2015 15:30

Heute - ja heute schneit es ununterbrochen und es ist recht kalt.

Heute kann ich mich dazu entschließen zu jammern und zu klagen und alles anzuschauen, was mich niederdrückt.

Ich kann es aber mit dem Psalmisten tun: Ich will mich freuen und fröhlich sein. Es bringt wirklich nix, wenn ich mich gehen lasse. Ich will mich freuen, die Freude kommt, wenn ich mich echt freuen will.

Ich schmökerte in einem Buch. Da beschreibt ein Kriegsseelsorger seine Arbeit . Er war aus Vietnam heimgekehrt und betreute seine Soldaten weiter, half ihnen in ein normales Alltagsleben zurück zu finden. Ich erzähle aus der Erinnerung:

Da klagte ihm die Frau eines seiner Kameraden. "Es ist nicht auszuhalten, er trink und pumpt sich mit Drogen voll. Ich kann nicht mehr." "Hast du schon mal dafür gedankt?" "Gedankt dafür, dass er sich so gehen lässt?! Nein, kann ich nicht!" "Ich verstehe, aber versuch dafür zu danken, dass er wieder hier ist. Es kostet dich sicher Überwindung. Aber vesuchs mal, Gott selbst wird den Rest wirken." Wochen später. "Ich habs zuerst ganz mechanisch getan. Dann bekam ich Freude, Gott einfach zu danken. Inzwischen bleibt mein Mann immer öfters zu Hause..." So ging das weiter. Der Seelsorger ermutigte die Frau immer wieder zu danken und langsam aber sicher änderte ihr Mann sein Leben...

Heute musste ich auch ganz "mechanisch" beginnen bis ich wieder richtig freudig danken konnte. Das gibt buchstäblich Luft, das Asthma-pfeifen beim Atmen nimmt ab, die Glieder schmerzen weniger... und die Freude am Herrn wird mächtig auch in meinem nicht mehr ganz einfachen Alltag. Dank und Lobpreis sind aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das bringt Bewegung und ganz viele Überraschungen mit sich. Auch an dunklen, grauen Tagen ist das Leben mit Jesus schön...

Willy

 

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Sina

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 74

Re: Heute

von Sina am 27.01.2015 18:20

Beitrag gelöscht.

1. Johannes 4, 8


Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.01.2015 12:12.

Gregor
Gelöschter Benutzer

Re: Heute

von Gregor am 27.01.2015 22:29

Heute? 
Heute war ein harter Tag mit viel harter Arbeit.
Ein Tag voller Mühe.
Ein Tag, der alle Kräfte forderte.
Am Ende des Tages dann eine wunderbare Gebetsgemeinschaft.
Danke Gott, dass wir sein dürfen.
Sein dürfen, wie wir sind.
Sein dürfen, wie Du uns geschaffen hast.
Danke Gott, dass Du uns heute und immer liebst.
Danke, dass Du uns auch noch liebst, wenn unsere Nächsten, unsere Mitchristen uns verdammen 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.01.2015 23:06.

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Heute

von Rapp am 28.03.2015 22:11

Den heutigen Tag lege ich in deine Hand, Vater. Vieles war schön: Aisha geht wieder unbehindert und ist fast nicht zu bändigen. Natürlich ist es für sie nicht einfach zu verstehen, warum ich sie nicht von der Leine lasse. Aber Oma Aisha muss ihr Bein unbedingt schonen und darf nicht "wildgewordener Handfeger in Aktion" spielen.

Bei mir pfeift der Atem wie ne verkalkte Dampflok. Das macht mir Mühe, denn auch ich mag lieber herumrennen als mich ins Bett legen. Aber heute musste ich zwischendurch mal liegen. Opa soll das erlaubt sein.

Heute war, wie ihr seht, so ein Tag der einer guten Speckseite ähnelt: sie ist durchwachsen...

Nach einem letzten kurzen Ausflug nach draußen legen wir uns für eine kurze Nacht schlafen. Morgen beginnt die Sommerzeit: mein Komentar dazu: "Außer Spesen nix gewesen!"

Eine gute Nacht wünscht

Willy

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wideawake
Gelöschter Benutzer

Re: Heute

von wideawake am 28.03.2015 22:43

Lieber Willy. Heute war ein echt anstrengender Tag für mich und lieber wäre ich mit meiner Freundin auf der Mainbrücke gewesen und hätte die Sonnenstrahlen genossen, jedoch verzichtete ich mal wieder zugunsten meines Sohnes auf diese Erfahrung.

Heute las ich eben noch von deinen Schmerzen und da ich weiß, dass das nur ein Zeichen deines Körpers ist, dass ihm etwas fehlt, so wie einer Pflanze die eben alles mögliche braucht , um nicht anfällig für Störungen zu sein.
Kann ich dir heute nur empfehlen es mal mit Gerstengras zu probieren.

Der Körper besitzt Selbstheilungskräfte, das bedeutet, dass uns eigentlich auch " unser "  heile Geist dahin führen kann, Dinge zu tun, damit wir heil werden. Aber auch nur wenn wir es ausprobieren und Wissen darum.

Heute weiß man das wenn man dem Körper die nötigen Mittel ( Substanzen ) zur Verfügung stellt, er heilen kann. Im Gerstengras ist fasst alles drinn. Schmerzen sind Störungen im Aminosäurehaushalt ( Botenstoffe die dem Gehirn Meldungen schicken ) Das gleiche gilt für viele chronische Geschichten - Depressionen, Angstzuständen, Allergien, Rheumaerkrankungen ...

Es fehlen Dinge ... heute möchte ich dich einfach nur mal ermutigen, etwas für deinen Körper zu tun, was auf natürlicher Basis besteht. Ihm etwas zuzuführen, was er dringend braucht. Schmerzen sind einfach nur ein Zeichen deines Körpers an deinen Geist, das ihm etwas fehlt und er deine Hilfe braucht, weil er es alleine nicht mehr ausgleichen kann.

Das ist so wie du beauftragst einen Maurer dir ein Haus zu bauen und er tut es auch. Jedoch kann er es nicht fertigstellen und ruft dich an ... " Ich brauche mehr ..... ?

*glG* widi

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wideawake
Gelöschter Benutzer

Re: Heute

von wideawake am 28.03.2015 22:53

PS : Stellt euch mal vor, eine Pflanze mit gelben Blättern, hat auch ein Problem. Nur wissen wir nicht ob sie Schmerzen hat.

Haha ... und wer kommt denn auf die Idee und löst Schmerzmittel im Gießwasser auf ! *lol* sorry ... keiner !


Oki, der Pharmaindustrie kann man auch dankbar sein ( OP's ohne Betäubung = furchtbar ... z.B. )  jedoch kann sie kein Dauerzustand sein ! 



Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.03.2015 23:05.

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Heute

von Rapp am 01.04.2015 21:35

Gestern gegen Abend klingelt es. Beim Hauseingang steht Tanja, die Aisha kürzlich gehütet hat. "Ich habe dich in den letzten Tagen nicht gesehen und schaue deshalb nach dir und Aisha." Beim Kaffe sagte sie mir einen weiteren Grund, weshalb sie reinschaute. Sie ist noch nicht lange in Thun und sucht nach einer katholischen Kirche. Ja, auch da kann Gott zu ihr reden. Ich freue mich, auch wenn ich sie lieber in einer Freikirche sähe... Gott hat alle Möglichkeiten mit Menschen zu reden.

Als ich vor Jahren in der Drogenarbeit stand arbeitete ich mit einem Mann zusammen. Seinen Hintergrund kannte ich lange nicht. Wir beteten oft zusammen und hatten sehr gute Gemeinschaft. Dieser Freund, Sepp, war ein katholischer Priester, ein Ordensbruder. Davon hatte ich jahrelang keine Ahnung...

Heute freue ich mich einfach, dass es Aisha und mir wieder ein wenig besser geht. So danke ich auch allen, die für uns gebetet haben.

Willy

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