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WG/Zimmer gesucht
von Schaul am 07.09.2019 15:40Liebe Geschwister,
Ich heiße Paul Abraham. Ich wohne seit 4 Jahren in Jerusalem und möchte wieder nach Deutschland kommen,daher suche ein Zimmer oder WG (Dauer ca.3 Monaten, ab 1.11,ca Miete 350 Euro) in Deutschland .
Durch die Zeitwohnung bin dann flexible und in ruhe geeignete Stelle suchen. Ich freue mich sehr von euch zu horen
Viele Grusse und Gottessegen
Paul
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: sündigt ein Christ nicht mehr?
von Burgen am 07.09.2019 13:24Ja, das Beispiel, Geli, ist sehr gut um zu verdeutlichen, wie ein Lebensverlauf sein kann, auch als Christ.
Das so mitzuerleben oder auch nur als unbeteiligte Person dies zu sehen, macht traurig.
back to the roots - , oder - kleine Brötchen backen - , um dann mit der Hilfe Jesu einen Schritt nach dem anderen in die richtige Richtung zu gehen.
Heißt im Beispiel der Entrümpelung des Kellers und des Lebens , entweder jemanden bezahlen, der genügend Abstand hat um zu helfen.
Also entweder den Entrümpler zu bezahlen damit zumindest ein Anfang gemacht wird.
Oder einen ausgebildeten Menschen bezahlen, der hilft, die Seele zu entrümpeln.
Bei beiden „Entrümplern“ hilft es nicht, ihn dann zu beschimpfen, weil er das Anliegen nicht versteht, nicht verstehen kann.
Und die „Schmollecke“ zu betreten hilft sowieso gar nicht.
Wenn ich dann an Abraham denke, geht mir eigentlich das Herz auf. Wieviele „Fehler“ er gemacht hat. Sogar wiederholte er Fehler.
Seine erste Aufgabe, der er sich stellen musste war ja, seinen angestammten Lebensraum sowie Verwandtschaft zu verlassen.
Sein Vater hat diesen Auftrag gehabt und nicht zuende geführt. Abraham dann anschließend fast, er nahm seinen Neffen mit.
Und Gott hat ihn nie verlassen. Gott hat sich ihm nicht entzogen, Gott hat mit sich verhandeln lassen.
Als Beispiel Sodom und die Vernichtung. In einer Predigt war zu hören, dass dort die einzige Stelle mit Schwefel bis heute sei,
wo Gott die Städte verbrannt hatte und die Frau Lots zur Säule erstarrte. Sie war an die Stadt aus der sie kam gebunden. Und
sicherlich war ihr schwer ums Herz gepaart mit Neugierde, was sie bewog sich umzudrehen.
Das Leben Lots nimmt samt Töchter einen tragischen Verlauf. Ihm war alles andere wichtiger als Gott.
Im Gegensatz dazu Abraham, der Gott kannte, kennenlernen konnte.
Das sind, finde ich, gute Beispiele, die aufzeigen wie Leben vor Gottes Angesicht entweder gelingen kann,
oder eben nicht, wenn Jesus den ersten Platz im täglichen Leben verloren geht.
Und das wiederum zeigt sich im Alltag - wie in den Evangelien und in den Briefen geschrieben.
Und vielleicht schlägt es sich ganz praktisch nieder in der Interaktion mit anderen Menschen.
wie gehe ich mit anderen um? was setze ich voraus, wie andere zu mir sein sollen? und sie eben dann doch gaaanz anders sind!
Menschen können leicht durch oder von Menschen überfordert sein. Aber auch mit anderen Menschen überfordert sein.
Das ist heute so. Vielleicht war es zu anderen Zeiten anders, vielleicht auch nicht.
Nur Gott/Jesus ist derselbe, heute, gestern und morgen - bis hin in Ewigkeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Daher ist der allerbeste Schutz, immer und ständig Jesu vor Augen zu haben, selbst dann, wenn Wut, Enttäuschung und Ärger hochkommen wollen.
Leyla
Gelöschter Benutzer
Re: Sucht ihr echt noch nach Gemeinden???
von Leyla am 07.09.2019 11:13Wer soll denn nun wen zurechtweisen lt. merciful??? ICH kenne diese Gemeinden ja nicht einmal persönlich, ich bin schon abgewiesen worden, als ich aufgrund meiner sozialen Phobie darum bat, die ersten Male abgeholt und begleitet zu werden!
Aber bestimmt bins mal wieder ich, die alles falsch gemacht hat - auch wenn ich in früheren Jahren wie eine Bekloppte durch die Gegend gefahren bin, um Leute, dies allein nicht mehr schafften, einzusammeln....
Egal, vergesst es, ich ahnte es schon - sinnlos.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: sündigt ein Christ nicht mehr?
von geli am 07.09.2019 10:29Also da war ich mit "verharmlosen" schon auf dem richtigen Weg

Du meinst also, dass wir uns mittlerweile an die "Ratten" und "Füchse" gewöhnt haben und sie nicht mehr als "gefährlich" für unser Christenleben einschätzen?

Ja, ich kann mich erinnern, vor einigen Jahren waren Ratten als Haustiere sehr in Mode - auch meiner Kinder hatten eine. Sie hieß "Waldi" und wurde von uns als "Asylant" aufgenommen. Ein Freund meines Sohnes hatte sie gebracht - seine Mutter konnte sich mit einer Ratte als Haustier nicht anfreunden und hatte gedroht, sie umzubringen...
Deshalb kam er damit zu mir, und wir haben ihr Asyl gewährt und ihr damit das Leben gerettet 
Das nur nebenbei...

Natürlich sollten aber im geistlichen Bereich Ratten kein Asyl bekommen

Ja, das passt auch

Ja, das ist ein guter Gedanke - es geht bei den "Ratten" vielleicht gar nicht immer um Sünden, sondern auch um Dinge oder auch um Menschen, an denen unser Herz hängt. Solange wir nicht frei sind, werden diese "Ratten" genau wie Sünden, die nicht vor Gott gebracht wurden, unser geistliches Leben hemmen.
Ich erninnere mich an eine Frau, die ich durch meinen Beruf Altenpflegerin kennen gelernt habe. Sie hatte ein großes Haus mit großem Garten, früher war es ein Gästehaus. Es war zwar mittlerweile recht verwahrlost, und die Frau war nicht mehr in der Lage, das Haus zu versorgen. Es wurde so langsam zu einem "Messie-Haus", und sie war depressiv, nahm deshalb Psychopharmaka, und sie vegetierte halt so dahin. Das Haus war auch abseits gelegen, so dass sie nicht mehr einkaufen konnte, und auch sonst war sie einsam und sass nur traurig in einem Zimmer.
Ja, ich hab ihr mal den Rat gegeben, doch das ganze Haus zu verkaufen und sich in der Stadt, in der Nähe von Geschäften und Cafes, eine kleine Wohnung zu kaufen, weil das eher ihren Bedürfnissen entsprochen hätte.
Das wollte sie aber auf keinen Fall, weil in diesem Haus so viele Erinnerungen seien.
Obwohl das Haus im Endeffekt zwar eine Riesenlast in ihrem Leben war - eine Last, die sie gar nicht tragen konnte - war sie nicht bereit, es loszulassen.
Sie war zwar nicht gläubig, und deshalb konnte dieses Haus natürlich nicht Einfluss nehmen auf ihren geistlichen Wandel und ihre Beziehung zu Gott.
Aber dennoch nahm diese Bindung Einfluss auf ihr ganzes Leben - sie sass am Ende depressiv und sprachlos im Rollstuhl und musste von einer 24-Stunden-Pflegekraft rund um die Uhr gepflegt werden, und ist dann vor einigen Wochen gestorben.
So hat dieses Haus und die Erinnerungen, die sie nicht loslassen konnte, ihr ganzes Leben zerstört

Und genauso können Dinge, die wir nicht loslassen und Gott geben, unser geistliches Leben lahmlegen oder sogar zerstören.
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Cleopatra am 07.09.2019 09:11Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 07.09.2019 08:52
Siehe, wer halsstarrig ist, der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben,
der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben. __ Habakuk 2,4
Jesus spricht: Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir;
denn ich bin sanft und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. __ Matthäus 11,29
Jesaja 26,1-6
Matthäus 13,44-46
Bedenkt es stets in eurem Sinn: Er gab sein Leben für euch hin.
Gerecht seid ihr durch seine Tat, nehmt an, was er verheißen hat.
(BG: Charles Wesley/Ulrike Voigt)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: sündigt ein Christ nicht mehr?
von Burgen am 07.09.2019 08:42
Passt vielleicht auch der Ausdruck: >> da sind noch Leichen im Keller ... << .
Das ist manchmal so eine Redewendung. Jedoch wird da einmal das Bild wach von einem überfüllten realen Keller.
Was hat sich da alles über Jahre angesammelt ..., der Besitzer all der Sachen fühlt sich vielleicht überfordert.
Und mit etlichen Gegenständen sind oft auch vergangene Erlebnisse verbunden.
Man fühlt sich nicht in der Lage, das zu entsorgen und einen Schlussstrich zu ziehen ...
Das sind letztlich Bindungen, und die wirken bis in die Seele hinein.
Lassen das Herz vielleicht schwer werden.
Auch verhindert so eine Ansammlung eine überfällige Veränderung im Leben.
Allein schon ein berechtigter Umzug wird so verhindert, weil man nicht die Kraft hat, sich zu lösen.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: sündigt ein Christ nicht mehr?
von Burgen am 06.09.2019 21:56
Ach so. Ich habe damit ausdrücken wollen, dass auch Ratten und Füchse inzwischen oft Haustiere sind.
Die andere Frage,
auf dem Weg unseres heiligen Lebens sind nicht sofort alle Vorlieben gänzlich verschwunden.
Daher ja auch die Warnung, daran zu denken, den kleinen Füchsen nicht erlauben, sich einzunisten.
Das können eben auch immer wiederkehrende Versuchungen sein, die zu Gewohnheiten werden.
Also auch zum Flirt werden können. Es ist meist nicht so einfach wie in Büchern zu lesenist.
Viele Menschen haben einkompliziertes inneres Leben.
Daher ist es gut. Dass die Schrift uns Anleitung zum Denken gibt wie Gottes Denken.
Daher finde ich die Spruchsammlungso genial. Sie deckt, glaube ich, sehr vieleLebensbereiche ab.
Und hilft so, nicht der Sünde zu erliegen als Christ.
Gruß
Burgen.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: sündigt ein Christ nicht mehr?
von geli am 06.09.2019 20:34Anders ausgedrückt, ein bisschen Flirt mit dem Ehe-Partner der allerbesten Freundin oder Kollegin schadet doch nicht? Usw.
Du meinst damit, dass wir es verharmlosen?
Wobei ich immer noch nicht verstehe, wie Du auf "Wölfe und Bären" kommst, im Zusammenhang mit den "Ratten im Keller", oder den "kleinen Füchsen im Weinberg"


Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: sündigt ein Christ nicht mehr?
von Burgen am 06.09.2019 20:12Liebe Geli,
das sollte nur ausdrücken, als nachgeschoben, dass wir heute ein anderes Verhältnis zumeist den Wildtieren haben,
weil sie für viele Menschen so etwas wie fastHaustiere sind, die dann nicht so bedrohlich sind, wie die Schrift es vermutlich meint.
Und dann, aufgrund deiner Nachfrage fiel mir ein, dass es oft schwer fällt das loszulassen, ganz loszulassen, was uns
letztlich nicht gut tut, weil es Jesus weiter weg schiebt. Heißt, ein klein bisschen mit der im Keller liegenden Ratte schäkern macht doch nichts.
So in etwa.
Anders ausgedrückt, ein bisschen Flirt mit dem Ehe-Partner der allerbesten Freundin oder Kollegin schadet doch nicht? Usw.
Ist das so beantwortet?
LG
Burgen


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