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Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Leonardo am 08.12.2020 09:27Wie meinen? Ich verstehe nicht ganz. Was meinst du, genachtwandelt mit Jesus hinter mir?
Verstehe auch nicht, wo Mose's Lebensstrecke meiner ähnelt.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Burgen am 08.12.2020 09:19
Hallo Leonardo,
da hast ja eine ansehnliche Strecke mit Christus hinter dich genachtwandelte, mit ihm durchlebt.
Andererseits bist du noch nicht einmal 40 Jahre alt ;).
Mose hatte eine ähnliche Lebensstrecke gelebt. Er musste sogar aus seinem königlichen Umfeld fliehen, weil er Gott vorangelaufen war und einen Ägypter umbrachte.
In der Bibel lesen wir, dass Gott ziemlich klar mit Jahren und Tagen ist, wenn er seine Verheißungen ausspricht. Also die Ungeduld des Mose "kostete" ihn 40 Jahre Wüstenzeit als Schafhirte.
Nach dem Auszug (inzwischen mit Gott unterwegs) kostete ihn nochmal 40 Jahre Wüste samt seinem Volk der Hebräer. Das aber, weil die Menschen Gott gegenüber nicht treu waren. Das ist alles nachzulesen. Ihre schlimmste Sünde, wenn man das so sagen kann, war ihr ständiges Murren gegenüber Gott und der "Höhepunkt" war das goldene Kalb und was damit zusammen hing. Alles das was dann im 2. 3. bis 5. Buch Mose nachzulesen ist.
Und wir?
Wir haben nun dies dicke Buch und können sofort im zB Johannes-Evangelium einsteigen, ein schlauer intelligenter Mensch liest vielleicht parallel dazu den Römerbrief und das Glaubenskapitel im Brief an die Hebräer Kap 11.
Also gerade in den genanntem "Lesestoff" (und Apg.) wird uns Jesus vor Augen und ins Herz gemalt. Inklusive Parallelstellen.
Das andere ist, wir können uns auch jeden Tag von einem Vers, meditierend, zum anderen bewegen. Denn Gott hat es nicht eilig. Das dicke Buch zeugt davon ...
Also, auch wir werden wachsen müssen, einmal als Mensch erwachsen werden und dann im Glaubensleben erwachsen werden. Das sind lauter kleine und große Entscheidungen, die täglich mehr oder weniger zu treffen sind. Da gibt es zwischenzeitlich viele unspektakuläre Tage oder Wochen. Einzig wichtig ist, mit Jesus "am Ball" zu bleiben - in glaubender und gehorsamer Beziehung durch die Tage zu gehen.
oh wie, kann mich einfach nicht kurz fassen ...
sei gesegnet - gib nicht auf - empfange Jesus unseren Bräutigam.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslesung (11) Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht -- Ps 59,7
von Burgen am 08.12.2020 00:17
Der Tag des HERRN kommt und ist nahe. __ Joel 2,1
Wir warten auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung,
in denen Gerechtigkeit wohnt. __ 2.Petrus 3,13
Kl: Jesaja 26,7-12 (13-15)
Bl: Jesaja 62,1-12
O lass dein Licht auf Erden siegen,
die Macht der Finsternis erliegen und lösch der Zwietracht Glimmen aus,
dass wir, die Völker und die Thronen, vereint als Brüder wieder wohnen
in deines großen Vaters Haus. (Friedrich Rückert)
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?
von Leonardo am 07.12.2020 22:26Hahaha...so denke ich auch, immer
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Leonardo am 07.12.2020 22:23Hallo Burgen,
Was du beschreibst möchte ich sehr gerne! Und ich hoffe das es dieses Mal geschieht.
Mir stellt sich zwar schon die Frage, warum das damals während meines "Christ"-Seins nicht geschehen war, aber ich hoffe das es jetzt kommen kann
Beste Grüße
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Burgen am 07.12.2020 22:05
Hallo Leonardo,
Jesus "zieht" ja in dich ein. Er verändert von innen nach außen. Er heilt, er stellt wiederher, er hilft neu zu denken. All das und mehr verändert den Menschen in das Bild , dem Ebenbild Gottes. Gott ist ja Geist, deshalb leben wir mit Jesus zusammen im Geist, nicht mehr in der Welt im Fleisch obwohl wir in der Welt sind, sind wir dann nicht mehr in der Welt.
Hingabe, nicht Wissen. Der Glaube kommt durch Hören von Predigten, die Jesus verkündigen, ihn im Zentrum haben. Nicht Psychologie. Jedoch kann es hilfreich sein Zeugnisse zu lesen.
Da kann man nur danken für. Wir lernen ja alle ein Leben lang auch voneinander. Gerade sogar in dieser dunklen, finsteren Zeit.
Es gibt zB Wilhelm Busch: Jesus unser Schicksal. So sein Buch.
Der Glaube und die Beziehung zu Jesus und zu seinem "Buch" ist niemals nur mit dem Verstand zu erfassen ...
Beispiel: von 1D über 2D zu 3D.
Gruss und segen dir
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Leonardo am 07.12.2020 20:58Ok.................(langes Nachdenken).....was schreibe ich, was lasse ich aus? Ach egal, also ok, Gott gab diesen "Brief" an uns, und du liest darin. Jeden Tag.
Das denke ich könnte man eine Beziehung nennen, nur, dieser "Brief" ist ja nun schon länger abgeschlossen, auch wenn wir uns damit unser Leben lang beschäftigen können, aber da kommt ja nichts Neues mehr hinzu. Also geht das Aufrechterhalten dieser Beziehung ja scheinbar nur von dir aus. Genau wie das du in Gedanken bei ihm bist. Ich war auch in Gedanken mal lange bei einer Frau, mit der ich keine Beziehung hatte, das nur nebenbei, aber selbst wenn man das Beziehung nennt, geht ja auch nur von dir aus.
Sei mir nicht böse, aber das klingt für mich nach einer einseitigen Beziehung.
Aussserdem: All das war bei mir als Christ damals auch so, gut, nicht wirklich jeden einzelnen Tag Bibel lesen, manchmal ging es einfach nicht aus bestimmten Gründen. Aber sonst hatte ich auch so eine einseit....so eine Art von Beziehung zu Gott.
Also kurz gesagt: Bis jetzt nichts was bei mir nicht auch so war. Kann ich ehrlich sagen, aber vielleicht war das ja noch nicht alles.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Burgen am 07.12.2020 20:14Darüber musste ich auch nachdenken, es ist so ähnlich wie mit dem Wort "Dreieinigkeit".
Beide wörtliche Bezeichnungen gibt es in der Bibel nicht, jedoch sind deren Inhalte überall in der Bibel gegenwärtig.
geli hat ja schon einige genannt. Mir fällt dazu ein: in mir , das bedeutet: Jesus lebt durch den Heiligen Geist in mir.
Enger geht es eigentlich nicht. Oder auch, ohne mich könnt ihr nichts tun.
Heißt doch, wenn der Mensch wirklich m i t und i n Jesus zusammen lebt, ist doch eine Beziehung Grundlage für Gemeinsamkeit.
Gott Vater sieht i n Jesus, der zu seiner rechten Seite sitzt, mich. Ohne meine sündige Natur.
Und das setzt doch eine lebendige Beziehung voraus, oder nicht? Diese Beziehung dann wirkt sich auf das Leben aus.
Beispiele gibt es ganz viele in den Psalmen, aber auch schon bei Abraham, Hiob, Noah und andere. zB Jesaja, Jeremia, Hesekiel ...
Das liest sich vielleicht etwas stoppelig
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von geli am 07.12.2020 18:46Ja, wie pausenclown schreibt - "Beziehung" - das steht nicht in der Bibel.
Dennoch würde ich sagen: Ich lebe in einer Beziehung zu Gott.
Und zwar deshalb, weil ich jeden Tag in der Verbingung zu Gott lebe. Meine Gedanken sind bei ihm, ich spreche in Gedanken mit ihm, ich lese jeden Tag in der Bibel, weil ich glaube, dass die Bibel ein "Brief" Gottes an uns Menschen - und daher auch an mich - ist.
Vielleicht könnte man das an Bibelstellen wie:
"Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus CHristus, unseres Herrn." - 1. Kor. 1,9
und:
"Jetzt aber erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkenne, wie ich erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen." - 1. Kor. 13,13
"Ihr aber seid der Leib Christi, und jeder von euch ein Glied.'" - 1. Kor. 12,287
Christus lebt in uns, er sagte uns, dass wir an ihm bleiben sollen, wie die Rebe am Weinstock bleibt. Er nennt die Gemeinde seine "Braut", Gott ist unser "Vater".
Gibt es "Gemeinschaft" ohne Beziehung? Kann man jemanden "erkennen" ohne Beziehung zum anderen? Gibt es Liebe ohne Beziehung zueinander? Einen Leib ohne Beziehung zum Kopf? Einen Bräutigam ohne Beziehung zu seiner Braut? Ein Vater ohne Beziehung zu seinen Kindern?
Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?
von Theophilus am 07.12.2020 18:09@Merciful:
| Ich sehe nicht, was dafür spricht, dass sie erst in späterer Zeit ausstarben.
| Wenn es zur Zeit Noahs und auch danach noch Dinosaurier gegeben hätte -
| dann würde es sehr wahrscheinlich alte Schriftstücke geben, die davon zeugen.
Gibt es doch Haufenweise. Nicht nur Schriftstücke, auch Bilder und so.
| Mich befremdet es schon etwas, dass wir hier überhaupt über solche Fragen diskutieren.
Ja, nicht wahr? Ich dachte auf einem christlichen Forum wären dei circa 6000 Jahre sowieso klar. Tja, errare humanum est.
|Wenn heutige Wissenschaftler zu dem Ergebnis kommen, dass sie vor 65 Millionen Jahren ausstarben -
| warum sollte ich dann Zweifel daran haben?
Du meinst ernsthaft, nur weil ein paar Wissenschaftler eine Behauptung aufstellen soll ich das ungeprüft einfach so glauben?
| Wären es nur einige wenige Menschen, die dies behaupteten, im Widerspruch zu allen anderen Wissenschaftlern -
| so würde ich ihnen eher keinen Glauben schenken.
Die Menge der Leute, die etwas behaupten sind doch gar kein Maßstab. Es geht doch um Fakten. Und deren Interpretation. Mittels der Logik. Und so. Die wissenschaftliche Methodik eben.
Um Glauben schenken kann es hier nicht gehen.
| Aber es sind ja fast alle Wissenschaftler, die zu jenem Ergebnis kommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle sich irren,
| scheint mir doch extrem gering zu sein.
Es stimmt ja nicht, daß fast alle Wissenschaftler zu jenem Ergebnis gekommen sind.
Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde

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