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Jonas

54, Männlich

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Beiträge: 328

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Jonas am 19.03.2019 15:32

Frau als Materie zu bezeichnen aus dem Altdeutschen herzuholen, empfinde ich nicht richtig.

Die Frau mit der Materie in Verbindung zu bringen ist auch nicht richtig, werte Burgen!
"Frau" war früher die Anrede für eine vornehme, adelige vornämlich männliche Person.
Das Pendant zum Herrn ist genaugenommen die Herrin und vom Mann die Mannin.
Aber hier ging es ja um die "Mutter"

Jedoch ist es wichtig - auch für die Übersetzer, Ausleger, Lehrer und Lernenden in die Bildsprache und Wortbetrachtung des Hebräischen inklusive Umfeld und Kultur-Bedeutung bis in unsere Zeit sich hinein zu beschäftigen.

Ich denke nicht, dass es dermaßen wichtig ist, sich mit dem ganzen Hintergrund zu beschäftigen, außer dass es vielleicht interessant ist, denn die heilige Schrift beschäftigt sich mt der Beziehung Gottes zu den Menschen und der Menschen untereinander und die ist im wesentlichen allezeit gleich.

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.03.2019 21:27.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Burgen am 19.03.2019 13:29

Hallo Jonas,

Danke für deine Antwort. Mit ihr „stimme“ ich allerdings nicht überein, wie ja ersichtlich.

Jesus ist für alle Menschen ein Mensch geworden. Ja.

Jedoch ist es wichtig - auch für die Übersetzer, Ausleger, Lehrer und Lernenden in die Bildsprache und Wortbetrachtung des Hebräischen inklusive Umfeld und Kultur-Bedeutung bis in unsere Zeit sich hinein zu beschäftigen. Frau als Materie zu bezeichnen aus dem Altdeutschen herzuholen, empfinde ich nicht richtig.

Der Schöpfer hat Lebewesen, Pflanzen, Bäume, Tiere und Menschen so geschaffen, dass es Samen und beschützende Höhlen für die Frucht gibt. Manchmal wird sogar gleich nach der Befruchtung es zu Lebendgeburt gebracht.
Die Engel und späteren Menschen mit neuem Leib werden nicht mehr Samen und Eier produzieren - müssen, brauchen.
Trotzdem werden sie nicht Android sein - meine damit gleichförmig.

Trotzdem danke für die Mühe hier überhaupt deine Ansichten kund zu tun.

Gruß
Burgen

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Sonnenkind

78, Weiblich

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Beiträge: 240

Re: Petition der evangelischen Kirche in Mitteldeutschlands

von Sonnenkind am 19.03.2019 12:58

Hallo Cleopatra,
 
mir ging es bei meiner "bösen" Antwort um etwas völlig Anderes:
 
Es ist heuzutage weithin üblich, die eigene Verantwortung mit dem Hinweis abzuschieben, dass es woanders auch nicht besser ist, dass Andere es auch so machen, dass die Argumentation nicht bis ins letzte i-Tüpfelchen exakt ist. Nach meiner Auffassung kann man sich so leicht drücken, siehe die Diesel-Diskussion, bei der es ja eigentlich um die Gesundheit der Menschen geht, die in Städten wohnen.
 
Das gilt natürlich auch für die Tempo-Diskussion. Niemand kann hier in Deutschland belangt werden, wenn er auf einem "freien" Stück der Autobahn 200 Sachen fährt oder schneller, solange nichts passiert. Dabei ist das "nichts passiert" doch oft einfach nur Glück.
 
Nach meiner Auffassung von christlicher Verantwortung ist es völlig egal, was Andere tun oder welche Statistiken es von Anderswo gibt. Die eigene Verantwortung für die Mitmenschen ist maßgeblich.
 
Und zu deiner Frage der Stauvermeidung: Ich habe mal an einem mathematischen Seminar teilgenommen, wo berechnet wurde, bei welcher Geschwindigkeit die meisten Autos auf einer Autobahn in einer bestimmten Zeit durchkommen: Vorausgesetzt, alle halten den Mindestabstand von 1/2 Tachoanzeige in m ein, sind das 32 km/Std. Einen höheren Durchsatz gibt es nur, wenn der empfohlene Abstand nicht eingehalten wird und so Auffahrunfälle in Kauf genommen werden.
 
Im übrigen war das ursprüngliche Posting von mir eine offene Anregung, niemand muss angeben, ob er unterschreibt oder nicht.
 
Gruß
Sonnenkind

. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2019 12:59.

Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Jonas am 19.03.2019 11:40

Grüß Dich Burgen!

Worte prägen die seele, Die seele denkt in Bildern - meist zunächst nicht abstrakt und ganz gewiss nicht logisch. Unser Unbewusstes ist nicht auf logische Wortzusammenstellungen ausgerichtet.

Genau das ist das Problem.
Die Bibel ohne vorgefasste Meinung und die dazugehörigen Bilder zu lesen.

Jes 66,1
Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße.

Will man diesen Satz ohne Ein-bildung lesen, muß man sich auf die Suche machen, was die einzelnen Begriffe bedeuten.
Himmel hat dann so gar nichts mit der Wolkendecke über uns zutun usw.
Sicherlich erahnt man recht schnell dass die vorschnelle Auflösung dieses Bibelzitates mit unseren Einbildungen nicht so recht kompatibel ist, denn es scheint uns doch ein wenig abwegig, das Gott zB Füße besitzt.
Jedenfalls nicht derart Füße wie wir sie uns vorstellen.

Und ja, wie schon geschrieben, fand ich für mich als Frau kaum mich als Frau in der Bibel wieder. Es bedarf also ein Umdenken und tolerierte Gewohnheit, die männliche Ausdrucksweise, wie in der deutschen Sprache der Vergangenheit (Luther) zu denken. Die meisten sind sich vielleicht dessen gar nicht bewusst. Obwohl es in der Schrift sehr viele Frauen gibt, die sehr gut neben den Mann gestellt werden könnten. Frauen sind oft viel "mutiger" als Männer. Und in unserer Zeit, gerade in unserem Land wo die verallgemeineren männlichen Worte meist genutzt werden, sinf fast ausschließlich Frauen in den Kirchengebäuden zum Gottesdienst sichtbar. Bei Freikirchen mag es da anders sein, wie ich schon sehen konnte. Da geht es aber meist auch eher darum, die Familie, also Vater, Mutter, Kind sichtbar werden lassen.

Es geht auch überhaupt nicht darum, das Patriachat zu festigen oder neu zu beleben.
Es geht schlicht und einfach darum, das wahre Wort, die logische Aussage zu würdigen.
Denn von allen Menschen hat doch der Allmächtige zuallererst eine Frau auserwählt und erst durch sie ist dann das Licht in die Welt gekommen.


Wortbedeutungen der Bibel sollten eher im hebräischen durchdacht werden als dafür auf zB altdeutsche Wortstämme zurückzugreifen. Wie das Beispiel von Jonas: Mater-Materie - Fleisch Die Crux ist ja, dass der zB Schöpfungsbericht in der hebräischen Bibel und dessen Umfeld geschrieben worden ist.

Das ist nicht notwendig.
Das Wort jeder Sprache muß sich logisch in einen Kontext fügen.
Das Problem ist, wenn man meint, Wörter und Begriffe würden auf das deuten, was wir ihnen mutwillig unterstellen.
Man kann nicht nachweisen, dass das Wort "Mutter" auf eine Frau mit Kindern deutet.
Sondern ein Wort verweist immer wieder nur auf verwandte ähnliche Wörter, wo es sich logisch einfügt, die wiederum logisch in einen Kontext passen.

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.03.2019 21:24.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 19.03.2019 10:10


Alles Fleisch soll erfahren, dass ich, der HERR, dein Heiland bin und dein Erlöser. __ Jesaja 49,26 

Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. 
Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen alle, die sie fanden, Böse und Gute; 
und der Hochzeitssaal war voll mit Gästen. __ Matthäus 22,2.10 

Hiob 2,1-10 
1.Samuel 15,1-35 

Komm auch mit deiner Sünde Last. 
Du bist willkommen, du bist Gast an seinem Tisch, wer du auch bist, 
weil er dich liebt und nicht vergisst. 
(BG: Charles Wesley/Ulrike Voigt) 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Burgen am 19.03.2019 09:49



Adam - Adama , Mensch 

Ja, ich habe inzwischen gelesen um die feministische, weibliche Lesart. 

Wortbedeutungen der Bibel sollten eher im hebräischen durchdacht werden als dafür auf zB altdeutsche Wortstämme zurückzugreifen. 
Wie das Beispiel von Jonas: Mater-Materie -  Fleisch 

Die Crux ist ja, dass der zB Schöpfungsbericht in der hebräischen Bibel und dessen Umfeld geschrieben worden ist. 
Eine bilderreiche Sprache - bis heute. 
Das NT ist der sehr genau und ausdrucksstarken, bis heute, griechischen Sprache zugeordnet. Eher eine verstandesmäßtige Sprache. 

Und ja, wie schon geschrieben, fand ich für mich als Frau kaum mich als Frau in der Bibel wieder. 
Es bedarf also ein Umdenken und tolerierte Gewohnheit, die männliche Ausdrucksweise, wie in der deutschen Sprache der Vergangenheit (Luther) zu denken. Die meisten sind sich vielleicht dessen gar nicht bewusst. 
Obwohl es in der Schrift sehr viele Frauen gibt, die sehr gut neben den Mann gestellt werden könnten. 
Frauen sind oft viel "mutiger" als Männer. 
Und in unserer Zeit, gerade in unserem Land wo die verallgemeineren männlichen Worte meist genutzt werden, sinf fast ausschließlich Frauen in den Kirchengebäuden zum Gottesdienst sichtbar. Bei Freikirchen mag es da anders sein, wie ich schon sehen konnte. Da geht es aber meist auch eher darum, die Familie, also Vater, Mutter, Kind sichtbar werden lassen. 

Worte prägen die seele, Die seele denkt in Bildern - meist zunächst nicht abstrakt und ganz gewiss nicht logisch. 
Unser Unbewusstes ist nicht auf logische Wortzusammenstellungen ausgerichtet. 

Ich habe mich daran erinnert, durch diese website, dass es hier vor etlichen Jahren auch einen großen "Bibel" - Kreis gab, wo gemeinsam versucht wurde, Worten eine weibliche Sicht zu geben. Daran nahm ich allerdings dann nicht weiter teil. 

Jedoch finde ich es recht hilfreich, weil Mensch die Geohnheiten als Sicherheit empfindet, auch gegenläufige Sichtweisen zu bedenken und auszuschöpfen. Ich finde auch, dass es sich komisch und falsch anhört, zu Gott - das ist ja kein Name - sondern eine Bezeichnung, Göttin zu sagen. 

Es haeißt ja auch in Frankreich die Mond und der Sonne. 
Wenn also Gott gefühlsmäßige Attribute zugenannt werden, ist er deshalb keine Frau und auch kein Mann. 
Wir lesen ja das Wort Schechina, oder Wolke, Feuersäule, Wolkensäule, Dornbusch, Adonai, Elohim, Hauch, Quelle, Wasser, Wein und mehr,wie  
Sonne der Gerechtigkeit, Sturm. 

Also total gegensätzlich zu einem Tier oder Menschen. Und doch zum ihrem Bilde schuf ... Adam und Adama, Mann  Herr, Frau Herrin. 

Gruß 
Burgen 





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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Jonas am 19.03.2019 09:11

Grüß Dich Hyperion!

Jesus lehrte ja ausgesprochen viel in Gleichnissen und Parabeln, die ohne die dadurch in uns erzeugten Bilder niemals diese Bedeutungsdichte erreichen würden. Klopf doch z.B. nur einmal das Johannesevangelium auf die dort enthaltenen Bilder ab (ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; Brot des Lebens usw)...

Über jedes unnütze Wort wird der Mensch Rechenschaft ablegen und weiters ist es ihm verboten dem Wort/ der Schrift etwas wegzunehmen noch hinzuzufügen.
Jedes Wort aus dem Mund des Herrn ist von Bedeutung.
Aber nicht so wie Hinz und Kunz das Wort deuten oder sich ein-bilden was es bedeuten könnte, sondern was das Wort ansich bedeutet.

Jesus bezeichnet sich nicht als Weinstock und die Jünger als Reben aus einer Laune heraus und er sich je nach Belieben auch als zB Ribiselstock bezeichnen könnte, noch wandelt der Herr nicht Wasser zu Wein, weil die Hochzeitsgäste gerade in Stimmung sind, sich vollaufen zu lassen. Jetzt ein wenig überspitzt ausgedrückt.
Wenn Wein gemeint ist, dann ist da in erster Linie wohl mehr Vino, Gewinn oder Wonne gemeint und nicht vergorener Traubensaft.
Jesus erhebt den Kelch mit Wein und spricht "...das ist mein Blut...", weil es eine tiefe Bedeutung hat.

Sich kein eigenwilliges Bildnis zu machen vom Wort, ist schon ein Gebot des Höchsten an Mose bzw den Israeliten und die haben es schon zu ihrem Leidwesen mißachtet.
Umgekehrt aber, sollten den Bildern, den Dingen (Tieren) passende Wörter zugeordnet werden, das war auch die Aufgabe des Adam.
Herrschen tut mithin aber noch immer das Wort und nicht die Materie, die Dinge, der Vater (die Weisheit) und nicht die Mutter (das Materielle)

Das "jesuanische Vater-Verständnis" entspricht dem aramäischen Abba (Papa), ist also eine Zärtlichkeitsform und durchbricht damit gerade das in der Antike weit verbreitete Gottesverständnis des patriarchalischen Hausvaters, welches sich zuvorderst über seine Macht definierte. Interessanterweise schwingen in dem Wort Abba also gerade keine klassisch antiken Vatervorstellungen mit, sondern eher weibliche/mütterliche Eigenschaften wie Nähe, Zugewandtheit, Umsorgung usw.

Genaugenommen verhält es sich umgekehrt, würde ich meinen.
Denn Gott, den Jesus Abba nennt, ist gerade der Ausdruck von Macht, die sogenannte Allmacht, als eine Definition des Höchsten.
Das Gottesbild der Antike hingegen war eben gerade über weite Strecken ein Ausdruck von Ohnmacht.
Ein begrenzter Gott, zB für ein bestimmtes Volk usw.

Neu hingegen ist diese Nähe und Fürsorge Gottes zu uns, die uns Jesus auch durch die Anrede Abba zeigen will.
Die Nähe und Fürsorge zu jedem Einzelnen, ohne Ausnahme.

Es wird doch auch nirgendwo behauptet, dass der Vater gleich die Mutter ist. Es wird vielmehr das Väterliche und Mütterliche Gottes betont. Und das macht meiner Meinung nach, angesichts des jesuanischen Vater-Verständnisses des Abba, auch absolut Sinn.

Es ist aber eben nicht richtig, weil es der Verrat am Wort ist, weil an Gott so gar nichts mütterliches ist, wenn Du das Wort ernst nehmen willst.
Vater ist nicht gleich Mutter, sondern logischerweise deutlich unterschieden, auch wenn wir anhand dieser Wörter, uns ähnliche Eigenschaften vorstellen.
Das Wort "Mutter" ist wohl eher in Verbindung mit Mater, Materie, also in weiterer Folge dem Fleisch zugeordnet, dass das Leben hervorbringt.

Mit besten Grüßen



Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.03.2019 21:20.

Cleopatra
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Epheser 3, 10+11

von Cleopatra am 19.03.2019 07:50

Ihr lieben,
 
ich bin gestern beim Lesen auf zwei Bibelverse gestoßen, beim zitieren aus der Elberfelder fiel mir auf, dass hier der Satz doch etwas länger ist, weshalb ich mal den ganzen Vers im Zusammenhang zitiere:
 
 
8 Mir, dem allergeringsten von allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, den Nationen den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen
9 und ans Licht zu bringen, was die Verwaltung des Geheimnisses sei, das von den Zeitaltern her in Gott, der alle Dinge geschaffen hat, verborgen war;
10 damit jetzt den Gewalten und Mächten in der Himmelswelt durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes zu erkennen gegeben werde,
11 nach dem ewigen Vorsatz, den er verwirklicht hat in Christus Jesus, unserem Herrn.
12 In ihm haben wir Freimütigkeit und Zugang in Zuversicht durch den Glauben an ihn.
13 Deshalb bitte ich, nicht mutlos zu werden durch meine Bedrängnisse für euch, die eure Ehre sind.

Ich zitiere diese Verse mal auch auf einer anderen Übersetzung (Neues Leben, denn bei dieser Überstzung war es mir aufgefallen:

 
9 Ich wurde berufen, allen den Willen Gottes zu erklären, den er, der Schöpfer aller Dinge, von Anfang an verborgen gehalten hatte.
10 Gottes Absicht war es, dass Mächte und Gewalten im Himmel durch seine Gemeinde den Reichtum seiner Weisheit erkennen.
11 Das war sein unabänderlicher Plan, und nun wurde er durch Christus Jesus, unseren Herrn, erfüllt.
12 Durch Christus und unseren Glauben an ihn können wir nun ohne Furcht und voller Zuversicht zu Gott kommen.
13 Deshalb verliert nicht den Mut wegen meiner Gefangenschaft. Dass ich euretwegen leide, ist für euch eine Ehre.

Irgendwie bin ich über diese Verse gestolpert und kann sie nicht so genau zuordnen.
 
Was meint ihr- was ist damit genau gemeint? Welche Stellung hat hier die Gemeinde und müssen zB die Engel noch quasi etwas erkennen bzw dazulernen..?
 
Wie versteht ihr diese Verse im Zusammenhang?
 
Ich bin gespannt auf eure Antworten.
 
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Petition der evangelischen Kirche in Mitteldeutschlands

von Cleopatra am 19.03.2019 07:22

Ich persönlich fahre meißtens nicht schneller als 125 km/h.
 
Aber ich kenne viele, die sehr viel schneller und auch sicher fahren.

Die meißten Unfälle geschehen aus Unachtsamkeit, aus diesem "Elefantenrennen" (LKWs, die plötzlich ausscheren um zu überholen) und aus zu geringerem Abstand.
 
Die Opfer der sogenannten Raserei sind die Opfer auf normalen Straßen, wenn sich Straßenrennen innerorts geliefert wurden.
Das ist wirklich wirklich schlimm.
 
Aber wenn man nicht der Meinung ist, dass man nurnoch 130 km/h fahren sollte, bedeutet das selbstverständlich nicht automatisch, dass man der Raserei ein Ja gibt.
 
Ich finde, da sollte man schon fair sein und auch andere Meinungen stehen lassen und diese nicht gleich als "gefährlich" oder "unmoralisch" darstellen.
Als ich vor einigen Jahren noch in Holland im Urlaub war, da kam dieses Thema auf. Es war irgendwie langweilig für den Fahrer, dass er nicht schneller fahren durfte.
 
Und- das war nur Gespräch, ob es wirklich so ist, weiß ich nicht- es hieß, dass viele andere Länder ihre LKWs durch Deutschland eben gerne fahren lassen, weil man dort schneller fahren darf.
 
Ob es wirklich daran liegt oder an der fehlenden Maut, lasse ich mal so offen stehen ;-D
 
Grundsätzlich kann ja jeder seine Meinung haben und auch gerne vertreten, ich wünsche mir nur, dass dies eben so geschieht, dass man auch andere Meinungen nebenstehen lässt und nicht dass andere Meinungen gleich böse dastehen.
 
Die Begründungen auf der Seite finde ich zum Teil aber auch sehr logisch. Der CO2-Abstieg, entspannteres Fahren (Gefahr: Minutenschlaf), weniger STaus (mag ich noch zu bezweifeln wg dem Elefantenrennen).
 
Aber selbst die Begründung der Unfälle habe ich mir genauer angesehen, und da wurde bei den Unfällen eben oft die Beteiligung von Fußgängern und Radfahrern genannt- auf einer Autobahn ja nicht wirklich möglich, oder...?
 
Also, mag jeder sich selbst ein Urteil bilden und eine Meinung und dafür unterschreiben, oder dies eben lassen.
 
Ich selbst unterzeichne nicht, finde es aber auch nicht schlimm, wenn andere dies tun, hoffe nur eben auch, nicht deswegen gleich als Monster gesehen zu werden ;-D
Lg Cleo

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2019 07:51.

Cleopatra
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Re: Sind (auch) die Juden der Antichrist?

von Cleopatra am 19.03.2019 07:11

Hm stimmt, da gilt es zu unterscheiden:
 
Das "Anti" im Sinne von "gegen", dann sind nämlich quasi alle, die nicht für ihn, gegen ihn, und eben der Antichrist, der in Offenbarung genannt wird, da ist es eine Person.
 
Lg Cleo
 

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