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Cleopatra
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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

from Cleopatra on 09/30/2020 10:33 AM

Danke Burgen, ich freue mich schon drauf.
 
Lieber Merciful, danke dir auch für deine Antwort, mir fiel etwas auf:
 
Merciful: Irrelevant sind daher meine Überlegungen mitnichten. Bastelarbeiten nach eigenen Vorstellungen oder Wünschen habe ich dabei in keinster Weise im Sinn.
Bevor ich falsch verstande: Meine Worte waren nicht beurteilend, was dein Beitrag angeht.
Also- ich habe von dir weder gedacht noch geurteilt, dass deine Gedanken irrelevant seien oder du basteln würdest in dem Sinne
 
Danke für deine Erklärung, wie du zu deinen Gedanken kommst.
 
Merfciful: Paulus begründet - soweit ich sehe - die Unterordnung der Sklaven unter die Herren nicht mit einer ewig gültigen Ordnung Gottes. Demgegenüber begründet er aber die Unterordnung der Frau unter den Mann durchaus mit einer ewig gültigen Ordnung Gottes.
Oh ja, diese Schlussfolgerung kann ich gut nachvollziehen nach deinen Gedanken.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

from Cleopatra on 09/30/2020 07:50 AM

Hallo Merciful,
 
ich finde in der Bibel keinen Hinweis darauf, dass Sklaven-Dasein nach göttlichem Willen ist oder war.
Genauso wie bei der Scheidung.
Aber da die Menschen es trotzdem machten, hat Gott auch hier Ordnungen dazu gegeben.
 
Von daher wäre für mich nun die Überlegung, ob die Worte des Paulus hier nur ein "tolerieren" oder "für gut heißen" bedeuten, nicht so relevant.
Es gibt dafür Gebote, die die Sklaven nämlich auch schützten.
 
Ich bin aber froh, dass dem heute nicht mehr so ist.
 
Wie ist es nun bei der Frau?
 
Können wir daraus ableiten, ob bestimmte Worte nun eben von Paulus als zeitgemäß akzeptiert wurden, oder tatsächlich von Gott kommen?
In diesem Zusammenhang wird ja auch gerne argumentiert, dass Paulus nicht so der Freund von Frauen war.
 
Dies ist für mich aber völlig irrelevant aus folgendem Grund:
 
Wenn wir anfangen, einzelne Anweisungen so zu "sortieren", was nun nur damals galt und was heute noch, dann "basteln" wir uns im schlimmsten Falle den Glauben selbst zusammen. Wenn wir anfangen, selbst zu entscheiden, welche Bibelstellen wir für uns annehmen (zB Trost, die Heilsgewissheit, Zuversicht und so weiter), andere aber nicht, weil sie nicht zeitgemäß seien, wo führt das dann hin?
 
Wir dürfen bei alledem nicht vergessen, dass es sich ja um Gottes Wort handelt, welches heute noch für uns gilt.
 
Paulus hatte Visionen gehabt und wurde von Jesus selbst berufen.
Paulus sprach in Autorität mit Leitung des heiligen Geistes.
 
Mir fallen gerade zwei Stellen spontan ein, in der Paulus betont, dass dies nun nicht von Gott kommt, sondern seine eigene Meinung, bzw die "Logik" die Frage beantworten würde (einmal die Frage nach dem Unverheiratet sein, und einmal die Kopftuchfrage).
Ansonsten waren Paulus Worte von Gott eingegeben und als solche würde ich sie auch sehen und akzeptieren.
 
Daher sehe ich die Frage nach der Aufgabenverteilung der Frau als Ordnung Gottes, die eben wie geschrieben jedesmal noch mit erklärt wird.
 
geli: Gott gibt Gaben ja nicht, damit wir sie für unser Ego oder unsere eigenen Pläne einsetzen, sondern damit sein Wille hier auf dieser Erde geschehen kann. Hier müssen wir schauen, dass wir unsere Gaben mit der Schöpfungsordnung in Einklang bringen.
Ja, das sehe ich genauso.
 
So ganz habe ich jetzt noch nicht verstanden, was so "falsch" war an meiner Aussage:
Sternenreiterin: Aber was mir eigentlich auffiel war der Satz von "Cleo", dass Gott eine Gabe (in Bezug auf Gemeindestunden) nicht gibt wenn sie Seiner Ordnung nicht entspricht. Das geht nämlich nach meiner Erfahrung nicht 1:1 auf.
Liebe Sternenreiterin, wo genau ist denn der Logikfehler?
 
geli: Ja, da haben wir wohl unterschiedliche Auffssungen - ich kann aber Deine Auffassung gut nachvollziehen. Ich persönlich würde eine Frau in der Leitung - gemeinsam mit anderen Frauen und Männern - deshalb befürworten, weil sie alleine ja keine Leitungsfunktion hat. Sie ist bei Besprechungen und Beratungen dabei und sagt auch ihre Sicht der Dinge.
Ja, hier sehen wir es wohl anders, was für mich persönlich kein Problem ist, eher ein Gewinn, weil es mir auch hilft, die Sichtweise anderer Meinungen besser zu verstehen.
Also bei uns in der Gemeinde können wir jederzeit auch Feedbacks oder Fragen abgeben, die Ältesten sind auch immer für Gespräche und Anregungen offen, vermutlich "vermisse" ich daher diese Beratungen und so nicht. Oder sie kommen mir daher nicht als Argument in den Sinn.
 
Aber eine Folgefrage zu dieser unterschiedlichen Sichtweise schwirrt schon seit einer Woche in meinem Köpfche rum:
Was meint ihr- wäre es probleatisch, wenn zwei Frauen in einer Gemeinde hier unterschiedlicher Meinung sind?
Wenn zum Beispiel eine Frau meint, dass die Frau nicht lehren darf und die andere Frau in dieser Gemeinde aufsteht und in Autorität spricht?
Wäre dies für euch eine Ordnung, die "besprochen werden muss in liebevoller Ermahnung" oder wäre dies für euch eine unterschiedliche Interpretation, wo wir darauf in Stille vertrauen können, dass Gott die Frauen schon von sich aus zeigt, was sein Wille ist?
 
Wo ist die Sache "eine Sache zwischen mir und Gott" und wo ist die Mitverantwortung bei der Gemeinde, die etwas toleriert oder akzeptiert (schwer, das neutral auszudrücken, wenn ihr meine Sichtweise kennt )
 
geli: Aber vielleicht hat Burgen von dem Wort "Sekte" eine andere Vorstellung als wir anderen?
Ja, das glaube ich auf jeden Fall, sie hatte es ja auch erklärt, da ich dich liebe Bugen ja kenne, weiß ich, dass du ganz ehrlich dein Feedback und Gefühl beschrieben hast.
Mir würde aber auch helfen, was genau an meinem Beitrag dich hat an eine Sekte denken lassen?
Die "Absolutheit" in meinem Satz? Oder was genau?
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

from Cleopatra on 09/29/2020 09:37 AM

Guten Morgen,
 
oh weh, jetzt bin ich aber sehr erschrocken, natürlich wollte ich nicht ein solches Gefühl vermitteln.
 
Habe ich zu "forsch" geschrieben? Ich habe nur geschrieben, wie ich eben die Bibel verstehe.
 
Die Leitungsfunktion der Frau verstehe ich so, weil wir ja abgeleitet haben, dass unter "reden" das "in Autorität reden" gemeint war, außerdem wurde die Schöpfungsordnung, sowie der erste Sündenfall als Beispiel in der Bibel genannt.
 
Eine Leitungsfunktion hat Autorität, demnach meine Ableitung.
Das hat nichts mit Sekte oder so zutun, sondern einfach nur mit Aufgabenverteilung, das finde ich garnicht so schlimm.
 
In . Timotheus 3, 2 wird ein Ältester beschrieben, worum es mir geht markiere ich in fett:
 
2 Der Aufseher nun muss untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfrei, lehrfähig,
3 kein Trinker, kein Schläger, sondern milde, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend,
4 der dem eigenen Haus gut vorsteht und die Kinder mit aller Ehrbarkeit in Unterordnung hält
5 - wenn aber jemand dem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen?
 
Das hat doch nichts mit einer Sekte zutun, sondern eben mit Gehorsam, wenn man die Bibel so versteht, dies auch so zu leben....?
 
Zur Gabenverteilung scheine ich hier auch falsch verstanden worden zu sein, oder ich habe dich Sternenreiterin falsch verstanden?
 
Ich dachte bei meiner Argumentation an diesen Vers:
 
1. Korinther12: 1 Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid.
2 Ihr wisst, dass ihr, als ihr zu den Heiden gehörtet, zu den stummen Götzenbildern hingezogen, ja, fortgerissen wurdet.
3 Deshalb tue ich euch kund, dass niemand, der im Geist Gottes redet, sagt: Fluch über Jesus!, und niemand sagen kann: Herr Jesus!, außer im Heiligen Geist. 4 Es gibt aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist;
5 und es gibt Verschiedenheiten von Diensten, und es ist derselbe Herr;
6 und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt.
7 Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.
8 Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben; einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist;
9 einem anderen aber Glauben in demselben Geist; einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist;
10 einem anderen aber Wunderwirkungen; einem anderen aber Weissagung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen verschiedene Arten von Sprachen; einem anderen aber Auslegung der Sprachen.
11 Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will.
 
Ich kenne einige Gemeinden (nicht nur Brüdergemeinden), in denen es ganz normal ist, dass eben die Männer diese Rolle übernehmen und finde es schade, dass man dann auch jedesmal erinnern muss, dass unterschiedliche Aufgaben keine unterschiedliche Wertigkeit bedeutet.
 
Das Problem haben wir in der Welt- da ist der "mehr wert", der laut ist und den man seieht.
Bei Gott ist das ganz anders. Der stille Beter ist besonders.
 
Falls ich hier auch falsch verstanden wurde: Die Leitung einer Frauenarbeit, oder irgendetwas anderes ist etwas anderes als die Ältestenschaft/Leitung der Gemeinde.
Die Gemeinde ist die Braut Jesu, vielleicht gibt es deshalb andere Ordnungen, wäre jetzt eine Überlegung.
Für mich selbst ist das nicht relevant, weil manchmal eben Gehorsam dran ist, auch, wenn sich das Wort "Gehorsam" jetzt wieder altmodisch doer sektiererisch anhört- so ist es ja nicht gemeint.
Keiner hat ein Problem oder fühlt das arme Kind total eingeengt und in der Persönlichkeit gestört, wenn ein Elternteil sagt "nein, du bekommst noch keinen Kaffee" oder "jetzt wird nicht mehr Fernseher geschaut" oder "um sechs Uhr bist du bitte zuHause zum Abendessen".
 
Aber bei der Frau? Ich selbst kann das nicht so nachvollziehen. Wie gesagt- andere Aufgaben bedeuten in keinster Weise andere Wertigkeit, wie Besonders die Frau ist, ist nur gerade hier nicht das Thema..
 
Ich hoffe, ich konnte jetzt Missverständnisse aufklären...?
 
Liebe Grüße, Cleo

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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

from Cleopatra on 09/29/2020 07:34 AM

geli: ja, so habe ich das gemeint. Also nicht, dass eine Frau (alleine) die Leitung übernimmt, sondern dass sie in der Ältestenschaft einer Gemeinde vertreten sein kann. Das war mit "Leitungsgremium" gemeint

 
Guten Morgen, liebe geli,
ja, ich denke, da habe ich dich richtig verstanden, ich bin hier nur anderer Meinung als du, denke ich.
 
Denn auch als Teil einer Ältestenschaft, eines Hirtendienstes, einer Leitung, ist ja eine Autorität.
 
Liebe Grüße, Cleo

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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

from Cleopatra on 09/28/2020 07:43 AM

Guten Morgen, 
 
wow, vielen Dank Burgen für die Kopie der Ausarbeitung!
 
Merciful: Zumindest also müsste auch bei einer Frau konkret geprüft werden, ob diese von Gott für eine Lehrtätigkeit oder für einen Leitungsdienst erwählt worden ist. Also nicht pauschal: Frauen dürfen lehren oder Frauen dürfen nicht lehren. Sondern konkret und persönlich: Ist diese Frau von Gott bekehrt, begabt, bewährt und berufen?
Hallo merciful,
ich kann deine Gedankengänge verstehen in deinem Beitrag, grundsätzlich würde ich dem auch zustimmen, aber ich selbst würde meinen, dass Gott eben doch konkret etwas dazu meint. Es steht ja nicht in der Bibel (überspitzt geschrieben) "eine Frau soll eventuell schweigen, wenn sie die Gabe gerade nicht hat" oder so, verstehst du, was ich meine?
 
Also ich habe bisher die entsprechenden Bibelverse schon so verstanden, dass es pauschal um die Frauen geht- wie gesagt- in der Gemeindestunde.
 
Frauen werden definitiv auch von Gott begabt, aber Gott würde eines Verstännisses nach eine Frau nicht für die Gemeindestunde begaben, wenn dies nicht seiner Ordnung entspricht.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Reply Edited on 09/29/2020 07:32 AM.

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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

from Cleopatra on 09/27/2020 07:43 AM

Hmmmm...
 
 
geli: Somit bedeutet "schweigen" nicht unbedingt, dass jemand während des ganzen Gottesdienstes nichts sagen darf, sondern eben nur in einer bestimmten Situation.
 
Hier bin ich mir nicht sicher, ob es richtig interpretiert ist.
Ich kenne mich im Griechischen nicht aus, aber was, wenn das Wort genauso wie im Deutschen eben so verwendet wird, dass der Kontext eben wichtig ist?
Wie in 1. Tim. 2, 12 im Kontext steht, dass sie nicht lehren soll, sondern schweigen. Hier ist der Kontext eben das "Nicht- lehren".
 
Aber 1. Korinther 14, 33- 37 bedeuten im Kontext etwas anderes, oder?
 
33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie es in allen Gemeinden der Heiligen ist,
34 sollen die Frauen(in andere Handschriften: eure Frauen) in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 35 Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für eine Frau, in der Gemeinde zu reden.
36 Oder ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gelangt?
37 Wenn jemand meint, ein Prophet oder sonst ein Geistbegabter zu sein, so erkenne er, dass das, was ich euch schreibe, ein Gebot des Herrn ist.
 
Was also ist mit dem von mir unterstrichenen Worten in diesem Zusammenhang?
Was also genau mag es bedeuten?
Dass man hier im Zusammenhang sieht, dass die Frau nicht nachfragen, quasi "dazwischenquatschen" soll, oder die Autorität ausüben?
 
Ich verstand es auch erstmal als zweiteres, aber wieso wird es für die Gemeindesituation extra genannt, wenn sich doch die Frau allgemein dem Manne unterordnen soll, also innerhalb der Ehe?
 
Ginge es also nur um die "in Autorität reden", dann müsste der Beisatz "in der Gemeinde" doch nicht da stehen, weil es allgemein so handhabe ist, oder habe ich gerade einen kleinen Denkfehler...?
 
geli: Was meiner Meinung nach aber nicht heißt, dass Frauen nicht auch z. B. in einem Leitungsgremium vertreten sein dürfen. Denn hier nimmt die Frau keine Autorität, sondern sie hat ein Mitspracherecht - sie sagt ihre Sicht der Dinge, die dann in die Entscheidung aller - auch der Männer - mit einfließt.
Hm, also die Position einer Leitung hat Entscheidungsbefugnis.
Sprechen wir also über eine Ältestenschaft der Gemeinde, so sehe ich das ganz anders.
In 1. Tim. 3 wird diese Position genauer beschrieben, unter anderem soll es "ein Mann einer Frau" sein.
Leiterschaft ist in meinen Augen auch Autorität, es bedeutet "Hirtendienst".
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Reply Edited on 09/27/2020 09:24 AM.

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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

from Cleopatra on 09/26/2020 09:20 AM

Guten Morgen,
 
Burgen: Interessant, was du , liebe Cleo schreibst. Ich selbst bin als junger Christ ebenfalls in Gottesdiensten der Landeskirchlichen Gemeinschaften gewesen. Und habe nie vermisst, dass dort nie eine Frau predigte...............Einmal hatte ich eine Brudergemeinde besucht und fand es dort "stocksteif", es waren fast nur ältere Herren anwesend. Für mich als junge Frau nicht einladend.
Ja, ich finde es selbst immer sehr bereichernd, wenn wir einander unsere Erfahrungen teilen.
Denn das zeigt ja eben auch, wie unterschiedlich Dinge empfunden werden oder eben auch, wie unterschiedlich Dinge erlebt werden.
Es zeigt mir so ein bisschen, dass meine Erfahrungen und Gedanken eben auch nur ein Puzzlestück und nicht die ganze einzige "Wahrheit" ist, sondern dass wir einander ergänzen und es "mehr" gibt, als in meiner keinen Welt.
 
Ich hoffe, das wird richtig verstanden ;-D
 
geli: Ich finde es eigentlich schade, wenn es heißt: "nur" für Kinder, oder auch: "Nur" für Frauentreffen" Denn ich denke, dass eine Frau, die die Gabe der Lehre hat, sehr gut auch in z.B. Frauen-Frühstückstreffen oder auch in anderen Frauenkreisen lehren kann. Denn dabei wird ja die Schöpfungsordnung nicht übergangen. Sind denn Frauen und Kinder es nicht wert, um seine Gaben einzusetzen? Muss es denn unbedingt Lehren vor der gesamten Gemeinde sein, oder die Predigt?
Vielen Dank für diese Gedanken, ehrlich gesagt teile ich sie so auch.
 
Nun meine Gedanken zu der Interlinearübersetzung:
 
Mir scheint, als sei das "Schweigen" in 1. Korinther 14, 28 und Vers 34 das gleiche Wort, nur einmal in Einzahl und einmal in Mehrzahl, oder sehe ich das falsch?
Demnach wäre das "Schweigen" aber auch tatsächlich ein zumindest "jetzt ruhig sein"- so meine Ableitung.
 
Liebe Grüße, Cleo

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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

from Cleopatra on 09/25/2020 06:55 PM

geli: Leider hab ich das nun doppelt gesendet - aber ich weiß nicht, wie man einen ganzen Beitrag löschen kann

 
Kein Problem, ich habe den doppelten Beitrag eben gelöcht.
 
geli: Wäre jetzt interessant, herauszufinden, an welchen Stellen dieses Wort steht, und in welchem Zusammenhang. Da hat er ja nur die beiden Stellen in Hebr. 1,1 und 1. Kor. 14,21 angegeben.
Wie gut, dass ich die Übersetzung noch hier habe (ich glaube, ich werde sie mir irgendwann mal gebraucht kaufen, denn die ist enorm hilfreich, wie ich finde), ich habe noch schnell Fotos von diesen beiden Versen gemacht, ich denke, am Bild erkennt man, welcher Vers es ist:
 
Interlinear_Hebraeer11.jpg
 
 
Interlinear_1Kor14-4.jpg
 
 
Liebe Grüße, Cleo
 
 
 

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Reply Edited on 09/25/2020 07:01 PM.

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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

from Cleopatra on 09/25/2020 01:11 PM

Hallo ihr Lieben,
 
ich springe kurz rein, um die Fotos hier schonmal einzustellen, meine Antwort kommt später (muss gleich zur Arbeit):
 
 
interlinear-1Kor11-2.jpg
 
Interlinear-1_Kor_11-3.jpg
 
 
Interlinear-_1_Kor14-1.jpg
 
 
Zur Erklärung: Ich habe die betroffenen Worte zum Vergleich und zum schnellen Wiederfinden blau umrandet.
Ich habe es extra groß gemacht, weil man sonst die Griechische Schrift so schwer erkennen kann.
 
Die Versangabe ist immer mit auf dem Foto angegeben.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

from Cleopatra on 09/25/2020 07:39 AM

Guten Morgen,
 
liebe Sternenreiterin, ich empfand deinen Beitrag als sehr bereichernd, es sind viele gute Inputs drin.
Insgesammt schätze ich in diesem Gespräch hier sehr, dass die Bibel das Fundament ist und ich finde es total spannend, gemeinsam mit euch in der Bibel zu forschen und Dinge herauszufinden.
 
Eines fiel mir auf:
 
Burgen: Hat Paulus nicht auch mal in ähnlichem Zusammenhang geschrieben: "Ich aber sage, ... "?
Ja, ich meine, bei der Kopftuchfrage hat Paulus sowas geschrieben.
Paulus hat seine Worte von Gott eingegeben bekommen.
Wenn er etwas hatte, was er nicht explizit von Gott so gesagt bekommen hatte, dann hat er dies als seine eigene Meinung betont.
 
Wir müssen natürlich auch davon ausgehen, dass vielen der Briefe andere Briefe vorausgingen, deshalb kommt uns manches vielleicht etwas "wie kommt der denn jetzt plötzlich zu diesem Thema?" vor, ist dann aber vermutlich eine Antwort auf den Vorbrief gewesen.
 
Wenn ich die Korintherbriefe lese, so stelle ich mir die Gemeindestunden da auch sehr lebendig vor- vorsichtig ausgedrückt, denn sonst hätte Paulus ja manches nicht so schreiben müssen ;-D
 
Sternenreiterin: Was ist, wenn Gott einer Frau die Gabe der Lehre gibt, aber sie sie "nur" für ihre Kinder anwendet? Ist dann die Frau nicht ausreichend dabei ihre Gabe auszuleben - oder ist Gott ihr eines Kind, ihre mehreren Kinder oder sogar nur die Frau selber ...... so wichtig, dass ER ihr "trotzdem" die Gabe gibt?
Das ist eine gute Frage, denn diese Frage kommt oft in diesem Zusammenhang.
Ich habe es mal als Argumentation gehört, eben, dass die Frau diese Gabe von Gott bekommen hat, also soll sie diese Gabe auch einsetzen.
Ja, Gott verteilt die Gaben so, wie er will. Und er hat das Recht dazu.
Gott würde aber sicher nicht etwas entgegen seiner eigenen Ordnung tun.
Denn wie gesagt gibt es doch sooo viele Möglichkeiten, diese Gabe zu nutzen.
Frauenabende, Seminare, Bücher, Vorträge, nur eben nicht Gemeinde.
 
Mit Diskrimination hat das alles auch nichts zu tun, finde ich. Aber ich glaube, dass viele das so sehen, weil eben eine Eingrenzung der Rechte stattfindet.
Vor 50 Jahren noch hat man da glaube ich nicht so gegen gesprochen.
Wie gesagt- es wird ja auch immer begründet.
Eva, also die Frau war diejenige, die sich hat zuerst vvon Satan manipulieren lassen und öfters merkt man das eben auch, dass Frauen gerade auf der emotionalen Ebene schneller "manipulierbar" sind.
Das wird dann auch genutzt zum Guten, aber es ist eben auch eine Gefahr. Heute haben wir viele Gefahren und Versuchungen. Und für Satan ist es einfach, einen Gedanken einzuflüstern und so zu tun, als sei es von Gott, da gibt es viele Beispiele, die hier das Thema sprengen würden.
 
So ist es natürlich nicht bei allen Frauen und die Männer sind vor dem nicht geschützt.
Aber die Tendenz ist nunmal so, weil die Frau mehr emotional und sensibel ist- was ein Segen sein kann, aber eben auch eine Angriffstelle bei Versuchungen.
 
Und Paulus hat das auch als Begründung geschrieben (nicht die Manipulation, sondern, dass Eva sich hat zuerst täuschen lassen).
 
Sternenreiterin: Die einzige Frage ist noch, wen die Frau fragen soll wenn sie ihren eigenen Mann gar nicht fragen kann (Single, Witwe, ungläubiger Partner oder wortkarg usw.), aber wir wissen ja nicht welche Fragen da gemeint sind.
Also ich als Singlefrau bin da ja "betroffen" und habe keine Probleme.
Ich kann jederzeit mit meiner Familie darüber sprechen, man kann auch mal im Nachhinein eine Email an den Prediger schreiben, wenn es um den Inhalt der Predigt geht und um das Verständnis (oder mal die Statistik der genannten Inhalte, wenn dies angeboten wurde).
Ich kann auch hier im Forum meine Fragen stellen oder mit Freundinnen über das Thema sprechen. Ich sehe da sehr viele Möglichkeiten, heute sogar noch mehr als damals, denn heute kann man mal eben zum Telefon greifen oder den Computer anschmeißen.
 
 
Sternenreiterin: Kennt jemand eine Gemeinde, wo das in einer gesunden Weise gelebt wird - ohne in eines der beiden Extreme abgerutscht zu sein?
Mein Vater war zu meinen Kindheitstagen sehr oft in verschiedene Gemeinden eingeladen worden, um zu predigen.
Als Kinder mussten wir natürlich immer mitgehen, was aber auch dafür gesorgt hat, dass wir viele unterschiedliche Gemeinden kennengelernt haben.
 
Ich kenne mehrere Gemeinden (hauptsächlich Brüdergemeinden, aber auch andere), in denen es so gehandhabt wird, dass die Frauen tatsächlich keinen Beitrag leisten, aber natülich mitsingen und am Ende des Gebetes "Amen" sagen.
 
In diesen Gemeinden sind auch junge Frauen dabei und alle machen einen entspannten und guten Eindruck, soweit ich das beurteilen kann.
 
Ist jetzt die Frage, ob dies als "Extrem" angesehen wird, ich finde, solange dies als Gottes Wille anerkannt wird und dann so praktiziert wird, dann kann es nur vom Segen sein. Dann kann sich auch eine Frau nicht schlecht fühlen, weil sie sich der Ordnung Gottes eben selbst unterordnet und es für sie völlig in Ordnung ist, schließlich beten wir immer "Herr". Dann gehört das "Herr-sein" ja eben auch in unsere Gemeindestundensituation.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Reply Edited on 09/26/2020 09:06 AM.
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