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Cleopatra
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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Cleopatra am 18.07.2026 09:43

Hallo Burgen

wenn du schreibst, dass es für dich flüssig und durchdacht klingt- was denkst du denn über meine Gegenargumente?

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?

von Cleopatra am 18.07.2026 09:42

Guten Morgen, 

ich komme jetzt erst dazu, meine Gedanken zu äußern, das Thema ist ja ganz spannend:


Sternentaler: Meine Frage ist deshalb: Kann sich das Leben irgendwann wieder geborgen und tief gut anfühlen, auch wenn es an einem wichtigen Punkt dauerhaft anders verläuft, als man es sich selbst erhofft hat und als viele Menschen es für gut und selbstverständlich halten?

Ich kann dir von einem Wunsch von mir erzählen, einem Wunsch unter vielen:

Nach einem Unfall vor vielen Jahren litt ich unter posttraumatischen und chronischen Kopfschmerzen.
Ich hatte den sehr starken (und bestimmt auch berechtigten) Wunsch auf Schmerzfreiheit. 
Aufgrund dieser Schmerzen konnte ich so viele Dinge nicht machen und war so oft außer Gefecht gesetzt.
Insgesamt 5 Jahre lang war ich ambulant im Westdeutschen Kopfschmerzzentrum Patient, alle 3 Monate wurden Medikamente als Versuch, die Kopfschmerzen zu reduzieren (wegzubekommen wurde mir schon direkt verneint), gewechselt. Mal dieses Medikament, mal jenes Medikament, dann irgendwann bestimmte Kombinationen von Medikamenten.
Dazu habe ich diese 5 Jahre lang ein Kopfschmerztagebuch geführt- also sehr viel Aufwand, Zeit und Kraft für diesen Wunsch.
Gebetet wurde auch soooo viel.
Und dann irgendwann kam ein Anruf einer Ärztin, in dem sie mir sagte, dass es nichts megr gäbe, dass sie mich quasi aufgeben würden.
Es wurde noch ein Endbericht geschrieben und nach 5 Jahren wusste ich: Mein Wunsch wird nicht erfüllt.

Und es ging mir nicht gut mit dieser Aussage, denn 5 Jahre lang habe ich gehofft und alles versucht.

Glaubte und glaube ich, dass Gott meinen Wunsch erfüllen kann?
Jederzeit und absolut! Daran gibt es keinen Zweifel.

Aber aus irgendeinen Grund hat er es nicht getan.

Wie geht es mir heute damit? Zweifel ich an Gott? Bin ich wütend auf Gott?

Nein.

Ich habe mich irgendwann damit abgefunden, dass es auf jeden Fall zu dieser Zeit nicht so sein wird. Auch, wenn die meisten Menschen auf der Erde ohne Kopfschmerzen leben. Ich eben nicht.

Aber ich habe andere Dinge erlebt.

Ich habe einen Gott erlebt, der die Schmerzen als Folge der Sünde auch mega ätzend findet, der mich begleitet, micht tröstet, mit mir leidet. Der mir Menschen zur Seite stellt, die mitfühlen, beten, mir gut tun.
Gott beschenkt mich täglich mit guten Zeiten, Momenten, Begegnungen.

Schlage ich die Bibel auf, so finde ich kein "und siehe, Gott hat die Welt erschaffen, um in Zukunft alles zu tun, damit Cleopatra ein sorgloses Leben führt und immer schön sorglos durch die Gegend laufen kann".
Ich sehe ein "der Mensch ist erschaffen worden, um seinen Schöpfer eine Freude zu machen (ups- nicht andersrum?)". Ein "die Sünde hat alles kaputt gemacht (ups- die Sünde, die ich etwa täglich begehe...?)" und ein "trotzdem hat Gott Cleo so unendlich lieb und macht ihr immer wieder Geschenke, obwohl er es weder nötig hat noch jemandem schuldig ist".

Finde ich Kopfschmerzen jetzt weniger doof? Auf keinen Fall! Ich würde nicht Schlechtes und Negatives relativieren oder kleinreden. Doofes ist doof.
Aber die Erwartung ist eine andere und der Blickwinkel von mir und meinen Wünschen ist eine andere.


Ich kann auch eine andere Geschichte erzählen:

Anfang diesen Jahres, ich hatte gerade die ambulante Reha beendet und begann, mein Leben mit dem Absetzen zweier harter Medikamente neu zu sortieren, da kam eine Kündigung wegen Eigenbedarf in den Briefkasten. Nach 11 1/2 Jahren.
Und ich fühlte mich soooo wohl in der Umgebung, so vieles hatte ich darauf ausgerichtet.
Es war wirklich schlimm für mich.
Ich suchte und suchte eine neue Wohnung- mein Wunsch war natürlich eine Wohnung, die für mich als Frührentnerin bezahlbar ist und in der ich mich wohl fühen kann.
So viele Wohnungen habe ich mir angesehen und jedes Mal fühlte ich mich schlecht danach beim Gedanken, dort zu wohnen. Einige waren sehr dreckig, andere im direkten Umfeld sehr unsicher für meine Katzen. Ja- Katzen, denn aufgrund von Haustieren wurde ich auch oft abgewiesen bei der Wohnungssuche.
Es war einfach insgesamt sehr schwer und frustrierend.
Ich hatte eine gewisse Wunschliste, die ich Gott gezeigt habe- Sicherheit für meine Katzen, ich wünschte mir mal eine Dusche, in der ich stehend duschen kann, ich wünschte mir eine Wohnung in der Nähe, damit ich zur Arbeitsstelle komme und auch morgends noch meine geliebte Spaziergangrunde gehen kann und so weiter.
Mir war natürlich klar, dass man später Kompromisse eingehen muss und nicht direkt alle Punkte auf der Wunschliste erfüllt werden können.....

Aber da hat Gott anders gedacht.
Durch eine Nachbarin habe ich eine Wohnung nun gefunden, die nicht nur alle Punkte erfüllt, sondern noch viel mehr zu bieten hat. Sie ist so schön, so groß, so toll! Ich bin so begeistert von dieser Wohnung!

Und ich bin so dankbar, dass Gott mir diesen Wunsch erfüllt hat.

Ich glaube, dass Gott mir einfach einen Gefallen tun wollte, weil er mich lieb hat.

Nicht, weil ich es verdient habe, nicht, weil er es muss, einfach, weil er liebt und so viel mehr im Blick hat, er kennt die Zukunft, die Nachbarn, alles. Er weiß, was "ins Konzept passt" und was nicht.

Ich hoffe, dass dieses Beispiel ein bisschen helfen kann?

Liebe Grüße, Cleo (ich gehe jetzt weiter auspacken)


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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Cleopatra am 18.07.2026 07:08

Guten Morgen, 

so, wie ich deinen Text lese Argo, scheint einiges aus der Bibel zu sein, anders erinnert mich an andere Religionen und Weltanschauungen.

Als ich den Titel des Threads las, dachte ich an Prediger 3,11; Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk nicht ergründet, das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende.

Hattest du auch daran gedacht?

Zu anderen Punkten habe ich Anmerkungen und Gegenfragen:


Argo: – Wenn wir lügen, verspüren wir ein inneres, immaterielles Unbehagen.

Das hast du ja schon ganz oft geschrieben. Meine Gegenfragte bleibt immernoch offen: Hier in Europa wird Lügen als schlecht angesehen durch Erziehung, nicht aus "von Natur aus". In anderen Ländern und Kulturen, in denen Lügen Mittel zum Zweck sind (zB Nahrungsbeschaffung, Überleben)- meinst du wirklich, dass diese Menschen ein Unbehagen verspüren?


Argo: - Wenn wir etwas Schlechtes tun, werden wir von einer inneren Stimme kontrolliert.

Ich habe dir schon oft das krasse Beispiel von der IS geschildert. Selbst die, die bei den IS groß werden. Würdest du da wirklich das Gleiche behaupten?


Argo: - Wenn wir eine Ungerechtigkeit sehen, reagiert unsere immaterielle Natur automatisch.

Auch das ist meiner Meinung nach typisch "verwöhnt europäisch". Was meinst du, wie es den Menschen in den ärmsten Ländern geht, die nur durch Ausbeutung überleben? Wie es damals den Sklaven erging? Ich glaube, dass die Psyche oft Dinge verdrängt und nicht wahrnimmt, um etwas zu "überleben". Damals, als auch noch nach Hautfarbe unterschieden wurde- haben da alle dieses Gefühl der Gerechtigkeit gehabt, oder war es für soie "normal", weil sie so großgeworden sind?


Argo: Die Tatsache, dass unsere Seele nach dem Tod weiter existiert, erfüllt uns mit Verantwortung für unser Leben.

Diesen Satz unterstreiche ich voll und ganz. Genau das ist der Grund, wieso wir hier auf Erden im Leben die Entscheidung für Jesus treffen sollten.


Argo: Je mehr wir unsere Seele im irdischen Leben entwickeln, desto erfüllter und stabiler wird ihre Existenz im Jenseits sein.


Dieser Satz erinnert mich an den Hinduismus, die Kasten- je besser wir waren, desto besser geht es nach den Tod weiter.
Oder habe ich das falsch verstanden?
Denn davon sehe ich in der Bibel nichts. Da müsste ja der andere Gekreuzigte neben Jesus ganz schlecht darstehen, wovon wir nichts lesen, im Gegenteil- Jesus bestätigte, dass er noch am gleichen Tag mit ihm im Paradies sein wird.
Was ich in der Bibel finde sind die Beschreibungen im großen Thronsaal, in dem das Buch des Lebens geöffnet wird, dort wird geschaut, ob man drin steht und demnach wird entschieden, ob man ins Paradies kommt oder nicht.
Es wird auch der Siegeskranz beschrieben, aber ich weiß von keiner besseren Existenz als sonst, je nachdem, wie mehr wir uns auf Erden entwickelt haben.
Die armen ungeborenen Babys...

Habe ich da etwas anders verstanden, oder meintest du es wirklich so? Und wenn du es so meintest- auf welche Bibelstellen stützt sich diese These? Dann kann ich es evtl besser zuordnen.


Argo: Tatsächlich verlässt das immaterielle Wesen des Menschen nicht sofort die Umgebung, in der es lebte. Nach dem Tod sendet es geistige Zeichen seiner Anwesenheit an die Menschen, mit denen es die engste Verbindung hatte. Diese Anwesenheit ist so deutlich, dass diejenigen, die sie annehmen, sie nicht in Frage stellen können. Die menschliche Erfahrung ist reich an solchen Beispielen.

Diese These finde ich so auch nicht in der Bibel. 
In Lukas gibt es ein Beispiel, wie es nach dem Tod aussieht- der Reiche und der arme Lazerus. Kennst du die Begebenheit? Da wird einiges beschrieben. 
Von einem "der Reiche war erstmaln ne zeitlang noch dort und hat den Geschwistern Zeichen gegeben (wie in diversen Filmen) steht da nichts. Im Gegenteil- der Reiche leidet enorm und möchte gerne seine Geschwister warnen, dass diese nicht auch so leiden müssen. Doch es gibt ein "zu spät", weshalb nochmal die Verantwortung eines Jeden, die Entsciedung auf Erden zu treffen, umso stärker bewusst sein sollte.

Liebe Grüße, Cleo

PS: Ich bin kurz nach einem Umzug- deshalb kann es noch sein, dass manche Antworten verzögert kommen, ich habe jetzt erstmalig den Laptop ausgepackt und habe noch einiges um die Ohren, bis hier Ordnung ist


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Re: Studienbibeln

von Cleopatra am 26.06.2026 06:45

Guten Morgen, 

ja Burgen, das kann gut sein.

Ich schaue auch gerne mal auf die Schnelle im Internet nach, aber die Buchform ist doch etwas Besonderes, ich recherchiere dann intensiver und es macht auch mehr Spaß, zu blättern und über den Inhalt nachzudenken.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Christliche Startseite mit Losungen

von Cleopatra am 19.06.2026 07:13

Guten Morgen, 
diese Seite hast du gemacht, was genau erhoffst du dir damit?
Machst du das alles alleine?
Oder hast du da Unterstützung?

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Geduld ein wesentlicher Teil unserer Seele

von Cleopatra am 12.06.2026 17:12

Liebe Annika, das sind die Regeln hier und diese sind dir seit Jahren bekannt.
Bitte akzeptiere diese und diskutiere nicht.
Permanent gleiche Texte werden kommentarlos gelöscht, Flooding ist nicht erwünscht.

LG Cleo



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Re: Geduld ein wesentlicher Teil unserer Seele

von Cleopatra am 12.06.2026 16:17

Annika schrieb: ".. meine Beiträge wurden gelöscht. Die Tages Grüßle bzw Gebete sind mir wichtig Lieben guten fresh Morgen unter Gottes Schutz und Schirm einen gesegneten lieben guten fresh schönen harmlosen weichen sanften freundlichen frohen bunten süßen glücklichen stillen ruhigen happy passenden Tag Amen. Amen? Happy Day Blessings Schalom"


Liebe Annika: Die jeweils identischen Beiträge werden wegen Flooding entfernt.
LG Cleo

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Re: Tipps, Rat.. fürs Wohl, Wohlergehen, Wohlfühlen?

von Cleopatra am 09.06.2026 06:49

Geht es beim "sich wohlfühlen" nicht primär um einen selbst...?
Diese Frage stelle ich mir gerade.
Und worum sollte es eigentlich gehen...?
Um Gott, um seine Ehre.

Wieviel Zeit und Energie investieren wir dafür, auf der einen Seite, um uns selbst gut und wohl zu fühlen, und wieviel Zeit und Energie investieren wir, um Gott alle Ehre zu geben...?

Diese Frage finde ich spannend, sie sich selbst mal ganz selbstreflektorisch zu stellen.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Cleopatra am 27.05.2026 07:21

Guten Morgen, Burgen, 
ich verstehe, was du meinst.
Meiner Meinung nach ist es eben auch eine Ballance, richtig zu handeln und nicht aus Menschenfurcht oder falscher Toleranz zu schweigen:
Ich finde, es ist wichtig, Dinge richtigzustellen, wenn etwas in der Lehre falsch ist.
Da geht es ja nicht einfach nur um einzelne Worte, sondern um den Inhalt, der draus entsteht.
Und jemanden in falschem Verständnis oder falscher Lehre stehen zu lassen, sogar zu bestätigen, finde ich gefährlich.
Gleichzeitig wollen wir niemanden vor den Kopf stoßen und die Liebe ausstrahlen.
Liebe Grüße, Cleo


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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Cleopatra am 26.05.2026 07:24

Guten Morgen, 


von Geist-Licht am 24.05.2026 13:13: 24.6.2026 interessantes Datum, weil es ist in genau sechs Monaten der 24.12.2026

Meinst du in 7 Monaten...?

Liebe Burgen- in deiner Beschreibung dachte ich an eine Christin, die mir vorletzte Woche sagte, dass sie ein ganz dringendes Bedürfnis hatte, einen Mann im Krankenhaus zu besuchen.
Dieser Mann war einen Tag später verstorben.

Ja, Gott wirkt auch heute noch, durch den heiligen Geist.

Aber es gibt einen ganz deutlichen Unterschied, der eben sehr wichtig ist:
Nicht jeder Mensch hat diesen heiligen Geist und es geht diesem heiligen Geist nie um eigene Gefühle oder irgendeine Art "Beglückung/Selbst" und so weiter.
Der Mittelpunkt des heiligen Geistes ist Gott selbst.

Es dreht sich nicht um den Menschen und seine Glücksgefühle.
Der heilige Geist ist ein Siegel der Kinder Gottes.

Wie nusskeks gut beschrieben hat, muss man deshalb nicht irgendwas "aktivieren" oder so. 
Gott selbst aktiviert.
Und es geht um Buße, Nachfolge und Jüngerschaft.

Das ist halt immer das Problem, wenn Worte der Bibel anders gedeutet und genutzt werden.
Dann sind die Dinge wieder nicht einfach pauschal richtig, wenn diese Worte nur genutzt werden.

Liebe Grüße, Cleo


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