Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 ... 6748 | » | Letzte
Die Suche lieferte 67473 Ergebnisse:
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Burgen am 17.10.2020 13:25
Hallöchen,
vor ein paar Tagen habe ich den ersten Teil eines Predigtvortrags gehört zum Thema: Männersache.
Zitat "Erlebe auf diesem Zweiteiler eine praktische, humorvolle, aber auch phasenweise zu Tränen rührende Botschaft an die Männerwelt. Fast nebenbei werden die Areale männlicher Konflikt-und Spannungsfelder aufgezeigt und mit Gottes Lösungsweg verbunden. Der gewinnbringende Einblick in das Leben, die Gefühlswelt und Kämpfe von Männern hat vielen Männern echte Heilung und vielen Frauen ein größeres Verständnis gebracht.
Denn: Männer sind einfach unersetzlich!" Zitat Ende
Männer
Die einleitenden Worte von dem Prediger haben mich sofort an diesen Thread denken lassen.
Und ganz sicher haben Frauen wie eben auch die Männer Gewinn davon dieses sich anzuhören.
Da keine Bibelstellen während der Predigt eingeblendet sind, der Prediger aber voller Energie
hin und her läuft, denke ich, dass die CD zuhause gut das Thema beleuchtet.
***
Eva, wo bist du?
Die andere CD/DVD in derselben Kategorie heißt: Eva, wo bist du ?
Zitat: "Inmitten einer dominanten Männergesellschaft sieht Gott in der Frau so viel mehr,
als wir es uns jemals vorstellen können. Gott hat eine Berufung und eine Bestimmung für die Frau,
die grenzenlos ist. Erfahre in dieser Predigt, wie du dein Potenzial entfalten kannst,
das Gott schon lange in dir sieht." Zitat Ende
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?
von geli am 17.10.2020 11:31Ja, genau, ohne ihn würde es in manchen Fällen unmöglich sein.
Bei mir gab es einmal einen "Fall", wo ich merkte, dass ich eigentlich gar nicht wirklich vergeben will.
Und ich denke, genau darum geht es beim Vergeben: Um das Wollen. Aber selbst wenn - wie bei mir damals - das "Wollen" fehlt, dann kann ich immer zu Gott kommen, denn da darf ich ehrlich sein. Ich weiß, dass er Vergebung von uns fordert - es ist sein Wille, dass wir versöhnt leben. Deshalb kann ich ihn bitten, dass er mir das "Wollen" schenkt. Dass er mich bereit macht, vergeben zu wollen.
Und das tut er auch - hat er uns doch gesagt: "Er schenkt das Wollen und das Vollbringen".
Der zweite Schritt wäre dann das "Vollbringen".
Aber auch hier sind wir in vielen Fällen nicht fähig zum echten Vergeben. Und wieder dürfen wir hier bitten, dass Gott selbst in uns die Fähigkeit zum Vergeben schenkt.
Das alles kann allerdings manchmal eine ganze Zeit dauern - es geht nicht immer "von Heute auf Morgen". Es kann manchmal auch ein langer Prozess sein - aber Gott schenkt auf jeden Fall am Ende den Sieg.
Für mich ist immer so ein "Test", ob ich wirklich von Herzen vergeben habe, dass ich die Person, um die es geht, von Herzen in den Arm nehmen kann - oder könnte. Denn vielleicht würde diese es gar nicht wollen... dazu würden nämlich zwei gehören.
Denn es ist nicht immer gesagt, dass nach der Vergebung auch (wieder) eine vertrauensvolle Beziehung entstehen muss. Dazu gehören zwei - aber ich glaube, darüber wurde in Beiträgen vorher schon geschrieben.
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Cleopatra am 17.10.2020 09:49
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Sternenreit...
Gelöschter Benutzer
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Sternenreiterin am 17.10.2020 09:39@ Dörte:
Danke für Deine Worte und Deinen Bibelvers.
Ja, das ist mir auch wichtig geworden in meinem Leben, dass Gott uns Heil gibt, dass ER es uns versprochen hat.
Und dass ER es uns in Jesus gegeben hat und gibt.
Daher glaube ich fest an diese Zukunft, die uns bereits im Jeremia verheißen ist und im NT durch Jesus vollendet, so dass uns im Himmel einmal (ein für allemal) ein Leben ohne Leid, Schmerz und Geschrei (wie es die Offenbarung uns wörtlich sagt) erwartet.
Offenbarung 21,4: "Und er wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei, noch Pein; denn das erste ist vergangen."
Das ist wunderbar.
Wie Paulus uns sagt in Römer 8,18: "Denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbart werden."
Es ermuntert und tröstet für alle Leidenszeiten in dieser Welt, egal ob Krankheit (und Paulus mit seinem "Pfahl im Fleisch" wusste ja wovon er sprach) oder Tod eines lieben Verwandten oder Freundes, oder eine unglückliche Ehe oder was auch immer.
Weil diese Zeit auf Erden wirklich kurz ist gegen die Ewigkeit bei Gott die uns erwartet.
Und auch für diese - Erden - Zeit finde ich das wichtig, diese Zusage.
Weil Gott mir zuspricht und ich habe es auch so erlebt in meinem Leben öfter, dass ER auch Inneres Heil - und Freude - geben kann mitten in auszuhaltenden "eigentlich menschlich gesehen" unguten Verhältnissen die Leid bedeuten können - aber ER verwandelt es in Liebe, Hingabe und Freude.W
Weil ER - wie ich auch schon an anderer Stelle schrieb - statt dem Geist der Verzagtheit uns den "Geist der Liebe, Kraft und der Besonnenheit" gegeben hat.
Wunderbare Zusagen, die wir auch schon in unserem Leben erleben dürfen.
Und das andere, was Du schreibst, ja das kann es natürlich auch gebben. Also dass eine Frau oder ein Mann geheiratet hat ohne Gott zu fragen, ohne in ihrer Liebe zu erkennen in was sie hineinläuft.
Hat ER es dann zugelassen oder ist es sogar ihr von Gott gegebenes Sein in dem sie wachsen und SEIN (Gottes, Jesus) Heil und Liebe erfahren darf, die größer sind als alles menschliche Unvermögen?
Sicher immer schwer zu sagen.
Aber es kann auch sein, eine (andere) schrieb es an ganz anderer Stelle hier im Forum so über ihre Ehe, dass der Mann wohl im Laufe seines Lebens "Gott losgelassen" oder sich von ihm entfernt hatte.
Es gibt viele Beispiel im Leben der Menschen unterschiedlichster Art. Das ist wahr.
Was Dein Beispiel angeht, so kam mir eben ein Gedanke: Eva hat für ihre "eigenmächtige" - wie von Dir genannt durch die Schlange verführte - Tat eine bleibende Strafe erhalten, ein Folgeweg. Und sie kam nie mehr zurück in das Paradies, sie musste zeitlebens mit den Folgen leben.
Das wirkt hart, aber es ist in der Bibel so beschrieben. Dass auf die Ehe umzusetzen .....
Aber ja, genau wie Du es am Schluß sagst, es geht am Ende gut aus.
Das hat ER uns versprochen für alle Ewigkeit.
Halleluja!
Liebe Grüße
Sternenreiterin
Doerte
Gelöschter Benutzer
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Doerte am 17.10.2020 02:07Jeremia 29,11 Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe, spricht der Herr. Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich geben euch Zukunft und Hoffnung.
Vielleicht hat man den Mann gehreiratet ohne Gott zu fragen, wenn sie jetzt unter ihm leidet ? Gott hatte eventuell einen anderen Plan für sie. Kann ja sein !
Eva hat auch von der Frucht genommen, ohne Gott zu fragen, ob es wahr ist, was die Schlange da sagt.
Schade das sie so sehr auf die Schlange vertraut hat und der Schlange Worte, ihren Glaube geschenkt hat. Das war auch nicht Gottes Plan. Er wollte etewas anderes für sie und hatte sie deshalb gewarnt.
Aber mach dir nicht's daraus. Rotkäppchen ging es auch so, als sie auf den Wolf traf und trotz dem ging es gut aus.

Doerte
Gelöschter Benutzer
Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?
von Doerte am 17.10.2020 01:39Hallo liebe Burgen, in Bezug auf dein Gefühl.
Mir geht es ähnlich, bei diesem Satz.

Ich warte nach dem Satz ein wenig und dann, wenn da so eine Leere ist, ( ich beschreibe das jetzt mal so ) bin ich froh.
Ansonsten lese ich gerne deine Beiträge auch wenn ich dazu nicht immer Feedback gebe.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?
von Burgen am 17.10.2020 00:27Darüber beschlich mich auch schon öfter ein "komisches" Gefühl.
Jedoch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Jesus allein mein Helfer ist.
Ich selbst kann nichts 'machen', er wird das, was mir fehlt in dieser Hinsicht,
ausgleichen oder ergänzen, je, wie man dieses Worte in seinem Leben nutzt.
Natürlich muss mein Herz aufrichtig sein. Das ist ja klar.
Und dadurch, dass dieses Gebet ja oft täglich gebetet wird,
bekommt unsere menschliche Seele langfristig, hoffentlich,
eine vergebenwollende Einstellung, Haltung.
Das ist ähnlich wie mit der Dankbarkeit. Die Einübung ist vielleicht zunächst
irgendwie mechanisch. Langfristig wird sie uns jedoch prägen.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslesung (10) Denn Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nich
von Burgen am 17.10.2020 00:16
Nun, Israel, was fordert der hERR, dein Gott, noch von dir, als dass du in allen seinen Wegen wandelst
und ihn liebst und dem HERRN, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele ? __ 5.Mose 10,12
Seid Täter des Worts und nicht Hörer allein. __ Jakobus 1,22
Kl: Matthäus 5,17-24 // Über das Gesetz und vom Zorn //
Bl: Jeremia 16,1-13 // Jeremia darf nicht heiraten und Judas (Stamm Juda) Strafe //
Gib zu allen Dingen Wollen und Vollbringen, führ uns ein und aus;
wohn in unsrer Seele, unser Herz erwähle dir zum eignen Haus;
wertes Pfand, mach uns bekannt, wie wir Jesus recht erkennen und Gott Vater nennen.
(Benjamin Schmolck)
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?
von geli am 16.10.2020 21:53... leben zu können - ich lese gerade das Buch: "Die Bergpredigt aus jüdischer Sicht" von Anatoli Uschomirski. Da geht es um das Vaterunser, genauer gesagt um den Satz: "Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern."
So, wie er darüber schreibt, hat es mich sehr angesprochen.
Ich zitiere es mal aus dem Buch:
"In dieser Bitte des Vaterunsers steckt eine ungeheure Anforderung an uns, und zwar, dass wir den Menschen vergeben müssen. Sowohl die Tora als auch das NT lehren uns, dass diese Worte mit unserer Existenz zu tun haben. Die Sünde bedeutet Tod und de Vergebung der Sünde bedeutet Leben.
Wenn wir beten: "Vergib uns unsere Sünden", dann beten wir: "Stelle bitte unser Leben wieder her!", genau so, wie ich durch die Vergebung das Leben eines anderen Menschen wieder herstelle. Das zu begreifen, bringt eine große Befreiung."
"Die Vergebung der Sünde bedeutet Leben" - dabei sagt Jesus uns, wenn wir nicht bereit sind, zu vergeben, dann kann auch unser himmlischer Vater uns nicht vergeben. Matth. 18,21-25
Manchmal ist Vergeben wirklich schwer - und manchmal ist es ein langer Prozess, bis man wirklich von Herzen vergeben kann. Aber wenn wir vergeben, bedeutet das Leben und Befreiung für uns. Und ja, es steckt auch ein "muss" dahinter - denn Jesus sagt uns ja ganz klar in dem Gleichnis: Wenn wir nicht vergeben, dann kann auch Gott uns nicht vergeben. Mit dem Maß, mit dem wir messen, wird auch uns zugemessen werden.
Uschomirski schreibt dazu noch:
""Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben" - das ist eine riskante Bitte! Denn eigentlich sagen wir Gott, dass er uns nicht vergeben soll, wenn wir den anderen nicht vergeben. Was passiert, wenn Gott uns nach dem Maß richtet, nachdem wir andere Menschen richten?"
Ja, so habe ich es bisher noch nie gesehen, aber es stimmt: "Wie auch wir"... das bedeutet, dass Gott uns so vergibt, wie auch wir anderen vergeben haben.
Bzw. in dem Gleichnis ist es ja so, dass dem ersten Knecht zuerst von Gott vergeben wurde - aber weil der Knecht seinerseits nicht bereit war, auch dem anderen seine Schuld zu erlassen, nahm Gott seine Vergebung wieder zurück.
Sternenreit...
Gelöschter Benutzer
Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?
von Sternenreiterin am 16.10.2020 17:43Bei der Überschrift muss ich immer daran denken, dass das "Muss" so eigenartig klingt.
Muss wofür? Um errettet zu sein oder zu bleiben? Um Jesus zu gefallen? Um Gottes Willen zu gefallen.?
Und was bedeutet "nicht reuen"? Dass er es nicht einsieht, dass er (oder halt sie) es gar nicht bemerkt hat? Oder dass derjenige es nicht mal als Sünde oder falsch empfindet?
Und das Dritte was mir eigentlich als "Erstes" dazu einfiel, das ist dass ich in Jesus alles darf und alles kann, nicht "muss".
Es ist doch unsere Freiheit in Jesus Christus, jedem aber auch wirklich jedem vergeben zu dürfen und zu können.
Aber ist doch auch unser Willen. Wenn wir Gottes Willen tun wollen, auch vergeben zu wollen.
Nicht Wollen im Sinne von "ja dann muss ich halt", sondern von einem Herzensbedürfnis ausgehend.
Und es ist doch auch Inhalt des Vater Unser "vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unsern Schuldigern".
Dann bete ich ja, wenn ich jemandem nicht vergebe, bei dem Vater Unser letztlich ja "wie auch wir (ich) nicht vergebe" und damit bitte ich dann darum mir NICHT zu vergeben.
Das wurde mir so wichtig bei dem Gebet des Vater Unser, dass ich sogar manchmal stocken musste, wenn ich es betete, und mir klar gemacht habe, dass ich in dem Moment wirklich JEDEM und ALLES vergebe, ohne Ausnahme.
Da heißt es nirgends "den Schuldigern die auch ihre Schuld einsehen und um Vergebung bitten bei mir".
Und zuletzt dachte ich eben daran, dass es ist wie :
"Muss ich meinen Ehepartner küssen, wenn ich verheiratet bin?"
"Muss ich meine Kinder lieben, wenn ich an Jesus glaube?"
Es ist doch ein Herzenbedrüfnis des Neuen Lebens im Herrn Jesus, anderen wirklich vergeben zu wollen.
Er ist am Kreuz gestorben, als alle noch Sünder waren ....
Das war ein "Vorschuss".
Und den geben wir daher auch an alle anderen weiter, von denen wir meinen dass sie an uns gesündigt haben.
Das ist nicht immer einfach, das kann manchmal schwer wirken für uns wie bei Corrie Ten Boom "so einfach soll das sein? Mein Vater, meine Schwester Betsie, grausam umgekommen durch Aufseher wie auch dieser, und nun soll das einfach vergeben sein?".
Und dann wurde ihr klar, so einfach IST die eigene Vergebung bei Gott, so einfach ist auch die Vergebung der Anderen an Jesus gläubig Gewordenen und damit auch die Vergebung von Corrie gegenüber der ehemaligen Aufseherin des KZs in dem sie gequält wurde und ihre Verwandten sogar zu Tode kamen .... und dann strömte eine Kraft in sie und hob ihren Arm .......die Kraft ist der Heilige Geist, der da wo wir zu versagen drohen aber Gottes Willen um Jesu Willen tun möchten dann unsere Kraft wird und ist.
liebe Grüße
Sternenreiterin