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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 01.10.2019 08:59
Monatsspruch:
Wie es dir möglich ist: Aus dem Vollen schöpfend - gibt davon Almosen! Wenn dir wenig möglich ist, fürchte dich nicht, aus dem Wenigen Almosen zu geben! __ Tobias 4,8
Losung
Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht;
was können mir Menschen tun? __ Psalm 56,12
Paulus schreibt:
Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht. __ Philipper4,13
2.Mose 23,20-25 (26-27)
Matthäus 19,16-30
Nun weiß und glaub ich feste, ich rühm's auch ohne Scheu, dass Gott, der Höchst und Beste, mein Freund und Vater sei und dass in allen Fällen er mir zur Rechten sich und dämpfe Sturm und Wellen und was mir bringet Weh.
(Paul Gerhardt)
Karl235
Gelöschter Benutzer
Re: Interpretation eines merk-würdigen Bildes
von Karl235 am 01.10.2019 08:53"Meiner Meinung nach trifft das ganz gut auf unsere heutige Zeit zu"
Ja definitiv, auch ich sehe den Verfall und die Dekadenz welche Überhand nehmen, und bekomme wenn ich daran denke ein unwohlsames Gefühl, aber ich sehe auch Realitätsverachtung, Arroganz und Stolz, schon die alten Griechen wußten, auf die Hybris (Hochmut) folgt stets der Nemesis (die ausgleichende Gerechtigkeit), sowas nimmt bekanntlich kein gutes Ende, man denke da auch an Noahs Volk.
Der Zeitgeist hat sich definitiv verändert und es fühlt sich überhaupt nicht gut an.
"...bevor Jesus wiederkommt!"
nur glaube ich aber auch, das wenn der Allmächtige beschließt zu helfen, dann dies anders ausgehen wird wie beim ersten Mal und dies eine globale Wende zur Folge haben wird, das geht ja auch aus den Versen hervor, die du für mich netterweise herausgesucht hast (Danke dafür!):
"Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst. Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, daß er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe, und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren."
Ganz interessant find ich hier die Stelle: "Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, daß er damit die Völker schlage"
aus seinem Mund geht also ein scharfes Schwert hervor, er schlägt also die Völker mit Argumenten? Wie versteht ihr das?
"Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd."
So ergibt das Alles jetzt natürlich einen Sinn! Offensichtlich bezieht sich das Bild auf zweiteres, denn das Ganze geht mit der "Öffnung des Himmels" (also einer Himmelserscheinung) einher, wie ja auch auf dem Bild, hier hat das Ganze also seinen Ursprung :)
Das ist ja auch das Erkennungsmerkmal soweit ich das jetzt verstanden habe, zuvor werden ja viele falsche Christi aufreten und sich als Jesus ausgeben, aber keiner dieser kommt sprichwörtlich aus dem Himmel hernieder, denn:
"So als dann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr's nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in dem Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten. Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt. Darum, wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus, -siehe, er ist in der Kammer! so glaubt nicht. Denn gleichwie ein Blitz ausgeht vom Aufgang und scheint bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes." - Matt 24, 23-27
also auch hier geht die Wiederkehr mit einer Himmelserscheinung einher.
"Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesen Bibelstellen etwas weiterhelfen?"
Oh Ja, das konntest Du, herzlichen Dank dafür, ich wünsch euch allen den Segen Gottes :)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Der christliche Marktplatz.
von Burgen am 01.10.2019 08:44Hallo Merciful und alle,
da muss ich sagen, dass ich deinen Beiträgen zustimme. Hier jedoch, diesem Satz kann ich nur als "zu kurz gegriffen" verstehen.
Für meinen Glaubensweg war er ziemlich irrelevant.
Der Fokus in meinem Leben liegt allein auf Jesus und der Gnade, durch die ich lebe, weil ich, wie in der Bibel nachzulesen, ein kleiner Senfkornglaube genügt, um vor Gott in Jesus gerechtgesprochen worden zu sein.
Und Jesus ist in fast jedem Satz auf irgendeine Weise versteckt vorhanden.
Sämtliche, scheinbare unwichtige Symbolik hat mit Jesus zu tun. Ohne IHN würden wir vergehen. Vielleicht verbrennen, wie wir ja im Nebenthread aus dem 1.Korintherbrief versuchen zu verstehen.
Erst durch seine, Jesus Christus, Gnade können wir überhaupt das Liebegebot mehr oder weniger zaghaft umsetzen.
Der Geist Gottes in uns gibt uns dann Einsicht und die Kraft zu tun. Das meiste findet in unserem Inneren statt und lässt sich im Tun von anderen ablesen. Wir sind dann ja der Brief Christi an die Menschen mit denen wir Umgang pflegen.
Manch ein Buch, neben der Predigt und dem eigenen Bibel erforschen, mag auf jeden Fall sehr hilfreich sein.
Wobei ich immer wieder erstaunt über Lebensberichte bin, die Zeugnis darüber geben, wie die Botschaft in ihrem Leben das eigene Leben völig umgekrempelt hat.
Und oft findet danach ein gründliches Bibelstudium statt, entweder in einer Gemeinde oder einer theologischen Ausbildung, die wirklich Jesus im Fokus hat.
Re: Der christliche Marktplatz.
von Merciful am 01.10.2019 06:31Man kann das Thema aber auch noch einmal aus anderer Perspektive betrachten.
Es mag Gründe geben, zumindest zeitweise den Fokus auf die Schrift allein zu richten.
Es gibt Phasen, in denen nicht die Zeit da ist, sich unterschiedlichen Fragestellungen zu öffnen.
Phasen, in denen existentielle Grundfragen die Aufmerksamkeit des Menschen in Beschlag nehmen.
Phasen, in denen ich Gott begegnen möchte und nach dem eigentlichen Sinn meines Lebens frage.
In solchen Phasen kann es gut sein und gut tun Abstand zu nehmen von diesem und jenem.
Zudem gilt nicht für alle Menschen, auch nicht für alle Christen dasselbe.
Ich denke mir etwa einen Pfarrer, einen Hirten, der Sonntag für Sonntag zu seiner Gemeinde spricht.
Es ist seine Aufgabe, mit großer Sorgfalt das Wort der Bibel zu verkündigen und in die heutige Zeit zu übersetzen.
Menschen möchten wissen, was jene biblischen Geschehnisse für sie heute bedeuten.
Daher wird der Pfarrer natürlich aus der Bibel leben, aber er wird auch mit wachem Auge die Welt und was in ihr ist betrachten.
Er wird daher unter anderem auch unterschiedliche Bücher studieren, um die Welt in ihrer Vielfalt verstehen zu können.
Und ich denke mir einen Christen, ein Schäflein Jesu, der seine Bibel liest und sonntags in seiner Gemeinde eine Predigt hört.
Er führt Gespräche, in seiner Familie, mit seinen Freunden, an seiner Arbeitsstelle.
Er hört und sieht die Nachrichten im Fernsehen oder der Tageszeitung.
Er denkt darüber nach und bildet seine Überzeugungen aus.
Dies mag für ihn genügen, mehr braucht es dann nicht, um ein Leben als Christ in der Welt zu führen.
Und nochmal aus einer anderen Perspektive kann man es sogar noch enger fassen.
Indem man drei Fragen stellt und so beantwortet:
Warum lernen wir? Wir lernen, um Gott kennenzulernen.
Was lernen wir? Wir lernen die Gebote Gottes.
Wie lernen wir? Wir lernen die Gebote Gottes, indem wir sie hören und befolgen.
Bei dieser Perspektive ist der Fokus ganz und gar auf das Wesentliche gerichtet.
Alles andere (Arbeit, Familie, Gemeinde, ...) kommt dann ohnehin noch hinzu.
Aber der Fokus liegt auf dem Lernen der Gebote Gottes.
Merciful
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von Burgen am 30.09.2019 23:58Liebe Geli,
Vermutlich kommen wir weiter, wenn wir auch die anderen Verse, das ganze Kapitel mit in unsere Gedanken und Fragen mit einbeziehen.
Oder was meinst du dazu?
Lieben Gruß
Burgen
geli
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von geli am 30.09.2019 22:40Liebe Burgen, ja, das ist schade. Aber ich habe das Gefühl, wir reden die ganze Zeit aneinander vorbei.
Ich kann nicht verstehen, was Du meinst, bzw. kann nicht erkennen, welche Zusammenhänge Du meinst - und andererseits habe ich das Gefühl, dass auch Du nicht verstehst, was ich meine und um was es mir geht 
Ich weiß also auch nicht mehr, was ich noch schreiben soll, um es zu erklären.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Interpretation eines merk-würdigen Bildes
von geli am 30.09.2019 22:33Ja, "schlimme Zeiten" beschreibt schon Paulus in 2. Timotheus 3,1 ff: (Du kannst es ja in Deiner Bibel nachlesen)
"Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen sclimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott; sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!"
Meiner Meinung nach trifft das ganz gut auf unsere heutige Zeit zu - wir leben am Ende der Endzeit, bevor Jesus wiederkommt!
Das weiße Pferd ist in der Bibel zweimal erwähnt - einmal in Off. 6,2:
"Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft um zu siegen.
Und in Off. 19,11 ff:
"Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst.
Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, daß er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe, und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren."
Ja, und natürlich wird es auch ein Gericht geben - Off. 20,11 ff:
Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. Und ich sah die Toten, groß und klein, stehen vor dem Thron,.... und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht.
Der Erde stehen aber nicht nur schlimme Zeiten bevor - es gab schon immer und es gibt auch heute sehr viel Leid und Schmerz in dieser Welt - das hat der Maler auch ausgedrückt.
Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesen Bibelstellen etwas weiterhelfen?
Karl235
Gelöschter Benutzer
Re: Interpretation eines merk-würdigen Bildes
von Karl235 am 30.09.2019 21:55Hallo, wer es gemacht hat und oder welchen Hintergrund das Bild hat, kann ich leider nicht sagen...
Warum es mich anspricht? Es bewegt einfach in mir etwas, genau beschreiben kann ich das nicht, ich weise dem Ganzen intuitiv eine Bedeutung zu, daher würd ich gern die genaue Bedeutung dahinter kennen, das Bild scheint ja auf etwas aufmerksam machen zu wollen, und es scheint "religiös" zu sein, ich sehe auf dem Bild verzweifelte Menschen, Leid und ein Kind das seine Mutter verloren hat (will man hier vielleicht auf eine schlimme Zeit die uns alle noch erwartet hinweisen?), hierauf erhebt sich ein weißes Pferd (was bedeutet das?) auf das folgt eine Art Himmelserscheinung, und seinen Abschluss findet das Ganze mit Justitia, was offensichtlich Gerechtigkeit symbolisiert.
Wie ist das Ganze einzuordnen, worauf will man hier hinaus?
Ja Bitte :) ist das obige Bild denn in Übereinstimmung mit den Lehren des Evangeliums?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Interpretation eines merk-würdigen Bildes
von Burgen am 30.09.2019 21:18
Hallo Karl235,
da schließe ich mich Geli an.
Welch einen Hintergrund hat dieses Bild? In welchem Zusammenhang steht es? Wer hat es zusammengestellt oder gemalt?
Warum spricht dich dies Bild so an?
Du schreibst von mangelndem Bibelwissen. Nun, dem ist ja leicht abzuhelfen
Was beschäftigt dich denn anhand des Bildes?
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von Burgen am 30.09.2019 21:12
Das ist ja schade, liebe Geli. Da weiß ich im Moment nichts mehr zu schreiben.
LG
Burgen

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