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Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5482

Re: Tot ist tot? Die Frage nach der Auferstehung - und dem Tod, tot sein oder schlafen?

von Cleopatra am 04.12.2019 18:25

Hallo,
 
LittleCHallo, liebe Cleopatra, dass Du als Admin hier sofort nachhaken wirst, das war so sicher, wie das Amen in der Kirche.
 
 
Interessant, wie eigentlich freundlich motivierte Nachfragen gesehen werden (wollte nicht voreilig Schlüsse ziehen).
Mit der Position als Admin hat das garnichts zutun, ich erlaube mir, auch so gerne zu Themen etwas zu schreiben, selbstverständlich natürlich auch immer mit den Gedanken im Hinterkopf, welche Ziele diese Community vertritt und natürlich auch stets Paulus Warnungen sehend wie er zB zu Timotheus und den Ephesern mehrmals riet, sich an das wahre und reine Evangelium zu halten und nichts dazu oder verändertes. (1.Timotheus 1,3-11, 2.Kor. 11,12-15,, Eph. 4, 14-15, Kol. 2, 8-10, usw).
 
Allerdings sollten solche Ziele nicht nur von Admins verfolgt werden, sondern meiner Meinung nach eben von jedem Christen.
 
Ein User hier hat mal ein lustiges Beispiel genannt, er schrieb von einem BiBaBo-Glauben: Die Bibel-Bastel-Bogen, jeder klebt sich seine Verse so zurecht, wie es ihm gefällt.
 
Nun, so bringt es natürlich garnichts, dann könnte jeder irgendeinen Misch aus irgendetwas selbst zusammengebasteltes (eben so, wie es seiner Vorstellung entspricht) zurechtschustern und wir würden alles nebeneinander stehen lassen.
 
Bei verschiedenen Meinungen die nicht explizit so in der Bibel geschieben stehenn, könnte man es auch so machen (zB meine Vorstellung von Lazerus nach der Auferstehung).
 
Bei aber wirklich heilsrelevanten Fragen und Themen, die in der Bibel sogar mehrmals beschrieben wurden, finde ich das garnicht.
 
Burgen hat ja nun schon einige Beispiele genannt, in denen es um das Thema "was geschieht mit der Seele nach dem Tod" beschäftigen.
 
LittleC: Auch ich bin davon überzeugt, dass unsere Seele dann, wenn sie unseren weltlichen Körper verlassen hat, weiterleben wird. Sie wird weiterleben in Gott, der sie erschaffen hat, aus dem sie nach SEINEM Willen kommt und dem sie auch auf ewig angehören wird
 
Kannst du das biblisch wiederlegen? Weiterleben in Gott... obwohl sie auf der Erde nichts mit Gott zutun haben wollte? Obwohl Gott heilig ist und Sünde keinen Bestand haat bei Gott?
 
LittleC Die Auslegung, dass es nach unserem irdischen Tod nur zwei Möglichkeiten gibt für das Weiterleben der Seele außerhalb des gestorbenen Körpers, nämlich entweder "im Paradies oder eben ohne Gott- in der Hölle", halte ich persönlich für zu banal gefasst und deshalb nicht für tragbar.
 
Nun, ich vermute, dass wir hier einen Fall von "gefällt mir nicht, also ist es nicht wahr" haben.
Ja, schön wäre es sicher anders, aber in der Bibel finden wir ganz viele Hinweise darauf:
 
1.Korinther 15, 24-28: 22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.
23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft;
24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat.
25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
26 Als letzter Feind wird der Tod weggetan.
 
Matthäus 13,24: 24 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.
25 Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging weg.
26 Als aber die Saat aufsprosste und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut.
27 Es kamen aber die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn Unkraut?
28 Er aber sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Die Knechte aber sagen zu ihm: Willst du denn, dass wir hingehen und es zusammenlesen?
29 Er aber spricht: Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts gleichzeitig mit ihm den Weizen ausreißt.
30 Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!
 
 
Matthäus 13,3: 3 Und er redete vieles in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Siehe, der Sämann ging hinaus zu säen;
4 und indem er säte, fiel einiges an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf.
5 Anderes aber fiel auf das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und sogleich ging es auf, weil es nicht tiefe Erde hatte.
6 Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.
7 Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen sprossen auf und erstickten es.
8 Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das eine hundert-, das andere sechzig-, das andere dreißigfach.
 
.....
 
18 Hört nun ihr das Gleichnis vom Sämann:
19 Sooft jemand das Wort vom Reich hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, bei dem an den Weg gesät ist.
20 Bei dem aber auf das Steinige gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es sogleich mit Freuden aufnimmt;
21 er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur ein Mensch des Augenblicks; und wenn Bedrängnis entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, nimmt er sogleich Anstoß.
22 Bei dem aber unter die Dornen gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört, und die Sorge der Zeit und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht.
23 Bei dem aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, der wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfach.

 
Es wird zu lang, daher noch zum selbserlesen:
 
- Lukas 14,16-24
- Matthäus 7,21-27
- Matthäus 25,1-13
- Matthäus 25,31-36
- Offenbarung, vor allem Kapitel 20
 
LittleC: Ich greife hier gerne zurück auf Joh.14/2 ff. "Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen..."

 

Lieber LittleC, das ist genau das, was ich meinte.
Wir können nicht Verse aus dem Zusamenhang so nehmen, wie es uns gefällt. Denn der von dir zitierte Vers beschreibt nicht automatisch alle Menschen, die betroffen sind. Es gibt eben auch die anderen Bibelstellen, die wir mit im großen Bild sehen müssen.
Und wenn ein Vers schon dem anderen widerspricht, dann ist dies ein klares Indiz, dass da etwas falsch verstanden wurde, denn Gott wiederspricht sich eben nicht. 
 
Am Ende geht es eben nicht darum, wie wir es uns wünschen, oder wie es eben toll wäre, sondern eben, was die Bibel dazu sagt und so wollen wir es annehmen.
 

Soweit erstmal.
 
Liebe Grüße, Cleo

 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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LittleC

81, Männlich

  Neuling

Beiträge: 44

Re: Tot ist tot? Die Frage nach der Auferstehung - und dem Tod, tot sein oder schlafen?

von LittleC am 04.12.2019 13:53

Hallo, liebe Cleopatra,
dass Du als Admin hier sofort nachhaken wirst, das war so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Du hast uns hier Deinen ganz persönlichen Glauben dargelegt. Aber schon Deine Ausführung mit den zwei Möglichkeiten sehe ich nicht ganz so.

Auch ich bin davon überzeugt, dass unsere Seele dann, wenn sie unseren weltlichen Körper verlassen hat, weiterleben wird. Sie wird weiterleben in Gott, der sie erschaffen hat, aus dem sie nach SEINEM Willen kommt und dem sie auch auf ewig angehören wird. 

Die Auslegung, dass es nach unserem irdischen Tod nur zwei Möglichkeiten gibt für das Weiterleben der Seele außerhalb des gestorbenen Körpers, nämlich entweder "im Paradies oder eben ohne Gott- in der Hölle", halte ich persönlich für zu banal gefasst und deshalb nicht für tragbar.

Jedes Geschöpf, also auch der Mensch mit Geist und Seele, existiert nur alleine durch und aus Gott nach SEINEM Willen. Es gibt keine Existenz, auch nicht einer einzigen Seele, ohne Gott. Es gibt also auch keine Existenz der Seele nach dem Tod "ohne Gott- in der Hölle."

Ich greife hier gerne zurück auf Joh.14/2 ff. "Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen..."

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass Gott dem Allmächtigen, Ewigen (Zeitlosen) und damit auch Allwissenden längst "klar" ist, wo, an welcher Stelle, in welcher "Wohnung" wir uns in IHM befinden. Mit unserer freien Willensentscheidung haben wir es ihm längst offengelegt.

Und ich denke, wenn es Gott "klar" ist, wo wir stehen (wohnen), dann ist unser Standpunkt (unser Glaube, unsere Einstellung, unser Verhalten, unser Denken, unsere ganze Biographie, einfach alles, was uns ausmacht) im gesamten Geist Gottes (einschließlich aller Seelen der gesamten Schöpfung) vorhanden, sichtbar und offengelegt. Die Weiterführung dieses Gedankens lasse ich offen...

Liebe Cleo, ich denke an die Seelen aller Geschöpfe Gottes.
Und, was ich oben geschrieben habe, das steht in keinem Widerspruch dazu, dass Gott auch längst weiß, welche Menschen an IHN (in welcher Vorstellung auch immer) glauben und welche IHN nicht annehmen.

LG von LC

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.12.2019 13:54.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tot ist tot? Die Frage nach der Auferstehung - und dem Tod, tot sein oder schlafen?

von Burgen am 04.12.2019 10:13



Ganz kurz, ich denke, die Seele oder der Geist, der die Seele und damit den Menschen belebt hatte, kann nicht sterben.

Die Frage kann daher nur sein, wohin geht der letzte Atemzug, der den Menschen mit Gott und der Umwelt verbunden hatte ...

Manche sagen, er würde zurück zu Gott gehen.

Der heutigen Forschung ist zu entnehmen, dass keine Energie verloren geht.

Zudem gibt es Gottes Geist
und es gibt der Menschen Geist.  

Und beide wirken gemeinsam aufeinander ein, bzw. bedingen einander, sind verquickt miteinander.
Der Geist Gottes wirkt ua durch seinen Geist im Menschen, dass der Mensch der Führung Gottes Geist vertraut.
Vertrauen kann, denn Vertrauen muss der Mensch selbst - wenn auch mit der Hilfe Gottes Geistes.

Und ja im Hades sind die Geister der Menschen ja nicht leblos wie ein herabgefallenes Blatt.

Ich denke, wenn Gott seinen Geist abzieht, dann erst ist er tot - weg, nicht mehr da.
Und das wird sich wohl erst dann so mit allen Konsequenzen zeigen, wenn
der neue Himmel und die neue Erde da sind.

Denn dann wird es auf der Erde nichts Böses geben mehr.

Alles neu, und das können wir jeden Tag einüben, neu und mit Jesus zusammen.
Dieses kann und darf für jeden Tag neu "das Lebensmotto" sein.

Lieber LittelC - wollte nur noch sagen, soweit sind wir nicht auseinander.
Muss jetzt leider weg und kann nicht hier sein.

Vielleicht haben sich ja auch noch andere User irgendwann mit derselben Frage beschäftigt?

Gruß
Burgen


  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (7) Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen -- Lukas 12,35

von Burgen am 04.12.2019 09:50




Der Herr sprach: Ich will diese Stadt beschirmen, dass ich sie errette um meinetwillen. __ 2.König 19,34 

So hatte nun die Gemeinde Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samarien und baute sich auf und lebte 
in der Furcht des Herrn und mehrte sich unter dem Beistand des Heiligen Geistes. __ Apostelgeschichte 9,31 


Kolosser 1,9-14 
Jesaja 43,8-13 


Lob Gott getrost mit Singen, frohlock du christlich Schar! 
Dir soll es nicht mißlingen, Gott hilft dir immerdar. 
Ob du gleich hier musst tragen viel Widerwärtigkeit, 
sollst doch nicht verzagen; er hilft aus allem Leid. 
(Böhmische Brüder) 




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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5482

Re: Tot ist tot? Die Frage nach der Auferstehung - und dem Tod, tot sein oder schlafen?

von Cleopatra am 04.12.2019 07:44

Guten morgen,
 
liebe Burgen, danke für die Auflistung.
 
Ich persönlich glaube das, was in der Bibel steht.
 
Es gibt das Leben hier und nach unserem irdischen Tod gibt es zwei Möglichkeiten wo eben die Seele außerhalb dieses gestorbenen Körpers weiterlebt- im Paradies oder eben ohne Gott- in der Hölle.
 
Bei deinem Beispiel mit Pazerus musste ich auch etwas nachdenken.
Ich bin mir sicher, dass er tatsächlich tot war, schließlich war er ja auch schon begraben und den damaligen Ritualen nach in die Leinentücher gewickelt.
Als Jesus kam und die vier Tage vorbei waren, ja, da vermuten wir natürlich auch, dass der Körper bereits etwas gewest ist und stank.
 
Ich kann mir aber eben auch gut vorstellen, dass Gott genau das verhindert hat.
Einfach aus dem Grund, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass Lazerus die Jahre danach halb verwest weitergelebt hat.
Die Menschen haben sich erschrocken, klar- aber sie haben Lazerus ja auch wiedererkannt.
 
Das ist jetzt nur so ein kleiner Gedanke, der richtig sein kann, genauso gut aber auch falsch, einfach, weil ich dazu nichts in der Bibel finde.
Es wäre jetzt so meine Logik gewesen.
 
Burgen: Da ist kein Platz zum Spekulieren über dem Leben nach dem Tod.

 
Ich sehe auch keinen Sinn dahinter, mehr darüber zu spekulieren, als in der Bibel uns gesagt wird. Denn müssten wir mehr wissen, dann hätte uns Gott das sicher auch schon mitgeteilt.
 
Burgen: Da gibt es keine Keller und Schränke, Dachböden und so, wo die Seelen aufgehoben sind und warten, lebendig zu werden.

 
Ein sehr interessanter Satz. Nun, ich denke, wenn jetzt ein Mensch zB nach wneigen Minuten wiederbelebt wurde, wie wir umgangssprachlich sagen, dass dieser Mensch noch nicht komplett tot war also die Seele vollständig den Körper verlassen hat.
Dann hat noch etwas Sauerstoff im Gehirn zB den Körper in den absoluten Null-Modus gebracht war aber noch minimal da. Dank heutiger Lebensrettungsmaßnahmen kann man ein stillen Herz wieder "wecken" und Sauerstoff in Lngen, Herz und Gehirn spülen, bevor es komplett aus ist.
 
Ist es aber vorbei, dann ist es komplett vorbei. Und ich habe die Bibel eben so verstanden (Offenbarung und das von dir genannte Beispiel vom reichen Mann und Lazerus auf Abrahams Schoß), dass es vor dem endgültigen Ende vor der Entscheidung vor dem weißen Thron noch eine Art Zwischenort gibt, nämlich eben den Schoel und Hades.
 
Ich habe die Bibel so verstanden, dass dort die Seelen warten, bis es vor das große Gericht vor dem weißen Thron geht, der in Offenbarung beschrieben wird.
 
LittleC: Gott ist ewig. Alles, was nach Seinem Willen aus IHM, durch IHN und mit IHM entstanden ist bleibt auch auf ewig Teil von IHM. Unsere Seele, unser Geist, unser Leben, was wir von IHM empfangen haben ist Teil der unsichtbaren, der geistigen Welt, ist Teil vom Gesamtgeist Gottes und wird mit IHM und in IHM leben in Ewigkeit.

 
Hier würde ich gerne nochmal nachharken, ob ich es richtig verstanden habe:
 
Meinst du damit alle Geschöpfe Gottes? Oder die Wiedergeborenen?
 
Denn in Jesu Warnungen, Gleichnissen, in den Briefen im neuen testament und zuletzt vor allem in Offenbarung wird ja ganz klar unterschieden zwischen den Menschen, die an Gott glauben und den Menschen, die Gott nicht annehmen.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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LittleC

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  Neuling

Beiträge: 44

Re: Tot ist tot? Die Frage nach der Auferstehung - und dem Tod, tot sein oder schlafen?

von LittleC am 03.12.2019 22:40

Hallo, liebe Burgen,
 
mit Deiner Darstellung knüpfst Du an meine Frage im anderen Thread an.
Allerdings berührst Du hier nun die Grundsatzfragen des christlichen Glaubens, die da u.a. sind:
 
Gibt es eine Auferstehung nach dem Tod bzw. ist Christus wirklich vom Tod auferstanden?
 
Oder aber auch: Stimmt alles genau so, wie es wörtlich in der Bibel steht oder dient die Bibel "nur" dazu, dass wir hier auf Erden lernen sollen und können, Gott zu verstehen?
 
Die von Dir angesprochene Bibelstelle findet sich z.B. in der Einheitsübersetzung unter Joh.11/43 ff.
 
Was wir Menschen nach meiner Ansicht nie tun sollten: Unsere Augen und unseren Verstand zu verschließen und selbst nicht mehr nachzudenken.
 
Damit kommen wir aber auch nicht daran vorbei, die Jahrtausende lange Erfahrung der gesamten Menschheit zu berücksichtigen. Seit Anbeginn der Menschheit, also Jahrtausende vor den allerersten Zeilen, die zur Entstehung der Bibel führten, leben Menschen mit der Erfahrung, dass jeder organische Körper nach einer bestimmten Lebenszeit abstirbt und vergeht.
Die Atome und Moleküle gehen wieder in den (irdischen) Materie- und Energiekreislauf ein und sie fügen sich ganz sicher nicht mehr zu dem Verbund zusammen, den sie einmal gebildet hatten.
 
Es steht also fest, wenn wir an Auferstehung und an ein Leben nach dem Tod denken, dass wir dann "nur" an das Weiterleben unserer Seele und unseres Geistes nach dem Absterben des Körpers glauben.

Ich, für mich ganz persönlich glaube, dass uns die Bibel nichts anderes zu verstehen geben will und kann.

Was ich nicht im geringsten bezweifle, das ist die Allmacht Gottes (die z.B. auch mich tief beeindruckt).
Nach Gottes Willen kann alles geschehen, denn es geschieht auch alles nach SEINEM Willen.

Und, liebe Burgen, die letzten Absätze Deines Beitrags würde ich nur ein ganz klein wenig anders formulieren:

Gott ist ewig. Alles, was nach Seinem Willen aus IHM, durch IHN und mit IHM entstanden ist bleibt auch auf ewig Teil von IHM.

Unsere Seele, unser Geist, unser Leben, was wir von IHM empfangen haben ist Teil der unsichtbaren, der geistigen Welt,

ist Teil vom Gesamtgeist Gottes und wird mit IHM und in IHM leben in Ewigkeit.

So sehe ich das...
LG von LC

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2019 22:45.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Tot ist tot? Die Frage nach der Auferstehung - und dem Tod, tot sein oder schlafen?

von Burgen am 03.12.2019 10:55



Hallöchen, 

in dem anderen Thread kam die Frage zu diesem Thema auf - "was beeindruckt mich an Gott". 

Die Nachfrage zum Weiterleben wurde etwas anders gestellt. Jedoch finden wir einiges zu der Frage tot und leben in der Schrift. 

Einige Bibelstellen beleuchten in den Evangelien dies Thema direkt. Andere eher nicht so direkt. 

Luk 7,11-15   __ Auferweckung eines jungen Mannes 
Luk 16,19-31 __ Der reiche Mann und Lazarus 
Luk 20,27-40 __ Gespräch über die Auferstehung 
MK  12,18-27 __ Die Diskussion über die Auferstehung 
Mt   22,23-33 __ Die Frage nach der Auferstehung 

Und dann gibt es noch die Stelle, in der Jesus abwesend ist und in der Zwischenzeit sein Freund und Bruder Martha und Maria stirbt. 
4 Tage nach dessen Tod, er war in Bändern eingewickelt und stank schon, kam Jesus in das Dorf zu der Familie zurück. 
Völlig verzweifelt, jammernd und weinend, machten die Frauen Jesus Vorwürfe, dass er so lange auf sich hatte warten lassen. 

Und Jesus war traurig darüber, dass sie ihm so wenig vertrauten, denn er liebte sie, hatte sie lieb. 
Jetzt jedoch "drehte er den Spieß um" und dankte Gott, seinem Vater dafür, dass er hier ein Zeichen setzen würde. 

Und sprach mit Vollmacht entschieden und im Glauben: "Lazarus, kom heraus"! 
Lazarus kam heraus, die Bänder waren noch fest um seinen Körper gewickelt.
Wurden entfernt und ihm wurde erneut ein Leben an der seite seiner schwestern und in der Dorfgemeinschaft geschenkt.
Denn - er schlief nur die vier Tage. !

***
Die Bibelstelle dazu fand ich nicht, obwohl ich die Evangelien mindestens eben dreimal danach durchforstet habe.

Ich denke, Wären wir tot, wie es heißt: mausetot, nichts von uns leben würde , wäre es wirklich schwer,
daran zu glauben, dass es Jesus zu zurück ins Leben geschafft hatte. Denn Jesus war tot, gestorben am Kreuz.
 

Da ist kein Platz zum Spekulieren über dem Leben nach dem Tod. Dann würde es anschließend nicht weitergehen.
Jeglicher Gegenstand, den wir sehen und anfassen können, wurde geschaffen.
Gott selbst schuf Himmel, Erde, Schöpfung. 1.Mose 1
Warum also sollte seine Schöpfung tot werden, wenn er doch sah und sagte: "Es ist gut so, sehr gut", und war zufrieden.

In IHM leben, wohnen und sind wir, weil er es ist, der lebt und webt.
Das, was uns Leben schenkt, ist wie ein Hauch. Und unsichtbar neben uns , das was wir nicht sehen, die unsichtbare, reale Welt,
ist voller Leben. Da gibt es keine Keller und Schränke, Dachböden und so,  wo die Seelen aufgehoben sind und warten, lebendig zu werden.   

So sehe ich das im Moment. 

Gruß Burgen 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (7) Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen -- Lukas 12,35

von Burgen am 03.12.2019 09:46



Hilf uns, HERR,
unser Gott; denn wir verlassen uns auf dich. __ 2.Chronik 14,10 

Wer da bittet, 
                     der empfängt; 
                                         und wer da sucht, 
                                                                    der findet;
und wer da anklopft, 
                              dem wird aufgetan.
(Matthäus 7,8) 


Hebräer 10,32-39 
Jesaja 43,1-7 


Wir leben, weil du uns beschenkst, versorgst und herzlich liebst und unser Leben freundlich lenkst, 
indem du reichlich gibst. 
(Charles Wesley / Hartmut Handt) 



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LittleC

81, Männlich

  Neuling

Beiträge: 44

Re: Was beeindruckt euch an Gott?

von LittleC am 02.12.2019 16:12

Hallo Orginal,
 
ich kann Deine Worte nicht nachvollziehen, bitte erkläre sie mir doch.
 
Menschenleben enden unweigerlich mit dem Tod und zwar ausnahmslos alle.
Das Vergehen des menschlichen Körpers ist unumkehrbar, also ewig.
 
Wie wann und wo rettet Gott Menschenleben vor dem ewigen Tod?
 
LG von LC

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (7) Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen -- Lukas 12,35

von Burgen am 02.12.2019 08:16



Fürchte dich nicht und verzage nicht.! __ Josua 8,1 

Furcht ist nicht in seiner Liebe, 
                      sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. __ 1.Johannes 4,18 


1.Petrus 1,(8-9) 10-13 
Jesaja 42,1-9 



Irr ich, sucht mich deine Liebe, 
fall ich, so hilft sie mir auf; 
ist es, dass ich mich betrübe, tröst' sie mich in meinem Lauf. 

Bin ich arm, gibt sie mir Güter, 
hast man mich, ist sie mein Hüter. 

Ich bin dein und du bist mein, ich will keines andern sein. 
(BG: Christian Scriver) 

*** 
der vollständige Vers aus Luther Bibel / Josua / Joshua 8,1 

Und der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und verzage nicht.!

Nimm mit dir alles Kriegsvolk und mache dich auf und zieh hinauf gen Ai.!
Siehe da, ich habe den König zu Ai samt seinem Volk, seiner Stadt,
und seinem Lande in deine Hände gegeben.  

Hier geht es in der damaligen Zeit um eine reale damalige Kriegshandlung in der Gott Josua beauftragt dies und das zu tun. 
Alles unter dem Blickwinkel, dass Gott mit seinem Volk, welches er gerade von Ägypten aus der Knechtschaft / Sklavenhaltung befreit hatte (Exodus),
neues Land vorbereitet hatte. Und das Volk sollte dieses neue Land einnehmen, die Völker jedoch griffen Gottes Volk an. 

Ohne jetzt Kommentare zu bemühen ist uns der erste Teil des Verses heute als ein Losungswort in unsere eigene Situation gegeben.
Das bedeutet, dieser Versteil ruft uns auf, Gott zu vertrauen. Keine Angst zu haben. Der Angst nicht nachzugeben.
Diesen Aufruf Gottes heute zu verinnerlichen. Egal was sich uns in den äusseren und inneren Weg stellen will.

An anderer Stelle heißt es ja auch: "Wirf dein Vertrauen nicht weg - welches eine Belohnung enthält.
Mit anderen Worten bedeutet dies doch auch, 
Bleibe in Gottes Liebe, seiner Führung, verzage nicht - denn auf jeden Fall meint er es mit dir gut. 

Lachen hat seine Zeit - Weinen hat seine Zeit.
Josua hatte 4 Wochen Zeit in der er den Tod und die Abwesenheit von Mose beweinen konnte. 
Dann sprch Gott zu ihm und "rüttelte" ihn auf, indem er ihn 1. aus dem Loch herausholte und 2. ihm den
riesengroßen Auftrag anvertraute. Er wurde ermächtigt, der Führer des Gottesvolkes zu sein.

Und Gott stellte ihn sogar auch vor die Wahl. Und genauso brachte Josua das Volk vor die Entscheidung:
Entweder Gottes Weg weiter mit zu gehen, oder sich zu trennen und eigene Wege gehen - ohne Gott.

Im weiteren Verlauf sehen wir leider aber auch, dass das Volk immer wieder seinen Liebesplatz der Annahme
der Gotteswege verließ. Das sollte so nicht in unserem eigenen Leben sein.
Diese Schmerzen, die daraus erwachsen können, sollten wir uns täglich ersparen ...

Daher:
Fürchte dich nicht.! Verzage nicht.! 
Fürchte dich nicht, denn du bist mein - ich habe dich erlöst.! 



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