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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Burgen am 13.01.2019 10:10


Guten Morgen ihr Lieben, 

schaue ich aus dem Fenster sind die zu sehenden gegenüber liegenden Dächer naß und glänzend wie Edelsteine. 

Das was vom Himmel darüber hinaus zu sehen ist sieht weißlichgrau aus,  also nicht gerade einladend, um nach draußen zu gehen. 

Manchmal, so wie heute eben auch, bin ich froh, dass durch das "Gassi gehen" etwas frische Luft und damit auch Struktur den Tag versüsst. 


Geht es euch auch ähnlich? 

Also stellt sich um Umkehrschluss die Frage, wie gestalte ich heute meinen Tag? Wie gestaltet ihr solche Tage? 

Mit schlafen? Mit kochen, backen, werkeln, Stricken usw.? 

Ich werde nachher einen alten XP-Computer auseinander bauen, die Festplatte vorher löschen und alles für die Deponie vorbereiten. 

Die meisten Kratzbäume sind schon dort. Nur noch die größeren Platten müssen noch weg. Irgendwie ein gutes Gefühl, was sich da in mir ausbreitet. 


So hat jeder von uns "sein Rezept" mit solch verregneten Wintertagen umzugehen. 

Seid herzlich gegrüßt 
Burgen 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von solana am 13.01.2019 09:52

Warum denken wir Menschen eigentlich so oft, wir wären in der Lage, Gott zu "definieren"?

 

Wie ich schon schrieb, halte ich es nicht für angemessen, Gott zu unterstellen, er fühle und reagiere genauso wie ein Mensch - zB in fleischlich unbeherrschtem Zorn oa.

Aber genauso wenig können wir doch behaupten: Gott kann keine Gefühle haben, dazu ist er zu "abstrakt".

Das ist doch gleiche Anmassung in der Gegenrichtung.

Wenn wir ihm menschliches Gefühlsleben unterstellen, dann machen wir unser Gefühlsleben zu Massstab und gehen davon aus, dass Gott genauso fühlen muss.

Wenn man ihm Gefühle völlig abspricht, dann machen wir unseren abstrakten Verstand zum Massstab, der sich nicht vorstellen kann, dass seine Vorstellung von Gott mit Gefühlen zusammenpasst ....

 

In beiden Fällen gehen wir von uns aus und projizieren unsere Vorstellung auf Gott.

Anstatt ihm einfach offen zu begegnen und das von ihm zu glauben, was er von sich offenbart.

Warum sollte Gott keine Gefühle haben können? Nur weil unser Verständnis das nicht zusammenkriegt mit dem restlichen Bild von Gott, das wir in unserer Vorstellung haben?

Sollten wir Gott nicht zugestehen, dass er grösser ist als unser Verstand und grösser und unfassbarer als unser Bild von ihm?

 

Und selbst wenn es uns schwer fällt, zu begreifen, was Gottes Zorn/Eifersucht usw sein kann - das ist doch kein Grund, das einfach vom Tisch zu wischen und nicht ernst zu nehmen, was darüber in der Bibel steht. Das steht aus gutem Grund da. Nicht nur für die damaligen "primitiven" Menschen, die so naiv waren, dass sie ein vermenschlichtes Gottesbild brauchten und wir heute sind ja viel aufgeklärter und verständiger....

 

Wie ich schon schrieb: Wir haben es meistens viel zu wenig auf dem Schirm, wie unser Tun auf Gott wirkt.

Bei einem Menschen, ja, da überlegen wir uns, ob wir etwas lieber lassen, wenn wir ihn dadurch wütend oder eifersüchtig machen. Oder wie wir einem geliebten Menschen eine Freude machen können und ihm unsere Liebe zeigen.

 

Aber wenn Gott für uns so abstrakt ist, dass er über allen Gefühlen steht, ist so etwas ja gar nicht nötig ... dann brauchen wir ihn ja gar nicht ein zu beziehen, auf ihn ausgerichtet sein.

Das ist die Gefahr, die ich sehe.

Und ich höre das auch von vielen "modern" glaubenden Menschen, dass sie sich Gott nicht so menschlich vorstellen wollen und können. Dann passt auch das "Strafende" und "Rachsüchtige" nicht dazu. Und aus einem persönlichen Gott wird "irgendeine höhere Macht" die mit mir persönlich nicht viel zu tun hat und nach der ich mich auch nicht richten muss ...

 

Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 13.01.2019 09:51


1. Sonntag nach Epiphanias 

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. __ Römer 8,14 

Matthäus 3,13-17 
Römer 12,1-8 
Predigt Josua 3,5-11.17     Psalm 71 

Losung

Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, 
aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser. __ Jesaja 54,8 

Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet? __ Römer 2,4 

Auf, Seele, auf und säume nicht, es bricht das Licht herfür; der Wunderstern gibt dir Bericht, der Held sei vor der Tür. 
Der zeigt dir einen andern Weg, als du vorher erkannt, den stillen Ruh- und Friedenssteg zum ewgen Vaterland. 
(Michael Müller) 



aus Josua 3,5-11.17 (Schl 2000) 

5 Und Josua sprach zum Volk: 
Heiligt euch, denn morgen wird der HERR unter euch Wunder tun! 

6 Und zu den Priestern sprach Josua: 
Tragt die Bundeslade und zieht vor dem Volk hinüber! 
Da trugen sie die Bundeslade und gingen vor dem Volk her. 

8b sprich zu den Priestern, die die Bundeslade tragen: 
Wenn ihr bis an das Wasser des Jordan kommt, so bleibt im Wasser stehen! 

11 Siehe, die Bundeslade des Herrn der ganzen Erde wird vor euch her über den Jordan gehen. 

16 Da stand das Wasser, das von oben herab kam, aufgerichtet wie ein Damm, ... 
... nahm ab und verlief sich völlig. So ging das Volk hinüber vor Jericho. 

17 Und die Priester, welche die Bundeslade des HERRN trugen, standen fest auf dem Trockenen, 
mitten im Jordan; und ganz Israel ging auf dem Trockenen hinüber, 
bis das ganze Volk den Jordanvöllig überschritten hatte. 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Burgen am 13.01.2019 09:20

Jonas:Gott ohne den Sohn, ohne Mensch zu sein, hätte kein Wissen.

Hätte Gott, Elohim, Jahwe, Elshaddai usw. kein Wissen, würde er die Erde mit ihrer ganzen Welt nicht in Existenz hätte bringen können. Inklusive all die unterschiedlichen Tiere und das Menschengeschlecht. Allein die Fortpflanzung durch Samen zu bewerkstelligen braucht Wissen. 

Selbst heute, bezogen auf Heilungswunder, schafft Gott Organe, die bei der Geburt nicht angelegt waren oder falsch funktionierten. Das bedarf Wissen. Hätte er dies Wissen nicht, würde der Kopf vielleicht die Hand sein ... Dies zuende denken, ist recht abenteuerlich, findest du nicht auch? 

Selbst Tiere haben Gefühle. Und die stehen doch weit unter Gott, "unter" dem Menschen? wie viele Menschen meinen? 

Aber, es stimmt in gewisser Weise was du sagst. Denn viele Menschen vermischen den Gott der Bibel mit dem Gott, den sie sich selber anfertigen. Es gibt auch da viele Strömungen, festgehalten in vielen Büchern. Besonders da auch, wo der Aberglauben zuhause ist, also in anderen Ländern. 
Es gibt viele Götter. 
Jedoch nur ein Gott, der die Menschen liebt. Die ganze Bibel ist voll davon, dass Jahwe Gefühle, Hände, Füße, Wissen usw. hat. 
Aber, Gott zeigt sich im Feuer, in der Wolkensäule, in der Wasserquelle, als Tür usw. 
Der Höhepunkt ist, dass Gott selbst Mensch im Jesus Christus wurde. Sehen wir IHN, sehen wir Gott den Vater. 
Und der Vater hat Eigenschaften, die unseren Eigenschaften ähnlich sind. Nur ohne Sünde. 
Unsere Eigenschaften, die der Menschen, sind meist vermischt mit dem, was eben einen Menschen ausmacht. 

Deswegen erinnert uns die Schrift fortlaufend daran, das Denken zu ändern, auf Jesus zu schauen ... 
Gruß 
Burgen

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5492

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Cleopatra am 13.01.2019 08:02

Liebe ist ein geistiges, ein göttliches Vermögen das Wissen,Verstehen bzw Vernunft voraussetzt.

Gott kann nur fühlen wenn er Mensch wird und das ist er auch.

Gott an sich, der Vater, das Ewige, fühlt nicht, weil nicht sinnlich.

Gott ohne den Sohn, ohne Mensch zu sein, hätte kein Wissen.

Liebe ist kein Gefühl. Liebe ist aus der Tätigkeit des Subjektes, also Gott und des Menschen.

Lieber Jonas....
also sei mir nicht böse, mir ist das alles gerade ein bisschen zu.. ich finde keine Worte dafür.
Lass uns darüber einkommen, dass wir einfach unterschiedlich hier denken, ok?
Nur weiter darüber diskutieren mag ich da einfach nicht, weil eben auch in der Vergangenheit immerwieder genau da das Problem kam- dass einige Bibelteile eben nicht anerkannt wurden.
Und da ist meiner Meinung nach eben das Gespräch nicht sinnvoll, außer dass man sagen kann, dass man eben unterschiedlich denkt.
Lg CLeo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Burgen am 12.01.2019 23:04


Hallo Jonas,

beziehst du deine Erkenntnisse bezüglich Gefühle aus der Psychologie? 

Gruß 
Burgen 


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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von geli am 12.01.2019 23:03

Jonas:
 Diese Frage ist nicht beantwortet - Deine Gegenfrage ist keine Antwort.
Genaugenommen ist es nicht nur fragwürdig sondern unmöglich, aber normal für Menschen, die Jesus nicht kennen.
Deswegen vor allem im AT zu finden.

Also Du meinst, das was im AT steht, müssen wir nicht ernstnehmen?

Das würde doch bedeuten, dass das, was wir über Gott und seinen Charakter, sein Wesen, im AT lesen, nun anders wäre?
Gott hätte sich also geändert - im AT ein eifersüchtiger Gott, im NT aber nicht mehr?
Im AT ein zorniger Gott, im NT nicht mehr?

LG, geli

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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 715

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 12.01.2019 21:57

 
Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben' erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen!
(Johannes 14.27, neue Genfer Übersetzung)

Das sagt Jesus zu seinen Jüngern, als er mit ihnen darüber spricht, dass er wieder zu seinem Vater geht.

Hier geht es um den Frieden im Herzen, um den göttlichen Frieden, auch wenn es um uns herum nicht friedlich zugeht.
Wir wollen darüber nachdenken über:


Wer ist der, der diesen Frieden verspricht?
Was beinhaltet dieser Frieden?
Warum kann uns "die Welt" diesen Frieden nicht geben? Was ist denn so anders oder besonders bei diesem Frieden?
Wie können wir diesen Frieden erhalten, wie behalten?


Sonntag, 13. Januar, Raum Hauskreis-miteinander, 20.30 Uhr


Herzlich willkommen
Cosima und Chestnut

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 12.01.2019 21:20

Du schreibst ja immer, Gott hätte keine Gefühle - das klingt so "kühl" in meinen Ohren. Aber dann führst du die Eigenschaften der Liebe auf. Ich weiß nicht, wie du es aufschreiben sollst.

Ich denke das Problem ist das Verständnis, was Gefühle überhaupt sind.
Gefühle sind rein subjektive Empfindungen.
Gefühle entstehn durch Wahrnehmungen der Sinnesorgane, die dann vom Einzelnen interprediert werden.
Sie sind für die Allgemeinheit zuallererst recht wertlos.

Du kannst nie die Gefühle anderer wissen.
Erst wenn aus den Gefühlen Handlungen entstehen, werden die jeweiligen Gefühle offensichtlich,
dann sind sie aber keine Gefühle mehr.
Gefühle sind überlebenswichtig, das ergibt sich aus der Vereinzelung des Menschen.
Hingegen ist Gott einer, das Absolute und hier sind Gefühle vollkommen überflüßig bzw unmöglich.

Schöne Grüße
.


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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von pray am 12.01.2019 19:40

Jonas:
Wie sollte ich deiner Meinung nach schreiben, dass es für dich nicht so sachlich klingt?
Könntest du mir ein Beispiel geben?
Das würde mich interessieren.

 

Na ja, wie willst du was schreiben, von dem du nicht überzeugt bist, dass Gott so ist?

Du schreibst ja immer, Gott hätte keine Gefühle - das klingt so "kühl" in meinen Ohren. Aber dann führst du die Eigenschaften der Liebe auf. Ich weiß nicht, wie du es aufschreiben sollst.

Aber zum Glück fiel mir durch deine Frage noch ein Bibelvers ein bzw sogar 2, die die Gefühle Gottes doch recht lebhaft beschreiben:

Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein. (Zef. 3,17)

und mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt, in der mehr als hundertzwanzigtausend Menschen sind, die nicht wissen, was rechts oder links ist, dazu auch viele Tiere? (Jon 4,11)

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