Saat und Ernte - Tod und Leben in der Gewalt der Zunge? Vergebung

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Burgen

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Saat und Ernte - Tod und Leben in der Gewalt der Zunge? Vergebung

von Burgen am 12.10.2026 15:13


Hallo ihr Lieben, 

Obige Gedanken im Hinblick auf unseren Glauben kamen während der Morgenrunde unter den Gedanken Umkehr, Heilung, Gewissheit eben des Glaubens der Herrlichkeit Gottes. 

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::: untenstehend eine Vorbereitung des Hohepriesters damals zum Fest Jom Kippur ::: 

Der Alttestamentler Ray Dillard beschreibt den intensiven Prozess der Vorbereitung:7

 

„Eine Woche zuvor ging der Hohepriester gleichsam in Quarantäne – weg von seiner Familie an einen Ort, wo er ganz für sich war. Warum das? Damit er nicht aus Versehen etwas Unreines berührte oder aß. Man brachte ihm reine Speisen, und er musste seinen Körper waschen und sein Herz vorbereiten.
Am Abend vor dem Versöhnungstag ging er nicht ins Bett; er blieb die ganze Nacht auf, betete und las in Gottes Wort, um seine Seele zu reinigen. Am Jom Kippur selber wusch er sich von Kopf bis Fuß und zog Kleider aus makellos reinem, weißem Leinen an. Darauf ging er in das Allerheiligste und brachte Gott ein Tieropfer zur Sühnung seiner eigenen Sünden dar. Danach kam er wieder heraus, wusch sich erneut, zog neue weiße Gewänder an und ging erneut in das Allerheiligste, diesmal um das Opfer für die Sünden der Priester darzubringen. Und schließlich wusch er sich ein drittes Mal von Kopf bis Fuß und zog sich noch einmal neue Kleidung aus reinem, weißen Leinen an, um Sühne für die Sünden des ganzen Volkes zu erwirken.
Wussten Sie, dass all das quasi öffentlich geschah? Der Tempel war voll von Menschen, die die Zeremonie genau beobachteten. Der Hohepriester wusch sich hinter einer Art Vorhang, aber die Menschen waren da. Sie bekamen mit, wie er sich wusch, sich ankleidete, in das Allerheiligste ging und wieder herauskam. Er war ihr Stellvertreter vor Gott, sie jubelten ihm zu. Es war ihnen sehr wichtig, dass alles richtig und ordentlich geschah, denn dieser Mann trat für sie vor Gott." 8

Der Prophet Sacharja sah in seiner Vision jedoch zu seinem großen Entsetzen, dass der Hohepriester Joschua mit menschlichen Exkrementen beschmiert im Allerheiligsten stand. Das war ein Desaster – nicht nur für Joschua, sondern für das ganze Volk. Dieser Moment der Stellvertretung war ihre Hoffnung auf Vergebung.
Doch während Sacharja als Beobachter schier verzweifelte, hörte er die Stimme des HERRN:

„Nehmt ihm die schmutzigen Kleider ab! Und zu ihm sprach er: Siehe, ich habe deine Schuld von dir weggenommen und bekleide dich mit Feierkleidern. ... Und ich will die Schuld dieses Landes entfernen an einem Tag" (Sach 3,4.9).

7 Die erste Erwähnung einer solchen Praxis begegnet uns in einem rabbinischen Kommentar aus dem 13. Jhd. mit Namen „Zohar", Ausg. 16, „Emor"; Abschnitt 34, „Yom Kippur"; Paragraph 251 (S. 255), obwohl es nur vage auf 2. Mose 28,33–35 zu basieren scheint. Jüdische Leiter waren dafür bekannt, dem Gesetz des Mose Bestimmungen hinzuzufügen, um sicherzustellen, dass sie es einhielten. Ob dies zurzeit Sacharja geschah, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Sicher ist jedoch, dass der Eintritt ins Allerheiligste eine ernste, mitunter auch lebensbedrohliche Angelegenheit war.

8 Tim Keller, der Ray Dillard aus einer Predigt zitiert, in „Jesus – Seine Geschichte - unsere Geschichte " (Gießen: Brunnen Verlag, 2012), S. 95–96. Mehr darüber siehe Jacob Milgrom, Leviticus 1–16, The Anchor Bible, S. 1015–16). Milgrom zieht seine Schlussfolgerung aus der Mischna, die sich dem Yom Kippur detaillierter widmet, insbesondere dem „Joma". Das Joma ist ein Traktat und beinhaltet Details wie die Ernennung eines „Notfall"-Priesters, sollte der erste unpassend sein, und „Trockenübungen", bei denen der Priester übt, wie er das Blut darbringt oder auf welche Weise er seinen Körper der rituellen Reinigung unterzieht.

J. D. Greear, Hör auf, dich zu bekehren, glaube!
Warum unsere Errettung allein von Jesus abhängt,
übers. von Andreas Münch, 2. Auflage (Leun: Herold Verlag, 2023), 50–52. 

{kopiert in Logos Bibelsoftware im Buch als Leseplan für mich}

Dieser Text ist wirklich sehr aufschlussreich für uns, die meistens fast nur im NT lesen ;) und das ist also mMn aus der gemeinsamen Quelle unseres Glaubens. 
Der Schreiber des Buches war sich in langen Lebensabschnitten seiner Rettung nicht sicher, ließ sich viermal taufen und "bekehrte" sich gefühlsmäßig an die tausendmal ... . 
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Den Thread Titel bedenke (vielleicht mit euch?) später weiter.  





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Saat und Ernte - Tod und Leben in der Gewalt der Zunge? Vergebung

von Burgen am 13.10.2026 06:44


Hallöchen, 

der untenstehende Link führt auf die google-Seite und gibt einen guten Überblick über die Predigten / Vorträge von Dipl. Ing. Werner Gitt. Vor eingen Jahren waren er und Roger Liebi hier in der Community eine gute Suche wert. 

Werner Gitt 

Und gestern Abend stieß wieder auf yt zu ihm und verbrachte meine Zeit mit seinen, für mich ausserordentlichen drei Vorträgen. Mein Herz ging auf und habe völlig neue Seiten in umfassender Weise von Jesus gehört und gesehen in mir. 

Eines seiner schwerpunktmäßigen Aussagen waren letztlich: Buche dein neues Leben für den Himmel mit Jesus. 
Er erzählte von einer Frau, die mit 19 ihren Mann heiratete und 50 Jahre für ihren Mann betete, dass er zum Glauben an Jesus käme. Und nun war es soweit. Immer hatte er es abgelehnt. Aber jetzt, 50 Jahre später kam er mit und hörte sich glaubend und erwartungsvoll diesen Vortrag an und buchte seinen Platz bei Jesus im Himmelreich. 

Teile es mit euch, weil es eine Scheidung geben wird, zwischen denen, die mit reinem, sündlosen Herzen in das Reich Gottes nach dem Tode bei Jesus sein werden. Dem König des Himmels - wo keine Not, kein Geschrei, niemals irgendeine Sünde Einlass bekommt. 
Und auf der anderen Seite diejenigen, die diese Entscheidung jahrelang entweder abgelehnt oder aufgeschoben haben. Auch dieses wird sehr krass und eindeutig von Werner Gitt beschrieben anhand dem Wort Gottes in der Bibel. 

Und mir selbst,? las ua die Seligpreisungen im Evangelium vor dem Schlafen kurz mit einem ganz neuen inneren Blick. Sie werden ja genannt: die Magna Carta des christlichen Lebens, des Menschenlebens. Und ohne Jesus können wir unser Herz in diese Richtung nicht verändern, aber wenn er in uns lebt, und das und ihm glauben, Buße getan und eben, wie Werne Gitt sagt: Buche den Eintritt in und durch Jesus in das Himmelreich. (Meine Gedanken) 

Das hat mir gefallen. Einfach den Arm heben 
- das Übergabegebet aus dem Herzen kommend sprechend - 
und diesen Vertrag bis zum Tod annehmen. 
Auch wurde mir die andere seite diesmal ziemlich bewusst. 
Jesus hat ja den Tod besiegt! 
Also, wenn wir gestorben sind, entweder mit ihm oder ohne ihn: heißt auch, dass der Übergang entweder bei Jesus angekommen oder eben in dem anderen Ort, wo Hitze, Geschrei und Dunkelheit ist. 

Dieser ernst, ja, schon oft gehört oder gelesen, jedoch noch niemals in solcher Klarheit empfunden. 
Manche sind sich ja nicht mal der Gnade richtig bewusst und hängen an dem was man erst tun muss um ins Himmelreich gerettet Einlass zu bekommen  oder eben nicht. Jesus ist tatsächlich so gnädig, dass er Menschen auf Erden sogar nachgeht, damit er sie retten und oder trösten kann. 

Das was wir Säen, die Worte welche wir sprechen und die Gedanken welche uns im Herzen und Gehirn "beschäftigen", aussprechen und in die Luft senden, bringen eine Ernte hervor. Eine aufgehende Saat zum Leben oder eben nicht. 
Und dieses kleine Segel, was sich Zunge nennt, bringt eben Tod oder Leben. Das steht so im Wort Gottes. 

Was die Buße - Umkehr - Metanoia betrifft: Jesus hat das, was aus dem Fleisch kommt, also dem alten Menschen, alles am Kreuz auf sich genommen, einschließlich der Krankheiten - auch wenn wir selbst nach aussen hin nicht gesund sterben werden. Er hat es vollbracht !!! ... 

Ich selbst erlebe immer mal, klarer als früher, Situationen zum Schuld bekennen. Meist tue es sofort, manchmal bin überrascht darüber, was plötzlich zum Vorschein kommt. Und es ihm zu bringen, dazulassen tut echt gut. Dabei, und das ist wichtig - bin nicht dabei ständig mein Leben auf Sünde zu durchleuchten. Denn das wäre sogar schädlich. Seine Gnade bedeckt durch sein Blut sodass Gott -Jahwe ist sein Name- den jeweiligen Menschen nicht sieht, sonder auf Jesus schaut, weil er dies vollständig am Kreuz während der Dunkelheit auf sich selbst genommen hat. 
Im Grunde stellt er alles wieder her was ursprünglich, vor dem Sündenfall geraubt worden war. 
Und da sollten wir unbedingt in ihm Wohnung haben wollen. 

Ja, und Werner Gitt, als Ingenieur zeigt rein mathematisch ua auf, wie riesig groß und auch unendlich groß das Himmelreich, Jesu Reich eigentlich ist ... ;) und wir sind Teil von IHM. 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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