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ignats
Gelöschter Benutzer

Re: Tattoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von ignats am 07.07.2020 15:28

Cleopatra schrieb: "Oha, nein, auf keinen Fall, dieser Vergleich hat mich erschrecken lassen." Tut mir Leid, das wollte ich natürlich nicht, Dich erschrecken. Bleibt festzustellen, dass unser Sprachgebrauch ziemlich voneinander abweicht. 

Was das Them "Tattoos" angeht, habe ich eigentlich fast alles gesagt was ich sagen wollte. Es ist nicht meine Absicht, irgend jemanden von meiner Ansicht zu überzeugen. Wer sich als Christ tätowieren lässt, bringt seinen Leib, welcher doch Tempel des Heiligen Geistes ist, mit heidnischen und fremden Symbolen und Hintergründen in Verbindung. 

Wer's dennoch mag...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.07.2020 15:50.

Cleopatra
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Beiträge: 5469

Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von Cleopatra am 07.07.2020 14:12

ignatz schrieb: Befinden wir uns denn in einem Krieg, dass wir bei Geschwister einen Angriff "kontern" müssen? Ist es wichtig, dass wie uns als Geschwister gegeneinander zur Wehr setzen?

 
Oha, nein, auf keinen Fall, dieser Vergleich hat mich erschrecken lassen.
Man kann in einer Diskussion auf Augenhöhe kontern, indem man ein Gegenargument bringt.
Das hat nichts mit negativer Bewertung zutun, dies geht auch in friedlicher Absicht und in Freundlichkeit, so, wie ich es getan habe
 
ignatz: Wirum geht es denn in 3, Mose 19 überhaupt? Darum, dass Gott den Seinen (den Israeliten) zur Kunde gibt, womit sie ihren Heiligkeitsstaus (Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig) behalten und welche Dinge, welche die Heiden um die herum tun, um ihrer Heiligkeit willen nicht tun sollen. Verbotene Handlungen waren:
Nun, so, wie ich es sehe, geht es nicht nur in diesem Kapitel, sondern auch in sehr vielen weiteren Kapiteln im dritten Buch Mose um grundsätzliche Richtlinien und Gebote.
Diese sind in unterschiedliche Bereiche unterteilt.
 
Der Begriff "ich bin der Herr, dein Gott" wird oft gebraucht. In einer Predigt habe ich einmal die Erklärung verstanden, dass dies einfach auch eine Autoritäts-Erinnerung ist. Nach dem Motto "ich sage es so, Fakt!"- natürlich nicht unfreundlich gemeint, sondern eben autoritär.
 
ignatz: Das wir heute keine Opferpraxis mehr haben, ist, nehme ich an, bekannt? Vermutlich auch, warum das so ist?
Ja, danke der Nachfrage.
 
ignatz: Warum sollten nun die Dinge, die Gott seinem Volk um seiner Heiligkeit willen, ge- und verbot, für uns nicht mehr zutreffen? Sind wir denn nicht heilig? Haben wir keine Heiden um uns herum, denen wir Zeugnis von unserem Glauben ablegen sollen? Darum nochmal meine Frage: Warum sollten wir uns da leichtfertig einen Stempel der Welt "verpassen" lassen?
Diese Argumentation in der FFrage kann ich gut nachvollziehen und versuche eben, diese sachlich zu durchdenken und auch ggf Gegenargumente zu finden.
 
Wie sagt Jesus, dass man uns Christen erkennt?
 
Johannes 13, 33: Kinder, noch eine kleine Weile bin ich bei euch; ihr werdet mich suchen, und wie ich den Juden sagte: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen, so sage ich jetzt auch euch.
34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.
35 Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
 
 
Ich glaube, dass Äußerlichkeiten nun bei uns Christen nicht wirklich Merkmale sein sollen, sondern eben vor allem die Liebe.
 
In den Briefen im neuen Testament findet man auch ganz häufig Beispiele, wie ein Leben als Geheiligte nun aussehen sollte.
Von einem fehlenden Tatoo oder anderen Äußerlichkeiten finde ich nichts (Ausnahme die Frauen , die sich anständig bekleiden sollen, nicht voller Schmuck und Co).
 

Lg Cleo

 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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ignats
Gelöschter Benutzer

Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von ignats am 07.07.2020 11:16

Cleopatra schrieb; "dann könnte ich ja kontern..." Befinden wir uns denn in einem Krieg, dass wir bei Geschwister einen Angriff "kontern" müssen? Ist es wichtig, dass wie uns als Geschwister gegeneinander zur Wehr setzen?

Wirum geht es denn in 3, Mose 19 überhaupt? Darum, dass Gott den Seinen (den Israeliten) zur Kunde gibt, womit sie ihren Heiligkeitsstaus  (Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig) behalten und welche Dinge, welche die Heiden um die herum tun, um ihrer Heiligkeit willen nicht tun sollen. Verbotene Handlungen waren: "Essen von Fleisch, dessen Blut nicht ausgelaufen war (V. 26a); Wahrsagerei und Zauberei (V. 26b); Haareschneiden nach götzendienerischem Brauch (V. 27); Einschnitte in die Haut als Zeichen der Trauer um Tote (V. 28a); Kennzeichnungen auf dem Leib, wie es die Heiden taten (V. 28b); seine Tochter zur Prostitution anzuhalten, wie es in heidnischen Kulten üblich war (V. 29); das Brechen des Sabbats (V. 30); die Befragung von Totengeistern oder Wahrsagern (V. 31). Den Alten sollte man Ehre erweisen (V. 32), und Fremde sollten gütig und gastfreundlich aufgenommen werden (V. 33-34). Zu ehrlichen Geschäftspraktiken wurde eindringlich ermahnt (V. 35-37)."

Das wir heute keine Opferpraxis mehr haben, ist, nehme ich an, bekannt? Vermutlich auch, warum das so ist?

Warum Gott das Kreuzen von Tieren verboten hat, kann ich nur vermuten. Er hatte den Menschen zum Herrn über seine Schöpfung gesetzt, d.h., der Mensch sollte Sorge tragen auch für die Tiere. Dabei ging es nicht darum, durch Kreuzung Hybriden zu erschaffen.

Warum sollten nun die Dinge, die Gott seinem Volk um seiner Heiligkeit willen, ge- und verbot, für uns nicht mehr zutreffen? Sind wir denn nicht heilig? Haben wir keine Heiden um uns herum, denen wir Zeugnis von unserem Glauben ablegen sollen?

Darum nochmal meine Frage: Warum sollten wir uns da leichtfertig einen Stempel der Welt "verpassen" lassen?

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Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5469

Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von Cleopatra am 07.07.2020 10:13

ignatz: Der Zusammenhang zwischen "Kein Mal um eines Toten Willen" ist klar - da geht es um eine Art Totenkult. "Buchstaben / Bilder an euch ätzen" aber hat mit Totenkult nichts zu tun, die Anweisung ist eigenständig vom Vorigen. In der Schlachter, der Menge, King James und der Darby.

 
Ja, das ist die Frage.
Denn in den anderen Übersetzungen (ich habe die Elberfelder zitiert) steht es eben genau in diesen Zusammenhang.
 
Für meinen Teil werde ich mich daran halten und keinen Ausweg suchen.
Und das ist erst Recht die Frage:
 
Wo suchen wir Auswege aus Regeln, die uns vielleicht nicht so gefallen, und suchen dementsprechene passende Bibelverse,  und wo suchen wir passende Bibelverse, die nur unsere persönliche Meinung unterstreicht? 
 
Diese Gefahr besteht ja sehr oft, deshalb finde ich persönlich es ganz wichtig, zu unterscheiden, wann wurde wem etwas geschrieben und wozu?
 
Was gilt noch heute für uns, und was galt für die Israeliten in der Wüste?
 
Manchmal ist das garnicht so leicht.
 
Denn blöde gesagt, lieber Ignatz: Wenn du so schreibst, dass du dich einfach dran halten wirst und gut, dann könnte ich ja kontern mit "und was ist dann mit Vers 5-10, 19 und Vers 27 des gleichen Kapitels...?"
 
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Die richtige Entscheidung

von Burgen am 07.07.2020 09:21



Bei mir war es es ähnlich. 
ein Jahr etwa "ging" ich in Begleitung eines Menschen in die Gruppe und Gottesdienst. 
Las jeden Tag dies Losungsbüchlein und den "Lichtstrahl" vom EC. 
Und dann "übergab" ich mein Leben Jesus vor dem Jugendleiter. 

Im Grunde war dies schon vorher durch die Konfirmation geschehen. 
Denn mein "Ja" zu IHM kam schon dort aus vollem Herzen. 

Und diese obige Übergabe lief relativ unspektulär ab. Es war ein ganz nüchterner Entschluss. 

Erst danach wurde ich durch Gott "in die Mangel" genommen. 
Und jeden Tag, nach all den Jahren arbeitet er immer noch an und mit mir. 

Er ist mein "ein und alles", stellt sich etwas dazwischen, ist er inzwischen stark persönlich 
dazwischen und dreht meinen Kopf / meinen Hals zurecht. 






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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (9) Jauchzet Gott, alle Lande ! __ Psalm 66,1

von Burgen am 07.07.2020 09:12




Ich sprach, da ich weglief vor Angst: Ich bin verstoßen aus deinen Augen. 
Doch du hast mein lautes Flehen gehört, als ich zu dir schrie. __ Psalm 31,23 

Am Wege saß ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Und als 
er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, fing er an zu schreien und zu sagen: 
Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und viele fuhren ihn an, er sollte 
schweigen. Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her! __ Markus 10,46-48.49


Kl: 2.Korinther 2,5-11
Bl: 1.Könige   16,29-17,6  

Wenn ich vor Angst vergehe, dann bleib in meiner Nähe,
ja, Heiland bleib bei mir. 
Lieg ich im letzten Leiden, sollst du nicht von mir scheiden: 
Geborgen bin ich nur bei dir.       (BG: Kurt Oskar Buchner) 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von Burgen am 07.07.2020 08:42



früher malten sich Afrikaner, Idianer und andere Ur-Einwohner am Körper und Gesicht an, bevor sie in den Kampf zogen. Verbunden mit Tanzen um ein Feuer und meist Trommelmusik. 

Die Pharaonen waren auch meist angemalt, allerdings aus einem Schönheitsaspekt.

Dazu gab und gibt es in den alten Völkern die Sitte, zB die Ohrläppchen über 10 cm lang auszudehnen. Genau wurde der Hals bei Frauen hochgestreckt durch Ringe. Im Gegensatz dazu die Füße der Chinesinnen künstlich verkrüppelt, verkleinert, wegen der Schönheit des Trippelschnitts.

In der Hinsicht gibt es unglaublich Viele Beispiele, die zeigen was Kulturen aus Menschen machen kann.
Manchmal schon seit Geburt, oft in Verbindung mit der Pupertät ins Erwachsenenalter. Initiatinsriten.


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von Burgen am 07.07.2020 08:35



Man kann sich auch fragen nach der Wirkung eines Tattoo. 

Mir zB ist es ähnlich wie Graffity an den Wänden, wo immer es geht.

Früher, als ich regelmäßig nach HH zu meiner Mutter mit der Bahn fuhr, war an der einen Seite in Fahrtrichtung vor HH sämtliche Wände mit Graffity besprüht. Es sah nicht froh und einladend aus, eher düster und befremdend.

Und bei immer mehr Menschen ist ihr Zelt, der Körper, schwarz, dunkelgrün, ähnlich einer Echse bemalt.

zB braucht es mir Überwindung, solchen Menschen wohlwollend in die Augen schauen zu können.

Aus unseren Augen und dem Gesicht soll ja Gottes Licht und seine Liebe einladend leuchten.

Das ist sogar vor dem Spiegel "einzustudieren". Immer möchte man ja nicht freundlich lächelnd durch den Tag maschieren.

Ich denke, dunkle Graffity an Häusern und dem eigenen Zelt - unserem Körper - vermittelt Dunkelheit und Unordnung.  

Es wirkt bedrückend. 






 

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ignats
Gelöschter Benutzer

Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von ignats am 07.07.2020 08:05

Der Zusammenhang zwischen "Kein Mal um eines Toten Willen" ist klar - da geht es um eine Art Totenkult. "Buchstaben / Bilder an euch ätzen" aber hat mit Totenkult nichts zu tun, die Anweisung ist eigenständig vom Vorigen. In der Schlachter, der Menge, King James und der Darby.

Für meinen Teil werde ich mich daran halten und keinen Ausweg suchen.

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Cleopatra
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Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von Cleopatra am 07.07.2020 07:36

Es brannte mir schon die ganze Zeit in den Fingern, zu antworten ;-D
 
Nun, ich habe auch nochmal nachgelesen.
 
Lieber ignatz, welche Übersetzung hast du?
 
Ich zitiere aus der Elberfelder, und zwar einige Verse zuvor und danach:
 
26 Ihr sollt Fleisch nicht zusammen mit Blut essen. Ihr sollt nicht Wahrsagerei noch Zauberei treiben.
27 Ihr sollt nicht den Rand eures Haupthaares rund scheren, und den Rand deines Bartes sollst du nicht verderben.
28 Und einen Einschnitt wegen eines Toten sollt ihr an eurem Fleisch nicht machen; und geätzte Schrift sollt ihr an euch nicht machen. Ich bin der HERR.
29 Du sollst deine Tochter nicht entweihen, sie zur Hurerei anzuhalten, dass das Land nicht Hurerei treibt und das Land voll Schandtaten wird.
30 Meine Sabbate sollt ihr halten, und mein Heiligtum sollt ihr fürchten. Ich bin der HERR.
31 Ihr sollt euch nicht zu den Totengeistern und zu den Wahrsagern wenden; ihr sollt sie nicht aufsuchen, euch an ihnen unrein zu machen. Ich bin der HERR, euer Gott.
 
 
Ich habe mehrere Übersetzungen mal nachgeschaut, der direkte Zusammenhang mit den Toten war oft beschrieben.
Zu der Zeit- so belas ich mich- gab es den Brauch, wegen einem  Toten sich etwas einzuritzen, wieso genau, weiß ich nicht.
 
Dieser Brauch ist heidnisch.
 
Der Israelit ist bereits "markiert" durch die Beschneidung, er braucht keine weitere Markierung.
 
Zuerst wollte ich so argumentieren, dass wir heute ja nicht alle Gesetze der Israeliten übernehmen müssen.
Zum Beispiel nehmen wir ja auch nicht Vers 27 wortwörtlich für uns oder?
 
Aber das ist interessant- wieso nehmen wir Teile so an, und andere nicht?
 
Wenn ich daran denke, wie die Frau behandelt werden musste zum Schutz, wenn sie gerade ein Baby geboren hatte. Wieso wird das heute nicht mehr gemacht? Niemand darf eine Woche lang zu ihr ans Zelt?
Nein, das war ja damals in der Wüste, und es war ja für die Israeliten so gedacht.
Für uns nicht mehr.
 
Wo also ist die Grenze zwischen "es galt den Israeliten damals in der Wüste" und "dies ist Gottes grundsätzliche Einstellung, die heute noch gilt"?
 
Ich denke, dass wir auch in den Gesetzen sehr viele Einstellungen udn Grundhaltungen von Gott sehen können wie zB Wahrsagerei und Totenbeschwörung,  wie Ungerechtigkeit und so weiter.
Dies wird dann aber auch oft an anderer Stelle wiederholt.
 
Heute denke ich, dass das Einritzen von Bildern auch nichts mehr mit Toten-Ritualen und so zutun hat.
In der Welt ist es Schmuck. Und bei Schmuck oder beim Thema Schönheit lässt sich ja bekanntlich streiten
 
Als ich in der Ausbildung war, habe ich auch einmal gründlich darüber nachgedacht, mir ein Tatoo stechen zu lassen, und zwar eines, das so aussieht wie ein Armband.
Hatte den Vorteil, dass ich kein wirkliches anhaben musste, was in der Pflege immer ein hygienisches Problem darstellt.
Aber es lag an dem Geld- als Auszubildete hat man ja (das ist auch bekannt) grundsätzlich zu wenig davon ;-D
 
Heute können wir auch damit argumentieren, dass wir frei sind.
Wir haben keine festen Regeln mehr, wir sind zur Freiheit berufen.
Aber was bedeutet diese Freiheit? Das wir grundsätzlich tun und lassen können, was wir wollen?
 
Nein, das denke ich nälich nicht.
 
Gal 5,13: Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur gebraucht nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe!
 
 
Ich kenne ein Ehepaar, welches sich zB ein Ehetatoo hat stechen lassen.
Das finde ich total süß.
Und ich finde auch nichts verwerfliches daran.
 
Natürlich- vor allem wir Frauen- soll unser Schmuck nicht überreizen und wir sollen uns in Züchtigkeit und Demut und Scham und so halten.
Aber seien wir mal ehrlich- wir flechten uns auch die Haare, wir pflegen unsere Haut, wir haben mal ein Kettchen um, oder?
 
Also ich jedenfalls trage gerne dezente Armbänder und auch eine Kette mit einem Kreuz als Symbol.
 
Über die Frau und den Schmuck in der Gemeinde finden wir auch Hinweise.
 
Es ist meiner Meinung nach auch die Haltung, um die es vor allem geht.
 
Pray hat es kurz schön beschrieben- solange wir wissen, welche Schönheit wirklich wichtig ist (nämlich die innere).
 
Und um diese innere Schönheit sollten wir uns immer mehr bemühen, finde ich.
 
Aber ich selbst denke, das tatoo lässt sich mit der Bibel (so wie ich es bis jetzt evrstehe) nicht wegsprechen, es ist heute eben eine Modeerscheinung, eine Geschmacksrichtung.
 
Liebe Grüße. Cleo
 
 

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