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Lukasf1989

36, Männlich

  Neuling

Beiträge: 58

Re: Gemütliches Café

von Lukasf1989 am 14.08.2020 16:03

Hallo Burgen

Ich finde es wirklich wunderschön wie du von deinem Erlebnis berichtet hast

Und wie du dann geschildert hast wie du gebetet hast und Jesus dir geholfen hat, deinen Rolli zu finden ist ein wunderschönes Zeugnis wie Gott Gebet erhört wenn man ihm vertraut und ihm sein Leben übergibt!

(ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, was ein "Rolli"ist, und was du mit einem Rolli meinst, aber dass Jesus dir geholfen hat ihn zu finden ist super!) 

Aber dein Bericht berührt mich sehr und die Frische und die Prise Humor ist sooo schön!
Da hat Jesus dir ein Talent gegeben!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.08.2020 16:18.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemütliches Café

von Burgen am 14.08.2020 15:46



Gestern waren Hundi und ich in einem Einkaufszentrum. Ja in einem Shop mit Oberkleidung und dann noch im Oberstock. 

Dabei hatte ich meinen Einkaufsmercedes dabei. Und in der Ankleidekabine ausprobiert, wie die Bluse aussehen wird.

Gut. Also bezahlt und bis ins andere Ende des Zentrums, einschließlich Rolltreppe und oben nochmal irgendwo geschaut.

Es war heiß und wir schlichen den Gang entlang. Dann aber - Zeit zum Aufwachen ;), denn plötzlich fehlte der Rolli.

O Schreck. Das heiße Gehirn machte Mühe mich zu erinnern.

Also ganz schnell die Gänge und Rolltreppe durchlaufen. Nachgefragt, ob der Rolli vielleicht abgegeben worden war.

Mein Interesse einen neuen zu kaufen war gleich 0.

Dann ein Stoßgebet um Hilfe.

Ich stellte mich ganz ruhig hin und ließ den Blick schweifen. Und was sah ich? Mein Rolli stand genau da, 
wo er abgestellt worden war, zwischen zwei  Kleiderständer auf Rollen. 

Und glücklich verließ ich den Laden. Erst bei der Bahn fiel mir auf, dass der eine Reißverschluss geöffnet war.

Interessant, denn da war nur ein Band von den Müllbeuteln drin, das Mal aufgehoben, damit die Tauben sich nicht um die Füße wickeln.

Wertsachen waren nicht darin, wozu gibt es denn den Rucksack? ;)


Dieses Ereignis machte mir echt Freude. Das gehört zum Schuz Gottes für mich.




 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5468

Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

von Cleopatra am 14.08.2020 14:29

Liebe Cosima,
 
dein Beitrag hat mich wirklich sehr berührt, zum einen zeigt es, wie sogar lange, wiederholte Verletzungen vergeben werden können, aber auch, dass Reue möglich ist.
 
Ich fühle mich ermutigt, auch ein Beispiel zu nennen:
 
Nach meinem Unfall 2007 war ich in einigen Rehas und Kliniken, alle kurz hintereinander, die Lücken waren gefüllt mit ambulanten Therapien.
 
Als ich in der Klinik war, konnte ich selbstverständlich auch in der Seelsorge nicht tätig sein, auch war ich nicht mehr viel am Handy, da ich ja in den Therapieeinheiten das Handy im Zimmer liegen hatte.
 
Eine Person hat dies nicht verstanden und mich enorm unter Druck gesetzt.
 
Ich erhielt SMS inhaltlich wie "wenn du dich jetzt bei mir nicht meldest, nehme ich die vielen Medikamente, die da bei mir liegen" oder "ich stehe gerade oben auf der Brücke...." und so, ich wusste aber auch nicht, wo genau diese Person war (übers Internet kennengelernt).
 
Da ich selbst natürlich auch emotional sehr angeschlagen war, hat mich dieser Druck enorm fertig gemacht.
 
Ich habe irgendwann den Kontakt bewusst abgebrochen, daraufhin habe ich gelernt, was Vergebung bedeutet:
 
Vergeben bedeutet nicht Vergessen.
Vergeben bedeutet auch nicht, sich immerwieder in gefährliche Situationen zu begeben.
 
Ich habe der Person immerwieder vergeben und ihr "eine neue Chance gegeben".
Also wurde ich wieder neu unter Druck gesetzt.
 
Wieder "musste ich ihr vergeben, weil ich ja ein anständiger Christ bin" (so war es gefühlt).
Und wieder wurde ich neu enttäuscht und unter Druck gesetzt.
 
Ich habe mich damals viel beschäftigt mit diesem Thema. Ich weiß nicht mehr, wie genau ich dazu kam, aber irgendwann wurde mir klar, dass ich dieser Person weiterhin von Herzen vergeben darf, was aber nicht bedeutet, dass ich immerwieder neu den Kontakt zustimme, der mir ja nachweislich immer mehr gesundheitlich schadete (ich war ja selbst noch völlig angeschlagen und Krank).
 
Ich habe dieser Person noch einmal gesagt, dass ich ihr von Herzen vergebe, aber den Kontakt abbreche.
 
Dies hat diese Person nicht akzeptiert.
 
Sie suchte Kontakt über andere Christen (es war bei Glaube.de, sie meldete sich mehrmals unter anderen Nicknamen an und versuchte, über den Kotakt anderer Mitarbeiter Kontakt zu mir zu bekommen nach dem Motto "nu schau doch Cleo, gib ihr eine Chance, schau, wie reumütig sie ist", was mich zuerst neu unter Druck setzte, denn ich wollte ja nicht verbittert oder so sein).
 
Nun, jetzt sind ca 12 Jahre vergangen und wenn ich an diese Person denke, dann denke ich liebend an diese Person.
 
Ich wünsche ihr, dass sie Gott näher gekommen ist, ein schönes Leben hat, einfach alles erdenklich Gute.
 
Aber den Kontakt zu ihr wünsche ich einfach weiterhin nicht, erst Recht nicht über das Verbergen der eigenen Person.
 
Ich kann aber auch im Nachhinein nicht sagen, dass alles nicht so schlimm für mich gewesen wäre oder so.
 
Ich rede es nicht klein, ich weiß, dass ich sehr darunter gelitten habe, das ist Fakt.
Aber ich trage dieser Person nichts nach, weil ich die Zeit und Situation als negativ erlebt habe, nicht den Menschen an sich.
 
Ich denke, so ist auch gelebte Vergebung, ein Beispiel eben dafür, wie ich selbst Vergebung sehe.
 
Hier wurde ich mehrmals um Vergebung gebeten, aber es wurde immerwieder wiederholt.
 
Ich weiß, hier geht es darum, wenn eine Person es nicht reut, ob die Person dieses "Entschuldigung" ernst gemeint hat oder nicht (schließlich änderte sich das Verhalten nicht), mag ich nicht beurteilen.
Aber ich denke, es ist eine Ergänzung zum großen Thema Vergebung.
 
Liebe Grüße, Cleo
 
 
 
PS: Bevor es falsch verstanden wird: Die Person war weiblich
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cosima
Administrator

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  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

von Cosima am 14.08.2020 13:09

Hallo liebe pray, 

seit du diesen Thread eröffnet hast, wollte ich dir schon antworten, habe es aber aus 
Zeitgründen nicht geschafft. 
Jetzt versuche ich, dir meine Gedanken über das Thema "Vergebung", zu schreiben. 

Ich habe ziemlich einschneidende Erfahrungen damit gemacht. Als ich sehr jung war, 
Jesus schon kannte, aber noch nicht wiedergeboren war, wurde ich sehr verletzt, immer 
wieder und auch in schriftlicher Form. Meine Familie hat mir geraten, etwas dagegen zu 
unternehmen, um das zu beenden. Doch ich war nicht bereit dazu. Ich hatte den Eindruck, 
dass diese Frau Hilfe braucht. Ich konnte ihr vergeben, denn was sie gegen mich aussagte, 
waren Lügen. Ich habe sie nicht richtig gestellt. 

Als ich Christ wurde, habe ich viel für sie gebetet und sie gesegnet. Ihr Hass auf mich war 
immer noch spürbar. 

Nach etwa vierzig Jahren hat sie mich um ein Gespräch gebeten. Ich willigte gern ein und es 
wurde auch für mich gebetet, von meinem Gebetskreis. Und da sagte sie mir:
Sie sei zur Beichte gewesen und der Pfarrer hat sie darauf hingewiesen, dass sie mich um
Vergebung bitten muss, sonst wird sie keinen Seelenfrieden haben, den sie sich so sehr
gewünscht hat. 

So konnte ich ihr erzählen, dass ich ihr schon lange vergeben hatte, und für sie gebetet 
habe, mein Herz war offen für sie. Von ihr habe ich dann erfahren, warum sie mich so 
behandelt hat. Auch sie war eine Frau, die Schweres erlebt hat und davon nicht frei wurde, 
weil sie Jesus Christus erst im Alter begegnet ist. Sie wurde noch frei, Gott sei Dank! 

Ich weiß, dass es nie zu spät ist, um Vergebung zu bitten. Natürlich ist das Maß des Vergehens
auch ausschlaggebend, für den Täter und das Opfer. 
Und man kann sich immer von Jesus Christus helfen lassen, dass das Herz frei wird von Verurteilung. 
Den Frieden, den er dafür schenkt, der ist es wert - zu vergeben! 

Grüße von Cosima. 


Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5468

Re: Ist es schlecht wenn ich als spiritueller Christ einen Erotikroman schreibe um sexuellen Missbrauch zu verarbeiten?

von Cleopatra am 14.08.2020 11:57

Ich sehe es so, wie geli.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5468

Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

von Cleopatra am 14.08.2020 11:53

Liebe geli,
 
deine Worte erinnern mich an meine Erziehung- ja, irgendwie haben meine Eltern auch das mal bei mir versucht ;-D
 
Mir wurde beigebracht, wenn ich etwas vergeben habe, dann wird es auch nicht mehr zB im Streit als Argument oder Vorwurf genannt.
Es hat bestimmt auch etwas mit dem Bibelvers zutun, in dem es heißt, dass Gott die Sünden ins tieftse Meer wirft, denn von dort aus kommen sie auch nicht mehr heraus.
 
Vergessen ist ja etwas anderes. 
 
Aber diese Sache jemanden weiterhin vorwerfen (und ich denke, da geht es vor allem um das innere, eigene "vorwerfen"), das sollte man nicht mehr.
 
Eigene Emotionen benennen sollte man aber natürlich schon und ehrlich sein.
Ich denke, ich würde die Person auch auf das Geld ansprechen, anschließend aber nicht mehr immerwieder vorwerfen.
Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass man innerlich natprlich vorsichtiger wird und zB das Geld in Zukunft besser weglegt, was kein Vorwurf bedeutet, sondern eben Prophylaxe einer weiteren Schuld.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.08.2020 09:25.

Cleopatra
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Re: Mein Besuch im Reich Gottes

von Cleopatra am 14.08.2020 11:47

Hallo Lukas,
 
es freut mich, dass du heute morgen gejubelt hast.
So ganz verstanden habe ich es zwar nicht, aber Hauptsache, es gab Grund zur Freude.
Vielleicht verstehst du jetzt auch besser, dass aus einem "dieses Eine" nicht sofort ein "grundsätzlich" zu verstehen ist...?
 
Lukas: Daran will ich mich halten, es war halt schwierig den weltlichen Christen anhand von Beispielen beschreiben ohne die Forenregeln brechen zu müssen
Das ist super, ich danke dir.
Ein kleiner Tip- wenn du versuchst, es so zu formulieren, dass es um das Thema, nicht um die Person geht, dann dürfte es eigentlich ganz leicht sein.
 
Wenn du da aber Fragen zu hast oder so, dann schreib mir einfach eine PN, dann kann ich dir auch per PN Tips geben, hier würde es ja jetzt das Thema verändern.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Lukasf1989

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Beiträge: 58

Re: Nachrichten - alle können alles sehen was auf der Erde geschieht - Psalm 91

von Lukasf1989 am 14.08.2020 11:40

Hallo Cleo! 

Dein Statement hat mich im absolut tiefsten Herzen berührt:

Dementsprechend kann es sogar sein, dass ich diesen Beitrag nicht fertig zu schreiben bekomme, weil ich bis dahin schon schwups bei ihm bin- was mich totaaaaaal freuen würde.

 

Ich bin bereit, kann es kaum abwarten, von mir aus kann es sofort losgehen ;-D

Das war wirklich wunderschön formuliert!
Ja unser Herr Jesus wird  kommen und das SEHR SEHR BALD

Gott segne dich

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Lukasf1989

36, Männlich

  Neuling

Beiträge: 58

Re: Mein Besuch im Reich Gottes

von Lukasf1989 am 14.08.2020 10:20


Hallo liebe Geli

Meine Kritik am Glauben anderer Christen hab ich dir ja erklärt in einem anderen Post
Dass man heutigen Erfahrungsberichten als Christ eher weniger Glauben schenkt als denen in der Bibel

Aber ich muss im Nachhinein sagen, ohne dem Gebot der Nächstenliebe ist unser Glaube ja auch nichts wert,

Ich bin Jesus wirklich dankbar dass er mir vieles erklärt hat und es ist ja auch wirklich so wie die Bibel sagt:

Wenn ich in den unterschiedlichsten Sprachen der Welt, ja, sogar in der Sprache der Engel reden kann, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nur wie ein dröhnender Gong oder ein lärmendes Becken. Wenn ich in Gottes Auftrag prophetisch reden kann, alle Geheimnisse Gottes weiß, seine Gedanken erkennen kann und einen Glauben habe, der Berge versetzt, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nichts. Selbst wenn ich all meinen Besitz an die Armen verschenke und für meinen Glauben das Leben opfere , aber ich habe keine Liebe, dann nützt es mir gar nichts.

1. Korinther 13:1‭-‬3

Deshalb sehe ich das jetzt auch anders, und wenn man an Jesus glaubt und Gott wirklich liebt, und seine Mitmenschen wirklich liebt, dann wird man das irgendwann mit dem Glauben auch erkennen 

Es ist halt ein Prozess der nicht von heute auf Morgen abgeschlossen ist und das musste ich auch lernen

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Lukasf1989

36, Männlich

  Neuling

Beiträge: 58

Re: Mein Besuch im Reich Gottes

von Lukasf1989 am 14.08.2020 08:40

Hallo Cleo

Ich bin genauso fasziniert wie du!

Ich bin Jesus so dankbar dass er meine Gebete für dich erhört hatte 

Du hast geschrieben 


"Du wirst lachen, es gibt ein Buch, in dem berichtet wird (ich habe es hier auch schonmal genannt), dass mehreren Menschen in der Wüste, in Ländern, in denen es eben nicht die Bibeln so frei gibt wie hier, Träume und Visionen hatten und Jesus sahen.
Es kam soweit, dass Zeitungsannocen geschaltet wurden von einzelnen Personen, die Gleichgesinnte suchten, wer das denn auch gesehen habe, um zu erfahren, wer das sei und wieso.
Ist es nicht enorm, wie unterschiedlich und kreativ Gott seine Kinder abholt und sich offenbart?"

Da hast du vollkommen recht, mich fasziniert das auch immer wieder unvorstellbar wie Jesus sich offenbart!! 

Bei jedem einzelnen Bericht denke auch ich immer: Woow!! Echt stark!!
Jesus ist absolut genial!!



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