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Cleopatra
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Beiträge: 5486

Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke

von Cleopatra am 26.09.2019 07:28

Nun, ich denke nicht, dass es etwas mit dem Feuer auf der Erde zutun hat, denn es steht ja "Am Tage des Gerichts".
 
In Jesaja finden wir auch ein wunderschönes Bild davon, wie Gott uns formt  (das Bild vom Töpfer), aber das steht in Jesaja und ist denke ich auch nicht hier gemeint.
 
Ich finde, wir müssen natürlich Bibelstellen dort so stehen lassen, wo sie stehen und nicht verallgemeinern (ist hier noch nicht passiert, ist nur ein allgemeiner Gedanke dazu).
 
Ganz naiv gesehen würde ich es eben so verstehen, dass wir am Tage des Gerichtes sehen werden, ob es "Sinn", bzw wieviel Wert es hatte, was wir getan haben.
 
Was tun wir denn am Tag und hat es Bestand?
 
Es hat nichts mit der Errettung zutun, sondern eben dem daneben, dem zusätzlichen.
 
Ich denke einfach, dass nachgeschaut wird, ob etwas einfach nur oberflächlich gemacht wurde oder eben festen, wertvollen Bestand hatte.
 
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke

von Burgen am 26.09.2019 00:17


Ganz schnell noch, weil das Bett ruft 😏 noch zum Feuer. 

Ich verstehe dies als ganz reales Feuer. 

Letztens war eine Prophetie einer 90 jährigen zu hören. Diese war in den 60zigern des vergangenen Jahrhunderts. Sie sprach ua von dem dritten Weltkrieg, der ausgelöst wird von überraschender Seite. 

Und wenn ich so die Nachrichten verfolge und die Atomdebatten höre, kann ich mir dies gut vorstellen. 

Die Schrift selber gibt Zeugnis vom Feuer in der kommenden Zeit. 
Durch die vermehrten Waldbrände der letzten Jahre und speziell jetzt in diesem Jahr, ist das durchaus vorstellbar. 

Gruß 
Burgen 



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geli
Gelöschter Benutzer

1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke

von geli am 25.09.2019 21:07

Im Nachbarthread wurde die Stelle in 1. Kor. 3,12 angeschnitten, ich schreibe den Vers hier mal rein, ab Vers 11:

"Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wirds klar machen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen."

Das ist eine Stelle, die mich schon öfters beschäftigt hat, aber so richtig finde ich eigentlich keine Antwort darauf, was z.B. das "Feuer" sein wird?
Und auch das: Was sind die Werke aus Gold, Silber, Edelstein, Holz, Heu, Stroh?

Natürlich habe ich auch schon mal im Kommentar von McDonald nachgeschaut , und auch in der Lutherbibel erklärt . Aber ich will nicht vorgreifen und würde mich freuen über einen guten Austausch!

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von geli am 25.09.2019 20:49

 Burgen: meine Gedanken „drehten“ sich um die Böcke.

Ok - ja, nur kam das für mich nicht so deutlich zum Ausdruck, und ich habe einfach auf das geantwortet, was Du geschrieben hattest!

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Burgen am 25.09.2019 19:18

Hallo Geli,

meine Gedanken „drehten“ sich um die Böcke. Also eigentlich um die Menschen, von denen wir uns hier die ganze Zeit „unterhalten“.

LG
Burgen

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von geli am 25.09.2019 15:23

Burgen:
Gold und Silber werden durchs Feuer gereinigt, sodass Schlacken, also "Unrat" im Feuer verbrennen.
Ähnliches geschieht es im Leben eines jeden Christen. Denn wir alle werden vor dem Richterstuhl Christi erscheinen.

Hier muss man aufpassen, dass es keine Verwechslungen gibt.
Wer bereits von Jesus gereinigt und gerettet wurde, der kommt nicht mehr ins Gericht, sondern er ist bereits vom Tod zum Leben hindurchgedrungen:
Joh. 5,24:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Natürlich will Gott uns im Laufe unseres Lebens verändern, damit wir dem Bilde seines Sohnes immer mehr gleichgestaltet werden - das nennt die Bibel "Heiligung". Am Ende unseres Lebens werden wir wohl beurteilt - jedoch hat das nichts mit Gericht zu tun, bei dem es darum geht, ob jemand gerettet oder verloren sein wird.
Hier geht es dann um den Lohn, je nachdem, wie jemand in seinem Leben auf seine Errettung durch Christus aufgebaut hat.
Auch wenn jemandes "Werke" aus "Stroh oder Heu" bestehen (wo im Feuer der Überprüfung nichts übrigbleiben wird), derjenige ist aber trotzdem errettet - die Errettung können wir nicht verlieren, weil wir "schlecht" gebaut haben.

Das drückt Paulus auch in 1. Kor. 4,8 und 3,5 aus:

So ist nun weder der pflanzt noch der begießt etwas, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
Der aber pflanzt und der begießt, sind einer wie der andere. Jeder aber wird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeit.

Wir sind Diener Christi und Haushalter Gottes, von denen man nichts weiter als Treue erwartet:

Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch ans Licht bringen wird, was im Finstern verborgen ist, und wird das Trachten der Herzen offenbar machen.
Dann wird einem jeden von Gott sein Lob zuteil werden.

Gold und Silber werden durchs Feuer gereinigt, sodass Schlacken, also "Unrat" im Feuer verbrennen.

Ich verstehe diese "Reinigung" so, dass sie schon in diesem Leben passiert. Gott "reinigt" seine "Reben", damit sie mehr Frucht bringen. 
Diese "Reinigung" hat meiner Meinung nach nichts mit Gericht zu tun, oder mit Sünde - diesen "Unrat" unseres Lebens hat ja Jesus mit ans Kreuz genommen.

Vielleicht kann man es mit der Aussage des Johannes vergleichen:
Er sagte, dass die "Axt schon an die Wurzel der Bäume gelegt ist, und dass jeder Baum, der nicht Frucht bringt, abgehauen und ins Feuer geworfen werden wird. Hier ist, denke ich, mit "Frucht" an "Busse" gedacht - Matth. 3,8: Seht zu, bringt rechtschaffene Frucht der Buße! 
Wer nicht umkehrt und glaubt, der wird umgehauen - wird also verloren gehen.

Anders dagegen verstehe ich die "Reinigung der Reben", von der Jesus in Joh. 15 spricht:
Hier geht es nicht ums "Umhauen", also darum, dass man verlorengeht.
Hier geht es darum, dass diejenigen, die gerettet sind, in Jesus bleiben und sich von ihm reinigen lassen, damit sie (mehr) Frucht bringen können.

Jesus ist hier der Gärtner, der liebevoll seine Pflanzung hegt und pflegt, damit sie wächst, gedeiht und Frucht bringt.
Das bringt natürlich auch mit sich, dass er manche Triebe beschneiden muss.

Johannes spricht in Matth. 3 dagegen davon, dass derjenige, der nicht bereit ist, Busse zu tun und umzukehren, "abgehauen" werden wird, also verlorengehen wird.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.09.2019 15:29.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...

von Burgen am 25.09.2019 08:37



Was recht ist, dem sollst du nachjagen, damit du leben kannst. __ 5.Mose 16,20 

Bleibt im Glauben, gegründet und fest, und weicht nicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel. __ Kolosser 1,23 


Philemon 1-16 (17-22) 
Matthäus 18,1-14 


Vater, wir bitten dich für Menschen, deren Wege sich von den unsrigen unterscheiden, die anders glauben als wir, deren Sprache wir nicht verstehen und deren Glaube uns fremd ist. 

Lass uns nie vergessen,  dass du alle Menschen mit deiner großen Liebe liebst. 

Bewahre uns davor, dass wir unseren Mitmenschen zum Stein des Anstoßes werden. 

Lass uns durch Frieden und Gerechtigkeit mit ihnen zu einer festen Gemeinschaft zusammenwachsen. 
(Konferenz Europäischen Kirchen) 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.09.2019 08:38.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Burgen am 25.09.2019 08:26



Hallo ihr Lieben, 

Gold und Silber werden durchs Feuer gereinigt, sodass Schlacken, also "Unrat" im Feuer verbrennen. 

Ähnliches geschieht es im Leben eines jeden Christen. Denn wir alle werden vor dem Richterstuhl Christi erscheinen. 

Die einen stehen im Lebensbuch - die anderen nicht. Die einen lebten so, dass Gott/Jesus sie aus Gnade gerettet hatte, die anderen nicht.  

::: 
Vermutlich wie oben geschrieben, werden viele im Lebensbuch stehen, von denen wir es heute oder überhaupt, gar nicht denken würden. 

Gott sieht ja von Anfang an, ob jemand irgendwann sein Herz IHM zuwendet oder nicht. 

Andererseits wissen wir aus der schrift, dass nur wie ein kleiner Senfkorn Glaube an Gott/Jesus genügt, um an sein Herz gezogen zu werden. 

Und Jesus ist der Anfang und das Ende. Darin eingeschlossen finden wir uns. Entweder zum Leben oder zum Tode, nach dem Weltgericht. 

LG 
Burgen 


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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5486

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Cleopatra am 25.09.2019 07:30

Ja, also die Verse aus 1.Korinther 3,11 haben ja garnichts mit dem Endgericht zutun, das liest man ja im Zusammenhang.
Da werden bereits Christen angesprochen, und es wird eben nachgeschaut ob die Grundlage, auf die ein Werk gebaut wurde, Bestand hat oder nicht.
Undd je nachdem worum es sich handelt, besteht das Werk oder nicht.
Aber davon ist der Christ frei im Sinne von trotzdem errettet.
 
Dies spricht aber keinenfalls das Endgericht für die nicht Erretteten an, denke ich.
 
Aber Burgen schrieb ja auch von "wiederholt wird es gesagt", also meinst du liebe Burgen vielleicht etwas anderes....?
 
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Tod

von geli am 24.09.2019 22:32

Liebe hani,

ich glaube nicht, dass nach dem Tod "alles aus" ist - so wie ich die Bibel verstehe, geht es nach dem Tod weiter. Es ist nur die Frage, wo: bei Gott oder getrennt von ihm.

Das mit dem Glauben war bei mir ein sehr langer Prozess - ein langes Suchen und ein langer Weg. 
Ausschlaggebend war für mich, dass ich das Leben - sollte es keinen Gott geben - (worüber ich mir nicht wirklich sicher war), als sinnlos erachtete. Denn wenn man am Ende sowieso sterben muss, was ja eindeutig feststeht, und dann eben "alles aus" sein sollte - wozu dann erst leben? Es wäre ja sowieso alles umsonst... Ja, und dann hatte ich noch ein ganz großes Problem, von dem ich wußte, dass mir niemand helfen könnte, es sei denn, es gäbe einen Gott.
Also machte ich mich auf die Suche.

Und das war so ein "Finden" in kleinen Schritten. Manchmal hatte ich den Eindruck, es ginge einen Schritt vor, und dann wieder zwei Schritte zurücik.
Sollte sich am Ende herausstellen, dass es keinen Gott gäbe, dann wollte ich meinem Leben ein Ende setzen...

Ja, das ist nun schon ca. 40 Jahre her - und ich lebe immer noch... und das ist der Beweis, dass es Gott gibt   

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