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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Vielfalt biblischer Texte

von Burgen am 30.12.2020 21:31



Hallo Merciful, 

diese Vielfalt der biblischen Texte und deine Anregungen dazu finde ich sehr gut. 

Manchmal weiß jemand ja auch nicht so recht, wo und wie er damit beginnen kann, 

für sich selbst das allerbeste aus der Beschäftigung mit dem Wort Gottes herauszuholen. 

Gut ist auch vielleicht, übergreifend sich thematisch dem Wort zu nähern und sich 

dann auch der jeweiligen Wahrheit zu stellen. 

Für mich damals war es ziemlich "belastend" und "anstrengend" soviel über die hebräischen 

Zusammenhänge der Bibel lernen zu müssen, nur um mit Jesus mich zu beschäftigen. 

Aber zum Glück für mich, "kannte" ich Jesus dann schon, denn er kannte mich zuerst. 

So ist es ja auch mit der Liebe. Jesus liebt zuerst und nur deshalb lieben wir ihn. 

Jedenfalls wollte Danke sagen. Und nächstes Jahr genau meine Bibelbeschäftigungen 

danach ausrichten. Mal sehen, was der HErr da für mich bereit hat. ;) 


 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Jotam legte sich zu seinen Vätern

von Burgen am 30.12.2020 21:17



Und Jotam legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt Davids, seines Vaters.

Hallo Merciful, 

vermutlich verlief es genaus so wie es dort zu lesen ist. Und es war doch früher mehr als heute, dass Menschen genau wussten,
dass sozusagen "jetzt" der Zeitpunkt ist, sein Leben abzugeben. 

Jakob zB legte sich auch ins Bett, segnete seine beiden Söhne mit konkreten Worten und entschlief dann. 

Manche Männer bzw Könige und auch andere, entschliefen und wurden entweder in Familiengräber gebracht oder 

es war nichts mehr von ihrem Ort der Beerdigung gesagt. 

Ich glaube die Antwort finden wir zum Teil in V 34: 
Er tat was recht war in den Augen des HERRN. 

Und deswegen legte er sich zu seinen Vätern, also diejenigen, die vor ihm taten was recht in des HERRN Augen war. 

Jesus wußte ja auch ganz genau seinen Zeitpunkt. 


Grüße 
Burgen 



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Leonardo
Gelöschter Benutzer

Re: Jotam legte sich zu seinen Vätern

von Leonardo am 30.12.2020 20:30

Nur eine Idee: Könnte folgendes damit zu tun haben?

"Aus Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück"  aus 1.Mose 3,19

Er legte sich zu seinen Vätern, die da auch schon hin sind? Aber ich weiss es auch nicht.

Oder das ist so ein Ausspruch, den wir nicht verstehen...das wird wohl eher der Fall sein.  

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.12.2020 20:49.

Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2480

Vielfalt biblischer Texte

von Merciful am 30.12.2020 13:31

In der Bibel finden wir eine große Vielfalt unterschiedlicher Texte.
 
Erzählungen, Genealogien, Gesetze, Gebete, Lieder, Bekenntnisse, Prophetie, Weisheitssprüche, ...
 
Ausgehend von Psalm 119, der die Liebe zu den Worten Gottes in 22 Strophen bekennt und besingt,
 
denke ich darüber nach, in welche Hauptgruppen die biblischen Texte gegliedert werden können.
 
Ich denke insbesondere an 4 Hauptgruppen.
 
1) Erzählungen (Geschichte, Vergangenheit, Gottes Handeln an Israel und im Leben Jesu Christi, Grundlegung des Glaubens)
2) Verheißungen (Prophetie, Zukunft, Gottes Handeln an Israel und der Gemeinde Jesu Christi, Begründung der Hoffnung)
3) Weisungen (Gebote und Weisheit, Gegenwart, Lehre, Ermahnung zu Liebe und Gerechtigkeit)
4) Anbetung (Bekenntnisse, Gebete, Lieder, Bitte und Fürbitte, Danksagung und Lobpreis)
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.12.2020 14:13.

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2480

Jotam legte sich zu seinen Vätern

von Merciful am 30.12.2020 13:10

Ich wundere mich gerade über folgende Formulierung.
 
Und Jotam legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt Davids, seines Vaters.
 
(2. Könige 15, 38; Lutherbibel 2017)
 
Als er gestorben war, konnte er sich ja nicht mehr zu seinen Vätern legen.
 
Was bedeutet diese Formulierung?
 
Merciful
 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.12.2020 13:12.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5457

Re: Ein besonderer Briefumschlag zu Weihnachten

von Cleopatra am 30.12.2020 07:52

Gottes Wirken ist wirklich unglaublich kreativ ;-D
 
Toll, dass du uns daran hast teilhaben lassen und toll, dass du dich hast da mit zu gebrauchen lassen ;-D
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (11) Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht -- Ps 59,7

von Burgen am 30.12.2020 00:38



Siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken wird. __ Jesaja 65,17 

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. __ Matthäus 6,10 


Kl: Jesaja 63,7-14 
Bl: Lukas  2,36-40 


O komm, o Herr, bleib bis ans End, bis dass uns nichts mehr von dir trennt, 
bis dich, wie es dein Wort verheißt, der Freien Lied ohn Ende preist. 
Freut euch, freut euch, der Herr ist nah. Freut euch und singt Halleluja. 
(Otmar Schulz/Henry Sloane Coffin)  


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Leonardo
Gelöschter Benutzer

Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott

von Leonardo am 29.12.2020 23:26

Ich danke noch einmal für eure Gedanken dazu :) 

Hätte eigentlich wissen müssen, das bei dieser Entscheidung für den Glauben trotz vieler offener Fragen halt viele offene Fragen immer noch da sind. Dumm von mir. Naja, ich werde meine Herangehensweise etwas ändern und weitermachen mit dem Bibelstudium. 

Der heutige Tag hat mir viel gebracht. =)  

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Ein besonderer Briefumschlag zu Weihnachten

von geli am 29.12.2020 13:09

Wow - das war echt ein schönes Erlebnis, zu sehen, wie Gott am Wirken ist!  

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott

von geli am 29.12.2020 13:07

Leonardo: Könnte es nicht sein, das Gott natürlich bewusst war, das bei den Israel umgebenden Völkern Menschenopfer verbreitet waren, und er nicht wollte, das so etwas auch in Israel gemacht wird?

Ich bin zwar ein bisschen spät dran, denn es wurden ja schon viele Gedanken dazu geschrieben. Aber ich versuchs auch noch einmal...  

Das hat ja auch Cleo schon geschrieben - ich denke nicht, dass Gott da "Rücksicht" in irgendeiner Form wegen der Nachbarvölker übte.
Die Sünde erfordert, dass der Mensch, der sie tut, sterben muss. Das wären also alle gewesen 

Gott will aber nicht den Tod des Menschen, deshalb war er so gnädig und akzeptierte einen "Ersatz" für den Tod des Menschen, solange, bis er selbst Mensch werden würde und so diesen Tod auf sich nehmen würde.

Und auch ich gab ihnen Satzungen, die nicht gut waren, und Rechte, durch welche sie nicht leben konnten.

Das ist, finde ich, eine sehr schwierige Stelle. Es klingt hier fast so, als würde Gott das Gesetz und die Opfer, die er ja selbst vorgeschrieben hatte, als "nicht gut" einstufen.
Da es aber nicht sein kann, dass Gott seine Meinung über seine eigenen Satzungen einfach so mal eben ändert, muß man es anders verstehen. 
Ich will nicht behaupten, dass meine Erklärung nun die Richtige ist, aber ich verstehe es so:

Gott will und wollte ja nie, dass seine geliebten Menschen sterben müssen. Da sie aber sündigten, und das immer wieder, hätter seine Gerechtigkeit ihren Tod in Kauf nehmen müssen.
Zum Glück ist er gnädig und hat zugelassen, dass ein Stellvertreter diesen Tod auf sich nimmt. Dies waren zuerst Tiere, weil ja kein Mensch ohne Sünde war und als Stellvertreter in Frage gekommen wäre, und am Ende nahm Gott selbst diese Stellvertretung auf sich, indem er Mensch wurde.

Dieses "nicht gut" verstehe ich nun so, dass Gott das alles ja nicht wollte. Er wollte nicht, dass Menschen sterben müssen, und er wollte auch nicht, dass Tiere sterben müssen. Aber die Sünde machte es notwendig. Also im Sinne von: "Es ist nicht gut, dass jemand stirbt, aber es ist nötig".
Denn ohne dieses Sterben eines Stellvertreters müßten alle Menschen sterben - das muß man sich einfach mal vorstellen!

 Burgen:meist bedeutet das Lösen einer Erstgeburt, also den ersten Sohn dem Propheten zu übergeben.

Ja, sie hat den Sohn Eli anvertraut - aber eigentlich gab sie ihn dem Herrn (nicht einem Propheten): "Um diesen Knaben bat ich.... Darum gebe ich ihn dem Herrn wieder sein Leben lang, weil er vom Herrn erbeten ist." - 1. Sam. 1,28

Es geht mir aber jetzt nicht so sehr darum, sondern um das "lösen".

Hier denke ich an Ruth - als ihr Ehemann starb, ging sie mit Naomi zurück nach Israel und heiratete dann den Boas. Er war der "Löser" der Familie, also der Mann, der die Verantwortung hatte, Ruth als ihr nächster Verwandter zu heiraten, damit die Sippe der Frau nicht aussterben sollte. Der "Löser" sorgte also für Nachkommen dieser Sippe. 5. Mose 25,5, Ruth 3,12

Hierbei denke ich an Jes. 53,10:
"Weil er sein Leben zum Schuldopfer für die Vielen gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des Herrn Plan wird durch ihn gelingen."

Jesus ist also auch der "Löser", durch den Gott wieder Nachkommen haben kann, nämlich alle, die an seinen Namen glauben und die durch Gottes Geist zu seinen Kindern gemacht werden - Joh. 1,12

So wird Gottes Plan gelingen - er kann sich an vielen Kindern (Nachkommen) erfreuen und mit ihnen in der neuen Welt, die er schaffen wird, auf ewig leben.

Leonardo: Wenn man sogar ein Erstgeborenes des Esels mit einem Lamme "lösen" sollte, dann klingt das doch sehr nach ersetzen damit.

Ja, das denke ich auch so, vermutlich war ein Esel nicht geeignet und mußte daher "gelöst", also ersetzt werden? Aber das ist nicht biblisch begründet, ist nur mein Gedanke... 

Leonardo: Es gibt ja in der Bibel, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, auch ein "lösen" des Erbes. Das wäre ja dann ein "einlösen" praktisch, hier ist dasselbe aber vermutlich nicht gemeint

Ja, genau - das habe ich ja oben beschrieben. Boas war der "Löser" - er trat sozusagen, wie Jesus, "in den Riß", er war der Stellvertreter des verstorbenen Ehemannes, so wie Jesus der "Stellvertreter" des verlorenen (geistlich gestorbenen) Menschengeschlechtes war.

Paulus beschreibt ihn ja auch als den "letzten Adam": Der erste Mensch (Adam) ist von der Erde und irdisch; der zweite Mensch (Jesus) ist vom Himmel. 1. Kor. 15,47, interessant sind auch die beiden nachfolgenden Verse:

"Wie der erste (Adam) irdisch ist, so sind auch die (Nachkommen) irdisch; und wie der himmlische (Jesus) ist, so sind auch die himmlischen (Nachkommen). Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.










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