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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (14) Es ist der HERR, der meine Seele erquickt und mich durch das tiefe, dunkle Tal hindurchführt, ... Ps 23
von Burgen am 17.08.2021 09:37
Nimm ja nicht von meinem Munde das Wort der Wahrheit. Psalm 119,43
Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden;
sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen,
nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden
und sich den Fabeln zukehren. 2.Timotheus 4,3-4
Kl: 1.Samuel 17,38-51
Bl: 2.Könige 19,20-37
Christi, der du bist Tag und Licht, vor dir ist, Herr, verborgen nichts;
du Vväterlichen Lichtes Glanz, lehr uns den Weg der Wahrheit ganz.
(Wittenberg 1526)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Möchte glauben aber kann (noch) nicht
von Burgen am 17.08.2021 09:26
Hallöchen,
ja, über den Begriff stolperte ich auch.
Gott stellt sich ja selbst vor als der, der ich bin. Spätestens so, stellt er sich Mose vor.
Zunächst war Gott der, der sich den Menschen bekannt macht als der Höchste, den Schöpfer, HERR der Herren usw.
Das ist nachzulesen im sogenannten Schöpfungsbericht. Der zugleich besagt, dass Gott immer schon, für die ganze Welt,
für die Erde, der Gott ist, der alles geschaffen und alles auch zusammenhält.
Erst viel später taucht der Begriff Jude auf.
Die großen Vater des Glaubens, wie Abraham's Familie, der Familie aus der er abstammt, wurden zunächst nicht als Jude benannt.
Erst später, als es Israel und Juda als Staat, Königreiche gab, wurde Gott den Juden sozusagen fassbar und die Menschen als
Juden bezeichnet. Soganau kenne mich nicht mit der Bildung der Hierarchien aus.
Jedenfalls wurde 'Abraham's Linie' auch meist mit 'die Hebräer' bezeichnet, was sich bis heute in Schrift und Sprache niederschlägt.
Die Völkerschaften, wie Kanaaniter, Philister, usw. entstammen ja alle dem Zweig der wie Sterne am Himmel sein würden. Und entwickelten sich erst nach der großen Flut, die ja von etlichen infrage gestellt wird.
Das war jetzt ganz grob dargelegt. Unter dem Hintergrund, dass es nur den 1 Gott gibt, der alles geschaffen hat und von dem alles kommt und zu dem alles
zurückkehren wird. Wie, das lesen wir in manch einem anderen Bibelbuch als kleine Samenkörner.
Ich habe von den extremen Andersgläubigen mal einen Prediger gehört, der den Schöpfungsbericht, wie wir ihn in der Bibel finden, versuchte für seine Glaubensgeschwister 'auszulegen' und die Bildung des Menschen mit Gott in Einklang zu bringen.
Das war also viel viel später, als das, was in der Bibel im AT niedergelegt wurde. Ich selbst bin überaus dankbar, dass Gott den Schöpfungsbericht hat aufschreiben lassen und dann seinen Plan der Menschheit anhand seines Buchinhalts niederschreiben ließ bis heute. Dabei vertütelte er sich nicht im vielerlei Völkerschaften, sondern hielt die Linie durch mit der er begann, greifbar, erfahrbar, werden würde.
Mit der Geburt Jesus, des Christos ging er dann im unsichtbaren Bereich in alle Völkerschaften auf Erden um seine Braut zusammenzustellen und brachte das Angebot der Sündenvergebung und Erlösung zu allen Menschen. Und da bewahrheitet sich und wird sichtbar, dass der Buchstabe tötet, der Geist jedoch lebendig macht. Einsicht und göttliche Weisheit sind nun die Helfer der Buchleser.
Mato
Gelöschter Benutzer
Re: Möchte glauben aber kann (noch) nicht
von Mato am 17.08.2021 09:12ma-ba
Gelöschter Benutzer
Re: Möchte glauben aber kann (noch) nicht
von ma-ba am 17.08.2021 07:11Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 16.08.2021 21:06Mato
Gelöschter Benutzer
Re: Möchte glauben aber kann (noch) nicht
von Mato am 16.08.2021 18:09Burgen
Gelöschter Benutzer
Mich selbst suche ich. Aber ich finde keinen Weg zu mir. ::: Jörg Zink
von Burgen am 16.08.2021 10:05
Einen guten Morgen, Mittag, Abend - Tag uns allen
in der letzten Zeit sind viele gute Gedanken in den unterschiedlichen Beiträgen mitgeteilt worden.
Da liegt es nahe mal einige Stationen des Lebens revue passieren zu lassen.
Und vielleicht auch die Kriege unserer Zeit mit einzubeziehen, die Fragen, auch der Vergangenheit, aufwerfen.
Mich hat der eine Beitrag heute besonders angesprochen und eben der 'Gebetsgedanke' von Jörg Zink der heutigen Losung.
Er bündelt sozusagen die Losung des AT, den Lehrtext des NT.
In dir sein, Gott ist alles /Jörg Zink 2012/ schrieb er das Buch zum Thema.
In meinen 20 igern schenkte mir jemand ein Buch von ihm welches ich verschlang.
Gerade zu der Zeit hatte mir eine Freundin gesagt, dass es nichts Wichtigeres geben würde, als Jesus gebrauchen im Leben.
Schon als Kind, nach dem Kindergottesdienst wieder zuhause, war spürbar eine andere 'Atmosphäre' spürbar.
Während der zwei Jahre Konfirmationsunterricht dann war eine Entfremdung zuhause zu spüren.
Natürlich wuuste ich nicht wieso, was da los war.
Später, in den 20 igern dann sprach das Wort Gottes direkt in mein Leben - durch den Vers - ungefähr so:
Wenn ihr nicht Vater und Mutter hasst, mehr liebt als mich, könnt ihr nicht meine Jünger sein.
Das war ungemein schwer damals zu verstehen, begleitete mich aber bis jetzt. Bis jetzt, weil immer wieder mal andere
Menschen den ersten Platz vor Jesus in Gefühlen und Gedanken einnahmen.
Das war immer mit viel Schmerz usw. verbunden.
Gleichzeitig aber auch mit Heilung bezüglich des schneidenden Schmerzes und den Gedanken (karussels) im Kopf.
Im Laufe der Zeiten hören guter Predigtverkündigungen und selbst da das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden lernen,
ist nach wie vor eine große Hilfe.
Am meisten tut es meiner Seele gut Predigten und Bücher zu lesen, die schon etwas älter sind. Wo herauszuspüren ist,
dass diese Menschen schon lange ihren Weg anhand der Bibel mit Gott an ihrer Seite gehen.
Und natürlich die Bibel selbst. Da sind so unendlich viele 'Samenkörner' für das eigene Leben zu finden.
Und diese dann festzuhalten, gut bewässern, lässt dann auch einen guten Herzensboden bewachsen und Frucht hervorbringen.
Gott zur Ehre.
Es hat lange gedauert, doch Gott/Jesus hilft immer wieder neu, durch mich hindurch IHN zu finden und mich in IHM geborgen
und geliebt zu wissen.
Und ja, Gottes Wort lesen, hören, glauben, studieren - in den Menschen des AT seine Botschaft , inklusive menschlichen
Scherenschnitte zu entdecken, aus der Sicht des NT's leben, jeden Tag ganz neu, auch das Mahl 'einzunehmen' lässt
lauter Samen des Glaubens im Herzen wachsen. Und uns leicht und fröhlich, froh sein lassen.
Denn wir leben jeden Tag in einem geistlichen Kampf. Der findet zwischen unseren Ohren und den Augen statt.
Sieht und hört man ständig die schlimmen Weltnachrichten, mag es so aussehen, als würde die Schlinge um uns
(und der Demokratie - den christlich geprägten Ländern) immer enger.
Psalm 91 hält dagegen.
Die Aussagen als Gedanken denken helfen auch zu schützen und den Blick auf Gott gerichtet zu halten.
Das wird uns versprochen. Und Gott, Abba Vater, bricht sein Wort nicht.
***
Vielleicht mag jemand seine eigenen Erfahrungen und Suchaktionen usw. ebenfalls hier mitteilen.
Wir wollen doch hoffentlich alle das Ziel (des Paulus) erreichen?
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (14) Es ist der HERR, der meine Seele erquickt und mich durch das tiefe, dunkle Tal hindurchführt, ... Ps 23
von Burgen am 16.08.2021 09:21
Nicht uns, HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deiner Gnade und Treue willen! Psalm 115,1
Paulus schreibt:
Ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass
niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte. Römer 12,3
Kl: Matthäus 23,1-12
Bl: 2.Könige 19,1-19
Mich selbst suche ich.
Aber ich finde keinen Weg zu mir.
Führe mich durch den Irrgarten meiner Seele und
zeige mir die Tür, durch die ich zu dir eintreten darf, damit
ich nicht bei mir, sondern bei dir wohne. (Jörg Zink)
ma-ba
Gelöschter Benutzer
Re: Möchte glauben aber kann (noch) nicht
von ma-ba am 16.08.2021 08:40
) das Wort zum Tag im SWR2 und dachte sofort an dich und nun schreibe ich trotz meiner Bedenken.Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Möchte glauben aber kann (noch) nicht
von Burgen am 16.08.2021 00:14Ja, das ist 'eigentlich' normal. Das gehört zum allgemeinen zwischenmenschlichen Miteinander eines Staates, Gemeinwesens. Jedenfalls sollte es so sein. Es gibt ja durchaus viele Selbsthilfegruppen unterschiedlicher Schwerpunktthemen, und auch der Diakonie entsprungen Diakonie, Krankenhelfer, Nachbarschaftshilfe und so weiter.
Vermutlich sind diese Neigungen auch sogar die Grundlagen der kulturellen Entwicklungen einer ethnischen Gruppe.
Menschen sind ja eigentlich soziale Wesen, ebenso wie unglaublich, fast alle Tiere.
Nur oftmals verhalten sich Menschen wie Wildtiere. Besonders wenn sie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben.
Die Bibel sagt aber auch an einer Stelle oder mehreren Stellen, dass Gott es uns ins Herz gegeben hat, zu wissen, gut zu handeln.
Das alles jedoch ist 'fleischlich', wie die Schrift es sagt. Also das ist keine Gewähr dafür, nach dem irdischen Tod in das Himmelreich Eingang zu bekommen.
Gott ist Geist und nicht fleischlich.
Und doch wurde Gott für gute drei Jahre Fleisch, indem er einen Menschenkörper anzog.
Das ist für uns das Pfand, dass wir wissen können, dass er uns in allem versteht.
Trotzdem wird kein Mensch so wie er auf Erden ist in den geistlichen Himmelsbereich kommen können.
Jesus Christus ist unser Mittler. Niemand sonst.
Menschen können uns nur den Weg weisen und helfen Jesus zu vertrauen und IHM Glauben schenken.
Ohne Glauben ist es unmöglich ihm zu gefallen. Doch das gute ist, dass wenn wir unsere Sünden bekennen, er uns gerne vergibt.
Das ist oftmals sogar spürbar im Körper, er fühlt sich manchmal leicht und freudig an, nachdem die Schuld auf ihn gelegt worden ist.
Auch in unserer Zeit gibt es Menschen, die einem anderen Menschen zum Seelsorger werden. Das kann ein Pastor sein, ein anderer Christ, der andere seelsorgerlich begleitet, oder eine sogenannte Zweierschaft, in der für eine gewisse Zeit zwei Menschen übereinkommen, miteinander die Bibel zu lesen, über Texte sich auszutauschen und darüber manch ein Problem im Denken zu lösen.
Da empfiehlt es sich, dass zwei Männer oder zwei Frauen miteinander Zweierschaft bilden. Und nicht weitererzählen was sie gehört haben.
Das Wichtigste ist zu lernen miteinander zu beten.
Ganz schön kompakt. Aber machbar.

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