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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von Burgen am 30.09.2019 21:09
Nachtrag:
ich dachte am Nachmittag zB daran, ist es nicht immer ein "kleines Gericht", wenn wir zurechtgestutzt werden?
Normalerweise ist jeder Christ einer permanenten Änderung unterworfen.
Mit 20 Jahren sind die Menschen kaum im Umgang mit anderen so wie dann später mit 40 oder später.
Manche benutzen ihre Ellenbogen um durchs Leben zu kommen. Andere lernen sich unter die Hand Gottes zu begeben und lernen in ganz anderer Weise den Umgang mit anderen. Und welch eine Freude, wenn dann endlich ein Problem endlich unter die Füße gekommen ist. Nur um dann zum nächsten Problem vorzustoßen.
Die Bibel ist voll von Problemen und mit Gottes Hilfe ihrer Lösung. Selbst Jona musste dies auf die harte Tour erfahren und durchstehen.
LG
Burgen
geli
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von geli am 30.09.2019 21:07Das war meine Frage - aber, liebe Burgen, da kann ich aus Deinem letzten Beitrag keine Antwort ableiten?

Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von Burgen am 30.09.2019 20:57
Liebe geli,
du hast gefragt und ich habe geantwortet
Dabei war und ist mir zB wichtig, zunächst mal "abzuklopfen" und bewusst zu machen, was solche Begriffe wie Feuer, Stroh usw. ganz pragmatisch bedeuten. Gerade damals in der hebräischen Welt und der Bibel besonders, kommt es doch immer darauf an zu fragen, was hat es damals bedeutet, was bedeutet es heute für uns und was bedeutet es in der Anwendung für micht. Natürlich nicht nur für mich, sondern für den Christen allgemein.
Ich habe die Erfahrung machen dürfen, dass es sehr hilfreich für meinen Glauben und auch dem Wachstum und der Veränderung durch Jesus Geist ist, wenn ich weiß, was die Bedeutung einzelner Worte ist.
Dafür gibt es ja auch die biblischen Wörterbücher oder in den Studienbibeln, wie die Elberfelder und Thompson das reichhaltige Kettenregister. Und wer dann auch noch die Bedeutung hebräischer Buchstaben und Zahlenbedeutung kennt, hat es besonders gut.
Die Kommentare können natürlich hilfreich sein, sind aber nicht das a und o.
LG
Burgen
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Interpretation eines merk-würdigen Bildes
von geli am 30.09.2019 20:12Also ganz ehrlich - ich kann damit nicht viel anfangen.
Wieso soll es "christlich" sein?
geli
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von geli am 30.09.2019 20:08Ja, Du meinst sicher 1. Petrus 1,18: "Denn ihr wißt, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst worden seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes".
Aber auch hier geht es nicht um "Material", also Gold und Silber, sondern um das Leben Christi.
Genauso geht es in 1. Kor. 3 auch nicht um "Material", sondern um die "Werke" unseres Lebens.
Natürlich werden wir auch schon hier und zu unseren Lebzeiten auf dieser Erde geprüft - und es ist sogar gut, Gott darum zu bitten, dass er uns mit seinen "Feuerflammen-Augen" durchleuchtet, damit wir schon jetzt erkennen können, wenn wir mit "Stroh" bauen.
Aber in dieser Bibelstelle geht es um das Endergebnis, das sein Reinigen und Formen und Heiligen in unserem Leben gebracht hat.
Bei dieser "Endprüfung" sind wir nicht mehr hier auf der Erde, sondern stehen im Himmel vor Gott.
Unser Fundament ist Christus - darauf haben wir "gebaut".
Wenn es tatsächlich um echtes Gold, Silber oder Edelsteine gehen würde, dann müßten wir diese materiellen Güter ja von der Erde in den Himmel gebracht haben. Das ist aber unmöglich, denn niemand kann materielle Dinge mit in den Himmel vor Gott bringen.
Deshalb kann man hier gar nicht anders, als "Gold, Silber, Diamanten, Heu, Stroh und Holz" geistlich zu deuten.
Deshalb war ja auch meine Frage: Wie müssen denn unsere "Werke" beschaffen sein, damit sie vor Gott bestehen können und nicht vor seinen "Augen wie Feuerflammen" "verbrennen". Wie müssen unsere "Werke" beschaffen sein, um vor seinem prüfenden Blick bestehen zu können?
Denn wie schon gesagt: Wir bringen ja nicht irgendwelche Materialien mit in den Himmel vor Gott und schauen dann, ob sie brennen oder nicht.
Re: Der christliche Marktplatz.
von Merciful am 30.09.2019 20:00Ich hatte vermutet, dass du aussagen möchtest, dass in heutiger Zeit doch fast alles digital im Internet nachgelesen werden kann.
Anscheinend aber meinst du, dass jegliche Texte, die nicht in der Bibel stehen, nicht oder kaum lesenswert sind.
Ich sehe es so, dass Menschen miteinander im Gespräch sind.
Auch die Christenheit führt seit rund 2000 Jahren ein Gespräch.
Sie tut dies teils mündlich und teils schriftlich.
Die Botschaft der Bibel wird gepredigt und gehört.
Dadurch werden sehr viele Fragen und Themen zur Sprache gebracht.
Wer bin ich? Worauf darf ich hoffen? Was soll ich tun?
Wenn Menschen zu Christus finden, so werden sie seine Jünger und Jüngerinnen.
Dies bedeutet, sie begeben sich auf einen Weg, auf dem sie viel zu lernen haben.
Natürlich sollen sie insbesondere von Jesus und den Aposteln lernen.
Aber sie sind ja immer auch miteinander auf dem Weg.
Auf diesem gemeinsamen Weg stellen sie fest, dass sie zu einzelnen Fragen unterschiedliche Meinungen haben.
Der Platz und die Zeit reichen hier nicht hin um auch nur einen geringen Bruchteil jener vielen Fragen ansprechen zu können.
Ein Blick in die ersten Jahrhunderte n. Chr. zeigt, wie Christen bemüht waren, rechte Lehre von falscher Lehre zu unterscheiden.
Würde es keine Bücher geben, wüssten wir vermutlich fast nichts über die Geschichte der Christenheit.
Einige heute würden verwundert fragen: Warum gibt es eigentlich so viele verschiedene Kirchen?
Andere würden ebenso verwundert antworten: War es denn mal anders?
Wir würden hier in Deutschland leben und würden uns wundern: Warum gibt es in der Bibel kein Deutschland?
Womöglich kämen wir auf die absurde Idee Deutschland abzuschaffen, weil es dieses Land in der Bibel nicht gibt.
Die Kenntnis der Geschichte der Christenheit und der Geschichte der Völker hilft uns, uns selbst zu verstehen.
Wir verstehen die Welt, in der wir leben, dadurch, dass wir uns mit ihr auseinandersetzen.
Dann aber können wir auch die Botschaft der Bibel auf diese Welt, in der wir leben, beziehen und zur Sprache bringen.
Merciful
Karl235
Gelöschter Benutzer
Interpretation eines merk-würdigen Bildes
von Karl235 am 30.09.2019 19:57ich habe Schwierigkeiten bei der Interpretation folgendes Bildes, es erscheint mir "christlich", aber sicher bin ich mir da nicht...
Mit Symbolik habe ich es leider nicht so, und meine Bibel-Kentnisse sind leider zu mangehalft, daher dachte ich mir, bevor ich einem Halbwissen anheimfalle, frage ich lieber die Experten, ich wäre euch wirklich sehr verbunden wenn Ihr mir die Symbolik hinter diesem Bild erläutern könntet, wie ist das Ganze einzuordnen und auf was genau will man hier andeuten? Um das Bild zu vergrößern, einfach auf das Bild, Rechtsklick, "Grafik anzeigen" oder "Bild in einem neuem Tab öffnen".
Liebe Grüße
//Bild gelöscht
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Der christliche Marktplatz.
von geli am 30.09.2019 19:51Das ist vielleicht die Basis, die "Milch", wie Paulus es ausdrückt.
Aber die Bibel beinhaltet noch so viel mehr - vor allem braucht es auch oft Hintergrundwissen über Geschichte, Kultur, überhaupt das Leben und das Denken damals. Wenn Du aber meinst, dass Du das alles nicht brauchst und alles alleine verstehen kannst, dann ist das ok.
Sternchen
Gelöschter Benutzer
Re: Der christliche Marktplatz.
von Sternchen am 30.09.2019 18:53Guten Abend.
Selbstverständlich sollte man sämtliche christliche Literatur mit der Bibel vergleichen, wenn man den so gerne liest.
Ich selbst habe viele christliche Bücher gelesen bis Gott zu mir sprach: „Lass Dir an meiner Gnade genügen. „
Der Vater selbst hat ja nach der Taufe von Jesus gesagt:" Dies ist mein geliebter Sohn an dem ich meine Freude habe auf ihn sollt ihr hören. Deshalb verstehe ich nicht wozu man noch andere Bücher benötigt. Es geht ja in erster Linie immer um die Vergebung der Sünden und das ewige Leben. Diese Botschaft hatte Paulus verbreitet.
Jesus sagte: Umsonst habt ihr es bekommen. (Das Heil).Umsonst gebt es.
Was mich auch ein wenig stutzig macht sind christliche Autoren (Ich möchte hier keine Namen nennen) die Psychologie mit dem Christentum vermischen.
(Mich hatten diese vielen verschiedenen Lehren total durcheinander gebracht, und ehrlich gesagt möchte ich so etwas nicht noch einmal erleben ;)
schönen Abend noch
Sternchen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von Burgen am 30.09.2019 16:17Hallo ihr beiden
natürlich, mM sollte man sich zunächst mal vergegenwärtigen, was mit Feuer, Stroh, usw. geschieht, das war ja auch gefragt worden. Und ich habe die Prozesse geschildert, denn gleich in den Geistlichen Bereich zu springen, ist eInfach zu schnell. Denn vieles geschieht ja auch gleichzeitig.
Und das trifft es eben zu, dass Heu verbrennt, also kein Fundament im Leben darstellen kann. Ebenso das Beispiel mit dem Gold und Silber und Edelsteinen. Ac sie sind nicht von vornherein geformt wie eine wunderschöne, glänzende Kette oder Perle. Viel Handarbeit ist erst dafür notwendig.
Und ja, zB ein Amethyst sieht auch hinter Glasscheiben von außen grau und unscheinbar aus. Jedoch dann, nach Bearbeitung kommt seine herrliche tiefblaue, leicht lila Farbe zum Glänzen und verzaubert manche Menschen. Man sagt ihn zu, dass er hilft nüchtern zu sein oder zu werden.
Und von Jesus wird auch anbetende gesagt, dass Jesus viel kostbarer ist als Silber und Gold.
In dem zitierten Vers in dem Korintherbrief steht auch das Wort „Gericht“, ebenso schließt der Text des Kapitels, dass wir Menschen der reine Tempel Gottes sein sollen, bzw. werden sollen. Das kann nicht einfach getrennt werden, der obige Vers steht ja nicht losgelöst einfach so da. Aber jeder kann ihn natürlich zum eigenen Herzen sprechen lassen. Dann werden die Worte des Verses helfen, achtsam mit dem umzugehen, was wir sprechen, denken und tun. Und Gott/Jesus die Ehre geben, mit dem Wunsch, ein vortrefflicher Tempel zu sein, indem der Heilige Geist gerne wohnen mag.
LG
Burgen

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