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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Burgen am 08.02.2018 21:00


Hallo an die Leser/innen 

ich möchte doch nochmal auf das Reich Gottes zurückkommen.
Sowie auf Wiederherstellung.

Wenn wir wiedergeboren sind, Jesus durch den Geist Gottes in uns lebt,
sind wir doch innerlich schon Teil des Reiches Gottes. Oder nicht?

Und Gott macht (auch) in uns alles neu. Ich hörtr von Zeugnissen, wo sogar Organe
erneuert wurden, die Zellen erneuert, sodass der Krebsherd abstarb.
Und viele mehr.

Manchmal möchte ich auch an den Schrauben drehen, wie man so sagt.
Möchte besser verstehen, was ich selbst dazu beitragen kann, dass
Gott auch äusserlich Veränderung schenkt oder bewirkt.
Das kennt bestimmt jeder von euch.

Aber Gott verändert innerlich. Ich stelle es mir meist so vor, dass er wie bei der Rückseite
eines handgeknüpften Teppichs die Fäden ordnet. Wie im Leben seiner Kinder.  

Naja
Gruss
Burgen  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Burgen am 08.02.2018 20:45

Hallöchen 

www.trans-ident.de  Hier gibt es sachliche Informationen zum obigen Beitrag. 

Laut einer Studie sind auch Genveränderung beteiligt,
Ein Teil der Chromosomenverlängerung und eine Änderung im Gehirn. 
Es geht hierbei ebenfalls nicht eigentlich um die Sexualität . 
Oder dass Männer wie Frauen sich gerne verkleiden.

Die Pubertät kann dann schon auch zu Problemen führen. 
Bis jetzt stehen die Krankenkassen in der Pflicht zu zahlen, wenn es denn erforderlich ist. 

Ich finde diese ganzen Informationen wichtig. Denn es gibt auch die Transsexuellen Menschen, 
die ihre Neigung oft als Kunstwerke verarbeiten. Eine ganz bekannte lebt in HH, 
hat ein gutgehendes Lokal auf der Reeperbahn. Ich meine Olivia nennt sie sich. 
Ziemlich bunt und schrill und gut gelaunt. Im TV, sonst ist sie mir zumindest unbekannt. 

Als Christ ist das ein schweres Thema, oder? 
Ursprünglich war doch von Gottes Seite alles perfekt, schön und gut. 

Liebe Birgit, du kannst wirklich dankbar darüber sein, dass dein Kind mit Jesus lebt. 
Hoffentlich übersteht und durchlebt sie die Pubertät (ca ab 11 Jahre) und danach 
ohne schlimme Glaubenseinbrüche deswegen. 

Gruß 
Burgen 









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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 08.02.2018 20:21

So - Solana,

nachdem ich die Zeit gefunden habe, deinen letzten Beitrag noch mal komplett durchzulesen, ist es mir möglich, dir darauf kurz zu antworten.

Ich hoffe ohne mich zu wiederholen. Denn vieles habe ich zu diesem Thema hier schon geschrieben, was aber scheinbar nicht angekommen ist.



Apg 2, 42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.


Gemeinschaft - die Zusammenkünfte in denen sich die Geschwister erbauen - auch mit den Geistesgaben, die sie in die Gemeinde einbringen.

Brotbrechen - das gegenseitige Teilen von dem was sie an Nahrung haben und in die Gemeinde eingebracht haben (siehe Gütergemeinschaft)

Einen Hinweis auf eine hier gesonderte Form einer zelebrierten Abendmahlsfeier mit Oblate und einem Schlückchen Wein liegt gibt es hier erstmal nicht.

Gerade weil Jesus sagt: Ich bin das Brot des Lebens - der Kelch den ihr trinkt ist der neue Bund .....


Von daher muss ich davon ausgehen, das Jesus im Brechen des Brotes etwas veranschaulichen will. Uns ein Beispiel geben will (und hier führe ich wieder die Fußwäsche vor Augen - wo Jesus auch ein Beispiel gegeben hat, was wir aber nicht wortlich nehmen)

Aber das sind nicht die einzigen Argumente für meine Annahme, das Jesus hier nicht wirklich einen neuen Ritus einführen wollte, wo wir ein Stück Brot als sein Fleisch betrachten und essen und einen Schluck Wein als sein Blut trinken.

Allein die Vorstellung, das sich hier Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu verwandelt, kennzeichnet eher ein magisches Denken, was nach vielen Reformationsentwicklungen in der Kirche ja von den evangelischen Freikirchen schon gar nicht mehr für biblisch gehalten wird.

Hier ist es ein reines Erinnerungsmahl. Was eine Verkündigung nun darstellen soll - auf welche Weise auch immer ---.... 

Dagegen sage ich, das wir allein darin Jesu Tod verkünden, wenn wir aus dem Kelch des neuen Bundes schöpfen und uns vom Wort Gottes nähren. Es einander brechen. Und dies geschieht ganz praktisch im täglichen Miteinander der Christen in der Gemeinde und nicht durch eine zeremonielle Form eines Abendmahlritus, der so erst von den großen Kirchen proklamiert wurde.


Ein weiterer wichtiger Punkt für meine Annahme ist der Umstand, das Jesus selbst seine Jüngern sagte, das er von nun an nicht mehr vom Gewächs des Weinstockes trinken werden - bis er es wieder mit uns im Himmel tun wird.

Er tut es nicht mehr  !  Wir haben versuchen durch das Trinken von Wein und das Essen von Brot ihm hier ein Gedächtnis zu stiften ?  --- Obwohl er selbst am Wein gar nicht mehr teilnimmt... - 

Aber lass mich weitere Argumente bringen:


1. Kor 11, 20 Wenn ihr nun zusammenkommt, so hält man da nicht das Abendmahl des Herrn. 21 Denn ein jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist betrunken. 22 Habt ihr denn nicht Häuser, wo ihr essen und trinken könnt? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich euch nicht.


Hier wird doch ausschließlich vom Essen und Trinken und Satt werden gesprochen. Wer sollte sich denn an einer Mahlsfeier satt essen können? Und noch darin sich versündigen und darin unwürdig werden? Das macht alles keinen Sinn. Vielmehr macht es Sinn, das es darum geht, - wenn von dem Herrn gehörigen Mahl gesprochen wird -- und hier müssen wir erstmal über die Bedeutung eines Mahles sprechen -- was mehr meint als nur zu speisen.

Es bedeutet die gelebte Gemeinschaft mit unserem Herrn im gegenseitigen Weitergeben all dessen was wir von dem Herrn empfangen haben. Nicht um ein eigens dafür abgestelltes Stück Brot und Schluck Wein.

Was steht denn hier genau in den Versen geschrieben nun:

Wenn ich dem anderen mein Brot breche - also ihm gebe was er für seine körperllchen Bedürfnisse braucht - ABER ZUERST nun an mich denke - mein eigenes Mahl vorwegnehme - dann bleibt der eine hungrig - der andere berauscht sich (betrunken) an dem was er für sich sucht/nimmt.

Also ich beschäme die Gemeinde Gottes allein darin, das ich zuerst meine Bedürfnisse stille (darin trunken werde) - während nun andere hungrig bleiben. Da sie nicht von mir gespeist werden....

Also unsere Bedürfnisse stillen wir in unseren Häusern (bei Gott, der es den seinen im Schlaf zuteil werden lässt) - um dann etwas zu haben, was ich anderen geben kann. Und nur so mich würdig erweise.


Gruss
Thomas

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jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von jovetodimama am 08.02.2018 19:46

Wenn Du als lesbische Frau in einer festen Beziehung zu einer Frau lebst, dann wird hier wohl keiner verlangen, dass Du Dich trennst. Wie Du schon geschrieben hast, eine Beziehung besteht ja aus viel mehr als nur aus Sex.
Ein Möglichkeit wäre - dies aber nur, wenn beide es von ganzem Herzen wollen - die Beziehung weiterzuführen, jedoch auf Geschlechtsverkehr zu verzichten. Zärtlichkeiten auszutauschen dürfte in jedem Falle erlaubt und gut und wünschenswert sein. Inwieweit das, wenn man sich liebt, praktikabel sein kann, wird die Erfahrung zeigen - wenn beide sie machen wollen.
Ich selbst lebe in einer Ehe, in der es nur sehr selten zu Sex kam. Anfangs vielleicht achtmal im Jahr, später vielleicht noch fünfmal, dann nurmehr dreimal im Jahr, seit rund zehn Jahren gar nicht mehr. Leider. Die Ehe hält trotzdem. Vielleicht durch die Kinder. Aber sie hält.
Unser jüngstes Kind ist transident. Männlicher Körper, weibliche Psyche. Sie ist 9 Jahre. Forderte bereits mit drei Jahren ein, als Mädchen zu leben, geht von Anfang an als Mädchen zur Schule. Der Vorname ist geändert, die Änderung des Geschlechtseintrags in Pass und Geburtsurkunde läuft. (So etwas dauert.) Bis jetzt sagt sie, dass sie nicht heiraten will. Ich hoffe, das bleibt so, denn bei ihrer Situation wäre es ja irgendiwe in beide Richtungen "schwul". OP will sie keine, Hormone wird sie brauchen. Aber wer weiß, ob ihre Wünsche so bleiben, wenn sie älter wird? - Sie glaubt übrigens sehr an Gott, betet oft spontan, hat schon Erhörungen erlebt.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Hannalotti

-, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 397

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Hannalotti am 08.02.2018 17:42

Hallo nennmichdu,

das war ein sehr ehrliches und mutiges Zeugnis. Danke dafür!
Dein Lebenszeugnis und Dein Leben mit Gott wäre schon ein Buch wert.

Auf keinen Fall will ich übrigens den Eindruck erwecken, als würde ich Gott für meine Empfindungen die Schuld geben.
Ich gehöre zu Jesus und jeder Christ hat sein Päckchen zu tragen...

Zum Bereich Lust und Sexualität: Das ist ein Bereich, den ich gar nicht so wichtig finde oder auf den ich sogar verzichten kann.
Viel wichtiger finde ich die emotionale Ebene. Das ist übrigens der große Unterschied von Frau und Mann. Die Männer sind eher körperlich orientiert.
Frauen suchen meist die sanfte Berührung (das in den Arm genommen werden, eine Schulter zum Anlehnen, schmusen, ohne Hintergedanken...) Frauen sind emotionaler, Männer eher sachlich/logisch denkend. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber viele Frauen, gerade ab 50, haben eher weniger Lust auf Sex. Sie möchten verstanden und gehört werden.

Trotz allem weiß ich, dass auch Jesus unser Innenleben ausfüllen kann...

Nur um ein bisschen Verständnis bitte ich. Vielleicht hilft es den Ehepartnern dieses Forums, sich vorzustellen, sie müssten sich von ihrem Ehemann- oder ihrer Ehefrau scheiden lassen und dürften danach nie wieder heiraten oder eine Partnerschaft eingehen. Evtl. fällt es dann leichter, sich zu denken, wie es einem Christen mit homosexuellen Gefühlen/Liebe geht. Für solche Geschwister ist es dann wichtig, dass sie von anderen Geschwistern angenommen und registriert werden.



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Klecks

-, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von Klecks am 08.02.2018 17:00

... Seine unglaubliche Herrlichkeit, die durch sie zum Ausdruck kommt.

Gottes Majestät ...

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 08.02.2018 15:32

Nein, Thomas, anders herum liegt die "Beweispflicht".



werde mich beizeiten diesbezüglich weiter bemühen dieser nachzukommen...




Warum kannst du das nicht einfach so stehen lassen und anderen ihre konkrete Mahlfeier lassen?


Lasse ich ihnen - ich bin nicht der Papst 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von nennmichdu am 08.02.2018 15:23

Im Rahmen der Diskussion um das Thema Homosexualität muss ich wohl auch mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern um hier einander zu einem tieferen Verständnis darüber zu helfen.

Im Rahmen der ganzen Gender Debatte ja auch ein hochaktuelles Thema. Das es gerade in unserer Zeit im 21 Jahrhundert soviel Aufmerksamkeit und Interesse gewinnt, ist einerseits beunruhigend für mich. Andererseits zeigt es mir die Not und Orientierungslosigkeit im Versuch des Menschens seine Sexualität auszuleben, in einer Welt, die hierfür immer weniger die Rahmenbedingungen kennt und wertschätzt, in der partnerschaftliche Liebe sich nur heilsam entfalten kann.



Aber ich will jetzt nicht theologisieren oder moralisieren.


Wenn ich meine Person und meine Sexualität betrachte, dann hab ich hier wohl jede Menge Achterbahnfahrten seit der Pubertät erlebt. Immer auf der Suche nach Liebe und Halt, nach Erfüllung. Nach einem Ausdruck meiner Sexualität in einer Umgebung, die geprägt war von Lust und Leidenschaft, von Haltlosigkeit in der immer mehr verzweifelnden Suche nach Lustbefriedigung. Nach anhaltender Befriedigung.


Kurz bevor ich mich im Alter von 24 Jahren bekehrt hatte, in einem bisdahin durch und durch triebgesteuerten mehr oder weniger kaputtem Leben als überwiegend durchs Leben eilender Single Mann fand meine erste intime sexuelle Begegnung mit einer Frau statt, die eigentlich (und auch 10 Jahre später immer noch) sich zu Frauen hingezogen fühlte. 

Nun würde ich nicht von mir behaupten, ich wäre als Frau im falschen Körper. Aber es war eine Zeit - wo ich einfach nichts anbrennen ließ. Einige Wochen später erkannte ich durchs Lesen der Bibel, das ich bislang (auch in meiner zum Schluß zunehmenden Tätigkeit als Lehrer für Astrologie und Tarot Karten) dem Teufel gedient hatte. Das Jesus Christus als Sohn Gottes der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Das ich ihm gehören wollte.
Ich verbrannte dann in einer Mai Nacht 1989 alle meine Bücher über Astrologie und Tarotkarten im Wald und schloß mich einem christlichem Hauskreis an - der bis dahin mit einer Büchertischarbeit unter Studenten gewirkt hatte.

Nun - die lesbische Freundin bekehrte sich auch einige Zeit später - mehr unabhängig von mir. Behielt aber ihre Neigung zu (ich glaube vollbusigen Frauen) bei und wir konnten trotzdem die besten Freunde bleiben. Allerdings mit einer damals noch sexuellen Spannung ihr gegenüber. Die ich heute so nicht mehr mir vorstellen könnte. 10 Jahre habe ich sie dann aus den Augen verloren. 1995 wieder getroffen und nach weiteren 10 Jahren dann (bis heute) endgültig wohl aus den Augen verloren.

Das ist die eine Geschichte, die ich hier einfach schon viel zu lang beschrieben habe. 
Eine weitere Begebenheit - die ich für wichtiger zum Verständnis darüber halte - geschah ca 1996. Ich hatte mich seit ca 5 Jahren einer christlichen Gemeinde angeschlossen, die aus der Jesus-Freaks Scene und Flower Power Hippi Zeit entstanden war. Als ich eines Tages durch eine Einkaufszone in meiner Heimatstadt ging, sah ich einen Mann der jonglierte und um eine Spende und ein Obdach bat. Ich dachte mir da, nun Geld brauch der nicht - der verdient ja genug durchs jonglieren. Obdach würde ich ihm grundsätzlich geben.

Mehrere Wochen später - ich dachte schon lange nicht mehr an diese Begebenheit - tauchte dieser junge Mann in unserer Gemeinde auf und ich erfuhr er hatte sich bekehrt und suchte nun eine Wohnung.

Ich bat ihm ein Zimmer von meiner Wohnung an, und er wohnte bei mir für ca. 6 Wochen - bis er dann eines Tages spurlos verschwand. Er erzählte mir, wie für ihn gebetet worden war und (angeblich) ein Dämon ausgefahren war und er nun nicht mehr homosexuell sei. Er war übrigens die letzten 5 Jahren als Vagabund durch ganz Europa getingelt. Später hatte ich noch kurz Kontakt mit einem Sozialarbeiter aus Süddeutschland, der sich nur gewundert hatte, das er es überhaupt so lange an einer Stelle/Wohnadresse ausgehalten hätte..
Nun gut. Gleichzeitig war sein Christsein - was mir erst später aufging - allerdings eher pfingstlerisch charismatisch angehaucht. Heute würde ich es so sehen, das er unter einen anderen Geist (nicht dem heiligen Geist)  geriet als für ihn gebetet worden war und hier (unter lautem Geschrei wir mir andere erzählten die für ihn gebetet hatten) ein Geist ausgefahren sei.

Ich erzähle dies nur um Anzuzeigen das es tatsächlich Gemeinde gibt, die hinter der Homosexualität einen dämonischen Einfluß sehen.

Ich kann dies nicht mehr so betiteln. Ich halte es eher für eine schon länger anhaltende Prägung aus einer bestimmten Entwicklungssituation des in seiner heranwachsenden Sexualität sich befindenen Menschens.

Die Hinwendung eines Menschen zu einem gleichgeschlechtlichen Partner kann ich sehr gut nachempfinden - wenn ich mich darauf einlassen würde und die Sehnsüchte und Wünsche die hier eine Rolle spielen, für sich eine erfüllte Sexualität zu erfahren und seine weiter zu geben, hat natürliche Ursachen - die ich aber nicht als für immer festgelegt bezeichnen würde. Sie können sich vertiefen. Sie können sich aber auch neu ausrichten.

Und insofern würde ich dieses Thema Homosexualität noch am ehesten dem Thema Heiligung und Heil werden zuordnen. Was immer auch den ganzen Menschen umfasst. 

Pauschal kann ich dann eigentlich nicht mehr zu diesem Thema sagen. Alles andere bleibt und muss eine Einzelfallbetrachtung sein.




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Burgen am 08.02.2018 15:08


Hallo Birgit

Ich schrieb, dass der Beitrag zu mir spricht. 

Das "Schwert des Geistes", das Wort Gottes, spricht doch sicherlich auch zu dir, oder nicht?  

Aufgewühlte Seelen werden wieder ruhig. Gott selbst in Jesus Christus bewirkt Veränderung.

Mich hat er zumindest von dem Bedürfnis des Rauchens befreit. Obwohl ich ihn sogar auf die Probe stellte,

um zu wissen, dass er es war, der mir das ziehen zum Objekt meiner Wünsche und Träume befreite.

Die damit verbundenen Gefüle verschwanden.

In anderen Zusammenhängen ist es ebenso. Mich an Gottes Schwert und sein Reich zu erinnern,

hilft buchstäblich den Gedanken eine andere Wendung zu geben. Frieden und Ruhe ziehen ein.

Natürlich tauchen immer wieder mal neue "Lernschritte" auf. Aber ich will ja in ihm bleiben .

Ich weiss nun gerade nicht, wie ich dieses innere Erleben in Worte noch weiter ausführen kann.

Es macht jedenfalls Freude und ruhen in ihm, wenn man jeweils hindurch ist.


 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Abendmahl

von solana am 08.02.2018 15:07

Nennmichdu schrieb:


Von welcher Urgemeinde sprichst du. Und auf welche Quellen berufst du dich?

Hallo Thomas

Diese Verse habe ich dir doch schon vor ein paar Threadseiten zitiert und Cleo hat auch nochmal drauf hingewiesen, zB:

Apg 2, 42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.


Apg 2,46 Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen.

Apg 20,7 Am ersten Tag der Woche aber, als wir versammelt waren, das Brot zu brechen, predigte ihnen Paulus, und da er am nächsten Tag weiterreisen wollte, zog er die Rede hin bis Mitternacht.


Und nun bleibst du mir wieder eine Erklärung schuldig. Warum ist es falsch? Aus welchen für mich und alle anderen Lesern nachvollziehbaren Grunden kann es so nicht sein?

Nein, Thomas, anders herum liegt die "Beweispflicht".

Hier nochmal die Verse, um die es geht:

1. Kor 11, 20 Wenn ihr nun zusammenkommt, so hält man da nicht das Abendmahl des Herrn.
21 Denn ein jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist betrunken.
22 Habt ihr denn nicht Häuser, wo ihr essen und trinken könnt? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich euch nicht.

Das ist eine ganz konkrete Aussage, die sich auf eine ganz bestimmte, konkrete Situation bezieht.

Ebenso konkret das Folgende:

23 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich euch weitergegeben habe: Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, 24 dankte und brach's und sprach: Das ist mein Leib für euch; das tut zu meinem Gedächtnis. 25 Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. 26 Denn sooft ihr von diesem Brot esst und von dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Nun sagst du, ich solle beweisen, dass das auch konkret gemeint ist. Wie soll das denn gehen?

Wenn du bei einer ganz konkrete Aussage die wörtliche Bedeutung ausschliessen willst und behauptest, das kann nur übertragen gemeint sein, keinesfalls wörtlich, dann bist du es der beweisen muss, dass ein wörtliches Verständnis dieser Stelle unmöglich ist.
Diesen Beweis bist du bisher schuldig geblieben.

Natürlich kann mann fast alles auch im übertragenen Sinn verstehen. Das hast du ja auch dargelegt und das ist ja auch ok, kein Problem.
Aber bisher fehlt mir jeder Anhaltspunkt dafür, dass das wörtliche Verständnis ausgeschlossen sein könnte

Hier wiederhole ich mich auch gerne nocheinmal.
Ich persönlich - für meinen Teil - halte die Mahlfeiern - wie sie heute in den verschiedenen Kirchen praktiziert werden - als eine für mich nicht nachvollziehbare Interpretation dessen, was ich aus dem Bibeltext herauslese.

Und ja - eine solche Mahlfeier mit Trinken von Wein und Essen von Brot -stellt für mich keine Verkündigung des Todes unseres Herrn dar.

Ja, kein Problem, du kannst das gerne so sehen und praktizieren, ich finde auch, wie du:

Was andere darüber denken und wie sie es verstehen, ist ihre Sache.

Damit sind wir uns doch einig?
Warum kannst du das nicht einfach so stehen lassen und anderen ihre konkrete Mahlfeier lassen?

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.02.2018 15:25.
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