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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Burgen am 04.12.2020 09:30
Ich glaube, gerade in dieser Zeit jetzt, spricht Jesus Christus besonders in unsere Herzen hinein. Denn nichts ist so, wie wir es haben wollen oder uns bestenfalls "schön" und "gut" vorstellen können.
Ja, mir schenkt Jesus besonders draußen ganz unverhofft ein Bibelwort. Meine Erfahrung dabei ist, dass es, so schnell wie es kommt, so schnell auch wieder von mir vergessen worden ist.
Da es meist nur ein Satz ist, wiederhole ich diesen Satz solange, bis wir wieder zuhause sind. Kann es dann kaum erwarten am Tisch zu sein um ihn aufzuschreiben.
Und dann staune ich darüber, weil, mit seinem Inhalt hatte ich bis dahin mich gar nicht beschäftigt.
Das andere sind plötzliche Bilder in meinem Kopf, die mir helfen, Worte Christi zu "verdeutlichen". Malen und zeichnen im eigentliches Sinn kann ich leider nicht auf Papier, geschweige am Computer. Jedoch in meinem Kopf ist jede Linie da, wo sie hingehört. Das sind meist Zusammenhänge aus der täglichen "Bibellese".
Und sie vermitteln mir, dass ich nicht allein bin. Jesus Christus ist in der Tat drinnen, in mir, füllt mich aus. Ein großer Friede breitet sich dann, besonders im Bronchien-Lungen-bereich aus. Wie eigebettet kommt es mir vor. Und das ist meist mit einem Gefühl der Freude verbunden.
Ohne Gott würde ich vermutlich nicht mehr auf der Welt meinen Platz ausfüllen ... mit ihm jedoch kann ich immer wieder zuversichtlich sein. Und was mir in dem vergangenen Jahr bewusst wurde ist, dass es mir auch darum geht, eingefahrene Muster, Denkmuster sowie Gefühlmuster Gott/Jesus Christus zu überlassen. Genauso wie die Sorgen. Sorgen bringen ja nichts, sie binden nur.
Auf diesem Hintergrund kann ich sagen, dass mein HErr und Heiland dieses Jahr (und die letzten fast drei Jahre) sich ziemlich intensiv um mich gekümmert hat. Ich bin echt dankbar. Aber ohne die täglichen Bibellesungen und manch einem Solo-abschnitt daraus, inklusive Buntstiftfarben und Notizen am Buchrand und im Notizheft, ginge nichts in meinem Leben.
Gott ist Geist - und die Gedanken im Kopf sind ebenfalls Geist.
Das Buch Schofar liegt auch irgendwo herum bei mir. Die Bibel ist viel lebendiger. Wir Christen leben ja innerlich sitzend mit Jesus zur Rechten Gottes. Und er straft uns nicht. Er wendet sich auch nicht ab. Das tun wir schon selber ... . Leider. Manche haben so einbetonierte Gedanken, die sie in Wort und Tat ausdrücken, dass sie gar nicht auszuhalten sind ...
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Cleopatra am 04.12.2020 07:39Du hast dich abgewendet, mehrmals bewusst.
Der stand die ganze Zeit da und hat gewartet, bis der Sohn wiederkam.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Leonardo am 04.12.2020 03:31Halli Hallo,
Ein kleines Update von mir:
Ich Dödel hatte diese Woche eine wirklich miese Zeit. Habe dann einen Abend zu einer ganzen Flasche Bailey's gegriffen, und wenn man sonst keinen Alkohol trinkt, dann ui jui jui. Jedenfalls nachdem die Flasche geleert war, und ui jui jui angesagt war, dachte ich viel nach über Gott und alles. Über mein Leben usw.
Jedenfalls machte, ich, voller Wut mal wieder, was ich schon früher gerne bei solchen Gefühlen Gott gegenüber machte: Ich schrieb meine Gedanken über Gott auf. So, da kam einiges unfaires, anmaßendes und sicher auch blasphemisches bei heraus. Ich war halt so voll Wut auf Gott. Ich schickte es der Person hier, die sich meiner zuvor immer angenommen hatte, keine Ahnung was ich mir dabei dachte. Jedenfalls, zwei Tage später war mir sofort klar, das das ganze mal wieder nicht die beste Idee war. Ich also seitdem jeden Tag am beten, mit Ehrlichkeit Gott gegenüber am Zugeben, das ich Mist gemacht habe. Da ich viel diese Woche alleine war, hatte ich auch danach noch viel Zeit zum Nachdenken. Ich habe mich entschlossen, das zu versuchen, worüber ich in besagtem Buch "Ruf des Schofars" gelesen hatte, nämlich das Menschen wie David, Abraham etc. alle die Stimme Gottes hören konnten. Sie würde leise, noch leiser als die eigene innere Stimme zu einem sprechen, aber man könne lernen sie zu hören. Also versuche ich nun mir nachts etwas Zeit zu nehmen, um mich der Stille hinzugeben, in der Hoffnung, vielleicht irgendwann mal Gott reden hören zu können, auf die eine oder andere Art und Weise.
Mich würde mal interessieren ob hier jemand glaubt, Gottes Stimme schon reden hören gekonnt zu haben, und was derjenige meint, woran man das erkennen kann, was Gott ist und was das eigene Gehirn produziert hat. Also wie man das unterscheiden kann eventuell. An die Bibel glaube ich immer noch nicht ganz, aber ich bin soweit, das ich sagen kann: Ich nix wissen. Ich weiss nicht was ich glauben kann. Das ist bereits ein Unterschied zu davor.
Und natürlich hat es sich nun eingebürgert wieder, das ich jede Nacht bete.
Muss aber gleich auch bremsen, Stand jetzt sage ich, ich werde kein bibeltreuer Christ mehr, das ist höchstwahrscheinlich ausgeschlossen.
In dem Buch steht auch, das man sagen kann, das Gott uns absichtlich durch schlimme Dinge gehen lässt, um unseren Charakter zu formen, damit wir Entscheidungen treffen später, die ihm gefallen, die ihn uns gebrauchen lassen. Als wenn, "ich bin zwar bei dir, aber geh du durch das Gewitter, damit du dies das und jenes lernst."
Wäre dankbar für ein paar Gedanken dazu. Ich muss auch sagen, das ich nun etwas Angst habe, Gott hat sich nun völlig von mir abgewendet, habe ihn nämlich zweimal an meinem Alkohol-Abend beleidigt muss ich zugeben.
Bitte keine Bibelverse, sondern nur eigene Gedanken und Erfahrungen.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslesung (11) Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht -- Ps 59,7
von Burgen am 04.12.2020 00:22
Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset eurer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf. -- Psalm 127,2
Euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. __ Matthäus 6,8
Kl: Hesekiel 37,24-28 // Gottes neuer Bund mit Israel: ein Reich, ein König, ein Gott : ab V15
Bl: Jesaja 60,1-14 // Die zukünftige Herrlichkeit Zions (Was ist unser Zion?)
Ist einer da, der für mich sorgt, gibt mir mein täglich Brot.
Das ist er, der mich kennt und liebt, mich fröhlich macht und mir vergibt.
Ich leide keine Not.
(BG: Ludek Rechrt/Benigna Carstens)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" - "Der Gott dieser Welt" und "Corona"
von Burgen am 03.12.2020 22:34
Hallo Geli,
ist dein Thema für dich hier abgeschlossen?
Das ist eigentlich ein recht gutes Thema. Essentiell eigentlich.
Aber vielleicht haben wir unterschiedliche Gedanken und Erfahrungen zum Ausspruch Jesu.
Fragender Gruß
Burgen
geli
Gelöschter Benutzer
Re: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" - "Der Gott dieser Welt" und "Corona"
von geli am 03.12.2020 14:12Ja, das denke ich auch - es beginnt eine völlig neue "Zeit", und ich hoffe, dass die Dinge, die geschehen, noch viele Menschen ins Fragen bringt!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" - "Der Gott dieser Welt" und "Corona"
von Burgen am 03.12.2020 10:06
Guten Morgen
heute in meinen Tageslesungen ist, zumindest für mich, ein Umgang mit der Angst vor dem Thema "Gottes Reich ... und die Welt von Corona" enthalten.
aus 1.Thess 5, 1-8
Einmal die erneute Verheißung: Der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.
V4 Ihr aber, Brüder, (und Schwestern) seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag
(die kommenden angstmachenden Tage?) wie ein Dieb greife, denn ihr seid alle
Söhne des Lichtes und des Tages (wer es fassen kann, der nehme es an).
Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.
7b lasst uns wachen und nüchtern sein, 8 bekleidet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe
und als Helm mit der Hoffnung des Heils.
9 Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils
durch unseren Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen
oder schlafen, zusammen mit ihm leben.
11 Deshalb ermahnt (tröstet) einander und erbaut einer den anderen, wir ihr auch tut !
***
Ich glaube, auch wenn wir in die oben beschriebene Verfolgung, als Christen im Westen, hineinrutschen,
wir dennoch so verbunden mit Jesus sind, wie es enger nicht sein kann, denn er sitzt zur rechten Gottes,
und wir mit ihm, in ihm.
Unser geistlicher Mensch ist mit und in ihm. Und dann sind wir wie Stephanus in der Situation zu rufen:
Vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.
ZB war gestern zum Thema Schweineüberschuss in De zu hören, weil kein Warenverkehr nach Ch stattfinden darf,
sie dort in großem Stil nun selber Vermehrungs- und Mastanlagen für Schweine bauen.
Mit anderen Worten: Die entsprechende Wirtschaft bricht ein, weil die Vermehrer kein Geld verdienen.
Und das hat ja dann auch Auswirkungen auf das Geld für unsere Volkswirtschaft.
Es kann einem angst und bange werden, zu hören und zu sehen, wie unser Land finanziell sich total überschuldet.
Eine goldene Gans, die schon keine Eier mehr legen kann ...
Und doch, für die Christen, beginnt nun eine neue Zeit, denke ich. Einfach, weil die meisten Christen Licht sind
und anders denken (lernen). Wir haben Jesus und mit ihm haben wir Zugang in Bereiche, die die anderen nicht haben.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslesung (11) Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht -- Ps 59,7
von Burgen am 03.12.2020 00:18
Ein jeder gebe, was er geben kann nach dem Segen, den dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. __ 5.Mose 16,17
Wenn der gute Wille da ist, so ist jeder willkommen nach dem, was er hat, nicht nach dem, was er nicht hat. __ 2.Korinther 8,12
Kl: 1.Thessalonicher 5,(1-3) 4-8
Bl: Jesaja 59,15b-21
Lass mich das Nöt'ge tun, dass ich das Glück, von dem ich leb, an andre Menschen weitergeb.
Die Liebe darf nicht ruhn. Lass mich das Nöt'ge tun.
(BG: Martin Gotthard Schneider)
geli
Gelöschter Benutzer
Re: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" - "Der Gott dieser Welt" und "Corona"
von geli am 02.12.2020 20:02Daniel passt perfekt auf unsere heutige Zeit, er hat ja bis zum Ende alles vorhergesagt. Und er wird in der Bibel oft zitiert.
Im Moment scheint es auf dieser Erde zuerst mal sehr dunkel zu werden. Ein bissche Trost ist es zwar, dass gerade in der Dunkelheit ein kleines Licht umso heller zu sehen ist. Dennoch werden - so wie ich es vermute - zuerst einmal schwere Zeiten für uns Christen anbrechen. Was ja unsere Geschwister in anderen Ländern schon seit langem erleben. Nur wir waren bisher verschont.
Ja, ich denke, das ist unsere Aufgabe - egal, wie dunkel es um uns her wird.

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