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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von geli am 13.09.2019 21:32


Aber was ist mit denen, die zB ein ganz gutes Leben gelebt haben, aber Gott nicht angenommen haben...?
So wie ich die Bibel verstehe, sind sie als Sünder leider verloren (und ich wünsche natürlich, dass es anders ist, keine Frage!!!)

Ja, klar - wer die Botschaft gehört hat und sie abgelehnt hat, der wird leider verloren gehen - egal, wie "gut" er gelebt hat. So traurig wie das für uns auch sein mag... 

Mir (und ich denke, auch Vielton) geht es darum, dass in christlichen Kreisen oft gesagt wird, dass alle, die nicht durch Jesus Christus gerettet wurden, verloren sein werden.

Und dass man durch diese Behauptung indirekt sagt, dass alle anderen - auch die, die die Botschaft gar nicht gehört haben, deshalb verloren sind.

Das ist nämlich das, was ich nicht glaube, und wo ich sage, dass wir nur einen kleinen Spalt von dem Ganzen sehen und Gott - so wie ich das auch aus der Bibel herauslese - auch noch andere Möglichkeiten hat, Menschen zu retten.
Es wurde dazu ja einiges aufgeführt.

Und wie stimmt das mit der Notwendigkeit der Sündenvergebung überein?

Ja, das ist eine schwierige Frage, und darüber habe ich nachgedacht. Allerdings will ich nicht behaupten, dass es genauso ist, wie ich mir denke  . Es sind einfach meine Schlussfolgerungen und Gedanken.

Ich gehe mal davon aus, dass Mose, Abraham, Noah und andere, die "gottesfürchtig" gelebt haben,  gerettet sind.
Und doch haben sie "Jesus nicht", könnte man sagen. Sie wurden nicht wiedergeboren, wurden nicht mit dem Geist erfüllt, ihre Sünden wurden nicht mit dem Blut Jesus ausgetilgt - nach den Kriterien, die wir in der Regel ansetzen, müßten sie eigentlich verloren sein. 

Aber ich denke, dennoch gibt es etwas, das uns verbindet. Wir werden normalerweise durch "Glauben" gerettet, werden für "gerecht" erklärt.
Aber auch von Abraham wurde gesagt, dass er Glauben hatte, der ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde.
Ja, es scheint der Punkt "Glaube" zu sein, der uns verbindet.
Die Menschen des AT mußten das Gesetz halten - jedoch durch das Gesetz konnte niemand gerettet werden. Es konnte nur aufzeigen, dass der Mensch nicht in der Lage ist, das Gesetz zu halten, und soll(te) uns erkennen lassen., dass wir Sünder sind.

Aber wenn es die Taten sind, die den Glauben erkennen lassen, dann hatten die gottesfürchtigen Menschen des AT Glauben, denn sie lebten, so gut sie konnten, nach dem Gesetz und versuchten, die Gebote zu halten, und opferten für ihre Sünden.
Mit ihren Taten bewiesen sie, dass sie Gott Glauben schenkten - und außerdem glaubten sie den Propheten, durch die Gott einen Erlöser verheißen hatte. Denn ich denke, alle gottesfürchtigen Menschen des AT warteten auf die Verheißung Gottes, nämlich den Erlöser, den Messias.

Ich würde das - die Sünde bekennen und die vorgeschriebenen Opfer dafür bringen - mit Busse vergleichen.

Ich weiß nicht, ob ich das nun mit Worten verständlich machen kann, was in meinem "Kopf" an Gedankenzusammenhängen drin ist...  

Aber meiner Meinung nach rettet uns der Glaube, der durch Taten sichtbar wird. Ein gläubiger Jude, der das Gesetz und die Gebote halten wollte, zeigte dadurch seinen Glauben.

Das war in jedem gottesfürchtigen Menschen des AT vorhanden, und ich denke, das ist auch in jedem Menschen vorhanden, der außerhalb des Volkes Gottes ohne das Gesetz lebt (nämlich weil er es gar nicht kennt), der aber treu  nach seinem Gewissen lebt, weil er sich einem "Schöpfer", wie auch immer er sich den vorstellt (denn er kennt ja vielleicht den Gott der Bibel gar nicht), verantwortlich weiß. 

Denn einen "Schöpfer" kann man, wie ja auch Paulus schreibt, an der Herrlichkeit der Natur und der gesamten Schöpfung sehr wohl erkennen.

Man könnte nun eben auch sagen, die konnten nichts dafür, die hatten nicht dieses Privileg wie wir, deshalb werden sie eben auch nur anhand der Taten oder eben nach dem Gesetz gerichtet.

Ja, so sehe ich das auch - nur denke ich, dass niemand nach dem Gesetz gerichtet wird, weil ja das Gesetz nur zeigt, dass alle schuldig sind.
Sie werden wohl eher nach den Taten - ob "gut oder böse" gerichtet, weil ja die "Taten", wie ich oben versucht habe zu beschreiben, den "Glauben" erkennen lassen. Dafür sprechen einige Aussagen der Bibel. 

Ich denke auch, dass es ein "Maß des Glaubens" gibt, nach dem wir gerichtet werden.
Wer eben "nur" aus der Schöpfung erkennen konnte, dass es einen Gott geben muss - sonst aber nichts weiter erfahren hat - der wird sicherlich mit einem anderen Maß "gemessen" werden wie jemand, der aus dem Volk der Juden kommt, die ja Gottes Offenbarung schon im AT hatten, oder wie jemand, der in einem Land lebt, wo er mit der Bibel und der Botschaft des NT unterrichtet wurde.

Ja, und ich glaube auch, dass Menschen, die "außerhalb" von Jesus, also außerhalb der Zeit nach Auferstehung und Entrückung, gerettet werden, nicht zur "Braut" dazugehören - das ist der "Gemeinde" vorbehalten.
Das zeigt meiner Meinung das Gleichnis von den 5 Törichten und den 5 Klugen Jungfrauen - und auch andere Stellen.





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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Burgen am 13.09.2019 20:23

Vielen Dank, Vielton.

Ich will mich auch bessern , nicht so empfindlich sein.

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Toni

78, Männlich

  Neuling

Beiträge: 41

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Toni am 13.09.2019 20:12

Hallo liebe Burgen,
du, das tut mir leid, dass du dich zur Räson gescholten gefühlt hast. Das wollte ich nicht. Ich fragte mich natürlich, was an meiner Formulierung falsch war. Ich schrieb
Diesen Satz "mochte" ich gar nicht! Denn er suggeriert, dass es eine unumstößliche Tatsache ist, dass die meisten Menschen nicht in den Himmel kommen werden.

Hätte ich besser schreiben sollen: "Meineserachtens suggeriert der Satz, dass ..." ?
Ich will mich bemühen, mich zu "bessern". Das Diskutieren in einem Forum ist ja auch neu für mich. Und es sollte auch so ein Testballon sein, dass ich diesen Faden eröffnet hatte. Nun muss ich natürlich auf etwas Geschriebenes meine Meinung dagegenhalten dürfen, sonst macht das Ganze für mich keinen Sinn. Die Formulierung muss natürlich Ok sein, darf den anderen nicht verletzen oder - wie hier - ihm das Gefühl geben, dass er zur Räson gescholten wird.
Sagt mir bitte, wie ich es besser machen kann!
Und bei allem Weiteren, was du geschrieben hast, gibt es eh keine Stelle, die mich zum "Schelten" veranlassen würde. Dass man für bestimmte Menschen jahrelang betet, dass sie sich bekehren, ist sehr wichtig, denn es handelt sich ja wohl um solche, die sehr viel, d. h. genug, wissen und sich deshalb in akkuter Lebensgefahr (ewiges Leben!) befinden.
Und wenn ich lese
Die Ernte bezieht sich vielleicht auf die Menschen, die Gott lieben und deshalb auch Gutes tun. Die gibt es in allen "Religionen" und auch unter den Atheisten, denn die glauben ja auch an irgendetwas.

dann, finde ich, liegen wir gar nicht so weit auseinander.
Liebe Burgen, verzeih mir bitte!
Wünsche Dir ein Gesegnetes Wochenende!
Vielton

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Burgen am 13.09.2019 20:11

Weiß jemand von euch, welche Verse als Ausgangspunkt für das kirchliche Glaubensbekenntnis verarbeitet worden sind?

Wir beten und bekennen ja so ... hinabgestiegen in das Reich des Todes.

Und Geli kann sich gut vorstellen, dass Jesus in den Nächten zwischen Tod und Auferstehung den Toten gepredigt hat.

Was hat er wohl damit gesagt?

Ich glaube, dass er ua dort, den verstorbenen Menschen, Mächten und Gewalten „der Unterwelt“ seinen Sieg über Tod und Teufel verkündet hat.

Und damit verbunden Trost gespendet und ihnen, den verstorbenen Menschen die Wahrheit des Evangeliums verkündet, vermittelt hat.

Und natürlich die Liebe Gottes des Vaters und auch, wie den Emmausjüngern, alles erzählt was in der Schrift über ihn zu finden ist.

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Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5532

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Cleopatra am 13.09.2019 18:36

Soderle, da bin ich wieder...
 
Hier wurden ja schon wirklich gute Ideen eingebracht, finde ich.
 
In fast allen Punkten stimme ich auch überein.
 
geli schrieb: Denn - selbst wenn nach der Entrückung nur alleine die, die Christus abgelehnt haben, zurückbleiben - dann werden aber auch danach noch Menschen geboren, die nicht mehr zur Gemeinde gehören können. Oder auch diejenigen, die nie von Christus gehört haben? Oder diejenigen, die vor Christus hier auf dieser Erde gelebt haben?

Liebe geli, wenn ich dich richtig verstanden habe, dann denke ich schon, dass eben nach der Entrückung noch die Möglichkeit der Bekehrung gibt.
Denn dann waren die Menschen Zeuge. Ich glaube, dass nach der Entrückung viele aufgerüttelt werden.
 
Ich denke, dass die große Zeit der Trübsal eine lezte Warnung ist. Im tausendjährigen Reich, wenn wieder Friede da ist.
Und alle haben noch eine Chance, das finde ich so groß von Gott.
 
geli schrieb: ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Christus wirklich hinunter ins Totenreich gestiegen ist und dort denen gepredigt hat, die in ihrem Leben keine Gelegenheit hatten, seine Botschaft zu hören.
Das ist ein sehr interessanter Gedanke, ich habe bisher noch nie darüber nachgedacht.
Aber irgendetwas wird er ja da gemacht haben.
Vielleicht wirklich die, die Gott nicht kennen konnten, weil sie einfach ganz woanders gewohnt haben und von Israel auch nichts mitbekommen haben? Ich weiß es nicht. Es gibt aber ja eben den Schoel, bzw Hades, quasi die Zwischenstation.
Ich vermute, dass in 1. Petrus 3 genau dieser Ort gemeint ist.
 
Burgen schrieb: Gott lässt keine Sünder in die Ewigkeit.

...
J e t z t ist die Zeit und die Möglichkeit durch Jesus und i n IHM zu Gott, unserem Papa, Abba zu kommen.
Ja, für uns auf jeden Fall. So sehe ich das auch.
 
Aber es gibt eben noch zwei Kategorie Mensch:
 
- diejenigen, die vor Jesu Auferstehung gelebt haben
 
- und diejenigen, die keine Chance haben, von Jesus zu hören (zB im Urwald ohne Anschluss an die Zivilisation oder Menschen die zeitgleich ganz woanders gelebt haben und von Jesus nichts wussten)
 
Ich glaube bei erstem ist es tatsächlich auch so, wie geli schrieb, dass sie eben noch nach dem Gesetz beurteilt wurden.
 
Sie haben von Gott die Gesetze bekommen. Und wenn ein Tier zB geschlachtet wurde, dann war die Schuld getilgt.
Ich glaube auch, dass diese Menschen auch viel mehr nach Taten bewertet werden.
 
So, und nun wird es eben kniffelig.
 
geli schrieb: Ja, das ist wunderbar für uns - aber ich sprach ja eben von den Millionen und Milliarden Menschen, die das nicht haben und nicht hatten! Irgendwie sind solche Antworten doch darauf nicht wirklich passend?
Ich vermute, liebe geli, dass du etwas überlesen hast, was ich geschrieben habe, denn ich hatte es ja schon geschrieben:
 
Cleo schrieb: Zweimal schon wurde bei uns im Hauskreis davon berichtet, wie Gott auch zum Beispiel im nahen Osten zieht, wo die Bibel nicht erlaubt ist. Dort gibt es schon Zeitungsartikel, wer denn noch im Traum diese weiße Gestalt gesehen hat und wer das denn sei. Ich denke, dass Gott wirklich jedem die Chance gibt. Wir sind hier verwöhnt, wir leben im freien Land. Aber ich denke, dass Gott eben wirklich jedem die Chance gibt. Schon allein die Natur preist Gottes große Macht.
In Hiob wird einmal erwähnt, dass jeder Mensch dreimal die Chance hat. Und irgendwo wird auch erwähnt, dass schon alleine die Schöpfung Beweis Gottes Existenz ist. 
 
Man könnte nun eben auch sagen, die konnten nichts dafür, die hatten nicht dieses Privileg wie wir, deshalb werden sie eben auch nur anhand der Taten oder eben nach dem Gesetz gerichtet.
 
Aber diese These hat einen Harken, nämlich den, dass keine Sünde bei Gott existiert und keine Sünde ins Paradies kommen kann.
Ja, und der Mensch ist von Natur auch Sünder, er wird als Sünder geboren.
Der Mensch ist von Geburt an geistig tot.
 
Und wie stimmt das mit der Notwendigkeit der Sündenvergebung überein?
 
Diese Frage ist mir persönlich noch offen, wenn ich so darüber nachdenke.
 
Wir predigen ja immer, dass wir jetzt die Chance haben, die wir ergreifen müssen, und so ist es auch richtig, wie ich es sehe.
 
Es macht aber auch auf der anderen Seite nochmal ganz klar und deutlich, wie wichtig es ist, dass die Menschen informiert werden.
 
Mission und Evangelisation ist sooo wichtig. Wir sind verpflichtet, wir sind das Salz, das Licht, wir sollen die Menschen eben auch darauf aufmerksam machen, eben damit möglichst niemand verloren geht.
 
Aber was ist mit denen, die zB ein ganz gutes Leben gelebt haben, aber Gott nicht angenommen haben...?
So wie ich die Bibel verstehe, sind sie als Sünder leider verloren (und ich wünsche natürlich, dass es anders ist, keine Frage!!!)
 
Hm, schwierig. 
 
Bei allem aber bin ich ganz feste davon überzeugt, dass es gerecht entschieden wird. Denn unser Herr und Heiland ist gerecht.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5532

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Cleopatra am 13.09.2019 15:52

Hallo ihr lieben,
Jeder hat seinen eigenen Schreibstil,  das wollen wir auch so akzeptieren.
Liebe geli, ich gehe heute Abend hoffentlich noch auf deinen Beitrag ein, mein eigener Beitrag bezog sich nicht auf deine Worte, denn die Beiträge habe ich alle jetzt erst gelesen.
Bin noch am arbeiten, das wollte ich nur noch schnell klarstellen.
Bis später, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Burgen am 13.09.2019 14:06



Diesen Satz "mochte" ich gar nicht! Denn er suggeriert, dass es eine unumstößliche Tatsache ist, dass die meisten Menschen nicht in den Himmel kommen werden.

Nun Vielton, jeder hat seine ureigene Art sich zu äussern und andererseits auch die eigene Art in den Gedanken eines Beitrags, den er gelesen hat. Du hast mich schon zum zweiten Mal korrigiert? in dem das, was ich antwortete nicht gefallen hat. 

Und ja, leider wird es so sein wie du meinst, was ich suggeriere. Da bin ich mir ganz sicher, dass viele Angehörige darunter leiden, dass zB ihr Kind oder eine andere liebe Person aus dem Umfeld, scheinbar nicht den Weg zu Jesus finden. 
Da ist eben die Frage, wie mit solchen Gedanken und Gefühlen umgehen? 
Es gibt Beispiele, dass zB eine Mutter etliche Jahre für die Errettung ihres Sohnes gebetet hat. Und endlich fand ihr Beten Erhörung. In diesem Fall war das Kind der Mutter Hudson Taylor, der ein damals bekannter China-Missionar wurde. 
Und letztens in einer Predigt wurde gesagt, dass ein Freund für seinen Freund sechs Jahre lang treu für die Errettung betete. Und eben nach 6 Jahren wurde das Gebet erhört. 

Ursprünglich wollte Gott nicht, dass die Menschen starben. Das kam dann zwangsläufig, weil Gott nicht wollte, dass sie, die nun aus dem Garten verbannt worden waren, für immer und ewig lebten. Es ist also in gewisser Weise der Tod eine Schutzmaßnahme Gottes gewesen. 
Jedoch hasst Gott den Tod, und Jesus hat ihn am Kreuz besiegt. 
Das ganze AT ist ein Zeugnis der Liebe Gottes für die Menschen. Und immer gab und gibt es so oder so. Der Mensch steht immer in der Entscheidung.
Entweder Böse oder Grau bis Gut zu sein.

Das Buch Rut ist auch so ein Beispiel. Die Moabiter entstanden aus der unseligen Tochter-Kind- Verbindung, wie auch die Edomiter. Und sie waren den frommen Israeliten ein Dorn im Auge, machten ständig Schwierigkeiten. Und doch wurde Rut soweit erhöht, dass sie im Stammbaum Jesu auftritt. Sie war ein guter Mensch, und nahm den Glauben ihrer Schwiegermutter an. 
Die anderen Moabiter? 

Jesus sprach mit den beiden sogenannten Emmausjüngern, jemand vermutete, dass sie ein Ehepaar waren. 
Jesus öffnete ihnen die ganze damalige Schrift und zeigte ihnen auf, was über ihn selbst darin zu lesen und zu erfahren war. 
Da ging ihnen das Herz und die Augen auf. Sofort waren sie wie elektrisiert und wanderten noch am Abend zurück nach Jerusalem zu den anderen Jüngern. Dort war Jesus inzwischen auch schon gewesen. 

Ja, so wie ich die Schrift verstehe, und das was ich in Predigten höre und in der Schrift eben auch lese, werden die meisten Menschen verloren gehen. Auch weil zu wenig Arbeiter die Ernte einholen. 
Die Ernte bezieht sich vielleicht auf die Menschen, die Gott lieben und deshalb auch Gutes tun. Die gibt es in allen "Religionen" und auch unter den Atheisten, denn die glauben ja auch an irgendetwas. 

Über die gestorbenen Kinder denke ich, dass ihre Eltern verzweifeln, traurig bis untröstlich sind. Jedoch sind sie ganz sicherlich bei Gott gut aufgehoben. Vieles was wir bis ins Erwachsenenalter erleben und durchmachen müssen, bleibt ihnen erspart. Allerdings glaube ich, dass es im Hinblick auf die Gnade einen Unterschied gibt, ob jemand aufgrund einer Krankheit stirbt, oder abgetrieben worden ist. Aber auch die wird Gott umsorgen.

Es heißt ja in der Schrift, dass das Blut der ermordeten zu Gott schreit. 
Und mit der Zeit der Auferstehung Jesu bis jetzt und darüber hinaus, bis alles vollendet sein wird, ist die Schrift, die ganze Schrift ein Liebesbrief Gottes an die Menschen. Die Wurzel sind das Volk der Juden und die eingepropften Zweige sind die aus den Heiden. 
Gott ist der Baumeister, wir sind die Arbeiter. 

Es heißt, dass das Neue Testament im ersten Buch der Bibel versteckt ist. 
Man kann vielleicht sagen, das Original und die darauf oder inliegende Schablone. 

Solltest du, Vielton, jetzt wiedermal mich zur Räson schelten, schreibe ich nicht weiter, nicht mehr. 

Gott zum Gruß 
Burgen 


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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von geli am 13.09.2019 11:43

9 Es war aber ein reicher Mann, und er kleidete sich in Purpur und feine Leinwand und lebte alle Tage fröhlich und in Prunk.
21 und er begehrte, sich mit den Abfällen vom Tisch des Reichen zu sättigen; aber auch die Hunde kamen und leckten seine Geschwüre.
so werden sie Buße tun.



Ich sprach vorher von "frommen und gottesfürchtigen" Menschen - die in ihrem Leben Gutes tun, nicht aber von solchen, die Jesus hier anspricht.

Der "reiche Mann" scheint mir nicht sonderlich an Gott interessiert zu sein - das sieht man an seinen "Taten": 
Lazarus, der vor seiner Türe lag, mußte Abfälle essen, und auch seine Geschwüre wurden von dem Reichen nicht versorgt. Er kümmerte sich nicht um das Elend des Lazarus.
Das sieht mir nicht nach "fromm und gottesfürchtig" aus 
Und am Ende lesen wir es: Auch seine Verwandten, für die er nun bittet, taten nicht Buße - das heißt, ihnen war ebenfalls Gott völlig egal.

Von solchen Menschen habe ich aber in meinem obigen Beitrag nicht gesprochen!
Für solche Menschen gilt sicherlich:

Die Antwort "Du hast deine Chance gehabt"

Jesus spricht hier interessanterweise auch gar nicht eine Wiedergeburt, den Ampfang des Heiligen Geistes oder den Glauben an - das Gleichnis sagte er ja auch noch vor seiner Auferstehung und vor der Sendung des Heiligen Geistes. 
Das neue Testament war noch gar nicht geschrieben, und dass man nur im Namen Jesus Rettung erfahren kann, wußte damals noch niemand. Für den reichen Mann galt das alten Testament - eben "Mose und die Propheten".

Was wir haben, ist unser heiliges Wort, aus dem wir schauen können.

Ja, das ist wunderbar für uns - aber ich sprach ja eben von den Millionen und Milliarden Menschen, die das nicht haben und nicht hatten!
Irgendwie sind solche Antworten doch darauf nicht wirklich passend? 

Wir haben die Bibel. Und wir haben die Möglichkeit, gerettet zu werden. Jetzt, im Leben.
In Epheser 1-3können wir wunderbar erkennen, worum es geht.
Wir waren geistig tot, von Gott getrennt. Aber Jesus hat uns lebendig gemacht.

Dazu hatte ich Gestern noch einen Gedanken:
Wie wurden denn die Menschen im Alten Testament "gerettet"? Was galt denn für sie, die ja noch keine Predigt vom Kreuz hatten?

Ich denke an Abraham:
Er glaubte Gott, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.
Sein Glaube war an dem, was er tat - nämlich Gottes Anweisungen gehorsam zu sein - sichtbar.

Ebenso Noah - er baute die Arche auf das Geheiß Gottes (wobei er sicherlich viel Spott aus seiner Umwelt ertragen mußte, die das wahrscheinlich lächerlich fanden, was Noah da tat) - und das war der "Beweis" dafür, dass er Gott glaubte.
Deshalb war er gerettet. - Ganz ohne Wiedergeburt und ohne Erfüllung mit dem Heiligen Geist. 

Stehen deshalb Noah, Abraham, Mose und andere nicht im "Buch des Lebens"?

Nach unserem Maßstab, den wir als Christen und Leser des neuen Testamentes anlegen würden, nicht. Denn wir sagen normalerweise alles in einem Satz:

"Wer wiedergeboren ist und den Heiligen Geist hat, ist gerettet - alle anderen sind verloren."







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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5532

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Cleopatra am 13.09.2019 10:48

Hallo ihr lieben,
 
ich kann noch nicht auf eure Beiträge eingehen, aber zu diesem Thema fiel mir sofort eine Begebenheit ein:
 
Der reiche Mann und der arme Lazarus
19 Es war aber ein reicher Mann, und er kleidete sich in Purpur und feine Leinwand und lebte alle Tage fröhlich und in Prunk.
20 Ein Armer aber, mit Namen Lazarus, lag an dessen Tor, voller Geschwüre,
21 und er begehrte, sich mit den Abfällen vom Tisch des Reichen zu sättigen; aber auch die Hunde kamen und leckten seine Geschwüre.
22 Es geschah aber, dass der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben.
23 Und als er im Hades seine Augen aufschlug und in Qualen war, sieht er Abraham von weitem und Lazarus in seinem Schoß.
24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle! Denn ich leide Pein in dieser Flamme.
25 Abraham aber sprach: Kind, gedenke, dass du dein Gutes völlig empfangen hast in deinem Leben und Lazarus ebenso das Böse; jetzt aber wird er hier getröstet, du aber leidest Pein.
26 Und zu diesem allen ist zwischen uns und euch eine große Kluft festgelegt, damit die, welche von hier zu euch hinübergehen wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.
27 Er sprach aber: Ich bitte dich nun, Vater, dass du ihn in das Haus meines Vaters sendest,
28 denn ich habe fünf Brüder, dass er ihnen eindringlich Zeugnis ablege9, damit sie nicht auch an diesen Ort der Qual kommen!
29 Abraham aber spricht: Sie haben Mose und die Propheten. Mögen sie die hören!
30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen geht, so werden sie Buße tun.
31 Er sprach aber zu ihm: Wenn sie Mose und die Propheten nicht hören, so werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn jemand aus den Toten aufersteht.
 
Worum geht es in dieser Begebenheit?
Der reiche Mann hatte seine Chance gehabt.
Als er starb und einsah, dass er hätte errettet werden können, leidet er sehr.
er bittet sogar darum, die noch lebenden zu warnen.
 
Die Antwort "Du hast deine Chance gehabt"
 
Wir haben die Bibel. Und wir haben die Möglichkeit, gerettet zu werden. Jetzt, im Leben.
 
In Epheser 1-3können wir wunderbar erkennen, worum es geht.
 
Wir waren geistig tot, von Gott getrennt. Aber Jesus hat uns lebendig gemacht.
 
Wir können natürlich nicht wissen, wie es im Sterbefall ist. Schlecht kann jemand uns das sagen.
 
Was wir haben, ist unser heiliges Wort, aus dem wir schauen können.
 
Ich weiß auch nicht, was Jesus damals im Totenreich getan hat, schön wäre es ja, wenn auch Tote noch die Chance bekommen.
 
Aber ich lese aus der Bibel, dass, wenn wi sterben, jeder vor dem großen Trohn stehen wird und es wird nachgesehen, ob wir im Buch des Lebens stehen (also errettet sind, denn wer sonst sollte im Buch des Lebens stehen?).
 
Wer dort drin steht, verbringt die Ewigkeit bei Gott. Wer nicht, der leider nicht.
 
Aber jetzt ud hier haben wir die Möglichkeit.
 
Zweimal schon wurde bei uns im Hauskreis davon berichtet, wie Gott auch zum Beispiel im nahen Osten zieht, wo die Bibel nicht erlaubt ist.
 
Dort gibt es schon Zeitungsartikel, wer denn noch im Traum diese weiße Gestalt gesehen hat und wer das denn sei.
 
Ich denke, dass Gott wirklich jedem die Chance gibt.
 
Wir sind hier verwöhnt, wir leben im freien Land. Aber ich denke, dass Gott eben wirklich jedem die Chance gibt.
 
Schon allein die Natur preist Gottes große Macht.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Toni

78, Männlich

  Neuling

Beiträge: 41

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Toni am 13.09.2019 10:19

Hallo liebe Burgen,
habe heute in Ruhe nochmal die Beiträge gelesen. Und so möchte nochmal auf deinen ersten von gestern eingehen:
du schreibst am Anfang:
Hallo Vielton, ja, es ist schwer auszuhalten, dass die meisten Menschen / von Adam bis jetzt / nicht in den Himmel kommen werden.

Diesen Satz "mochte" ich gar nicht! Denn er suggeriert, dass es eine unumstößliche Tatsache ist, dass die meisten Menschen nicht in den Himmel kommen werden. Wenn du geschrieben hättest "meine Meinung ist ...", hätte man es so stehen lassen müssen. Im 2. Beitrag hast du geschrieben, dass niemand die Bibel voll erfassen kann. Eben! Ich finde, wir sollten in den Sekundärthemen sehr vorsichtig sein mit Festschreibungen, etwas sei so oder so. Ich möchte ja nur, dass man das offen lässt und sagt: In der Bibel finden wir solche und solche Aussagen, einiges scheint sich sogar zu widersprechen (aber wahrscheinlich nur bei oberflächlicher Betrachtung), sie ist so umfangreich und vielschichtig, von vielen Menschen geschrieben mit unterschiedlichen Hintergründen und in verschiedenen Zusammenhängen und und und ... .
Die Festschreibung bestimmter Aussagen, die in der Bibel nicht eindeutig belegt sind, kann auch schlimme Auswirkungen haben. Kürzlich las ich z.B., dass der bekannte Lobpreiser der ausstralischen Band "Hillsong-united", Marty Sampson, stark in Glaubenszweifel geraten ist. U. a. nannte er als Grund, dass er nicht akzeptieren könne - oder so ähnlich, genaue Formulierung weiß ich nicht - dass 4 Milliarden Menschen in die Hölle gehen. Ja, wie kommt der arme Mann bloß auf so eine Zahl?????????!!!!!!
Für wen meinst du, ist die Schrift Kommunikationsmittel . Versteh dies bitte nicht als Angriff oder so.
Das habe ich nicht verstanden. Wie meinst du das, Kommunikationsmittel ? (Angriff natürlich nicht, ist ja nur eine Frage)
Sonst stimme ich mit dir überein: wir wollen voneinander lernen! Natürlich besteht die Gefahr, dass man mal etwas überspitzt oder zu scharf formuliert und dann steht es da. Im direkten Gespräch kann man so etwas sofort wieder geraderücken. Hier kann das schon mal ein Problem sein. Aber, ich denke, das ist uns allen bewusst.
LG, Vielton


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Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.09.2019 10:24.
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